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Rezensionen verfasst von
Tanja Küsters "Literatin" (Leverkusen, NRW)
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Genetic Balance: Die Diät-Revolution - Fettverbrenner oder Kohlenhydratverbrenner? Welcher Diät-Typ sind Sie?
Genetic Balance: Die Diät-Revolution - Fettverbrenner oder Kohlenhydratverbrenner? Welcher Diät-Typ sind Sie?
von Dr. med. Lutz Bannasch
  Broschiert
Preis: EUR 19,99

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Genetik, Gene, Ernährung und Abnehmen, 14. Januar 2013
Zum Inhalt
Das Buch beginnt mit den sieben goldenen Regeln für eine erfolgreiche Abnahme. Es folgen die Zusammensetzungen der Nährstoffe für die drei typgerechten Ernährungsformen - dem Kohlenhydratverbrenner, dem Fettverbrenner und dem Mischtyp.
Nach dem Vorwort geht es direkt los mit der Theorie zu unseren Genen und was man über die moderne Genetik alles wissen sollte. Wie sich die Gene auf unsere Ernährung und den Stoffwechsel auswirken. Dann folgt der virtuelle Gentest, bei dem herausgefunden werden kann, welcher Stoffwechseltyp man ist. Dazu dann direkt Hinweise zum Stoffwechselprogramm mit den nötigen Zielen zum Erfolg
Abschließend gibt es noch eine kleine Rezeptsammlung für jeden Typ und Nährstofftabellen.

Meine Meinung
Die sieben goldenen Regeln, die zu Beginn des Buches auftauchen, sind sicherlich jedem Menschen bekannt, der sich schon einmal mit seiner Ernährung, einer Diät und Abnahme beschäftigt hat. Aber dennoch ist es wichtig, sie sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, denn sie sind definitiv ausschlaggebend für einen Miterfolg.
Ebenso kennt sicherlich auch jeder die Aufteilung in den möglichen Kohlenhydratverbrenner- und Fett-Typ. Aber dass man auch einer Mischform von beidem angehören kann, dürfte vielen Interessierten neu sein. Sehr schön sind hierzu die Angaben, wieviel Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß jeder dieser Typen zu sich nehmen sollte. Angaben in Prozent. Und besonders hilfreich dazu sind die Rezeptteile zu den einzelnen Stoffwechseltypen.
Der ausführliche Teil über die Gene und die Genetik ist keineswegs trocken oder langatmig. Der Autor erklärt das Nötigste und das sehr verständlich und interessant, was das Buch zum einen von der Thematik her zu keinem 0-8-15-Diätbuch macht und andererseits auch wissenschaftlich fundierte Informationen bereithält.
Der virtuelle Gentest ist für eine alleinige aussagekräftige Beurteilung hingegen nicht ausreichend, aber der Autor verweist auf den genetic balance Gentest, der jedem offen steht und der dann definitiv verrät, welcher Stoffwechseltyp man wirklich ist und was seine Gene verraten. Man sollte sich also nicht allein auf den virtuellen Test verlassen, dafür ist er zu allgemein gehalten. Aber er gibt schon einen ersten Hinweis, mit dem man dann auch direkt arbeiten kann.
Der Rezeptteil enthält dann einen Wochenplan für jeden der drei Typen, mit Frühstück, Mittagessen, Snack und Abendessen. Dieser Plan geht zwar nur über eine Woche, aber er bietet eine erste Orientierung und Beispiele für eine passende Ernährung, auf die sich dann aufbauen lässt.
Insgesamt ist das Buch sehr gut zu lesen und ist farblich äußerst ansprechend gestaltet. Tabellen und Bilder lockern die Textpassagen auf, ebenso die gute Gliederung.


