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Beiträge von T. Kühnlein
Top-Rezensenten Rang: 18.967
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Rezensionen verfasst von T. Kühnlein
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Schöne Ergänzung mit fadem Beigeschmack, 24. September 2012
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen
Viele haben sicherlich - wie ich auch - auf das "3. Spiel" zur Show von Ravensburger gewartet, zumal zuletzt ja sogar eine gleichlautende Neuauflage des Videospiels erschienen ist. Mit "Das Quiz" geht Ravensburger aber diesmal andere Wege und fokussiert sich auf die "Pultspiele" aus der Show, also die Spiele, bei denen es eher auf das Köpfchen ankommt. Mit "Schlag den Raab - Das Quiz" liefert Ravensburger 27 Quiz- und Denkspiele im Schlag den Raab-Stil. Zwar spricht der Hersteller von 30 Spielen, jedoch handelt es sich bei einigen nur um Variationen und Abwandlungen, insofern bleiben netto 27 Spiele. Dazu gehören natürlich Klassiker wie "Blamieren oder Kassieren" oder "Wo liegt was?", die auch bereits in den ersten beiden Spielen vertreten waren. Für alle bereits schon mal dagewesenen Spiele gilt aber: es handelt sich um neue Aufgaben und Fragen. Insofern kann "Das Quiz" durchaus als umfangreiches Zusatzpaket zu den beiden bisherigen Spielen gesehen werden. Dafür sprechen auch die beiden Spielekreisel, auf denen die Spiele aus "Schlag den Raab" bzw. "Schlag den Raab 2" und die neuen Spiele aus "Das Quiz" kombiniert sind, um sie problemlos mit einem beiden Vorgänger zu kombinieren. Leider fehlt ein großer Kreisel mit allen Spielen aus den drei bisher erschienenen "SDR"-Spielesammlungen. Das Schöne an "Schlag den Raab - Das Quiz" ist aber, dass das Spiel auch ohne die Vorgänger als eigenständiges Schlag den Raab spielbar ist - ebenfalls nach den Regeln der Show, aber eben ohne die diversen Action-Spiele. Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für alle, die bevorzugt quizzen und knobeln. Für die Fans der trickreich umgesetzten Actionspiele ist "Das Quiz" damit freilich eine Enttäuschung. Entsprechend ist die Ausstattung des Spiels dünner als bei den Vorgängern. Zwar gibt es Spielsteine, Punktetafeln, Sanduhr, Chips und Holzwürfel neben den 500 Karten, die sich nach Spielen geordnet in die Schachtel einsortieren lassen (perfekt gelöst!). Das üppige Equipment der ersten beiden Titel ist aber natürlich nicht notwendig, weshalb Ravensburger, um den Kaufpreis zu rechtfertigen, einfach noch den Schlag den Raab-Buzzer, den es seit etwa einem Jahr für gut 6 Euro separat zu kaufen gibt, noch mit in die Packung geworfen hat. Dennoch bekommt man den subjektiven Eindruck, für die 30 Euro diesmal nicht ganz soviel zu bekommen, wie bei den Vorgängern. Fazit: Wer die aufwändigen (und teils aufbauintensiven) Actionspiele der beiden ersten Teile ohnehin nie mochte und lieber quizzt und knobelt, als zu schnipsen und zu schießen, der kommt mit "Schlag den Raab - Das Quiz" voll auf seine Kosten. Auch wenn die "Eventshow"-Atmosphäre der Vorgänger damit auf der Strecke bleibt und Schlag den Raab damit zur reinen Quizshow mutiert. Alle anderen erhalten mit Schlag den Raab - Das Quiz eine umfangreiche Erweiterung zu den bisherigen Spielen mit zahlreichen nagelneuen (und teilweise noch nicht mal im TV gesehenen) "Pultspielen" für mehr Abwechslung, die aber die 30 Euro vielleicht nicht ganz wert ist.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Passt, wackelt und hat Luft, 2. März 2012
