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Beiträge von Nicole W.
Top-Rezensenten Rang: 160
Hilfreiche Bewertungen: 1383
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Rezensionen verfasst von Nicole W. "N.W." (NRW)
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5.0 von 5 Sternen
Sehr sicherer Sitz mit nettem Extra!, 23. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Der Kindersitz Monza Nova IS von Recardo macht zunächst einen guten Gesamteindruck. Er wirkt stabil und die Bezüge fühlen sich sehr angenehm an und riechen auch nicht extrem. Alle Bezüge lassen sich übrigens recht einfach abnehmen und bei 30 Grad in der Maschine waschen. Ein klein wenig Fummeln muss man dann, wenn man die Bezüge wieder anbringen will, aber auch das lässt sich innerhalb weniger Minuten erledigen. Eine Anleitung in Deutsch liegt anbei, sie ist unter dem Sitz in einer extra Aussparung geklemmt, kann also schnell übersehen werden, da alle weiteren Gebrauchsanleitungen so beiliegen. Die Anleitung ist einfach und verständlich. Der Sitz lässt sich ganz einfach mit den integrierten Isofix-Verankerungen ins Auto einbauen und sitzt dann absolut fest im Wagen. Das Kind wird per Dreipunktgurt festgeschnallt. Für kleinere Kinder kann man den Fangkörper verwenden, der das Kind absolut sicher und fest im Sitz hält und ebenfalls per Dreipunktgurt festgeschnallt wird. Eine Verwendung des Fangkörpers kann bis zu einem ungefähren Gewicht von 15-18 Kilo erfolgen. Danach lässt man den Fangkörper einfach weg und erhält weiterhin einen sicheren und guten Kindersitz der bis zum 12. Lebensjahr verwendet werden kann. Wir wollten einen Sitz mit Fangkörper, da unser Sohn sich dauernd aus seinem normalen Dreipunktgurt heraus gewunden hat. Das kann nun glücklicherweise nicht mehr passieren, der Fangkörper hält ihn sicher im Sitz, selbstständiges Abschnallen ist nicht mehr möglich. Und wunderbarerweise fühlt sich unser Sohn in diesem Sitz auch noch wohl, obwohl er nun natürlich nicht mehr so viel Bewegungsfreiheit hat wie bisher, trotzdem sitzt er gerne in diesem Sitz. Die Kopfstütze ist gut und einfach höhenverstellbar, es gibt sogar eine Messleiste zur einfacheren Einstellung. Das Kopfpolster kann je nach Bedarf mit mehr oder weniger Luft gefüllt werden, so dass auch die Kopfstütze optimal an den Kopf des Kindes angepasst werden kann. Die Seitenpolster bieten wirklich guten Schutz, ebenso wie der Fangkörper. Dieser Sitz war jetzt erst kürzlich Testsieger beim Kindersitztest der Stiftung Warentest, des ADAC und des ÖAMTC. Besonders hervorgehoben wurden hier die geringen Belastungswerte bei einem Seitencrash und die vorbildliche Gurtführung. Natürlich ist die Sicherheit bei einem Sitz am wichtigsten und diese ist hier gegeben wie die guten Testergebnisse zeigen. Als besonderes Goodie kommt dieser Sitz noch mit einer Sonderfunktion. Er hat nämlich in der Kopfstütze noch integrierte Lautsprecher, an die man einen mp3-Player anschließen kann. Das nötige Kabel ist im Lieferumfang enthalten. Diese Funktion wird erst für ältere Kinder empfohlen, die während der Fahrt gerne ihre eigene Musik oder ein Hörspiel hören wollen. Die Lautstärke ist dabei so eingestellt, dass es selbst in der höchsten Stufe nur eine sehr geringe Lautstärke hat. Ein nettes Extra, das man bestimmt nicht unbedingt benötigt, aber für viele Eltern ist es bestimmt ganz angenehm, wenn sie nicht ständig die liebste Audiobeschallung ihrer Kinder miterleben müssen. Der mp3 Player kann übrigens in einer eigens dafür angebrachten Seitentasche aufbewahrt werden. Optional kann man zu diesem Sitz noch eine Fußstütze dazu kaufen, ebenso wie einen Sommersitzbezug. Wir sind mit diesem Sitz sehr zufrieden und er wird nun unseren alten Maxi Cosi Rodi AirProtect ablösen!