Zamonien: Entdeckungsreise durch einen phantastischen Kontinent - Von A wie Anagrom Ataf bis Z wie Zamomin
Zamonien: Entdeckungsreise durch einen phantastischen Kontinent - Von A wie Anagrom Ataf bis Z wie Zamomin
von Walter Moers
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein (f)phantastisches Lexikon, aber kein neuer Roman!, 8. November 2012
Inhalt
Das Zamonien-Lexikon bietet rund 150 Artikel, ungefähr 300 Zeichnungen, ein Register und jede Menge Quellangaben und Querverweise. Dazu ein Vorwort und eine Gebrauchsanweisung, sowie mannigfaltige Erklärungen, Zitate und Informationen.
Dieses Lexikon stellt nur den möglichen Anfang dar und so ist nicht jeder Schauplatz, nicht jede Figur und nicht jeder Begriff aufgeführt. Der Leser wird aber dazu aufgefordert, aktiv an der Gestaltung eines möglichen zweiten Teils mitzuwirken, indem er Versäumnisse oder Fehler schriftlich aufzeigt.
Das Lexikon ist eine Zusammenschau aller sechs Zamonienromane, die es ermöglichen einen zusammenhängenden Einblick zu bekommen, Verbindungen zwischen den Romanen zu erkennen.

Meine Meinung
Zamonien ist ein (ph)fantastischer Kontinent, der den moers'schen Gehirnwindungen entsprungen ist. Und selbst wer alle sechs Zamonienromane gelesen hat, kann unmöglich alles behalten haben. Selbst dem Autor fällt dies schwer. Wer weiß denn noch so genau, was Frostfratten sind? Wie man mit den Zähnen knolft? Wer oder was nochmal General Ticktack war? Oder wo eigentlich der Fhernhachen-Hof liegt? Nicht nur Ensel und Krete, Käpt'n Blaubär, Rumo, der Schrecksenmeister, die Stadt und das Labyrinth der Träumenden Bücher haben eine Daseinsberechtigung in diesem Lexikon, denn sie sind wohl den meisten noch geläufig, auch ohne sie nachzuschlagen. Doch gerade die vielen kleinen, genialen Daseinsformen mit ihren witzigen, oft unaussprechlichen Namen, haben Zamonien zu dem gemacht, was es ist und verdienen ein besonderes Augenmerk, damit auch sie unvergessen bleiben.
Das Lexikon nimmt einen erfahrenen Leser, der sich in und mit Zamonien auskennt, noch einmal mit auf die Reise durch diese wunderbare, einzigartige Welt, lässt Erinnerungen aufkommen und regt dazu an, noch einmal von vorn mit dem Lesen zu beginnen. Aber auch Zamonienneulinge kommen auf ihre Kosten, lernen diese komplexe Welt kennen und können sich dadurch auf die einzelnen Romane einlassen, sich besser einfinden in die phantastische Zamonienwelt mit all ihren Bewohnern und Orten.
Das Lexikon lässt sich gut von Anfang bis Ende lesen, aber man kann auch ganz spezifisch suchen und sich überraschen lassen. Die Aufmachung ist sehr schön gestaltet und lädt ein zum Schmökern und verweilen.

Fazit
Ein wunderbarer Zeitvertreib der ganz besonderen Art. Stichpunktartig und doch faszinierend ausführlich.


Nachtkuss
Nachtkuss
von Linda Howard
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Was sich neckt, dass liebt sich..., 6. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Nachtkuss (Taschenbuch)
Zum Inhalt
Jenner Redwine knackt einen gigantischen Jackpot im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und kommt genau damit nicht klar. Sie war bisher ein Mensch, der stets pünktlich zur Arbeit musste, dafür früh aufstand und diszipliniert ihrer Arbeit nachging. Getrunken wurde nur am Wochenende und auch ansonsten war sie eher ein Mauerblümchen, mal abgesehen von den Abenden im "Birds" mit ihrer Freundin Michelle.
Dann knackt sie diesen Jackpot und plötzlich gerät alles aus den Fugen. Ihr Vater taucht auf und will ein Stück von dem Kuchen abhaben, ihr Ex-Lover verklagt sie, Michelle zeigt sich plötzlich von der anderen Seite. Sie organisiert ihr Leben deshalb durch, sucht sich eine Bank, einen Anwalt und legt das Geld an. Trotzdem schafft ihr Vater es, sie übers Ohr zu hauen.
Die Konsequenz heißt für Jenner, dass sie wegzieht - nach Florida. Dort lernt sie Sydney kennen und sie werden zu besten Freundinnen. Syd ist es dann 7 Jahre später auch, die Jen zu einer Kreuzfahrt überredet - eine Wohltätigkeitsveranstaltung auf hoher See über zwei Wochen. Doch was als Luxusurlaub vorgesehen war, entwickelt sich zum Albtraum der beiden, denn sie werden entführt und eine gegen die andere ausgespielt.
Für Jenner ist der Teil allerdings deutlich schwieriger zu erfüllen, als für Syd und außerdem ist sie eher aufsässig, was dem Entführer so gar nicht passt.
Und dann wird es turbulent und chaotisch vom Feinsten...

