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Rezensionen verfasst von
Andreas Helmchen (Düppingen)

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Mask of Lies
Mask of Lies
Preis: EUR 8,99

3.0 von 5 Sternen ordentliches Debut, 23. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Mask of Lies (MP3-Download)
„Mask of lies“, so heißt das Debütalbum der US-Amerikaner MindMaze um die Geschwister Sarah und Jeff Teets. Verstärkt werden sie von Kalin Schweizerhof und Mike LePond, der schon Erfahrung mit Symphony X sammeln konnte. Neun Jahre nach ihrer Gründung 2004 also die erste Veröffentlichung, eine ziemlich lange Zeit, aber das Warten hat sich durchaus gelohnt. „Mask of lies“, das ist Powermetal amerikanischer Prägung, stark beeinflusst von Savatage und Symphony X.

Mit „Never look back“ wird gleich zu Beginn des Albums die Marschrichtung vorgegeben: Harter, druckvoll gespielter Metal mit einprägsamen Melodien, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen, sehr guten Soli und hervorragendem Gesang von Sarah Teets, der ein wenig an Pat Benetar erinnert.

„Breaking the chains“ setzt den im Opener eingeschlagenen Weg konsequent fort. Die Rhythmusfraktion um Mike LePond und Kalin Schweizerhof verleihen dem Song einen ordentlichen Groove und Jeff Teets reiht ein Mörderriff ans nächste.

Es folgt mit „This holy war“ eine Halbballade im Midtempobereich, die im Mittelteil mit einem schnellen, harten Solo aufwartet und dieses Tempo bis zum Schluss behält.

„Cosmic overture“ ist ein instrumentales Stück, in dem die Musiker zeigen, was sie an ihren Instrumenten alles können.

Auch „Fading skies“ und der Titelsong „Mask of lies“ lassen dem Hörer kaum eine Verschnaufpause, es wird gerockt was das Zeug hält, wobei es auch keinen Grund gibt, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen.

Dann wird es episch: Mit über 11 Minuten Spielzeit vereint „Dark city (dreaming this life)“ alle Stärken der Band, sowohl kompositorisch wie auch spieltechnisch. Mehrere Tempowechsel und Soli lassen trotz der Länge des Songs keine Langeweile aufkommen. Sarah beeindruckt erneut mit ihrer kraftvollen Stimme.

„Remember“ ist eine gefühlvolle Ballade, bei der Sarahs Gesang besonders gut zur Geltung kommt. Jeff steuert ein Gänsehautsolo bei

Beim Intro von „Destiny calls“ verwenden MindMaze eine Querflöte, ein Stilmittel, das nicht viele Bands benutzen. Nach dem Intro legt der Song wie gewohnt richtig los, was allerdings eine gewisse Eintönigkeit aufkommen lässt, da fast alle Songs im schnelleren Tempo gespielt sind. Dies führt auf die Dauer eines Albums zu einer gewissen Ermüdung, etwas mehr Abwechslung, beispielsweise vermehrter Flöteneinsatz, hätte dem Album sicher gut getan.


