Profil für B.Klose > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von B.Klose
Top-Rezensenten Rang: 18.230
Hilfreiche Bewertungen: 548

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
B.Klose "Leseratte" (Berlin Deutschland)

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Dragon Age: Inquisition
Dragon Age: Inquisition
Wird angeboten von Game-Point-Baetz e.K.
Preis: EUR 38,49

95 von 132 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Pack den Sonar ein, wir tragen Dragon Age zu Grabe, 21. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Inquisition (Computerspiel)
Nach insgesamt 12 Stunden Spielzeit erlaube ich mir nun eine Rezension über DA:I zu verfassen.

Meine Erwartungen waren hoch, besonders nach dem Bioware angekündigt hatte, dass aus den Fehler bei Dragon Age II gelernt hat und wieder das Niveau des ersten Teils erreicht hat.

Die Gefährten:

Hatte der zweite Teil noch mit einem hohen Recycling von Gebieten verärgert, so konnte er jedoch mit einer stringenten Geschichte überzeugen und dem Spieler die Möglichkeit geben sich mit dem Schicksal des Charakters Hawk und seiner Famile anzunehmen. Die Gefährten waren wie im ersten Teil ausgearbeitet und warteten mit Hintergründen auf die den Spieler neugierig machten.
In DA:I ist die Geschichte von Beginn an undurchsichtig und erweckt den Eindruck, dass die Autoren selber nicht wussten worauf es hinauf laufen soll.
Die Charaktere bleiben durchgehend blass und haben, wenn es alte Bekannte aus den vorherigen Spielen sind, einen unerklärlichen Wesenswechsel vollzogen. Leliana ist nicht wieder zu erkennen und Varric hat die freundliche Art komplett eingestellt.
Die neuen Charaktere besitzen keinerlei Charisma und man ist auch nach mehreren Quests und Gesprächen nicht bereit sich deren Geschichte anzuhören, wenn sie überhaupt eine interessante Geschichte erzählen können.
Grundsätzlich bleiben alle Gefährten blass und austauschbar.

Die Quests:

Ich habe damals mit DA:O angefangen weil ich als MMORPG Spieler keine Lust mehr auf Timesink Quests mehr hatte. Dieses sind Quests die künstlich die Spielzeit verlängern. "Laufe von hier nach da und liefere etwas ab!", "Erledige X Monster und bringe deren Innereien o.ä.", "Sammle insgesamt 1200 Kräuter einer bestimmten Sorte um einen Gegenstand auf den höchsten Level zu bringen".
Entsetzt musste ich feststellen, dass DA:I mit diesen Quests überquillt. Keine der Quests hat direkte Auswirkungen auf die Hauptstory und verschlingen Stunde um Stunde. Wieso man diese macht erschllesst sich mir leider nicht. Irgendwann habe ich mich entschlossen alle diese Missionen zu ignorieren und nur der Hauptgeschichte zu folgen.
Leider muss man "Macht" erwerben um weiter zu kommen und diese Punkte sind nur mit diesen Timesink Missionen vernünftig zu bekommen.
Am schlimmsten ist der Sonar, den man mit der Taste "V" aktivieren muss um Gegenstände in der Umgebung zu erkennen. Es ist sogar möglich diesen Sonar mit einem Upgrade zu verbessern, dass man aber auch ein "Ping" wie bei einem U-Boot vernimmt und am Boden sich ein Sonarkreis abbildet ist wohl das lächerlichste was ich bei einem Fantasy Rollenspiel mit einem Thema im Mittelalter gesehen habe.