Meine Meinung
Das war ein Roman, auf den ich lange gewartet habe. Doch zu Beginn war ich etwas enttäuscht, weil es mit dem Gewinn des Jackpots anfängt, dieses Buch. Ganz ausgiebig über fast 100 Seiten erfahren wir, wie Jenner zum Spielen kommt, wie sie den Schein einreicht, wie sie auf der Arbeit davon erfährt, dass in ihrer Stadt jemand den Pot geknackt hat, wie sie herausfindet, dass sie das ist und wie es dann weiter geht.
Hmm dachte ich, sooo interessant ist das nun nicht, aber gut, es war flüssig zu lesen und zeigte einem auch viel über Jenners Wesen und Charakter, was widerum für den weiteren Verlauf des Buches nicht unerheblich war.
Dann dauert es nochmal 60 Seiten, ehe es wirklich beginnt spannend zu werden, ehe sie auf dem Schiff ankommt. Eigentlich ist so eine in die Länge gezogene Handlung gar nichts für mich, bei mir muss es sofort losgehen und ich habe beim Lesen immer wieder überlegt, warum die Autorin so und nicht anders in den Roman eingestiegen ist und bin zu dem Schluss gekommen, dass sie Jenner und Syd charakterisieren wollte. Beide Frauen sind grundverschieden und das wird in den jeweiligen Szenen deutlich. ABER, das ganze liest sich flüssig und zügig. Keine Längen, trotz dieser etwas unnötigen und ungewöhnlichen Einführung in die Handlung. Und dann wird es auch einfach immer spannender und man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe zum Schluss 5 Stunden an einem Stück gelesen.

Fazit
Ein kleiner Schinken, der sein Pulver erst so nach und nach abschießt und der die Figuren charakterisiert. Wer aber nun eine gewisse Tiefe erwartet, wird enttäuscht sein, alle Figuren bleiben eher flach. Und doch ist es eine schmökernde Unterhaltung. Spannend und etwas erotisch, aber nicht sehr. (An Mister Perfekt kommt dieses Buch nicht heran)


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Wird angeboten von Glahu
Preis: EUR 11,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Praktisch, 2. Dezember 2010
Der Gummistiefel ist vom Material her sehr gut. Die Profilsohle ist fest und trotzdem anpassend biegsam. Das Profil ist ausreichend dick. Der Schaft weit genug, so dass ohne Probleme auch eine Hose mit reingesteckt werden kann. Robust ist das richtige Wort für diesen Stiefel.


MaryCom Silikon Case PREMIUM QUALITÄT Weichschale Hülle Tasche für Samsung S8500 Wave Mobil Telefon Phone Handy in Schwarz + Gratis Displayschutzfolie / SC Wave
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Wird angeboten von MaryCom(Rechnung+SendungID per Email)
Preis: EUR 2,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Praktisch, mit einem Manko, 22. November 2010
Die Schutzhülle ist nicht ganz das, was ich erwartet habe und doch nutze ich sie dauerhaft, weil sie in Verbindung mit der Displayschutzfolie ihren Zweck durchaus erfüllt.

Die Schutzhülle ist aus gummiähnlichem Material und absolut rutschfest. Sie ist sehr weich und biegsam und schmiegt sich perfekt ans das Handy an. Die Passgenauigkeit liegt bei 100%.