Habe mich im AlphaTecc spontan für dieses Hardcase entschieden, da es für knapp 7 Euro sehr günsig war und zudem eine gute Qualität vermuten ließ. Als Farbe stand mir nur der hellere der beiden Blau-Töne zur Verfügung. Das wirkt zwar im ersten Moment völlig deplatziert, passt aber farblich perfekt zu den Ohrhörern aus dem Vorbesteller-Pack. In den tiefen Teil der robusten Hülle packt ihr die PS Vita, die mit einem breiten Gummiband fixiert wird und somit auch bei holprigem Transport nicht im Case umherfliegt. In die eingenähte Mittelklappe könnt ihr 3 Spiele und zwei Speicherkarten, ebenfalls in ein Gummiband geklemmt, einsetzen. Im oberen Teil, dem Deckel, wartet außerdem noch ein Netz, in das ihr beispielsweise eure Ohrhörer, ein Reinigungstuch oder das USB-Kabel packen könnt. Ein echtes kleines Platzwunder also. Nur wer hofft, das gesamte Netzteil unterzubringen, wird enttäuscht. So groß ist das ansonsten hervorragende Hardcase dann leider doch nicht ;)
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Nicht mal so schlecht...!, 13. Februar 2012
Es gab weitaus prominentere Filme in den letzten Monaten, von denen ich mehr enttäuscht war als von Johnny English 2. Trotz der eher mäßigen Kritiken hab ich mir den Film auf BluRay geholt und fühlte mich knapp zwei Stunden erstaunlich gut unterhalten. Man sollte sich jedoch klar machen, dass das Genre der Agentenfilme in den letzten zehn Jahren eine gehörige Entwicklung durchlaufen hat und so wirkt auch Johnny English - Jetzt erst recht (so der etwas holprige deutsche Titel) grundlegend anders als der erste Teil. War English (Rowan Atkinson) im ersten Film eher aufgrund personeller Engpässe zwangsweise zum Agenten geworden, präsentiert er sich im zweiten Film (nach einer "kurzen" Besinnungsphase in Tibet) ungleich selbstbewusster und cooler als noch in Teil 1. Tatsächlich ist der Humor und Atkinsons "bean-sche" Mimik sehr dezent gestreut. Ich habe mich mehrmals dabei ertappt, den Film nicht witzig sondern spannend zu finden. Immerhin wird diesmal auch eine etwas glaubhaftere, wenn auch nur zweckmäßige Story erzählt, als der hanebüchene Blödsinn im ersten Teil. Auch die Schauplätze lassen den Film spektakulärer wirken als die Schnitzeljagd durch London im ersten Teil. Diesmal verschlägt es English nämlich neben London nach Tibet, Hongkong und die Schweiz. Man merkt dem Film an, dass der Regisseur hier den Spagat zwischen ernstem Thriller und Komödie schaffen wollte, wobei der zweite Film fast zu sehr auf Thriller getrimmt ist, während der erste Teil für meinen Geschmack ZU albern war. Das sieht man auch in den "Deleted Scenes", die viele humoristische Highlights enthalten, die am Ende aber der Schere zum Opfer fielen. Schade ist auch, dass es weder in der Geschichte noch bei den Figuren Referenzen auf den ersten Film gibt. Der kurze aber sehr sehenswerten Auftritt von Ben Millers Charakter Bough, der im ersten Teil Englishs Sidekick war, ist leider nur in den nicht verwendeten Szenen zu finden. Insgesamt aber war es schlau, English diesmal einen deutlich jüngeren Partner zur Seite zu stellen, was der Chemie beider Figuren zueinander sehr zu gute kommt. Ansonsten ist lediglich Rosamund Pikes dezentes Spiel zu loben, die einen deutlich erfrischenderen Love Interest abgibt, als Natalie Imbruglia im ersten Film, deren Fernbleiben im Übrigen mit keiner Silbe erklärt wird. Gillian Anderson als Chefin des MI7 wirkt farblos und unspektakulär und hat kaum nenenswerte Auftritte und Dominic West enttarnt man bereits in seiner ersten Szene als späteren Oberschurken - das schleimige Auftreten war zu offensichtlich. Insgesamt fühlte ich mich dennoch sehr gut unterhalten, was nicht zuletzt an der deutlich hochwertigeren Optik des Films im Vergleich zum ersten Teil lag. Und auch mit English selbst konnte ich herzlich mitlachen, wenngleich der Agent bis auf ein paar sich wiederholende Running Gags erstaunlich selten ins Fettnäpfchen tritt und in manchen Passagen beinahe ungewöhnlich cool daherkommt (die Verfolgungsjagd über die Dächer von Hongkong als Reminiszenz auf das Opening von "Casino Royale" sei hier stellvertretend genannt). Fazit: Gelungene Fortsetzung mit ernsterer Story, einem cooleren Johnny English und einer Hochglanz-Optik a la Hollywood. Leider kommt der Atkinson-typische Humor an manchen Stellen etwas zu kurz.