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4.0 von 5 Sternen
Super Reisebett mit kleinen Schwächen!, 19. Mai 2013
Dieses ist nun unser zweites Babyreisebett. Bisher hatten wir ein ganz einfaches von Hauck (-> Hauck 604038 Reisebett Dream'n Play 60x120 cm yellow/blue/navy), die es ja überall für um die 30 Euro zu kaufen gibt. Ist natürlich viel billiger als dieses, bietet allerdings nicht so viele Vorteile. In dieser Rezension muss sich das BabyBjörn Reisebett unter anderem mit einem solchen vergleichen lassen, denn ich denke, dass viele wissen wollen, ob sich der hohe Preis wirklich lohnt. Das Reisebettchen ist wirklich schön kompakt und lässt sich wie ein kleiner Koffer tragen. Es wiegt auch nur ca. fünf Kilo, ist also auch noch sehr leicht dazu. Zum Vergleich: unser bisheriges Reisebett wiegt mehr als doppelt so viel, die Maße sind allerdings etwas knapper, die Tragemöglichkeit dafür nicht so sehr gegeben. Kommen wir zum Auf- und Abbau. Hier punktet das BabyBjörn Reisebett ebenso, denn aufgebaut ist es wirklich in sekundenschnelle. Einfach aus der Stoffverpackung nehmen, ausklappen, Matratze einlegen, fertig! Ebenso der Abbau, das geht ebenfalls total schnell und man benötigt hierfür nicht einmal die Anleitung, alles ist sehr selbsterklärend. Hier muss man so gut wie nichts beachten. Eine totale Verbesserung zu unserem alten Reisebett, da habe ich mitunter wirklich kämpfen müssen, bis ich das Reisebett mal wieder zusammen klappen konnte, weil dort die genaue Reihenfolge zu beachten war, sonst ging nichts mehr. Das Material kann ich auch nur lobend erwähnen. Alle verwendeten Materialien machen einen guten Eindruck, es riecht nicht chemisch und selbst wenn, ließen sich nahezu alle Stoffe waschen. Ja, richtig gelesen, der Stoffmantel aus dem das Bett besteht, der kann per Reißverschluß an allen vier Seiten abgenommen und in der Waschmaschine gewaschen werden. Sehr praktisch, wie ich finde. Ebenso der Matratzenüberzug. Die Matratze besteht übrigens aus einer stabilen Platte und einer Schaumstoffauflage, überzogen mit einem Baumwollbezug, auf der Babys und Kleinkinder wirklich bequem liegen können. Kein Vergleich zur harten "Matratze" des altes Bettes, zu dem wir eine richtige Matratze hinzu gekauft haben, damit unser Sohn bequem liegen konnte. Hier ist dies nicht nötig. Die Matratze ist zwar dünn, aber weich und bequem. Das Bett hat eine etwas merkwürdige Form, weswegen ich zunächst etwas skeptisch war, aber unser Sohn fand es super, er hat sich direkt an die unteren Ränder gekuschelt und die Begrenzung genossen. Auch fand ich das Bett erstaunlich stabil, obwohl es nur aus so wenig festem Material besteht. Die Größe bemängele ich hier allerdings schon. Die Liegefläche ist um einiges geringer als bei unserem alten Reisebett. Unser Sohn ist jetzt mit gerade zwei Jahren schon 92 cm groß und passt noch schön rein, aber lange wird es wohl nicht mehr klappen, was wirklich schade ist. Ein paar Zentimeter mehr hätte ich mir hier schon gewünscht, das wäre ideal gewesen. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Bodenplatte mit der integrierten Matratze direkt auf dem Bogen liegt. Hier wäre es schön, wenn es noch optional eine Thermounterlage oder Isomatte oder ähnliches gegeben hätte, eben damit vor allem auf kalten Böden die Platte nicht direkt dort aufliegt. Insgesamt bin ich allerdings eher begeistert von diesem Bett, es erleichtert mir persönlich sowohl den Transport als auch das lästige Auf- und Abbauen für das ich bisher immer ewig benötigte. Und ich muss jetzt keine extra Matratze mehr mitnehmen, weil hier die integrierte Matratze ausreichend ist. Ich persönlich bin sehr froh, dass ich dieses Bett jetzt nutzen kann, denke aber, dass der Preis trotzdem übertrieben ist. Dafür und für die anderen genannten Kritikpunkte ziehe ich einen Stern ab, denn insgesamt bin ich doch eher sehr angetan.
