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Scaevola (Wien)

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Warhammer - Skarsnik
Warhammer - Skarsnik
von Guy Haley
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist der Roman gut? Das ist eine reth-orkische Frage!, 29. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Warhammer - Skarsnik (Taschenbuch)
Skarsnik ist ein Roman über den Aufstieg des gleichnamigen Protagonisten zum mächtigsten Goblin Anführer seiner Zeit. Geschrieben wird es aus mehreren Perspektiven: Dem menschlichen Dramatiker, der im Auftrag Skarsniks sein Leben niederschreiben soll, der Gelehrte, der besagten Dramatiker in einer Irrenanstalt wiederfindet und den direkten Abschnitten über Skarsniks Leben.

Eines vorweg, was der Autor Guy Haley und Übersetzer Tobias Rösner leisten, grenzt in diesem Genre an Perfektion! Die Übersetzung leistet sich keine groben Schnitzer. Rechtschreibfehler, von denen die Black Libary in letzter Zeit heimgesucht wurde, sind mir keine aufgefallen. Auch zeigt der Übersetzer ein Verständnis für die Warhammer-Welt und sorgt damit beim erfahrenen Leser nicht für Irritationen.

Guy Haley als erfahrener Experte, er schrieb unter anderem für Warhammer-Zeitschriften (White Dwarf), leistet mit Skarsnik mehr als solide Arbeit. Der Einblick in die Welt der Goblins und anderer Grünhäute ist gelungen und wirkt jederzeit plastisch und echt, mehr als eine oberflächliche Projektion für den Protagonisten. Ja es gelingt Haley sogar, dass man mit dem kleinen Skarsnik, dem Kümmaling, mitfiebert. Es ist mir kaum gelungen, dass Buch aus den Händen zu legen, weil Siege und Niederlagen sich ständig abwechseln. Skarsnik ist einer der Romane, der die Stärken des Warhammer Universums ausspielt. Eine Prise Humor, ewige Schlachten, der düstere Hall des Untergangs und Verhängnis in den Ohren gellend, und ein weites Spektrum an Kulturen und Völkern mit charakteristischen Eigenarten, in denen jeder sich wiederfinden kann. Skarsnik macht einen Aspekt des Warhammer Universums, die Welt der Grünhäute lebendig, es ist, als würde man selbst einttauchen in die Horden der Goblins und Orks.

Eine klare Kaufempfehlung für ein tolles Buch im Fantasy-Genre. Preis und Leistung stimmen! Mehr solche Romane, und Black Libary erfängt sich wieder. Papierqualität und Format sind für ein Taschenbuch gut (muss man leider inzwischen auch anmerken). Ich hoffe, weitere Romane von Guy Haley lesen zu können.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 17, 2014 5:48 PM MEST


Prinz Eisenherz, Band 87
Prinz Eisenherz, Band 87
von Gary Gianni
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Noch Eisenherz?, 28. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Prinz Eisenherz, Band 87 (Taschenbuch)
Aus der Kurzbeschreibung von Amazon:
"Als ob es nicht genüge, dass Eisenherz' Gattin Aleta durch einen Zauber in eine Art lebendigen Tod gefallen ist und dass ihm sein Talisman geraubt wurde, kommt schließlich der Zauberer Oom Fooyat mit einem sehr speziellen Problem nach Camelot. Er hat sich aus lebloser Materie einen Golem geschaffen, der ihm bei der Arbeit helfen soll, der stark ist und nie müde wird. Aber der richtet sich gegen die Menschen - und er wächst unaufhaltsam."

Falls sie hier verwirrt sind, dann wundern sie sich nicht. Mit Eisenherz, so wie er von Hal Foster erschaffen wurde, haben die "Werke" aus der Feder von Gianni und Schultz nur mehr den Namen gemein. Die Story ist ein Hirngespinst, die Zeichnungen hätte Foster mit seinem kleinen Zeh besser hinbekommen. Giannis Eisenherz sieht aus, als hätte sich ein Kurpfuscher an dem Prinzen von Thule vergangen, oder ein Profiboxer hätte ihn als Sandsack benutzt.