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5.0 von 5 Sternen
Gelungene und kurzweilige Umsetzung, 15. Januar 2012
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen
Nach der erfolgreichen Adaption von Schlag den Raab für den Wohnzimmertisch hat sich Ravensburger jetzt also an die ZDF-Show "Rette die Million" gewagt und auch diese 1:1 vom Fernseher auf den Tisch kopiert. Die Regeln sind wie im TV. Der Kandidat bzw. das Team startet mit 1 Million Euro (in Form von 40 Chips zu je 25.000 Euro) und setzt pro Fragerunde Geldbeträge auf die möglicherweise richtige Antwort. Geld, das auf eine falsche Antwort gesetzt wurde, verschwindet auf Nimmerwiedersehen unter dem Spielfeld. Wer es bis zur 8. Frage schafft, hat eine 50:50-Chance, sein bis dahin gerettetes Geld zu gewinnen oder alles zu verlieren. Wie im TV besitzen auch die Fragen im Spiel in den ersten 4 Runden vier, danach drei und bei der letzten Frage noch zwei mögliche Antworten. Wichtig ist, dass bei jeder Frage ein Antwortfeld leer bleiben muss - es besteht also zu jederzeit das Risiko, vollständig auszuscheiden. Zur Qualität: gespielt wird auf einem sehr hochwertigen, dicken Pappfeld, das wie eine Brücke zwischen den beiden Ablagefächern aufgespannt wird. Damit das Feld nicht frei in der Luft hängt und irgendwann bei Belastung durchknickt, stabiliesiert ein quer eingehängter Pappstreifen die Konstruktion. Die vier Antwortfelder lassen sich vom Moderator nach hinten aus dem Spielplan herausziehen, so das falsch platziertes Geld also tatsächlich "abstürzt" und aus dem Spiel ist. Zum Schwierigkeitsgrad: Die Fragen sind leider nicht aufsteigend nach Schwierigkeit von 1 bis 8 (Anzahl der Fragerunden) sortiert, sondern nur nach Anzahl der Antwortmöglichkeiten - also 4, 3 oder 2. Das bedeutet, dass man, anders als im TV, bei der ersten Frage bereits eine sehr knifflige Aufgabe erhalten kann, während Frage 4 dann sehr leicht ist. Daran KANN man sich stören, muss man aber nicht. Viele Fragen sind tatsächlich so schwer, dass man die Antwort kaum WISSEN kann... allerdings ist das Spielprinzip auf die Kommunikation zwischen den Kandidaten und das "splitten" des Geldes ausgelegt, so dass man irgendwann gezwungen ist, zu raten. Dementsprechend gehen die teils schweren Fragen auch absolut in Ordnung. Auch die Tatsache, dass immer nur ein Kandidat/Team zur gleichen Zeit spielen kann, kann man verschmerzen, da ein Durchgang mit den bis zu acht Fragen unserer Erfahrung nach sehr schnell gespielt ist und sich nicht wie im TV eine dreiviertel Stunde hinzieht. Insgesamt bewerte ich "Rette die Million" als sehr gelungene und akurrate Umsetzung des TV-Vorbilds und lässt sich auch bei wenig Zeit angenehm und schnell spielen.
