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E. Bruns
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Perry Rhodan Neo 52: Eine Handvoll Ewigkeit
Perry Rhodan Neo 52: Eine Handvoll Ewigkeit
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Welcome back, Sense of Wonder!, 17. November 2013
Bezogen auf die Vorgängerbände habe ich stets genörgelt, dass die Handlung kaum voran kam. Das gilt für diesen Roman auch und das (da falle ich gleich mit der Tür ins Haus) kostet den fünften Stern.

Und sonst?

Spannung pur, wenn der Leser Perry Rhodan auf dem Rückweg zu "seinem" Raumschiff begleitet. Exotik in den Kapiteln, die die Machtspiele der einflussreichen Arkoniden, also hier vor allem Sergh da Teffron und Ihin da Achran, verfolgen. Bunte Farben in der Schilderung des arkonidischen Alltags auf der Militärwelt Artekh 17. Und dann noch die neu entdeckte Rasse der Missk, die für die Arkoniden so etwas wie Lohnsklaven sind und von ihnen entsprechend geringschätzig behandelt werden.

Einen davon rettet Rhodan im Verlauf der Handlung mehr als ein Mal vor schweren Verletzungen oder gar dem Tod. Eigentlich seltsam, sollte der gute Perry doch eigentlich so unauffällig wie möglich bleiben, um von dieser feindlichen Welt verschwinden zu können. Aber: Band 50 wirkt - zumindest in meinem Kopf - noch nach. Und da haben wir Leser ja vieles davon erfahren, was Perry Rhodan ausmacht. Was ihn geprägt hat und welche Werte ihn treiben. Dazu passt sein auf den ersten Blick unkluges Vorgehen in diesem Roman - er kann einfach nicht anders. Perry Rhodan weniger als Visionär der menschlichen Zukunft, denn als Humanist - bis auf die Knochen.

Das hat Charme, ist interessant zu verfolgen und - ganz wichtig!!! - spannend zu lesen.

Eigentlich müsste es weiteren Punktabzug für die falsche, weil viel zu große Darstellung des Zellaktivators auf dem Cover geben. Ein Taubenei ist nun mal kleiner als eine Handgranate... Schwamm drüber - das Cover schafft Stimmung, macht neugierig, und wirkt. Und da es nur ein "Teaser" ist, aber mit dem Inhalt nur wenig zu tun hat...

Für mich ein sehr unterhaltsamer Roman. Und einer der besten, die ich von Rüdiger Schäfer bisher gelesen habe. So kann's gern weiter gehen.

Wenn dann auch noch mal etwas schneller etwas mehr der großen Storyline voran käme... In diesem Tempo sind wir nämlich erst bei Band 100 bis zum Epetran-Archiv vorgedrungen. Und das wäre dann doch entweder ermüdend oder ärgerlich. Aber: Seit "Eine Handvoll Ewigkeit" habe ich Hoffnung auf Besserung.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 29, 2013 10:39 PM CET


Perry Rhodan Neo 51: Lotsen der Sterne
Perry Rhodan Neo 51: Lotsen der Sterne
Preis: EUR 2,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hier wird der Autor zum Prügelknaben..., 4. November 2013
... aus einem einfachen Grund: Ich habe schon wieder einen NEO-Roman gelesen, in dem für das große Handlungskonstrukt so gut wie nichts Neues beigetragen wurde.

Natürlich - es macht Spaß zu lesen, wie der Planet Ufgar im NEOversum eingeführt wird. Ja, es ist unterhaltsam, dass auch Lepso in dieser frühen Phase der Serie bereits seine aus der Originalserie bekannte zwielichtige Rolle spielen darf. Ja, es macht über weite Strecken auch Freude, den planetaren Abenteuern von Crest auf der Flucht vor den Unithern zu folgen (wenn auch nicht ganz so lange, wie sie dauert...). Und auch die Zwickmühle, in der die Lotsen stecken und die Art und Weise, wie diese ihre Köpfe aus der kollektiven Schlinge ziehen, kommt unkonventionell aber unterhaltsam daher.

