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Rezensionen verfasst von
Rontrus (Frankfurt/Main)

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Die Essenz der Fotografie: Sehen lernen und bewusster gestalten
Die Essenz der Fotografie: Sehen lernen und bewusster gestalten
von Bruce Barnbaum
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 34,90

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Fotofragen jenseits des Technischen, 22. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch wendet sich an Fortgeschrittene. Hier geht es nicht mehr um technische Fragen, sondern um Fotografie als Kunstform. Nach der Lektüre bleibt ein zwiespältiger Eindruck. Barnbaums vorangegangenes Buch „Die Kunst der Fotografie“ beeindruckte durch Bilder und ermüdete durch Text. Sein neues Werk „Die Essenz der Fotografie“ beginnt zumindest andersherum: Kluge Reflexionen über Fotografie begleiten zum Teil irritierend schwache Bilder. Barnbaum hat sich spät der Farb- und der Digitalfotografie sowie der abstrakten Bildsprache zugewandt. Hier gibt es manch Beachtenswertes zu sehen, aber im Ganzen bleiben diese Bilder deutlich hinter dem zurück, was ihn bekannt gemacht hat: die schwarzweißen Landschafts- und Architekturaufnahmen des bekennenden Ansel-Adams-Jüngers. Im hinteren Teil bietet das Buch immer weniger Neues. Es häufen sich Wiederholungen und Abschweifungen, und zusammen mit dem Autor lässt das Lektorat nach, das gut begonnen hatte. Barnbaum gibt sich als Verehrer der Schreibkunst von Mark Twain zu erkennen. Leider konnte er ihm beim Schreiben nicht ebenso erfolgreich nacheifern, wie es ihm in der Fotografie bei Ansel Adams gelungen ist.
Allerdings sind die Bücher dünn gesät, die das Technische hinter sich lassen; die sich bei Themen wie Bildsprache, Komposition, kreativer Ermüdung oder Selbstkritik nicht mit Binsenweisheiten begnügen. Hier hat Barnbaum durchaus etwas zu sagen, das Gehör verdient. Deshalb trotz der Schwächen vier Sterne. Mit einem streichfreudigeren Lektorat hätte das Buch ein besonderes werden können.


Der Blick über die Schulter: Anspruchsvolle Fotografie und Bildbearbeitung - Von erstklassigen Beispielen lernen
Der Blick über die Schulter: Anspruchsvolle Fotografie und Bildbearbeitung - Von erstklassigen Beispielen lernen
von George Barr
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,90

4.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert für Kompositionsinteressierte, 3. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorwerfen könnte man George Barr – und in den kritischeren Rezensionen wird das auch hervorgehoben –, dass er zwar Photoshop-Wissen voraussetzt, aber dann manches Vorgehen der Bildbearbeitung doch zu detailliert programmspezifisch schildert. Manche der Methoden scheinen auch nicht sehr effizient, andere fragwürdig.
Viel mehr mag ich an dem Buch nicht kritisieren. Denn keine Fotobücher haben mir zu solchen Fortschritten verholfen wie die Bücher von George Barr, und das gilt auch für dieses. Er legt seinen Schwerpunkt auf Fragen der Komposition und Gestaltung und lenkt die Aufmerksamkeit des Lesers immer wieder auf diese Kernpunkte – seine Bildbeispiele (vor allem der Werdegang der Bilder) geben ihm recht. Dabei vermittelt er sein Wissen wohltuend frei von intellektuellem Wortgedrechsel, sehr praxisorientiert und nachvollziehbar. Wer vor allem an fotografischer Komposition interessiert ist, wird wenige Bücher finden, die Barrs Büchern gleichkommen.