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17 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Enttäuscht..., 2. November 2011
Ohne zu zögern habe ich mir die BluRay-Version des Films geholt, da ich Transformers 3 leider nicht im Kino sehen konnte und diesen Film unbedingt gesehen haben wollte. Das, was ich mir dann gestern gut zweieinhalb Stunden lang angeschaut habe, hat mich zu meiner eigenen Überraschung sehr enttäuscht. Michael Bay wird seinem Ruf als größter Abrissunternehmer Hollywoods nach Roland Emmerich einmal mehr gerecht. Es kracht, knallt und expoldiert an allen Ecken und Enden. Zwischen die wieder sehr gut animierten Roboter zaubert Bay eine Actionkulisse aus echten Feuerbällen und herumschleudernden Autos, ehe er im letzten Drittel des Films halb Chicago zerstört - wenn auch physikalisch nicht immer nachvollziehbar. Die Story aber ist hanebüchen, konfus und wirr. Nach dem storytechnisch wirklich guten Start des Films - die Mondlandemission Apollo 11 war demnach in Wahrheit eine Erkundungsmission eines auf dem Mond abgestürzten Autobot-Schiffs - den Astronaut Buzz Aldrin auch ganz persönlich untermauert, wird die Geschichte um eine intergalaktische Brücke mit hunderten Pfeilern und dem verräterischen Sentinel Prime sehr klischeehaft und wirr. Und auch mit Sam Witwickys Geschichte um seine Jobsuche und seine neue Freundin kann der Zuschauer wenig anfangen. Shia LaBeauf wirkt den ganzen Film über extrem genervt und gestresst, was es dem Zuschauer schwer macht, Sympathie zum menschlichen Helden der Transformers-Reihe aufzubauen. So uncool wie in Teil 3 wirkte LaBeauf bisher nie. Auch für Sams neue Freundin Curly (Unterwäsche-Modell Rosie Huntington-Whiteley) kommt wenig Sympathie auf, obwohl sich Bay im letzten Drittel merklich Mühe gibt, der blassen Blondine etwas Sympathie mitzugeben - leider vergebens. Die weiteren Nebenfiguren wie Patrick Demspey als menschlicher Kollaborateur der Decepticons und John Malkovich als Sams neuer Boss bleiben leider enorm blass und wirken krampfhaft in den Film integriert. Auch Sams Eltern sowie "Military Guy" Josh Duhamel wirken in dieser überlangen Action-Parade wie blasse Statisten. Der Einzige, der mit dem Erzähltempo und den teils viel zu schnellen Handlungs- und Ortssprüngen zurecht zu kommen scheint, ist abermals John Turturro als sensationssüchtiger Ex-Agent. Auch bietet der Film besonders im letzten Drittel einige Längen. Der Sturm auf das Hochhaus in Chicago und die Schlacht gegen die Decepticons wirkt absolut in die Länge gezogen und scheint garnicht mehr Enden zu wollen. Dafür ist nach dem Schlusskampf ganz plötzlich und nach einer sehr kurzen Schlussszene der Abspann auf dem Bildschirm zu sehen. Hätte man gut 20 Minuten aus dem Chicago-Teil rausgekürzt (und das wäre ohne Probleme machbar gewesen) und stattdessen das Ende des Films noch etwas aufgepustet, wäre das etwas versöhnlicher für den Zuschauer gewesen. Insgesamt wirkt es so, als wäre Transformers 3 ziemlich hektisch fertig geschnitten worden und Michael Bay versuchte krampfhaft, alle Storyideen und Actionsequenzen aus seinem Kopf auf Teufelkommraus in den Film zu packen. Das Endergebnis ist brachial und laut aber eben auch überladen und wirr. PS: NULL Extras auf der BluRay-Version? Scham und Schande über euch!!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Solider (Fast-)Katastrophen-Film der alten Schule, 28. April 2011
'Unstoppable ' Außer Kontrolle' basiert auf einem Vorfall aus dem Jahr 2001, als in Ohio ein mit Säure beladener Güterzug rund zwei Stunden unkontrolliert durch die Landschaft raste. Tatsächlich hält sich der Film vergleichsweise dicht an die wahre Begebenheit. Obwohl Regisseur Tony Scott und sein Drehbuchautor einige actionreichere Sequenzen und Fakten hinzu gesponnen haben (explosive Flüssigkeit, missglücktes Bremsmanöver, Beinahe-Kollision mit entgegenkommendem Zug), wird der Original-Vorfall durch den Film ' anders als bei anderen Produktionen ' nicht bis zur Unkenntlichkeit verfremdet. Die grundlegenden Ereignisse stimmen mit denen des Films überein, nur die enge Kurve als Spannungshöhepunkt gab es in Wirklichkeit wohl nicht. Obwohl die Geschichte nicht sehr viel hergibt und extrem vorhersehbar ist, hat mich der Film gefesselt. Von der ersten Minute an nimmt das Unheil seinen Lauf und die kleinen belanglosen Geschichten, die man um die Charaktere von Washington und Pine herum drapiert hat, lassen mit den beiden unfreiwilligen Helden mitfiebern. Gefallen hat mir außerdem die Bodenständigkeit des Films. CGI-Effekte werden nur minimal eingesetzt, die Action auf dem Bildschirm ist handgemacht mit vielen 'realen' Stunts und Effekten, wodurch der Film authentisch und die Gefahr echt wirkt. Lediglich in den letzten Filmminuten enttäuscht Unstoppable ein wenig, zum einen aufgrund der physikalisch völlig hanebüchenen Kurvenfahrt, zum anderen aufgrund des vergleichsweise unspektakulären (Happy) Ende der Katastrophenfahrt. Ein 'Warum haben sie das nicht viel eher gemacht??' stellte sich mir da schon. Trotzdem: Der mit gut 90 Minuten für einen Thriller ohnehin sehr kurze Film kam mir noch weitaus kürzer vor ' und das ist durchaus positiv zu verstehen.
