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Rezensionen verfasst von
T-Elch "WSV"

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The Doors
The Doors
von Greil Marcus
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vom Hundertsten ins Tausendste ... ohne Gewinn, 6. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: The Doors (Taschenbuch)
Ich habe das Buch letztes Jahr im englischen Original gelesen und war sehr enttäuscht. Wie immer geht es bei Greil Marcus sehr intellektualistisch vor (nicht intellektuell - man beachte den Unterschied!) und wie immer kommt er von Hölzchen auf Stöckchen. So geht es in manchen Kapiteln oft gar nicht mehr um die Doors oder nur sehr indirekt: Ein ganzes Kapitel rechnet er mit Oliver Stones Doors-Film ab, seitenweise geht es um Elvis, Bill Clinton etc. Das, was die Inhaltsangabe weiter oben verspricht, findet man nur sehr selten, nämlich das Eintauchen in die 60s-Atmosphäre. Wann immer Greil das versucht, versteigt er sich, kommt - wie schon gesagt - vom Hundertsten ins Tausendste und puff! ist die Atmosphäre weg, weil Marcus zu sehr den intellektualistischen Erklär-Bär gibt. Ich empfand das Buch als einziges Ärgernis.

Panasonic TX-L19X5E 47 cm (19 Zoll) LCD-Fernseher, EEK A (VIERA-TV, DVB-C/-T) schwarz
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Wird angeboten von jes-shop
Preis: EUR 192,23

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hervorragendes Zweitgerät, 12. Februar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ein hervorragendes Zweitgerät! Bestechende Bildqualität und wie von Panasonic gewohnt, eine einfache und sinnvolle Handhabung. Aufstellen und Inbetriebnehmen waren kein Problem und eine Sache von ca. 15 Minuten, bis alles lief (bei uns am digitalen Kabel).
Für den etwas blechernen Ton könnte man ein Sternchen abziehen, aber gemessen an den vielen Vorzügen des Geräts fällt das - zmal es wie gesagt als Zweitgerät dient - nicht weiter ins Gewicht. Notfalls ließen sich auch externe Boxen anschließen, wie überhaupt die Anschlussmöglichkeiten (Scart, HDMI, USB etc.) sehr vielfältig und vorbildlich sind.

Unleashed
Unleashed
Preis: EUR 25,99

1.0 von 5 Sternen Nationalistische Phrasen ..., 22. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Unleashed (Audio CD)
... im poppigen Gewand, darauf versteht sich Toby Keith, der einstmals George W. Bushs Widerwahl unterstützte um dann beim nächsten Mal Barack Obama zu unterstützen, bevor er dann doch lieber für Sarah Palin war. Wer da an einen wetterwendischen Wendehals denkt, liegt wohl nicht ganz falsch. Auch musikalisch bedient er sich munter aus dem großen Setzkasten.
Vergleiche mit Springsteen & Co verbieten sich. The "Boss" würde sich für diesen nationalistischen Schwachsinn nie hergeben.

Live at the Bowl '68
Live at the Bowl '68
Preis: EUR 15,99

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Klang, aber wo ist die Stimmung?, 10. November 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live at the Bowl '68 (Audio CD)
Nun bin ich wirklich nicht der Fan von Live-CDs, bei denen man vor lauter Publikum die Band nicht mehr hört, aber ein wenig Stimmung darf dann doch rüberkommen und das ist der einzige Schwachpunkt an dieser sonst hervorragenden CD: Bei dem Konzert waren 18.000 Menschen, aber es klingt, als ob die Doors vor ein paar Dutzend gespielt hätten: kaum etwas dringt von der Stimmung durch!
Ok, das ist schade, weil man kaum glauben kann, dass es bei so einem herausragenden Live-Konzert so ruhig gewesen ist, aber ansonsten kommt man als Doors-Fan voll auf seine Kosten und das Album kann als gute Ergänzung zur großen Live-Box aus dem Felt Forum gelten, wo man ja quasi die späten Doors hörte. Hier gibt es die frühen von 67/68 mit all den großen Songs. Dazu in einer wirklich astreinen Abmischung. Rhino haben sich mal wieder selbst übertroffen. Der Klang ist sehr viel besser als bei der o.g. Live-Box, es klingt fast wie eine Studio-Aufnahme, obwohl Robby Krieger den Sound des Konzerts selber als "a little teeny" empfunden hatte, wie er selber in den Liner Notes schreibt. Nichts davon! Er ist vor allem kristallklar und fein definiert und somit ein echtes Hörerlebnis.