Das Nikonians-Handbuch zur Nikon D700 (Nikonians Press)
Das Nikonians-Handbuch zur Nikon D700 (Nikonians Press)
von Darrell Young
  Broschiert
Preis: EUR 32,90

3.0 von 5 Sternen Mehr als ein Handbuch -- und doch zu lang, 24. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte im Stillen nicht erwartet, wirklich Neues zu erfahren, zumal ich die Lektüre von Bedienungsanleitungen nicht scheue und anspruchsvolle technische Geräte gern beherrschen möchte. Dennoch - ich muss es fast gestehen - habe ich als intensiver Nutzer der Kamera noch manches höchst Nützliche gelernt. Der Wert der ein oder anderen Funktion wird einem eben doch erst richtig klar, wenn man ein Anwendungsbeispiel bekommt, und darin sind Werkshandbücher meist sparsam.
Verständlich geschrieben ist das Buch unbedingt. Ich würde sogar sagen, dass in dieser Hinsicht zu viel des Guten getan wurde. Beispiele sind gut, einfacher Satzbau ist gut, aber es reicht, die Dinge einmal klar und anschaulich zu sagen. Hier hätte man das Buch um einiges kürzen können. Das Lektorat ist für Nischenbücher wie diese akzeptabel, auch wenn einige ärgerliche Fehler drin geblieben sind.


Tokina ATX 12-24mm/4 Pro DX II Objektiv inkl. Sonnenblende BH 777 für Nikon
Tokina ATX 12-24mm/4 Pro DX II Objektiv inkl. Sonnenblende BH 777 für Nikon

3.0 von 5 Sternen Scharf und reflexanfällig, 4. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kann das bisher gesagte weitgehend bestätigen. Das Objektiv zeichnet wunderbar scharf; auch die Verzeichnung ist im Rahmen. Der einzige, allerdings dicke Wermutstropfen ist die extreme Reflexanfälligkeit bei Gegenlicht. Auch ohne Filter und bei peinlich staubfrei gehaltener Frontlinse muss man besonders bei kleinen Blendenöffnungen mit vielen hellen Lichtpunkten rechnen.


BIG SHOTS ! Die Geheimnisse der weltbesten Fotografen
BIG SHOTS ! Die Geheimnisse der weltbesten Fotografen
von Henry Carroll
  Broschiert
Preis: EUR 22,90

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Einsteigerbuch, 22. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zuerst war ich von dem Buch angetan, dann enttäuscht – und dann doch leidlich überzeugt. Allerdings mit der Einschränkung, dass es ein Buch für Anfänger ist. Gut, das stand in der Beschreibung, aber dort stand auch, dass es sich ebenso an Profis wendet. Die werden wenig davon haben.
Angetan war ich zunächst, weil das Buch (wie hier schon beschrieben) mit Kompositionsregeln startet. Enttäuscht war ich, weil es dann doch wieder fotografisch zu Adam und Eva zurückkehrt. Wie Blende und Verschlusszeit funktionieren, das dürften keine Geheimnisse der großen Fotografen sein. Als etwas erfahrener Fotograf hält man auch zuweilen die Luft an, wenn Carroll die Dinge arg vereinfacht. Aber so schreiben die Angelsachsen, und beim Schreiben und in der Didaktik ist das meist auch gut so. Ein deutsches Lehrbuch beginnt beim Erklären von Regeln gern mit den Ausnahmen …
In der Beurteilung etwas unsicher bin ich bei Passagen wie: „Jetzt gehen Sie raus zum Üben“ oder „Wenn Sie Näheres wissen möchten, forschen Sie im Internet nach“. Auf diese Weise kann man ganze Bibliotheken überflüssig machen.
Ich erachte es, anders als einer meiner Vorrezensenten, nicht für einen Pluspunkt, wenn ein Fotobuch in die Fototasche passt. Da gehört für meinen Geschmack allenfalls die Bedienungsanleitung der Kamera hinein.
Trotzdem: Wer noch am Anfang steht und es gern kurz und knackig mag, der wird das Buch mögen.


