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JB

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Lowepro Toploader Zoom 50 AW Kameratasche schwarz
Lowepro Toploader Zoom 50 AW Kameratasche schwarz
Wird angeboten von geophoto GmbH
Preis: EUR 31,05

23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Achtung primitive Karabiner am Tragegurt!!! Tasche fällt unerwartet runter!, 12. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich verdiente diese Tasche 5 Sterne, wenn nicht die Karabiner des Tragegurtes so primitiv wären, dass sie sich selbst zerlegen. (Siehe Bild oben) (Achtung neuer Nachtrag zum Kundenservice und zur Neu-Konstruktion der Karabiner!)

Das Design ist super kompakt aber denoch gross genug, so dass die Tasche eine mittelgrosse DSLR wie etwa eine Eos 600D, 60D, 7D und sogar eine 5d Mark II mit den jeweiligen Standardobjektiven (18-55, 15-85 oder 17-85 bei den Aps-C Kamera mit Geli, 24-105 bei der 5D Mark II ohne GEli) gut aufnimmt. Eine Wetterschutzhülle mit Öffnungen für den Tragegurt ist vorhanden und in der Front und Deckeltasche lässt sich viel Zubehör mitnehmen.(Filter bis 77mm , Ersatzakkus, Speicherkarten, Reinigungstücher etc.).

Die Verarbeitung der Tasche ist gut und auch nach einem Jahr intensiven Gebrauch ist der Reissverschluss wie neu und die Nähte halten auch super. Der Stoff ist ebenfalls sehr robust, die Polsterung ist angenehm dick, auch wenn sie am unteren Ende der Tasche gerne noch etwas dicker sein könnte.

Der Tragegurt ist gut gepolstert und liegt angenehm auf der Schulter. Er könnte allerdings etwas rutschfester sein.
Über Schlaufen auf der rechten Seite lässt sich noch ein Objektivköcher anbringen, um ein Wechselobjetiv mitzunehmen. Schön wäre es wenn auch die andere Seite der Tasche mit solchen Schlaufen ausgestattet wäre, damit man noch einen zweiten Köcher anschließen könnte. Auf der Rückseite hat die Tasche eine Gürtelschlaufe, was ab und an auch sehr praktisch ist.

Nun aber zum Problem: Die Karabiner des mitgelieferten Tragegurtes sind aus Plastik und mit einem Drehgelenk ausgestattet, das lediglich ineinander geklickt ist. Dieses Gelenk ist nun so primitiv konstruiert, dass es sich durch das Eigengewicht der Tasche irgendwann selbstständig zerlegt. Während eines Italienurlaubes sprang letzte Woche beim Wartens vor einem Museum plötzlich der Karabiner auseinander und die Tasche fiel zu Boden. Dabei wurde der aufgeschraubte UV-Filter zertört und verklemmte sich im Objektiv, wodurch dessen Frontgewindes ebenfalls beschädigt wurde. Schaden: ca. 100 Euro an Reparaturkosten und für einen neuen Filter. Der Karabiner liess sich übrigens danach wieder problemlos zusammenstecken, war also selbst nicht defekt. Aber was hilfts?

Ich werde die Tasche nun zurückgeben. Mehr als ein Stern ist damit nicht drin. Es ist schlicht unverzeihlich, dass Lowepro die tragenden Teile der Tasche wohl aus Kostengründen so primitiv gebaut hat, dass die Tasche unerwartet runterfallen kann. So einem Misskonstrukt möchte ich mine teure Kamera nicht mehr anvertrauen!!!!
Ich rate daher dringend einen anderen Tragegurt zu benutzen oder gleich eine vernünftige Tasche zu kaufen, bei der die Schnallen, Ösen und Karabiner aus Metall sind.
Nachtrag bezgl Kundenservice: Auf meine Email zeigte Lowepro bisher keinerlei Reaktion. Kundenservice sieht anders aus.

