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Beiträge von B., Jörg
Top-Rezensenten Rang: 46.376
Hilfreiche Bewertungen: 284
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Rezensionen verfasst von B., Jörg "jago4004"
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2.0 von 5 Sternen
Langweiliger Fetzen, 17. Februar 2013
Vermeintlich unkonventioneller Spinner trifft auf Party gutaussehende Frau. Nach Party Sex, Frau muss dann schnell Nachhause (Geheimnis, Geheimnis), Mann folgt Frau heimlich, trifft auf ihren schrägen erwachsenen Sohn, der, wie sich herausstellt, einen starken Mutterkomplex hat. Dies führt zu allerhand peinlichen Situationen. Am Schluss rauft man sich doch zusammen (wenn ich mich recht erinnere). In der spannendsten Szene des Films droht der Sohn dem Mann, ihn bei seiner Mutter zu verpfeifen wegen eines versteckten Turnschuhs (Darauf kann ich jetzt nicht näher eingehen). Nach 20 Min. ist bei diesem Film die Luft raus. Aber wie immer: Es gibt noch langweiligere Filme.
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3.0 von 5 Sternen
Teurer Spaß, 15. Februar 2013
Das Buch ist wirklich nett gemacht und schön anzuschauen. Viele Zeichnungen sind wirklich allerliebst. Man kann dem Buch auch viele Tips und Anregungen entnehmen. Trotzdem stört mich daran, dass der Autor anscheinend nichts anderes zu tun hat, als krampfhaft jeden Schnipsel, der ihm unterkommt, künstlerisch zu verwursten, und d.h. in vielen Fällen zu verkitschen. Als Architekt geht mir die Sichtweise eines Grafikers auf Architektur anscheinend gegen den Strich. Vielleicht habe ich auch einfach ausgiebig gelernt, mich selber zu inspirieren. Jedenfalls greife ich für Anleitungen lieber auf andere Bücher zurück. Und große Zeichner gibt es auf dieser Welt wahrlich viele, die einen individuelleren Stil haben. Die Texte kann man lesen, aber Spannung kommt auch nicht auf. Ein Beispiel ist das Bild auf dem Umschlag, auf dem die Anfertigung einer Innenraumperspektive dargestellt ist. Solche Bilder kenne ich aus dem Beginn meines Studiums aus ganz alten Schinken aus den 1950er Jahren. Das wirkt auf mich wie abgezeichnet, einen eigenen Stil kann ich nicht erkennen. Wer stellt bitte so plumpe Gegenstände in den Raum? Das wirkt wie auf einer Fliesenausstellung. Hat sich in 50, 60 Jahren denn nichts geändert? Fazit: Ganz nettes Buch, zum Durchblättern zu einem saftigen Preis.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Unterhaltsame Geschichte des Fahrrads, 17. Juni 2012
In einzelnen Kapiteln, die nach Fahrradkomponenten gegliedert sind, beschreibt der Autor die Geschichte des Fahrrads und seine Erlebnisse bei der Suche nach der jeweiligen Komponente beim Aufbau eines maßgeschneiderten Rennrads, also z.B. seine Reise nach Portland, um sich einen Satz Laufräder speichen zu lassen. Ich habe mir selber ein "Traumrad" bauen lassen und mich eingehend mit der Materie beschäftigt, trotzdem konnte ich aus dem Buch Anregungen beziehen. Was ich allerdings übertrieben finde ist die Tatsache, dass der Autor den halben Kontinent und die USA bereisen musste um ein Rennrad aufzubauen. Das macht aus einem 5.000 Euro Rad eigentlich ein 10.000 Euro Rad. Abgesehen davon finde ich die Vorgehensweise, in die Produktionsstätten sämtlicher Hersteller einzudringen, nicht gerade die feine englische Art. Wie musste das Ego dieses Mannes leiden, als einzig Campagnolo sich nicht erweichen ließ. Was ich an diesem Buch allerdings verblüffend finde ist die Tatsache, dass dieses Traumrad auf dem Buchdeckel nur in angeschnittener Form zu sehen ist. Die zahlreichen Fotos in dem Buch sind übrigens von schlechter Qualität und so klein, dass man wenig davon hat. Dieses Buch scheint mir übrigens identisch zu sein mit einem anderen des Autors "Vom Glück auf zwei Rädern".