Die Geschichte:

Eine Bresche muss geschlossen werden und als Spieler läuft man die meiste Zeit herum und fragt sich wie man überhaupt in diese Geschichte passt. Die Inquisition als Organization bleiibt völlig undurchsichtig und ihre Beweggründe erschließen sich nicht. Mehrmals habe ich mich dabei ertappt, dass ich die Inquisition am liebsten verlassen würde. Es gibt keinen Beweggrund sich mit der Geschichte zu identifizieren.
Bioware zeigt hier, dass sie ihre größte Stärke, dass "Storytelling", also die Geschichtserzählung, aufgegeben hat. Erklärbar ist dieses eigentlich nur mit einem kompletten Austausch der Autoren die keinen Bezug zu dieser Welt besitzen.
Die Star Trek Filme hatten ähnliches erlebt mit dem Film "Nemesis" wo der Regisseur von sich aus zugab, dass er nie einen Star Trek Film gesehen hatte. Bei DA:I kann man wohl gleiches vermuten.

Das Charaktersystem:

"Keep it simple" scheint der Leitsatz des Spiels zu sein. Die Fähigkeiten sind stark vermindert und nicht mit den Vorgängern vergleichbar. Einen ausgefeilten Charakter über die Stufen hinweg auszuarbeiten ist nicht möglich, da die Talente nur noch auf Schadensverteilung und Schadensabwehr ausgelegt sind. Taktische Fähigkeiten, die auch soziale Interaktionen beinhalten, fehlen gänzlich. Gleiches findet man auch in "Schatten von Mordor" aber dieses Spiel hat einen anderen Ansatz und dort passen diese Fertigkeitsstränge. Ein Rollenspiel bedarf mehr. Wurde DA 2 noch vorgeworfen mehr einen Hack & Slay Ansatz zu verfolgen, so hat DA:I gezeigt, dass dieses noch zu toppen ist.

Das Kampfsystem:

Die Kämpfe sind unübersichtlich und Taktik benötigt es nicht. Immer auf den Gegner bewegen und linke Maustaste drücken. Irgendwann kippt der Gegner schon um. Magie und Fernkampf sind kaum voneinander zu unterscheiden.
Die Taktikansicht, ein großes Versprechen diese wieder einzuführen, ist nicht sinnvoll umgesetzt. Die Engine erlaubt keinen globale Sicht wenn Bäume oder Hügel im Weg stehen und höher sind als die Kameraperspektive.
Eine Ansicht die zur Hälfte einen Berghang zeigt und der Kampf sich irgendwo am Rand abspielt hilf nicht weiter.

Die Grafik:

Die ist sehr schön. Mehr kann man dazu nicht sagen. Die Haare der Personen wirken jedoch wie Perücken und aus Plastik mit einer ordentlichen Portion Gel aufgetragen.
Die Gesichter der Personen besitzen die Ausdrucksfähigkeit von Botox. Freude, Verärgerung oder Überraschung sind nicht in den Gesichtern zu lesen. Bei den Vorgängern bewegten sich wenigsten noch Augenbrauen und Mundwinkel passend zu emotionalen Stimmung. Die Frostbite Engine scheint dieses nicht gut zu unterstützen und mehr auf Landschaftsbewegungen optimiert zu sein.

Mein Fazit:

Enttäuscht, enttäuscht und wieder enttäuscht. Bioware hat nicht gelernt aus der Vergangenheit sondern den Abstieg dieses Franchising konsequent weiter betrieben.
Kommentar Kommentare (13) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 6, 2015 6:05 PM CET


Acronis True Image 2015 für PC - 1 PC
Acronis True Image 2015 für PC - 1 PC
Preis: EUR 31,99

59 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Version die Leistungsentzug verschleiert, 19. September 2014
Ich habe diese Version vor zwei Tagen über den Bestandskunden Upgrade erhalten und nach 12 Stunden frustriert wieder mit der Vorgängerversion ersetzt. Die Lizenzrückgabe war ohne Komplikationen möglich.

Was erwartet einen Kunden wenn er von der Vorgängerversion kommt und was wird einem Neukunden vorenthalten?

Die neue Version treibt das Prinzip "Einfachheit" bis zur Schmerzgrenze.
Insgesamt wurden 18 Funktionen für Datensicherung und Festplattenverwaltung entfernt.Einige dieser Funktionen sind zum großen Teil die Gründe gewesen sich True Image (2014) anzuschaffen.
Sind zum Beispiel Tools wie "Kapazitätsmanager für große Festplatten" oder "Trim SSD" eher für Nutzer mit älteren PCs interessant gewesen, so haben mussten auch Dienste wie "Try&Decide" den Weg des Vergessens beschreiten.

