Fashion Sale Hier klicken calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More sommer2016 Bauknecht Kühl-Gefrier-Kombination A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY
Profil für Mirko Honda > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Mirko Honda
Top-Rezensenten Rang: 12.850
Hilfreiche Bewertungen: 146

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Mirko Honda "Honda" (Salzburg)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4
pixel
Was ich an dir liebe, Papa: Eine originelle Liebeserklärung zum Ausfüllen und Verschenken
Was ich an dir liebe, Papa: Eine originelle Liebeserklärung zum Ausfüllen und Verschenken
von Alexandra Reinwarth
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 10,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen klasse Geschenk von Söhnen/Töchtern (jenseits der Pubertät) an ihre Väter, 28. April 2016
Zugegeben: nicht jedes „Kind“ liebt seinen Vater unvoreingenommen und nicht in jeder Familie spricht man über die Zuneigung, die man den Eltern/Kindern gegenüber verspürt. Das hat viele Gründe, über die hier im Einzelnen zu schreiben nicht der Platz ist. Trotzdem (oder gerade deswegen) kann es ein wunderbares Geschenk sein, einem wichtigen Familienmitglied zu sagen (oder zumindest einmal zu schreiben), dass und was man an ihm mag.

Dieses Geschenkbuch ist ganz sicher eine gute Möglichkeit, dass sich (erwachsene) Kinder Gedanken machen können über ihren Vater. Es beinhaltet eine wunderbar bunte Mischung an Sätzen, die Kinder ergänzen können, um auszudrücken, was sie mit dem Papa verbindet. Das können gemeinsame Hobbys sein oder schöne Unternehmungen, das können aber auch Situationen sein, in denen man dem anderen besonders nahe gekommen ist oder Momente, die einen für immer mit dem Vater verbinden.
Mit Sätzen wie „Wenn ich krank war, hast Du … danke!“ oder „Ich bin so froh, dass Du nie …“ / „Ich bin so froh, dass Du immer ...“ oder mit „Eine Einsicht, die Du mir vermittelt hast, ist: …“ kann man dem anderen sagen, was man an ihm schätzt. Außerdem gibt es genügend Platz, um unter verschiedenen vorgegebenen Mottos oder Überschriften Fotos oder Eintrittskarten zu besonderen Veranstaltungen o. Ä. einzukleben. Zusammen mit den vielen ergänzten Sätzen und kleinen wie großen Liebeserklärungen kann so ein sehr persönliches Geschenk entstehen, dass Vätern ganz sicher große Freude macht.

Ich kann mir vorstellen, dass es manchen Töchtern und (vor allem?) Söhnen, gar nicht so leicht fällt einige der freundlichen Worte ihrem Vater gegenüber zu verlieren. Und es gehört teilweise auch Mut und ein gutes Erinnerungsvermögen dazu, um (gerade als erwachsener) Mann seinem Vater etwas so Intimes wie die Beziehung zu ihm zu thematisieren. Gleichzeitig bietet das schmale Buch für die Nachkommen des Vaters die wunderbare Möglichkeit, sich über das Verhältnis zum Vater Gedanken zu machen, sich selbst darüber klar zu werden, was der „Papa“ alles für einen getan hat, was man von ihm gelernt hat, wie gut man ihn kennt usw. Und letztendlich wird sich so mancher beschenkte Vater sehr über dieses persönliche und ganz besondere Geschenk freuen.

Alles in allem finde ich dieses Schenkbuch von Söhnen/Töchtern an ihre Väter finde ich gelungen. Es ist wohl eher für schon ältere „Kinder“ jenseits der Pubertät gedacht, die ihrem Vater nach langer Zeit etwas ganz Persönliches schenken und ihm nahekommen möchten. Es ist tatsächlich eine „tolle Liebeserklärung“, wie der Untertitel es sagt, wenn Kinder dieses Buch mit ihren Gedanken zum Vater ausfüllen und mit Fotos, Eintrittskarten etc. gestalten. Ich würde mich freuen, später einmal von meinen Kindern so etwas (ausgefüllt) zu bekommen und zu erfahren, was sie an mir mögen, welche schönen gemeinsamen Erinnerungen sie mit mir verbinden, was sie für mich fühlen, was sie besonders an mir finden …


Möwen futtern verboten: 1414 _ Die lustigsten "Ohne-Worte"-Fotos der BILD-Leser-Reporter
Möwen futtern verboten: 1414 _ Die lustigsten "Ohne-Worte"-Fotos der BILD-Leser-Reporter
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen größtenteils sehr witzige Motive – gute Geschenkidee, 22. März 2016
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen. „Möwen futtern verboten“ ist eine gelungene Sammlung witziger Fotomotive, die BILD-Leser in dieser Republik geschossen haben und die in der Zeitung veröffentlicht wurden (das erklärt das Vorwort).
Das Buch ist im besten Sinne ohne Worte. Kommentarlos reihen sich Fotos verschiedenster lustiger Motive, Formulierungen oder skurriler Begebenheiten aneinander. Dabei fingen Fotolinsen Personen und Tiere in den verrücktesten Situationen (Kuh in Auto oder auch ein Lama im Hühnerstall) oder unter besonderer Perspektive genauso ein wie irrsinnige (Verkehrs-)Schilder aller Art, lustige Rechtschreibfehler auf Restaurantschildern oder Speisekarten …

