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Rezensionen verfasst von
"smikesch"

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Timbuktu: Hörspiel
Timbuktu: Hörspiel
von Peter Torberg
  Audio CD

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Welt der Seelen, 10. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Timbuktu: Hörspiel (Audio CD)
„Timbuktu ist die Welt der Seelen. Dort wo die Weltkarte endet, fängt Timbuktu an." Das hatte sein Freund Willy gesagt, bevor er starb. So macht sich Mr. Bones auf die Suche nach einem neuen zu Hause, doch das ist nicht so einfach für einen Hund von der Strasse. Er sehnt sich zurück nach Willy, dem obdachlosen Penner, nach dem Leben mit ihm und seinen Geschichten voller Philosophie.
Mr. Bones erzählt die Geschehnisse aus seiner Sicht, der eines feinfühligen Hundes, dessen Welt aus Gerüchen besteht. Er schildert die tragisch-komischen Gedanken und Ansichten eines Hundes, der genau spürt, was um ihn herum geschieht, der das Schicksal der Menschen, die ihn umgeben schneller durchschaut als sie selbst es tun.


Enigma: Hörspiel
Enigma: Hörspiel
von Eric E Schmitt
  Audio CD

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial!, 12. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Enigma: Hörspiel (Audio CD)
Alles beginnt recht simpel, der Schriftsteller und Nobelpreisträger Znorko gewährt dem Journalist Larsen ein Interview. Znorko zeigt sich eitel, grob und versucht Larsens gezielten Fragen auszuweichen, Larsen jedoch lässt nicht locker, geschickt lenkt er das Gespräch, auf der Suche nach der Wahrheit. Das Stück entwickelt sich jedoch zu einer Enthüllungsgeschichte beider Seiten, einer Offenbahrung, die alles in Frage stellt. Wie einen Ball spielen sich die Akteure Fragen und Antworten zu, wechseln die Führungsrolle des Gesprächs. Dies ist eine Geschichte über Liebe, Betrug, Fiction, Vertrauen und Angst. Sie ist intensiv und fesselnd, hervorragend dargestellt von zwei glanzvollen Sprechern.
Dieses Stück ist ein Enigma, rätselhaft, unbegreiflich und wahnsinnig schön.


Anleitung zum Unglücklichsein: Lesung
Anleitung zum Unglücklichsein: Lesung
von Paul Watzlawick
  Audio CD

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wozu..., 4. März 2003
... eine Anleitung zum Unglücklichsein? Ganz einfach, glücklich sein kann jeder, oder zumindest kann jeder es werden, folgt man „nur" den unzähligen Tipps und Ratschlägen, die einem überall begegnen. Warum also sollte man das Ganze nicht umdrehen können, dachte wahrscheinlich Paul Watzlawick. Oder ist der Mensch überhaupt fähig, durch und durch glücklich zu sein? Wohl eher selten. Theoretischen Herangehensweisen und Aussagen großer Philosophen folgen hier direkte Umsetzungsvorschläge fürs tägliche Leben, garantiert nachvollziehbar. Beispielsweise das Kapitel „Vor Ankommen wird gewarnt" oder „It's better to travel hopefull than arrive". Dieses Phänomen ist nur allzu bekannt. Man/Frau freut sich wie wild auf ein Ereignis, ist besagtes schließlich nach endlosem Warten gekommen, verpufft die ganze Freude auf einmal. Oder: "Wenn du mich wirklich liebtest, würdest du gern Knoblauch essen" - hat wohl jede/r in einer x-beliebigen Variation schon einmal gehört.
Diese Hörbuch jedenfalls bringt zum Schmunzeln, zeigt, wie wir unserem Glück oftmals selbst im Wege stehn, und bewirkt wohl eher Nachdenken über häufige Unzufriedenheit, denn zum Ausführen der Anleitungen zum Unglücklichsein. Will jedoch nicht heißen, dass diese nicht realisierbar wären... Allerdings verlangt der Dialekt von Ernst Konarek viel Konzentration beim Zuhören.


Mojsche und Rejsele, 1 CD-Audio
Mojsche und Rejsele, 1 CD-Audio
von Karlijn Stoffels
  Audio CD

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein äußerst empfehlenswertes Hörspiel, 6. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Mojsche und Rejsele, 1 CD-Audio (Audio CD)
Im Jahr 1939 kommt der dreizehnjährige Mojsche Schuster ins Waisenhaus des Doktor Korczak in Warschau. Hier lernt er die gleichaltrige Rejsele kennen und verliebt sich in sie. Das Leben und die Schicksale der beiden sowie der anderen Kinder im Waisenhaus werden eindringlich beschrieben. Als das Waisenhaus 1940 ins Warschauer Ghetto umziehen muss, flieht Mojsche und arbeitet für eine Untergrundorganisation. Rejsele bleibt zurück, verantwortungsvoll kümmert sie sich um die kleinen Kinder. Die Geschichte um diese beiden jungen Menschen ist erfunden, alles andere, das Waisenhaus, Janusz Korczak, das Leben der Juden in dieser Zeit und die schrecklichen Ereignisse sind wahr. Durch die Liebe zwischen Mojsche und Rejsele erfährt die Erzählung unheimlich viel Menschlichkeit und macht das Geschehene in seiner Grausamkeit deutlich. Das Leben und besonders die Kultur der Juden spielen eine besondere Rolle und regen dazu an, sich näher mit dieser Thematik zu beschäftigen. Karlijn Stoffels ist es gelungen ein Stück Geschichte anschaulich darzustellen und sie hat Recht, wenn sie sagt: „Wenn jemand nicht über die Schoah nachgedacht hat, hat er überhaupt nicht nachgedacht." Ein sehr empfehlenswertes Hörspiel und wie ich finde, nicht nur für junge Hörer.


