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Rezensionen verfasst von
Rudolf Kreuzeder "psychobimbo69" (freilassing)
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Who the Hell am I (UK Import)
Who the Hell am I (UK Import)
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 15,98

3.0 von 5 Sternen wer es braucht..., 7. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Who the Hell am I (UK Import) (Audio CD)
Schuster bleib bei deinen Leisten. So oder so ähnlich schoss es mir durch den Kopf als ich das erste Soloalbum des Tuff Frontmannes das erste Mal gehört habe. Das Stevie sich abseits von Tuff auch mal auf andere Weise ausdrücken möchte ist legitim und wenn man sich von einigen arg belanglosen Momenten nicht vergraulen lässt und man mit einem ruhigen Album zwischen friedvollem Countryrock und netter Singer/Songwriter Musik etwas anfangen kann dann hat man sich mit Who The Hell Am I" ein angenehmes Scheibchen für den nachmittäglichen Kaffeeklatsch angeeignet.

Den Blick auf das Cover sollte man tunlichst vermeiden, blinzelt einem von dort ein Stevie Rachelle entgegen der mit seiner schlechten Frisur und dem Mösenlechner Bart (Heißt das nicht Mösenlecker-Bart?? Anmerk. Jörg) ein bisschen wie Kurt Cobain beim Besuch bei Schwiegermuttern aussieht.

Man darf also froh sein das einem hier kein College Rock Album für Pullunder Träger sondern semirockige Flipflop Musik erwartet.

Ich nehme es Stevie Rachelle nicht krumm das er neben fetziger Hardrockmusik auch mal ein wenig einen auf Bon Jovi im Sanftmutsrausch macht. Schließlich will jeder mal kuscheln und da hat man mit W.T.H.A.I." ein lauschiges Hintergrundgeplätscher das nicht weh tut, schön kitschig und oberflächlich wirkt, bzw. den Hausfrieden mit dem lärmgeplagten Nachbarn bestimmt kein weiteres mal stört.

Nach soviel Easy Listening ist aber mal sicher das man wieder richtig Bock auf Noise hat.

Ob man nun zärtliche Oden an verstorbene Haustiere oder Selbtfindungstriporgien braucht sollte man aber doch im Vorfeld mit sich und seinem Geldbeutel geklärt haben.


(You Want to) Make a Memory
(You Want to) Make a Memory

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen business as usual, 26. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: (You Want to) Make a Memory (Audio CD)
Langsam kommt er in die Jahre unser Mr. New Jersey. Den schon seit einigen Alben eingeschlagenen Weg Richtung Bruce Springsteen kombiniert mit Nashville Country Sounds verfolgt er uns seine Jungs unbeirrt fort. Und das macht er hier wieder richtig gut. Waren die letzten Scheiben technisch top aber inhaltlich doch etwas belanglos so zeigt unser Lieblingsschmusesänger das er tatsächlich bereit ist ein wenig mehr tiefe ins Songmaterial zu stecken. Oder liegt es doch an Desmond Child das das die Ballade (You Want To) Make A Memory" der beste Herzschmerz-Kuschel-Anheizer seit Always" ist?

Was das mit Slippery When Wet" zu tun hat? Nichts natürlich aber wer auf solch ein Wunder hofft glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.

Die Livenummer I Love This Town" kommt ebenfalls recht gut rüber aber kann sich nicht mit der raueren und wirklich sehr guten Nummer Put The Boy Back In Cowboy" messen. Klingt homoerotisch, ist aber nicht so.

Hinten drauf noch das schwüle Video des Titeltracks gepackt und fertig ist der Appetithappen der Lust auf das neue, bald kommende Album machen soll.

Als Bovi Fan kann man sich die Single kaufen aber grundsätzlich macht das bei der zu erwarteten Im Radio totgenudelt" Kampagne nicht so viel Sinn.


Black Rain
Black Rain
Preis: EUR 6,99

13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen welch eine überraschung, 19. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Black Rain (Audio CD)
Der Madman of Rock ŽnŽ Roll, der Prince Of FuckinŽ Darkness ist zurück! Nein, nicht der vertrottelte Greis, die MTV Witzfigur zu der Ozzy geworden ist sondern die Heavy Metal Ikone.