Die Ausschnitte für die Kamera, den Blitz oder den Lautsprecher, etc. sind passgenau.

Einzig die Tatsache, dass das Handy nur den Rücken und die vier Seiten schützt, nicht aber das Display, lässt mich einen Stern abziehen. Ich hatte erwartet, dass das Display mit in den Schutz integriert ist. Aber die mitgelieferte Displayschutzfolie gleicht dieses Manko aus. Sie ist relativ einfach aufzusetzen, man sieht es ihr nicht an und die Ecken verschwinden unter der Schutzhülle, so ist das Handy dann doch runherum geschützt, wenn auch über Umwege.

Die Bedienung ist trotz Schutzhülle problemlos und einfach.

Kann ich nur empfehlen!


Samsung Wave S8500 Smartphone (Super Amoled Display, Touchscreen, bada-Betriebssystem) metallic-black
Samsung Wave S8500 Smartphone (Super Amoled Display, Touchscreen, bada-Betriebssystem) metallic-black
Wird angeboten von WestCom

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen smartes Multitalent, 22. November 2010
Ich gehöre zu den Otto-Normal-Verbrauchern, was so ein Handy angeht. Ich telefoniere, schreibe SMS, nutze den Wecker und lasse mich gern an Termine erinnern. Eigentlich Funktionen, die viel einfachere Handys bereits können, doch ich wollte ein Handy mit Touchscreen und bin nach vielen Jahren Sony Ericsson Treue zu Samsung gewechselt und kann nach einigen Wochen sagen, dass ich immer wieder zugreifen würde! Warum?

Inzwischen nutze ich das Wave sogar für automatische Mailbenachrichtigungen, den umfangreichen Kalenderservice, MMS, Kamera, ach, fast für alles. Weil es einfach zu bedienen ist. Es macht Spaß schnell Termine einzutragen, sich nette Apps und Wallpaper hochzuladen, einfach SMS zu schreiben.

Man hat die Auswahl zwischen der qwertz-Tastatur und der ganz normalen. T9 kann man problemlos ein- und ausschalten, auch während dem Schreiben. Einzig die Smileys vermisse ich ein wenig, aber darüber kann ich hinwegsehen, weil das Handy ansonsten nur glänzt mit seinem Auftritt.

Die Farbtiefe und -schärfe ist phänomenal. Ich habe noch nie ein Handy besessen, welches so gestochen scharfe und tieffarbige Wallpaper anzeigt. Einfach wahnsinn. Auch der MP3-Player ist sehr gut. Das Handy lässt sich relativ laut einstellen und hat dabei noch einen guten Klang.

Ich habe zwar selten vollen Empfang, aber immer genügend Balken und stets Empfang zum Telefonieren und Simsen. Keine Störungen, keine Ausfälle, nichts.

Das Menü und die Bedienung ist kinderleicht und anpassbar an die eigenen Wünsche, was die einzelnen Apps angeht.

Die Verarbeitung ist grandios! Keinerlei Mängel. Optisch eine Sahneschnitte, dieses Handy. Ich bin schlichtweg begeistert und nutze zum ersten Mal seit etlichen Jahren ein Handy auch wirklich mit fast all seinen Funktionen, weil es einfach ist, Spaß macht und sich Qualität dahinter verbirgt!

Viel Freude mit dem S8500!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 23, 2010 7:24 PM CET