Nachtrag 2: Mittlerweile hat sich Lowepro doch noch gemeldet und mir eine neue Tasche und den Ersatz der Reparaturkosten versprochen. Aus diesem Grund möchte ich zumindest dem Kundenservice ein eindeutiges Lob aussprechen. Sobald ich die Ersatzleitungen tatsächlich erhalten habe, werde ich die Bewertung auf 2 Sterne ändern. Nach wie vor bin ich nämlich der Auffassung, dass Lowepro gerade an den tragenden Teilen der Tasche eine hochwertigeres Material einsetzen sollte und eine extrem genaue Qualitätskontolle durchführen sollte, die solche Fehler aufdeckt. Gerade wenn wie bei mir die Kamera im Urlaub herunterfällt, kann der Ersatz der materiellen Schäden an der Kamera schließlich nicht für die entgagenen Bilder entschädigen.

Nachtrag 3: Mittlerweile habe ich von Lowepro eine neue Tasche erhalten und die Reparaturkosten vollständig ersetzt bekommen. Am Tragegurt der neuen Tasche sind nun andere Karabiner angebracht. Diese verfügen nicht mehr über das Drehgelenk sondern nur noch über eine Art Kippgelenk, das seiner Konstruktion nach zu urteilen, nicht auseinanderspringen kann. Die Karabiner sind jedoch nach wie vor aus Plastik. Ich erhöhe nun auf 2 Sterne wegen des guten Kundenservices.

Eine höhere Bewertung ist nicht drin, da die Überarbeitung der Karabiner ein Eingeständis des Konstruktionsfehlers ist und zeigt, dass Lowepro dieses Produkt erst am Kunden getestet hat. Jedem technisch versierten Menschen muss schließlich schon beim Anschauen klar sein muss, dass ein lediglich gestecktes Drehgelenk aus Plastik, wie es ursprünglich verwendet wurde, eindeutig den Schwachpunkt der Tasche darstellt. Es hätte deshalb besonders intensiv auf seine Robustheit getestet werden müssen, bevor man die Tasche auf den Markt bringt. Ich hoffe nun, dass Lowepro seine Politik überdenkt und in Zukunft nur noch ausreichend getestete Produkte auf seine Kunden loslässt. Im Übrigen hätte ich erwartet, dass Lowepro die Tasche zurückruft bzw. den Kunden neue Tragegurte anbietet (z.B durch einen Hinweis auf seiner Website, Aushänge im Einzelhandel oder zumindest über Amazon die Kunden kontaktiert) nachdem der Fehler offensichtlich aufgefallen war. Dies wäre das Mindeste gewesen um vorbeugend Schäden bei den Kunden zu vermeiden.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 25, 2013 3:30 PM MEST


Weiss LP-E6/LPE6 Li-Ion Akku (7,4 V, 1600 mAh, Infochip) für Canon EOS 7D 60D und 5D Mark II
Weiss LP-E6/LPE6 Li-Ion Akku (7,4 V, 1600 mAh, Infochip) für Canon EOS 7D 60D und 5D Mark II

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Halbe Leistung für halbe Geld, 19. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich konnte während einer drei-monatigen Indienreise zwei Canon Akkus Lp-E6 mit zwei Weiss Akkus vergleichen. Ich habe die Akkus immer so lange in der Kamera gelassen, bis diese sich selbst ausschaltete. Von den Weiss Akkus bin ich tief entaeuscht. Obwohl die Kapazität mit 1800mAh genauso hoch angegegben wird, wie die der Canon Akkus halten sie hoechstens halb so lange, normalerweise aber noch kuerzer. Mit den Originalakkus kann ich mit meiner 5D Mark II etwa 600-700 Bilder pro Ladung machen (inkl. extensiver Bildkontrolle am Monitor). Mit den Weiss Akkus ist spätestens nach 250 Bildern Schluss. Da beide Akkus in etwa die gleiche Leistung zeigen, kann ich nur schwer glauben, dass hier ein Defekt vorliegt. Ich werde Weiss jedenfalls nicht mehr kaufe. Grundsaetzlich ist weniger Leistung fuer weniger Geld ja in Ordnung. Dann muss aber wenigstens die Anage auf der Packung stimmen.

Dabei muessen Nachbauakkus nicht schlechter sein. In meiner alten EOS 50D halten die Akkus von Ansmann sogar laenger als die Originalen.


