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skywalker_1974 (Deutschland)

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Idiocracy
Idiocracy
DVD ~ Luke Wilson
Preis: EUR 8,99

10 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Daraus hätte man mehr machen können, 13. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Idiocracy (DVD)
Auch wenn die Grundidee stark an "Futurama" erinnert, liefert Mike Judge (Erfinder von Beavis und Butthead) einen durchaus interessanten Ansatz. Der Anfang, wenn die Gründe für die Verdummung der Menschheit erklärt werden, ist wirklich witzig. Leider hält das der Film nicht bis zum Ende durch und bleibt mittendrin auf der Strecke. Die extreme Verdummung der Menschen wirkt teilweise doch zu überzogen (wie schaffen es die völlig verblödeten Menschen eigentlich, z.B. funktionierenden Autos zu bauen? Wie können Krankheiten geheilt werden, wenn sogar die Ärzte strunzdumm sind?), vor allem stört aber der flache Humor. Es gibt ein paar ordentliche Witze, die sich aber dummerweise laufend wiederholen. Außerdem hätte man den ziemlich niveaulosen und ebenso ermüdenden Fäkalhumor sowie die dummen Sprüche ruhig reduzieren können. Von einem Film, der eigentlich als Satire gedacht ist, kann man schon Humor der etwas hintergründigeren Art erwarten. Die drei Hauptfiguren sind solide, daneben gibt es aber viele Klischees wie die besonders dummen Politiker oder den freakigen Präsidenten.

Die Schauspieler (Luke Wilson sowie u.a. diverse US-Komiker, die hierzulande eher wenig bekannt sind) machen ihren Job ordentlich. Aber wegen dem flachen Humor wurde hier eine gute Idee nur unzureichend umgesetzt. Es reicht zwar noch zu einem Durchschnittsfilm, aber daraus hätte man mehr machen können.


Der Herr der Ringe
Der Herr der Ringe
DVD ~ Donald W. Ernst
Wird angeboten von Joe2000
Preis: EUR 10,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht so schlecht wie gern behauptet, 13. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Ringe (DVD)
Bekanntermaßen genießt diese erste Verfilmung von Tolkiens "Der Herr der Ringe" nicht den besten Ruf, aber der Film ist gar nicht mal so schlecht, wie ihm nachgesagt wird. Ralph Bakshi lieferte durchaus einen interessanten Ansatz, hätte einige Dinge aber anders machen müssen. Zunächst mal ist die Story sehr straff erzählt. Was Peter Jackson in seiner genialen Verfilmung in ca. 1 œ Filmen erzählt, handelt Bakshi hier in knapp zwei Stunden ab. Dadurch erreicht der Film zwar ein flottes Erzähltempo, jedoch fehlen viele Details und die Romanvorlage wurde stark gekürzt. Wer den Roman oder Jacksons Version nicht kennt, tut sich mitunter schwer, der Handlung zu folgen.
Bei der Umsetzung der Charaktere gibt es Licht und Schatten: Die Hobbits und Gandalf möchte ich wirklich als gelungen bezeichnen, Aragorn und Legolas sind akzeptabel umgesetzt worden. Als totaler Fehlgriff sind aber die Elben zu bezeichnen, die mit ihrem viel zu niedlichen Äußeren an eine Disneyproduktion erinnern. Das Gimli ein Zwerg ist, scheint Bakshi wohl entgangen zu sein, denn in seinem Film ist Gloins Sohn nur unbedeutend kleiner als die menschlichen Figuren. Boromir wirkt in seinem Wikinger-Outift regelrecht deplatziert und aus Baumbart wurde lediglich ein Baumstamm mit Armen und Beinen sowie einem Ast als Nase.
Technisch hat der Film seine Höhen und Tiefen. Die gezeichneten Animationen sind auch heute noch recht hübsch anzusehen, während die real gefilmten und nachgezeichneten Figuren bei der Schlacht schon damals nicht sehr überzeugend gewesen sein können. In einigen Szenen sieht diese Technik nicht übel aus und die Idee war damals zweifellos innovativ, insgesamt aber doch gewöhnungsbedürftig und qualitativ stark unterschiedlich.
Wirklich gut ist der Soundtrack von Leonard Rosenman, der mir über weite Strecken sogar besser gefällt, als die Musik von Howard Shore zu Peter Jacksons Filmen.

