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Rezensionen verfasst von
T. Kühnlein
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Zwölf Runden 2 - Reloaded [Blu-ray]
Zwölf Runden 2 - Reloaded [Blu-ray]
DVD ~ Sean Rogerson
Wird angeboten von media4world
Preis: EUR 8,59

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschend solider WWE-Thriller, 14. September 2013
Nachdem "Marine 3" ein Totalausfall war und "The ReUnion" am Schnittpult leider völlig zerstört wurde, war ich schon arg skeptisch, was "12 Runden 2" anbelangt. Immerhin gefiel mir der Vorgänger trotz des hölzernen Spiels von John Cena ganz gut und sogar meine Freundin mochte den ersten Film, weil er schnell zur Sache kam.

Genau das tut auch die Fortsetzung, wenngleich "12 Runden 2" außer dem Grundgerüst (Psychopath rächt sich für den Tod seiner Frau durch zwölf perfide Aufgaben) nichts mit dem Vorgänger zu tun hat. Abgeliefert wurde ein solider, temporeicher 90-Minüter, der den Zuschauer kaum durchatmen lässt und bei aller Spannung auch die Logik nur gelegentlich mal außer Acht lässt.

Nick Malloy (Randy Orton) wird von seinem verbitterten Gegner Heller (genial: Brian Markinson) auf einen nächtlichen Spießrutenlauf durch die Stadt gejagt, da er Malloy für den Tod seiner Frau bei einem Verkehrsunfall verantwortlich macht. Malloy, Sanitäter und zufällig Zeuge des Unfalls, konnte Hellers Frau damals nicht retten. Anders als noch im ersten Teil ist es aber nicht nur Nick allein, mit dem der Bösewicht sein perfides Spiel treibt. Erst nach und nach wird im Film die ganze Tragweite klar und so offensichtlich die meisten Twists der Story sind, so kalt erwischt Regisseur Roel Reiné (machte auch schon "Marine 2") den Zuschauer mit manchen Überraschungen.

Dadurch, dass der Film zu 98 Prozent nachts spielt, wirkt "12 Rounds 2" insgesamt düsterer als der erste Teil, der zumeist im taghellen New Orleans spielte. Zwar verzichtet der Regisseur auf große Actionsequenzen wie man sie aus dem ersten Teil (Stichwort Straßenbahn) kennt, lässt es aber in Hotels, Fabrikhallen und Seitenstraßen dennoch teils mächtig krachen. Das eine oder andere Logiklöchlein bleibt zwar bestehen, wiegt aber nicht annähernd so schwer wie beispielsweise im WWE-Film "The Reunion", was "12 Rounds 2" in erster Linie dem hohen Erzähltempo und der durchaus spannenden Story zu verdanken hat.

Schauspielerisch hat Randy Orton ein bisschen mehr Wandlungsfähigkeit auf dem Kasten als John Cena, dennoch gibt ihm die Story wenig Spielraum für verschiedene Emotionen. Das größte Problem bei Randy Orton ist aber, dass er als Wrestler zumeist den Bösewicht mimt und hier den strahlenden (?) Helden spielen soll. Diese Rolle nimmt man Orton leider nicht ganz ab. Insgesamt geht es in "12 Rounds 2" auch durchaus nicht zimperlich zu. Es fließt Blut, es gibt zahlreiche Tote, ein paar junge nackte Brüste hüpfen ekstatisch durchs Bild und ein Mensch verbrennt bei lebendigem Leib. Zwar wird auf eine allzu eklige Gewaltdarstellung mit abschreckenden Großaufnahmen verzichtet, die Ab 16-Freigabe trägt der Streifen aber zurecht.

Geärgert habe ich mich nur über das Ende, dass mich auch schon bei "Marine 2" unter dem selben Regisseur genervt hat. Nach der obligatorischen dicken Explosion zum Abschluss folgt fast unvermittelt der Abspann. Eine Szene, die am nächsten Tag spielt oder eventuell noch verrät, wie es Nicks Partner geht, hätte noch ganz gut getan.

Fazit: (Für WWE-Filme) Überraschend starker High Speed-Thriller.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 21, 2013 5:13 PM MEST


Reunion - Letzte Chance. Miese Aussichten. [Blu-ray]
Reunion - Letzte Chance. Miese Aussichten. [Blu-ray]
DVD ~ John Cena
Preis: EUR 8,97

2.0 von 5 Sternen Im Schnitt getötet!, 14. September 2013
Ich kann die Euphorie der bisherigen Rezensenten leider nicht teilen. "The ReUnion" ist ein Paradebeispiel für einen Film, der durchaus hätte funktionieren können aber durch ein miserables Timing, eine zweifelhafte Spannungskurve und einen furchtbaren Schnitt regelrecht hingerichtet wurde.