Gerry Haynaly schreibt fesselnd, farbenfroh und lebendig. Es macht Spaß, den Roman zu lesen, und zwar so viel, dass ich schneller damit durch war, als mit manch anderem Band der Reihe.

Kommen wir nun zum sehr, sehr großen "ABER":

Dies ist blöderweise kein für sich allein stehender Planeten-Roman, sondern Teil einer Serie, eines Zyklus, der eine fortlaufende Geschichte erzählen will, aber hier läuft wenig voran. Viel zu wenig!

Als wäre das nicht genug, lässt uns das Ende mit einem weiteren Cliffhanger zurück, der eine Auflösung irgendwann ein paar Bände später verspricht. So langsam glaube ich, dass ich beim Lesen einen Notizblock neben den Roman legen muss (neben jeden der letzten Bände), um alle offenen Fragen zu notieren, damit ich nicht den Überblick verliere. Das finde ich für so eine Romanreihe sehr unbequem, obwohl ich gern auch als Leser "mitarbeite".

Offen gesagt: Wenn ich nicht die folgenden Bände noch "auf Halde" liegen hätte, wäre das jetzt der Punkt gewesen, an dem Redaktion und Exposé-Autor meine Geduld überstrapaziert hätten. Ich wäre an dieser Stelle einfach 'raus.

Na schön, die nächsten 4 Bände habe ich noch liegen, der 5. wird wohl während des Lesens noch dazu kommen, aber wenn das ständige "Ich-bau-noch-ein-Rätsel-ein-und-verrat-nicht-wann's-gelöst-wird"-Spiel bis dahin nicht ein Ende gefunden hat...

Ich möchte mich beim Lesen bitte unterhalten, nicht hauptsächlich ärgern.

Mit Amazon-Sternen gesagt: Konzept: Gefällt mir überhaupt nicht = 1 Stern
Umsetzung durch den Autor: Gefällt mir = 4 Sterne. Macht insgesamt 2,5 - also derer 3.

Herrje, sogar diese an sich einfache Bewertung machen die Typen einem jetzt schon schwer...


Perry Rhodan-Illustrator Johnny Bruck - Der meist publizierte Künstler des Universums
Perry Rhodan-Illustrator Johnny Bruck - Der meist publizierte Künstler des Universums
von Frank G. Gerigk
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Detektivische Meisterleistung, unwürdig präsentiert, 3. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der erste Eindruck dieses Buches: Wow! Frank Gerigk trägt eine schwer fassbare Fülle von Material zusammen, die den geneigten Leser vor Ehrfurcht erstarren lässt.

Schon bei der absoluten Zahl gefertigter Farb- und Schwarz-Weiß-Zeichnungen explodierte in meinem Kopf die Frage "Wie macht der das?", gefolgt von der Erkenntnis "dass das SO viele sind, war mir nicht bewusst". Die Rede ist natürlich vom künstlerischen Oeuvre Johnny Brucks, das Frank Gerigk sowohl statistisch erfasst wie in biografischem und - im Hauptteil - chronologischem Kontext präsentiert. Der Schwerpunkt des Buches liegt, wie der Titel schon deutlich macht, im Werk Johnny Brucks. Dankenswerterweise ergänzt der Autor dies mit einer kurzen Vita des Künstlers, einigen persönlichen Erinnerungen von Wegbegleitern sowie einer Schilderung der "Arbeitsumgebung" von Bruck - auch das ein wichtiger Einflussfaktor für Kreativität und Produktivität. Ebenso wenig fehlt die Darstellung der wichtigsten Bildelemente und Produktionstechniken, mit denen Bruck gearbeitet hat.

Nach diesem Überblick über Leben und Arbeitsmethoden sowie -bedingungen taucht Gerigk in eine detaillierte Analyse einzelner Cover ein, die Bruck geschaffen hat. Der Autor beschränkt sich hierbei auf die ersten 100 Bände der Perry Rhodan-Serie. Das ist angesichts des schier gigantischen Gesamtwerks von Bruck nachvollziehbar. Außerdem gibt die Analyse der Maltechniken, Bildelemente, Vorbilder und späteren Wiederholungen und Anleihen so viele Querverweise auf spätere Bilder Brucks aus Perry Rhodan und Atlan sowie frühere Werke aus diversen Terra-, Utopia- und sonstigen Tummelplätzen her, dass schnell deutlich wird, wie sinnvoll so eine Selbstbeschränkung für die Verständlichkeit des Buches ist.