Sony NEX-5NDB Systemkamera (16,1 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Live View) inkl. 16mm und 18-55mm Objektiv, schwarz
Sony NEX-5NDB Systemkamera (16,1 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Live View) inkl. 16mm und 18-55mm Objektiv, schwarz
Wird angeboten von MANDROPS AG
Preis: EUR 999,00

90 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gute Kamera, aber noch kein DSLR -Ersatz, 29. November 2011
Ich habe mir die NEX-5n als Zweitkamera neben meiner Canon Eos 5D Mark II gekauft. Sie soll vor allem dazu dienen auf der Straße unbemerkt mit manuellen Einstellungen zu fotografieren. Dieser Aufgabe wird sie jedoch nicht vollständig gerecht, weil es an einem optischen Sucher fehlt und die Bedienung nicht immer gut gelöst ist. Ich verwende sie daher nur, wenn leichtes Gepäck wichtiger ist als alles andere. Für Fotografen mit einem andern Anforderungsprofil als meinem, kann sie jedoch gut geeignet sein. Der Reihe nach:

1. Bildqualität des Sensors
Ich nehme ausschließlich RAW-Fotos auf, daher bezieht sich die folgende Praxisbeschreibung ausschließlich auf dieses Format. Ein kurzer Test zeigt jedoch, dass jpgs hinsichtlich Schärfe und Rauschen kaum gegenüber gut entwickelten RAW Bildern zurückliegen. Lediglich der Dynamikumfang ist bei jpg Fotos erwartungsgemäß geringer, so dass weniger Spielraum bei der Nachbearbeitung bleibt. Dies ist jedoch eine generelle Einschränkung des jpg-Formats.
Das Rauschen beurteile ich wie folgt: Bis ISO 1600 ist die Bildqualität extrem gut. Mit Lightroom lässt sich bis zu dieser Empfindlichkeit aus RAW Bildern das sehr geringe Rauschen fast ohne Detailverlust eliminieren. Auch ist bei ISo 1600 noch genügend Spielraum vorhanden, um die Schatten etwas aufzuhellen, ohne dass diese gleich unansehlich werden. Bei ISO 3200 nimmt das Rauschen überproportional stark zu. Für große Ausdrucke ist diese Empfindlichkeit schon grenzwertig, für kleinere bis 13x18cm aber noch ohne weiteres zu gebrauchen. Alles über ISO 3200 eignet sich für kleine Ausdrucke, wenn man keine Fine-Art Qualität erwartet.

2. Qualität des Objektivs 18-55 OSS.
Die optische Qualität ist allenfalls durchschnittlich, was für die Praxis jedoch meist ausreicht. In der Bildmitte ist das Objektiv extrem scharf. Hier ist kaum Steigerungsmöglichkeit vorhanden. Die Schärfe fällt zu den Bildränder jedoch bei allen Brennweiten relativ stark ab.Sie ist in den Ecken aber nicht schlechter als an den Rändern. Eine Verbesserung der Schärfe durch Abblenden ist nur sehr eingeschränkt möglich. Selbst bei Belnde 8 oder 11 sind die Bildränder noch leicht unscharf. Praxisrelevant ist der Schärfeabfall bei Landschaftsaufnahmen, mit sehr vielen feinen Details bis zum Bildrand, sofern man große Ausdruck über A4 wünscht. Bei gewöhnlichem Betrachtungsabstand, von 1m oder mehr sind aber Ausdrucke bis 30x45 noch durchaus ansehlich.

Sind in den Bildern keine feinen Details am Bildrand (wie z.B. Gräser oder Blätter) vorhanden, steht postergroßen AUsdrucken (50x75cm) auch mit dem 18-55 Objektiv nichts im Weg. Insgesamt ist das Objektiv die größte Schwäche der Kamera, da im Moment noch hochwertige Alternativen fehlen. Das 18-200 OSS soll Tests zu folgen nur etwas besser sein. Vielleicht bringt das angekündigte 24mm 1.8, das 50 1.8 oder das für 2012 geplante "hochwertige Standardzoom" hier Verbesserung.
Die Verzeichnung des Objektivs ist bei 18mm sehr stark, lässt sich in Lightroom aber mit dem programminternen Profil gut korrigieren.

