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Krypto

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste und stärkste, 20. August 2013
Ich habe zig Sorten getestet, bevor ich überhaupt zum Schmalzler kam. Für einen Raucher, der nicht mehr rauchen will, ist in erster Linie die Frage entscheindend: wie wirkt der Schnupftabak? Hier ist dann wiederum die wichtigste Frage: wie wirkt der Schnupftabak morgens? Die zweit wichtigste Frage ist dann: wie schmeckt der Schnupftabak? Daran schließt sich die nächste Frage an: wie angenehm ist er zur Nase. Schließlich ist noch entscheidend, wie er nun riecht. Nach diesen Kriterien habe ich nun über einige Monate alles getestet.
Da aber nun mal für einen Raucher die Frage der Nikotinwirkung entscheidend ist, hat dieser Schnupftabak entscheidend gepunktet - auch wenn er nicht so beworben wird. Er ist sehr nikotinstark. Er lässt sich im Vergleich zu anderen Schnupftabaken, die ebenfalls viel Nikotin enthalten, sehr gut schnupfen - es ist halt ein Schmalzler. Der Geschmack ist für mich das Nonplusultra. Sternecker Schmalzler schmecken auch hervorragend, aber die sind deutlich leichter im Nikotingehalt. Pöschl Schmalzler haben einen relativ hohen Nikotingehalt, sind aber auch stärker aromatisiert. Dieser Tabak ist für mich optimal. Er hat nen sehr hohen Nikotingehalt, gleichzeitig einen Tabakgeschmack und riecht gut nach Zartbitter Schokolade.
Habe nun jeden Schmalzler probiert und habe jede Menge Snuff`s probiert. Die Snuff`s habe ich fast alle weg geworfen. Entweder waren sie so fei gemahlen, dass man sie gleich in den Hals bekam, oder sie hatten dermaßen viel Menthol, dass man dachte die NAse explodiert, oder sie schmeckten übel nach Ammoniak.
So kam ich dann innerhalb weniger Wochen bei den Schmalzlern an. Kein Menthol - bis auf wenige Ausnahmen - kein Ammoniakgeschmack und eine gelungene Konsistenz.
Bei den Schmalzlern angekommen wurde es dann schwer den optimalen Tabak zu finden, denn die sind irgendwie alle auf ihre Weise gut. Nun kommt aber das Argument des Menschen in`s Spiel, der Nikotin schätzt und keinen wichtigen Grund sieht es nicht mehr zu konsumieren. Hier bleiben dann nicht mehr sehr viele Schmalzler übrig. Nach einer ausgiebigen frühmorgentlichen Testphase wurde sehr schnell klar: der Brasil Fresco ist es. Der "Brasil doppelt fermentiert" schmeckt ähnlich, hat aber logischwerweise weniger Nikotin, da er ja doppelt fermentiert ist. Der "Fresco feinst" schmeckt eher rauchig und ist weniger nikotinstark.
Fazit: dieser Tabak ist für mich der Tabak, wo alle Fäden zusammenlaufen.
Nun kann man natürlich lange darüber diskutieren, warum jemand nicht einfach einen kalten Entzug macht und nach wenigen Wochen gar kein Nikotin mehr braucht. Genau so könnte man über den Zuckerkonsum der Menschen diskutieren, über den Fersehkonsum oder über alle anderen ungesunden Aspekte des Lebens. Nun sind in den letzten JAhren unglücklicherweise Nikotinkonsumenten am Pranger gelandet. Zum Teil ist das verständlich, weil bislang Nikotinkonsum mit Rauchen zusammen hing. Das wird nun mit der Renaissance des Schnupftabak und alternativen Möglichkeiten wie der E-Zigarette zunehemend entkoppelt. Aktuell fühlt sich der rauchfreie Nikotinkonsument immer noch ziemlich schlecht. Viel schlechter als der Marathonfersehgucker oder Bonbonesser.
Aber das sei nur am Rande bemerkt. Wer weiterhin Nikotin konsumieren will, aber keine Lust mehr auf Teer, Blausäure und 1000 weitere Schadstoffe hat, dem sei dieser Tabak empfohlen.