Leider ist auch die Story eher unfreiwillig konfus und schwer nachzuvollziehen. Die drei entfremdeten Brüder erhalten das üppige Erbe erst, wenn sie zwei Jahre zusammen im Familienunternehmen arbeiten. Welches Familienunternehmen? Achso, das sollen sie erst selbst gründen - schon das wird nicht sofort klar, was aber wohl der deutschen Übersetzung geschuldet ist. Dann wird ein Kautionsflüchtling gejagt, der kurzerhand erschossen wird, man begibt sich auf die Suche nach einem entführten Millardär, der dann von einem mexikanischen "Geschäftsmann" gerettet wird und nachdem man jedes Vorhaben in den Sand gesetzt hat, jagt man am Ende noch zwanzig Minuten lang einen einzelnen Gauner und bringt ihn in einem "furiosen" Showdown zur Strecke, der so absolut NICHT furios ist, dass die Kollegen von Cobra 11 sich geschämt hätten, sowas als Episoden-Finale zu benutzen: Sprung an eine Helikopter-Kufe, runterrutschen am Seil, fertig. Und allein dieser Szene widmet man im Bonusmaterial ein 20-minütiges Making-Of. Au weia!

Generell hat man am Ende des 140 Minuten-Films (zu lang!) den Eindruck, keine wirklichen Actionszenen erlebt zu haben. Dabei stimmt das garnicht. Es gibt explodierende Hotelzimmer, sich überschlagende Jeeps (leider eine verpazte Szene, so dass man den Überschlag aus zwei Szenen zusammenschneiden musste, was leider aufgrund des furchtbaren Schnitts sofort auffällt), wilde Schießereien und mehr. Dass man am Ende dennoch das Gefühl hat, keine Action erlebt zu haben, liegt am tempoarmen Schnitt, den man einfach viel schneller und straffer hätte gestalten müssen. Und auch diverse Logikfehler in den Dialogen verwirren den Zuschauer mehr als nötig - fraglich, ob das ein Problem der dt. Synchro ist oder auch im O-Ton auftritt. Aber ich müsste mir dafür den Film nochmal anschauen und das will ich nicht :-/
Ach, und wer ist denn jetzt eigentlich der Oberschurke? Der bullige Mexikaner, der gleich nach 30 Minuten von John Cena (in den Rücken!) abgeknallt wird? Der Irre mit dem Laptop, der die ganze Zeit am häufigsten zu sehen ist? Oder etwa doch der Typ, der im "Showdon" zur Strecke gebracht wird, den ganzen Film über nicht wie ein "Oberschurke" inszeniert wird? Verwirrung.

Schade ist auch, dass Amy Smart, neben Cena das bekannteste Mitglied des Casts, nur zu Beginn und am Ende des Films für einige Szenen zu sehen ist. Sie hätte einen würdigeren Sidekick abgegeben, als diese blasse, zweidimensionale Latina, für die sich eigentlich niemand interessiert. Warum außerdem die Rettung des Millardärs, seine Wiedervereinigung mit der Familie und das Ins Reine kommen mit dem Sohnemann komplett unter den Tisch fallen gelassen wird, entzieht sich meinem Verständnis. Auch die Daseinsberechtigung dieses mexikanischen Patriarchen kommt nicht wirklich heraus. Stattdessen darf Amy Smart dann in der letzten Szene des Films noch einen Storytwist verraten, den es eigentlich nicht gebraucht hätte und der, trotz seiner Tragweite, völlig überflüssig und deplatziert wirkt.

Fazit: Wirres Script, konfuser Schnitt, null Spannung. "The Reunion" hat mich eher mit Kopfschmerzen zurückgelassen, als mich gut unterhalten zu haben. Der Film an sich, also das Rohmaterial und die Actionszenen, sind handwerklich solide gemacht und die (Anti-)Chemie zwischen Cena und seinen Filmbrüdern funktioniert durchaus - bringt aber alles nichts, wenn der Film am Schnittpult so zusammengefügt wird, dass er so gar nicht in Fahrt kommen will.

PS: Und Cena mit der deutschen Stimme von The Rock ist auch verwirrend ....
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 12, 2013 12:28 AM CET


Knight Rider Modell-Auto KITT (Maßstab 1:15) mit Licht & Sound
Knight Rider Modell-Auto KITT (Maßstab 1:15) mit Licht & Sound
Wird angeboten von Neat Ideas Ltd
Preis: EUR 63,17

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles KITT-Modell für Fans, 14. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer hier zuschlägt, erhält einen überraschend großen K.I.T.T. für Zuhause. Das Modell misst etwa 35 cm in der Länge, 8,5 cm in der Höhe und 12 cm in der Breite, womit der 1:15-Nachbau eine beachtliche Größe besitzt. Dass ich als langjähriger Knight Rider-Fan - die Serie war fester Bestandteil meiner Kindheit - solange gezögert habe, dieses Modell zu kaufen, lag in erster Linie am Produktbild, das im Übrigen auch auf der Verpackung abgedruckt ist.