Zugegeben, im 83. Band hat Eisenherz schon viele Abenteuer erlebt und es ist schwierig, sich nicht zu wiederholen. So einfaltlos, wie die beiden Herren allerdings die Fortsetzung von Fosters Erbe gestalten, wäre ein Ende der Serie allemal zu begrüßen. So ist es einfach unwürdig. Die Geschichten, die vor über 80 Jahren (!) geschrieben wurden, können immer noch fesseln, Gianni hingegen ist langweilig und uninspiriert. Es liegen Welten dazwischen und es wäre ein Ende mit Schrecken (seit Giannis Erstling befällt mich solcher, wenn ich seinen Eisenherz sehe, regelmäßig) besser, als ein Ende ohne Schrecken (Gianni darf sich austoben, bis er Eisenherz endgültig ruiniert hat. Gibt es wirklich keinen talentierten Zeichner, der Fosters Erbe würdig bestreiten kann?
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 27, 2013 3:09 PM MEST


Time of Legends - Nagash der Zauberer: Die Untoten werden auferstehen
Time of Legends - Nagash der Zauberer: Die Untoten werden auferstehen
von Mike Lee
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nagash der Sprunghafte?, 21. Februar 2013
"Das Buch kam prompt, die Lieferung enthielt, was sie versprach. Ich bin sehr zufrieden und kann es nur weiterempehlen, weil es mir hilt, neue Freunde zu finden"
Produkt Placement und Ironie Ende
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Nagash der Zauberer ist der erste Teil einer Trilogie aus der "Time of Legends" Reihe von Warhammer. Mike Lee ist als Autor durch die Malus Darkblade Reihe kein Unerfahrener. Doch seine Erzählung über den Aufstieg Nagashs vermag mich nicht mitzureißen. Warum?

Handwerklich ist das Buch solide. Mike Lee schafft es ebenso, die nehekarische Kultur, vor ihrem Untergang, plastisch zu vermitteln. Dennoch bleibt ein fahler Beigeschmack. Das liegt vor allem daran, dass Mike Lee auch am Hintergrund (Fluff) über Nagash gescheitert ist. Viele Schlüsselmomente (Nagash lernt von den Dunkelelfen, Nagash Machtergreifung, etc.) sind verändert worden oder werden einem fast lieblos vor die Füße geworfen. Natürlich ist das schwierig, weil über die Jahre ein enorme Erwartungshaltung aufgebaut wurde. Mike Lee schafft es leider nicht, diese zu erfüllen. Dazu springt der Roman uninspiriert zwischen den 2 Zeitlinien hin und her, dass man das Buch zur Seite legen möchte (was ich auch mehrmals tat). Es bleiben oft genug Lücken in der Entwicklung der Geschehnisse, die einem vor ungelöste Fragen stellen (vielleicht werden diese auch in den folgenden Bänden behandelt). Die Sigmar-Reihe war weitaus fesselnder und spannender zu lesen, und vor allem in ihrem Plot weitaus konseguenter.

Es liegt auch daran, dass sich Phrasen und Ereignisse wiederholen. Ich weiß nicht, bei wie vielen Schlachtbeschreibungen das "knirschende Krachen der Schlachtreihen" zu lesen ist, - es fällt jedoch unangenehm auf. Zudem fehlt Nagash auch ein Gegenspieler, der ihm auch nur einigermaßen ebenbürtig ist.

So gesehen war es oft genug eine Qual, das Buch zu Ende zu lesen. Für den erhöhten Preis, und auch weil ich das neue Format doch unhandlicher finde, gibt es einen Sterne-Abzug. Eine solide geschriebene Geschichte mit etlichen Lücken und Löchern bekommt verdientermaßen 3 Sterne.


Victories of the Space Marines (Warhammer 40,000 Novels)
Victories of the Space Marines (Warhammer 40,000 Novels)
von Christian Dunn
  Taschenbuch

1.0 von 5 Sternen Ekelerregend schlecht!, 5. Januar 2013
Es ist so ein Kreuz mit Sammelbändern, die vorwiegend aus Kurzgeschichten verschiedener Autoren bestehen. Die Schwierigkeit für einen Autor besteht darin, in möglichst wenig Zeilen eine unterhaltsame Geschichte zu entwerfen, noch dazu mit ausgearbeiteten Figuren. Zwangsläufig ergibt sich zudem ein unterschiedliches Niveau, da manche Autoren mit diesen speziellen Anforderungen besser zurecht kommen, als andere.