Zu sehen sind unter anderem (meine Favoriten):

1. Eine Tafel vor einem Restaurant mit der Aufschrift: „Freitag bis Montag wegen zu nicht auf“
2. Eine Möwe, die die Speisekarte eines Restaurants studiert; Angebote: Lachs mit Kroketten, Fischplatte mit Bratkartoffeln …
3. Ein Eisvogel mit einem Fisch im Schnabel, der auf einem Schild mit Aufschrift „Fischen verboten“ sitzt.
4. Ein Verkaufsstand mit massenweise Kartoffelsäcken mit großen Schildern und der Aufschrift „fränkische KIRSCHEN!“
5. Gemüsestände mit Schildern wie „Spargel“ vor einer Rhabarberkiste oder mit der Aufschrift „Rababa“ …
6. Ein Tierstall mit der Aufschrift „Ziegen“, vor dem nichts anderes steht als … Schweine.
7. Geschäftsschilder wie Bäckerei Metzger oder Augenoptiker Ohr …

Alles in allem ist das einfach ein kleines, kurzweiliges Foto-Buch zum Durchblättern. Mir hat es einige witzige Lachmomente beschert. „Möwen futtern verboten“ eignet sich wunderbar als kleines Geschenk für Leute, die gerne mit Humor dem Alltagstrott mal wieder für ein paar Minuten entfliehen wollen. Ich denke, dass diese Sammlung von Fotos verschiedenster BILD-Leser sicher nicht nur für Leser dieser Zeitung lustig ist …


Das Handbuch für digitale Nomaden: Selbstbestimmt leben - ortsunabhängig arbeiten
Das Handbuch für digitale Nomaden: Selbstbestimmt leben - ortsunabhängig arbeiten
von Sebastian Kühn
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen interessant für Menschen, die selbstständig und ortsunabhängig arbeiten (möchten), 6. März 2016
Auch wenn ich es bisher nicht unter der Überschrift „digitales Nomadentum“ kannte, war mir doch bewusst, dass es einige Menschen gibt, die durch Möglichkeiten, welche die digitale Technologien bieten, ortsunabhängig arbeiten. Insofern ich als Selbstständiger, der zuhause am PC bzw. am Laptop arbeitet, sozusagen eine Light-Version eines digitalen Arbeiters bin, interessiert(e) mich das Thema.

Der Autor Sebastian Kühne – selbst „digitaler Nomade“ – hat hier einen Ratgeber geschrieben, der mich richtig inspiriert hat. Auch mir reichen bei Teilen meiner Arbeit schlicht mein Kopf, mein Laptop und ein Platz, an dem ich arbeiten kann. Und das kann sowohl ein stilles Eck in einer Bibliothek sein, gerne auch ein schöner Platz in einem Café oder sogar mein Tisch im Garten. Luxus pur? Man könnte es denken. Und doch zeigt der Autor sehr realistisch, dass es (gerade in der Anfangsphase) kein Zuckerschlecken ist, abseits einer Festanstellung seine Brötchen zu verdienen – zumal, wenn man eine Familie (zumindest mit-) zu ernähren hat.
Sebastian Kühne macht in „Digitale Nomaden“ klar, was es heißt, selbstständig und ortsunabhängig zu arbeiten. Er zeigt auch, dass es beim besten Willen nicht reicht, einen Laptop, einen W-LAN-Anschluss, ein paar Fähigkeiten und eine gute Geschäftsidee zu haben. Gleichzeitig macht er schon in seinem Vorwort (und in der sehr persönlichen Einleitung) Mut. Er zeigt, dass es sich für Menschen mit geeignetem Charakter, Durchhaltevermögen und dem nötigen Wissen durchaus sehr lohnen kann, diesen Weg zu wählen. Er zeigt Risiken und Chancen gleichermaßen auf. Zusätzlich aber gibt er absolut taugliche (und nötige!) Hinweise, welche Aspekte man beachten muss, wenn man selbstständig arbeitet. Dabei hat er sowohl Menschen im Blick, die in Deutschland ortsunabhängig arbeiten als auch Menschen, die im Ausland tätig sind. Er geht auf die juristischen Unternehmensformen genauso ein wie auf existenzielle Fragen. Dazu gehören Fragen wie die der finanziellen Absicherung, der Kranken-, Renten und Berufsunfähigkeitsversicherung genauso dazu wie solche nach der Steuer sowie der finanziellen Unterstützung bei der Unternehmensgründung etc. Zu diesen Basisüberlegungen gesellen sich dann Kapitel darüber, wie man Ideen in echte Geschäftsmodelle ummünzen kann und wie man diese dann durch Marketingstrategien ausbaut (Stichworte: Homepage, Onlineshop, Blogg …).