Niemals hätte ich damit gerechnet das Ozzy nach dem blamablen Vorgänger noch so ein sattes und hervorragendes Album gelingen würde. Ob das nun an Co-Songwriter und Produzent Kevin Churko, Gitarrenmonster Zakk Wylde oder am Meister höchstpersönlich liegt ist mir vollkommen egal solange unterm Strich so eine Granate dabei rumkommt.

Der schleppende, tonnenschwere Opener Not Going Away" macht klar das hier wieder zu alten Tugenden zurückgefunden wurde und schon beim darauf folgenden I DonŽt Wanna Stop" (welches einen überrollt wie ein Tsunami, nur das der gegen diesen Song noch als sanftmütig zu bezeichnen ist) ist bewiesen das der Black Sabbath Frontmann noch einmal alle Reserven zusammengenommen hat um dem Fan eine würdige und angemessene Scheibe zu präsentieren. Und mehr als das beste sollte man bei Ozzy und seiner erlesenen Mannschaft auch nicht erwarten.

Der Titelsong ist eine Abrechnung mit den schlimmen aktuellen Geschehnissen auf der Welt und passt lyrisch perfekt zu der harten musikalischen Ausrichtung.

Insgesamt wurde das typische Osbourne Songwriting mit einem modernen Klanganstrich versehen. So klingt The Almighty Dollar" z.B. wie ein Marilyn Manson Song durch den Ozzy Katalisator gejagt. Im Allgemeinen wird besonders bei den Vocals viel mit Effekten gespielt um des Metal Gotts stimmlichen Abbau zu retuschieren, was aber bei weitem nicht als störend empfunden werden kann.

Als einzigen Ausfall würde ich die kitschige, obligatorische Ballade Here For You" bezeichnen die man so jetzt schon zu oft von Ozzy gehört hat. Ansonsten klingt vieles nach einer Mixtur aus bekannten Trademarks und dem ultraharten Sound den man von Zakks Band, den metallisch rockenden Black Label Society her kennt. Überhaupt scheint Zakk ein wenig das Zepter an sich gerissen zu haben, denn so dominant waren die Gitarren auf einem Ozzyalbum noch nie in den Vordergrund gemischt. Egal ob zerschmetterndes Riffing oder in Fetzen reißende Soli, hier stimmt an der Sechsseitigen einfach alles und Wylde beweißt aufs Neue das er zu den derzeit genialsten Zupfern der Szene gehört. Gegen die Power die sein Instrument erzeugt kommen einem die Riffsalven der letzten Machine Head wie ein lauer Furz vor.

Ich will es nicht verschreien aber wenn es sich hier um das letzte Studioalbum des Ozzman handeln, dann ist diese Scheibe ein würdiger Abgang.

Down To Earth" war bemüht modern, Black Rain" hingegen ist wirklich zeitgemäß und darf als geglückt in die Discographie aufgenommen werden.

Wem ich jetzt hierfür danken muss, ist mir wie oben beschrieben egal. Hier hat man es mit dem stärksten Ozzy Osbourne Output seit No More Tears" zu tun und an Black Rain" kommt man als Heavy Metal Anhänger nicht vorbei.


Peachfuzz
Peachfuzz
Wird angeboten von Good Buy Music - VERSANDKOSTENGUTSCHRIFT BEI MEHRFACHBESTELLUNG
Preis: EUR 19,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen genug zŽgenug, 14. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Peachfuzz (Audio CD)
2000 erschien über Stoney Records (das bandeigene Label)und im alten Europa bei Spitfire, nach 1985" die zweite Retrospektive mit raren und unveröffentlichten Songs aus den frühen Jahren. Die Natur solcher Scheiben ist meist ein schneller Cash In der für viel Geld wenig bietet. Aber wie so ziemlich alles bei Enuff ZŽNuff ist es hier komplett anders als bei anderen Bands.