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49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wieder eine große Wundertüte, 9. März 2011
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen
Bereits das erste Spiel zu Schlag den Raab hat mich enorm positiv überrascht hinsichtlich Abwechslung und Ausstattung. Selten gab es bei einem Spiel so enorm viel Zubehör und Spielmaterialien, um die insgesamt 36 Spiele zu Hause umzusetzen. Schlag den Raab - Das 2. Spiel macht alles genauso. Genauso gut. Wer die Schachtel das erste Mal öffnet, bekommt im ersten Moment das Gefühl, die Entwickler hätten in puncto Ausstattung ein bisschen auf die Bremse gedrückt. Aber dieser erste Eindruck täuscht. Wieder hat Ravensburger unendlich viel Material in die Schachtel gepackt, inkl. eines Pachisi-Spielfelds, einer extragroßen, zweiteiligen Weltkarte für Wo liegt was (im 1. Spiel waren es noch Deutschland und Europa), einem kompletten Mikado-Spiel, einem Kugellabyrinth, Würfelbecher, Holzklötzchen, verschiedene Plastikbällchen, eine Metallkugel und viele Spielmaterialien aus extra dickem Karton. Zusätzlich gibt es eine Menge neuer Karten für die zahlreichen Quiz-Spiele. Dadurch, dass ein enorm platzraubendes Equipment (wie die Jakkolo-Tore im ersten Spiel) diesmal fehlt, ist die Ausstattung auch deutlich leichter im Karton zu verstauen. Auch diesmal hat Ravensburger wieder eine handvoll verschließbarer Plastikbeutel für die vielen Kleinteile mit in die Schachtel gelegt. Die Spielauswahl ist wieder sehr gelungen, viele Spiele aus der Show wurden wunderbar für den kleinen Wohnzimmer-Maßstab umgesetzt. Abgesehen von Klassikern wie "Blamieren oder Kassieren", "Stimmts" und "Wo liegt was?" - also Spielen, die auch in der TV-Show öfter vorkommen - wurde kein einziges Spiel aus dem ersten Teil übernommen. Neue Spiele sind unter anderem "Bilboquet" (Ball an der Schnur in den Becher schleudern), Armbrust, Marienkäfer, die Theke, Strippenzieher (= Spitz, pass auf!) und sogar Bücher tragen (allerdings nicht mit Büchern). Schön ist auch, dass Ravensburger einen extra großen Spiele-Kreisel beigelegt hat, auf dem alle Spiele aus den bisherigen zwei Schlag den Raab-Brettspielen drauf sind. Wer also beide Spiele besitzt, kann aus einem Fundus von über 70 Spielen zehren. Auch aufwändige Spiele wie Elfmeterschießen, Squash und Medizinbälle (beide Spieler versuchen gleichzeitig, ihre Seite des Spielfelds leer zu kriegen indem sie ihre "Medizinbälle" in die gegnerische Hälfte werfen) wurden wunderbar für den Wohnzimmertisch umgesetzt - auch wenn der Aufbau für einige Spiele recht aufwändig ist. Einen klitzekleinen Wermutstropfen habe ich am Ende dennoch: im Vorfeld wurde angekündigt, dass alle Besitzer von Spiel 1 und Spiel 2 drei Extraspiele spielen können, da Materialien