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Rezensionen verfasst von
King of sunset town

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Foxtrot (1972)
Foxtrot (1972)
Wird angeboten von music-center
Preis: EUR 32,87

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Essen ist fertig..., 13. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Foxtrot (1972) (Audio CD)
Das vierte Album der Band um Peter Gabriel und Phil Collins ist eine Steigerung, aber auch die logische Fortsetzung des vorangegangenen Albums. Weniger einfache Songs, mehr progressive Songs. Die Songs werden komplexer, vielschichtiger. Anspieltipps sind das 23min-Epos "Supper's Ready", "Get em out by friday" und "Can-Utility and the coastliners".


Nursery cryme (1971)
Nursery cryme (1971)
Wird angeboten von music_fun
Preis: EUR 15,00

5.0 von 5 Sternen Genesis in Top-Form, 13. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Nursery cryme (1971) (Audio CD)
Das dritte Album der Prog-Combo um Peter Gabriel ist gleichzeitig ein Neubeginn. Erstmals trommelt Phil Collins für die Band. Genesis ist damit in Best-Besetzung. Was das Quintet Gabriel/Hackett/Banks/Collins/Rutherford hier zeigt ist nur ein Vorgeschmack auf die kommenden drei Alben, aber es ist Prog vom Feinsten. Anspieltipps sind das fabelhafte "The musical box", "The fountain of Salmacis" und "The return of the giant Hogweed".


Unvergessliches Chinesisch, Stufe A. Lehrbuch: TEIL 1
Unvergessliches Chinesisch, Stufe A. Lehrbuch: TEIL 1
von Hefei Huang
  Broschiert

59 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich richtig Chinesisch lernen, 13. August 2009
Ich lerne seit ca. drei Jahren (mit Unterbrechungen und unterschiedlichem Lernmaterial) Chinesisch. Ich hatte sogar im letzten Studiensemester an meiner FH zusätzlich einen Grundkurs in Chinesisch belegt. Leider lag die Priorität der Bücher immer auf dem Sprechen der Sprache (und somit PinYin) und das Lernen der Schriftzeichen blieb auf der Strecke. PinYin ist durch die vielen Homophone in der chinesischen Sprache jedoch nicht aussagekräftig. Man muss sich die Sprache wirklich "erarbeiten" - gerade auch indem man die Schriftzeichen nachzeichnet. Lesen allein bringt da häufig nicht viel.

Genau hier setzt das Buch "Unvergessliches Chinesisch" an: Man erarbeitet sich die Schriftzeichen mit dem Erlernen der Vokabel. So wird man vom ersten Kapitel an - zu Recht - ins kalte Wasser geworfen und in den Lerntexten fast ausschließlich mit den Schriftzeichen konfrontiert. Hört man die - separat erhältliche - CD dazu, so ist es aber ein Leichtes die Schriftzeichen auch zu sprechen. Die große Angst, nicht zu wissen, wie man das Schriftzeichen ausspricht, kommt hier gar nicht erst auf: Vor jedem Kapitel werden die Schriftzeichen ausführlich eingeführt und die Aussprache mit Deutschen Worten verglichen (z. B. Ta (Er, Sie, Es) wie in Tankstelle). Die Schriftzeichen werden in "leicht verdaulichen" Dosen von 5-8 Stück je Lektion eingeführt. Darüber hinaus gibt es immer noch ein bisschen Zusatzvokabular, das auch mit geübt wird.

Jede Lektion greift den gelernten Stoff aus den vorangegangen so detailliert wieder auf, dass man während dem Lernen der neuen Vokabeln und Schriftzeichen die bekannten wiederholt. Durch gezielte Übungen wird der Stoff vertieft. Gramatikalische Anmerkungen werden ebenso erwähnt wie landeskulturelle Besonderheiten.

Ich habe nun in drei Tagen die ersten drei Kapitel von Teil A durchgearbeitet. Zuerst höre und lese ich, anschließend arbeite ich die neuen Vokabeln im Arbeitsheft nach. Ich bin sehr begeistert von der Didaktik. Die Dosierung der neuen Vokabeln ermöglicht ein schnelles lernen. Derzeit lerne ich zwar eigentlich "nur" die Schriftzeichen nach (viele Worte kenne ich bereits in PinYin), da ich aber eine größere Pause beim Lernen gemacht habe, ist es für mich auch eine Wiederholung zur Auffrischung. Dennoch habe ich über die Erklärungen der Schriftzeichen erstmals auch ein Verständnis dafür, wie sich die Zeichen über die Radikale herleiten. Dieses Hintergrundwissen erleichtert mir das Lernen sehr und es macht Spaß, mir so die Sprache zu erarbeiten. Häufig erzählt dann ein Schriftzeichen eine Geschichte, die den eigentlichen Sinn umschreibt.