Document (25th Anniversary Deluxe Edition)
Document (25th Anniversary Deluxe Edition)
Preis: EUR 20,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weiter so!, 28. September 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Bislang zählte "Document" für mich nicht zu den R.E.M.-Highlights in meinem Plattenschrank, aber nach dem Durchhören der Remaster-Box muss ich zugeben, dass ich dem Album bislang Unrecht getan habe, was hauptsächlich am guten remastering liegt, was maßvoll, aber dennoch hörbar vollzogen wurde. Die Songs kommen jetzt prägnanter, präsenter und druckvoller aus den Boxen, ohne dass man das Gefühl hat, der Produzent hätte sich am gängigen Loudness-War beteiligt.
Die beiliegende Bonus-CD mit der Aufnahme eines Konzerts aus Utrecht kann mich auch überzeugen, auch hier ist die Klangqualität erstaunlich gut, die Aufnahme insgesamt sehr stimmungsvoll.
Außerdem gibt es noch 4 Bandfotos und ein Riesenposter, nebst einem informativen Booklet mit gut geschriebenen, gottseidank nicht verquasten Liner Notes.

Another Country
Another Country
Preis: EUR 8,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr relaxed und fast schon folkig, 28. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Another Country (Audio CD)
Cassandra Wilson bleibt sich treu und beschreitet auch mit diesem Album mal wieder neue Wege, auch wenn sie ja schon "Belly of the sun" sich eher erdig und blues-nah gab statt jazzig wie zu Beginn ihrer Karriere.
Auf "Another Country" dominiert die Akustik-Gitarre und nicht ohne Grund heißt schon das erste Stück "Red guitar", als wollte es damit eine programmatische Aussage machen.
Auch die anderen Stücke profitieren vom sehr entspannten Spiel des italienischen Gitarristen, den sich Miss Wilson diesmal dazu genommen hat. Weltmusik mag ich das nicht nennen, auch wenn sie sich mit dem Klassiker "O sole mio" einen Klassiker der europäischen Romantik herausgreift - und daran scheitert, und sei es auch nur wegen ihrer mangelhaften italienischen Intonation. Das hätte ich von der Perfektionistin Cassandra Wilson nicht erwartet, der es zudem für meinen Geschmack auch nicht gelingt, sich das Stück anzueignen. Musik und Sängerin bleiben sich hier fremd und das ist der Grund, warum ich nur 4 Sterne vergebe.
Ansonsten sind einmal mehr bei einem C. Wilson-Album die Virtuosität der Musiker und die feine Produktion zu loben.

AKG Acoustics K 518 DJ Kopfhörer schwarz
AKG Acoustics K 518 DJ Kopfhörer schwarz
Preis: EUR 45,88