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5.0 von 5 Sternen
Eine gut durchdachte Hülle für den Kindle!, 16. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Eine Silikonhülle für meinen Kindle wollte ich schon länger mal haben, damit er auch unterwegs gut geschützt ist, auch wenn ich auf dem Heimtrainer oder ähnlichen bin, wo er ab und an mal ein paar Stöße abbekommen könnte. Viele Gedanken habe ich mir um Vorfeld um eine solche Hülle nicht gemacht und war dann doch etwas skeptisch als sie schließlich ankam. Die Hülle besteht aus einem Teil und umschließt den Kindle bis auf das Display komplett. Lediglich eine Aussparung für das USB-Kabel gibt es. Die Knöpfe werden ebenfalls von der Hülle umschlossen, können aber trotzdem gut bedient werden. Gerade hier war ich erst einmal sehr skeptisch, ob die Bedienelemente noch gut erreichbar sind mit der Hülle, aber ja, sie sind es auf jeden Fall! Auch mit Hülle gibt es keine Probleme das Gerät zu bedienen. Der Kindle lässt sich auch einfacher als gedacht in die Hülle stülpen und sitzt dann wirklich gut drin. Besonders die Ecken und Kanten werden gut geschützt. Dadurch, dass das Silikon nicht total glatt ist, sondern ein wenig geriffelt, lässt sich der Kindle in der Hülle auch gut halten und rutscht nicht weg. Zu guter Letzt lässt sich die Hülle auch noch super wieder reinigen, laut Beschreibung sogar in der Maschine, aber bisher hat bei mir einfaches Wasser mit Spülmittel vollkommmen ausgereicht. Insgesamt eine wirklich gut durchdachte Hülle, für den mobilen Einsatz.
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4.0 von 5 Sternen
Empfehlenswertes und gutes Gerät, trotz Kabelbetrieb, 16. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Bislang habe ich von Philips den Braun 7951 Silk-épil 7 benutzt. Dieser ist wesentlich teurer, bietet allerdings auch viel mehr, vor allem an Extra-Zubehör. Diesen kleinen Satinelle, wollte ich vor allem wegen seiner Rasier-Funktion haben, da ich an manche Körperstellen dann doch eine Rasur statt der Epilation bevorzuge. Hier angekommen wurde der kleine dann auch direkt ausgepackt und betrachtet. Optisch schaut er wirklich schick aus mit dem hübschen Muster. Ein wenig habe ich mich über das Gewicht gewundert, das Gerät ist nämlich unheimlich leicht, liegt aber gut in der Hand. Was mir beim Bestellen noch gar nicht bewusst war, ist die Tatsache, dass der Satinelle keinen Akku hat. Der Betrieb ist ausschließlich mit Kabel möglich, was für mich auch ein klarer Minuspunkt ist. Das Gerät ist zwar preislich gut angesiedelt, aber ein kleiner Akku wäre meiner Meinung nach schon angebracht gewesen, denn mit Kabel zu hantieren ist schon sehr lästig, auch wenn das Kabel eine gute Länge hat. Selbstverständlich kann er auch nicht im Wasser benutzt werden. Die Rasur mit dem Rasuraufsatz klappt wunderbar. Zusätzlich gibt es auch noch einen Trimmer, den man optional aufsetzen kann. Von der Epilierfunktion war ich sehr positiv überrascht. Da dieser Epilierer ja viel weniger Pinzetten hat, als der Silk-épil 7 hatte ich mir auch eine Epilation mühsamer vorgestellt. Tatsächlich hat der kleine Satinelle aber richtig gute Arbeit geleistet und war nicht viel weniger gründlich und schnell als sein großer Bruder. Das hat mich doch sehr