Break the Silence
Break the Silence
Preis: EUR 16,33

5.0 von 5 Sternen Überragendes Debüt, 1. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Break the Silence (Audio CD)
„Break the silence“ ist das Debütalbum der 2005 gegründeten ukrainischen Band Scarleth. Geboten wird eine Mischung aus Power- und Symphonic-Metal mit Frauengesang.
Der Opener „Broken world“ überzeugt mit gutem Riffing und Tempowechseln. Sängerin Julia drückt mit ihrer angenehmen Rockstimme dem Song ihren Stempel auf und das Keyboard untermalt gekonnt die Gitarrenarbeit.
„Child of the forest“ beginnt mit einem kurzen Keyboardintro bevor der Song richtig loslegt. Die Rhythmussektion um Alexey und Sergey Frolov treibt ihn nach vorn und Gitarrist Victor zeigt, was er alles drauf hat. Im Mittelteil gibt es ein kurzes Duell zwischen Victor und Keyboarder Sergey Kovtun.
Ein erstes Highlight ist der Song „Crazy fever“ der mit einer rollenden Basslinie eingeleitet wird, gefolgt von einem kurzen Keyboardsolo. Julia singt wie eine Göttin und Sergey Kovtun liefert ein Solo ab, wie es Jens Johansson von Stratovarius nicht besser hätte machen können. Der beste Song auf dem Album.
Mit dem fast 10-Minütigen Epos „Shadow fades away“ geht es auf hohem Niveau weiter. Balladeske Strophen und hymnenhafte Refrains wechseln sich ab und Victor zelebriert ein gefühlvolles Gitarrensolo für das andere Gitarristen töten würden.
„Black tears“ ist eine gefühlvolle Ballade, die auf der Demo noch „Requiem for love“ hieß und dort auch auf russisch eingesungen wurde. Uriah Heep-artige „Aah aah aahs“ dominieren den Refrain und das Gefühlvolle Gittarenspiel geht unter die Haut.
Mit „In the abyss“ folgt eine Halbballade, die sich langsam in eine Rockhymne steigert und dabei das ganze Repertoire der Band in einem Song vereint. Getragen gesungene Strophen und mehrstimmiger Refrain zeichnen diesen Titel aus.
„World depends on you“ beginnt ebenfalls mit Keyboardklängen, steigert sich aber zum mit Abstand schnellsten und härtesten Song des Albums. Hier wird die Stille wirklich durchbrochen, so wie es der Albumtitel vermuten lässt.
Mit einer orientalisch angehauchten Flötensequenz beginnt „Flaming angel“, bevor ein pumpender Bass einsetzt. Julia singt teilweise im Stile eines arabischen Muezzins, passend zum orientalischen Flair des Songs.
Der Rausschmeißer „You’ll never die“ verkörpert das zweite Highlight auf „Break the silence“. Dieser Song hat alles, was ein Klassiker braucht, Ohrwurmriffs, Mitsingrefrain und eine Melodie, die einem nicht mehr aus dem Kopf geht sowie eine Sängerin in Hochform. Viel besser kann man einen Song nicht schreiben.

Der einzige Wermutstropfen ist, dass man der Sängerin deutlich anmerkt, dass Englisch nicht ihre Muttersprache ist. Man muss schon sehr genau hinhören oder im Booklet nachlesen, wenn man die Texte verstehen möchte. Ansonsten ist „Break the silence“ ein überragendes Debüt und besser als so manches aktuelle Album alteingesessener Metalbands.


Charlemagne: The Omens of Death
Charlemagne: The Omens of Death
Preis: EUR 8,99

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen schlechter als der Vorgänger, 5. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
War das erste Charlemagne-Werk noch innovativ und stimmig, stimmt hier gar nichts mehr. Das Album wirkt wie eine Zusammensetzung aus Rezitation und harter Musik, die aber zusammen nur Murks ergeben. Ein Hörgenuss ist dieses Album sicher nicht. Zum Inhalt kann ich nicht viel sagen, da ich den Text nicht vorliegen habe.
Dieses Album hätte sich Christopher Lee lieber sparen sollen.


Moondawn
Moondawn

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frühes Meisterwerk des Elektronik-Gurus, 2. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Moondawn (Audio CD)
Eines der besten Alben die Klaus Schulze je aufgenommen hat. Kaum zu glauben, dass er dafür nur eine Nacht(!!) gebraucht hat.

Das erste Stück beginnt mit einem arabischen Vaterunser, danach nimmt er langsam an Fahrt auf, wird rhytmischer, bedingt durch die einsetzenden Drums, und gerät dann in die Schulze-typische Eingängigkeit. Und gerade wenn man denkt, jetzt kommt ein Break ist der Song zu Ende und der nächste beginnt. Der zweite Track fängt wie der erste sehr ruhig an. Die ersten zehn Minuten geschieht nahezu gar nichts. Diese Sequenz erinnert vom Stil her ein wenig an das Album Zeit von Tangerine Dream, bei der Klaus Schulze Ende der 60er/Anfang der 70er mitgespielt hat. Doch der zweite Teil dieses Stückes quillt förmlich über. Vor allem wenn die zwitschernden Synthesizer einsetzen, die man auf dem Bonustrack noch deutlicher hören kann, entfaltet das Lied seine volle Kraft und nimmt den Zuhörer in seinen Bann.

Dies war sicherlich auch ein Grund, dass das Album Ende der 70er im jetzt berühmten Einstein-Cafe in der Kurfürstenstraße, Berlin, immer wieder als Hintergrundmusik gespielt wurde.

Wer Klaus Schulze's Musik kennenlernen möchte, sollte mit diesem Album anfangen. Es lohnt sich
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 4, 2011 3:29 PM CET


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