In diesem Fall liegt jedoch ein Totalversagen vor. Schlimmer noch, die enthaltenen Geschichten markieren für mich persönlich einen Tiefpunkt, und gerade bei mil. Sci-Fi erwartet man ja wahrlich nicht Goethes "Faust".
Die Autoren wollten wohl allesamt besonders kreativ sein. Deshalb wird auf dem kurzfristigen Altar des Schockeffektes, der jahrzehntelang, mühevoll aufgebaute Hintergrund von W40k geopfert. Was meine ich nun konkret damit?

Zum Einen sind die Alpha Marines offenbar in der Lage, ganze Orden (darunter auch die Ultramarines) zu kontrollieren. ein Fingerschnippen, und die loyalen Orden werden sich selbst vernichten, in einem Anfall von Massenpanik und kollektivem Selbstmord. Man fragt sich, was die Alpha Legion davon abhält das zu tun?
Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Neuausrichtung der Astartes, die man anderen Geschichten erfährt, das ohnehin unnötig macht. Aus den stolzen Verteidigern der Menschheit wurden ihre Henker gemacht. Scouts schlitzen Zivillisten die Kehle auf, weil sie die Wohnung für ein paar Stunden benötigen! Fragen, Befehlen, Fesseln oder Betäuben sind wohl keine Option mehr. Space Marines treiben Zivillisten vor sich her, als Schutzschild! Sollte es nicht eigentlich andersherum sein? In einer englischsprachigen Rezension fragt man zurecht, was die Astartes eigentlich noch von den Chaos Marines unterscheidet. Nach der Lektüre dieser Geschichten weiß ich darauf keine Antwort.

Den Gipfel der Geschmacklosigkeit erklimmt jedoch Ben Counter. Seine Geschichte über die Grey Knights, und wie sie ihre Ausrüstung erhalten ist für mich der absolute Tiefpunkt. Nur so viel, wäre es als Original in deutschter Sprache erschienen, hätte sich der Autor wahrscheinlich mit den Behörden auseinandersetzen müssen. Vielleicht fehlt einem Engländer dafür auch das notwendige Fingerspitzengefühl. Es ist jedoch, wenn man die historischen Opfer der Tragödie bedenkt, nur mit dem Wort geschmacklos zu beschreiben. Wie man einen solchen Hintergrund für etwas erfindet, mit dem Kinder und Jugendlich am Tabletop spielen sollen, ist schon mehr als fahrlässig.
Dieses Kompendium bietet den absoluten Tiefpunkt von Black Library, eigentlich sollte es der Ordos indizieren (wenn mir der Scherz gestattet ist).


Eisenhorn: Drei Warhammer-40,000-Romane in einem Band
Eisenhorn: Drei Warhammer-40,000-Romane in einem Band
von Dan Abnett
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochkarätige, packende Unterhaltung, 26. September 2012
Selbst wenn man kein Experte von W40k ist und man mit diesem Kürzel nichts anfangen kann, sollte man dennoch zu diesem Meisterwerk greifen. Denn ein Meisterwerk ist Dan Abnett mit der Erschaffung von Inquisitor Gregor Eisenhorn allemal gelungen! Eisenhorn ist ein Omnibus der drei Teile, Xenos, Malleus und Hereticus. Die einzelnen Teile sind bereits seit längerem erhältlich und haben, sowohl von Kritikern, als auch Lesern fast einstimmig Lorbeeren erhalten. Warum dies so ist, würde im Detail die Grenzen dieser Rezension sprengen. Nur so viel, Eisenhorn ist ein Sci-Fy Epos, dass fast an eine klassische griechische Tragödie heranreicht. In drei Romanen verfolgt man in der Ich-Perspektive des namensgebenden Eisenhorn sein Aufstieg und Fall in einer der berüchtigsten Organisationen des galaxieumspannenden Imperiums der Menschheit, der Inquistion.