Als Romanverfilmung kann der Film wegen den oben genannten Mängeln nicht überzeugen. Wie gesagt, man sollte die Romane kennen oder die Filme von Peter Jackson gesehen haben, um der Geschichte folgen zu können. Ansonsten hat der Film aber seine Momente und baut eine durchaus gelungene Atmosphäre auf. Als Romanverfilmung eher mau, aber solide Fantasy.


Der dunkle Kristall (Anniversary Edition) [2 DVDs]
Der dunkle Kristall (Anniversary Edition) [2 DVDs]
DVD ~ Kathryn Mullen

14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Fantasyfilme, 12. Oktober 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schon als "Der dunkle Kristall" damals im Kino lief, war ich fasziniert und habe ihn mir zwei Mal angesehen. Und auch heute hat dieser Leckerbissen des Fantasygenres nichts von seiner Faszination verloren. Der Film erzählt einen typischen, aber gelungenen Storymix aus klassischer Fantasy und Märchen. "Der dunkle Kristall" ist alles andere als ein niedlicher Kinderfilm, sondern zum Teil sogar recht düster und läßt den Zuschauer wahrlich in einer eigenen fremdartigen Welt versinken. Es gibt nicht viele Filme, in denen eine fremde Welt derart überzeugend dargestellt wird. Dafür sorgt das herrliche Produktionsdesign: Angefangen von den Charakteren (grandios: Die Skekse) über die Orte und Gebäude bis zu den Kleinigkeiten, in denen eine beispielhafte Liebe zum Detail steckt. Ist es schön anzusehen, wieviele kuriose bis kroteske Kreaturen, Tiere und Pflanzen diese Welt bevölkern, und wie liebevoll das alles umgesetzt wurde. Sämtliche Sprechrollen werden von Puppen dargestellt, was einmal mehr den Zauber und den Charme der Puppenspielerei deutlich macht. Was Jim Henson, Frank Oz, Dave Goelz, die andere Puppenspieler und Darsteller in Zusammenarbeit mit "Star Wars" Produzent Gary Kurtz und Produktionsdesigner Brian Froud einmal mehr vollbracht haben, strahlt eine Wärme aus, die mit modernen Computereffekten einfach nicht die gleiche Wirkung hätte. Untermalt wird das von dem sehr eingängigen und stimmigen Soundtrack von Trevor Jones.

In meinen Augen ist "Der dunkle Kristall" ein Perle des Fantasyfilms und neben Peter Jacksons "Herr der Ringe" Trilogie das beste, was das Genre zu bieten hat. Auch das Bonusmaterial überzeugt, vor allem das wirklich sehenswerte Making of.


Shadowgrounds
Shadowgrounds
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 32,49

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett, bleibt aber hinter den Möglichkeiten zurück, 10. Oktober 2007
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Shadowgrounds (Computerspiel)
"Shadowgrounds" ist wirklich ein nettes Actionspiel. In erster Linie, weil die Story lange Zeit viele Elemente aus den ersten beiden Teilen von "Alien" aufgreift und an manchen Stellen sogar 1:1 kopiert. Auch das Design von einigen im Spiel vorkommenden Außerirdischen ist klar von H.R. Giger inspiriert. Die Grafiken sind nicht überragend, haben mir aber gut gefallen. Auch die deutsche Lokalisierung geht in Ordnung.
Allerdings leidet der Spielspaß unter den festen Speicherpunkten. Leider ist freies Speichern nicht möglich und der Spielstand wird immer nur zu Beginn des jeweiligen Levels gesichert. Wer also am Ende der Mission das Zeitliche segnet, muß den ganzen Level noch einmal spielen. Auch die Medipacks kann man nur anwenden, wenn die Spielfigur gerade angeschlagen ist, mitnehmen kann man sie dummerweise nicht. Der Schwierigkeitsgrad ist zwar meistens fair, hin und wieder aber nicht gut ausbalanciert. An manchen Stellen wird das Spiel plötzlich ziemlich schwer, was wegen den angesprochenen Mängeln rund um die Speicherfunktion und die Medipacks schon mal zu Frust führen kann. Auch ist das Spiel insgesamt zu klein und auch zu schnell durchgespielt.