angenehm überrascht. Die Reinigung des Geräts ist einfach. Zunächst liegt eine kleine Bürste bei, mit der die Haare aus den Aufsätzen gebürstet werden kann. Außerdem lassen sich die abgenommenen Aufsätze auch unter Wasser reinigen. Aufbewahren kann man den Epilierer und Zubehör in der mitgelieferten, kleinen Tasche. Insgesamt bin ich von diesem Epilierer doch sehr positiv überrascht und habe nur den fehlenden Akku zu bemängeln, den ich mir doch gewünscht hätte. Für diejenigen, die darauf keinen Wert legen und mit kabelbetrieb gut leben können, ist der Satinelle ein wirklich empfehlenswertes und gutes Gerät!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Seichtes Geplänkel vor dem großen Finale?!, 16. Mai 2013
Als Ben aufhört seine Medikamente zu nehmen, wird er mehr und mehr von Halluzinationen geplagt. Oder sind es gar keine Halluzinationen und er reist in diesen Visionen tatsächlich durch die Zeit in die Vergangenheit des Tals? Während auf der ganzen Welt schreckliche Katastrophen geschehen, das Grace College wegen einer Reihe von Selbstmorden dicht gemacht werden und die Studenten evakuiert werden sollen, knackt Debbie die geheime Datenbank der verstorbenen Angela Finder und deckt ein weiteres dunkles Geheimnis auf... Statt nur zwei Monate, haben wir nun ganze 13 Monate auf diese Fortsetzung warten müssen. Damit hätte ich ja leben können, auch damit, dass der Erscheinungstermin immer und immer weiter verschoben wurde, ohne Erklärung an die wartenden Leser, aber statt jetzt eine wirklich spannende Geschichte zu bekommen, gibt es mit diesem vorletzten Band der Reihe wieder nur einen Lückenfüller. Leider. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen dieses Mal vor allem Benjamin, aus dessen Perspektive ein Großteil des Buches geschrieben ist, und Debbie und ihrer Suche nach der Wahrheit. Alle anderen Figuren, also Julia, Robert, Chris, Rose, David und Katie kommen allerdings ebenfalls wieder vor und halten mehr denn je zusammen. Die Spannung bleibt dieses Mal allerdings sehr auf der Strecke. Die Autorin verliert sich in noch mehr kryptischen Andeutungen und geheimnisvollen Wendungen als es in den letzten Büchern schon der Fall war. Dabei erfahren wir nur ein weiteres Geheimnis über unsere bekannten Protagonisten. Ein Geheimnis, das zwar wirklich interessant ist, allerdings auch leicht vorhersehbar und vor allem leider nicht eingebettet in eine spannende Geschichte. Mir hat in diesem Buch einfach ein roter Faden gefehlt, die Handlung erschien mir sehr kopflos und einfach lahm und ich hatte absolut das Gefühl, als hätte die Autorin nur noch einmal versucht noch einen Band zu füllen, bevor es das endgültige Finale dann im nächsten Band gibt. Das fand ich sehr schade. Ich hoffe sehr, dass wir auf den nächsten Band jetzt wirklich nur bis Juli warten müssen, wie der bisherige Erscheinungstermin verspricht und ich hoffe sehr, dass die Reihe dann wirklich mit einem alles erklärenden Finale zu Ende geht und den Leser nicht mit mehr Fragen zurück lässt als nach diesem Band, denn ehrlich gesagt zweifle ich ein wenig daran, dass die Geschehnisse wirklich noch zufriedenstellend erklärbar sind. Aber ich bin gespannt und lasse mich sehr gerne eines besseren belehren! Drei Sterne für diesen eher schwachen Band.