Das hier gezeigte Produktbild lässt aufgrund der Beschaffenheit der Karosserie vermuten, es handele sich um ein Kunststoff-Modell. Hier kann ich Entwarnung geben, die Karosserie des Modell-KITTs ist aus Metall und glänzt auch wesentlich schicker als auf dem Bild. Die Innenverkleidung, Sitze, Armaturenbrett, die Reifen sowie die Scheinwerferblenden vorne und hinten sind allerdings aus Plastik, wobei die Reifen aus einem weichen Gummi bestehen, also tatsächlich Reifencharakter haben.

Das Modell ist dem Fahrzeug aus der Serie wirklich gut nachempfunden, mir sind lediglich zwei Kritikpunkte aufgefallen. Zum einen wirkt die Achs-Breite des Modells breiter als die des echten Fahrzeugs, wodurch das Modell ein "einladenderes Heck" besitzt als das Serien-Auto. Außerdem entsprechen die Radkappen nicht exakt der Serienvorlage, sie sind etwas zu klein geraten wodurch die Streben der Felge auffälliger zu sehen sind, als beim Serienfahrzeug. Das sind aber nur minimale Makel.

Überrascht war ich von den Lichteffekten, die das Auto mitbringt. Über einen Druck auf den Tankdeckel lassen sich rund ein Dutzend Lichteffekte abspielen, die mit Sounds und KITTs englischer Originalstimme unterlegt sind. Dabei leuchtet in der Regel der Scanner an der Vorderseite im bewährten Laufeffekt, außerdem werden die Armaturen im Cockpit mit gelben und blauen LEDs beleuchtet und - sobald KITT spricht - blinkt sogar eine rote LED nahezu "lippensynchron" zu KITTs Stimme. Bei einigen Effekten leuchten zusätzlich die weißen Frontscheinwerfer unter dem Scanner und die Bremslichter an der Rückseite auf. Besonders wenn es etwas dunkler im Zimmer ist, entstehen so einige spektakuläre "Lichtshows", da die beleuchteten Armaturen den Innenraum des Fahrzeugs sehr atmosphärisch ausleuchten. Die Lichteffekte sind dabei immer auf die Soundeffekte abgestimmt. Es gibt zum Beispiel einen Soundeffekt, in dem KITT "We're losing power" ruft, dabei blinken die Armaturen hektisch und erlöschen dann, dasselbe passiert einen Moment später mit KITTs Scanner.

Drückt man drei Sekunden lang auf den Tankdeckel, startet das Fahrzeug mit KITTs Scanner-Licht- und Soundeffekt in der Endlosschleife. Auch die Armaturen sind dabei beleuchtet. Schade ist, dass man für diesen Endloseffekt nicht auch noch die Frontscheinwerfer aktiviert hat.

Warum dieses Modell dennoch nur rund 45 Euro kostet und nicht 150 Euro wie manch andere KITT-Modelle, wird aber schnell klar. Die Anzeigen auf KITTs Armaturenbrett sind nur aufgeklebt, das Nummernschild auf der Rückseite muss man sogar erst selbst aufkleben. Schön ist aber, dass der Hersteller noch einen zweiten Satz mit allen Aufklebern beigelegt hat, sollten sich die ersten Aufkleber irgendwann lösen. Auch an beweglichen Teilen wurde gespart. So lassen sich lediglich die beiden Türen öffnen, außerdem drehen sich die Räder sehr leichtläufig. Weder Motorhaube, noch Kofferraum oder das Sonnendach lassen sich öffnen.

Ich persönlich bin mit diesem Modell des "Knight Industries Two Thousand" absolut zufrieden, für mich als großen Fan der Originalserie (und auch der leider zu schnell abgesetzten Serie von 2008) erfüllt das Modell genau den Zweck, den es haben soll: Nach KITT aussehen und ab und zu leuchten :-)
Echten Modellsammlern wird das Fahrzeug aber zu detailarm und zu simpel verarbeitet sein, die sollten dann doch etwas mehr Geld ausgeben. Rein theoretisch kann ich mir vorstellen, dass sich das Fahrzeug aufgrund des robusten Gehäuses auch gut zum (nicht zu brachialen) Spielen eignet, angesichts der eingebauten Licht-Elektronik und des fast schon nostalgischen Werts würde ich aber dennoch einen Dauer-Parkplatz in der Vitrine empfehlen.