"Shadowgrounds" ist ein netter Abklatsch von "Aliens", aber man hätte mehr daraus machen können (größerer Umfang, Charakterwerte....). Zum Vollpreis würde sich der Kauf meiner Meinung nach wegen der eher kurzen Spielzeit nicht lohnen, aber ansonsten ist es solide Unterhaltung.


S.T.A.L.K.E.R. - Shadow of Chernobyl
S.T.A.L.K.E.R. - Shadow of Chernobyl
Wird angeboten von ToBi`s Computer (DER LADEN MIT DEN FAIREN PREISEN!)
Preis: EUR 4,33

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärischer Shooter, 4. Oktober 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Eigentlich sind Shooter ein Genre, an dem ich nur selten Interesse habe. S.T.A.L.K.E.R. ist eines der wenigen Spiele dieser Art, auf das ich schon nach den ersten Berichten ein Auge geworfen und schließlich gekauft habe, weil ich das Szenario einfach interessant finde. Der Hype um das Spiel war und ist gewaltig und sicher hätte man einiges anders oder besser machen können, aber der Kauf hat sich gelohnt.

Das Szenario rund um die Katastrophe von Tschernobyl ist unverbraucht und mal etwas anderes. Anstatt einmal mehr gegen Aliens zu kämpfen, werden andere Gruppierungen sowie diverse Mutationen als Gegner geboten. Vor allem die dichte Atmosphäre und die beklemmenden Innenlevels gehören zu den Pluspunkten des Spiels. Die trostlosen Landschaften vermitteln eine gute Endzeitstimmung, was von den verfallenen Gebäuden noch getoppt wird. Vor allem Prypjat und das dort zu bestaunende Riesenrad gehören zu den atmosphärischen Höhepunkten von S.T.A.L.K.E.R., auch die Filmszenen sind sehr gut gemacht. Die deutsche Version ist ziemlich gut übersetzt worden, auch die Stimmen sind in Ordnung. S.T.A.L.K.E.R. ist einfach zu bedienen, allerdings ist der Schwierigkeitsgrad nicht zu verachten. Regelmäßiges Speichern ist Pflicht, denn an einigen Stellen kann schon mal Frust aufkommen. Zwar gibt es nie echte Sackgassen, aber hin und wieder stirbt man schon sehr schnell. Schade ist allerdings, daß man auf die einst angekündigten Fahrzeuge verzichtet hat. Die Außenwelt ist groß, man ist viel unterwegs und hat oft eine Menge zu tragen, deswegen wären Fahrzeuge nicht zu verachten gewesen. Das Ende des Spiels im Kraftwerk ist zwar von der Atmosphäre her stimmig umgesetzt, allerdings kommt es überraschend plötzlich zur recht kurz gehaltenen Endsequenz (hiervon gibt es allerdings verschiedene, die sich dem Verhalten des Spielers anpassen). Technisch hat sich S.T.A.L.K.E.R. bei mir ohne Absturz oder andere Probleme durchspielen lassen, nachdem der Patch installiert war.

Interessanter Shooter mit Mystery- und Horrorelementen, sowie gruseliger Atmosphäre, weswegen mir S.T.A.L.K.E.R. sehr gut gefallen hat.


Mantaray (Special Edition)
Mantaray (Special Edition)
Preis: EUR 19,56

27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse!, 14. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mantaray (Special Edition) (Audio CD)
Siouxsie ist wieder da, aber nichts ist mehr so, wie es einst war. Siouxsie and the Banshees sind Geschichte. Das einstige Neben- und spätere Hauptprojekt The Creatures wurde ebenfalls eingestellt, denn 2004 läutete die "An Evening with... Siouxsie" Tournee ganz offiziell ihre Solokarriere ein. Mit "Mantaray" liegt nun endlich das erste Soloalbum vor. Und die Bezeichnung Soloalbum trifft den Nagel auf den Kopf, denn es ist das erste Album, auf dem Sioux ohne ehemalige Weggefährten auskommt. Ex-Banshees Keyboarder/Cellist Martin McCarrick und Gitarrist Knox Chandler, mit denen Sioux in den letzten Jahren immer wieder zusammengearbeitet hatte, haben nicht an dem Album gearbeitet. Der zweifellos größte Schnitt: An den Drums saß erstmals seit 1979 jemand anders, denn Trommler und langjähriger Ehemann Budgie ist ebenfalls nicht mehr dabei. Weder musikalisch noch privat, denn die Scheidung wurde dieses Jahr vollzogen.