Tödliches Vermächtnis: Roman
Tödliches Vermächtnis: Roman
von Linda Fairstein
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Hochspannung, Wissenswertes und keine Längen !!!, 28. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Tödliches Vermächtnis: Roman (Taschenbuch)
Zum Inhalt
Tina Barr wird bei sich zuhause überfallen, betäubt und stundenlang festgehalten, bis der Täter entkommt, im Glauben, sie sei tot. Daraufhin wird Tina Barr überredet, sich in einem Krankenhaus untersuchen zu lassen. Sie sträubt sich, willigt aber schlussendlich ein. Im Krankenhaus angekommen flieht sie jedoch und bleibt verschwunden. In ihrem Apartment passieren unterdessen schreckliche Dinge und schließlich findet man Tina Barr ermordet in einem Park.
Die Polizei tappt völlig im Dunkeln. Sie weiß noch nicht einmal, ob der Täter das Opfer am Tage des Überfalls vergewaltigt hat oder nicht. Die Polizei hat keine Ahnung, was der Grund für den Überfall und den anschließenden Mord sein kann. Doch dann führen sie seltsame Äußerungen an den Arbeitsplatz von Tina Barr, die New York Public Library. Dort erfährt die ermittelnde Staatsanwältin Alexandra Cooper, dass das Mordopfer vor kurzem gekündigt hat. Niemand will genaueres sagen. Die Beamten erfahren von Kuratoriumsmitgliedern, von mysteriösen Atlanten und Landkarten mit immensem Wert. Die Lage spitzt sich weiter zu als der nächste Mordanschlag verübt wird...

Meine Meinung
Dieser Roman ist von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich fesselnd. Er ist aus der Sicht der Staatsanwältin Alex Cooper geschrieben. Der Leser wird hineingezogen in die Ermittlungsarbeit wie in den Sog eines Tornados. Die Autorin hangelt sich gekonnt am roten Faden entlang und Längen gibt es in diesem Buch gar keine.
Der Leser erfährt sehr viel über die ersten Atlanten und Landkarten, die es auf der Welt gab. Parallel dazu aber auch Allgemeinwissen, rund um das Restaurieren und Herstellen von diesen begehrten und teuren Einzelstücken. Die Informationen werden durchweg eingestreut und in den Fall eingebunden, so dass man beim Lesen weder gelangweilt noch überfordert wird.
Die Anzahl der eingeführten Personen ist zuweilen etwas verwirrend, weil es sich häufig um Familienmitglieder handelt, die zum Teil den gleichen Namen tragen und nur durch Junior oder Senior zu unterscheiden sind, bzw. durch den I., II. oder III. Doch mit der Zeit weiß man sie auseinanderzuhalten. Die Charaktere sind samt und sonders perfekt skizziert. Sie haben Eigenheiten und einen hohen Wiedererkennungswert. Die Autorin schafft es Protagonisten und Antagonisten einzuführen und den Leser doch im Unklaren zu lassen, ob der vermeintlich Gute nicht doch der Böse ist. Ein Verwirr- und Versteckspiel der besonderen Art. Alle losen Fäden werden verknüpft und die Hochspannung zieht sich durch alle Seiten. Auch die Übersetzung ist sehr gut gelungen und überzeugend.

Fazit
Ein rundherum perfekter Roman, der sich kaum aus der Hand legen lässt.


Von der Kunst des Schreibens und der spielerischen Freude, Worte fließen zu lassen
Von der Kunst des Schreibens und der spielerischen Freude, Worte fließen zu lassen
von Julia Cameron
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine schreibende Künstlerin und ihre Schüler, 28. Juni 2010
Ich habe dieses Buch jetzt zum zweiten Mal gelesen. Ich liebe es und könnte sogleich wieder von vorne beginnen. Warum? Weil es so locker geschrieben ist, so aufmunternd und selbstverständlich als würden wir alle nichts anderes machen als Schreiben. Julia Cameron kommt mir beim Lesen ihrer Zeilen vor wie eine altbekannte Freundin, wie eine Vertraute. Würde sie vor mir stehen, würde ich wohl von ihren Lippen ablesen. Und sie macht das nicht etwa wie ein Lehrer, der einem etwas unbedingt verständlich machen will, sondern wie eine Künstlerin, die sie ja auch im wahren Leben ist. Sie sieht die Dinge um das Schreiben herum, wie sie sind, pragmatisch. Sie stellt andere Schriftstellerkollegen vor, mit welchen Problemen diese beim Schreiben kämpfen und wie sie diese überwinden. Sie erzählt Anekdoten und von ihrem Alltag mit dem Schreiben. Sie lässt dabei nichts aus. Alle Problematiken, die einen Schriftsteller erreichen können, behandelt sie irgendwie. Stets mit einer geeigneten Übung am Ende, wodurch man auf jeden Fall im Schreibfluss bleibt, förmlich bleiben muss, weil einem ja nichts anderes übrigt bleibt, als es auszuprobieren. Man findet zu sich selbst, lernt umzudenken, wo es nötig ist, lernt aber auch seinen Gedanken treu zu bleiben, wenn es angebracht ist. Es ist ein leichtes, sich auf diesen Weg einzulassen, den das Buch vorgibt. Dabei hangelt sich Julia Cameron an gar keinem Konzept hoch, sondern schreibt einfach drauf los. Die Kapitel bauen nicht aufeinander auf und folgen doch einem roten Faden, wenn man so sagen will. Dieses Buch ist kein Lehrbuch, kein Sachbuch, sondern ein Begleiter des Schreibenden. Dieses Buch kennt jede Situation und Station eines Schriftstellers, egal ob veröffentlicht oder nicht, egal ob Schreibblockade oder nicht...