5.0 von 5 Sternen Sehr guter Kopfhörer für einen vernünftigen Preis, 3. Juni 2012
Ich suchte einen Kopfhörer für meine mobilen Geräte, weil ich mit den in-ear-Systemen nicht zurecht komme, irgendwie sind meine Ohren dafür nicht gebaut ;-)
Es musste also ein leichtes geschlossenes System her und ich bekam einen Tipp: AKG 518DJ. Der Hörer ist gut verarbeitet: angenehme Polsterung, stabiler Bügel, gute, vergoldete Anschlüsse (inkl. Adapter). Der Klang ist klar und kräftig und dank der guten Abschirmung muss man den Lautstärkeregler nicht bis zum Anschlag aufdrehen (bei meinem MD-Player heißt das z. B. Stellung 17 von 30).
Hier wurde von anderen Rezensenten berichtet, dass der Hörer auf Dauer am Kopf unangenehm drücken würde und für Brillenträger evtl. gar nicht geeignet sei. Beides kann ich als Brillenträger und Besitzer eines nicht zu kleinen Schädels nicht bestätigen. Der Hörer sitzt stramm, das stimmt, aber nicht unangenehm. Man kann den Sitz am Bügel ausreichend regulieren.
Insgesamt ein guter Kauf, auch wenn er für den nur mobilen Gebrauch schon fast ein wenig zu groß ist (ein in-ear-Hörer ist natürlich winzig dagegen), aber er lässt sich recht flach zusammen legen (ein Beutel gehört zum Lieferumfang). Mir ist diese "Komforteinbuße" (falls es denn überhaupt eine ist) es wert, wenn ich dafür im Flieger oder im Zug, also überall, wo man viele Nebengeräusche hat, uneingeschränkt meine Musik genießen kann.

Wrecking Ball
Wrecking Ball
Preis: EUR 5,99

21 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Ofen geht langsam aus ..., 3. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Wrecking Ball (Audio CD)
So, nach intensivem Hören kann ich nun auch etwas zur neuen Bruce-Scheibe sagen und oute mich vorher als großer Springsteen-Fan.
Insgesamt bleibt der Eindruck, dass sich da nichts so richtig bei mir aufdrängt. Die Single mag ich wohl, finde die lyrics jetzt auch nicht zu platt. Wenn einige das Setzkasten-lyrics nennt, was sagt man dann erst zu 'You've got it". Das ist für mich unterste Schublade (des Setzkastens).
Insgesamt missfällt mir, dass er quasi 80% der Platte über das gleiche Thema geschrieben hat: Niedergang! 'Death to my homewtown", 'Wrecking ball", 'Shackled and drawn", 'Jack of all trades", 'This depression, der Titelsong und die Single - alles mehr oder weniger das gleiche: der Niedergang der guten alten Zeit und die Reaktion des kleinen Mannes darauf. Nach 2 Stücken hatte ich es raus und danach schwand mein Interesse deutlich.

Mittlerweile geht mir auch das Suzie-Tyrell-Gefiedel gehörig auf den Nerv, weil alle von ihr befiedelten Stücke irgendwie gleich klingen und mich sofort an alles Mögliche auf The Rising erinnern. Überhaupt ist mir da zu viel irisches Gedöns am Werk.
Noch schlimmer aber die drum-loops, die man ihm eingeredet hat, das geht ja mal gar nicht. Krampfhafter Versuch, modern zu klingen? Neue Käuferschichten erschließen? Ziemlich daneben gegangen!

'Land of Hope and Dreams" ist natürlich auch als Studioversion großartig und besteht neben dem Titelsong für mich fast als das einzige Stück. Daran werde ich mich erinnern, aber es ist natürlich auch nicht wirklich neu. Bei 'Rocky Ground" bin ich mir noch unschlüssig, was ich mit dieser Bibel-Adaptation anfangen soll. 'We are alive" ist wohl eine Reminiszenz an Clerence? Politisch korrekt, aber nicht so pralle.

Mich beschleicht das Gefühl, dass bei Bruce der Ofen aus ist. Die Texte packen mich nicht mehr, erwecken nicht mehr diese Bilder wie früher. Solche epischen Songs wie 'Badlands", 'Promised Land" 'Racing in the streets", 'Darkness on the edge of town" - von 'Thunder Road" und 'The River" mal ganz zu schweigen, hat er offenbar nicht mehr drauf. Die heutigen Texte erschöpfen sich immer wieder in den gleichen Bildern und sind austauschbar. Seine Intention ist sicher aufrecht und politisch korrekt, aber da auch die Musik nicht wirklich packt, ist das Album relativ langweilig, gottseidank nicht so peinlich wie der Vorgänger, aber auch nicht viel besser. Magic war wohl somit das letzte Gute - für mich.