Zum Musikalischen: Das Album ist sehr abwechslungsreich und wechselt stilistisch zwischen düsterem Rock, Industrial, Pop, Electronic, Glam, hat aber auch seine ruhigen Momente, die eher in Richtung Trip Hop gehen oder Anleihen beim Jazz nehmen. Hin und wieder blitzt der Sound der Banshees oder die Creatures auf, jedoch ohne zu einer Kopie vergangener Tage zu werden. Eingespielt wurde das Album mit den üblichen Gitarren Drums und Bass, aber auch mit u.a. Keyboard, Streichern, Saxophon, Trompeten, Marimbas und Synthesizer.

Los geht es mit "Into a Swan", einer schönen Gitarren/Drumlastigen Industrial-Rocknummer. Ein ganz starker Song zum Auftakt und die erste Singleauskopplung. In eine ähnliche Richtung geht dann auch "About to happen". bei dem die Gitarrenparts ein wenig an Rammstein erinnern. "Here comes that Day" ist ein wenig ruhiger und legt den Schwerpunkt auf Drums, Blechbläser und Streicher. Alles in allem ein Song, der an Creatures-Zeiten und Brass Bands anlehnt. "Loveless" schlägt rockige Töne an, aber eher ruhig und ziemlich dunkel, vor allem die Streicher gefallen mir hier sehr gut. "If it doesn't kill you" klingt jazzig, langsam, traurig. Einer der Songs, die an Shirley Bassey erinnern. "One Mile Below" ähnelt wieder etwas an den Creatures-Stil, irgendie kommt aber auch ein wenig der gute alte Banshees-Sound durch. Danach wird es mir "Drone Zone" wieder ruhig, ein Jazz-Feeling wie bei bei der Banhees-Nummer "Cocoon" (enthalten auf auf "A Kiss in the Dreamhouse"). "Sea of Tranquility" ist eine langsame, sehr tragisch klingende Nummer. Das Intro von "They Follow You" erinnert mich irgendwie an die Doors. Die Melodie ist erst verspielt und irgendwie verträumt, ehe sich der Song in eine andere Richtung dreht. Plötzlich setzt die Gitarre ein und macht den Weg für die Marimbas frei. Genialer Moment und einer der besten Titel des Albums! Den Schlußpunkt setzt dann "Heaven and Alchemy", ein langsamer und trauriger bis schwer verdaulicher Song im Gospel-Stil.

Fazit: Das letzte Creatures-Album "Hái!" enttäuschte mich wegen den schwachen Texten und ich fand es insgesamt eher langweilig. "Mantaray" macht es da schon deutlich besser. Instrumental ist das Album facettenreich, die Texte sind im Vergleich zu "Hái!" wieder besser, wenn auch nicht so gut wie zu den besten Banshees-Zeiten. Siouxsies Stimme ist ordentlich, auch wenn sie nach zahlreichen gesundheitlichen Problemen rund um Stimmbänder und Atemwege nicht mehr die gleiche ist. "Mantaray" ist schwächer als die besten Banshees-Alben, aber eben auch anders. Und Siouxsie hat damit einen guten Start in ihre späte Solokarriere hingelegt. Für Fans ist es Pflicht, alle anderen sollten unbedingt mal reinhören.