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hält das, was andere versprechen, 19. Juni 2013
Ich bin erst spät zum Schnupftabak gelangt. Ich war auf der Suche nach einer Alternatie zum Rauchen. Da stößt man auf Hersteller, die genau damit werben. Die alten Schmalzler haben scheinbar noch nicht gemerkt, dass sie die wirklichen Kandidaten sind. Ich habe so einiges getestet. Zum Beispiel elektrisch rauchen: völliger Unsinn. Studien zeigen, dass die Nikotinaufnahme in etwa die gleiche ist, als würde man an einer nicht brennenden Zigarette ziehen.

Dann kam ich auf Schnupftabak und stieß sofort auf angeblich nikotinstarke Sorten.
Den Pöschl Doppelaroma habe ich quasi nur aus Gaudi bestellt, um mal zu testen, wie Schmalzler so ist. Dann kam für mich die große Erleuchtung: er schmeckt hervorragend und es funktioniert auch noch. Letzteres gilt auch für andere Schmalzler.
Dieser Schnupftabak kann das, was andere Hersteller von ihren (modernen) Produkten behaupten. Das ist wirklicher Rauchersatz. Dazu kommt das klasse Aroma und der Preis.
Einziger Nachteil ist, dass der Tabak ziemlich feucht ist und zum klumpen neigt.Das gibt sich aber. Habe mir morgends diverse Schnupftabake rein gezogen, die angeblich viel Nikotin enthalten. Nur aus Spaß am Geschmack habe ich mal den Pöschl Schmalzler getestet und die Wirkung erzielt, die ich bei all den anderen Snuffs erwartet hatte.
Wer nicht auf den ganzen Mentholquatsch steht, gleichzeitig nach ner spürbaren Nikotinwirkung sucht und Spaß an gedörrten Früchten hat, der ist hier genau richtig.
Ich gehe davon aus, dass einige Leute, die das Rauchen aufgeben wollen, diese Bewertung lesen. Dennen kann ich nur sagen: lasst die Finger von Mentholsnuffs. Greift zum urtümlichen Schmalzler, und es funktioniert.


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Muss mal ne Lanze dafür brechen, 19. Juni 2013
Ich gebe zu: es ist einige Jahre her, und ich weiß nicht in wie weit sich die Qualität verändert hat.
Dieses Zelt war über Jahre mein ständiger Begleiter, und es hielt. Es überstand übelste Regenfälle und war "dicht". Vielleicht war man noch nicht so verwöhnt wie heute. Ein paar Wassertropfen, die in das Zelt gelangten, interessierten einfach nicht. Ich kenne allerdings noch einige andere Leute, deren Minipack Zelt nicht dicht war. Es scheint hier große Unterschiede zu geben, was allerdings bei teuren Zelten auch der Fall ist.

Ich verstehe die Einstern-Bewertungen nicht und neige dazu sie nicht ganz zu glauben.

Zunächst mal besteht dieses Zelt aus Polyamid (Nylon). Nylon ist zunächst mal deutlich stabiler als Polyester. Aus Polyester sind selbst hochpreisige Zelte gefertigt. Unstabil ist dieses Zelt mit Sicherheit nicht. Nylon hat natürlich einen Nachteil: es dehnt sich wenn es nass wird. Man muss das Zelt schon sehr straff spannen, damit es auch im Regen noch gut steht. Macht man das nicht, dann hängt es durch und Wasser kann eindringen.