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4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
don chaos, 17. Dezember 2011
ich habe "nur" die ca. 3-stündige fassung gesehen. unter dem retro-aspekt (nachbau des 1970er jahre ambientes) fand ich den film interessant. dazu trugen auch die deutschen schauspieler bei, die dem film einen schuss deutsche ungelenkigkeit verleihen. man kann auch nicht sagen, dass der film schlecht abgefilmt wurde. allerdings würde ich behaupten, dass ein derartig langatmiger und lahmer film nur schlecht als thriller durchgehen kann. aber der film taugt auch nicht als doku-fiction, weil die handlung, soweit ich weiß, nur nach motiven aus dem leben des carlos angelegt wurde. also sollte man sich keinen illusionen hingeben. das hauptproblem dieses films sehe ich darin, dass das leben eines größenwahnsinnigen versagers im mittelpunkt steht. versager deshalb, weil die hauptfigur keine nachvollziehbaren motive (z.b. politische) hat und jede seiner "aktionen" scheitert. zu sehen ist der aufstieg und untergang eines aufgeblasenen machos und riesenegos. durch das ausblenden seiner vorgeschichte, wirkt die figur wie ein konfuser chaot. wer will so etwas sehen? ich habe den eindruck, dass diese in realität verschwommene figur künstlich mystifiziert und in den rang eines 70s popstars gehoben werden soll. angeblich gab sich der echte carlos sehr zufrieden mit dem darsteller. eben aus diesem grund: sein mieses leben als psychopathischer und chaotischer verbrechers ohne botschaft wird in einem sentimentalen stück rührkino verbrämt.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Für ein Reclam Buch zu schlecht., 4. Dezember 2011
Der Reclam CD-Führer Klassik hat mich zum Kauf dieses Buches veführt. Ich erwartete einen ähnlich gut verfassten aktuellen Überblick über alte und neue gute Aufnahmen. In diesem Buch sind streng genommen nicht einmal alte gute Aufnahmen zu finden. Das liegt nicht etwa an dem "verfeinerten" Geschmack des Autors. Vielmehr habe ich den Eindruck, dass er schlichtweg keine fundierte Kenntnis der Materie besitzt. Ich sage das, weil ich mich seit Jahren mit Jazz befasse und die einschlägige Literatur gelesen habe. Die hier aufgeführten Aufnahmen sind - das kann ich wenigstens in den Fällen behaupten, in denen ich mich definitv auskenne - nicht die besten. Da man als Interessierter nach meiner Meinung auf solche Nachschlagewerke angewiesen ist, sollten diese aber auch tatsächlich die besten Aufnahmen versammeln. Denn erstens will man seinen Geschmack kultivieren und zweitens ist es irgendwie peinlich, wenn man sich mit Kennern der Materie unterhält und nur zweitklassige Aufnahmen kennt oder gut findet. Ich war in Berlin übrigens in einem gut sortierten Musikgeschäft, um mir einige der vorgestellten Aufnahmen anzuhören. Leider waren die meisten nicht vorrätig. Und das lag nicht an der schlechten Sortierung des Ladens. Darunter sind Aufnahmen, die auch bei Amazon nur gebraucht zu bekommen sind. Das liegt meines Erachtens nur an der inkompetenten, zweitklassigen Auswahl. Wie schon ein anderer Rezensent erwähnte, ist die Sprache des Buches eher flapsig bis bemüht. Von Begeisterung des Autors ist nichts zu spüren und und Von Kenntnisreichtum und pointierter Darstellung kann hier nicht die Rede sein. Schlussendlich empfehle ich, die Klassiker des Genres zu lesen. Dieses Buch eignet sich nicht einmal für Einsteiger. Also wozu Geld für so etwas mittelmäßiges hinwerfen? Den Stern gibt es für die Absicht ein günstiges Nachschlagewerk im Taschenformat herauszugeben.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
drastisch, 15. September 2011
der roman ist ziemlich unterhaltsam, stellenweise sehr lustig, stellenweise traurig, mit einigen drastischen szenen und insgesamt ein "bisschen" oberflächlich und klischeehaft. außerdem muss man erwähnen, dass es ziemlich lange dauert, bis die handlung in schwung kommt. auf grund der für meine begriffe absolut unwahrscheinlichen handlung und der überzeichneten charaktere würde ich sagen, dass dieses leseerlebnis nicht obligatorisch ist.