Alles in allem: Das Buch eignet sich ideal als Nachschlagewerk oder auch als Ratgeber zum Komplett-Durchlesen. Ich finde, dass der Autor genau die richtige Balance gefunden hat zwischen Werbung für diese Art des Lebens und Arbeitens und auch blinder Schwarzmalerei. In diesem Buch findet man nicht nur als digitaler Nomade Tipps, sondern auch als Freelancer oder Selbstständiger auf dem Gebiet digitaler Geschäftsfelder. Wer gerne ortsunabhängig tätig ist oder sein möchte (egal ob zuhause oder in fremden Ländern) findet hier viele Tipps. Der Autor zeigt sehr gut, dass es ein zweischneidiges Schwert sein kann, diesen Weg einzuschlagen. Welche Chancen und Risiken diese Form des Lebens und Arbeitens hat, beschreibt er sehr realistisch. Gleichzeitig gibt er sehr viele handfeste Hinweise, worauf Leute achten müssen, die als digitale Nomaden glücklich werden wollen. Die Tipps und Ratschläge für Anhänger des digitalen Nomadentums dürften ganz sicher für Menschen interessant sein, die innerhalb aller möglichen Spielarten aus verschiedensten Bereichen der Medienbranche tätig sind (Journalisten, Blogger, Marketingexperten etc.). Auch ich als Freelancer, der in seinem eigenen Arbeitszimmer, im Garten oder in einem Café arbeitet, habe von diesem Buch als Inspirations-, Informations- und Mutquelle profitiert.


Der BVB schoss das allererste Tor der Bundesligageschichte - das nie hätte zählen dürfen: Unnützes Wissen über Borussia Dortmund und andere Bundesligavereine
Der BVB schoss das allererste Tor der Bundesligageschichte - das nie hätte zählen dürfen: Unnützes Wissen über Borussia Dortmund und andere Bundesligavereine
von Filippo Cataldo
  Broschiert
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Bietet mehr nützliches und vor allem interessantes Fußballwissen, als der Titel vermuten lässt, 29. Februar 2016
Anders als es der Titel vermuten lässt, geht es bei diesem Buch mit (unnützem) Wissen um viel mehr Bundesligavereine als um die Borussia: Schalke, Bayern München, Bremen, Möchengladbach, Hamburger SV, Schalke, Nürnberg, VfB, Köln, Herta BSC, Freiburg, Kaiserslautern, Frankfurt, FSV Mainz … Außerdem finde ich, dass das zusammengetragene sogenannte „unnütze Wissen“ teilweise erstens viel öfters nützlich und zweitens noch öfter ziemlich interessant ist.

Sortiert nach den einzelnen Fußballvereinen finden sich in kurzen Texten kleine Anekdoten oder in kurze Geschichten verpackte Fakten zu Trainern, Fußballhymnen, Spielern, Spielen … Dabei erfährt man von betrunkenen Trainern genauso wie von den Berufsausbildungen bekannter Fußballer oder von fulminanten Begegnungen, bei denen beispielsweise Jens Lehman als Torwart aus dem Spiel heraus ein Tor erzielte oder auch von Spielerfrauen und Managern, die ihre Lieblinge hintergingen. Dabei fallen viele allbekannte Namen von Trainer- wie Spielerlegenden aber auch Namen von Spielern, die eher durch kuriose „Leistungen“ von sich reden mach(t)en: Von Jürgen Klopp über Otto Rehagel und Oliver Kahn oder Klaus Augenthaler bis hin zu Bernd Schuster, Udo Lattek, Uli Hoeneß, Lukas Podolski, Klaus Toppmöller, Anthony Yeboah … In einer richtig bunten Mischung finden sich kuriose Spiele genauso wie alle möglichen Informationen zu: denkwürdigen Spieleraussagen oder Fußballersongs; zu Stadien, die ihren Namen wechsel(te)n; zu Spielern mit außergewöhnlichen Angewohnheiten oder Hobbies; zu fulminant erfolgreichen wie absolut erfolglosen Vertretern der Fußballzunft (Trainer wie Spieler) …

Mir hat gefallen, wie bunt und die Informationen zusammengewürfelt sind. Obwohl die kleinen Info-Happen geordnet nach Vereinen präsentiert werden, ist das doch eine nette Fundgrube zu allen möglichen Fußballkuriositäten. Wie schon gesagt: Insgesamt bekommt man damit mehr nützliches oder interessantes Wissen, als man bei dem Titel meinen mag.

Alles in Allem: Dieses kleine aber feine Fußball(taschen)buch trägt Wissen verschiedener Vereine von Bayern München über Borussia Dortmund und Schalke 04 bis Mainz 05 zusammen. Es konzentriert sich überhaupt nicht nur auf Wissen über Borussia Dortmund, wie Titel und Untertitel auf den ersten Blick vermuten lassen. Außerdem ist dieses Wissen tatsächlich mehr als unnütz und in großen Teilen einfach sehr interessant. Ich halte das für eine angenehme Minuten-Entspannungslektüre für Fußballbegeisterte.