Besonders "Try&Decide" war ein Markenzeichen von True Image. Es erlaubte die Festplatte in einem Modus zu betreiben bei der alle Änderungen wie Installationen aufgezeichnet wurden. So konnte neue Software ohne Probleme getestet werden. Im Bedarf wurden alle Änderungen wieder rückgängig gemacht.

Die Liste der verlorenen Funktionen ist lang;

Acronis Erweiterteter Kapazitätsmananger
Trim SSD
Konvertierung von Windows Backups in Acronis Backups und umgekehrt
Disk Editor
Boot Sequence Manager
Datei Shredder
Import und Export von Backupeinstellungen
Try&Decide
Email Backup
Backupdateien als Laufwerk verfügbar machen
Manuelle Löschen von Backups
Manuelle Vereinigung von inkrementellen Backups in ein neues Vollbackup
Benennung von Backupdateien
Backup Informationsansichten auf der Hauptmaske
Sortierung von Backups nach Datum oder Backuptyp
Windows Explorer Integration

Was ist erhalten geblieben?
Grundsätzlich die Fähigkeit ein Backup zu erstellen und daraus direkt oder mit Hilfe von Boot-CDs Dateien und Windows wiederherzustellen. Diese Fähigkeiten liefern aber auch Bordmittel von Windows. Komplette Wiederherstellung von Systemen lassen sich so auch realisieren.

Was ist neu?

Die Oberfläche und Menüführung. Dieses ist jetzt komplett auf Windows 8 Metro Design und Funktionalität ausgelegt. Kein Rechtsklick für Kontextmenüs, keine Icons zur schnellen Erkennung. Nur Schrift wird verwenden die sich nicht an die Windows Einstellungen hält. Die Oberfläche hat eine unveränderliche blaue Farbe die dem Standard Blau von Windows 8 entspricht.
Es gibt keine Möglichkeit diese Farbe zu ändern. Auf Windows 7 Systemen wirkt die Anwendung wie ein Fremdkörper in Design und Anwendung.
Eine Sicherung lässt sich jetzt über zwei große Symbole schnell einrichten
Der "Browser" zum Auswählen von Dateien zur Sicherung oder Zielquelle für die Backups stellt die Ordner und Dateien als Strichzeichnungen dar. Es gibt keine Möglichkeit alphabetisch oder nach Erstellungsdatum zu sortieren.
Icons für Dateitypen wie sie unter Windows oder auch Acronis 2014 angezigt werden existieren nicht mehr.

Auf Fehler und Abstürze gehe ich zum aktuellen Zeitpunkt nicht ein. Hier hat jede neue Software immer Schwierigkeiten. Es fällt jedoch auf, dass die Abstürze von True Image 2015 sehr oft vorkommen. Die meisten davon werden von der neuen Oberfläche verursacht die, so hat es den Anschein, mit heißer Nadel schnell programmiert wurde um den Termin einhalten zu können.

Fazit:

Es wurde in dieser Version wohl nur darauf geachtet, dass sich das Programm wirklich "schick" in das Windows 8 Metro Design integriert. Die immense Anzahl von verlorenen Funktionen lassen True Image nur noch als schicke Oberfläche für ein einfaches Backup erscheinen das auch von Windows selber zur Verfügung gestellt wird.