Ravensburger 27232 - Schlag den Raab-Das Quiz
Ravensburger 27232 - Schlag den Raab-Das Quiz
Preis: EUR 21,03

16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Ergänzung mit fadem Beigeschmack, 24. September 2012
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Viele haben sicherlich - wie ich auch - auf das "3. Spiel" zur Show von Ravensburger gewartet, zumal zuletzt ja sogar eine gleichlautende Neuauflage des Videospiels erschienen ist. Mit "Das Quiz" geht Ravensburger aber diesmal andere Wege und fokussiert sich auf die "Pultspiele" aus der Show, also die Spiele, bei denen es eher auf das Köpfchen ankommt.

Mit "Schlag den Raab - Das Quiz" liefert Ravensburger 27 Quiz- und Denkspiele im Schlag den Raab-Stil. Zwar spricht der Hersteller von 30 Spielen, jedoch handelt es sich bei einigen nur um Variationen und Abwandlungen, insofern bleiben netto 27 Spiele. Dazu gehören natürlich Klassiker wie "Blamieren oder Kassieren" oder "Wo liegt was?", die auch bereits in den ersten beiden Spielen vertreten waren. Für alle bereits schon mal dagewesenen Spiele gilt aber: es handelt sich um neue Aufgaben und Fragen. Insofern kann "Das Quiz" durchaus als umfangreiches Zusatzpaket zu den beiden bisherigen Spielen gesehen werden. Dafür sprechen auch die beiden Spielekreisel, auf denen die Spiele aus "Schlag den Raab" bzw. "Schlag den Raab 2" und die neuen Spiele aus "Das Quiz" kombiniert sind, um sie problemlos mit einem beiden Vorgänger zu kombinieren. Leider fehlt ein großer Kreisel mit allen Spielen aus den drei bisher erschienenen "SDR"-Spielesammlungen.

Das Schöne an "Schlag den Raab - Das Quiz" ist aber, dass das Spiel auch ohne die Vorgänger als eigenständiges Schlag den Raab spielbar ist - ebenfalls nach den Regeln der Show, aber eben ohne die diversen Action-Spiele. Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für alle, die bevorzugt quizzen und knobeln. Für die Fans der trickreich umgesetzten Actionspiele ist "Das Quiz" damit freilich eine Enttäuschung.

Entsprechend ist die Ausstattung des Spiels dünner als bei den Vorgängern. Zwar gibt es Spielsteine, Punktetafeln, Sanduhr, Chips und Holzwürfel neben den 500 Karten, die sich nach Spielen geordnet in die Schachtel einsortieren lassen (perfekt gelöst!). Das üppige Equipment der ersten beiden Titel ist aber natürlich nicht notwendig, weshalb Ravensburger, um den Kaufpreis zu rechtfertigen, einfach noch den Schlag den Raab-Buzzer, den es seit etwa einem Jahr für gut 6 Euro separat zu kaufen gibt, noch mit in die Packung geworfen hat. Dennoch bekommt man den subjektiven Eindruck, für die 30 Euro diesmal nicht ganz soviel zu bekommen, wie bei den Vorgängern.

Fazit: Wer die aufwändigen (und teils aufbauintensiven) Actionspiele der beiden ersten Teile ohnehin nie mochte und lieber quizzt und knobelt, als zu schnipsen und zu schießen, der kommt mit "Schlag den Raab - Das Quiz" voll auf seine Kosten. Auch wenn die "Eventshow"-Atmosphäre der Vorgänger damit auf der Strecke bleibt und Schlag den Raab damit zur reinen Quizshow mutiert. Alle anderen erhalten mit Schlag den Raab - Das Quiz eine umfangreiche Erweiterung zu den bisherigen Spielen mit zahlreichen nagelneuen (und teilweise noch nicht mal im TV gesehenen) "Pultspielen" für mehr Abwechslung, die aber die 30 Euro vielleicht nicht ganz wert ist.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 5, 2012 1:25 PM CET


PS Vita - Tasche (farblich sortiert)
PS Vita - Tasche (farblich sortiert)