Gleichzeitig stellt diese Analyse das "Herz" des Buches dar und bietet viele erhellende Einblicke. An wie vielen Stellen Bruck von amerikanischen Künstlern inspiriert wurde, wie er einzelne Motive oder auch nur Elemente aufgegriffen, variiert, vermischt, kombiniert, gespiegelt, auf den Kopf gestellt und sonstwie angepasst hat, wusste ich nicht. Dass bei seiner Arbeit, unabhängig davon, ob sie 100 % Bruck oder 80 % abgekupfert war, immer wieder lebendige, dynamische und ansprechende Werke entstanden sind - DAS wusste ich, schließlich war das einer der entscheidenden Gründe, die mich auf das Perryversum aufmerksam gemacht haben... Vor vielen, vielen Jahren.

Mir hat - im Unterschied zu manch anderem Rezensenten - auch gefallen, dass sowohl zur Bildbeschreibung als auch für die Referenz zu Vorlagen oder später entstandenen "Zitaten" die fertigen Buch- bzw. Heftcover abgebildet wurden, und nicht die nackten Bilder Brucks. Okay, der banale Grund hierfür mag gewesen sein, dass die Bilder einfach nicht mehr verfügbar waren. Letztendlich war Johnny Bruck aber - von seinen Jagdbildern vielleicht mal abgesehen - Gestalter von Titelbildern, und die müssen nun mal knallharten Regeln folgen, was Format, Größe und Begrenzungen durch Logos, Text, Rahmen oder Ähnliches angeht. Insofern meiner Meinung nach: Alles richtig gemacht.

Ich ziehe meinen Hut davor, mit welcher Akribie Frank Gerigk den (oft aus England, Amerika oder Italien stammenden) Quellen auf die Spur gekommen sein mag, die Johnny Bruck bei seiner Arbeit zitiert hat, ja: zitieren musste, um den gewaltigen Output zu bewältigen, der von ihm erwartet wurde. Gerigk spart, wo angemessen, auch nicht mit Kritik, wenn mal ein Bild schlampig gemalt oder wenig inspiriert daher kommt - vermutlich aus nacktem Zeitmangel. Auch das gehört "zum Geschäft".

Allem Lob und Respekt zum Trotze habe auch ich was zu mäkeln:

Auf insgesamt 40 Seiten werden zahlreiche Motive von Johnny Bruck abgedruckt (zum Teil doppelseitig), ohne dass dazu auch nur ein einziges Wort gesagt wird, manchmal nicht mal angegeben wird, von wann diese Bilder sind. Bei der detaillierten Analyse der Bildelemente der Cover von PR 1 bis 100 im zweiten Teil werden hingegen, obwohl dieser Part den größten Teil des Buches einnimmt, die Referenzbilder so winzig abgedruckt, dass ich manches Mal eine Lupe brauchte, um optisch das nachzuvollziehen, was Herr Gerigk mir textlich nahebringen wollte. Das finde ich sehr ärgerlich! Da hätten die 40 Seiten mit Bildern und nichts als Bildern lieber sparsamer ausfallen dürfen und mehr Raum für das Herzstück des Buches bleiben müssen. Das vor allem, wenn z.B. das Cover von PR 1100 hier nochmal doppelseitig gezeigt wird, obwohl es schon halbseitig als Bebilderung des Teils "Erinnerungen an Johnny Bruck" (Interview mit Sabine Kropp) gedient hat.

Mit den 10 Seiten etwa in der Buchmitte, die nichts als Zahlen beinhalten (nebst vierseitigem Abdruck einer Tabelle, die mir sehr nach "Excel - grafisch aufgepeppt" aussah), konnte ich überhaupt nichts anfangen. Da hätte mir die Präsentation der Kernaussage ("welche wiederkehrenden Bestandteile sind für Brucks Bilder typisch") auf vielleicht einer oder zwei Seiten (mit Beispielbildern) völlig genügt.

