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Rezensionen verfasst von
D. Pallasch
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Die letzte Kolonie: Roman
Die letzte Kolonie: Roman
von John Scalzi
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zusammenfassung aller drei Teile, 6. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Kolonie: Roman (Taschenbuch)
Die drei Scalzi Bücher habe ich in Rekordzeit verschlungen und war morgens regelmäßig unausgeschlafen, weil ich wieder viel zu lange gelesen hatte.

Die ersten beiden Romane sind wohl am ehesten zu umschreiben als Sci-Fi Militärromane. Zum Inhalt brauche ich hier nichts detailliert zu sagen. Die Bücher sind kurzweilig, hochinteressant und sehr witzig an vielen Stellen- ohne albern zu sein. Die sympathischen Helden sind vom Charakter her wie du und ich, aber trotz ihrer Fähigkeiten oft überfordert. Das macht sie noch sympathischer.
Der Bonus zu "Krieg der Klone", sprich die Propagandareise Perrys durch die Galaxie ist eine tolle Idee und gut durchdacht.

In "die letzte Kolonie" wird es generell wieder etwas ruhiger und Perry und Sagan rücken als Ehepaar in den Vordergrund der Geschichte. Das Buch ist weniger Weltraumaction geladen und verschiebt den Fokus auf eine kleine Kolonie. Gepaart mit politischen Wirren und Irren, Verschwörungen und Bündnissen ergibt sich am Ende ein stimmiges Gesamtbild.
Die Story hätte man vor 150 Jahren auch als Western schreiben können- was nicht heisst, dass sie langweilig ist.

Ein Griff ins Klo ist für mich der Bonus zu "die letzte Kolonie". Dort wird das Brainpal-Tagebuch von Sagan ausgelesen. Freute ich mich über Kampfberichte u.Ä. kam Scalzi nur mit philosophischen und überaus schwülstigen Ergüssen daher, eher im Rosamunde Pilcher Stil. Habe in diesem Teil dann auch ein paar Seiten überblättert, weil es wirklich extrem uninteressant und langatmig war. Man muss es aber auch nicht lesen, hat mit der ganzen Story nichts zu tun.

Als Fazit sage ich, dass Scalzi echt rockt! Die Bücher sind atemberaubend und schreien nach einer Verfilmung. Leider wird von Scalzi im letzten Buch angemerkt, dass diese Trilogie nun erstmal abgeschlossen ist. Freue mich aber sehr über alles was da noch von dem (Gott sei Dank) noch jungen Autor kommen wird.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 21, 2012 8:52 AM CET


Kinder der Nacht: Roman
Kinder der Nacht: Roman
von Dan Simmons
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Simmons baut ab, 18. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Kinder der Nacht: Roman (Taschenbuch)
Ich als großer Simmons Fan muss sagen, dass dieses Buch so garnicht meinen Geschmack trifft.
Ähnlich wie bei "Endymion" verliert sich Simmons mal wieder in Details (hier medizinische Details und rumänische Ortsdetails...gähn), die man durch normales Entertainment-Lesen nicht verstehen kann und nicht haben möchte. Simmons kommt mir vor wie ein kleiner Angeber, der alles aber auch wirklich alles was er recherchiert hat, wiedergeben möchte- ohne Rücksicht auf den Leser, der unterhalten werden will.
Wer richtigen und logischen Vampir-Horror sucht, sollte zu Brian Lumleys Necroscope-Saga greifen. Wesentlich besser geschrieben, schonungslos, brutal und am wichtigsten: gut.
Ich kann von Lumley am ehesten Illium und Olympos empfehlen. Vampir-Bücher sind nicht sein Fall.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 26, 2009 10:32 PM CET


Endymion: Pforten der Zeit/Die Auferstehung - Zwei Romane in einem Band!
Endymion: Pforten der Zeit/Die Auferstehung - Zwei Romane in einem Band!
von Dan Simmons
  Taschenbuch

29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ambivalent, 3. April 2008
Eines vorweg: Simmons gehört zu meinen Lieblingsautoren und ich verschlinge seine Bücher.
Zum Inhalt habe ich meinen Vorrednern nichts mehr hinzuzufügen, allerdings kann ich die Begeisterung nicht vollends teilen. Viel zu oft verliert sich Simmons in unnötigen, seitenlangen Abhandlungen über philosophische Theorien. Man hat den Eindruck, er möchte um jeden Preis beweisen, wie gut er recherchiert hat. Es mangelt nicht an Informationen, das kann ich sagen. Was ich noch nie gemacht habe- bis zu diesem Buch: ich habe Seiten überblättert (alles in allem bestimmt über 50), da ich mich gelangweilt habe! Am schlimmsten wird es auf dem "Buddhisten-Planeten" T'ien Shan. Dort werden seitenweise Namen vorgestellt, die nie wieder von Relevanz sind, Details über den Planeten, die nichts zur Sache tun und die keinen interessieren. Stellenweise war ich richtig sauer und fragte mich, ob dies alles nötig war zu erwähnen. Dem Buch hätten 200 Seiten weniger nicht geschadet, es wäre immer noch ein dickes Buch gewesen, aber die Story wäre gestraffter und interessanter.
Alles in allem ist Hyperion von der Spannung und vom Inhalt mein Favorit. Selbstverständlich muss man Endymion gelesen haben, aber ich habe mich bei Simmons vorher noch nie gelangweilt- bis zu diesem Buch.
Da Geschmäcker verschieden sind und dies nur eine Meinung von vielen ist, sollte jeder seine Entscheidung selbst treffen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 12, 2013 11:21 AM CET


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