Wer aktuell True Image 2014 betreibt, sollte unbedingt bei dieser Version bleiben. Er oder Sie könnte sonst eine böse Überraschung erleben.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 10, 2015 11:41 AM CET


Devolo dLAN 500 AVtriple+ Starter Kit (Netzwerk aus der Steckdose) weiß
Devolo dLAN 500 AVtriple+ Starter Kit (Netzwerk aus der Steckdose) weiß

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein gemeinsamer Betrieb mit Entertain störungsfrei, 14. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe den Triple+ Adapter gewählt um mehrere Geräte an einer Steckdose anzuschliessen. Darunter auch einen Entertain Decoder für IPTV.
Die Telekom nutzt separates VLAN (virtuelles LAN) um den Datentransfer des Decoders vom restlichen Netzwerk abzukoppeln.
Leider stellte sich heraus das der interne Switch des Triple+ diese Funktion nicht unterstützt. Auch billigere Switches können diese Funktion nicht unterstützen bewegen sich jedoch preislich im 20 Euro Bereich.

Bei einem Produkt mit Gesamtkosten von 140 Euro erwarte ich jedoch diese Grundfunktion wenn auch der Betrieb von IPTV beworben wird.
Somit müsste man einen zusätzlichen PowerLan Adapter explizit für einen IPTV Decoder erwerben was die Gesamtkosten auf über 200 Euro treiben würde.

Für einen normalen Betrieb nur mit PCs und Spielestationen ist das Gerät sicherlich geeignet, jedoch berechnet der Hersteller für den internen Switch knapp 50 Euro zusätzlich.
Ein Gigabitswitch mit der notwendigen VLAN Unterstützung ist jedoch schon für 30 Euro zu haben.


XTREAMER Ultra 2 Deluxe Media-PC XBMC Intel Atom D2700 4GB RAM 32GB SSD WLAN HDMI NVIDIA GT520M Bluetooth NM10 HDD optional einb
XTREAMER Ultra 2 Deluxe Media-PC XBMC Intel Atom D2700 4GB RAM 32GB SSD WLAN HDMI NVIDIA GT520M Bluetooth NM10 HDD optional einb

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein kraftvoller Medienspieler mit OpenELEC/XBMC, 6. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Den Xtreamer Ultra 2 habe ich jetzt seit 10 Tagen und habe jetzt einen Eindruck erhalten den ich hier rezensieren möchte.

Grundsätzlicher Eindruck:

Das Gerät ist leicht gebaut und das es eigentlich ein kleiner PC ist, diesen Eindruck erhält man sofort sofort. Es wird mit OpenELEC als Betriebssystem geliefert. Eine Mini-Linux-Version die ausschließlich für den Betrieb von XBMC gebaut wurde.

Gehäuse:
Das Gehäuse zeigt sich in Klavierlack-Optik und wirkt leicht billig durch den dünnen Plastik aus dem es besteht. Ober- und Unterseite sind mit Kühlrippen versehen. Der Lüfter ist auf der Oberseite angebracht.
Die erste Entscheidung, den Xtreamer horizontal hinzulegen, hat sich als Fehleinschätzung erwiesen. Der Xtreamer benötigt die freien Kühlrippen um ausreichend die Wärme ableiten zu können. Ein liegender Xtreamer läßt den Lüfter stärker arbeiten. Aufrecht stellen ist hier die erste Wahl.

Anschlüsse:
HDMI, DVI, optisches Audio und USB. Alle Anschlüsse für eine Heimvideokonfiguration sind vorhanden. Leider fehlt der digitale Coaxialanschluss.

Startvorgang:
Durch die interne SSD-Systemplatte bootet das XBMC Mediencenter sehr flott. Nach dem Einschalten steht es innerhalb von 10 Sekunden bereit. Andere Standalone Medienplayer brauchen hier oftmals länger.

Im Betrieb:
Das XBMC will ich hier jetzt nicht komplett vorstellen. Jedenfalls ist die Anpassung an die Hardware vorbildlich. Die Sprache ist auf Englisch voreingestellt, läßt sich jedoch schnell auf Deutsch einstellen. Weitere Informationen kann jeder bei XBMC oder OpenELEC im Internet einsehen.
Der Xtreamer zeigt seine Stärke durch die Nvidia Grafikkarte und der Intel Atom Dualcore CPU. HD-Filme werden ruckelfrei dargestellt. Es ist jedoch empfohlen die automatische Umstellung auf die Bildrate des Materials einzuschalten. Diese macht Sinn und es ist seltsam das der Xtreamer dieses nicht als Voreinstellung mitbringt.
Dafür ist das XBMC mit einer Menge von Addon-Repositories gefüllt. Jedoch sind viele davon russischer und koreanischer Herkunft und für den deutschen Markt nur bedingt geeignet.