Tief in der Nacht: Kriminalhörspiel
Tief in der Nacht: Kriminalhörspiel
von Francis Durbridge
  Audio CD

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse!, 13. Dezember 2002
Dieses Hörspiel ist ein guter alter englischer Krimi. Alles beginnt mit einem recht merkwürdigen Gespräch im Flugzeug und dessen Entführung. Von da an überschlagen sich die Ereignisse, so dass der Zuhörer immer wieder ordentlich verwirrt wird, auch wenn er sich noch so anstrengt, den Fall zu lösen. Einmal eingelegt, kommt man nicht mehr davon los und muss einfach wissen, wie sich die Dinge aufklären. Die Aufklärung kommt natürlich am Schluß, und zwar nicht zu knapp! Ich muss zugeben, ich wäre nie drauf gekommen. Genial ausgeklügelt, völlig logisch und eigentlich doch so einfach. Die manchmal etwas typische Rollenverteilung von Gut und Böse lässt schmunzeln, aber gerade sie macht einen großen Teil des Charmes dieses Stückes aus, da ist irgendwie alles beim Alten. Die Musik von Martin Böttcher passt einfach genial und hält die Spannung zwischen den Szenen. Es steckt nicht viel Action in diesem Hörspiel, aber wer auf den klassischen Krimi steht und auf Durbridge sowieso, dem wird diese CD ein Hörgenuss sein, eine Stunde spannende Unterhaltung, umgesetzt von genialen Sprechern, wie zum Beispiel Friedhelm Ptok, Hans-Peter Hallwachs und Peter Fricke.


Die Pest zu London, 1 Audio-CD
Die Pest zu London, 1 Audio-CD
von Daniel Defoe
  Audio CD

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erschreckend real, 2. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Pest zu London, 1 Audio-CD (Audio CD)
Daniel Defoe lässt seinen Ich-Erzähler durch die Straßen und Häuser Londons im Jahr 1964 ziehen, in der Zeit, als die Pest wütete. Angefangen mit möglichen Ursachen für das plötzliche Aufkommen der Seuche, über die schleichende immer schnellere Verbreitung in den einzelnen Stadtteilen und deren verheerenden Auswirkungen, die sie mit sich zog, bis hin zum langsamen Verschwinden der Pest, gibt diese einer Reportage ähnlichen Erzählung Aufschluss über jene grausame Zeit, in der circa 100000 Menschen dieser Krankheit zum Opfer fielen. Bis ins Detail wird von Einzelschicksalen und deren Verzweiflung erzählt, wird Kritik geübt am Umgang mit den Erkrankten. Defoe lässt den Hörer Teil haben an der Angst und dem Entsetzen, die sich unter der Londoner Bevölkerung ausbreitete.
Man fühlt mit den Menschen, bekommt Gänsehaut und meint, man könne den Gestank riechen, der über der Stadt lag. Gert Westphal liest in einfühlsamer Art und schafft damit ein erschreckend reales Bild der Seuche. Man hat das Gefühl dabei zu sein, wenn seine Neugier siegt und er trotz Anraten eines Arztes, das Haus nicht mehr zu verlassen, aufbricht, um zu erzählen, was in London vorgeht.


Die Pest zu London, 1 Audio-CD
Die Pest zu London, 1 Audio-CD
von Daniel Defoe
  Audio CD

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erschreckend real, 1. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Pest zu London, 1 Audio-CD (Audio CD)
Daniel Defoe lässt seinen Ich-Erzähler durch die Straßen und Häuser Londons im Jahr 1964 ziehen, in der Zeit, als die Pest wütete. Angefangen mit möglichen Ursachen für das plötzliche Aufkommen der Seuche, über die schleichende immer schnellere Verbreitung in den einzelnen Stadtteilen und deren verheerenden Auswirkungen, die sie mit sich zog, bis hin zum langsamen Verschwinden der Pest, gibt diese einer Reportage ähnlichen Erzählung Aufschluss über jene grausame Zeit, in der circa 100000 Menschen dieser Krankheit zum Opfer fielen. Bis ins Detail wird von Einzelschicksalen und deren Verzweiflung erzählt, wird Kritik geübt am Umgang mit den Erkrankten. Defoe lässt den Hörer Teil haben an der Angst und dem Entsetzen, die sich unter der Londoner Bevölkerung ausbreitete.
Man fühlt mit den Menschen, bekommt Gänsehaut und meint, man könne den Gestank riechen, der über der Stadt lag. Gert Westphal liest in einfühlsamer Art und schafft damit ein erschreckend reales Bild der Seuche. Man hat das Gefühl dabei zu sein, wenn seine Neugier siegt und er trotz Anraten eines Arztes, das Haus nicht mehr zu verlassen, aufbricht, um zu erzählen, was in London vorgeht.


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