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Passt, wackelt und hat Luft, 2. März 2012
Habe mich im AlphaTecc spontan für dieses Hardcase entschieden, da es für knapp 7 Euro sehr günsig war und zudem eine gute Qualität vermuten ließ. Als Farbe stand mir nur der hellere der beiden Blau-Töne zur Verfügung. Das wirkt zwar im ersten Moment völlig deplatziert, passt aber farblich perfekt zu den Ohrhörern aus dem Vorbesteller-Pack. In den tiefen Teil der robusten Hülle packt ihr die PS Vita, die mit einem breiten Gummiband fixiert wird und somit auch bei holprigem Transport nicht im Case umherfliegt. In die eingenähte Mittelklappe könnt ihr 3 Spiele und zwei Speicherkarten, ebenfalls in ein Gummiband geklemmt, einsetzen. Im oberen Teil, dem Deckel, wartet außerdem noch ein Netz, in das ihr beispielsweise eure Ohrhörer, ein Reinigungstuch oder das USB-Kabel packen könnt. Ein echtes kleines Platzwunder also. Nur wer hofft, das gesamte Netzteil unterzubringen, wird enttäuscht. So groß ist das ansonsten hervorragende Hardcase dann leider doch nicht ;)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 13, 2014 11:25 PM CET


Johnny English - Jetzt erst recht [Blu-ray]
Johnny English - Jetzt erst recht [Blu-ray]
DVD ~ Rowan Atkinson
Preis: EUR 8,90

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht mal so schlecht...!, 13. Februar 2012
Es gab weitaus prominentere Filme in den letzten Monaten, von denen ich mehr enttäuscht war als von Johnny English 2. Trotz der eher mäßigen Kritiken hab ich mir den Film auf BluRay geholt und fühlte mich knapp zwei Stunden erstaunlich gut unterhalten. Man sollte sich jedoch klar machen, dass das Genre der Agentenfilme in den letzten zehn Jahren eine gehörige Entwicklung durchlaufen hat und so wirkt auch Johnny English - Jetzt erst recht (so der etwas holprige deutsche Titel) grundlegend anders als der erste Teil.

War English (Rowan Atkinson) im ersten Film eher aufgrund personeller Engpässe zwangsweise zum Agenten geworden, präsentiert er sich im zweiten Film (nach einer "kurzen" Besinnungsphase in Tibet) ungleich selbstbewusster und cooler als noch in Teil 1. Tatsächlich ist der Humor und Atkinsons "bean-sche" Mimik sehr dezent gestreut. Ich habe mich mehrmals dabei ertappt, den Film nicht witzig sondern spannend zu finden. Immerhin wird diesmal auch eine etwas glaubhaftere, wenn auch nur zweckmäßige Story erzählt, als der hanebüchene Blödsinn im ersten Teil. Auch die Schauplätze lassen den Film spektakulärer wirken als die Schnitzeljagd durch London im ersten Teil. Diesmal verschlägt es English nämlich neben London nach Tibet, Hongkong und die Schweiz. Man merkt dem Film an, dass der Regisseur hier den Spagat zwischen ernstem Thriller und Komödie schaffen wollte, wobei der zweite Film fast zu sehr auf Thriller getrimmt ist, während der erste Teil für meinen Geschmack ZU albern war. Das sieht man auch in den "Deleted Scenes", die viele humoristische Highlights enthalten, die am Ende aber der Schere zum Opfer fielen.

Schade ist auch, dass es weder in der Geschichte noch bei den Figuren Referenzen auf den ersten Film gibt. Der kurze aber sehr sehenswerten Auftritt von Ben Millers Charakter Bough, der im ersten Teil Englishs Sidekick war, ist leider nur in den nicht verwendeten Szenen zu finden. Insgesamt aber war es schlau, English diesmal einen deutlich jüngeren Partner zur Seite zu stellen, was der Chemie beider Figuren zueinander sehr zu gute kommt. Ansonsten ist lediglich Rosamund Pikes dezentes Spiel zu loben, die einen deutlich erfrischenderen Love Interest abgibt, als Natalie Imbruglia im ersten Film, deren Fernbleiben im Übrigen mit keiner Silbe erklärt wird. Gillian Anderson als Chefin des MI7 wirkt farblos und unspektakulär und hat kaum nenenswerte Auftritte und Dominic West enttarnt man bereits in seiner ersten Szene als späteren Oberschurken - das schleimige Auftreten war zu offensichtlich.

Insgesamt fühlte ich mich dennoch sehr gut unterhalten, was nicht zuletzt an der deutlich hochwertigeren Optik des Films im Vergleich zum ersten Teil lag. Und auch mit English selbst konnte ich herzlich mitlachen, wenngleich der Agent bis auf ein paar sich wiederholende Running Gags erstaunlich selten ins Fettnäpfchen tritt und in manchen Passagen beinahe ungewöhnlich cool daherkommt (die Verfolgungsjagd über die Dächer von Hongkong als Reminiszenz auf das Opening von "Casino Royale" sei hier stellvertretend genannt).

Fazit: Gelungene Fortsetzung mit ernsterer Story, einem cooleren Johnny English und einer Hochglanz-Optik a la Hollywood. Leider kommt der Atkinson-typische Humor an manchen Stellen etwas zu kurz.