Peach Fuzz" hat zwar ein karges Äußeres aber der Inhalte lässt einem vor Zufriedenheit mit dem Preis/Leistungsverhältnis zustimmend mit dem Kopf nicken.

Trotz des offensichtlichen, drogenbedingten Kopfsalat schaffen es die beiden Hauptcharaktere Donnie Vie und Chip ZŽNuff ihre Lieder in sich stimmig klingen zu lassen und streicheln das Gehör mit eingängigen und harmonischen Klängen. Das Beatlesfeeling das mit allen Nummern einhergeht lässt einen breit grinsend von großen, weichen Wolken träumen und offenbaren worin die Klasse und Einzigartigkeit dieser Gruppe liegt. Es ist verständlich wenn mancher über den mangelnden Biss und die fehlende Aggressivität klagt aber die ist nun mal kein Bestandteil der Band und dieses Albums.

Donnie ist kein hervorragender Sänger und die Instrumental-Fraktion ist nicht wirklich als hochvirtuos zu bezeichnen. Aber das ist auch gar nicht notwendig bei dem Können in Punkto Songwriting. Es wird eine Zeit kommen in der man Donnie und Chip als eines der ganz besonderen Duos bezeichnen wird. In einem Atemzug mit Jagger/Richards, Page/Plant,Lennon/McCartney oder um im Hardrockbereich zu bleiben, Tyler/Perry.

Klar, hier handelt es sich um Frühwerke aber so ausgearbeitetes und perfekt durcharrangiertes Material bekommt man nur sehr selten zu hören und es keimt der Zorn in einem wenn man bedenkt das die Jungs seit Anbeginn ihrer Karriere um ihren Lohn betrogen werden und bei weitem nicht die Aufmerksam bekommen die sie verdienen. Ob es daran liegt das sie von Anfang an in die falsche Schublade gesteckt und als etwas angepriesen wurden als sie sind?

Enuff ZŽNuff schreiben keine Songs, sie schreiben Hits. Und zwar sehr gehalt- und anspruchsvolle. Lieder wie YouŽre Not Me" oder Happy Holiday" bieten mehr musikalische Substanz als alles was man heute in 24 Stunden MTV geboten bekommt. Ich laufe jetzt wohl in Gefahr mich in Lobpreisungen zu verlieren als höre ich jetzt auf mit dem klaren Befehl Enuff ZŽNuff eine Chance zu geben. Und was spricht dagegen mit Peach Fuzz" anzufangen?


Peach Fuzz
Peach Fuzz

5.0 von 5 Sternen genug zŽgenug, 14. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Peach Fuzz (Audio CD)
2000 erschien über Stoney Records (das bandeigene Label)und im alten Europa bei Spitfire, nach 1985" die zweite Retrospektive mit raren und unveröffentlichten Songs aus den frühen Jahren. Die Natur solcher Scheiben ist meist ein schneller Cash In der für viel Geld wenig bietet. Aber wie so ziemlich alles bei Enuff ZŽNuff ist es hier komplett anders als bei anderen Bands.

Peach Fuzz" hat zwar ein karges Äußeres aber der Inhalte lässt einem vor Zufriedenheit mit dem Preis/Leistungsverhältnis zustimmend mit dem Kopf nicken.

Trotz des offensichtlichen, drogenbedingten Kopfsalat schaffen es die beiden Hauptcharaktere Donnie Vie und Chip ZŽNuff ihre Lieder in sich stimmig klingen zu lassen und streicheln das Gehör mit eingängigen und harmonischen Klängen. Das Beatlesfeeling das mit allen Nummern einhergeht lässt einen breit grinsend von großen, weichen Wolken träumen und offenbaren worin die Klasse und Einzigartigkeit dieser Gruppe liegt. Es ist verständlich wenn mancher über den mangelnden Biss und die fehlende Aggressivität klagt aber die ist nun mal kein Bestandteil der Band und dieses Albums.