Perform Better Europe Athletik Training Kit
Perform Better Europe Athletik Training Kit

5.0 von 5 Sternen Tolles Allround-Trainings-Equipment für Koordination und Schnelligkeit – für Laufsportler aller Art, 11. Februar 2016
Für ein professionelles Schnelligkeits- und Koordinationstraining ist das wirklich schon Profimaterial. Mit den Hurdles (zu deutsch: Hürden) kann man geniale Springübungen machen, die richtig in die Oberschenkel gehen.
Die Saucer Cones setze ich für alle möglichen Drills ein. Man kann natürlich Dinge wie die Saucer Cones durch andere Dinge ersetzen. Allerdings macht es mit diesem Material einfach mehr Spaß und ist professioneller. Zudem ist es beispielsweise sehr sinnvoll mit den roten Hütchen zu trainieren, die gut sichtbar sind, statt sich irgendwelche Steine oder andere Gegenstände auf den Boden zu legen (z. B. Stichwort: Verletzungsrisiko). Dasselbe gilt für die sogenannte Ladder! Natürlich könnte man auch einfach „Stöckchen“ auf einen Waldweg legen, um für Koordinationsübungen Sprossen zu simulieren. Mit dieser gut sichtbaren „Leiter“ geht es allerdings viel besser von der Hand – und das Training macht einfach mehr Freude.

Mir haben die drei verschiedenen Trainingsgegenstände viel Freude ins Training gebracht. Ich denke, dass sich das Trainingsmaterial auch sehr gut im Hobbysportgruppenbereich einsetzen lässt (z. B. beim Basketball oder Handball), um wieder Pepp ins alltägliche (oft weniger beliebte) Aufwärmtraining zu bringen. Es muss ja nicht immer das übliche Im-Kreis-Laufen in der Sporthalle oder auf dem Platz sein oder das altbekannte „Warmspielen“ …

Alles in allem … ist das ein ziemlich geniales Allround-Trainings-Equipment. Auf den ersten Blick sind 100 EURO ein stattlicher Preis. Allerdings hat man damit aber auch eine ziemlich professionelle Ausstattung, um auch als ehrgeiziger Hobbysportler ein abwechslungsreiches Training durchzuführen. Leistungsorientierten Lauf-Sportlern aller Art kann ich dieses Set aus eigener Erfahrung empfehlen. Es bietet ziemlich unspektakulär, aber effektiv, alles, was das abwechslungsreiche Lauf- und Koordinationstraining schöner macht.


Tiere töten und essen: Von der natürlichsten aller Lebensweisen
Tiere töten und essen: Von der natürlichsten aller Lebensweisen
von Steven Rinella
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen interessanter Einblick in die Welt eines US-amerikanischen Jägers und seiner „Philosophie“ …, 3. Februar 2016
„Tiere töten und essen“ – das ist eigentlich ein ziemlich martialischer Titel für ein Buch. Gleichzeitig sollte sich jeder Fleisch(fr)esser von uns vor Augen halten, dass Tiere, die wir essen nun einmal zunächst getötet werden müssen, bevor wie sie zubereiten. Und da ist es wohl besser, wenn es sich dabei um Tiere handelt, die „glücklich“ und in freier Wildbahn gelebt haben, anstatt in irgendwelchen Mast- und Zuchtbetrieben mit Essen vollgestopft und unter lebensverachtenden Bedingungen schließlich auf der Schlachtbank abgemurkst werden …