So, jetzt ziehe ich mal nen nüchternen Vergleich zu Zelten, die das mehrfache kosten.
- Dieses Zelt ist ein Einwandzelt. Logisch ist das feucht von innen (Kondens).
- Fieses Zelt hat eine kleine Wassersäule von 1300 Milimetern. Ja, das reicht! Teurere Zelte werden mehrfach mit Polyurethan beschichtet um Wassersäulen von 5000 Millimetern zu haben. Das ist völliger Unsinn und reduziert deutlich die Reißfestigkeit des Stoffs. Okay, sehr teure Zelte haben ne Silikonelastomerbeschichtung, die die Reißfestigkeit erhöht. Aber da reden wir von einigen hundert Euronen.
Dieses Billigzelt hat eine hohe Reißfestigkeit, weil es
a) nicht aus Polyester sondern aus Polyamid ist und es
b) nicht mehrfach PU beschichtet wurde.
Damit ist der Stoff zwangsläufig reißfester als der deutlich teurerer Zelte.
- Es hat nur zwei Stangen. Perfek! Und dafür steht es noch gut im Wind. Klar, es ist kein Geodät, aber Tunnelzelten kann es in Punkto Stabilität mehr als nur das Wasser reichen.
- Es hat keinen Vorraum. Natürlich hat es den nicht. Das Zelt ist so leicht, dass man alleine drin schläft. Dann hat man massig Platz für das Gepäck. Wem das nicht reicht: ein Tarp kaufen und man hat nen Vorraum.
- Die Schlaufen reißen aus. Habe ich bei meinem Zelt nicht erlebt. Im Gegenteil: ich habe das abgespannt, dass ich dachte es müsse reißen - damit es auch bei Regen noch straff ist. Ich habe gestaunt was die Nähte aushalten. Aber mal ehrlich: Nadel und Faden kosten nix. Eine gerissene Schlaufe ist kein Problem. Ein gerissenes Zelt ist ein Problem. Dieses Material ist aber stabil, weil es kein Polyester mit übertriebener Wassersäule ist.

Über Jahrzehnte ist zu beobachten, dass Produkte entstehen und nach kurzer Zeit verschwinden. Dieses Zelt gibt es in genau dieser Form und genau diesen Materialeigenschaften seit Ende der 70er. Es gab quasi nichts anderes. Das Ding funktioniert seit 40 Jahren. Das Teil ist stabiler als so manches Zelt, für das man 200 Euro auf den Tisch legt. Was die Nähte betrifft: man kann alles selbst nähen.
Für Skeptiker, die es nicht glauben wollen: vergleicht doch mal die Reißfestigkeit dieses Gewebes mit einem 200 Euro-Zeltgewebe und staunt. Testet doch mal selbst, was das Polyestergewebe hochpreisger Zelte mit PU Beschichtung zu bieten hat, und ihr werdet reumütig sagen: hätte nie gedacht, dass dieses Minizelt so stabil ist.


Alpha Industries M65 Feldjacke Original schwarz (GR.XL)
Alpha Industries M65 Feldjacke Original schwarz (GR.XL)

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Querfeldeinjacke, 19. Juni 2013
Um es direkt klarzustellen: es gibt nicht DIE M65. Der Name der M65 ist Legion, denn es sind viele.
Ich bewerte an dieser Stelle EINE original M65 Ny/Co.

Ich war auf der Suche nach einer Jacke die folgende Attribute aufweisen sollte:
- stabil sollte sie sein
- sie sollte Wasser abweisen
- sie sollte Stauraum haben
- sie sollte ein ausknöpfbares Futter besitzen
- sie sollte aus Polyamid und Baumwolle sein
- sie sollte günstig sein
- sie sollte gut aussehen
- sie sollte seit Jahrzehnten unverändert sein - das betrachte ich noch immer als Indiz für Qualität

Es war mir egal ob sie
- federleicht ist
- wasserdichte Reißverschlüsse hat
- einen Fuchskopf oder ein Tatzenmuster trägt

Zunächst sollte man bei seiner Suche nach der richtigen Jacke keinesfalls einschlägigen Materialbeschreibungen der großen Ausstatter glauben. Einer schreibt vom anderen ab - echte Tests gibt es nicht.
Ich war sehr erstaunt festzustellen dass "mückendichtes" und extrem stabiles Material sich reißen lies wie eine Telefonrechnung und dabei noch unglaublich teuer war.