Surreal Photography
Surreal Photography
von Daniela Bowker
  Taschenbuch
Preis: EUR 17,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mehr Grundlagen als Feinheiten, 11. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Surreal Photography (Taschenbuch)
Das Buch ist sauber (auf-)gemacht; die Arbeitsschritte sind klar bebildert und beschrieben, doch es ist fraglich, welche Zielgruppe sich hier angesprochen fühlen soll. Wer wirklich tiefe Kenntnis von Photoshop besitzt (laut meinem Vorrezensenten eine Voraussetzung für das Buch), wird nur bei wenigen der Beispiele Interessantes und kaum Neues finden. Allein das Interesse für die Machart konnte ich nur bei wenigen Bildern entwickeln. (Sehr bemerkenswert war für mich, dass die ausgefeilten Bildwelten von Adrian Sommeling bei den Basisaufnahmen keineswegs den Aufwand erforderten, den ich vermutet hatte. Diese Erkenntnis lässt sich allerdings auch auf Youtube gewinnen.)
Dass sich das Buch nicht (nur) an Fortgeschrittene wendet, zeigt sich auch an dem breiten Raum, den grundlegende Fragen etwa der Kameratechnik einnehmen. Wer Photoshop und Co. bereits gut beherrscht und gern letzte Feinheiten kennenlernen will, wird von dem Buch wohl eher enttäuscht sein.


Bretonische Verhältnisse: Ein Fall für Kommissar Dupin. Lesung mit Gerd Wameling (5 CDs)
Bretonische Verhältnisse: Ein Fall für Kommissar Dupin. Lesung mit Gerd Wameling (5 CDs)
von Jean-Luc Bannalec
  Audio CD
Preis: EUR 16,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Geheimnis zu langweilen ..., 26. Februar 2014
... besteht nach Voltaire darin, alles zu sagen. Wameling, ein routinierter Schauspieler, liest müde und uninspiriert, und je länger man lauscht, umso weniger kann man es ihm verdenken. Umso mehr versteht man, warum die Erzählperspektive des allwissenden Erzählers bei vielen großen Schriftstellern scheel angesehen wird. Hier wird keine Betrachtung ausgelassen, sei sie noch so klein, nur leider verfügt Bannalec nicht über die Mittel, auch kleine Betrachtungen kurzweilig zu machen. Gerüchte nennen den Literaturwissenschaftler Jörg Bong als mutmaßlichen Autor hinter dem Namen Bannalec, doch der Roman klingt eher nach dem Debüt einer Achtzehnjährigen. Man fühlt sich oft an das Tempo mancher französischer Filme vom Ende der 70er Jahre erinnert, die sich auch im schnellen Vorlauf noch als Sedativum nutzen ließen. Wenn man die Grundregel des Schreibens hoch wertet, dass man nichts hinschreiben soll, worauf der Leser leicht selbst kommen kann, dann ist das Buch ein Totalversager.


Motivation: Ein Buch für Fotografen - Die besten Bilder internationaler Amateurfotografen ... und wie sie entstanden sind
Motivation: Ein Buch für Fotografen - Die besten Bilder internationaler Amateurfotografen ... und wie sie entstanden sind
von 1x.com (Hrsg.)
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 34,90

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Bilder reichen nicht, 9. August 2013
Die Bildauswahl in diesem Band ist zum überwiegenden Teil sehr gut. Das erwartet, wer die Webseite 1x.com kennt. Allerdings besteht auch ein solches Fotobuch zu nicht geringem Teil aus Text, und der ist zum ebenso überwiegenden Teil mäßig bis schauerlich (teilweise vermutlich aufgrund fehlerhafter Übersetzungen). Autoren waren die Fotografen selbst, und Fotografen schreiben in den seltensten Fällen gut. Wie die Bilder entstanden, wird oft in ermüdender Detailfreude dargelegt. Für Anfänger der Bildbearbeitung mag das nicht uninteressant sein, aber ob sie die ganzen Fachbegriffe und Produktnamen kennen? Wer fortgeschritten ist, wird die Entstehungsgeschichte nach den ersten Seiten bestenfalls noch überfliegen. Aber die Autoren schreiben nicht nur über die Nachbearbeitung. Kostproben:

"Besorgen Sie Requisiten im Voraus. Dies erleichtert das Fotografieren."

"Kontrollieren Sie das Licht und die Kameraeinstellungen."

"Man hält es kaum für möglich, aber wir mussten keinen Blitz für die Aufnahmen einsetzen". (Die Aufnahmen fanden tags bei bewölktem Himmel draußen statt.)