Hinter dem etwas martialisch klingenden Titel verbirgt sich letztendlich eine Sammlung von Geschichten rund um die Jagd. Schon die einleitende Geschichte, in der der Jäger Steven Rinella davon erzählt, wie er bei der Truthahnjagd plötzlich Aug in Aug mit einem Schwarzbären steht, gibt den Grundtenor des Buches vor. Spannende Geschichten und interessante Erlebnisberichte paaren sich mit fast schon philosophischen Passagen über die Jagd, den Tod – und das Leben selbst. Dabei macht er deutlich, was Jagd für ihn bedeutet sieht und dass er der Mainstream-Meinung, Jagd sei nur eine Passion schießwütiger Hinterweltler und tötungslüsterner Neandertalmenschen mehr als gute Argumente entgegensetzen kann. Jagd ist für ihn auch nicht nur die Möglichkeit zur Befriedigung eines menschlichen Urinstinkts, sondern eine Form gerade während des Jagens die Schönheit des Lebens zu spüren.
Nach der Interpretation von Steven Rivella ist der Jäger gerade das, wozu der Mensch im Laufe der Evolution gemacht wurde und was ihn gerade dadurch zum Teil der Natur macht. Und gleichzeitig meint er, dass diese Haltung und vor allem die Tatsache, dass er im „Einklang mit der Natur tötet“ zumindest von all jenen akzeptiert und bejaht werden müsste, die Fleisch essen (und damit ebenfalls das Töten von Tieren stillschweigend akzeptieren) – zumal diese sogar bereit sind, das Fleisch “industrieller“ und nicht artgerecht gehaltener Tiere zu essen … Ansonsten hat für Rinella die Jagd auch noch ganz andere Reize; sie verspricht die Erfüllung verschiedener Wünsche und Sehnsüchte: des Eins-Seins mit der Natur, der Möglichkeit zur „Beziehung“ zum selbst zubereiteten Essen, zu körperliche Aktivität … Vor allem aber bietet sie eines: das pure Abenteuer.
In seinen „Jagdgeschichten“, wie Rinella sie nennt, nimmt er den Leser mit auf eine Reise in die verschiedensten Landschaften der USA oder bis nach Mexiko. Von Montana bis Alaska setzt er Truthähnen, Hirschen und Karibus hinterher oder fischt er oder stellt Fallen auf. Dieser Jäger erzählt also nicht von der fast schon touristisch organisierten Großwilderei vermögender Menschen in Afrika oder von der eher deutschen / europäischen Jagdform durchorganisierter Treibjagden oder des eher „beschaulichen“ Ansitzens auf einem Hochsitz. Er erzählt eher von der amerikanischen Art des Jagens. Sie ist verbunden mit dem Gefühl unendlicher Weite, aber auch von der ganz persönlichen Geschichte Steven Rinellas. Wie er selbst sagt, ist sein Buch auch eine Art Rebellion gegen die Verteufelung der Jagd und des Jagens von Menschen, die sich seiner Meinung nach in der zivilisierten, hochindustrialisierten Welt abgeschirmt haben von den Gesetzen der Natur. Er zeigt auch die Absurdität der paradoxen Welt, in der wir leben: Wir scheinen vor den Supermarktregalen und Fleischtheken mehrheitlich vergessen zu haben, dass wir selbst nach Meinung des Autors letztendlich noch immer gefangen sind von den Gesetzen der Natur. Er zeigt auch, wie pervers es eigentlich ist, dass wir Fleischesser in Kauf nehmen, das unschöne „Geschäft des Tötens“ in die Hände anderer zu legen – oder gar das Jagen als unzivilisierte und mordlüsterne Tätigkeit verurteilen.

Schön finde ich an diesem Buch, dass Steven Rinella seine ganz persönliche Geschichte vom und über das Jagen geschrieben hat. Er bettet die Jagdgeschichten ein in seine Biografie aber auch in eine Art ‚Kulturgeschichte des Jagens‘ von ihren Anfängen bis heute. Dabei blickt er in die Bibel genauso wie auf die Entwicklungsgeschichte des Menschen und seinen Werdegang vom Jäger und Sammler zum Bauern. Er beleuchtet die Argumente der Jagdgegner also genauso wie die Konkurrenz zwischen den Instinkten der Jagd und des Anbaus von Nahrungsmitteln sowie die unterschiedlichen Lebensweisen von uns Menschen früher und heute. Darüber hinaus reflektiert er aber auch sein eigenes Handeln. Fast meinte ich manchmal, ihm bei der Entwicklung seines Denkens über sich selbst auf diesen Seiten zuschauen zu können. Bei alledem geht es ihm nicht um die Rechtfertigung seiner Leidenschaft oder gar eine Verteidigung gegen Jagdgegner. Es geht ihm offenbar viel eher darum, sich selbst und den Sinn des Jagens für ihn (und die Menschheit?) zu verstehen. Mir hat dieses Buch gefallen, auch wenn ich selbst nur bei Jagden als Treiber oder beim Ansitzen als Beobachter dabei war und keinen Jagdschein besitze. Trotzdem fand ich „Tiere töten und essen“ ein interessantes Buch, von dem ich – so komisch es klingen mag – einiges über das Leben dazugelernt habe.

Insgesamt: Dieses Buch ist von einem Jäger geschrieben, der gerade auch dem Uneingeweihten einen ganz tiefen Einblick in eine faszinierende fremde Welt und Denkweise gibt. Es ist viel mehr als die Aneinanderhäufung wilder Jagdgeschichten. Es ist eine Mischung aus Jagderzählung, Biografie und Blick auf die Menschheitsgeschichte. Es bietet gerade in der Kontrastierung zwischen der industrialisierten Welt unserer hochmodernen Zivilisation und den letzten natürlichen Refugien für den ureigensten „Kampf“ zwischen Mensch und Tier einen neuen Blick auf das Leben selbst …


Perform Better Europe PB Black Kettlebell (Stück) 16kg
Perform Better Europe PB Black Kettlebell (Stück) 16kg