Besonders zeichnen sich die Romane durch die verschiedenen Charaktere aus, die differnziert und gelungen sind, ja ein Eigenleben entwickeln. Man leidet mit ihnen, man freut sich, oder man fürchtet sich sogar vor diesen Protagonisten. Ohne Übertreibung kann ich sagen, dass hier einige der furchterregendsten Figuren auftreten, die Abnett in diesem Szenario entwickelt hat. Und das will bei über zwanzig bisher erschienen Büchern etwas heißen!

Persönlich kann ich Eisenhorn nur empfehlen. Es ist fernab von Stereotypen eine unterhaltsame, spannende Geschichte, die ich selbst immer wieder gerne lese. Und dann erlebe, wie mich die Entwicklung der Ereignisse unweigerlich in ihren Bann ziehen, sodass ich die Reihe regelrecht verschlinge. Ein größeres Kompliment kann es für einen Autor nicht geben.


Letzte Zuflucht: Warhammer-40,000-Roman
Letzte Zuflucht: Warhammer-40,000-Roman
von Dan Abnett
  Taschenbuch

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die 13 muss eine Glückszahl sein, 14. Juni 2012
Viele scheitern mit der Länge ihrer Romane. Andere scheitern daran, eine aufgebaute Serie konsequent weiter zu führen. Dan Abnett ist es gelungen, beide Fallen zu vermeiden und mit "Letzte Zuflucht" eine würdige Fortsetzung seiner Geister-Reihe abzuliefern.
"Letzte Zuflucht" ist ein klassischer Abnett, und dieser Terminus ist angesicht der Leistung dieses Autors durchaus angebracht. Nicht nur hatte Abnett den Mut, beliebte Charaktere sterben zu lassen, er versteht es auch, neue Charaktere einzuführen. Die ersten zwei Drittel dieses Buches sind dafür Beweis, in der es Abnett meisterhaft gelingt neue Figuren in seine Sage zu bringen. Hier werden Handlungsstränge entwickelt, die Potential für weitere Romane liefern.

Gerade diese Charakterstudien der verschiedenen Personen, inklusive der Neuzugänge ist der gelungenste Teil, den man mit Vergnügen in sich hinein schlingt, wie in einer literarischen Heißhungerattacke. Es macht einfach Spaß, die Dialoge und Konflikte zu lesen, die sich zwischen den diversen Akteuren entwickeln. Dazu schafft es Abnett, in nahezu unnachmahlicher Art und Weise, den Hintergrund von W40k meisterhaft auszuschöpfen. Space Marines, Gardisten, Flotte, Chaos, etc. - bei Abnett fühlt sich dies sowohl epochal, als auch gleichermaßen nachvollziehbar an.

Zur Geschichte sei nur soviel gesagt: Nach Jahren in der Etappe werden Gaunts Geister, inklusive Verstärkungen, wieder in den Kreuzzug geschickt. Dieses Mal als Kommandounternehmen, mit marginalen Aussichten auf Erfolg. Es wurde schon in einer anderen Rezension erwähnt, auch in diesem Buch schafft es Abnett eine neue Note in die Kämpfe einzubringen.

In diesem Buch (Nummer 13) werden auch Handlungsstränge eingewoben, die mitunter bis zu fünf Bücher zurückliegen. Aktionen, die laut der Serieninternen Zeitrechung, bis zu einem Jahrzehnt vorher passiert sind, werden nun schlagend. Auch dies nötig einem Respekt ab, wie homogen Abnett hier an der Entwicklung seiner Serie gearbeitet hat, und immer noch arbeitet.
Wenn es etwas an "Letzter Zuflucht" zu bemängeln gilt, dann den Umstand, dass man das Buch geradezu verschlingt, so packend und unterhaltend ist es geschrieben. Eine klare Kaufempfehlung.