aus beiden Spielen benötigt werden. Leider sind gerade diese drei Spiele nicht so kreativ geworden, wie erhofft ... so benötigt ihr für ein Spiel lediglich die beiden Spielekreisel aus den beiden Spielen, in einem anderen Spiel geht es nur darum, die vollgepackte Spieleschachtel (im zeitgleichen Duell) länger hochhalten zu können, als der Gegner. Es wird also zwischen den Spielen immer viel umgeräumt und umgebaut. Aber diese kleine Enttäuschung schmälert die abermalige Begeisterung eines unglaublich umfangreichen Partyspiels kein bisschen.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Kleine Schnitte auf der BluRay (DVD), 11. Juli 2010
Über die Qualitäten der Show und der einzelnen Matches wurde an dieser Stelle schon ausführlich geschrieben, deshalb nur kurz: WrestleMania 26 ist sicherlich nicht die schlechteste aller Zeiten gewesen, wenngleich nur der Main Event ein echter Hingucker war. Ich möchte an dieser Stelle vielmehr erwähnen, dass WWE bzw. Silvervision bei der BluRay wieder einmal ganze Arbeit geleistet haben. Zusätzlich zur Show selbst in absolut exzellenter Bildqualität gesellen sich die 3-stündige Hall of Fame-Zeremonie und - exklusiv in der BluRay-Edition - die beiden RAW- und SmackDown-TV-Episoden vor Wrestlemania, ebenfalls in HD-Qualität. Im Vergleich zur Live-Übertragung wurde WrestleMania 26 für die BluRay (und auch DVD) allerdings geringfügig nachbearbeitet. So wurde im Money in The Bank-Laddermatch eine ungünstige Kameraposition ersetzt, die in der Live-Sendung deutlich erkennen ließ, dass Evan Bourne seinen Gegner mit einem Sprung von der Ringecke garnicht getroffen hatte. Ebenfalls wurde die Endsequenz dieses Matches, in der der Sieger des Matches (den Namen verrate ich an dieser Stelle nicht) erstaunlich große Probleme hatte, den Koffer zu lösen, geringfügig geschnitten. Auf der BluRay sieht es nun so aus, als ob er ihn mühelos binnen weniger Augenblicke lösen konnte. Hier fehlen gut 10 Sekunden. Ebenfalls rund 20 Sekunden fehlen beim Einzug Rey Mysterios. Hier leistete sich die Bühnentechnik einen Fehler, Rey kam nämlich nicht wie geplant durch den Boden auf die Bühne katapultiert sondern musste von der defekten Rampe mühsam nach oben klettern. Das dauert bei der Live-Ausstrahlung quälend lange Augenblicke, für die BluRay wurde dieser Faux Pas so gut es ging rausgeschnitten. Insgesamt sei gesagt, dass die genannten Editierungen natürlich nur kosmetische Feinheiten sind, um ein paar kleine Unzulänglichkeiten der Live-Sendung nachträglich zu korrigieren. Entscheidende Szenen fehlen nicht und die gesamte Show ist in ihrer Vollständigkeit genießbar. Für die vielen Extras und die grandiose Qualität also verdiente 5 Sterne. Für die durchschnittliche Qualität der Veranstaltung können die Macher der Discs nichts.
