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Rezensionen verfasst von
Son_of_Suns (Deutschland)

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Star Wars: The Clone Wars
Star Wars: The Clone Wars
DVD ~ Jason Tucker
Wird angeboten von audiovideostar_2
Preis: EUR 28,90

38 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als Episode 1, 14. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: The Clone Wars (DVD)
Ich bin zwar ein Star Wars Fan der ersten Generation und seit 1980 Fan der Saga, hatte aber trotzdem keine große Lust, mir den Film anzusehen. Letztendlich habe ich mich doch überwunden, mir "The Clone Wars" anzusehen, da ich mir schließlich die folgende TV-Serie ansehen möchte.

Und um es gleich mal zu sagen: Der Film ist gut!

Sicherlich erreicht "The Clone Wars" kein Kinoniveau. Die Animationen wechseln laufend, oft im Sekundentakt, zwischen überraschend gut und überraschend schlecht. Vor allem Obi-Wan kommt schon sehr hölzern rüber und sieht öfters wie ein Nussknacker aus, die Mimik der meisten anderen Figuren ist ziemlich detailarm bis steril. Wirklich lebendig wirkt eigentlich nur das Gesicht von Ashoka. Die Raumschlachten und die anderen Actionszenen sowie Städte und Hintergründe sehen aber schon gut aus, zu den weiteren Höhepunkten gehört z.B. die Tänzerin in Jabbas Palast, die geschmeidig animiert ist.

Die Story ist nicht so dünn wie erwartet. Und vor allem ist sie nicht so albern wie befürchtet. Trotz Ashoka (die ich nur in wenigen Szenen nervig fand, dazu gleich mehr...) und Jabba jr. ist der Film nie auch nur annährend so albern und kindisch wie Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung. Einzig die Kampfdroiden gingen mir hier und da auf den Senkel, plus Ashoka mit ihrem "Skyguy" Gelaber. Anakin ist trotz seiner spärlichen Mimik und dem Marionetten-Look sogar sympathischer als Hayden Christensen, der die Rolle in Episode 2 und 3 spielte.

Richtig gut sind die Lichtschwerter geworden. Die Klingen sehen weit besser aus, als in den überarbeiteten Versionen der Klassischen Star Wars Trilogie oder den neuen Filmen. Leider sind die Bewegungen bei den Lichtschwertduellen etwas hektisch geraten, aber die Duelle sehen gut aus. Ich behaupte sogar folgendes: Die Duelle Obi-Wan gegen Ventress oder Dooku gegen Anakin sind besser als Obi-Wan gegen Anakin in Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith! Ausgerechnet eine Animationsserie kommt mit weniger Eyecandy und überflüssigen Schaueffekten wie z.B. das dämliche Surfen auf der Lava aus, als ein (sogenannter) Realfilm wie "Die Rache der Sith".

Was fehlt, ist gute Musik. Wirklich gut der Soundtrack nur in einer Szene(Anakin und Ashoka dringen in den Schutzschild ein) richtig gut, ansonsten fällt die Musik durchschnittlich bis mäßig aus. Kevin Kiner war mir bislang auch nur als Komponist von Soundtracks für B-Filme und einigen TV-Serien ein Begriff.

"The Clone Wars" mag nicht besonders gut aussehen, ist für mich aber deutlich besser als "Die dunkle Bedrohung" und oft sogar stimmiger als es die Star Wars Prequels über weite strecken sind.

Ich habe nichts erwartet (bestenfalls eine Enttäuschung), kann aber ruhigen Gewissens behaupten, ich fühlte mich gut unterhalten.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 7, 2009 2:16 PM CET


Cashback
Cashback
DVD ~ Sean Biggerstaff
Preis: EUR 11,99

93 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht täuschen lassen, dieser Film ist ein Geheimtipp, 6. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cashback (DVD)
Bemerkenswert, was Regisseur und Autor Sean Ellis aus seinem Kurzfilm "Cashback" (im Jahr 2005 oscarnominiert) gemacht hat: Die Spielfilmversion erzählt eine Liebesgeschichte, die niemals im Kitsch vieler anderer Liebeskomödien versinkt. Sicher kann man den Film als in das zweifelhafte Genre der romantische Komödie einordnen, aber er gehört nicht in die Sparte der furchtbaren amerikanischen Produktionen vom Romanzenfließband.