Ravensburger 27201 - Rette die Million - Das Quiz-Spiel
Ravensburger 27201 - Rette die Million - Das Quiz-Spiel
Wird angeboten von scheuss68-cd-dvd-berlin
Preis: EUR 22,99

5.0 von 5 Sternen Gelungene und kurzweilige Umsetzung, 15. Januar 2012
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Nach der erfolgreichen Adaption von Schlag den Raab für den Wohnzimmertisch hat sich Ravensburger jetzt also an die ZDF-Show "Rette die Million" gewagt und auch diese 1:1 vom Fernseher auf den Tisch kopiert.

Die Regeln sind wie im TV. Der Kandidat bzw. das Team startet mit 1 Million Euro (in Form von 40 Chips zu je 25.000 Euro) und setzt pro Fragerunde Geldbeträge auf die möglicherweise richtige Antwort. Geld, das auf eine falsche Antwort gesetzt wurde, verschwindet auf Nimmerwiedersehen unter dem Spielfeld. Wer es bis zur 8. Frage schafft, hat eine 50:50-Chance, sein bis dahin gerettetes Geld zu gewinnen oder alles zu verlieren. Wie im TV besitzen auch die Fragen im Spiel in den ersten 4 Runden vier, danach drei und bei der letzten Frage noch zwei mögliche Antworten. Wichtig ist, dass bei jeder Frage ein Antwortfeld leer bleiben muss - es besteht also zu jederzeit das Risiko, vollständig auszuscheiden.

Zur Qualität: gespielt wird auf einem sehr hochwertigen, dicken Pappfeld, das wie eine Brücke zwischen den beiden Ablagefächern aufgespannt wird. Damit das Feld nicht frei in der Luft hängt und irgendwann bei Belastung durchknickt, stabiliesiert ein quer eingehängter Pappstreifen die Konstruktion. Die vier Antwortfelder lassen sich vom Moderator nach hinten aus dem Spielplan herausziehen, so das falsch platziertes Geld also tatsächlich "abstürzt" und aus dem Spiel ist.

Zum Schwierigkeitsgrad: Die Fragen sind leider nicht aufsteigend nach Schwierigkeit von 1 bis 8 (Anzahl der Fragerunden) sortiert, sondern nur nach Anzahl der Antwortmöglichkeiten - also 4, 3 oder 2. Das bedeutet, dass man, anders als im TV, bei der ersten Frage bereits eine sehr knifflige Aufgabe erhalten kann, während Frage 4 dann sehr leicht ist. Daran KANN man sich stören, muss man aber nicht. Viele Fragen sind tatsächlich so schwer, dass man die Antwort kaum WISSEN kann... allerdings ist das Spielprinzip auf die Kommunikation zwischen den Kandidaten und das "splitten" des Geldes ausgelegt, so dass man irgendwann gezwungen ist, zu raten. Dementsprechend gehen die teils schweren Fragen auch absolut in Ordnung.

Auch die Tatsache, dass immer nur ein Kandidat/Team zur gleichen Zeit spielen kann, kann man verschmerzen, da ein Durchgang mit den bis zu acht Fragen unserer Erfahrung nach sehr schnell gespielt ist und sich nicht wie im TV eine dreiviertel Stunde hinzieht. Insgesamt bewerte ich "Rette die Million" als sehr gelungene und akurrate Umsetzung des TV-Vorbilds und lässt sich auch bei wenig Zeit angenehm und schnell spielen.


Transformers 3 - Dark of the Moon (inkl. DVD & Digital Copy) [Blu-ray]
Transformers 3 - Dark of the Moon (inkl. DVD & Digital Copy) [Blu-ray]
DVD ~ Shia LaBeouf
Wird angeboten von TICÁ
Preis: EUR 17,90

17 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuscht..., 2. November 2011
Ohne zu zögern habe ich mir die BluRay-Version des Films geholt, da ich Transformers 3 leider nicht im Kino sehen konnte und diesen Film unbedingt gesehen haben wollte. Das, was ich mir dann gestern gut zweieinhalb Stunden lang angeschaut habe, hat mich zu meiner eigenen Überraschung sehr enttäuscht.

Michael Bay wird seinem Ruf als größter Abrissunternehmer Hollywoods nach Roland Emmerich einmal mehr gerecht. Es kracht, knallt und expoldiert an allen Ecken und Enden. Zwischen die wieder sehr gut animierten Roboter zaubert Bay eine Actionkulisse aus echten Feuerbällen und herumschleudernden Autos, ehe er im letzten Drittel des Films halb Chicago zerstört - wenn auch physikalisch nicht immer nachvollziehbar.