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Inferno
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von Dan Brown Gebundene Ausgabe |
| Preis: EUR 26,00 |
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7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Robert Langdon ist wieder da!, 15. Mai 2013
Robert Langdons viertes Abenteuer! Als Robert Langdon im Krankenhaus erwacht, weiß er nicht was passiert ist und wie er hier hergekommen ist. Als er dann erfährt, dass er sich in Italien befindet und nicht mehr in seiner Heimat der USA, ist er komplett verwirrt, er leidet an Amnesie und hat auch keine Ahnung, wieso jemand auf einmal auftaucht um ihn zu töten. Zusammen mit einer Ärztin gelingt ihm die Flucht aus dem Krankenhaus vor der Killerin und auch die Flucht vor den Behörden, die ihm ebenfalls ein Killerkommando auf den Hals hetzen. Als er in seiner Jacke ein mysteriöses Gerät findet, rekonstruiert Langdon nach und nach was in den letzten 48 Stunden passiert sein muss, an die er sich nicht mehr erinnern kann und kommt einem Geheimnis und einer schrecklichen Gefahr für die Menschheit auf die Spur ... Nach dem letzten Band um Robert Langdon ( Das verlorene Symbol: Thriller), der mich sehr enttäuscht hat, war ich auf dieses Buch sehr gespannt, obwohl ich wirklich überlegt habe, ob sich das Geld dafür wirklich lohnt. Meine Neugier hat allerdings gesiegt und ich habe es nicht bereut. "Infereno" ist wirklich klasse und macht wieder eben so viel Spaß wie die ersten beiden Bände rund um Langdon. "Inferno" umfasst knapp 680 Seiten und man kann sich vorstellen, dass die Kapitel bei einer Anzahl von über 100 recht kurz sind. Mir persönlich gefällt das gut, so fliegt man geradezu durch das Buch und will immer "nur noch ein weiteres" Kapitel lesen, bis man schließlich doch schon beim Epilog angekommen ist. Optisch finde ich es einerseits ein wenig schade, dass von der einheitlichen schwarzen Optik nun abgewichen wurde, andererseits gefällt mir das Cover so sehr gut und ich finde es auch passend. Zumindest der Schriftzug weißt dieses Buch auch eindeutig wieder als einen Dan Brown Roman aus. Dan Brown hat es hier wieder geschafft eine wirklich tolle und spannende Thriller-Handlung in viele wissenschaftliche Hintergründe zu betten. So erfahren wir in diesem Buch sehr viel über den italienischen Philosophen und Dichter Dante Alighieri und speziell über sein Werk "Göttliche Kommödie", speziell den ersten Teil "Inferno", der seine Reise durch die Hölle beschreibt, bevor er wieder aufsteigt. Wie bereits bei Sakrileg gibt es auch hier wieder etliche Anreize zu googlen, z.B. nach Sandro Botticellis Gemälde "Karte der Hölle", die zu Dantes Inferno entstand und deren Symbolik ebenfalls eine große Rolle in der Geschichte spielt. Ich finde es hier einfach klasse, wie Dan Brown es schafft, solche historischen und kunsthistorischen Hintergründe wirklich spannend zu verkaufen, so dass man auch nach Beendigung des Buches noch Lust auf die Thematik hat. Ich wette, dass die Verkaufszahlen von Dantes "Göttliche Kommödie" in den nächsten Wochen erst einmal steigen werden und auch die Google-Suchergebnisse zu Botticelli werden wohl bereits in die Höhe gegangen sein. Auch gefallen mir Browns wirklich authentische Beschreibungen aller Schauplätze. Ich hatte auch dieses Mal wieder das Gefühl, als ginge ich mit auf eine abenteuerliche Reise durch Florenz. Obwohl auch Robert Langdons viertes Abenteuer wieder ähnlich aufgebaut ist, wie auch die anderen Bände, fand ich diesen Band dennoch erfrischend und voller - teils überraschender - Wendungen. Natürlich ist das gesamte Abenteuer und speziell die Handlung nicht immer sehr realistisch, aber das muss es ja auch nicht, schließlich handelt es sich um eine fiktive Geschichte, die unterhalten soll, und das tut sie. Sehr gut sogar. Langdon ist mir als Leser zwar