"Cashback" ist erfrischend anders. Ein ruhiger kleiner Film, der seine lustigen und poetischen Momente hat, manchmal aber auch herrlich albern sein kann. Und diese Mischung funktioniert bestens. Kunststudent Ben (Sean Biggerstaff) und die Kassiererin Sharon (Emilia Fox) stehen im Mittelpunkt der romantischen Geschichte, doch um sie herum sorgen die anderen Supermarktmitarbeiter für unterhaltsame Momente. Vor alle die durchgeknallten Kollegen Matt (Michael Lambourne) und Supermarktleiter Jenkins (Stuart Goodwin) sorgen regelmäßig für Lacher. Die romantischen Momente sitzen ebenso perfekt wie die traurigen und die komödiantischen.

"Cashback" ist ein hervorragender kleiner Film mit sympathischer und unverbrauchter Besetzung, bei dem jeder Gag zündet. Obendrein ist der Film auch optisch sehr ansprechend gemacht und mit einem sehr guten Soundtrack ausgestattet. Sogar den Leuten, die mit romantischen Komödien gar nichts anfangen können (zugegebenermaßen bin ich selbst überhaupt kein Freund dieses Subgenres), kann ich diesen Film bedenkenlos empfehlen. Witzig und absolut unterhaltsam, vielleicht DER Geheimtipp dieses Jahres.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 8, 2009 10:10 AM CET


The Making of Star Wars: The Definitive Story Behind the Original Film
The Making of Star Wars: The Definitive Story Behind the Original Film
von J. W. Rinzler
  Taschenbuch
Preis: EUR 22,22

5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für Fans, 4. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach längerer Zeit endlich mal wieder ein gutes Sachbuch über den klassischen ersten Star Wars Film. Das Buch wirkt hin und wieder etwas trocken, wenn um Finanzen, Vertragsdetails usw. geht, und zwar kommen die Darsteller und bedeutende Mitarbeiter wie u.a. Ralph McQuarrie nicht so häufig wie erhofft zu Wort, aber nach dem etwas zähen Anfang schildert das Buch dann sehr detailliert die Entstehung des "Krieg der Sterne".

Interessant sind vor allem die vielen Anekdoten von George Lucas, Gary Kurtz und John Dykstra. So geht das Buch recht umfassend auf die Dreharbeiten, sowie die monatelange Arbeit an den Spezialeffekten, Sound, Schnitt usw. ein. Man erfährt z.B., das Lucas eine Szene im Drehbuch hatte, in der Darth Vader in einer Kristallkammer Kontakt mit den Sithlords aufnimmt, welche aber gestrichen wurde.

Auch die diversen Drehbuchfassungen (von denen George Lucas einige geschrieben hat) werden ausführlich erläutert. Am Ende geht das Buch dann noch auf sämtliche Drehbuchentwürfe ein, fasst den Inhalt und die Unterschiede zusammen und schildert die Evolution des finalen Scripts.

Im Gegensatz zu vielen anderen Bücher bietet dieses tatsächlich seltenes Bildmaterial. Einen Großteil der Fotos hat man zuvor nie gesehen.
Auch stellt das Buch nochmals zwei Dinge klar, daß Lucas bereits damals (bevor der erste Film abgedreht war) definitiv beabsichtigte, die Vorgeschichte zu verfilmen, sowie das Anakin Skywalker und Darth Vader noch zwei verschiedene Personen waren.

Ich will nicht behaupten, dieses Buch wäre das beste zum Thema. In manchen Bereichen ist es besser als andere Bücher, in manchen etwas schlechter. Am besten sollte man dieses Buch in einem Aufwasch mit Star Wars: The Annotated Screenplays und Empire Building (bzw. die deutsche Auflage Star Works) lesen, da sich diese drei Bücher wirklich hervorragend ergänzen.

Autor JW Rinzler soll bereits an einem entsprechenden Buch über "Das Imperium schlägt zurück" arbeiten, und ich freue mich darauf, es zu lesen.