Und dass bei der Detailanalyse manches Mal bis zu fünf Miniaturabbildungen des besprochenen Covers abgedruckt werden, hat mich auch gestört. Schließlich wurde jedes einzelne besprochene Coverbild ganzseitig im Buch wiedergegeben. Es macht zwar, zur Darstellung der Analogien zu jenen Bildern, von denen Bruck seine Ideen bezog, Sinn, das Cover des besprochenen Bandes nochmal anzudrucken, um auf einen Blick zu sehen, was wie ähnlich zitiert oder eingesetzt wurde - aber fünf Mal??? Das geht auch anders!

Angesichts der winzigen Größe der Bilder, auf die Gerigk sich bezieht, ist es auch nervig, dass diese nicht mal immer in der Reihenfolge angedruckt werden, in der der Text sie benennt. Da war ich manches Mal am Suchen, bis ich auf der Seite fand, wovon der Autor gerade sprach. Blöd!

Na, und dass Autor und Lektorat hier und da auch geschlampt haben, trug auch nicht zu meiner Erheiterung bei. So wird auf Seite 103 als Bildunterschrift zu PR 12 behauptet, Bruck habe sich bei der Darstellung eines futuristischen Flugkörpers auf die reichsdeutsche Messerschmitt Me 262 bezogen. Wer die Baureihen dieses Herstellers auch nur flüchtig kennt, weiß, dass die Me 262 ein zweistrahliger Jet war und eine Ähnlichkeit, wenn überhaupt, nur von der einstrahligen Me 163 herrühren kann. Peanuts? Vielleicht - aber es kommt dicker: Auf Seite 115 wird zur Beschreibung der Entstehung von PR-Cover Nr. 1 auf mehrere frühere Werke anderer Künstler verwiesen. Leider taucht ein Text bei diesem Bildvergleich in dem Kasten, in dem die Bezugsbilder angedruckt werden, doppelt auf. Und das kann so nicht richtig sein. Auf Seite 171 wird das zitierte Cover des Romans "The Mechanical Monarch" nicht abgedruckt, das von "The Ladder in The Sky" dafür doppelt und davon einmal völlig deplatziert. Diese Liste lässt sich noch ein Weilchen fortsetzen - und das stört mich gewaltig.

Beim ersten Blättern durch das Buch mit gelegentlichem "Hängenbleiben" an einzelnen Seiten war ich mir sicher: Hier sind fünf Sterne fällig. Aufgrund der extremen Verkleinerung vieler Bilder, die ich zum besseren Verständnis größer gebraucht hätte sowie wegen zahlreicher redaktioneller Patzer im Buch bleiben nur drei Sterne übrig.

Ich habe den Kauf trotzdem nicht bereut.


Perry Rhodan Neo 50: Rhodans Weg
Perry Rhodan Neo 50: Rhodans Weg
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Happy Birthday!, 2. November 2013
Der Exposé-Autor von Perry Rhodan NEO kredenzt uns den 50. Roman der Serie. Mal abgesehen davon, dass allein das Erreichen einer so hohen Titelzahl angesichts anderer Versuche des Verlages, neue Produkte im und aus dem Perryversum am Markt zu platzieren, ein Grund zum Feiern ist, liegt mit "Rhodans Weg" auch ein richtig guter Roman vor.

Inhaltlich ist der Band in zwei virtuos ineinander verzahnte Erzählstränge aufgeteilt. Zum einen wird die Kindheit und Jugend Perry Rhodans geschildert und der Weg nachgezeichnet, der ihn zum Astronauten, zum Sofortumschalter und zu der Persönlichkeit werden lässt, die wir inzwischen kennen. Zum anderen schildert Borsch die weiteren Entwicklungen der Genesis-Krise rund um die Mutanten am Lakeside-Institut von Terrania bis hin zum absoluten Höhepunkt des Romans: Dem Erscheinen eines Wesens, dessen Kommen die Mutanten herbeigesehnt haben, wie die Geburt eines neuen Messias. Beide Handlungsfäden lesen sich für mich plausibel, teils menschlich einfühlsam (Rhodans Entwicklung), teils dramatisch (Auseinandersetzungen und Krisensituationen bei den Mutanten).