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Gerry
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| DVD ~ Casey Affleck |
| Preis: EUR 8,98 |
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
absurdes film, 6. September 2011
der film erinnert an den versuch, absurdes theater in film umzusetzen. die personen gehen in die wüste, um ein "ding" anzusehen. aber schon auf dem weg dahin verlieren sie das interesse und fangen an, zu joggen. weil sie so stoisch, unaufmerksam und unernst (einer pinkelt ziemlich respektlos in die gegend) sind, verlaufen sie sich. aber auch das scheinen sie nicht ernst zu nehmen - jeder normale mensch würde in panik ausbrechen und wasser suchen. sie laufen jedoch nur ziellos umher und führen banale dialoge (etwa über ein computerspiel, das in der antike spielt). die ständige bewegung der personen, die zu keinem ziel führt, wird kontrastiert von langen landschafteinstellungen, die im zeitraffer aufgenommen sind. dadurch entsteht eine fast unerträgliche spannung. langsam gleiten beide in einen zustand der verwirrung. am ende kommt es zu einem angedeuteten mord bzw. sterbehilfe. im moment des todes vernimmt der überlebende geräusche der nahen zivilisation. in der schlussszene sitzt er in einem sauberen familienauto, das ihn mitgenommen hat. der film zeigt starke landschaftsaufnahmen. handlung und dialoge sind minimalistisch und erinnern an das absurde theater von beckett oder an kafka. die dialoge waren für mich übrigens ohne untertitel kaum zu verstehen. die schauspieler halte ich für auswechselbar, ich muss sogar sagen, dass ich andere besser gefunden hätte. sie passen nicht zusammen und stören die ästhetik der bilder, weil sie absolut unexistenzialistisch aussehen, was vielleicht absicht war. bewertung: - kamera und schnitt 5* - darsteller 3* - unterhaltungswert 3* insgesamt ein gelungenes filmexperiment, allerdings zu vorhersehbar und langatmig, um als klassiker durchgehen zu können. 1 x anschauen reicht mir.
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6 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Langatmiger Klassiker, 2. September 2011
Der Film ist ein Remake eines Films gleichen Namens aus den 1930er Jahren von Howard Hawks. Erzählt wird die Geschichte des Aufstiegs und Falls eines skrupellosen Gangsters im Amerika der 1920er Jahre in Anlehnung an Al Capone. Das Original ist sicherlich pointierter und straffer, wenngleich die Gewaltszenen für damalige Verhältnisse deftig sind. Dagegen schwächelt das Remake an einer stellenweisen Langatmigkeit, die nicht zuletzt den ausschweifenden und am Schluss maßlos eskalierenden Gewaltexzessen geschuldet ist. Abgesehen davon sorgt die 1980er Jahre Atmosphäre, die den Film durchdringt, für einige komische Momente. Die Tatsache, dass die Hauptfigur (Al Pacino) im Remake Exilkubaner ist, wirkt zwar exotisch aber für mich aufgesetzt. Seine Herkunft soll wohl seine kruden Moralvorstellungen glaubwürdiger machen. Die Gewaltszenen sind für heutige Verhältnisse nichts besonderes, allenfalls ihre Anzahl und Länge. Fazit: Dieser Film ist sicherlich ein Klassiker, den man kennen sollte. Allerdings finde ich die Verfilmung und Handlung nicht so interessant, dass ich mir den Film ein 2. Mal anschauen würde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
ein wiederhören, 5. Februar 2011
seit meinem ca. 15. lebensjahr bin ich fan des mahavishnu orchestra, birds of fire und the inner mounting flame zählen nach 30 jahren immer noch zu meinen lieblingsplatten. zufällig hörte ich im deutschlandradio eine live aufnahme des radio.string.quartet. eine kammermusik-interpretation des mahavishnu orchestra! ich bin wirklich kein freund von kammermusik. aber das hat mich umgehauen. wenn man rock in klassic übersetzt, kann es echt langweilig werden. diese musiker sind dem material aber gewachsen (sagen wir zu 90-95%, denn ich würde nicht soweit gehen, zu behaupten, man könnte an mclaughlin, cobham, hammer, laird und goodman herankommen). die magische stimmung der originale ist sehr gut getroffen. durch die improvisationen wird die strenge der struktur herausgenommen. die damalige radiosendung war auch von einem interview begleitet. in diesem sprach der "bandleader" über die herangehensweise und seine sicht der musik von mclaughlin. das war so interessant, dass ich es hier vermisse. jeder klassik-cd liegt ein text bei. hier nur ein geleitword von john mclaughln, das er liebenswürdigerweise geschrieben hat.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
naja, 21. Januar 2011
da hätte ich mehr erwartet, denn der titel verspricht eigentlich, dass drei gitarreros es ordentlich krachen lassen. fehlanzeige. die drei können einfach nicht zusammenspielen oder es wird im film nicht gezeigt... mein fazit: jimmy page ist eine echte künstlerpersönlichkeit und hat wohl auch seinen gitarrenpart am besten gelernt. er ist der gelassene, klar, denn er muss nichts mehr beweisen. the edge, den ich eigentlich am sympathischsten finde, wirkt irgendwie deplaziert und out of space. weil er technisch den anderen vermutlich nachsteht. seine innovationen werden in diesem film eigentlich als spleen dargestellt. jack white scheint wie immer darauf fixiert, den anderen auf die finger zu schauen und schräg zu wirken. also, man kann einen schön gemachten film sehen, mit einigen interessanten passagen und aussagen, musikalisch ist nicht viel drin außer dem bekannten. vielleicht wären drei features besser gewesen, über page als person und vor allem the edge, der in meinen augen als gitarrist bisher zu wenig beleuchtet wurde bzw. beachtung fand.
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