Chromatische Aberrationen (bunte Farbsäume ) und Vignettierung (Abschattungen zu den Bildecken) werden sowohl Kameraintern bei jpgs als auch in Lightroom sehr gut korrigiert. Sie sind für mich daher nicht praxisrelevant.

Mechanisch ist das Objektiv gut verarbeitet, die Einstellringe laufen satt und spielfrei; das Gehäuse ist außen aus Metall. Den guten Eindruck beeinträchtigt jedoch ein leichtes Kratzgeräusch beim Zoomen, wie ein anderer Rezensent schon hervorgehoben hat.

Der optische Bildstabilisator ist etwa genauso effektiv wie der meines Canon EF 24-105 L. Vielleicht sogar ein bißchen effektiver. Bei 55m Brennweite werden 80% der Bilder noch mit einer Belichtungszeit von 1/5 Sec scharf, sofern es sich um ein statisches Motiv handelt.

3. Autofokusgeschwindigkeit
Der Autofokus funktioniert sehr zuverlässig. Bei schlechtem Licht ist er langsam, aber nicht langsamer als der meiner 5D MArk II, selbst bei ausgeschaltetem AF-Hilfslicht. Dies liegt jedoch nicht daran, dass die NEX-5n so gut ist, sondern daran, dass die 5d bei schlechtem Licht sehr langsam fokussiert.
Bei gutem Licht fokussiert die Nex-5n deutlich langsamer als die 5D MArk II, jedoch immer noch schnell genug, um keinen Moment zu verpassen. Für die Straßenfotografie ist sie damit in 90% der Fälle ausreichend schnell.
Eine Verfolgung bewegter Objekte ist mit dem AF der NEX nicht wirklich möglich. Spielende Kinder und alles was sich nicht parallel zur Kamera bewegt, ist daher kein ideales Motiv für die NEX.

Die manuelle Fokussierung ist eigentlich extrem gut gelöst. Sobald man am Fokussierring des Objektiv dreht, zoomt die Kamera auf das Fokussierfeld, so dass man eine stark vergößerte Ansicht des scharfzustellenden Bildbereiches angezeigt bekommt. nach 2sec springt die Anzeige dann wieder zum vollen Bild zurück. Außerdem können die scharfen Bildbereiche durch farbige Linien hervorgehoben werden, was die manuelle Fokussierung weiter vereinfacht. Äußerst mangelhaft gelöst ist jedoch der manuelle Eingriff in den Autofokus. Die beschriebenen Fokussierhilfen stehen nämlich nur dann zur Verfügung, wenn man entweder die Kamera manuell in den MF-Modus gesetzt hat oder wenn die Kamera im DMF Modus (der AF-Modus, der jederzeitigen manuellen Eingriff in den AF gestattet) unmittelbar zuvor bereits einmal erfolgreich automatisch scharfgestellt hat. Wenn die Kamera sich im DMF Modus befindet und wegen schlechter Lichtverhältnisse oder mangelndem Objektkontrast nicht scharfstellen kann, so werden die Fokussierhilfen NICHT durch Drehen am Schrafstellring aktiviert. Man muss dann erst manuell in den MF Modus Wechseln. Dies ist extrem nervtötend, da der DMF Modus doch gerade dafür gedacht ist manuell zu fokussieren , wenn AF nicht möglich ist. Wozu brauche ich denn noch die manuelle Fokussierung noch, wenn die automatische schon möglich war?

4. Reaktionsgeschwindigkeit
Bei Druck auf den Auslöser löst die Kamera sofort aus. Es gibt keine auch nur ansatzweise wahrnehmbare Verzögerung. Auch die Bildwiedergabe- und die Reihenbildgeschwindigkeit sind sehr gut. Im Reihenbildmodus sind max 10 Bilder/s möglich. Mit einer Sandisk Extreme Speicherkarte schafft die Kamera etwa 6 Raws in Folge, bevor sie zwischenspeichern muss.