Der Zauberer von Oz
Der Zauberer von Oz
DVD ~ Judy Garland
Wird angeboten von CDundDVDDiscount Preise incl. MwSt.
Preis: EUR 18,00

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk der Filmgeschichte, 26. Oktober 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Zauberer von Oz (DVD)
Wer kennt die Geschichte nicht? Dorothy lebt auf einer Farm in Kansas, doch eines Tages trägt ein Wirbelsturm das Haus in ein Land names Oz. Um wieder nach Hause zurückkehren zu können, benötigt sie die Hilfe des Zauberers von Oz. Auf dem Weg dorthin begegnet sie nach und nach ihren Begleitern, die sie zum Zauberer begleiten. Denn die Vögelscheuche wünscht sich Verstand, der Zinnmann ein Herz, und der feige Löwe Mut. Zu kämpfen hat die Gruppe mit der bösen Hexe des Westens.

Ein ganz großer Klassiker und einer der ersten Farbfilme. Der Film ist nun fast 70 Jahre alt und wirkt immer noch taufrisch. Das Budget lag damals bei 2,7 Millionen Dollar (hätte dem Verantwortlichen bei MGM fast den Job gekostet), somit war der Film seinerzeit extrem teuer, und das sieht man ihm sogar jetzt noch an: Viele Komparsen, tolle Farben, schön gemachte FX und prächtige Kulissen, die nach dem heutigen Maßstab natürlich nicht mehr sehr echt aussehen, was aber nie stört, sondern irgendwie sogar den Reiz ausmacht. Üppige Kostüme und Ausstattung, z.B. die Vogelscheuche, der Zinnmann und der Löwe sehen auch im Jahr 2008 noch Klasse aus, diese Kostüme waren so richtig gut gemacht. Insgesamt ein optischer Leckerbissen, dieser Film ist im wahrsten Sinne des Wortes schön.
Zwar ist der Film ein unterhaltsames Musical mit richtig guten Liedern (die zum Glück auch in der deutschen Synchro nicht übersetzt wurden) und guten Darstellern, kann aber auch herrlich düster werden: Die Hexe, die mit ihren bizarren fliegenden Affen und Wachen in einem finsteren Schloß lebt, kommt sehr stimmig und unheimlich rüber. Da habe ich mich als Kind selbst ein wenig gegruselt. Nicht ohne Grund zählt die böse Hexe des Westens (Margaret Hamilton) zu den besten Bösewichten der Filmgeschichte.

Die DVD ist eine der Scheiben, bei der sich das Bonusmaterial 100%ig lohnt. Eine wirklich interessante Dokumentation (50 Minuten), gute Fotogalerien, Interviews, Mitschnitte der Tonaufnahmen, Ausschnitte aus dem Oz Stummfilm (mit Oliver Hardy als Tinman) und vieles mehr. Alternativ gibt es auch den Film auch als Special Edition mit noch mehr Bonusmaterial.

Ein Meisterwerk der Filmgeschichte. Unterhaltsam, atmosphärisch, schön und absolut zeitlos. Besser könnte man diesen Film nicht machen.


Indiana Jones and The Kingdom of The Crystal Skull
Indiana Jones and The Kingdom of The Crystal Skull
Preis: EUR 15,20

7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Künstlerisches Armutszeugnis, 5. Juni 2008
Ich kenne viele Soundtracks von John Williams, aber keinen derart schwachen. Schon sein "Star Wars Episode III" Soundtrack war enttäuschend, nur wenige der neuen Kompostitionen waren gelungen, bekannte Melodien wurden lieblos eingefügt. Mit dem "Indiana Jones and The Kingdom of The Crystal Skull" Soundtrack hat sich Williams selbst deutlich unterboten, meiner Meinung nach der schlechteste Score, den er bis jetzt komponiert hat.

Jeder Indiana Jones Soundtrack hatte mitreißende Melodien zu bieten, nur der vierte nicht. Die neuen Melodien sind langweilig, uninspiriert und ideenlos wie vom Fließband. Nichts davon fällt einem besonders auf, der einzige kleine Wiedererkennungswert entsteht, weil man zu oft das Gefühl hat, vieles schon tausend Mal gehört zu haben.
Das bekannte Indiana Jones Thema ("Raiders March") wird viel zu selten zitiert, die anderen bekannten Melodien aus den Vorgängerfilmen wurden wie schon beim dritten Star Wars Soundtrack so herzlos integriert, als wären sie per Copy & Paste in den Score eingefügt worden.