Schreib dich schlank: Der kreative Weg zum Wohlfühl-Ich
Schreib dich schlank: Der kreative Weg zum Wohlfühl-Ich
von Julia Cameron
  Taschenbuch

41 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schreibend schlank werden, 28. Juni 2010
Zum Inhalt
Der erste Teil des Buches handelt von den Grundtechniken, die man vorab anwenden, bzw. erlernen soll, als da wären: Morgenseiten und Tagebuch schreiben, Gehen, Die vier bestimmten analytischen Fragen, der kulinarische Künstlertreff, das HALT und Seelenverwandte.
Der zweite Teil des Buches handelt von den speziellen Situationen und deren möglichen Lösungen, als da wären: Welche Art Essen ist überhaupt sinnvoll? Die Snack-Attacke. Der erste Bissen: Triggerfood. Besondere Gelegenheiten. Der Kater nach dem Essen. Sein Essverhalten identifizieren. Dünn wie im Modemagazin. Die Benutzung der Waage abwägen. Rückfälle. Snack-Tricks. Essen zu später Stunde. Essen als Beruhigungsmittel. Essen als Kick. Eine Kalorie ist eine Kalorie. Sport. Wasser. Frische Lebensmittel. Sex. Das Frühstück. Der Kühlschrank. Gute Gene - schlechte Gene. Die Blackbox. Der Morgen danach. Der Zauberstab. Fit wie ein Turnschuh. Einen Tag nach dem anderen. Essen, um dabei zu sein. Dessous. Traumatische Erlebnisse. Kleidung. Der Spiegel. Der Nachtisch. Mit Gottes Hilfe. Affirmationen. Leben und leben lassen. Essen und Leben im Einklang. Auf zu neuen Ufern.
Und schließlich das Nachwort mit dem Thema: Beharrlich bleiben

Meine Meinung
Julia Cameron hat dieses Buch in dem gleichen Stil geschrieben wie: "Von der Kunst des Schreibens". Für die, die das nicht kennen, erörtere ich das kurz. Die Autorin schreibt aus eigenen Erfahrungen, schreibt von Gesprächen mit anderen Betroffenen, gibt mögliche Lösungen vor und zeigt das Resultat. Der Leser bekommt also auch in diesem Buch nicht nur leere Versprechungen oder die persönliche Meinung der Autorin präsentiert, sondern eben auch die Erfahrungen von anderen übergewichtigen Menschen, warum sie dick wurden, wie sie dagegen angehen wollen, warum sie Rückschläge erlitten haben, wie sie es dann doch erneut und dauerhaft geschafft haben. Alles, was ich oben im Inhalt angeführt habe wird thematisiert auf mehreren Seiten. Die Autorin zählt also wirklich die Dinge auf, die Übergewichtigen so passieren, die sie tangieren, die sie mutlos machen. Oft sprechen die Aufzählungen für sich und die Beispiele der anderen machen Mut, wenn man liest, dass man nicht alleine ist mit dem Grund für das Übergewicht. Das Schreiben ist, wie vielen sicherlich bekannt ist, eine gute Selbsttherapie. Wer führt nicht alles Tagebuch? Doch man kann noch viel mehr. Was machen, wenn man eine Fress-Attacke hat? Sich den vier Fragen widmen, die Antworten dazu notieren, sich selbst erkennen und herausfinden, was warum geschieht und dagegen angehen.
Wichtig ist, dass man sich wirklich damit auseinandersetzt, also wirklich schreibt - so, wie die Autorin es vorschlägt. Es hilft definitiv. Natürlich hat man Rückfälle, aber auch die werden beleuchtet. Durch das rigorose schreiben, das notieren der Essprozesse, der Anfälle, der guten und schlechten Momente, etc., lernt man damit richtig umzugehen.