Hung - Um Längen besser - Die komplette zweite Staffel [2 DVDs]
Hung - Um Längen besser - Die komplette zweite Staffel [2 DVDs]
DVD ~ Thomas Jane
Preis: EUR 9,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlich zum Quadrat, 1. Juni 2012
Hungs zweite Staffel hört dort auf, wo die Erste geendet hat, - bei spitzenmäßiger Unterhaltung. Obwohl es bereits in anderen Rezensionen mehrfach angesprochen wurde, kommt auch hier der Verweis auf den perfekt austarierten Seiltanz den die Drehbuchautoren bei einem derart heiklen Thema (Prostitution) hingelegt haben. Es enthält einfach alle Facetten, inklusive des unschlagbar Komischen, wie ich es bei nur wenigen anderen Serien/Filmen gesehen habe. Doch daneben gibt es auch Sozial- und Gesellschaftskritik vom Feinsten, einfühlsame Momente und all dies wird in 10 Folgen à 30 Minuten gepackt. Exzellent!
Doch zwei weitere Pluspunkte der Serie sind ebenfalls zu würdigen. Das gesamte Ensemble des Cast ist zu loben, aber Thomas Jane und Jane Adams spielen mit einer derartigen Begeisterung, dass sie sich via Bildschirm überträgt. Auch Rebecca Creskoff, Anne Heche vermögen in ihren Rollen zu gefallen. Und das Sahnehäbchen auf diesem Kleinod ist der Soundtrack, da sich im Abspann jeder Folge wahre musikalische Perlen offenbaren. Hung ist defintiv einen Versuch wert, man sollte allerdings nicht zartbeseitet und dem schwarzen Humor nicht gänzlich abgeneigt sein.


Kein Titel verfügbar

71 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Praktisch, handlich, gut!, 15. April 2012
Nun, da ich im Besitz dieser Nachbildung eines prähistorischen Skeletts bin, kann ich bei besten Willen nicht sagen, wie ich zuvor ohne den Mastodon ausgekommen bin. Um ehrlich zu sein, ich habe wohl nur dahinvegetiert. Unzählige Anwendungen ergeben sich durch den Erwerb dieses Skeletts, das in dieser Rezension für einzelne Fallbeispiele einfach zu wenig Platz wäre.

Der Preis ist ein wahres Schnäppchen, ich habe einfach mein Auto aufgegeben, und pendle dafür nun zu Fuß in meine Arbeit. Aber alleine der Anblick des Mastodons in seiner stoischen Haltung, wenn ich im Morgengrauen aufbrechen muss, ist dieses Opfer allemal wert. Der Aufbau ging leicht von der Hand, da ich gerade Besuch von einer Gruppe Amische hatte. Innerhalb eines Vormittages richteten wir den Mastodon zu seiner Pracht auf, begleitet von einer Reihe von Witzen über die "Englischen".

Noch dazu ist das Modell ein Understatement an sich und eine erfrischende Abwechslung im Vergleich zu den T-Rex Versionen, die man schon in jedem zweiten Vorgarten sieht. Es empfiehlt sich jedoch, das Modell zu umzäunen, da diverse Hunde aus der Nachbarschaft des nächtens bei meinem Modell versucht haben, die Schenkelknochen zu entfernen. Glücklicherweise haben diese jedoch solche Dimensionen, dass man die vergrabenen Knochen sofort wieder findet. (Kleiner Tipp, es ist immer der massive, frisch aufgeworfene Erdhaufen, aus dem ein Stück weißer Knochen herausragt)

Rein rechtlich ist auch die Platzierung dieses Artikels im eigenen Garten zu beachten. Nachbarn sind de jure berechtigt, die in ihren Garten überstehenden Stoßzähne abzuschneiden.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 18, 2012 8:17 PM MEST


Feld der Toten: Warhammer-40,000-Roman
Feld der Toten: Warhammer-40,000-Roman
von Graham McNeill
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Feld der Toten?, 7. April 2012
Die Fortsetzung der Reihe um den Hauptmann Uriel Ventris von den Ultramarines geht mit "Feld der Toten" inzwischen in die vierte Runde.

Leider, muss man sagen, dass dieses Buch nicht an seine Vorgänger heranreichen kann. Zwar ist dieses Buch gut geschrieben, Graham McNeill versteht sein Handwerk, aber der Spannungsbogen fällt gegenüber seinen vorherigen Werken deutlich ab. Das Szenario bietet eine interessante Ausgangslage, doch leider lässt der Autor viele dieser Chancen ungenützt verstreichen, da es meiner Ansicht nach zu viele verschiedene Handlungssträmge gibt, um adäquat in die Tiefe zu gehen.