Die Story aber ist hanebüchen, konfus und wirr. Nach dem storytechnisch wirklich guten Start des Films - die Mondlandemission Apollo 11 war demnach in Wahrheit eine Erkundungsmission eines auf dem Mond abgestürzten Autobot-Schiffs - den Astronaut Buzz Aldrin auch ganz persönlich untermauert, wird die Geschichte um eine intergalaktische Brücke mit hunderten Pfeilern und dem verräterischen Sentinel Prime sehr klischeehaft und wirr. Und auch mit Sam Witwickys Geschichte um seine Jobsuche und seine neue Freundin kann der Zuschauer wenig anfangen. Shia LaBeauf wirkt den ganzen Film über extrem genervt und gestresst, was es dem Zuschauer schwer macht, Sympathie zum menschlichen Helden der Transformers-Reihe aufzubauen. So uncool wie in Teil 3 wirkte LaBeauf bisher nie. Auch für Sams neue Freundin Curly (Unterwäsche-Modell Rosie Huntington-Whiteley) kommt wenig Sympathie auf, obwohl sich Bay im letzten Drittel merklich Mühe gibt, der blassen Blondine etwas Sympathie mitzugeben - leider vergebens. Die weiteren Nebenfiguren wie Patrick Demspey als menschlicher Kollaborateur der Decepticons und John Malkovich als Sams neuer Boss bleiben leider enorm blass und wirken krampfhaft in den Film integriert. Auch Sams Eltern sowie "Military Guy" Josh Duhamel wirken in dieser überlangen Action-Parade wie blasse Statisten. Der Einzige, der mit dem Erzähltempo und den teils viel zu schnellen Handlungs- und Ortssprüngen zurecht zu kommen scheint, ist abermals John Turturro als sensationssüchtiger Ex-Agent.

Auch bietet der Film besonders im letzten Drittel einige Längen. Der Sturm auf das Hochhaus in Chicago und die Schlacht gegen die Decepticons wirkt absolut in die Länge gezogen und scheint garnicht mehr Enden zu wollen. Dafür ist nach dem Schlusskampf ganz plötzlich und nach einer sehr kurzen Schlussszene der Abspann auf dem Bildschirm zu sehen. Hätte man gut 20 Minuten aus dem Chicago-Teil rausgekürzt (und das wäre ohne Probleme machbar gewesen) und stattdessen das Ende des Films noch etwas aufgepustet, wäre das etwas versöhnlicher für den Zuschauer gewesen.

Insgesamt wirkt es so, als wäre Transformers 3 ziemlich hektisch fertig geschnitten worden und Michael Bay versuchte krampfhaft, alle Storyideen und Actionsequenzen aus seinem Kopf auf Teufelkommraus in den Film zu packen. Das Endergebnis ist brachial und laut aber eben auch überladen und wirr.

PS: NULL Extras auf der BluRay-Version? Scham und Schande über euch!!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 9, 2011 8:14 AM CET


Unstoppable - Außer Kontrolle (+ DVD + Digital Copy) [Blu-ray]
Unstoppable - Außer Kontrolle (+ DVD + Digital Copy) [Blu-ray]
DVD ~ Denzel Washington
Wird angeboten von SchwanHM
Preis: EUR 22,98

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider (Fast-)Katastrophen-Film der alten Schule, 28. April 2011
'Unstoppable ' Außer Kontrolle' basiert auf einem Vorfall aus dem Jahr 2001, als in Ohio ein mit Säure beladener Güterzug rund zwei Stunden unkontrolliert durch die Landschaft raste. Tatsächlich hält sich der Film vergleichsweise dicht an die wahre Begebenheit. Obwohl Regisseur Tony Scott und sein Drehbuchautor einige actionreichere Sequenzen und Fakten hinzu gesponnen haben (explosive Flüssigkeit, missglücktes Bremsmanöver, Beinahe-Kollision mit entgegenkommendem Zug), wird der Original-Vorfall durch den Film ' anders als bei anderen Produktionen ' nicht bis zur Unkenntlichkeit verfremdet. Die grundlegenden Ereignisse stimmen mit denen des Films überein, nur die enge Kurve als Spannungshöhepunkt gab es in Wirklichkeit wohl nicht.

