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Rezensionen verfasst von
David York "Davi" (Klein Elmersdorf-Hagen)

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Bauch und Kopf
Bauch und Kopf
Preis: EUR 9,99

7 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hipster Pop für die Generation Soya Latte, 19. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Bauch und Kopf (Audio CD)
Mark Forster tut mit seiner Musik niemandem weh und liefert scheinbar den perfekte Soundtrack für den über das Leben reflektierenden Hipster der Großstadt oder die leicht angeökte Soya Latte Macchiato Mama. Für die Radiostationen der Republik passt der Mann auch perfekt, denn auch da stört er nicht weiter mit seiner netten Stimme, nicht zu sperrig, um Provinz Hausfrauen abzuschrecken und gerade noch cool genug für die gut gebildeten Jungs auf dem Schulhof. Das alles mag vielen sogar Spaß machen, doch diese Vertonung der Generation Soya Latte ist einfach nur ein langweiliges, durchgestyltes Produkt. Flash mich oder besser nerv mich nochmal mit sinnigen Gedanken über Beziehungen in den 2010ern und dass man doch aus einfach mal der hektischen Großstadt entfliehen könnte, die man sich aber mit dem coolen, schicken Hipster Leben im Berliner Prenzlauer Berg oder sonstwo schick, wo Studenten und sowas wohnen, ausgesucht hat. Mark Forster ist bestimmt ein netter Mann und er tut bestimmt niemanden was. Aber das alles ist für meinen Geschmack, der sehr sehr breit gefächert ist, einfach nur belanglos. Ich wünschte Pop hätte heute noch öfter was mit Substanz zu sagen. Gerade im jetzt gäbe es genug zu sagen, aber sorry: soll ja niemandem wehtun und beim Radio hören nicht stören. Bei Mark Forster schalt ich dann ab, damit er mich nicht weiter flasht.


Greyscale
Greyscale
Preis: EUR 13,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein perfektes Synth Pop Album!, 6. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Greyscale (Audio CD)
Dieses Album ist ein Meisterstück des Synth Pop. Ausgefeilt, tiefgängig, reihenweise Gänsehaut Momente dank der wunderbaren melancholischen Grundstimmung. Mitsing-Hits wie "Shine" wechseln sich ab mit Hammer Balladen wie "In the Cloud". Haupt Sänger Marcus Meyn ergänzt mit seiner dunklen Stimme perfekt die genialen Sounds. Oliver Kreyssig setzt Akzente mit sanfter Stimme. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so ne tolle Synth Platte gehört habe. Note 1+ mit Sternchen. Alles richtig gemacht. Camouflage verdienen damit jeden Erfolg, finde ich.


Das Dorf der Verdammten [Blu-ray]
Das Dorf der Verdammten [Blu-ray]
DVD ~ Christopher Reeve
Wird angeboten von Medien Thüringer
Preis: EUR 11,90

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu Unrecht unterbewerteter Carpenter Film - in HD toll!, 1. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Dorf der Verdammten [Blu-ray] (Blu-ray)
"Village of the Damned" ist ein wirklicher toller, spannender und auf seine Art gruseliger, beziehungsweise verstörender Film. Er hat die typischen Zutaten eines John Carpenter Films, von der langsam kriechenden Kamera, bis zum düsteren Soundtrack. Völlig zu Unrecht ist der Film seinerzeit 1995 so sehr gefloppt, dass er in Deutschland gar nicht erst ins Kino kam. Aber die 90er waren ohnehin mit Carpenter nicht gnädig. Da hatte sich die Film Community schon lieber dem leicht überbewerteten Tarantino zugewandt. Ich mochte diesen Film immer sehr, sein langsames Tempo und der schleichender Psycho Grusel und die unterschwellige Sozialkritik. Danke Koch-Media, dass ihr den Film in nahezu perfekter Bild Qualität rausgebracht habt und das obwohl es den Film selbst in USA nicht auf BluRay gibt. Hätte mir mehr Extras, zumindest einen Audiokommentar, gewünscht. Dann hätte es auch die volle Punktzahl gegeben. Aber auch so: ordentlicher Job und in HD war der Film ein echter Genuss!