Chinesisch ist eigentlich nicht schwierig (die Grammatik ist ohne Beugungen und Flexionen sogar sehr einfach) - einzig die vielen Homophone und die komplexen Zeichen sind ungewohnt. Letztere erleichtern aber wiederum das Lernen, wenn man sie versteht.

Wenn jemand also Wert darauf legt, die chinesische Sprache als Ganzes und nicht nur für die Urlaubskommunikation zu lernen, sollte er dieses Lernpaket auf jeden Fall in Betracht ziehen. Es besteht aus zwei Teilen (A und B) und jeder Teil besteht aus Lehrbuch, Arbeitsbuch (mit Übungen) und 4 CDs zum Hören und Üben. Die zugehörigen Vokabelkarten zum Lernen bekommt man dann jeweils gratis direkt beim Verlag.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 11, 2011 5:57 PM MEST


Wir Brauchen Nichts
Wir Brauchen Nichts
Preis: EUR 10,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tele - die zweite..., 27. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Wir Brauchen Nichts (Audio CD)
Tele setzten die Gesetzmäßigkeiten ausser Kraft: Nach einem Superalbum MUSS einfach Mist kommen. So war es bisher...
Anders bei Tele: Da bekommt der Titel "Falschrum" aus dem letzten Album eine ganz neue Bedeutung...

Zugegeben: Am Anfang habe ich die Synthies vermisst, doch nach dem dritten Mal hören war das vergessen. Klasse Nummern, voller Ideen, raffinierte Arrangements und kluge Texte machen diese Platte ebenfalls zu einem Hörgenuss.

Doch man wird nachdenklich: Tele kommen aus Freiburg und sind vor einigen Jahren nach Berlin gezogen. Der Song "F. R. E. I." ist eindeutig eine Liebeserklärung an Freiburg ("In allen Städten mit F.R.E.I. vorne..."). Der Song "Bye bye Berlin" hingegen klingt fast wie ein Abschied von Berlin. Was planen die Jungs?

Genial allerdings die Wortspiele mit denen Tele immer wieder zu überraschen wissen (Es geht ein Riss durch die Welt - und die Sonne scheint rein). Die Unüberwindbarkeit von zwischenmenschlichen Barrieren mit der Hoffnung, dass trotzdem irgendwann einmal Friede und Einigkeit herrscht. Der Song "Fieber" scheint ohnehin Tele's Beitrag zur globalen Erwärmung zu sein. Listig ist hier auch die weitverbreitete Wegschaumentalität karikiert: "Wir können genau so weiter machen wie bisher - nur haben wir ab heute Fieber. (... wir reagieren nicht drauf - vielleicht hört's ja von alleine auf)."

Grandios auch die Gegensätze in "Wo soll das Hinführen" - obwohl sie sich am Ende ja doch noch treffen "Ich sage Halt und Du bleibst stehen".

Fantastisch auch der Song "Li la lass mich in Ruhe": Wir sind nur ein kleines Rädchen im System, keiner von den Mächtigen sieht seine Fehler ein - von daher: soll die Welt sich doch im Kreis drehen, wenn ich schon nichts bewegen kann, lasst mir doch wenigstens meine Ruhe. Selten so einen schönen Protestsong gehört!

Schön traurig auch der Song "So weit weg", der beschreibt, wie eine eingespielte Ehe zerbricht, weil sich die Partner auseinander gelebt haben. Trotz allem der sensible Blick auf das Zwischenmenschliche: "Wenn wir reden, dann kurz und leise - wir wollen uns nicht mehr wehtun - es reicht irgendwann. - Ich hab' es kommen sehen, sagst Du und weinst..." Und dann das Endgültige: "Ich kann nicht mehr zurück...".

Tele allerdings ob solcher Texte mit der "Münchner Freiheit" oder anderen Schlagerbarden zu vergleichen grenzt schon an Ketzerei. Zum Schlageridyll sind die Texte einfach zu anspruchsvoll...