Dazu kommt, dass in diesem Buch auch ein entsprechender Gegenspieler fehlt, die Auflösung entpuppt sich als harmlos, kennt man die früheren Gegner von Uriel Ventris. Letzten Endes fehlt diesem Buch einfach der nötige Pfiff, ein dramatischer Höhepunkt, wie bei den Vorgängern.


Mass Effect 3 - [PlayStation 3]
Mass Effect 3 - [PlayStation 3]
Wird angeboten von bafotec
Preis: EUR 14,99

5 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Finale Grande?, 8. März 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [PlayStation 3] (Videospiel)
Mass Efect 3 ist genau das Spiel, dass in seinem Genre die Maßstäbe setzt. Nein, dies ist keine Werbeschaltung der Produzenten, sondern die Rezension eines Kunden, der sich dieses Produkt mit eigenem Geld gekauft hat.

Aber es gibt zahlreiche Gründe, warum Mass Efect zu empfehlen ist. Zum Einen hat Bioware schon mit Knights of the old Republic bewiesen, dass sie in diesem Genre erfolgreich reüssieren. Genau wie bei dieser Reihe basiert die Mass Efect Reihe auf eine wirklich fantastisch ausgearbeiteten Hintergrundgeschichte. Turianer, Kroganer, Menschen, unzähligen Spezien leben in dieser Galaxis. Und Mass Efect setzt einen in eine wirklich harmonische Spielwelt, in der man unzählige Missionen in der Galaxis erfüllen kann. Wesentlich steht und fällt ein Rollenspiel aber mit der Geschichte, und Bioware kann diese Geschichte einfach nur grandios erzählen. Das beginnt schon einmal mit den Eingangsszenen, das Video mit dem kleinen Jungen ist einfach atemberaubend und voller Emotionen.

Dazu kommt noch, dass Mass Efect 3 es einem wiederum ermöglicht, den eigenen Charakter aus den Vorgängern zu impotieren. Auch dies macht das Spielerlebnis authentischer, viele Handlungen aus Mass Efect 1 & " haben auch im dritten Teil noch Auswirkungen. Aber im Wesentlich haben die Charaktere des Spiels eine unglaubliche Tiefe, so dass man den Verlust eines jeden Mitstreiters betrauert. Dies lässt einen sogar die ungelenke Steuerung, oder die Schlauchlevels verzeihen, da die fesselnde Story und deren enormer Tiefgang im Vordergrund steht.
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So, dass kommt davon, wenn man im ersten Begeisterungssturm eine Rezension schreibt. Ja, die ersten Stunden des Spiels sind spannend, gut gemacht, und die Geschichte wird hervorragend erzählt. Doch dann kommt der große Einbruch. Denn im Verlauf des Spiels verflacht das Ganze zusehends. Das liegt an zahlreichen Aktionen, (ACHTUNG: SPOILER!!!) vor allem der stetige Verlust von Gefährten ist schmerzhaft und bewirkt bei mir das Gegenteil von Begeisterung. Mit einer Rumpfmannschaft stumpft man zusehends ab. Dazu bestehen die Nebenmissionen nur im Abscannen der Planeten (zwar besser, als im 2. Teil), aber ein paar Bodenmissionen wären wirklich verkraftbar. Und was soll man bitteschön zu diesem Ende sagen? Wenn ich schon von offizieller Seite höre, dass man das Ende bewusst kontrovers gestaltet hat, tönt das in meinen Ohren nur als lahme Rechtfertigung für die schlampige Flickarbeit eines zu eng gesetzten Zeitplans. Mass Efect hätte sich wirklich ein besseres Ende verdient. (SPOILER: ENDE)

Dafür gibt es Abzüge, dennoch ist Mass Effect 3 was Spieldauer, Integration eines bestehenden Charakters, Geschichte, etc. betrifft vielen seiner Konkurrenten ebenbürtig, vielleicht sogar überlegen.


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