5.0 von 5 Sternen … lässt den Muskel … katern und wachsen …, 25. Januar 2016
Ich schätze diese Neuentdeckung sehr. Anfangs war ich mir unsicher, ob ich auch mal so eine Kanonenkugel mit Griff ausprobieren sollte. Da ich aber seit Jahren immer mal wieder mit klassischen Hanteln trainiere, habe ich mir dieses Ding einfach mal zu Weihnachten gewünscht – und diese 16-kg-Kugel bekommen …
Gleich vorneweg von mir wie von allen, die mit diesen Kugeln trainieren: Man muss umsichtig mit der Kugel umgehen, weil es zuhause ganz schön Schade anrichten kann, wenn die Kugel aus der Hand gleitet. Außerdem besteht bei falschem Training ein Verletzungsrisiko. Deswegen empfehle ich, sich dem Training langsam zu nähern und es erst einmal ganz ruhig angehen zu lassen (z. B. beim Schwingen). Außerdem empfiehlt es sich nach meiner Erfahrung, sich ein Buch oder eine Trainings-DVD dazu zu kaufen, um das gesunde Training mit der Kugel kennenzulernen. Wenn man den Bogen einmal raushat, kann man mit der Kettlebell ein sehr forderndes Training absolvieren (z. B. im heimischen Fitnessraum, Keller o. Ä.).
Es handelt sich hier zunächst einmal „einfach“ um eine 16 kg schwere schwarze Kugel mit Griff. Allerdings hat die es ganz schön in sich: Egal ob ich sehr dynamisch mit Schwungbewegungen trainiere oder verschiedene Hebeübungen ausführe, muss ich sagen, dass 16 kg schon recht ordentlich in die Muskeln gehen. Das gilt ganz besonders bei Übungen, die man mit einem Arm ausführt. Wer – wie fortgeschrittenere Kettlebell-Kenner, die Kugel mit einem Arm in einem Zug von unten nach oben über/neben den Kopf stemmen können will, muss entweder viel üben – oder hat schon ganz schön Kraft … ich jedenfalls habe es anfangs auch in mehreren Anläufen nicht geschafft und brauchte ca. 4 Monate, bis es mir ohne Zittern, Hängen und Würgen gelang. Belohnt wurde ich einerseits in einem muskulöseren Rücken und vor allem um einiges kräftigeren Armen (man sieht es auch).

Insgesamt ist das Training mit dieser Kugel nicht ohne. Es ist schweißtreibend, bietet Muskelkatergarantie und verlangt einem einiges an Fleiß und Trainingsbereitschaft ab. Belohnt wird man nach meiner Erfahrung nicht nur mit jeder Menge Muskelkater, sondern auch mit Kraftzuwachs im Oberkörper und in den Armen (wenn man sie zusammen mit Kniebeugen etc. einsetzt, kann man auch die Beine intensiv trainieren). Wer bereit ist, ordentlich und regelmäßig zu trainieren und mal etwas Neues abseits der gängigen Kurzhanteln auszuprobieren, wird belohnt. Ich bekam durch das Training mit dieser Kettlebell ein ganz neues Trainingsgefühl, das ich nicht mehr missen möchte, und ich habe eine neue Methode kennengelernt, ein unglaublich intensives Muskeltraining zuhause durchzuführen.


Perform Better Europe PB Blueroll nicht definiert
Perform Better Europe PB Blueroll nicht definiert
Wird angeboten von Perform Better Europe
Preis: EUR 31,90

5.0 von 5 Sternen Weil ich in letzter Zeit viel über das Faszientraining und diese Rollen gelesen habe …, 23. Januar 2016
… kaufte ich mir jetzt diese Rolle. Sie ist ungefähr 30 cm breit und hat einen Durchmesser von 15 Zentimetern. Sie ist absolut geruchslos. Für diese Rolle habe ich mich entschieden, weil es hieß, sie sei schön hart. Ich dachte mir, dass ich mir damit vor allem die Verhärtungen in meinem Rücken selbst wegmassieren könnte. Und: klappt tatsächlich. Nach anfänglichem etwas unsicherem Darauf-Herumrutschen hatte ich schnell den Dreh raus und wende die Massage nun schon seit einigen Wochen an (ein Buch hat mir dabei geholfen, dies auch einigermaßen „professionell“ anzugehen).
Ich las, dass sehr viele Sportler inzwischen auf solche Rollen schwören, weil sie damit besser regenerieren oder sie zum Aufwärmen einsetzen. Ich bin nicht der allergrößte Sportler. Aber gerade deswegen kann ich meine Verspannungen eben auch nicht einfach durch Joggen oder so davonlaufen. Radfahren tue ich aber schon regelmäßig. Und manchmal bin ich dadurch im Rücken zusätzlich verspannt. Da freue ich mich, diese Rolle hinterher anwenden zu können.

Alles in Allem bin ich mit der Blueroll sehr zufrieden. Es ist einfach eine gute Sache, sich selbst eine unkomplizierte Massage gönnen zu können. Mit etwas Übung macht das schnell ziemlich Spaß und ist sehr effektiv. Diese Rolle ist angenehm hart und bietet problemlos genug Widerstand, um auch einen über viele Tage und Wochen am Schreibtisch verspannten und durchgehärteten Männerrücken ordentlich zu bearbeiten. Mir gefällt es, nach einem längeren Schreibtischarbeitstag oder einer überlangen Autofahrt ein paar Minuten auf dieser 30 cm langen Rolle herumzurollen.