Die Lautstärke:
Die CPU und die GPU der Grafikkarte werden schnell sehr warm. Es ist nun einmal ein vollwertiger PC in einem sehr kleinen Rahmen. Hierdurch arbeitet der Lüfter oft auf hoher Drehzahl und macht sich bemerkbar. Dieses ist nicht problematisch wenn man einen Film in guter Lautstärke genießt. Bei Serien oder Filmen mit leisen Tönen ist er aber schwer zu ignorieren. Hier hilft es die BIOS Einstellung des Lüfters auf 20-60% Leistung einzustellen.

Die Fernbedienung:
Grundsolide mit festen Tastendruck ist die Fernbedienung für den alltäglichen Gebrauch geeignet. Für mich ein nettes "Feature" ist die Möglichkeit durch das BIOS des Systems mit der Fernbedienung zu navigieren.

Fazit:

Der Xtreamer ist ein Medienplayer der seine Arbeit verrichtet. Die große interne System-Festplatte mit 32 GB ermöglicht es auch Windows problemlos zu betreiben. Für den reinen Betrieb von XBMC ist das System jedoch leicht überdimensioniert. Die 4 GB RAM wird man selten nutzen. Hier hätten 2 GB vollkommen ausgereicht.

Hätte Xtreamer einen leiseren Lüfter eingebaut und auf der CPU etwas genauer die Kühlpaste verteilt käme ich auf 5 Sterne. So aber ziehe ich hierfür einen Stern ab,
Der Preis ist für einen Mini-PC dieser Ausstattung etwas teuer wenn man bedenkt das kein DVD/Blueray Laufwerk verfügbar ist. Die interne SSD machen dieses Manko aber weg und man wird mit wirklich schnellen Startzeiten verwöhnt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 21, 2013 5:26 PM MEST


Telekom Speedport W 921V DSL-Router (4x RJ45, DSL-Modem, 2x USB 2.0)
Telekom Speedport W 921V DSL-Router (4x RJ45, DSL-Modem, 2x USB 2.0)

45 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein teurer Router der nichts zulässt., 2. November 2011
Ich habe den Router nun seit ca. 6 Wochen und bin über die Qualität die dieses Produktes einfach nur entsetzt.

Die Konfigurationsoberfläche ist sehr spartanisch eingerichtet. Nur grundlegende Funktionen lassen sich konfigurieren:

- Internetanschluss über ADSL oder VDSL
- Netzwerkeinstellungen und Adressbereich für den DHCP Server
- WLAN Einstellungen
- Festnetztelefonie und IP-Telefonie
- Medienserver mit externen Speicherplatten

Folgende Bereiche sperrt der Router bzw. lässt er nur bedingt zu:

- feste Adressenreservierung für Endgeräte
Ist nicht vorgesehen, die Adressen können zwar für drei Wochen reserviert werden aber falls ein Gerät wirklich die drei Wochen nicht aktiv ist, so erhält er danach immer eine neue Adresse. Alle anderen 0815-Router erlauben die feste Reservierung von IP-Adressen im Haus-LAN

- Standardports über NAT von aussen durchreichen
Nicht alle Ports von internen Geräten können als "virtuelle Server" aus dem Internet erreichbar gemacht werden, darunter zählen z.B. der Port für FTP sobald eine externe Festplatte an dem Speedport angeschlossen sind. Der Router sperrt den Port 21 für Portweiterleitungen, selbst wenn auf dem W921V kein FTP eingerichtet wird.

- Telefonieserver nicht abschaltbar
Der interne IP-Telefonieserver lässt sich nicht abschalten, dieses macht bei anderen IP-Telefonen wie z.B. einem Siemens Gigaset eine Konfigurationsschlacht die wirklich nur erfahrene Anwender erfolgreich durchführen können.