Neon Cathedral
Neon Cathedral
Preis: EUR 16,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein perfektes Popalbum!, 9. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Neon Cathedral (Audio CD)
Ben Ivory kam für mich aus dem Nichts als er mit The Righteous Ones am Vorentscheid zum Eurovision teilnahm. Jetzt hab ich sein vielseitiges, tanzbares Album gehört, das mit einem grandios fetten Sound daher kommt, zwar Anleihen an New Wave der 80er hat, von der Produktion und Songwriting aber ne ganz moderne Platte ist. Bens Stimme bringt Leidenschaft und Gefühl hervor. Alles ist stimmig und perfekter Pop, macht Spaß. Ich hoffe, dass wir noch viel mehr von ihm hören.


Snow Globe
Snow Globe
Preis: EUR 14,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Synth Pop Weihnachten - toll!, 8. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Snow Globe (Audio CD)
Andy Bell und Vince Clarke bringen 25 Jahre nach ihrer Weihnachts EP Crackers International ihr erstes Christmas Album heraus. Darauf sind Klassiker der Saison wie Silent Night oder White Christmas, auf der anderen Seite eigene neue Kompositionen wie Bells of Love, Loving Man und Blood on the Snow. Erasure erschaffen eine stimmungsvolle kühle Winterwelt aus Synth Pop Klängen, manchmal poppig und auch frostig melancholisch wie ein klarer Sternenhimmel im Dezember. Das ganze ist unverkennbar Erasure, denn da blubbern Vinces Geräte und Andy singt wie ein Weihnachtsengel auf dem Feld zu Bethlehem von der Ankunft des Jesus Kindes. Das ganze ist emotional aber nie so kitschig wie manche anderen überzuckerten Weihnachtsplatten. Hab mich ertappt wie ich beim Traditional Silent Night bei Andys glasklarem Chorjungen Gesang Gänsehaut gekriegt habe. Die erste Single Gaudete ist eine Pop Version eines lateinischen Chorals und kommt von Erasure als mittelalterlich angehauchter Pop Ohrwurm - einfach toll. Snow Globe (Schnee Kugel) ist eine wunderbare Produktion. Danke Vince und Andy! Ihr seid cool, jetzt zur Adventssaison sogar sprichwörtlich! Absolut empfehlenswert!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 8, 2013 7:17 PM CET


Tomorrow's World (Deluxe Edition)
Tomorrow's World (Deluxe Edition)
Preis: EUR 20,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eingägig, tanzbar, anders und trotzdem Erasure!, 2. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Tomorrow's World (Deluxe Edition) (Audio CD)
Auch ich bin ein Erasure Fan der ersten Stunde und liebe Vince und Andys Werke seit 1986. Um es gleich zu sagen: mir gefällt das neue Album sehr gut. Anders als einige Puristen hier unken gehen die Songs sehr wohl sehr schnell ins Ohr, machen gute Laune und sind auch gute Songs im Sinne des Song writings. Ja der Sound ist sehr 2011 und er hat Reminiszenzen an aktuelle Dance Produktionen, na und? Will ich einen zweiten Aufguss eines perfekten Albums wie The Innocents oder Chorus? Nein! Ich respektiere Erasure für ihre neuen Wege mit dem jungen Producer Frankmusic. Es ist ein sehr gut produziertes Pop Album und nein, Andys Stimme ist nicht kaputt produziert, sondern etwas mehr in den Dance Stil eingemischt. Es ist - wenn man so will - ne Disco Platte, die ich genauso mögen kann wie das Circus Album oder die Wild!, die 1989 auch ihre sperrigen Momente hatte. Synth Pop Puristen können sehr konservativ und machen keinen Hehl daraus, dass sie zu wenig analoge Vince Sounds hören. Okay, hätten Erasure ein Schablonen Album abgeliefert wäre das Gemecker der Kritiker noch größer, das Vince immer das gleiche macht. Und nebenbei bemerkt: ich bin auch ein Depeche Mode Fan und ich fordere auch nicht deren Auflösung bloß weil das letzte Album schon wieder nicht wie die Violator klang.
Fazit: das neue Erasure Album ist perfekter Pop und läuft bei mir rauf und runter und es hat hitpotential. Vielleicht generiert es sogar neue Fans. Auch für mich als Fan erster Stunde und Synth Pop Freak bleibt es Erasure. Andy und Vince - ihr wart und seid einfach cool. Freu mich auf Offenbach am 8. November.