Die ersten drei Indiana Jones Soundtracks sind brilliant, der vierte ist unglaublich schwach. Ein Stern wäre absolut gerechtferigt, den zweiten gebe ich nur dazu, weil das altbekannte Material zwar schlecht in den Soundtrack eingefügt wurde, aber im Gegensatz zum Rest wenigstens gut ist.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 13, 2011 11:08 AM CET


Soylent Green - 2022 ... die überleben wollen
Soylent Green - 2022 ... die überleben wollen
DVD ~ Charlton Heston
Preis: EUR 4,99

31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioser Zukunftsthriller, 31. Mai 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Soylent Green" ist einer der besten Zukunftsthriller und durch die Diskussion um Klimawandel und Treibhauseffekt aktueller denn je: Im Jahr 2022 ist New York mit 40 Millionen Menschen hoffnungslos überbevölkert. Wasser, Nahrung und Wohnraum sind knapp. Menschen schlafen in den Treppenhäusern, Wasser ist rationiert. Große Teile von Flora und Fauna sind vernichtet, die Welt leidet unter dem Treibhauseffekt und einer nicht enden wollenden Hitzewelle. Natürliche Lebensmittel und sauberes Wasser sind den Reichen vorbehalten. Alle anderen Leben von künstlicher Nahrung: Soylent Rot, Soylent Gelb und Soylent Grün. In dieser Welt leben der Polizist Thorn (Charlton Heston) und sein betagter Kollege Sol (Edward G. Robinson). Als der reiche und einflussreiche William R. Simonson ermordet wird, übernimmt Thorn die Ermittlungen und kommt einem Komplott auf die Spur.

"Soylent Green" wurde auch nach Maßstäben der frühen 70er Jahre mit einfachen Mitteln gedreht. Der Film kommt so gut wie ohne Spezialeffekte aus, und er braucht auch keine. Man nimmt dem Film das düstere Szenario und den gesellschaftlichen Verfall in jeder Sekunde ab: Straßen und Gebäude sind überfüllt, die Stadt ist drist und schmutzig, die Stimmung ist pessimistisch, die Figuren schwitzen wegen der Hitzewelle fast immer. Die Dialoge zwischen Thorn und Sol, der die Welt in ihren schönen Zeiten nie kannte, stimmen nachdenklich und tragen perfekt zur düsteren Stimmung bei. Charlton Heston mag für die Rolle etwas alt gewesen sein, spielt den Polizisten, der auch irgendwo korrupt ist, aber einfach überleben muß und sich in seinem Job dennoch Mühe gibt, aber dennoch überzeugend. Edward G. Robinson geht in seiner letzten Rolle (er starb zwei Wochen nach dem Ende der Dreharbeiten) als alter Mann, der die Erinnerungen an die alte Welt in sich trägt, noch einmal so richtig auf. Grandios ist in dieser Hinsiche die Szene gegen Ende des Films, wenn sich Sol "einschläfern" läßt, also freiwillig stirbt. Während dieser Prozedur wird ihm ein mit klassischer Musik unterlegter Film gezeigt, der aus Naturszenen und Tieraufnahmen aus den Zeiten besteht, in denen die Welt noch schön war. Als Thorn dazukommt, übermannt ihn die einstige Schönheit der Welt, die viel schöner war, als er sie sich je vorstellen konnte. Ein erstklassiger Sci-Fi Thriller mit guten Darstellern, der durchwegs interessant ist und nachdenklich stimmt. Ein Klassiker und in jeder Hinsicht sehenswert.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 11, 2008 2:07 PM CET


Transformers
Transformers
DVD ~ Shia LaBeouf
Preis: EUR 6,69

33 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Film mit einer Botschaft, 24. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Transformers (DVD)
In fast jeder Szene dieses Films steckt eine Botschaft: "Ich bin von Michael Bay". Das der Sprengmeister mal wieder Regisseur gespielt hat, sieht man in fast jeder Szene: Bay verwendet meist die gleichen Einstellungen und Kamerafahrten, seine Filme sind irre schnell geschnitten und natürlich das ständige Product Placement. Jedes seiner Machwerke sieht mehr oder weniger gleich aus. Hätte man mir nicht gesagt, daß der Film von Michael Bay ist, hätte ich es nach spätestens drei Minuten erkannt.