mittlerweile ans Herz gewachsen, aber ehrlich gesagt bleibt er als Person, als Mensch recht austauschbar, was ich mittlerweile ein wenig schade finde. Ein bisschen mehr Persönlichkeit könnte der Held im vierten Band dann doch schon entwickelt haben, meiner Meinung nach. Aber nun gut, das ist Meckern auf hohem Niveau wie ich finde. Insgesamt fand ich diesen Band wieder um Längen besser als den letzten und bin sehr froh darüber. Dan Brown hat hier wieder einen tollen Thriller mit viel wissenschaftlichem Hintergrund geschaffen, der einfach Spaß macht, zum Nachdenken und zum weiter Informieren anregt und die Mehrheit der Menschen wohl mit der Thematik ansprechen wird. Von mir gibt es für dieses Buch die volle Sternzahl!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ein toller Einstieg ins Steampunk-Genre!, 12. Mai 2013
Die junge Finley Jayne hat eine gefährliche Begabung. In ihr wohnen und streiten zwei Persönlichkeiten. Zum einen ihr normales, ruhiges und freundliches Wesen und zum anderen ihre dunkle und gefährliche Seite. Wenn diese ausbricht, dann erlangt Finley absolute Superkräfte und hat kaum noch Kontrolle über ihr Handeln. Das macht ihr natürlich Angst. Als sie eines Tages auf eine Gruppe von jungen Leuten trifft, die ebenfalls unnatürliche Kräfte besitzen, kommt sie hinter dem Geheimnis ihrer Vergangenheit ... Kady Cross hat ihr ein wirklich schönes Buch aus dem Bereich "Steampunk" geschrieben. Das bedeutet mehr oder weniger, dass moderne Elemente aus der Technik auf das historisch viktorianische Zeitalter treffen, sozusagen ein futuristischer Roman im Retro-Look. Die Geschichte geht also auf jeden Fall auf die Fantasie-Schiene. Die Autorin bezieht einige bekannte Romane der Weltliteratur mit in ihre Geschichte ein. Unter anderem "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde", "Frankenstein" und die zwei widerstreitenden Persönlichkeiten in Finley erinnern auf jeden Fall an "Dr. Jekyll und Mr. Hyde". Ein Abklatsch ist diese Geschichte wegen der Verknüpfungen allerdings keinesfalls! Cross hat hier eine schöne und spannende Geschichte geschrieben, die einfach Spaß macht. Ihre Figuren sind lebhaft und authentisch, man schließt die einen ins Herz und kann sich über andere herrlich aufregen. Es gibt natürlich sympathische und unsympathische Figuren, allerdings keine reine schwarz-weiß-Malerei. Ganz im Gegenteil sogar, hier können selbst die "bad Boys" viel Charme haben. Ganz toll finde ich, dass der Verlag dieser Taschenbuchausgabe hier das Zusatzmaterial, in Form einer kurzen Vorgeschichte zur Hauptstory, dem Buch voran gestellt hat. Man liest also zunächst einmal einen langen Prolog, der knapp 100 Seiten umfasst und nicht so viel mit der Hauptgeschichte zu tun hat. Ich fand das toll, mit hat dieser Prolog gut gefallen und mir die Protagonistin Finley noch näher gebracht, als es die Hauptgeschichte später gekonnt hätte. Man merkt allerdings auch, dass dieser Prolog wohl nachträglich verfasst wurde, denn ein paar Ungereimtheiten fielen mir schon auf, vor allem im Bezug auf Finley und ihrer Kontrolle über ihre dunkle Seite. Das ist teils ein wenig irritierend, aber nicht wirklich schlimm. Dafür macht die Geschichte dann doch zu viel Spaß. In den weiteren Bänden freue ich mich jetzt vor allem darauf, einige Figuren, die in diesem Band noch etwas stiefmütterlich behandelt wurden, wieder zu treffen und weiter kennen zu lernen. Der Cliffhanger verspricht ja bereits ein weiteres Abenteuer. Bleibt jetzt also nur noch abzuwarten, bis man in wenigen Tagen die Fortsetzung Das Mädchen mit dem Flammenherz erscheinen wird. Von mir gibt es für diesen Einstieg in Finleys Steampunk-Welt gute vier Sterne, weil ich es teils auch ein wenig zu vorhersehbar und wenig überraschend fand. Dem Lesevergnügen hat diese Tatsache allerdings nicht allzu sehr geschadet, deswegen lediglich einen Punkt Abzug!