All das kommt sogar so gut daher, dass ich Herrn Borsch verzeihe, was er uns Lesern am Ende seines Romans antut: Noch ein Rätsel! Wie kommt dieses Wesen, das sich auf den letzten Seiten manifestiert, nach Terrania? Warum ist diese Figur so alt, wie sie ist? Was hat das mit der Genesis-Krise oder mit der Arkon-Expedition im laufenden Zyklus zu tun?

Wieder keine Antworten zur aktuellen Handlung, nur neue Fragen. Die Mutanten drehen immer noch am Rad, Perry Rhodan ist immer noch in der Galaxis verschwunden, aber auch wiederum nicht, und der Autor verwehrt jeglichen Hinweis darauf, was am Ende des Weges liegt - oder auch nur hinter der nächsten Biegung.

Der Verlag und ein anderer Rezensent behaupten, dieser Roman sei ein idealer Zeitpunkt, um in die Serie einzusteigen. Dem kann ich nur vehement widersprechen: Hier wird so vieles miteinander verquirlt und so oft an die Handlung früherer Bände angeknüpft, dass ein Erstleser vermutlich mindestens verwirrt, vielleicht sogar mit dem Gefühl, verar... äh... veräppelt worden zu sein, den Roman aus der Hand legt.

Für Dauerleser ein Genuss, für den Handlungsbogen eine Nullnummer, in Summe für mich aber ein Text, der Appetit auf mehr macht - nur bitte nicht auf noch mehr Rätsel.

Antworten müssen her. Bald!


Perry Rhodan Neo 49: Artekhs vergessene Kinder
Perry Rhodan Neo 49: Artekhs vergessene Kinder
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hin- und hergerissen, 2. November 2013
In der NEO-Serie bin ich schon mehrfach an Titel geraten, bei denen ich nicht genau wusste, ob ich sie lieben oder in die Ecke pfeffern sollte - dies ist ein weiterer davon.

Ich habe schon ein paar Bände dafür kritisiert, dass sie viel erzählen, aber nur wenig davon die Handlung voran treibt - so ganz anders, als die frühen Bände der Originalserie, aber ähnlich wie so mancher aktuelle Band der Heftreihe, die ich unter anderem aus diesem Grunde nicht mehr regelmäßig verfolge.

Oliver Fröhlich entwirft eine exotische Welt im Untergrund des Planeten Artekh-17, in der ein reißender Fluss, an die dunkle Umwelt angepasste Natur und ebenso "mutierte" Arkoniden eine Rolle spielen, die zur Zeit des Methan-Krieges auf der Flucht vor dem gefürchteten Feind unter der Planetenoberfläche eine Zuflucht gesucht und diese seither nicht mehr verlassen haben. Der Autor schafft es, diese Welt in sich schlüssig, glaubhaft und faszinierend im Kopf des Lesers zu zeichnen und entwickelt eine Handlung, die die Verwerfungen beschreibt, die das Eindringen "Fremder", nämlich Sergh da Teffrons nebst seinem Gehilfen Stiqs Bahroff einerseits und Perry Rhodan, Atlan, und deren Gefährten andererseits, auslösen.

Ohne spoilern zu wollen, kann ich sagen: Da geht's richtig gut ab an den Ufern des reißenden Flusses. Die Geschichte wird flüssig und spannend entwickelt, und als Leser fragte ich mich von Seite zu Seite: Wo führt das alles hin?

Und am Ende dann die ernüchternde Erkenntnis: Einfach nur hinaus aus dieser fremdartigen Welt. Ende. Na gut - nicht ganz, denn zum Ende hin erhält Perry Rhodan einen neuen Wegbegleiter, mit dem er nicht gerechnet hat. Aber sonst? 160 Seiten Umweg auf dem Weg zum Epetran-Archiv, keine erkennbar verwertbaren neuen Spuren, keine Lösung des Konflikts mit der Hand des Regenten - einfach nichts.