"Prüfen Sie alle Möglichkeiten zum Zeitpunkt der Aufnahme."

"Wählen Sie ein gutes Model."

"Versuchen Sie, möglichst viele Photoshop-Techniken zu beherrschen."

Diese Prunkstücke sind weder mühsam zusammengesucht noch aus dem Zusammenhang gerissen.

"Probieren Sie den Filter 'Unscharf maskieren' mit [den Einstellungen xy] …"
Dieser Hinweis stammt von einer Berufsfotografin – ohne Angabe von Motivcharakter, Ausgabeart und Ausgabegröße. Doch genau davon hängen die Einstellungen zum Schärfen stark ab.

1x.com scheint sich auf das Korrektorat beschränkt zu haben. Warum alle Bücher aber ein Lektorat vertragen, zeigen Sätze, die kein vernünftiger Lektor stehen gelassen hätte:

„Eine Serie von Fotos zeigt dabei die Merkmale einer Person, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind und sich erst offenbaren, wenn man diese Person trifft.“
Sehe ich diese Merkmale also nun auf den Fotos (vielleicht beim dritten Blick?), oder muss ich die Person erst treffen?

„Sie sollten die Zusammenhänge von ISO, Blende und Verschlusszeit kennen und wissen, wie einer von den anderen abhängt.“
Abgesehen davon, dass dieser Hinweis in einem Buch mit Spitzenfotografien etwas arg simpel ist, ist er auch doppelt gemoppelt. Und soll er grammatisch korrekt sein, hängt da offenbar ein Zusammenhang vom anderen ab.

Entschädigen die Bilder für die Texte? Man sollte vor der Antwort erstens bedenken, dass die Texte mindestens den gleichen Raum einnehmen wie die Bilder, manche sogar den doppelten oder dreifachen. Zweitens ließen sich auf 1x.com viel mehr Bilder in viel besserer Qualität am PC ansehen – wenn es denn nur um die Bilder ginge.
Mein Fazit: Den schmerzlichen Mangel guter Texte in Fotobüchern kann auch dieses Buch leider nicht beheben. Es verstärkt ihn und beweist aufs Neue: Gute Bilder allein reichen nicht.


Die Kunst der Fotografie: Der Weg zum eigenen fotografischen Ausdruck
Die Kunst der Fotografie: Der Weg zum eigenen fotografischen Ausdruck
von Bruce Barnbaum
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 49,90

30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Starke Bilder, schwacher Text, 5. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Barnbaums Buch wird von „der“ Kritik als das beste Fotobuch der letzten 40 Jahre gefeiert (Gerhard Rossbach in fotonews@dpunkt.de). Gut – das ist ein typischer Klappentext. In den USA soll es das meistverkaufte Fotobuch 2011 gewesen sein, und das Raunen, mit dem der Name Bruce Barnbaum in Fachkreisen genannt wird, weckt hohe Erwartungen.
Das Buch beginnt vielversprechend. Aufmachung und Qualität der Drucke entsprechen dem, was man von einem Buch dieses Preises erwarten darf. Das Lektorat (oder eher nur das Korrektorat) ist überdurchschnittlich (was leider nicht viel heißen will), erlaubt sich aber dennoch ein paar ärgerliche Patzer und lässt zusammen mit dem Autor nach. Gewatscht gehört der Buchgestalter für die hellgrüne Schrift der Bildbeschreibungen.

Ich bin in sehr vielem, was Barnbaum zu Kreativität, zum Umgang mit fotografischen „Regeln“ und zur Entwicklung des eigenen Stils sagt, aus reiflicher Überlegung ganz anderer Meinung, aber dies würde den Rahmen einer Amazonrezension sprengen. Ich will mich auf das einigermaßen Objektiverbare beschränken.
Zunächst das Gute: Als Bildband ist das Buch allein sein Geld wert (auch wenn echte Bildbände mehr Bilder bieten). Es gibt zwar auch ein paar weniger überzeugende Aufnahmen darin, aber das Gros ist sehr gut bis hervorragend. Barnbaum beschäftigt sich intensiv damit, aus einem Großformatnegativ in der Dunkelkammer alles herauszuholen, und das sieht man den Bildern mit ihren wunderbaren Abstufungen an. Von diesen Bildern kann man lernen.