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4.0 von 5 Sternen
Amüsante Lesestunden mit dem alten Medium "Buch", 11. Mai 2013
Thomas Mann fasst in diesem Roman sehr amüsant zusammen, wie sich die Welt in den letzten Jahren durch die neuen Medien verändert hat, wie unterschiedlich durch diese Medien die heutige Zeit im Gegensatz zur frühen Vergangenheit doch ist. Niemals zuvor hat sich in so kurzer Zeit so viel getan was den Fortschritt in der Technik angeht. Dieses Buch hat mich wirklich sehr amüsiert, habe ich mich selbst in der Erzählung doch überraschenderweise wieder erkannt. Ich bin zwar etwas jünger als der Autor, aber die technische Entwicklung habe ich ebenso mitgemacht, wie Tobias Mann sie beschreibt. Dabei trifft er mit seinen humoristischen Beschreibungen genau meinen Geschmack, teils hatte ich sogar den Eindruck, genau so hätten die Worte auch von mir stammen können. Wenn ich schreiben könnte, was ich nicht kann. Aber wenn, dann würde ich es genau so gerne tun. Die Generationen nach uns, vor allem die aktuellen Teenager-Generationen, werden mit diesem Erzählungen wahrscheinlich weniger anfangen können, auch, wenn das beschriebene eigentlich noch gar nicht allzu lange her ist. Man wird heutzutage zwar mit den neuen Medien groß, aber grob betrachtet, waren diese noch vor gerade einmal 15-20 Jahren kaum verbreitet. Und genau darüber schreibt der Autor in seinem Buch. Über die rasche Ausbreitung der Medien und wie sich seitdem alles verändert hat. Dabei stellt der Autor oftmals die Vermutung an, wie es gewesen wäre, wenn es in der Vergangenheit bereits solche Möglichkeiten wie Twitter, Facebook etc. gegeben hätte. Hätte Jesus getwittert? Hätte die Mauer damals gebaut werden können, wenn auf Facebook die bildlichen Beweise vorgelegen hätten, dass doch jemand die Absicht hatte eine Mauer zu bauen? Sehr amüsant stellt Mann Thesen auf, wie die Berichterstattung über neue Medien damals hätte ablaufen können. Ganz oft habe ich es ja, dass ich Kaberettisten zwar ganz lustig zu sehen und zu hören finde, ihre Bücher dann aber nicht mal mehr ansatzweise so gut finde. Bei Mann ist das bislang anders. Seine Schreibe fand ich toll. Ich habe dieses Buch wirklich gerne gelesen und es war wunderbar zu schauen, inwieweit der Autor die weitere technische Entwicklung in seiner unverkennbaren Art zusammen gefasst hat. Insgesamt vergebe ich hier vier Sterne, weil das Buch zwar sehr amüsant war, angenehm zu lesen ist, aber trotz allem nicht sehr nachhaltig. Dennoch eine klare Empfehlung für jeden, der ein paar amüsante Lesestunden mit dem alten Medium "Buch" verbringen möchte!
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5.0 von 5 Sternen
Mehr als nur ein Besen!, 11. Mai 2013
Ich hatte bereits ein Vorgängermodell des Black und Decker FSM1610 und war mit diesem schon sehr zufrieden. Bei diesem Modell wurde dann schon ein wenig verbessert. Der Dampfbesen kommt sehr handlich verpackt. Der Aufbau gestaltet sich denkbar einfach. Einfach zusammen stecken und fertig! Zur Inbetriebnahe fehlt dann nur noch das mitgelieferte Microfaser-Pad und das Wasser im Tank. Das Microfaser-Pad hält wirklich bombenfest. Der Wassertank lässt sich bei diesem Modell nun abnehmen, was ein klarer Vorteil gegenüber dem alten Modell ist, bei dem der Wassertank noch mit Hilfe eines Behälters (z.B. Messbecher) gefüllt werden musste. Das ist nun mit dem abnehmbaren Wassertank viel praktischer! Einen knappen halben Liter Wasser kann man in den Tank füllen. So war der Dampfbesen schließlich innerhalb von gerade mal fünf Minuten fertig zur Inbetriebnahme. Schnell noch den Stecker in die Steckdose und den Startknopf gedrückt. Das ging auch wirklich rasend schnell, noch einmal kurz hinsetzen lohnte sich überhaupt nicht, innerhalb von wenigen Sekunden konnte ich schon loslegen. Dank des Microfaser-Pads gleitet der Dampfbesen wirklich einfach über das Laminat und die Reinigung war wirklich irre einfach. Das Gerät brummt ganz leise und stößt regelmäßig Dampf aus. Mit der Reinigung des Laminats war ich sehr zufrieden, denn kaum feucht drüber gewischt, war der Boden wenige Sekunden später auch schon wieder trocken und glänzte sogar. Und das alles ohne Reiniger. Ich probierte das Gerät noch auf Fliesen- und Steinboden