5. Bildwiedergabe
Das Display ist top. Von allen Seiten gut einsehbar, brilliant, hell und mit einer sehr robusten Kippmechanik ausgestatet. Durch Druck auf die Displaytaste kann man die Bildwiedergabeanzeige wechseln und fast beliebig viele oder wenige Informationen neben den Bildern anzeigen lassen . Es stehen dann sogar Histogramme für alle drei Grundfarben zur Verfügung. Unter- und überbelichtete Bildbereiche werden in einer der Ansichten durch Blinken hervorgehoben. Einzoomen in die Bilder ist durch Druck auf den Touchscreen schnell und unproblematisch möglich, um die Schärfe zu kontrollieren. Nervtötend ist die Tatsache, dass die Kamera verschiedene Ornder für Videos und Standbilder anlegt, zwischen denen man nur im Menü mittels gefühlt hunderter Tastendrücke wechseln kann.

6. Bedienung
Hier gibt es Höhen und Tiefen zu vermelden. Generell ist die Bedienung der NEX-5n gegenüber einer DSLR gewöhnungsbedürftig. Allerdings lassen sich einige Tasten manuell mit Funktionen belegen und es lässt sich ein eigenes Custommenü erstellen. Dies vereinfacht die Bedienung sehr, so dass man gegenüber einer DSLR nicht viel langsamer ist. Ich vermisse allerdings das EInstellrad unter meinem Zeigefinger, wie ich es von meiner 5d gewohnt bin. Das rückseitige Rad der NEX-5n erfordert wegen der geringen Größe der Kamera teilweise eine verkrampfte Haltung, um es richtig bedienen zu könnnen.Das Rad liegt bei normaler Kamerahaltung einfach nicht natürlich unter oder neben einem Finger. Die bald verfügbare NEx-7 mag hier besser sein.

Der Touchscreen reagiert generell sehr schnell und zuverlässig. Die Bedienung der Kamera ist über ihn nach kurzer Eingewöhnung gut möglich. Äußerst negativ ist jedoch, dass man über den Touchscreen ständig unbeabsichtigt irgendwelche Funktionen ein und ausschaltet. Dies geschieht insbesondere beim Tragen um den Hals oder am Handgelenk, wenn man die Kamera schnell greift und ein Finger, wegen der kleinen Größe der Kamera, versehentlich über das Display streicht. Dies ist sehr ärgerlich, weil mir dadurch schon mehrere Bilder entgangen sind. Daher bleibt nur den Touchscreen auszuschalten, was tragisch ist, da er der Bedienung eigentlich sehr zu Gute kommt. Unangenehm ist auch, dass die Kamera durch unvermeidliche leise Berühungen des Touchscrens aus dem Sleep-modus aufwacht. Hier wäre es besser gewesen, ein Aufwachen nur bei Andrücken des Auslösers oder der Bildwiedergabetaste zuzulassen.

7. Videos
Die Videoqualität ist sehr gut. Das Klacken auf der Tonspur, das andere Rezensenten erwähnt haben, ist vorhanden, lässt sich aber durch vorsichtige Schwenks fast völlig vermeiden. Ich werde die Kamera daher nicht reparieren lassen, da ich kaum Videos mache.

8. Vergleich zur NEX-7 insb. Sucher
Ich habe vor dem Kauf der NEX-5n das bald lieferbare Model NEX-7 im Sony Center in Berlin testen können und mich für die NEx-5n entschieden, weil ich mit dem elektronischen Sucher der NEx-7 nichts anfangen konnte und Geld sparen wollte. Der elektronische Sucher der NEx-7 löst zwar so hoch auf, dass man keine Pixel mehr sehen kann, was wirklcih spektakulär ist. Die Kontrast- und Frabwidergabe ist jedoch unnatürlich, wenn auch viel besser als die der elektronischen Sucher anderer Hersteller (Olympus, Panasonic). Auch irritiert gegenüber einem optischen Sucher das leichte Flackern, wenn sich der elektonische Sucher auf eine andere Lichtsituation einstellt. Es fehlt für mich dadurch einfach das Gefühl zum Motiv. Dies bekommt man nur mit einem optischen Sucher.