Donnie ist kein hervorragender Sänger und die Instrumental-Fraktion ist nicht wirklich als hochvirtuos zu bezeichnen. Aber das ist auch gar nicht notwendig bei dem Können in Punkto Songwriting. Es wird eine Zeit kommen in der man Donnie und Chip als eines der ganz besonderen Duos bezeichnen wird. In einem Atemzug mit Jagger/Richards, Page/Plant,Lennon/McCartney oder um im Hardrockbereich zu bleiben, Tyler/Perry.

Klar, hier handelt es sich um Frühwerke aber so ausgearbeitetes und perfekt durcharrangiertes Material bekommt man nur sehr selten zu hören und es keimt der Zorn in einem wenn man bedenkt das die Jungs seit Anbeginn ihrer Karriere um ihren Lohn betrogen werden und bei weitem nicht die Aufmerksam bekommen die sie verdienen. Ob es daran liegt das sie von Anfang an in die falsche Schublade gesteckt und als etwas angepriesen wurden als sie sind?

Enuff ZŽNuff schreiben keine Songs, sie schreiben Hits. Und zwar sehr gehalt- und anspruchsvolle. Lieder wie YouŽre Not Me" oder Happy Holiday" bieten mehr musikalische Substanz als alles was man heute in 24 Stunden MTV geboten bekommt. Ich laufe jetzt wohl in Gefahr mich in Lobpreisungen zu verlieren als höre ich jetzt auf mit dem klaren Befehl Enuff ZŽNuff eine Chance zu geben. Und was spricht dagegen mit Peach Fuzz" anzufangen?


The Wildhearts
The Wildhearts
Wird angeboten von the_book_depository_uk
Preis: EUR 10,13

5.0 von 5 Sternen überraschend gut, 13. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: The Wildhearts (Audio CD)
Für ihr letztes Album mussten die Wildhearts einiges an Schelte einstecken von ihren Anhängern und tatsächlich mangelte es der Scheibe ein wenig an der Fetzigkeit und dem zündenden Songmaterial. Haben Ginger und seine Jungs etwa das Feuer verloren?

Wenn man sich den aktuellen, selbstbetitelten Longplayer anhört sind sämtliche bedenken wie vom Winde verweht.

Das mag einerseits an der Rückkehr von original Drummer Ritch Battersby und Neuzugang Scott Sorry (Amen, Brides Of Destruction) liegen aber vor allem an den großen Melodien und Hooks gepaart mit einem modernen, schon fast Nu-Rock lastigen Sound.

Der neunminütige Opener Rooting For The Bad Guy" hat mich anfangs etwas irritiert mit seinem Heavy Metal Geist und der harten Ausrichtung aber spätestens mit dem darauf folgenden The Sweetest Song" ist klar das man zu alter Stärke zurückgefunden hat. Ich gehe soweit und behaupte das dies das beste Lied ist welches je Gingers Feder entsprungen ist. Die Nummer paart aggressives Metal Facepunching mit einem zuckersüßen Chorus der die wüsten Beleidigungen mit einem Nananana Part schmückt. Eine Hymne die nach Singleauskopplung schreit.

Hiermit ist aber noch nichts von der Energie verbraucht und man erfindet sich mit jedem Song aufs neue indem man angesagte Klänge aus allen Genres mit dem klassischen Stil der Wildhearts geschickt kombiniert und somit wirklich etwas Eigenständiges erschafft.

Punkrock trifft auf epische Elemente, wilde Moshparts paaren sich mit Pop Melodien und hymische Ohrwürmer stehen nicht im Gegensatz zu abgehackten, vertrackten Rhytmen.

Vielleicht kann man die Form der Wildhearts derzeit mit der Fitness vom VfB Stuttgart vergleichen. Es ist einfach eine Freude mitzubekommen wie sich die Mannschaft an Spitze spielt. Während die Backyard Babies mit ihrem Retrosound auf die Schnauze gefallen sind, rocken sich Ginger und Co. zurück in die Championsleague.

Schade nur das ich in meinem Bekanntenkreis keinen Billy Joel Fan habe, denn es wäre ein Fest ihm das Cover von The New Flesh" vorzuspielen.

Wildhearts" beinhaltet also alles was man sich von der Band wünscht und noch mehr. Quasi die Danko Jones Englands. Kaufen!