Der Film selbst bietet bis auf viele Spezialeffekte fast gar nichts. Die kaum vorhandene Story taugt bestenfalls für 20 Minuten (bei einer Gesamtlaufzeit von ca. 140 Minuten...), der Film ist trotz zahlreicher Actionszenen oft sehr langatmig und der Humor pendelt sich irgendwo zwischen banal und dämlich ein. Die Schauspieler sind eigentlich nur schmückendes Beiwerk, wobei sich Shia LeBeouf ganz gut schlägt, während John Turturro nun schon der zweite Charakterdarsteller nach Steve Buscemi ist, der von Michael Bay in die Abgründe des Mainstreamfilms geführt wird.
Zu den FX: Hier wurde ganz gute Arbeit geleistet. Die Transformers sehen vor allem in den wenigen ruhigen Szenen ziemlich gut aus. Wenn sie jedoch kämpfen, dann tun sie das so schnell, daß man eigentlich nur noch ein Gewirr aus mechanischen Körperteilen erkennen kann.

Bei "Die Insel" hat Michael Bay es geschafft, den durchaus intelligenten Ansatz nach ca. 30 Minuten völlig gegen die Wand zu fahren. Aber "Transformers" bietet nicht einmal einen Ansatz, den Bay gegen die Wand fahren könnte. Der Film ist einfach grottig. Gut, alle Filme von Michael Bay sind Schrott. Bei "Pearl Harbor" habe ich mich nach 20 Minuten entschlossen, abzuschalten. Bei "Transformers" hätte ich es auch tun sollen. Im Kino sehe ich mir seine Filme generell nicht an, aber nach diesem Machwerk überlege ich mir stark, ob ich jemals wieder einen Film von Michael Bay auf DVD oder im TV ansehen werden. Einer der schlechtesten Filme der letzten Jahre.
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 9, 2010 4:04 PM MEST


Der dunkle Kristall (Anniversary Edition) [2 DVDs]
Der dunkle Kristall (Anniversary Edition) [2 DVDs]
DVD ~ Kathryn Mullen
Wird angeboten von dvd-schnellversand
Preis: EUR 29,50

14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Fantasyfilme, 12. Oktober 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schon als "Der dunkle Kristall" damals im Kino lief, war ich fasziniert und habe ihn mir zwei Mal angesehen. Und auch heute hat dieser Leckerbissen des Fantasygenres nichts von seiner Faszination verloren. Der Film erzählt einen typischen, aber gelungenen Storymix aus klassischer Fantasy und Märchen. "Der dunkle Kristall" ist alles andere als ein niedlicher Kinderfilm, sondern zum Teil sogar recht düster und läßt den Zuschauer wahrlich in einer eigenen fremdartigen Welt versinken. Es gibt nicht viele Filme, in denen eine fremde Welt derart überzeugend dargestellt wird. Dafür sorgt das herrliche Produktionsdesign: Angefangen von den Charakteren (grandios: Die Skekse) über die Orte und Gebäude bis zu den Kleinigkeiten, in denen eine beispielhafte Liebe zum Detail steckt. Ist es schön anzusehen, wieviele kuriose bis kroteske Kreaturen, Tiere und Pflanzen diese Welt bevölkern, und wie liebevoll das alles umgesetzt wurde. Sämtliche Sprechrollen werden von Puppen dargestellt, was einmal mehr den Zauber und den Charme der Puppenspielerei deutlich macht. Was Jim Henson, Frank Oz, Dave Goelz, die andere Puppenspieler und Darsteller in Zusammenarbeit mit "Star Wars" Produzent Gary Kurtz und Produktionsdesigner Brian Froud einmal mehr vollbracht haben, strahlt eine Wärme aus, die mit modernen Computereffekten einfach nicht die gleiche Wirkung hätte. Untermalt wird das von dem sehr eingängigen und stimmigen Soundtrack von Trevor Jones.

In meinen Augen ist "Der dunkle Kristall" ein Perle des Fantasyfilms und neben Peter Jacksons "Herr der Ringe" Trilogie das beste, was das Genre zu bieten hat. Auch das Bonusmaterial überzeugt, vor allem das wirklich sehenswerte Making of.