Obwohl die Geschichte nicht sehr viel hergibt und extrem vorhersehbar ist, hat mich der Film gefesselt. Von der ersten Minute an nimmt das Unheil seinen Lauf und die kleinen belanglosen Geschichten, die man um die Charaktere von Washington und Pine herum drapiert hat, lassen mit den beiden unfreiwilligen Helden mitfiebern. Gefallen hat mir außerdem die Bodenständigkeit des Films. CGI-Effekte werden nur minimal eingesetzt, die Action auf dem Bildschirm ist handgemacht mit vielen 'realen' Stunts und Effekten, wodurch der Film authentisch und die Gefahr echt wirkt. Lediglich in den letzten Filmminuten enttäuscht Unstoppable ein wenig, zum einen aufgrund der physikalisch völlig hanebüchenen Kurvenfahrt, zum anderen aufgrund des vergleichsweise unspektakulären (Happy) Ende der Katastrophenfahrt. Ein 'Warum haben sie das nicht viel eher gemacht??' stellte sich mir da schon. Trotzdem: Der mit gut 90 Minuten für einen Thriller ohnehin sehr kurze Film kam mir noch weitaus kürzer vor ' und das ist durchaus positiv zu verstehen.


Ravensburger 27229 Schlag den Raab: Das 2. Spiel
Ravensburger 27229 Schlag den Raab: Das 2. Spiel
Preis: EUR 26,99

56 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder eine große Wundertüte, 9. März 2011
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bereits das erste Spiel zu Schlag den Raab hat mich enorm positiv überrascht hinsichtlich Abwechslung und Ausstattung. Selten gab es bei einem Spiel so enorm viel Zubehör und Spielmaterialien, um die insgesamt 36 Spiele zu Hause umzusetzen.

Schlag den Raab - Das 2. Spiel macht alles genauso. Genauso gut. Wer die Schachtel das erste Mal öffnet, bekommt im ersten Moment das Gefühl, die Entwickler hätten in puncto Ausstattung ein bisschen auf die Bremse gedrückt. Aber dieser erste Eindruck täuscht. Wieder hat Ravensburger unendlich viel Material in die Schachtel gepackt, inkl. eines Pachisi-Spielfelds, einer extragroßen, zweiteiligen Weltkarte für Wo liegt was (im 1. Spiel waren es noch Deutschland und Europa), einem kompletten Mikado-Spiel, einem Kugellabyrinth, Würfelbecher, Holzklötzchen, verschiedene Plastikbällchen, eine Metallkugel und viele Spielmaterialien aus extra dickem Karton. Zusätzlich gibt es eine Menge neuer Karten für die zahlreichen Quiz-Spiele.

Dadurch, dass ein enorm platzraubendes Equipment (wie die Jakkolo-Tore im ersten Spiel) diesmal fehlt, ist die Ausstattung auch deutlich leichter im Karton zu verstauen. Auch diesmal hat Ravensburger wieder eine handvoll verschließbarer Plastikbeutel für die vielen Kleinteile mit in die Schachtel gelegt.

Die Spielauswahl ist wieder sehr gelungen, viele Spiele aus der Show wurden wunderbar für den kleinen Wohnzimmer-Maßstab umgesetzt. Abgesehen von Klassikern wie "Blamieren oder Kassieren", "Stimmts" und "Wo liegt was?" - also Spielen, die auch in der TV-Show öfter vorkommen - wurde kein einziges Spiel aus dem ersten Teil übernommen. Neue Spiele sind unter anderem "Bilboquet" (Ball an der Schnur in den Becher schleudern), Armbrust, Marienkäfer, die Theke, Strippenzieher (= Spitz, pass auf!) und sogar Bücher tragen (allerdings nicht mit Büchern). Schön ist auch, dass Ravensburger einen extra großen Spiele-Kreisel beigelegt hat, auf dem alle Spiele aus den bisherigen zwei Schlag den Raab-Brettspielen drauf sind. Wer also beide Spiele besitzt, kann aus einem Fundus von über 70 Spielen zehren. Auch aufwändige Spiele wie Elfmeterschießen, Squash und Medizinbälle (beide Spieler versuchen gleichzeitig, ihre Seite des Spielfelds leer zu kriegen indem sie ihre "Medizinbälle" in die gegnerische Hälfte werfen) wurden wunderbar für den Wohnzimmertisch umgesetzt - auch wenn der Aufbau für einige Spiele recht aufwändig ist.

Einen klitzekleinen Wermutstropfen habe ich am Ende dennoch: im Vorfeld wurde angekündigt, dass alle Besitzer von Spiel 1 und Spiel 2 drei Extraspiele spielen können, da Materialien aus beiden Spielen benötigt werden. Leider sind gerade diese drei Spiele nicht so kreativ geworden, wie erhofft ... so benötigt ihr für ein Spiel lediglich die beiden Spielekreisel aus den beiden Spielen, in einem anderen Spiel geht es nur darum, die vollgepackte Spieleschachtel (im zeitgleichen Duell) länger hochhalten zu können, als der Gegner. Es wird also zwischen den Spielen immer viel umgeräumt und umgebaut. Aber diese kleine Enttäuschung schmälert die abermalige Begeisterung eines unglaublich umfangreichen Partyspiels kein bisschen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 22, 2011 8:44 PM MEST


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