Der Enttäuschung darüber, dass nach dem Lesen keinerlei Fingerzeig in Richtung auf die künftige Entwicklung bleiben, sondern nur neue Fragen (nicht nur die "Was sollte das jetzt alles?", sondern auch neue Fragen zur Rolle und zu den Erlebnissen von Ernst Ellert), folgte bei mir jedoch der Gedanke: Perry Rhodan war auch immer schon Spaß an Reisen in fremde Welten, Freude am Eintauchen in exotische Settings und Begegnungen mit Wesen weit jenseits des für uns Leser erfahrbaren Alltags.

Und unter dieser Prämisse gesehen, war das ein guter Roman. Für das Fehlen neuer Erkenntnisse, die Addition von noch mehr unbeantworteten Fragen, die inzwischen ordentlichen Ballast und die Gefahr, den Überblick zu verlieren, bedeuten und den Eindruck der Ungeduld, die die Gedanken an die Folgebände begleiten, habe ich dennoch einen Stern abgezogen.

Der nächste, bitte!


Perry Rhodan Neo 48: Der Glanz des Imperiums
Perry Rhodan Neo 48: Der Glanz des Imperiums
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine glatte "1" - und das gleich auf mehreren Ebenen!, 14. Oktober 2013
Es ist schwierig, einen Roman zu bewerten, ohne massiv Inhalte zu verraten. Bei diesem Roman versuch' ich's dennoch, denn mein (vorweg genommenes) Fazit lautet: Wer ihn nicht kennt, hat was verpennt!

Warum? Nun, zunächst mal macht es einfach Spaß, dem Text von Michelle Stern zu folgen - die Frau schreibt plastisch, fesselnd und spannend. Sie setzt Cliffhanger, dass es mir die Fingernägel abrasiert, zeichnet individuelle Charaktere, schildert nachvollziehbar exotische Standorte - und ist zu keiner Sekunde platt, oder, wie es früher hieß: trivial. Ein schöner "Stern" am Autorenhimmel!

Wir lesen, wie Perry und Atlan einander abtasten und beobachten - ganz anders, als in der Original-Serie... aber nicht schlechter. Au contraire! Die Persönlichkeiten von Ishy Matsu und Iwan Goratschin werden immer klarer herausgearbeitet. Der Leser erfährt mehr über Atlans "Gespielin" Crysalgira, die der Altleser schon aus der guten, alten Atlan-Heftserie kennt (Ende der 100er- und Anfang der 200er-Hefte der Serie). Ein schöner Anknüpfungspunkt an Bekanntes mit neuen Aspekten.

Und der Rest ist eine rasante Story mit Katz-und-Maus-Spiel, Verfolgungsjagden und allem drum und dran.

Okay, es ist unwahrscheinlich, dass Fremde sich auf einer Militärwelt sooo einfach und wenig kontrolliert bewegen können, wie unsere Helden... Zumindest nach irdischen Maßstäben. Aber dafür isses ja SF, nicht wahr?

Insgesamt: Das reine Vergnügen. Danke sehr!


Perry Rhodan Neo 47: Die Genesis-Krise
Perry Rhodan Neo 47: Die Genesis-Krise
Preis: EUR 2,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starker Text trotz wenig Fortschritts, 8. Oktober 2013
Wenn ich es recht überlege, ist in diesem Roman eigentlich nicht viel passiert - wie schon häufiger in den NEO-Romanen. Dafür gibt's einen Stern Abzug.