Mantaray (Special Edition)
Mantaray (Special Edition)
Preis: EUR 25,76

27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse!, 14. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mantaray (Special Edition) (Audio CD)
Siouxsie ist wieder da, aber nichts ist mehr so, wie es einst war. Siouxsie and the Banshees sind Geschichte. Das einstige Neben- und spätere Hauptprojekt The Creatures wurde ebenfalls eingestellt, denn 2004 läutete die "An Evening with... Siouxsie" Tournee ganz offiziell ihre Solokarriere ein. Mit "Mantaray" liegt nun endlich das erste Soloalbum vor. Und die Bezeichnung Soloalbum trifft den Nagel auf den Kopf, denn es ist das erste Album, auf dem Sioux ohne ehemalige Weggefährten auskommt. Ex-Banshees Keyboarder/Cellist Martin McCarrick und Gitarrist Knox Chandler, mit denen Sioux in den letzten Jahren immer wieder zusammengearbeitet hatte, haben nicht an dem Album gearbeitet. Der zweifellos größte Schnitt: An den Drums saß erstmals seit 1979 jemand anders, denn Trommler und langjähriger Ehemann Budgie ist ebenfalls nicht mehr dabei. Weder musikalisch noch privat, denn die Scheidung wurde dieses Jahr vollzogen.

Zum Musikalischen: Das Album ist sehr abwechslungsreich und wechselt stilistisch zwischen düsterem Rock, Industrial, Pop, Electronic, Glam, hat aber auch seine ruhigen Momente, die eher in Richtung Trip Hop gehen oder Anleihen beim Jazz nehmen. Hin und wieder blitzt der Sound der Banshees oder die Creatures auf, jedoch ohne zu einer Kopie vergangener Tage zu werden. Eingespielt wurde das Album mit den üblichen Gitarren Drums und Bass, aber auch mit u.a. Keyboard, Streichern, Saxophon, Trompeten, Marimbas und Synthesizer.

Los geht es mit "Into a Swan", einer schönen Gitarren/Drumlastigen Industrial-Rocknummer. Ein ganz starker Song zum Auftakt und die erste Singleauskopplung. In eine ähnliche Richtung geht dann auch "About to happen". bei dem die Gitarrenparts ein wenig an Rammstein erinnern. "Here comes that Day" ist ein wenig ruhiger und legt den Schwerpunkt auf Drums, Blechbläser und Streicher. Alles in allem ein Song, der an Creatures-Zeiten und Brass Bands anlehnt. "Loveless" schlägt rockige Töne an, aber eher ruhig und ziemlich dunkel, vor allem die Streicher gefallen mir hier sehr gut. "If it doesn't kill you" klingt jazzig, langsam, traurig. Einer der Songs, die an Shirley Bassey erinnern. "One Mile Below" ähnelt wieder etwas an den Creatures-Stil, irgendie kommt aber auch ein wenig der gute alte Banshees-Sound durch. Danach wird es mir "Drone Zone" wieder ruhig, ein Jazz-Feeling wie bei bei der Banhees-Nummer "Cocoon" (enthalten auf auf "A Kiss in the Dreamhouse"). "Sea of Tranquility" ist eine langsame, sehr tragisch klingende Nummer. Das Intro von "They Follow You" erinnert mich irgendwie an die Doors. Die Melodie ist erst verspielt und irgendwie verträumt, ehe sich der Song in eine andere Richtung dreht. Plötzlich setzt die Gitarre ein und macht den Weg für die Marimbas frei. Genialer Moment und einer der besten Titel des Albums! Den Schlußpunkt setzt dann "Heaven and Alchemy", ein langsamer und trauriger bis schwer verdaulicher Song im Gospel-Stil.

Fazit: Das letzte Creatures-Album "Hái!" enttäuschte mich wegen den schwachen Texten und ich fand es insgesamt eher langweilig. "Mantaray" macht es da schon deutlich besser. Instrumental ist das Album facettenreich, die Texte sind im Vergleich zu "Hái!" wieder besser, wenn auch nicht so gut wie zu den besten Banshees-Zeiten. Siouxsies Stimme ist ordentlich, auch wenn sie nach zahlreichen gesundheitlichen Problemen rund um Stimmbänder und Atemwege nicht mehr die gleiche ist. "Mantaray" ist schwächer als die besten Banshees-Alben, aber eben auch anders. Und Siouxsie hat damit einen guten Start in ihre späte Solokarriere hingelegt. Für Fans ist es Pflicht, alle anderen sollten unbedingt mal reinhören.