Das Buch hat 267 Seiten. Es ist geeignet für alle die Übergewichtigen, die gerne Schreiben. Damit sind jetzt keine SchriftstellerInnen gemeint, sondern Menschen, die vielleicht gerne Tagebuch oder Gedichte schreiben, Kurzgeschichten oder dergleichen. Die also auf irgendeine Art einen Bezug zum Schreiben haben. Aber es richtet sich auch an die Menschen, die vielleicht bisher noch gar nicht wussten, dass sie eine solche Ader besitzen, die es einfach mal ausprobieren wollen.
Das Buch ist in überschaubare Kapitel eingeteilt, sehr verständlich geschrieben und die Autorin weiß wirklich was Essgelüste, Hungergefühl und Übergewicht sind. Sie schreibt einleuchtend und logisch und gleichzeitig sehr warmherzig, also mit vollstem Verständnis. Aber sie zeigt klar und verständlich mögliche Wege aus dem Dilemma. Zu verstehen, warum wir zu viel essen, aus Langeweile essen, mit Essen kompensieren, mit Essen Lücken füllen und und und...
Ihre Fallbeispiele sind beeindruckend und ihre Hilfen sind sehr durchdacht. Es macht Spaß sich darauf einzulassen, mitzumachen und zu erkennen, wann und warum man zu viel gegessen hat. Die Aufgaben und Vorschläge kosten nicht viel Zeit und sind einfach und doch so wirkungsvoll.

Ich habe schon mehrere Bücher von der Autorin gelesen. Sie ist wahrlich eine Künstlerin, eine vielfältige. Sie kann sehr gut schreiben, Sachverhalte erklären. Sie schreibt persönlich, offen und ehrlich und nicht künstlich, weit hergeholt. Man kann sich als Leser sehr gut auf ihre Worte einlassen. Wer also gerne schreibt oder sich vorstellen kann zu schreiben (nicht wie ein Schriftsteller), wer abnehmen möchte und das mit Sinn und Verstand, mit Bewusstsein, der sollte das Geld für das Buch ausgeben und schauen, ob er sein Essverhalten schreibend aufdecken kann...

Viel Erfolg und viel Spaß beim Lesen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 27, 2014 7:28 PM CET


Schreibende Frauen vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
Schreibende Frauen vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
von Hiltrud Gnüg
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich interessant und faszinierend, 6. Mai 2010
Inhaltsangabe

Klöster und Höfe - Räume literarischer Selbstentfaltung
- Über das Schreiben der Mystikerinnen
- Autorinnen im Umkreis der Höfe
- Zwischen Frauenideal und Autorenstatus, Zur Präsentation der Frauenliteratur in der Renaissance
- Die verlorene weibliche Aufklärung, Die franz. Salonkultur des 17. Jhdt. und ihre Autorinnen
- Leben als Text, Briefe als Ausdrucks- und Verständigungsmittel
- Der Blick in die Ferne, Zur Reiseliteratur von Frauen
- Romantische Frauenkultur
- Tugend - Opfer - Rebellion, Zum Bild der Frau im weiblichen Erziehungs- und Bildungsroman
- Angst - Flucht - Hoffnung, Von der Gothic Novel zum utopischen Roman

Anklage von Sklaverei und Unterdrückung
- Protest aus angelsächsischen Ländern und Frankreich
- Lyrikerinnen im 19. Jahrhundert
- Theater als verweigerter Raum, Dramatikerinnen der Jahrhundertwende in deutschsprachigen Ländern
- erotisch-emanzipatorische Entwürfe
- Die Zeit der Achmatowa, Lyrik nach der Oktoberrevolution
- Weibliche Autobiografien
- Bilder neuer Welten
- Ästhetische Innovationen