S/T
S/T

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen vorher unbedingt reinhören, 5. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: S/T (Audio CD)
Unter dem Namen Damage Control haben sich vier Typen zusammengefunden, von denen zwei zu meinen absoluten Lieblingskünstlern überhaupt gehören. Am Gesang Schmuse-Röchler und Reibeeisenstimme Spike von den Quireboys und am Langholz U.F.O. Tieftöner Pete Way. Zum Quartet zählt auch noch der ehemalige AC/DC Schlagzeuger Chris Slade und die Sechsseitige bedient der als Produzent (auch auf diesem Album!) bekannte Robin George. Kein Wunder das vom Cover stolz der Union Jack weht.

Bei diesem exquisiten Line-Up erwartet man selbstverständlich mehr als nur ein amtliches Hardrock Kaliber. Und obwohl die vier wirklich fein miteinander harmonieren bleibt nach der anfänglichen Euphorie ein weißbiertrüber Blick auf die Realität zurück.

Nicht das die Songs schlecht wären, mitunter haben sich wie Wurzelholz knarrende Bluesrocker als auch Balladen zum Busen schmusen eingefunden. Nein, die seltsame Produktion macht das Kraut nicht fett.

Angestrebt wurde ein Sound, wie auf ZZ Tops Antenna" oder AC/DCs Ballbreaker", aber vor allem was den Klang der Gitarre anbelangt wäre ein bisschen weniger Trockenheit und ein wenig mehr Leben aufregend gewesen. Man hat zeitweise das Gefühl da man das was man nicht hört auch nicht fühlen kann. Und das ist der Makel, dem sich Damage Control gefallen lassen muss. Kultige Tresen-Smasher wie Dead Man Walking", Selfish" oder der Titeltrack können dennoch einiges und insgesamt muss man die Scheibe, bzw. die Zusammenarbeit als geglückt bezeichnen.

Wenn abseits der Hauptbetätigungsfelder der Herren mal wieder Zeit übrig bleibt, dann freue ich mich gerne auf eine weitere Schadenskontrolle.

Beim nächsten Mal aber bitte einen externen Produzenten hinzuziehen.


Blowin' Up the Machine
Blowin' Up the Machine
Wird angeboten von groovetemplemusic
Preis: EUR 4,49

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen relativ enttäuscht, 5. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Blowin' Up the Machine (Audio CD)
Drei Riot Grrrls wollen es wissen. Einige hier werden Meldrum als Support von Motörhead her kennen und die werden möglicherweise eh hier schon zum lesen aufgehört haben.

Ich persönlich kann mit diesem Mischmasch aus Prong, Machine Head und anderem neumodischem Quatsch eh nicht soviel anfangen aber wenn sich dann noch Girlpower der Marke L7 reinschummelt, dann macht es mir kaum noch Spaß.

Gut gemacht und schön satt klingt die Chose ja aber wenn man sich schon auf Nu-Metal oder Crossover verlässt, dann sollte die Songwritingschule zu Ende absolviert sein. Härte allein reicht in den seltensten Fällen und der Promibonus auf der Scheibe (Gene Hoglan trümmert relativ unspektakulär in die Felle und Lemmy ist auf einer Nummer mal im Hintergrund zu hören) ist im Grunde nichts wert wenn man auf die Dauer nur Ideen verwurstet die andere schon längst besser in Licht gerückt haben.

Bitte nicht falsch verstehen, für Emokiddies mag die Scheibe schon unterhaltsam sein aber jemanden der harte Musik länger als ein halbes Jahr hört, dem fallen bald mal die Augendeckel runter.

Wer meint er könnte von der hübschen Optik auf den Inhalt schließen, dem rate ich mit Another Kind" oder Get Yours" anzufangen. Fräulein Meldrum sollte ihre Gitarre lieber in den Dienst von einem Rob Zombie oder so stellen, da wäre sie gut aufgehoben und könnte sich miteinbringen.