James Bond - Casino Royale (Collector's Edition, 2 DVDs)
James Bond - Casino Royale (Collector's Edition, 2 DVDs)
DVD ~ Daniel Craig
Wird angeboten von filmrolle
Preis: EUR 5,66

9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Craig ist Bond!, 27. März 2007
James Bond ist zurück - und zwar so gut wie schon lange nicht mehr! Endlich hat das Produzententeam die wiederholte Ankündigung, frischen Wind in die Filme zu bringen, tatsächlich umgesetzt. Vorbei sind die Zeiten, in denen der völlig unterkühlt wirkende Pierce Brosnan am Ende eines Bondfilms so aussah, als würde gerade aus dem Büro kommen. Keine übertriebenen Superwaffen mehr, die Bond immer zur richtigen Zeit die Haut retten. Kein John Cleese, dessen Rolle als R bzw. Q für mich zu den absoluten Tiefpunkten gehörte. Kein Gegenspieler mit geheimer Basis und Privatarmee, die am Ende von James Bond aufgerieben wird.
Daniel Craig verkörpert endlich wieder einen härteren, kantigen James Bond. Craig bekommt allein bei seinem ersten Einsatz mehr ab, als Brosnan in allen seinen Auftritten als Bond zusammen. Dieser Bond blutet und hat Schmerzen, während bei Brosnan bestenfalls die Frisur beschädigt worden wäre. Zwar gibt auch er den einen oder anderen zynischen Spruch von sich, doch es wirkt nicht aufgesetzt, sondern ziemlich lässig. Man nimmt Daniel Craig die Rolle des knallharten Agenten einfach ab. Der überzeugenste Bonddarsteller seit Sean Connery, rein schauspielerisch sogar der beste.
Ähnlich überzeugend ist auch der dänische Superstar Mads Mikkelsen, der in meinen Augen den besten Gegenspieler seit Gert Fröbe abgibt. Mikkelsens LeChiffre hebt sich wohltuend von den austauschbaren Superschurken mit Drang zur Weltherrschaft ab. Ein Gegner, der die Bezeichnung verdient und über die nötige Ausstrahlung verfügt.

Die Story von "Casino Royale" ist zwar sehr bondtypisch, was den Ablauf und die exotischen Schauplätze angehen, aber dennoch nicht so altbekannt und einfallslos wie bei den letzten paar Filmen. Die Actionsequenzen sind rasant in Szene gesetzt, packend und weniger übertrieben, vielmehr zeigt der Film Action im Stil von "Stirb langsam". Das alles übrigens ganz ohne computergenerierte Animationen, sondern einzig mit klassischen handgemachten Effekten, und das ist einfach eine Wohltat. Allerdings fand ich das Finale insgesamt schwächer als die toll gemachte Flughafensequenz, die meiner Meinung nach der Höhepunkt in Sachen Action war. Überzeugend sind auch die ruhigen Momente des Films, wie etwa die Wortgefechte zwischen Bond und Vesper Lynd (Eva Green) und vor allem das Psychoduell zwischen Bond und LeChiffre am Pokertisch, bei dem Craig und Mikkelsen schauspielerisch glänzen. Und sogar bei der Musik ist der Neuanfang vollzogen worden. Der Score von David Arnold erinnert an die klassischen Bond Soundtracks von John Barry und mit "You know my Name" von Chris Cornell wird die Titelksequenz von einer richtigen Rocknummer unterlegt, der perfekt zu härteren Gangart des Film passt und dazu auch der beste Bondsong seit vielen Jahren ist.

"Casino Royale" ist ein von der ersten bis zur letzten Minute packender Actionthriller und dazu noch einer der besten Bondfilme überhaupt. Neuorientierung geglückt, denn das ist der frische Wind, der seit Jahren über überfällig war. Am Ende des Abspanns heißt es wie immer "James Bond will return", und diesmal freue ich mich auf die Rückkehr.


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