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
So abwechslungsreich wie die TV-Show, 12. April 2010
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen
Ich habe mir das Spiel heute gekauft und war beim ersten Öffnen der Packung schlichtweg erschlagen vom Umfang dieser "Spielesammlung". 36 Spiele aus dem TV-Vorbild wurden akkurat fürs Wohnzimmer umgesetzt, die Packung enthält unendlich viele Utensilien wie Würfel, Spielchips, 4 Jakkolo-Tore, ein Katapult, eine Minitorwand, zwei Landkarten und Fähnchen für "Wo liegt was?", Quizkarten für "Wann war das?" und "Blamieren oder Kassieren", ein Carrom-Spielfeld, eine kleine Schussvorrichtung für "Dosenwerfen" und vieles mehr. Nur für sehr wenige der 36 Spiele benötigt man zusätzliche Materialien wie Papier oder ein paar Bücher zur Spielfeldbegrenzung ("Pusteball"), ansonsten ist alles in der Packung dabei. Auch für zwei Spieler ist Schlag den Raab gut spielbar, da 30 der 36 Spiele ohne einen dritten Mann machbar sind. Natürlich gilt hier je mehr desto lustiger. Daneben gibt es verschiedene Spielvarianten, von kurz (ca. 20 Minuten) bis Showtime (volle Distanz, ca. 2 Stunden). Wie in der Show braucht man auch für die Spiele beim Brettspiel mal Wissen, mal Glück und mal Geschick. Das Regelwerk lässt dabei genügend Freiheiten für Variationen - so kann man die Spiele durch den beiliegenden Kreisel bestimmen lassen oder der Moderator legt die Abfolge vorher fest. Wem die 36 Spiele irgendwann doch zu eintönig werden, der kann sich das Speed-Puzzle von Ravensburger als Ergänzung dazukaufen oder aber beweist Kreativität. Spiele wie Mikado, die es in vielen Haushalten gibt, lassen sich jederzeit in die "Show" einbinden. Mein kleines Tischbillard wird mit Sicherheit auch Bestandteil einer künftigen Schlag den Raab-Partie. Die Anleitung ist umfangreich und erklärt jedes der 36 Spiele haargenau. Es genügt dabei, sich die Regeln eines Spiels erst dann durchzulesen, wenn es wirklich gespielt wird. Das Grundregelwerk ist wie in der TV-Show. Positiv ist auch hervorzuheben, dass das Spiel ohne Probleme wieder in der Schachtel verstaut werden kann (selbst wenn man die sperrigen Jakkolo-Tore zusammengebaut lässt). Zur Aufbewahrung der Kleinteile hat Ravensburger außerdem mehrere wiederveschließbare Plastikbeutel beigelegt. Sehr löblich. Langer Rede, kurzer Sinn: Schlag den Raab bietet als Gesellschaftsspiel den ultimativen Spaß für einen geselligen Spieleabend. Ich habe selten erlebt, dass eine solche Show so perfekt als Spiel umgesetzt wurde.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Gute Figur, gutes Zubehör, 18. März 2010
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:1.0 von 5 Sternen
Die Flexforce-Figur von WWE-Wrestler CM Punk ist Teil der Serie 1 der Flexforce-Figuren von Mattel. Auch CM Punk kommt mit ordentlich Zubehör in Form eines schwarzen Klappstuhls, einer Ringtreppe, die auch die Flexforce-Vorrichtung enthält, und einer Mülltonne mit Deckel. CM Punks Flexforce-Funktion findet sich im rechten Arm und Torso der Figur. Der rechte Arm liegt angewinkelt auf dem Bauch der Figur. Stellt man CM Punk mit seinem rechten (starren) Bein in die Flexforce-Vorrichtung, kann man den federnden Arm zurückziehen und der gesamte Torso dreht sich auf die rechte Seite. Lässt man die Figur dann los, schießt sie mit einer Art "Corkscrew Body Press"-Bewegung aus der Rampe. Das klappt mal mehr, mal weniger gut. Die Flexforce-Vorrichtung ist Teil der beiliegenden Ringtreppe, sie kann allerdings auch auf die Ringpfosten aller Mattel-WWE-Ringe gesteckt werden, ebenso können die beim Breakdown Brawl-Ring enthaltenen Vorrichtungen verwendet werden. Die Figur ist detailliert gestaltet und kommt dem Wrestler sehr nahe. Leider teilt auch sie das Problem aller Flexforce-Figuren: Aufgrund seiner eingeschränkten Beweglichkeit ist auch CM Punk zum Spielen abseits der Flexforce-Funktion nur bedingt geeignet. Das Zubehör sieht authentisch aus und ist qualitativ hochwertiger verarbeitet, als vergleichbares Zubehör von JAKKS Pacific. Die Mülltonne besteht bei Mattel aus unnachgiebigem Hartplastik, während die Mülltonnen der JAKKS Pacific-Figuren aus leicht verformbarem Weichplastik waren. Insgesamt ein guter Einstieg in die WWE Flexforce-Serie - besser als Matt Hardy und günstiger als der Undertaker.
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