9. Schluss
Insgesamt hat die Kamera einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Die Bildqualität ist extrem gut. An der Bedienbarkeit muss Sony jedoch noch feilen. Wer hier ein gesteigertes Bedürfnis hat, sollte besser auf die NEx-7 warten, die drei Einstellräder hat, oder eine DSLR kaufen. Ähnliches gilt wer Sport, Kinder oder sonstge sich schnell bewegende Dinge fotografieren möchte. Hier ist eine DSLR sicher die bessere Wahl. Schwer fällt es auch auf den optischen Sucher meiner 5d zu verzichten. Das Objektiv ist erträglich, aber nicht toll.

Insgesamt kann die NEX meine EOS 5D daher vor allem wegen des fehlenden optischen Suchers und der manchmal nervigen Bedienung nicht ersetzen. Die Bildqualität und die Freistellungsmöglichkeiten der 5d brauche ich zwar nicht in jeder Situiation, insgesamt ist das Fotografieren mit der EOS 5D jedoch angenehmer und komfortabler, auch wenn sie viel größer und schwerer ist. Die Nex-5n bleibt daher als Spezialistin in meiner Fototasche, wenn leichtes Gepäck über alles geht.

Ich empfehle die Kamera vor allem denjenigen Fotografen, die wenig manuell einstellen wollen und sich primär auf die Kameraautomatiken verlassen möchten und solchen, die nicht von den Vorzügen eines optischen Suchers verwöhnt sind. Andereseits gibt es gegenwärtig nichts vergleichbares mit einer so hohen Bildqualität in einem so kompakten Body. Ernsthafte Fotografen, können daher mit der NEX-5n glücklich werden, wenn die Alternative nur ist, ohne Kamera loszuziehen, weil die Spiegelreflex zu gross und unhandlich ist.

-----------
Nachtrag:
Ich habe sie heute doch zurückgeschickt. Das Klicken im Videomodus nervt doch ziemlich, selbst wenn man nur sehr gelegentlich Videos machen will. Während es sich auf dem Sofa sitzend bei langsamen Schwenks noch gut vermeiden lässt, ist es auf behutsam ausgeführten Aufnahmen im Stand, wo man naturgemäß nicht so ruhig halten kann, deutlich und ständig zu hören. Da ich bald ins Ausland gehe, habe ich keine Zeit auf eine Reparatur durch Sony zu warten.

Auch die Bedienung hat letztendlich mich letzlich nicht überzeugt. Die ungünstige Lage des Drehrads führt bei längerem Gebrauch zu schmerzenden Händen, wenn man bei jedem Bild die Blende oder die Belichtungskorrektur ändert, so wie ich.
Als unangenhem empfinde ich auch, dass die Kamerainformationen immer in das Bild eingeblendet werden. Es wäre gut wenn eine Option vorhanden wäre, sie in einem schwarzen Balken neben oder über dem Liveview Bild anzuzeigen, so dass man einen unversperrten Blick auf sein Motiv hat. Über die Displayoptionen kann lediglich die Anzahl der Informationen reduzieren, sie nicht aber aus dem Bild auslagern.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 4, 2012 4:13 PM CET


India: Country Guide (Country Regional Guides)
India: Country Guide (Country Regional Guides)
von Sarina Singh
  Taschenbuch
Preis: EUR 21,16