Wovon Sollen Wir Leben
Wovon Sollen Wir Leben

5.0 von 5 Sternen Lange nicht so was gutes aus Deutschem Munde gehört, 27. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Wovon Sollen Wir Leben (Audio CD)
Tele - ein Phänomen: Kaum bekannt, dabei machen sie den genialsten, facettenreichsten und ideenreichsten Deutschpop mit pfiffigen Arrangements. Tiefgründige und teilweise gesellschaftskritische Texte sorgen dafür, dass man sich - öfter als man will - wie in einem Spiegel sieht. Generell ist das vorliegende Album ein super Album. Jeder Song eine runde Sache. Druckvolle Nummern wechseln sich mit verträumten und nachdenklichen, teilweise traurigen Songs ab. Nach Vergleichbarem sucht man auf der Deutschpop-Wiese vergebens.


Hymn for My Soul
Hymn for My Soul
Preis: EUR 16,99

1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ziemlich langweilig, 27. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Hymn for My Soul (Audio CD)
Hymn for my soul - es scheint der Altmeister des Soul zieht sich so langsam auf sein Altenteil zurück. Die Lieblosigkeit die man schon Phil Collins' letztem Album "Testify" unterstellen konnte, sie grassiert offensichtlich nun auch bei Joe Cocker. Die Titel dümpeln vor sich hin und endlose Wiederholungen (I believe, I believe, I believe, I believe...) machen ein Lied auch nicht wirklich interessant.

Trotzdem musste ich aufhorchen: Was war das? Beware of darkness? Joe Cocker covert Spock's Beard? Es gibt wenige, die sich an Stücke aus der Prog-Szene herantrauen, aber Joe Cocker hat es getan! Leider ist das Lied entsetzlich glattgestrichen und verstümmelt, aber trotzdem noch das Beste der CD, denn "As long as I can see the light" hat John Fogerty schon besser hinbekommen. Aber für den guten Willen (oder die grandiose Chuzpe) gibt es einen Stern. Den anderen Stern gibt es dafür, dass die CD nur so kurz ist und der Hörer somit nach erfreulich kurzer Zeit die Gelegenheit bekommt, zu hören, das Joe Cocker schon mal besser war: Indem er zu einer alten Scheibe von Ihm wechselt.


A Valid Path
A Valid Path
Preis: EUR 9,62

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nett .., 1. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: A Valid Path (Audio CD)
Viel wurde bereits geschrieben - es wäre Zeitverschwendung, alles noch einmal wiederzukäuen.

Irgendwie war fast abzusehen, das AP diesen Weg gehen würde: Der Titelsong seines letzten Albums "The Time Machine" wies bereits in diese Richtung.

Für mich ist die Platte aus folgenden Gründen interessant:

AP erweckt nur beim ersten Durchhören den Eindruck, er versuche sich dem jungen Publikum anzudienen und schiele dabei auf die Charts. Beim genauerem Hinhören fällt einem jedoch wieder die Genialität des Soundtüftlers auf, der bereits bei The Beatles "Abbey Road" assistiert hat, sowie Glanzlichter wie Pink Floyd's "The dark side of the moon" zu seiner Referenz zählen darf.

Er macht moderne Musik - aber er macht es besser als die mordernen DJs: Wo ein moderner DJ mit einer durchlaufenden Bassline und einer ebenso einfallslos durchlaufenden Bum-cha-Drum zufrieden ist (die er irgendwo bei 2:30 min min mal für zwanzig Sekunden ausknipst), da gibt sich AP noch lange nicht zufrieden: Er holt aus der Maschine wesentlich mehr heraus, denn er wechselt schleichend den Rhythmus, variiert die Bassline, stellt einen Chor in den Raum und baut ein komplettes Lied auf Regentropfen auf.

Dass das Album so modern geworden ist, hat sicher auch einen anderen Grund: Sohnemann Jeremy ist häufiger auch mit von der Partie. Klar, dass dort nicht gerade Songs vom Schlage eines "Eye in the sky" zum Besten gegeben werden. Sicher ist jedenfalls, dass AP seinem Sohn hier auch eine Plattform bieten wollte.