James Bond 007 Ultimate Edition - Leben und sterben lassen (2 DVDs)
James Bond 007 Ultimate Edition - Leben und sterben lassen (2 DVDs)
DVD ~ Jane Seymour
Wird angeboten von dvd-schnellversand
Preis: EUR 9,50

3.0 von 5 Sternen Höhen und Tiefen, 8. September 2007
"Leben und sterben lassen", das Debüt von Roger Moore als 007, ist ein Bondfilm mit Höhen und Tiefen. Vorspann und der Titelsong von Paul McCartney sind wirklich brilliant, aber Roger Moore ist hier noch nicht in die Rolle hineingewachsen. Sein Bond wirkt steif, die ironischen Sprüche sind öfters gequält und aufgesetzt, teils sogar schlicht und einfach doof. Die Story ist in Ordnung, jedoch mangelt es an Spannungsmomenten und es kommt hin und wieder zu Längen, wobei das gelungene Finale wieder überzeugen kann. Zum einen bietet die Geschichte durch den Voodoo-Kult einen gewissen Horroreinschlag und ist stellenweise recht düster, zum anderen ist der Einfluß der damals aktuellen Blaxploitation-Welle nicht zu übersehen, was den Film hin und wieder etwas trashig wirken läßt.
Jane Seymour gibt ein recht gutes Bondgirl ab, auch Gloria Hendry macht sich recht gut. Yaphet Kotto als Mr. Big hebt sich zwar wohltuend vom bekannten Typus des Gegenspielers der Vergängerfilme ab, ihm wird jedoch von seinem Handlanger Tee-Hee (Julius Harris) klar die Schau gestohlen. Geoffrey Holder kann als Baron Samedi ein paar düstere Szenen beisteuern, lädt durch ein paar sein Overacting aber auch zum Schmunzeln ein. Mit Sheriff Pepper wurde zwar eine durchaus populäre Figur in den Film eingebaut, andererseits paßt seine ohnehin unoriginelle charakterisierung (klischee des inkompetenten und überforderten Kleinstadtsherrifs) aber nicht ganz zum Rest des Films.

Wie immer ist das Bild auch bei dieser Bond-DVD wirklich toll remastered worden, aber der deutsche Ton fällt stellenweise nicht besonders klar aus.

Nicht der schlechteste Bond, aber ein ziemlich schwacher, denn die Mischung stimmt nicht ganz und der gequälte Humor stört. 3 Sterne für Roger Moores ersten Auftritt als James Bond.


James Bond 007 Ultimate Edition - Goldfinger (2 DVDs)
James Bond 007 Ultimate Edition - Goldfinger (2 DVDs)
DVD ~ Sir Sean Connery
Wird angeboten von Film-Retro-Shop (Preise inkl. Mwst.)
Preis: EUR 12,19

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bondklassiker, 8. September 2007
"Goldfinger" ist der dritte offizielle Bondfilm, und gilt bei vielen Fans bis heute als bester Beitrag der Reihe. Und das zurecht. Die Geschichte ist abwechslungsreich, strotzt aber nicht vor Action und Sean Connery wächst hier so richtig in seine Rolle hinein. Selbstsicher, gefährlich und die Coolness in Person. Gert Fröbe genießt den Ruf, den Bondgegenspieler erst so richtig definiert zu haben, und tatsächlich muß sich jeder Bösewicht bis heute an ihm messen lassen. Fröbe strahlt eine unglaubliche Präsenz aus, wirkt bösartig, spielt die Rolle aber ruhig und wirkt deswegen nie überzeichnet. Dazu kommt die perfekte Chemie zwischen Gert Fröbe und Sean Connery. Harold Sakata ist als Oddjob einfach einer der besten Handlanger und wurde bestenfalls von Richard Kiel als Beißer in "Der Spion, der mich liebte" überboten, Honor Blackman ist für mich einfach DAS Bondgirl überhaupt. Insgesamt bietet "Goldfinger" mit Honor Blackman, Tania Mallet und Shirley Eaton (plus den Flying Circus Pilotinnen) die vielleicht beste Riege von Bondgirls. Unvergessen ist natürlich auch der gleichnahmige Titelsong von Shirley Bassey (tatsächlich der vermutlich beste Song aller Bondfilme) und Bonds Auto, der legendäre und mit diversen Extras (wie der berühmte Schleudersitz) ausgestatte Aston Martin DB 5. Überhaupt gehört der Soundtrack von John Barry zu den besten der Bondfilme, und auch die Kulissen von Ken Adam sind ein Augenschmaus.

Großartige Unterhaltung, die auch mehr als 40 Jahre später noch manch aktuelle Produktion in den Schatten stellen kann. Ein wirklich guter Agententhriller und ein Aushängeschild der James Bond Reihe.