30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Starker Abfall gegenüber Vorauflage, 31. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war zuletzt 2004/2005 mit dem Lonely Planet in Indien. Die damalige Auflage des Gesamtreiseführers "LP Indien" war zwar nicht annährend so schön mit Bildern und Grafiken gestaltet, wie die aktuelle 2011er Auflage, aber wesentlich infomativer. Besonders negativ fällt mir bei der neuen Auflage auf, dass wesentlich weniger preiswerte Hotels beschrieben werden. So wird z.B. im Kapitel über die Stadt Jaisalmer (eine DER tollsten Sehenswürdigkeiten in Rajasthan)nur noch ein einziges günstiges Hotel innerhalb des historischen Forts beschrieben. Eine kurze Internetrecherche zeigt, dass alle damaligen Hotels (z.B. das Desert Boys Guest House), in die uns der damalige Lonley Planet geführt hat, immer noch existieren und auch heute noch von den Gästen positiv bewertet werden. Dass all diese traumhaft schönen, romantischen Hotels samt Kontaktadressen aus dem Führer geflogen sind, ist schlicht unverzeilich. Ich will gar nicht wissen, wie viel Information bezgl anderer Orte fehlt, die ich nicht kenne. Auch finde ich die Hintergurndinformationen zu Land und Leten gegenüber den Vorauflagen weniger gelungen. Auch hier wurde der informative Text einem Haufen Grafiken, Bildern und einem neuen Layout geopftert. Weniger ist eben nicht immer mehr. Ich werde mich daher nach Alternativen umsehen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 3, 2013 12:17 AM MEST


Canon EF 17-40mm/1:4,0 L USM Objektiv (77 mm Filtergewinde)
Canon EF 17-40mm/1:4,0 L USM Objektiv (77 mm Filtergewinde)
Preis: EUR 684,06

24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochwertiges Superweitwinkel Objektiv, 16. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich verwende dieses Objektiv nun schon seit einem Jahr semi-professionell an einer EOS 5D Mark II. Sowohl meine Agentur als auch meine Gallerie stellen beide sehr hohe Ansprüche an die technische Qualität meiner Bilder, da Ausdrucke bis zu 1 x 1.5m von den Kunden nachgefragt werden. Diesen Ansprüchen genügt das 17-40 f/4 L vollständig. Wer daher mit Blende f/4 auskommt, weil er bei gutem Licht oder vom Stativ aus fotografiert, erhält mit dem 17-40 ein optisch hervorragendes Objektiv. Auch mechanisch ist dass Objektiv absolut TOP. Weder beim Zoomen noch beim Fokussieren verändert es seine Länge, alle Bewegungen laufen komplett im Inneren ab. Die Einstellringe laufen spielfrei und wunderbar satt. Die mechanische Qualität ist damit etwas höher als die des 24-105 f/4L, das seinerseits bereits sehr gut verarbeitet ist. Darüber hinaus ist das Objekiv sehr leicht und belastet die Fototasche weniger als die f/2.8 Varianten.

In Testberichten wird viel über die angeblichen Unzulänglichkeiten dieses Objektivs berichtet. Kritisiert wird dabei immer, dass die Bildecken am Vollformat zwischen 17 und 20mm "matschig" seien. Dies kann ich im Grunde bestätigen. Allerdings betrifft das Problem nur die alleräußersten Bildecken und ist nach Abblenden auf f/8- f/9 nicht mehr praxisrelevant. Kurz gesagt: Wer gezielt nach optischen Fehlern sucht, wird sie beim 17-40 finden und lamentieren. Wer dagegen mit professionellen Ansprüchen fotografiert, wird über die Qualität seiner Bilder begeistert sein, weil das Objektiv über 98% des Bildfeldes eine scharfe, kontrastreiche Abbildungsqualität bietet und nur dort, wo weder der Betrachter hinschaut, noch der Fotograf bildrelevante Details plaziert, leichte Schwächen in der Schärfe hat. Über chromatische Aberrationen (Farbsäume), Verzeichnung und Vignettierung(dunklere Bildecken) kann ich nichts sagen, da diese Abbildungsfehler in meinen RAW Konverter automatisch mittels Profilen korrigiert werden (Lightroom 3.5). Ich halte diese Fehler daher ebenso wie den Schärfeabfall in den Ecken für nicht praxisrelevant, es sei denn man fotografiert in jpg und verzichtet auf die Nachbearbeitung.
Insgesamt hat das Objektiv ein tolles Preisleistungsverhältnis und eine in jeder Hinsicht zufriedenstelle Abbildungsleistung. Ich ziehe es aufgrund seines geringen Gewichts, dem Ultraschallmotor, der konstanten Blende und der besseren Kompatibilität gegenüber vergleichbaren Angeboten von Fremdherstellern und dem Canon 16-35 f/2.8 vor.


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