Nicht so gut geht das mit Barnbaums Texten. Zunächst sollte man wissen, dass sich ein sehr großer Teil des Buches mit Dunkelkammerarbeit, also mit klassischem Fotofilm beschäftigt. Barnbaum ist zwar der Meinung, dass dieses Wissen auch einem Digitalfotografen nütze, und da hat er wohl recht. Aber muss man einem Leser wirklich das kleine Einmaleins der Belichtung erklären, wenn man sich zuvor mit der hohen Schule der Dunkelkammertechnik und mit Adams‘ Zonensystem beschäftigt hat? Die Frage stellt sich umso lauter, je mehr man von Barnbaums Umständlichkeit und von seinen ständigen Wiederholungen ermüdet, und man ermüdet bald. Wiederholung ist ein wertvolles Mittel der Didaktik, und in seinen Workshops wird er sie gewinnbringend anwenden. In einem Buch, wo jeder Lernende sein eigenes Tempo wählt und jederzeit zurückblättern kann, ist sie ärgerlich, zumal seine Wiederholungen keine neuen Nuancen des bereits Gesagten bieten, sondern bloß mehrmals dasselbe sagen. Barnbaum braucht zum Beispiel drei Seiten, um mitzuteilen, dass sich der Negativkontrast mindert, wenn man die Entwicklungszeit reduziert.

Noch mehr schmerzt diese Umständlichkeit dort, wo selbst ein guter Text fehl am Platze wäre, nämlich erstens bei der Darstellung, wie Farbfilter ein Schwarzweißbild verändern, und zweitens bei der Darstellung, wie sich der Bildkontrast durch variable Entwicklung steuern lässt. Was könnte hier anschaulicher sein als Beispielbilder, und wo wären sie mehr am Platz als in einem solchen Buch? Wir müssen leider beide Male darauf verzichten.
Als Bildband hat das Buch seinen Wert, wenn es auch selbst darin dem Buch „Wie Bilder wirken“ des Kanadiers George Barr unterlegen ist.


Joe McNallys Sketching Light - mit Original-Lichtskizzen von Joe McNally: Über die Möglichkeiten der Blitzfotografie (Pearson Photo)
Joe McNallys Sketching Light - mit Original-Lichtskizzen von Joe McNally: Über die Möglichkeiten der Blitzfotografie (Pearson Photo)
von Joe McNally
  Taschenbuch

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein bisschen übers Knie gebrochen, 26. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist eine bebilderte Plauderei, durchaus über weite Strecken kurzweilig, aber manchmal wünscht man sich statt eines witzigen Vergleichs doch eher einen strukturierten und redigierten Text. Denn eine Plauderei ist eben oft ungenau, von Wiederholungen und zuweilen Widersprüchen geprägt. Das Erscheinen des Buches wurde mehrfach verschoben, und ein bisschen ist es danach: eben etwas übers Knie gebrochen. Oder als habe McNally seine Kommentare in ein Diktiergerät gesprochen, und das wurde dann ohne Redaktion abgedruckt.
McNally ist ein erfahrener Fotograf mit anschaulicher und klarer Sprache. Man kann von dem Buch durchaus lernen, wer allerdings die (lohnenden) Bücher "Hotshoe diaries" und "Der entscheidende Moment" von McNally schon kennt, wird hier nichts Neues finden. Mein Vorrezensent hat es getroffen: Dieses Buch bietet weniger genau beschriebene Beleuchtungsszenarien (obwohl viele Aufbau-Skizzen von McNally eingefügt sind). Wer das sucht, findet sehr aufschlussreich bebilderte Setups bei Fotografieren im Studio mit Scott Kelby). (Für raffiniert improvisierte Blitzbeleuchtung außerhalb des Studios empfiehlt sich ein Blick auf David Hobbys "strobist.com".) McNallys "Sketching light" ist Inspiration durch bebilderte Plauderei.


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