Trotzdem habe ich diese Seiten geradezu verschlungen. Vielleicht wegen der Vielzahl an Personen, die unter der selben Entwicklung leiden, dies aber an verschiedenen Orten Terras tun und auch ganz unterschiedlich mit den ungewohnten Verhältnissen umgehen. Vielleicht wegen der Entwicklungen, die einzelne Figuren im Verlauf der Krise durchlaufen - sowohl als Mutant, wie auch als Mensch. Vielleicht auch, weil hier Dinge passieren, mit denen ich als alter Rhodanist mit guter Erinnerung an die Originalserie so niemals vermutet hätte. Oder, weil sogar Festlegungen, die die Autoren für die Neubestimmung der Charaktere in der NEO-Serie getroffen zu haben schienen, hier teilweise über den Haufen geworfen wurden.

Egal wie: Es hat Spaß gemacht, den Roman zu lesen. Da mir die Schreibe von Herrn Montillon alias Dittert auch noch gut gefällt (was, wie ich in einigen Foren schon lesen konnte, durchaus Geschmackssache ist und wohl längst nicht von jedem Fan goutiert wird), hatte ich mit diesem Band sogar großen Spaß.

Da fällt es auch nicht ins Gewicht, dass die inneren Dialoge einzelner Mutanten, die ohne direkten Zusammenhang mit dem Kapitel davor oder danach als einzelne Abschnitte im Text eingestreut wurden, zwar die innere Stimme der jeweiligen Person präsentierten, aber die Handlung nicht mit zusätzlichen Aspekten bereichert haben.

Danke, Chris!


Perry Rhodan Neo 46: Am Rand des Abgrunds
Perry Rhodan Neo 46: Am Rand des Abgrunds
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viel Text um (fast) nichts!, 8. Oktober 2013
Es ist schon erschreckend, wie wechselhaft die Güte von Perry Rhodan-Romanen sein kann. Das ist keine neue Erkenntnis, aber wenn statt der Zeit für 64 Heftseiten die für immerhin 160 Taschenheft-Seiten gefühlt verschwendet wurden, ist das für mich besonders ärgerlich.

Achtung! Massive Spoiler voraus!

Terranische Gefangene werden auf einem arkonidischen Gefängnisplaneten von einer Marionette des Sergh da Teffron gefoltert, um die Koordinaten Terras zu erfahren. Zwei Gefangene sterben. Das Monstrum, das die Tötung vollzieht und dabei den Gedankeninhalt der Menschen inhaliert, verbündet sich nebst Ureinwohnern der Welt mit den Gefangenen. Es kommt zum Aufstand. Die Gefangenen fliehen in den Dschungel.

Aha!

Perry & Co. treffen in jenem System ein, von dem aus die Konvois Richtung Arkon starten. Er durchläuft eine Art Gehirnscan oder Initiationsritus. Das geheimnisvolle Wesen hinter diesem Ritual bestätigt die Richtigkeit seines Tuns.

Soso.

Crest bleibt allein an Bord des Beuteschiffs, mit dem die bunte Truppe um Perry Rhodan unterwegs ist. Unither-Piraten entführen ihn nach einer für das kleine Schiff unendlich lang scheinenden Verfolgungsjagd. Der Leser stellt dabei fest, dass der Zellaktivator aus dem greisen Wissenschaftler einen sportlichen Jungspund gemacht hat, der mächtige Hiebe und Stöße wegstecken kann.

Oje!

Spoiler Ende!

Und das war's dann für 160 Seiten? So etwas hätte es in den frühen Jahren der Serie in etwa einem halben Romanheft gegeben.

Nicht das erste Mal, dass ich eine Ausgabe der NEO-Serie genervt beiseite gelegt habe, aber das erste Mal, dass ich auch Wochen später noch den Drang verspüre, hierzu eine Rezi zu schreiben.

Nur gut, dass der Folgeband deutlich interessanter daher kommt, obwohl auch hier die Handlung insgesamt kaum nach vorn gebracht wird.

Wenn das so weiter geht... Na, wir werden sehen. Oder besser: Lesen!