Quentin Tarantino Unchained: Die blutige Wahrheit
Quentin Tarantino Unchained: Die blutige Wahrheit
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen gelungene Biografie über den Ausnahmeregisseur auf Deutsch – neuer Blick auf Person und filmisches Schaffen, 11. Januar 2016
Es gibt Leute (Cineasten wie Gelegenheitskinogänger und -filmseher), die verstehen seine Art von Filmen nicht. Und es gibt die, die seinen Mix aus Gewalt, kreativen Szenedialogen und den vielen Filmzitaten lieben und als „Kult“ verehren. Ich denke, eines ist beiden gemeinsam: Jeder von ihnen kennt (zumindest dem Namen nach!) Filme wie Pulp Fiction, Kill Bill oder Inglorious Basterds.

Gefallen hat mir an dieser Biografie von Michael Scholten zunächst einmal, dass sie in einem lebendigen Erzählstil daherkommt. Bereits die Eingangsszene, in der Tarantino seinen Vater „zum Teufel schickt“ könnte kaum bildhafter und eindrücklicher in ein paar Zeilen erzählt werden. Überhaupt wird das gesamte Leben des „Kultregisseurs“ sehr plastisch und anschaulich erzählt. Seine „schwierige“ Kindheit und die Entwicklung vom erfolglosen Pornokinoeinlasser und Videoverleihangestellten hin zum gefeierten Oskarpreisträger und Erfolgsregisseur werden interessant uns spannend erzählt. Die Art und Weise, wie der Autor immer wieder auch Inhalte oder Szenen von Filmen mit einfließen lässt und damit filmisches und privates Leben auf interessante Weise miteinander verknüpft, fand ich ebenfalls beeindruckend. Und insofern Tarantino selbst in seine Filme ja bekanntlich Szene- und Dialogzitate aus anderen Filmen einfließen lässt und mit neuen Handlungen neu sampelt, ist diese Erzählweise des Biografieschreibers eine durchaus gelungene Hommage in Form einer Nachahmung des Regie- und Erzählstils seines Untersuchungsobjekts. Da kann ich nur schreiben: Chapeau!

Die Qualität der Biografie offenbart sich in der Rückschau einige Tage nach dem Lesen bei mir auch so: Sie regt wunderbar dazu an, einige Tarantino-Filme – wie Django Unchained und den eher unbekannteren aber genialen Jackie Brown – wieder hervorzukramen und mit frischer Brille „neu“ zu entdecken. Alleine dieser Perspektivwechsel machte die Biografie für mich lesenswert. Doch gerade auch der Blick auf den „Meister“ als Privatmann war für mich eine kleine Offenbarung.
Obwohl man bei Wikipedia und im Internet einiges über Tarantino lesen kann und ich über die Jahre lesen konnte, fand ich hier doch viele Neuigkeiten in geballter Ladung. Das liegt nicht nur daran, dass Fakten durch eine neue Darstellung und Erzählweise in neuem Licht erscheinen. Es liegt schlicht auch daran, dass ich Dinge erfuhr, von denen ich bisher nichts wusste. Dass Tarantino die Liebe zum Kino und zum Film quasi direkt mit der Muttermilch eingesogen hat, weil seine Mutter ihn schon als kleines Kind bei diversen Kinofilmvorführungen dabei hatte, ist nur eine von vielen Anekdoten. Sein Leben selbst liest sich wie eine Filmografie. Verschiedene Lebensabschnitte sind nämlich auch immer damit verbunden, dass er bestimmte Filme sah, die ihn beeinflussten. Aus ihnen bastelte er dann in seinem filmischen Schaffen schließlich den für ihn urtypischen Stil aus Retro-, Zitat-, Gewalt- und interessanten Handlungs- und Dialogmomenten zusammen.

Nachdem ich dieses Buch gelesen hatte, war mir klar, warum dieser Mann so gerne und geradezu virtuos verschiedene Filmgenres unnachahmlich zu seinem ganz eigenen Stil miteinander mischt. Besonders der Blick hinter die Kulissen seiner Filmsets und bis in den Schneideraum fand ich extrem interessant. In vielen der beschriebenen Szenen oder Statements des Regisseurs wird deutlich, wie viel er sich beim Schreiben von Drehbüchern, aber auch bei der Regieführung, der Auswahl der Schauspieler/innen und schließlich im Schneideraum denkt. Auch gelingt es Herrn Scholten, den kreativen Aspekt bei Tarantinos gesamter Arbeit in allem möglichen Filmen sehr gut auszuleuchten. Auf diese Weise bringt er ein sehr gutes Gesamtbild des Oevres zustande – und wahrscheinlich dürfte er damit vielen Menschen dabei helfen, noch mehr Neues in den Filmen zu entdecken bzw. diese Filme überhaupt (neu) zu erschließen. Alleine dafür – abseits der Darstellung des Lebenswegs von Quentin Tarantino lohnt es sich, diese Biografie zu lesen …

Insgesamt: Diese Biografie über den Meister des Films der ganz eigenen und eigenwilligen Art fand ich klasse. Es erzählt, wie dieser „Kino-Popstar“ tickt. Ich bin begeistert, dass es endlich eine deutsche Biografie dieses Ausnahmeregisseurs aus Hollywood gibt, der gerade auch deutsche und österreichische Schauspieler dadurch „geadelt“ hat, dass sie in seinen Filmen tragende Rollen spielen durften.
Mir hat es richtig großen Spaß gemacht, diese Biografie in ein paar kurzweiligen Stunden in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr zu lesen. Ich freue mich, dass ich dieses Buch geschenkt bekommen und die Person hinter dem Regisseur und Phänomen „Quentin Tarantino“ sowie viele seiner Filme in neuem Glanz kennengelernt habe.