Hannibal
Hannibal
DVD ~ Sir Anthony Hopkins
Wird angeboten von filmspass
Preis: EUR 22,50

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schlechter als das Buch, 22. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Hannibal (DVD)
Eine Fortsetzung zu "Das Schweigen der Lämmer" zu verwirklichen, war sicher kein leichtes Unterfangen. Schon Autor Thomas Harris arbeitete jahrelang an seinem Roman, um dann klar hinter den Erwartungen zurückzubleiben. Der Film macht vieles anders, aber nichts besser.

Wie schon im Roman leidet Agent Starling darunter, daß Thomas Harris nicht mehr viel mit der Figur anzufangen wußte. Julianne Moore bemüht sich als Ersatz für Jody Foster zwar, bleibt aber oft blass und die Rolle ist nur noch ein Schatten dessen, was sie in "Das Schweigen der Lämmer" war. Anthony Hopkins kann schauspielerisch überzeugen, aber auch Hannibal Lecter ist von seiner Bestform weit entfernt. Dieser Lecter erinnert kaum noch an den Psychopathen aus dem Vorgänger. Seine Dialoge sind aufgesetzt, Lecter wirkt stark verharmlost, fast schon zu sympathisch und wie eine beliebige Horrorfilmfigur. Das Monster ist nun Mason Verger, während Hannibal seine diabolische Aura fast völlig verloren hat. Nur Ray Liotta kann voll überzeugen, was Darstellung und Rolle angeht.

Die Änderungen gegenüber dem ohnehinschon konstruiert wirkenden Roman machen den Film auch nicht besser: Mit Mason Vergers Schwester Margot hat man den einzig wirklich interessanten Charakter schlicht gestrichen. Ebenso wurden mehrere andere Figuren gestrichen, Vergers Tod ist einfach nur ein schlechter Scherz und das Ende ist noch dürftiger als im Roman. So richtig gefallen kann im Film eigentlich nur der Teil, der auch im Roman der beste war: Der Handlungsstrang in Florenz.

Handwerklich ist der Film wirklich überzeugend, aber Storytechnisch ist es eine schwache Umsetzung eines enttäuschenden Romans und die schlechteste Harrisverfilmung.


Jade Empire
Jade Empire
Wird angeboten von Mc-MEDIA-LEMGO Alle Preise inkl. 19% Mehrwertsteuer. Impressum und AGB`s unter Verkäuferinfo.
Preis: EUR 15,00

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erfrischende Story, 22. August 2007
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Jade Empire (Computerspiel)
An die Klasse von "Knights of the Old Republic" kommt Bioware mit "Jade Empire" zwar nicht heran, aber es ist ein Rollenspiel von sehr guter Qualität. Die Geschichte hebt sich wohltuend vom üblichen Fantasyszenario ab und bietet statt dessen einen Ausflug in die asiatische Mythologie. Die Handlung kann immer wieder mit einigen Wendungen aufwarten, die mehr oder weniger überraschend sind. Mehr oder weniger deshalb, weil so manches Storyelement (SPOILER: Schüler will seinen Meister rächen, Meister ist nicht das, was er zu sein scheint....) typisch für viele Eastern der 70er Jahre war. Weniger originell: Die Wettkämpfe um Geld und Ruhm hatte Bioware in "Knights of the old Republic" auch schon eingebaut, weshalb die erneute Verwendung dieser Idee nicht besonders motiviert. Die Quests an sich sind aber ziemlich abwechslungsreich. Die Spielfigur trifft auch in diesem Spiel wieder auf diverse Begleiter und Mitstreiter, von denen es aber auch ein paar weniger hätten sein können.
Das Spiel bietet viele Dialoge, was hin und wieder auch mal für Längen sorgt. Die deutschen Sprecher sind bis auf wenige Ausnahmen ordentlich.
Die Grafiken sind nicht herausragend, aber sehr schön, der Soundtrack ist hingegen absolut gelungen. Die Bedienung ist einfach und auch die Kämpfe sind gut steuerbar, auch wenn der Schwierigkeitsgrad an wenigen Stellen happig werden kann.

Nicht das beste RPG von Bioware, aber ein unterhaltsames Spiel und durch das Eastern-Szenario mal etwas anderes.


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