Schreibende Frauen in der DDR
- Zur Prosa
- Zur Lyrik
- Kriminalroman-Autorinnen

Feministische Aufbrüche
- Impulse aus den USA und Frankreich
- Weiblichkeit im Spiel der Sprache, Über das Verhältnis von Psychoanalyse und ecriture feminine
- Neue Tendenzen in der BRD, in Österreich und der Schweiz
- Frauen erobern sich einen neuen Artikulationsort: den Film
- Schreiben als Lebensversuch lateinamerikanischer Autorinnen angesichts von Gewalt und Diktatur
- Protest gegen die traditionellen Werte Schwarzafrikas
- Schwarz-amerikanische Autorinnen
- Zur rechtlichen Aufklärung über den Ehebruch

Zum ausführlichen Inhalt
Unglaublich zu lesen ist, dass Frauen bereits im 10. Jahrhundert zu schreiben begonnen haben, sich jedoch aus Angst, nur in Latein offenbart haben. Erst Mitte des 12. Jahrhunderts fangen Frauen wirklich an zu schreiben und das in ihrer Landessprache. Hildegard von Bingen beispielsweise musste für ihr erstes Buch "Scivias" die Erlaubnis und den Segen des Papstes haben. Und so begannen zögerlich viele Frauen zu schreiben. Sie sahen jedoch die einzige Möglichkeit, ungestört schreiben zu können darin, sich dem Familienleben zu entziehen und in Klöstern zu schreiben, wo sie die nötige Ruhe und Unterstützung fanden. Doch nicht jeder hatte ausreichende Bildung, um als Nonne dort leben zu können und so weihten sich viele Frauen auf eigene Faust Gott und wurden Beginen. Ein Leben in Armut und Keuschheit, aber mit der Möglichkeit, Raum zum Schreiben zu haben. Es in den eigenen Fokus zu rücken, frei von familiären Verpflichtungen. Traurig aber war.
Ich musste schmunzeln, als ich las, dass ein Zitat, welches von Marie de France stammt, ausschließlich von schreibenden Männern benutzt wurde, die gar nicht wussten, von wem es stammt. Folglich wussten sie nicht, dass sie da eine Frau wie folgt zitierten: "Wem Gott Wissen und Beredsamkeit gegeben hat, darf das nicht verschweigen und verheimlichen, sondern muss sich bereitwillig hervortun." Als die schreibende Männerwelt erfuhr, dass dieses Zitat von Marie de France war und sie somit den Frauen das Schreiben auch eingestehen mussten, weil schließlich das Zitat auch auf sie zutraf, da brach sozusagen Chaos aus.

Und so beginnt das Buch mit seinen Ausführungen und Erklärungen. Es zeigt die Entwicklung der "Schreibenden Frau", die anfänglich für Gott schreibt, anders erlaubten es die Männer nicht. Später dann schrieben sie durch Gott - sie wurden mutiger und schlussendlich glaubten sie, dass Gott durch sie spreche, da war die Revolution geboren, der Mut und die Motivation unbesiegbar. Und doch lagen noch so viele Jahrhunderte vor diesen Frauen, die unsagbar unfair, bedrückend, niederschmetternd und entmutigend waren, dass viele die Hoffnung aufgaben, verloren oder sich umbrachten.

Später dann rückt immer mehr der Feminismus und die Emanzipation in den Vordergrund, als es längt keine Frage mehr war, dass Frauen schrieben. Ab dann geht es um den Ausdruck des Schreibens, was sie schreiben, wie sie schreiben, warum sie schreiben. Also nicht mehr das Kämpfen für die Freiheit überhaupt schreiben zu können, sondern das was dürfen wir schreiben, wird behandelt. Wie können wir uns ausdrücken, welche Möglichkeiten haben wir, wie ziehen wir andere Frauen mit in unser Boot, etc.


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