- Instabiles WLAN
Das WLAN im 2,4 Ghz Bereich ist furchtbar instabil wenn die automatische Kanalwahl aktiviert ist. Hier verliert bei einem Kanalwechsel der Speedport regelmäßig die Verbindung zu den WLAN Geräten und lässt diese auch nicht mehr für eine Verbindung zu. Nur eine harter Neustart des gesamten Routers löst dieses Problem bzw. die feste Einstellung eines Kanals.

- Spontane DSL Abbrüche
Kommen regelmäßig vor und sind nur mit einem Kaltstart des Gerätes zu beheben.

- Viele weitere Fehler die den Rahmen dieser Rezension sprengen würden.

Der Speeport W921V ist für den heimischen Einsatz in seiner jetzigen Form weitgehend ungeeignet.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 22, 2011 5:26 PM CET


Acer Iconia Tab A500 Tablet 32GB (25,6 cm (10,1 Zoll) Touchscreen, WiFi, Android 3.2, HDMI, USB 2.0)
Acer Iconia Tab A500 Tablet 32GB (25,6 cm (10,1 Zoll) Touchscreen, WiFi, Android 3.2, HDMI, USB 2.0)
Wird angeboten von GEST POINT GSM S.L

311 von 324 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine gelungene Alternative zum iPad, 14. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe das Iconia A500 jetzt vor einer Woche von Amazon geliefert bekommen und mir diese Zeit genommen bis ich eine Rezension schreibe.

Gehäuse:

Das Iconia Tab ist solide konstruiert. Es liegt bequem in der Hand und die Aluminium Rückseite macht es sehr griffig.
Das Tab besitzt, bedingt durch die HDMI und USB Anschlüsse, einen daumentiefen Rand zur rechten und linken Hand. Es ist dadurch zwar etwas grösser als z.B. das iPad, jedoch verhindert dieser Rand auch unabsichtliche Berührungen mit den Haltedaumen auf dem Bildschirm.
Der Micro-SD Einschub ist am oberen Gehäuserand angebracht. Die Plastikblende zum Slot ist schwer zu lösen, wenn die Fingernägel z.B. aus Gründen der Nervösität etwas zu kurz geraten sind.

Akkulaufzeit:

Das Tab besitzt zwei einzelne Akkus von je 3260 mAh (die Verpackung selber nennt keine Anzahl weswegen fälschlicher Weise in einigen Tests von einer kurzen Laufzeit ausgegangen wird).
Die Akkulaufzeit konnte ich auf einen Auslandsflug, mit notorischer einstündiger Verspätung im Terminal, über einen Zeitraum von ca. 9 Stunden als angemessen empfinden.
Meine Tätigkeiten haben sich hierbei auf mehrstündiges spielen von Angry Bird, lesen über die Kindle App, Musik hören und Erforschung der unterschiedlichen Apps beschränkt. Ich betrachte dieses aber als Tätigkeiten wie sie auf einem Tab hauptsächlich geführt werden. Mit fast 9 Stunden Laufzeit bin ich sehr zufrieden.

Display & Rotation

Das Display, ein BrightLCD (wohl wegen der Hintergrundbeleuchtung so genannt) ist gut lesbar. Webseiten und Spiele zeigen scharfen Konturen in Texten und Grafiken.
Die Rotation ist flüssig. Wenn Seiten mit Flash(-werbungen) während des Drehens geladen werden wird die Rotation verzögert ausgeführt bis die Flashelemente vollständig geladen sind. Dieses kann gelegentlich verwirren. Ob dieses an der Flash App von Acrobat oder dem Android Browser liegt kann ich nicht eindeutig sagen. Hier wäre eine Verbesserung wünschenswert.
Besonders interessant ist die Rotationssperre. Über einen Schalter an der Oberseite des Tab kann die Rotation abgestellt werden. Dieses ist besonders nützlich wenn z.B. ein Ebook auf dem Sofa gelesen wird. Ohne die Sperre kann die Rotation einsetzen wenn der Leser sich z.B. seitlich hinlegt und das Tab somit schräg zum Boden hält. Mit der Sperre bleibt diese Rotation aus und verhält sich wie ein normaler Ebook Reader.