und auf einem kleinen Stück Marmor aus und wählte dafür die entsprechende Reinigungsstufe, was per Drehung des Rings denkbar einfach ist. Das Ergebnis war immer das selbe, der Boden war sauber, glänzte teilweise sogar und ich war sehr zufrieden. An Stellen, wo es vielleicht mal ein wenig klebt, da muss man mit dem Dampfbesen ein paar Mal öfter drüber gehen, als man es von einem herkömmlichen Mopp kennt, aber dennoch war hinterher alles sauber. Die Handhabung war ebenfalls sehr angenehm, ich kam mit dem Besen in alle Ecken und auch unters Sofa und Schränke und die Reinigungswirkung war auch an den Rändern gegeben. Nach Beendigung der Wohnungreinigung wurde der Dampfbesen auf die mitgelieferte Abkühl-Matte gestellt. Der Wassertank war immer noch halb voll, lästiges Wasserholen ist also nicht ständig nötig. Das Microfaser-Pad wurde mittlerweile auch bereits einmal gewaschen und getrocknet und ist wieder einsatzbereit. Trotzdem ist es wohl empfehlenswert sich noch zusätzliche Pads zu stellen, denn oftmals bin ich nicht so schnell mit dem Waschen und der Dampfbesen wird wohl tagtäglich hier im Einsatz sein. Er ersetzt das Wischen zwar nicht komplett, aber wo ich vorher täglich Wischen musste, genüg es jetzt, wenn ich einmal am Tag mit dem Dampfbesen rüber wische. So spare ich Wasser, Reiniger und Zeit. Den gröbsten Dreck sollte man allerdings vorher kurz mit dem Besen wegkehren oder den Staubsauger bemühen, aber das musste vor dem normalen Wischen mit dem Mopp ja auch sein. Für mich persönlich hätte das Kabel noch ein wenig länger sein können, weil wir hier wirklich sehr große Räume und lange Flure haben, das wurde leider nicht verbessert, das war bei dem alten Modell schon so. Ein zusätzliches Pad wäre noch schön gewesen, aber das sind nur kleine Schönheitsfehler eines ansonsten wirklich rundum tollen Gesamtpakets, so dass ich keinen Grund sehe hier weniger als die vollen fünf Punkte zu vergeben.
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5.0 von 5 Sternen
Liegen wie auf Wolken!, 11. Mai 2013
Nach Jahren auf Federkernmatratzen wollten wir uns in diesem Jahr neue Matratzen anschaffen. Die Wahl fiel auf Kaltschaummatratzen, zu solchen wurde uns geraten und natürlich sollten es gute sein. Ich war ein wenig verwundert, dass die Matratze in Vakuumverpackung und gerollt geliefert wurde, das kannte ich bisher nur von den günstigen Matratzen beim Discounter und war entsprechend skeptisch. Da kein Hinweis dabei war, wie lange die Matratze ruhen und sich entfalten sollte, bevor sie schließlich genutzt werden konnte, ließ ich sie erst einmal 48 Stunden lang liegen, so wie es bei den meisten Matratzen auch empfohlen wird. Es war schon recht imposant mit anzusehen wie schnell und wie hoch die Matratze sich aufrichtete, nachdem sie erst einmal aus dem Vakuum befreit wurde. Sie verströmte einen leicht sauren Geruch im Zimmer, der allerdings nicht besonders chemisch roch und schon nach nur wenigen Stunden so gut wie verflogen war, jetzt nach dreimonatiger Nutzung riecht man nichts mehr. Der Bezug ist auch gut für Allergiker geeignet und sehr angenehm auf der Haut, sehr weich. Beim ersten Probeliegen auf der Matratze hat auch nichts gekratzt, der Bezug ist wirklich schön weich und hautfreundlich, auch für mich, die ich tatsächlich sehr empfindlich auf behandelte Materialien reagiere. Selbstverständlich ist der Bezug auch abnehmbar und waschbar (bis 60°). Die Liegeeigenschaften waren auch ansonsten und nach mittlerweile drei Monaten Nutzungszeit sehr, sehr gut! Ich habe ehrlich noch nie so gut gelegen. Die Körperanpassung ist für mich ideal und ich bin Bauch- oder Seitenschläfer. In dem Schaum sinkt man nicht nur ein, sondern federt ein wenig nach, was sehr angenehm ist. Der Hersteller selbst gibt für diese Matratze eine Nutzungsdauer von 8-10 Jahren an. Natürlich gilt auch für diese Matratze das selbe wie für nahezu alle Kaltschaummatratzen: eine gute Belüftung sollte gewährleistet werden, regelmäßiges Wenden und außerdem auch ein Lattenrost mit knappen Leistenabständen gewählt werden. Mein Mann und ich sind von dieser Matratze auf jeden Fall sehr begeistert, von uns gibt es also eine klare Empfehlung für die Badenia Irisette Lotus!
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