Interessant finde ich die Platte auch, weil AP nicht zum ersten Mal experimentiert. Ich erinnere hier an "Stereotomy", dem sehr gelungenen Album, das auch auf den ersten Blick ein Tribut an die - in den 80ern - moderne Musikgestaltung war. Schlagzeug und Bass waren wesentlich dominanter als auf vorangegangenen (und nachfolgenden) Alben. Auf "Gaudi" schien AP dann wieder ein wenig zurückzurudern (Bekam Angst vor seiner eigenen Courage?).

Gut finde ich, dass AP immer wieder mal etwas neues versucht, denn häufig klingen seine Alben doch sehr ähnlich - aber genau diesen Stil lieben wir ja an ihm.

Das vorliegende Album ist sicher nichts für Fans von "Eye in the sky" oder "Don't answer me". Aber wer den Song "The Time Machine" auf seinem letzten Album gut fand, könnte auch für diese CD etwas übrig haben.


Simplified
Simplified
Wird angeboten von ZUMM
Preis: EUR 6,18

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Back to the roots, 5. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Simplified (Audio CD)
Ein Album neu eingespielter Hits kann eine herbe Enttäuschung sein: Man erinnert sich mit Grauen an Chris Rea's "New light through old windows", denn das Feeling das die Hits vorher hatten, kann dabei völlig abhanden kommen. Daher auch anfängliche Skepsis bei dem neuen Werk von Simply Red...Eigentlich müsste das Album "An Evening with Simply Red" heißen, denn so hört es sich (abgesehen von den ersten zwei "Ausrutschern") an: Man sitzt in einer verrauchten Bar, raucht Zigarre und trinkt einen Whisky - und dazu spielt eine kleine Jazzband Hits von Simply Red.Die sehr jazzigen Interpretationen seiner großen Hits sind größtenteils sehr gelungen, wenn auch bei dem einen oder anderen Song nicht gleich ein Unterschied zum Original erkennbar ist (More, Sad old red). Dafür haben andere Hits wie Fairground durch die Neuinterpretation enorm an Tiefe gewonnen. Natürlich kann man perfekte Songs nicht noch besser machen: Holding back the years zeigt das sehr deutlich. Durch sparsames Feilen blieb der Song aber vor gravierender Verstümmelung verschont. Hier zeigt sich das Feingefühl, mit dem Simply Red auch schon anderer Schreiber Hits vergoldet haben: Aus I can't go for that von Daryl Hall und John Oates wurde Sunrise. Überraschenderweise fehlt dieser Track auf dem Album ebenso wie If you don't know me by now. Aus diesem Grunde ist es für mich auch kein echtes "Best of"-Album, sondern eher eine "Collection of Simply-Red-Jewels", in neuer Interpretation. Bis auf die zwei ersten Songs, die zwar auch gut sind, aber sich etwas verirrt zu haben scheinen, ein rundes, gelungenes Werk. Als eingenständige Songs, wie von Simply Red gedacht, werde ich sie allerdings nicht akzeptieren können. Dazu lagen die Originale zu lange auf meinem Plattenteller...


Staying Power [Musikkassette]
Staying Power [Musikkassette]

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Seichtes Gesäusel ohne Groove, 24. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Staying Power [Musikkassette] (Hörkassette)
Nun hat ja Barry White nach einer Durststrecke seit Mitte der 1980er Jahre mit "The Icon is love" 1994 ein absolutes Superalbum eingespielt. Grund genug, das letzte Studio-Album des Mr. Schlafzimmer auch anzuhören.
Um es gleich zu sagen: Ein massives Staraufgebot von Lisa Stansfield über Puff Daddy bis Chaka Khan kann über die Ideenlosigkeit der Songarrangeure nicht hinwegtäuschen.
Barry White's Songs waren nie sehr anspruchsvoll oder gar exzessiv, aber dieses Album übertrifft alles dagewesene. Man langweilt sich teilweise schon nach 30 Sekunden Spielzeit. Schade ist dabei, dass Barry der Groove völlig abhandengekommen zu sein scheint, denn seine Siebziger-Songs waren selten virtuoser oder kürzer als die des vorliegenden Albums, aber sie hatten den typischen Groove, der einen fesselte. Von der "Staying Power" habe ich jedenfalls nichts bemerkt - das klingt eher nach dem sprichwörtlichen "letzten Loch" aus dem Barry da pfeift. Daher halte ich es wie einer meiner Vor-Rezensenten: Ich lege die alten Scheiben wieder auf - und weine bittere Tränen.


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