USB & Co.

Das Tab besitzt zwei USB Anschlüsse. Einen normalen für USB Sticks u.ä. und einen Mini-USB Anschluss zum Anschluss an den PC.
Der USB Anschluss für Sticks nimmt diese sehr gut auf und hält sie auch beim Wurf des Tabs auf die Matraze in stabiler Position. Externe Geräte müssen das Dateisystem Fat oder Fat32 verwenden.
Selbst mein Ipod wurde anstandslos akzeptiert und die Musik Dateien waren im mit gelieferten Nemo Player sofort sichbtbar. Das Tab hat IPod Unterstützung, grandios. Was für eine Ironie!
Der Anschluss zum PC erfolgt einwandfrei jedoch wartet hier das Tab mit einer Überraschung auf. Es wird von Acer nicht das altbekannte USB Festplatten Format genutzt statt dessen nutzen sie das MTP Protokoll. Dieses Protokoll verwenden z.B. auch Fotokameras. Der Vorteil liegt auf der Hand. Geräte mit MTP Übertragung müssen nicht über die Funktionen wie "USB Gerät entfernen" oder "Aushängen" vom PC abgemeldet werden. Auch über das Dateisystems des Tabs muss man sich keine Sorgen machen. Der PC muss dieses nicht unterstützen wie bei normal formatierten USB Festplatten.
Der Nachteil, aktuell unterstützen nur Windows Vista bzw. Windows 7 MTP ohne zusätzlichen Treiber. Besitzer von Linux oder Apple Macintosh Systemen müssen hier für eine MTP fähige Applikation nutzen, diese muss das Iconia aber auch korrekt erkennen. Somit ist ein reiner "externer Festplattenbetrieb" des Tab bis jetzt nur Windows Benutzer gegönnt. Die Erfahrung zeigt aber das Linux & Co. hier schnell eine Unterstützung erhalten.

Ton & Video:

Das Tab besitzt auf der Rückseite zwei Lautsprecher die einen guten Klang haben. Interessant ist auch, dass die Qualität sich nicht ändert wenn das Tab auf eine Tischplatte abgelegt wird. Auch eine Ablage auf eine Decke ermöglicht noch einen guten Klang. Ich war hier mehr als überrascht.

Videos werden ruckelfrei abgespielt wenn sie nicht mehr als 720p Auflösung besitzen. Aktuell verweigert der Hardwaredecoder die Wiedergabe von 1080p Inhalten, dieses soll aber mit dem nächsten Update behoben werden.

Applikationen:

Auf dem Tab sind die üblichen Verdächtigen von Google vorinstalliert: Google Maps, Google Mail und Google Talk sollen hier genannt sein. Weiterhin wird Need for Speed Shift geliefert. Letzteres gibt eine gute Darstellung das der Tegra2 Prozessor und die Nvidia Geforce GPU dem Tab eine hohe Spielleistung ermöglichen.
Ansonsten gibt es einen Ebook Reader, Medienplayer, Fotobetrachter und Officeprogramm (letzteres leider nur in einer abgespeckten Version).
Für Foto- und Videoaufnahmen stehen die Androidfunktionen bereit.
Diese Applikationen verrichten alle ihren Dienst im angemessenen Maße und können dem Normalnutzer vollkommen ausreichen.
Programme wie Flashplayer müssen über den Android Markt nach installiert werden. Dieses kann über Internet oder USB Stick erfolgen. Beim erstmaligen Aufruf von Webseiten mit Flash unterstützt hier aber das Tab bei der Installation.
Eine Dateibrowser ist auch nur über den Markt zu beziehen, dieses ist sehr schade da doch der USB Anschluss zum kopieren von Dateien auf das Tab einlädt.