Perry Rhodan Neo 43: Das Ende der Schläfer
Perry Rhodan Neo 43: Das Ende der Schläfer
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich pfeife auf die Große Kosmische Ordnung!, 21. August 2013
Als in der ursprünglichen Perry Rhodan-Serie das Zwiebelschalen-Modell geboren wurde und aus einer Idee wie aus einem Drogenrausch eine Bande von Superintelligenzen, Kosmokraten und Materiequellen entstand, bin ich ausgestiegen. Das Weiterdenken tatsächlicher Ereignisse und Erkenntnisse und der Aufbau von Geschichten auf dieser Basis, also das berühmte "Was wäre, wenn..." ist meiner Ansicht nach die beste Eigenschaft guter Science fiction. Und "gut" ist für mich auch SF, die nicht mehr will, als mich zu unterhalten. Leider haben die PR-Autoren schon vor vielen Jahren so getan, als wären ihre Spekulationen Tatsachen und haben darauf ganz lässig ein Luftschloss errichtet. Ein Wunschbild auf der Grundlage eines Traumes, sozusagen.

Mir ist das viel zu abgefahren, und darum war ich hoch erfreut, als Perry Rhodan NEO angekündigt wurde: Die von mir heiß geliebten alten Geschichten aus der Zeit, da PR nicht mehr sein wollte, als eine epische Space Opera, mit einem gehörigen technischen und stilistischen "Update" und der Möglichkeit, Dinge, die sich die Autoren im Verlauf der Jahrzehnte ausgedacht haben, neu zu arrangieren und einzelne Elemente an für den Handlungsaufbau passenderen Punkten einzusetzen.

Wer beschreibt mein Entsetzen, als ich lesen musste, dass ausgerechnet die Sieben Mächtigen als erstes auf der Zeitlinie des Perryversums weit nach hinten in die Vergangenheit geschoben wurden???

Und das dann auch noch in eine Story gepackt, die wohl exotisch und fremdartig daher kommen wollte - und doch einfach nur langatmig und nervtötend ist. Ich glaube nicht mal, dass es gerecht ist, dies dem Autor vorzuwerfen. An diesem Konzept-Schrott hätte sich vermutlich sogar ein William Voltz, der uns ursprünglich als Exposé-Autor die Suppe eingebrockt hat, verhoben - und dabei hatte Willi es "drauf" wie kaum ein anderer.

Liebe Autoren, erspart mir bitte künftig dieses esoterische, abgehobene Kosmokraten-Superintelligenzen-und-ihre-Hilfsvölker-Geschwurbel! Tobt euch, was das angeht, gern weiter in der Hauptserie aus, aber nutzt die Chance des Relaunches mit NEO, ein breiteres Marktsegment zu erschließen. Fantasy wird PR (gottlob!) nie, aber die Leser von Star Wars & Co. werden's euch danken - so wie ich!


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Wird angeboten von yumatron
Preis: EUR 23,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstaunlich!, 25. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als ich den kleinen Karton in Händen hielt, fragte ich mich zuerst, wie die komplette Halterung in so 'ne kleine Box passen soll - hat aber bestens funktioniert.

Als nächstes befürchtete ich nach dem Öffnen, die Halterung könne Schaden genommen haben, weil die sonst übliche üppige Verwendung von Styropor, Luftpolsterfolie oder Ähnlichem hier gänzlich unterblieben ist. Die gute Nachricht ist: Keine Kratzer, keine Lackabplatzer, keine Dellen - alles wunderbar!

Und dann auch noch das: Simple Montage (sowohl an der Wand als auch am Gerät), stabile Ausführung - und gut aussehen tut das Ding auch noch! Einziger potenzieller Kritikpunkt ist die auf der Produktabbildung nicht gut erkennbare schwarze Abdeckung, die die Befestigungsschrauben der Wandhalterung abdeckt: Das Teil ist sehr dünn und wabbelig und eben aus Plastik. Aber auch hier gilt: Wenn die Halterung an der Wand hängt, kommt niemand mehr in die Verlegenheit, dieses der Gesamtoptik dienende Teil jemals wieder anzufassen. Deshalb, und weil der Monitor / Fernseher eh das meiste der Halterung verdeckt, ist diese "Kritik" nur als protokollarische Randnotiz der Vollständigkeit halber zu verstehen.

Für Geräte, die in Größe und Gewicht zu dieser Halterung passen also Daumen hoch - und das gern doppelt!


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