Humans of New York: Die besten Storys
Humans of New York: Die besten Storys
von Brandon Stanton
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Big Apple --- zum Reinbeißen inspirierende Blitzlichter auf Menschen. Geschichten, Träume, Wünsche, Ängste, Hoffnungen …, 15. Oktober 2015
Für mich ist „Humans of New York“ wirklich eine kleine Offenbarung. Der Band erzählt in phänomenalen Fotoaufnahmen und kurzen Texten die buntesten Geschichten verschiedenster Menschen aus einer sehr interessanten Stadt. Erwachsen ist dieses Buch laut Vorwort offenbar aus einem (Foto-)Blogging-Projekt, das von dem Fotografen und Blogger über mehrere Jahre langsam entstanden ist. Es sind zum einen die Charakterköpfe und schrillen wie stillen Menschen, die imponieren. Es sind zum anderen auch die kreativen Bildunterschriften (jeweils längere Antworten oder ein schlichter Satz auf eine Eingangsfrage), die entweder in Texten oder einem einzigen ungemein vielsagenden Satz oder Zitat das Leben eines Menschen auf den Punkt bringen.
Mit Sätzen wie „Ich brauche verdammt viele Tabletten, um mich in Gang zu halten.“ (S. 103) oder „Ich zeichne gerade den Mann, der mich vergewaltigt hat.“ haut Brandon Stanton einen immer wieder aus den Socken. Doch neben vielen nachdenklichen oder (lebens)philosophischen Statements blättert man auch durch ganz viel Lebensfreude und Fotos voll von Vitalität und Lebenssinn. Menschen aller Couleur kommen darin zu Wort: Vom Müllaufsammler über den Beinamputierten bis hin zum schwulen Paar. Vom kleinen Mädchen über eine bunt zusammengewürfelte Familie bis hin zur sechsundachtzigjährigen Frau. Vom Obdachlosen über das alte Ehepaar und die Schauspielerin bis hin zum Frackträger …

Ich finde das Buch unterhaltsam, witzig, tiefsinnig, inspirierend … es ist wahrlich geballte, aber doch ganz unprätentiöse Kunst, die sich auf über 400 Seiten zusammenfindet. Mir bereitet es seit zwei Tagen immer wieder Vergnügen, darin zu blättern. Für mich steckt das Leben selbst in diesen Seiten. Auch wenn ich im tiefsten Herzensgrunde „deutsch“ bin (was auch immer das eigentlich heißt) – und schon gar kein amerikanischer Großstädter – so hol(t)e ich doch viel Freude und Inspiration aus diesem Buch. Es wirft wunderbare Lichtkegel auf Menschen und Situationen, als stünden sie plötzlich für ein paar Sekunden auf einer Bühne, um einen winzigen Ausschnitt aus ihrem Leben zu erzählen. Und sie erzählen von ihren Ängsten, Wünschen, Träumen, Erlebnissen, Geheimnissen … Manches ist skurril oder kurios, anderes einfach nur normal, doch irgendwie fand ich das alles in seiner Zusammenstellung gelungen, interessant und spannend wie entspannend zugleich. Mich regte vieles zum Nachdenken oder zum Lachen an. Manchmal zu beidem gleichzeitig. Oder wie würden Sie auf folgenden kurzen Wortwechsel zwischen dem Fotografen und seinem Motiv reagieren (?):

Frage: „Wann haben Sie in Ihrem Leben am meisten gelacht?“
Antwort: „Als ich meine Scheidungspapiere erhielt.“

Alles in allem …
… hätte ich erst einmal nicht gedacht, dass es so viel Spaß machen kann, dieses Buch zu „lesen“. Dieser Fotograf und Blogger versteht sein Handwerk. Der Autor sagt selbst im Vorwort, das sei ein „umfassender visueller Katalog des Lebens auf den Straßen der Stadt“. Ich finde, es ist viel mehr. Die Mischung aus Porträt- und Situationsaufnahmen zusammen mit Sätzen wie „Am 26. Januar war ich acht Minuten lang tot. Seitdem habe ich echt abgefahrene Träume“ (S. 3) sind direkt aus dem Leben und reißen einen direkt in eine andere Gedankenwelt. Ich würde sagen: Hier bekommt (amerikanisches Großstadt-)Leben ein Gesicht. Der Autor zeigt in diesem grandiosen Werk durch wunderbare künstlerische Fotos und kleine Texte, wie das Leben im Big Apple pulsiert und tickt. Jedes einzelne Bild und seine Unterschriften zeugen davon, dass der Fotograf und Blogger diese Stadt – und seinen Beruf – liebt.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4