Der Markt selber zeigt aktuell nach einer Woche, dass die meisten Applikationen für Handy Androids optimiert sind. Dieses ist dadurch zu erkennen das die Applikation ein Handydisplay zur Darstellung erwartet (groß gezogene Buchstaben) oder nur im Querformat arbeitet. Hier muss die Zeit weiterhelfen bis die Programmierer dem Android 3.0 gerecht werden.

Fazit:

Ein gelungenes Tab das auch im meinem Bekanntenkreis eingeschworene iPad Nutzer dazu verleitet hat mir dutzende Applikationen zu empfehlen und gemeinsam zu schauen ob diese für das Iconia auch verfügbar sind. Eine bessere Bestätigung, dass ich ein gleichwertiges Tab zum iPad besitze, kann es eigentlich gar nicht geben.
Kommentar Kommentare (18) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 5, 2011 7:03 PM CET


Hall of Fame 14: Don Rosa 4
Hall of Fame 14: Don Rosa 4
von Don Rosa
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,00

5.0 von 5 Sternen Don Rosa hat mir die Ducks wieder näher gebracht, 11. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Früher habe ich die Ducks aus den Lustigen Taschenbüchern gerne gelesen. Es änderte sich als die LTB monatlich erschienen. Die Geschichten sind seit dem weniger gut ausgewählt weil nicht soviel Zeit für die Komposition von Geschichten zur Verfügung steht, so dass ich immer weniger davon gelesen habe.

Die Entdeckung der Fame Reihe und insbesonders die wunderbaren Geschichten von Don Rosa waren für mich eine Rückkehr in die tolle Welt von der Familie Duck.

Selbst mein Sohn, der nur die Zeichnungen aus den LTB kannte äußerte sich darin, dass der Don Rosa wirklich toll zeichnen kann. Seit dem interessiert er sich auf für meine Bände von Carl Barks.

Somit erreichen diese Fame Ausgaben sogar die jungen Leser.

Sehr empfehlenswert für alle die Donald, seine Neffen und besonders Dagobert Duck lieben.


Assassin's Creed II
Assassin's Creed II

30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Internetpflicht für Solospiel - 1 Punkt, 4. März 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed II (Computerspiel)
Es wurde schon hier öfters angegeben und ich kann es nur unterstützen:

Kein Spiel das als reinen Einzelspielspiel konzipiert ist sollte eine permanente Anbindung an externe Rechteserver vom Hersteller benötigen.

Anscheinend hat Ubisoft als Produzent nicht aus den Erfahrungen von Apple & Co. gelernt die versucht haben alle ihre Musikstücke über Rechtemanagement einzuschränken.
Nun dieses Prinzip, sogar noch verschärft, auf ein Spiel anzuwenden welches nicht in den Bereich "Onlinespiele" fällt ist eine bodenlose Frechheit.

Es zeigt sich jetzt auch nach diesem Wochende, dass der Hersteller nicht in der Lage ist diesen Kopierschutz, den man eigentlich Wiederverkaufsschutz nennen sollte, in den Griff zu bekommen.

In den letzt zwei Tagen konnte ich NICHT spielen weil immer zu den Stunden wo ich Zeit hätte die Kundenkontrollsysteme nicht zur Verfügung standen.


Neverwinter Nights
Neverwinter Nights
Wird angeboten von marion10020
Preis: EUR 17,95

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Spiel für alle Plattformen, 24. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Neverwinter Nights (Computerspiel)
Besonders interessant an NWN ist die Unterstützung mehrer Betriebssysteme. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen erhält man bei NWN gleich die Software für Windows 9x/ME/2000/XP, Linux und MacOS! Leider müssen alle Bewunderer von BeOS auf einen Client für ihre Plattform verzichten.
NWN setzt somit nicht nur ein neues Feeling im Bereich Computerrollenspiel, es überläßt den Spieler völlig die Wahl des Betriebssystems, na ja fast.


Seite: 1