So bleibt eine trotz schöner Produktion eher durchschnittlich bis langweilige Scheibe.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 16, 2011 5:46 PM MEST


Goodbye Rock N Roller
Goodbye Rock N Roller
Preis: EUR 17,91

2.0 von 5 Sternen leider braucht man es nicht, 4. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Goodbye Rock N Roller (Audio CD)
Es ist schon einige Jährchen her das ich in "Goodbye Rock ŽnŽ Roller" reingehört habe und eine verschwommene Erinnerung im Hinterstübchen sagt mir das es dafür bestimmt einen Grund gibt. Aber nachdem mir das aktuelle Schätzchen des ehemaligen Pretty Boy Floyd Recken so gut ins Ohr ging wollte ich nochmals einen Versuch wagen. Aber manche Sichtweise ändert sich auch durch die zeitliche Distanz nicht.

Das von Kristy Krash Majors komplett selbst eingetrümmerte Album kommt leider nicht über Demoqualität hinaus und man muss sich schon fragen was sich Perris Records dabei dachte so etwas ins Programm zu nehmen. Ein Freundschaftsdienst an einen Kumpel, der aus seinem Namen noch etwas Kapital schlagen möchte?

Nein, so schlimm ist es dann doch nicht. Man merkt den Songs schon an das sie mit und für den Spaß an der Freude geschrieben wurden. Leider ist allein der billige Drumcomputersound so tierisch nervend, das man vorzeitig den Stecker ziehen möchte. Und auch Majors Stimme ist nicht wirklich als brauchbar zu bezeichnen.

Das man dem trashigen Charme trotzdem erliegen kann, merkt man ja auch an Adam Bombs Pure S.E.X.", welches als Vergleich herhalten darf.

Und wirklich schlecht, wenn auch nicht weltbewegend, sind rotzige Glampunker wie Hey Hey Punks" oder Where It Ends" nicht. Alexia" ist sogar richtig geil oder wäre es im richtigen Klanggewand. Dafür möchte man dem Drittligisten Kristy für das verhunackelte 21st Century Digital Boy" die Matte rasieren. Diese Scheiße hätte nicht sein müssen.

Wer sich an kitschigem und billigem Bubblegum erfreuen kann, der wird mit Goodbye Rock ŽnŽ Rock" vielleicht eine heitere Stunde haben. Ansonsten gibt der Markt heute viel, viel Besseres her. Zum Beispiel Majors aktuelles Soloalbum.


For Those About to Sniff Some Glue
For Those About to Sniff Some Glue
Preis: EUR 17,70

1.0 von 5 Sternen spart euch das geld, 28. April 2007
Rezension bezieht sich auf: For Those About to Sniff Some Glue (Audio CD)
Herrschaftszeiten noch einmal, was soll das Kristy? Es ist ja schön für dich, dass du Ramones Fan bist, wer ist das schließlich nicht? Aber wieso in drei Teufels Namen, kommst du auf die hirnrissige Idee, das dies irgendjemanden interessieren könnte?

Wenn du diese Einflüsse ab und zu in deinem Ein-Mann-Scheiben anklingen lässt, dann freut uns das. Ein komplettes Tributalbum aber, welches den simplen Punkrock der Ramones in noch einfacheren Klarlack Versionen verbrät nervt nur noch. Ich rechne es dir hoch an, das du wenigstens die Finger von den wirklich großen Stücken gelassen hast. Auch scheinst du die Nummern kapiert zu haben. Die Umsetzung jedoch ist so überflüssig und unwichtig, wie sonst kaum was.

Such dir ein paar Kumpels und mach weiterhin halbgare Glamrockalben. Das kannst du und das wollen einige Leute auch hören. Besser noch du kriechst Steve Summers ganz tief in den Allerwertesten und bettelst darum das er dich an der anstehenden Pretty Boy Floyd Reunion teilhaben lässt.

Oder willst du wirklich in die Glamrock Geschichte eingehen als Oberarsch und Nichtskönner, der einmal das Glück hatte auf einem Klassiker mitzumischen? In diesem Fall besorge dir die Telefonnummer von Steven Adler. Obwohl sogar der bei dieser Scheibe Angewidert wäre.

Und das will bei Steven schon was heißen.


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