Warum ist das übrigens kein E Street-Album? Gerade Little Steven, Roy Bittan und Nils Lofgren vermisse ich schmerzlich.
Kommentar Kommentare (15) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 18, 2012 10:21 PM CET


Diggin' In The Dirt
Diggin' In The Dirt
Preis: EUR 1,98

2 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wie sich Schweizer Mädchen den Soul vorstellen ..., 24. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Diggin' In The Dirt (MP3-Download)
... kann man hier (leider) hören: lyrics aus dem Setzkasten und eine Nerd-Brille machen noch keinen guten Song. "diggin' in the dirt to find some soul" - Miss Heinzmann wird noch eine ganze Weile buddeln müssen, bis sie den Soul gefunden hat.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 2, 2012 6:24 PM CET


Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land. Roman
Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land. Roman
von Uwe Tellkamp
  Gebundene Ausgabe

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Große Literatur, aber ..., 6. Februar 2012
Eins vorweg: Dies ist ein großes Buch, es ist große Literatur. Ich glaube nicht, dass in den letzten 20 Jahren etwas von ähnlicher Qualität n deutscher Sprache geschrieben wurde. Es erinnert über weite Strecken an 'Die Buddenbrooks" von Thomas Mann oder an 'Die Suche nach der verlorenen Zeit" von Marcel Proust, nur halt im neuen Gewand.
Es bietet einen höchst interessanten, informativen, aber eben auch schonungslosen Blick in die Endzeit der DDR aus Sicht der Intellektuellen. Die Charaktere sind Ärzte, Lektoren, Literaten, Musiker und teilweise deren Kinder, die sich zwar irgendwie mit den Verhältnissen arrangiert haben, aber dennoch die Hoffnung auf einen Wandel nicht aufgegeben haben.
Im ersten Teil - 'Die pädagogische Provinz" - lernt man sie kennen und leidet mit ihnen. Tellkamp dreht den Scheinwerfer geschickt und lässt so ein detailreiches Panorama der 80er Jahre in Dresden bzw. Der DDR entstehen. Um so ärgerlicher empfand ich es dann, als im zweiten Teil dieser Detailreichtum einem immer höheren Tempo geopfert wird, das einher geht mit einem bunten Strauß an literarischen Erzählmethoden - stream of consciousness, Tagebucheinträge, erlebte Rede etc. - so als ob Uwe Tellkamp den Lesern bzw. Vielmehr den Kritikern beweisen müsste, dass er das alles drauf hat. Wie schrieb Tucholsky noch gleich über James Joyces 'Ulysses": 'Ist wie Liebigs Suppenwürfel - man kann es nicht essen, aber es werden noch viele Suppen damit zubereitet werden." So ähnlich geht es einem mit dem zweiten Teil von 'Der Turm": Der Scheinwerfer dreht sich immer schneller, verharrt aber nur noch bei einigen wenigen Personen und geht über andere und einige Ereignisse viel zu schnell drüber weg (Warum erfährt man, dass Richard Hoffmann ein Verhältnis mit der Freundin seines Sohnes hat nur nebenbei? Warum kaum etwas über die Reaktion seiner Frau darauf?). Die Erzähltechniken wechseln ständig ab, verwirren, ja, überfordern so manchen Leser. Man versteht nicht, warum die angenehme epische Breite dem geopfert wurde. Am Ende ist man fast froh, dass es endlich vorbei ist und hat doch das Gefühl, da wäre noch einiges zu erzählen gewesen, obwohl man andererseits auch nicht umhin kann zu denken, dass es keine 975 Seiten gebraucht hätte.
So bleibt am Ende ein etwas zwiespältiges Gefühl neben dem Eindruck, dass man es - siehe oben! - schon mit großer Literatur zu tun hat.

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