Patrik Pacard - Die komplette Serie (2 DVDs)
Patrik Pacard - Die komplette Serie (2 DVDs)
DVD ~ Hendrik Martz
Wird angeboten von super-buecher
Preis: EUR 43,49

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die beste aller ZDF-Weihnachtsserien ..., 3. November 2004
Vor 20 Jahren, im Winter 1984, saß ich begeistert und gebannt vor dem TV Schirm. Patrik Pacard war die beste Jugendserie, die ich als damals 12-Jähriger, jemals gesehen hatte. Geheimagenten, eine geheime Formel, die die Welt verändern könnte, jede Menge Action im Helicopter, auf Bohrinseln, in der Wüste Tunesiens und ein Hauptdarsteller (Hendrik Martz) mit dem sich die TV-Jugend der Mitt-Achtziger identifizierte. Dazu ein passender Synthi-Soundtrack von Jugendserien-Komponisten Alt-Meister Christian Bruhn (Wicki, Heidi, Thimm Thaler, Captain Future). In den Zeitgeist der Weihnachtsferien 1984/1985 passte diese Serie einfach perfekt.
Über die Veröffentlichung der sechsteiligen Mini-Serie auf DVD habe ich mich sehr gefreut. Nach zwanzig Jahren ist "Patrik Pacard" wie das Echo eines winzigen Stückes perfekter Kindheit, an das man sich gerne erinnert: Wohlbehütet, aber doch irgendwie spannend, abenteuerlich und weit weg von den realen Gefahren des Kalten Krieges. Die blieben in jenen "Patrik Pacard"-Winterferien reduziert auf ein paar stereotype Agenten-Abziehbilder, während sie in der echten Welt des Jahres 1984 bittere Realität blieben. Doch das kümmerte eine ganze Generation von 8-16-Jährigen ohnehin wenig. Die liefen in den Monaten danach nur mit "Patrik Pacard"-Mittelscheitel herum.
Doch mit der Wahrnehmung von heute hat sich die Serie verändert: Die Dialoge wirken manchmal etwas hölzern, die Darsteller (insbesondere Hendrik Martz) sehen nicht selten aus wie Laienspieler, die synchronierten Passagen (etwa die des französischen Darstellers Jean-Claude Bouillon) wirken oft schlampig und unpassend. Dazu Christian Bruhns Musik, die nicht immer an der richtigen Stelle sitzt und auch viel zu oft erklingt. Apropos: Bruhns Ehefrau Erika nannte sich damals "Lady Lilly" und sang das Titellied. Der wahrscheinlich dümmste Künstlername alller Zeiten.
Trotzdem: Für eine deutsche Serie im Jahr 1984 eine ordentliche filmisch ordentliche Kameraführung mit viel Bewegung drin und eine durchaus spannende Dramaturgie. Die vielen technischen und spieltechnischen Mängel darf man getrost mit einem zwinkernden Auge übersehen. Dafür ist Patrik Pacard ein schöner Trip in die Erinnerungskiste, auch, wenn man über die Mode der damaligen Zeit schreiend hinwegsehen muss und auch über die C-64 Computergrafiken im Bio-Chemie-Labor.
Patrik Pacard ist und bleibt die beste ZDF-Weihnachtsserie, die jemals gedreht wurde. Alles, was danach kam, brachte es nicht so wirklich ...
Trotzdem noch Kritik an der DVD-Ausgabe: Das einzige wirkliche Extra ist ein neues Interview mit Hendrik Martz (den ich im Übrigen nicht erkannt hätte). Warum hat das ZDF nicht aus seinen reichen Archiven alte Berichte über das Making of ... und TV-Auftritte zu Patrik Pacard mit dazu gepackt? Hätte kaum Mühe gekostet. Da muss Europas größte TV-Station in punkto DVD-Marketing noch etwas dazu lernen.
Etwas ist mir außerdem noch aufgefallen: Ich habe das starke Gefühl, dass die Bad-Szene mit Patrick und seiner Mutter (Gila von Weitershausen) auf der DVD nicht vollständig ist. Kann mich dunkel noch an einen weiteren Dialog erinnern, der offenbar seit der TV-Ausstrahlung entfernt wurde. Seltsam ... trotzdem schön, dass es diese DVD gibt. Jetzt muss ich mir zum perfekten "Trip down Memory-Lane" nur den heute herrlich trashigen Soundtrack kaufen, an dem Bruhn und Frau Erika "Lady Lilly" dann gerne noch einen Euro verdienen dürfen. Es lebe die Erinnerung!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 23, 2015 1:59 PM MEST


Sensor
Sensor
Preis: EUR 5,99

5.0 von 5 Sternen Dicht, sensibel, melancholisch und traumhaft schön!, 25. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Sensor (Audio CD)
Der geneigte Camouflage-Fan muss sich mit Erscheinen von "Sensor" vielleicht doch verwundert die Augen reiben oder sich von seinem Nebenmann kräftig kneifen lassen, denn dass "Sensor" endlich auf dem Tisch liegt - das ist ein kleines Wunder. Und es ist das Ergebnis von Beharrlichkeit, Liebe zur Musik und dem beinahe religiösen Glauben, dass etwas Gutes einfach seinen Weg an die Oberfläche finden wird.
So haben Marcus Meyn, Oliver Kreyssig und Heiko Maile ebenso intensiv an die Fertigstellung des neuen Longplayers geglaubt wie Camouflage-Hardcore-Fans. Auf der Seite der kreativen Musiker war diese spirituelle Unterstützung auf dem steinigen Weg zu "Sensor" auch mehr als notwendig: Lange Suche nach einem Label, erfolglose Singles mit Virgin, Rückschläge bei der Produktion und lange Perioden des Wartens. Ob sich das Warten gelohnt hat?
"Me and you", die energetische Single ist gut im Ohr und setzt melancholische Akzente, die den Ton, aber nicht die Geschwindigkeit der Platte angeben werden. "Perfect" besticht durch seine sauber gesetzten Synthi-Melodien und verklingt gegen Ende in ebenso traurigen Akkorden. Gefühlvoll wird "Harmful" die Startrampe für Marcus Meyns neue gesangliche Ausflüge auf höhere Ebenen, vorallem zum Ende des Stückes.
Leichte Gitarren, warme Keyboards, satte Bässe und die wunderbar sanfte Stimme Olis lösen ihn auf "Here she comes ab". Schön, dass der Camouflage-Drummer wieder zum Singen zurückgefunden hat. Er setzt einen anderen Ton, der dem Album sehr gut tun, ohne Marcus etwas wegzunehmen.
"I can't feel you", die einzige Fremdkomposition auf dem Album, kommt fetzig und ein bisschen "dreckig" rüber. Die todsichere Hitsingles Nummer 2 haben Camouflage für sich vereinnahmt, als wäre es ihr eigenes Stück - einfach großartig!
"Lost" und "I follow Behind" treiben das Album atmosphärisch voran. Über allem: Marcus' Stimme, die so präsent ist und so lupenrein arrangiert wurde, wie noch nie zuvor auf einem Camouflage-Tonträger. "Adrenalin": Ein stimmungsvolles rhythmusarmes Instrumental gibt einem kurze Zeit zum Atem holen, inmitten der dichten Atmosphäre diese Musik. Eine weibliche Stimme unterstützt die Komposition "Blink", die Melancholie für eine Weile ins Positive zieht, vielleicht für die Zeitspanne eines Augenzwinkerns, der wie in der "Bullet-Time" der "Matrix" gute fünf Minuten dauert, bis die vertraute Melodie von "Thief" als etwas chillige Album-Version wiederkehrt.
Das Mid-Tempo-Stück "Together" arbeitet einen unschlagbaren Refrain heraus, gepaart mit originellen Sound- und Beatbasteleien, die das Synthesizer-Herz höher schlagen lassen - eine besonders starke Komposition, die das Zeug zum Camouflage-Klassiker hat. Knappe drei Minuten verspielte instrumentale Klänge folgen in "74 Minutes", bevor "You turn" noch einmal alles auffährt, was "Sensor" klangtechnisch zu bieten hat: Buchstäblich wabernde Bässe, breite Klänge, die verzaubernd einlullen - den Rest erledigt Olis sanfte Stimme, die einen förmlich dahinschmelzen lässt. Marcus' löst ihn in den Refrains ab, so wie ein griechischer Chorus im antiken Theater. Ein flüsterndes "It's coming to an end" beendet auch den "offiziellen" Teil des Albums, nach einigen Minuten absoluter Stille erklingt für knapp vier Minuten ein Hidden Track. Der Chillout für "Sensor".
Was soll man nach über 60 Minuten, im besten Sinne des Wortes, wunderbarer Musik sagen? Es ist genug gesagt: Sie soll jetzt für sich selber sprechen...
Dave Jörg


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