Naja, was kann nun die M65?
Sie besteht aus richtig gutem Material, nämlich aus Polyamid (Nylon) und Baumwolle im Verhältnis 50:50. Warum diese Kombination?
Nylon:
Vorteile: Stabil, abriebfest, leicht, nimmt kaum Wasser auf.
Nachteile: Tragekomfort, nicht besonders UV beständig, nimmt Gerüche an.

Baumwolle:
Vorteile: Tragekomfort, imprägnierbar, UV stabil
Nachteile: Schwer, nimmt Wasser auf, wenig scheuerfest.

Die M65 Ny/Co besitzt einen optimalen Stoff. Er lässt sich mit Wachs besser imprägnieren als bestimmte Hersteller von ihrem 65% Polyester - 35% Baumwollgemisch behaupten.
Also: alte Kerzen einschmelzen, einen guten Schluck Leinöl dazu, trocknen lassen und fertig ist die Imprägnierung. Einfach über den Stoff reiben und dann die Jacke auf links drehen. Für 20 Minuten in den Trockner und sie ist schön Wasser abweisend.
Natürlich kann man auch für 10 oder 20 Euro Wachsimprägnierung kaufen - aber man kann es auch lassen.

Was hat die Jacke jetzt zu bieten?
Jede Menge! Die Taschen (2 an der Brust und zwei auf Hüfthöhe) sind absolut geräumig.
Sie ist auch ohne Imprägnierung völlig winddicht.
Sie trocknet relativ schnell - durch den hohen Nylonanteil. Sie veträgt auch Funkenflug - durch die Baumwolle.
Sie ist zeitlos im Design - Schimanski und Rambo trugen sie - und sie ist im Berliner Filmmuseum ausgestellt. Sie hat einen dünnen Futterstoff aus 65% Polyester und 35% Baumwolle. Dadurch wird er sehr leicht. Es sei nur am Rande erwähnt dass der Futterstoff der M65 von namenhaften Outdoorbekleidungsherstellern auch verwendet wird - allerdings nicht als Futterstoff sondern als Hauptstoff für die Kleidungsstücke.
Und warum ist nun eine Jacke die das Wasser nur abweist eigentlich besser als eine wasserdichte Jacke?
Okay, wenn es Katzen und Hunde regnet ist eine wasserdichte Jacke von Vorteil. Aber wann kommt das vor? Der Nachteil wasserdichter Jacken liegt in der Tatsache begründet dass dichte Jacken nunmal dicht sind - auch von innen. Sobald man sich in einer Jacke bewegt und schwitzt ist es nicht mehr weit her mit der Atmungsaktivität. Ein Bruchteil des Wassers gelangt nach außen - der große Rest bleibt drin. Da ist es mir herzlich egal ob ich nass bin weil Wasser von außen durchdringt oder weil es sich von innen staut.

Für den Rucksack ist sie bedingt geeignet weil sie relativ schwer ist. Grammjägern sei eine Plastiktüte empfohlen oder ein billiger Poncho den man in die Tasche stecken kann. Wasserdichte Jacken sind für Ottonormalverbraucher Quatsch.

Die M65 hat ein zukaufbares Futter und ist damit auch im Winter super zu tragen.
- Sie läuft nicht ein - dank Nylon.
- Sie ist bequem - dank Baumwolle.
- Sie ist wasserabweisend - dank dem dichten Material.
Sie ist richtig stabil - man mache den Nadeltest und stecke eine dickere Nähnadel durch das Gewebe. Man vergleiche mit Jacken namenhafter Hersteller die das dreifache kosten und staune.
- Sie hält Jahrzehnte und nimmt nichts krumm.
Wenn plötzlich der Notstand ausgerufen würde und ich müsste mich für eine Jacke entscheiden dann nähme ich die M65 und würde die ganzen teuren Jacken mit Tatzen und Fuchsköpfen drauf hängen lassen.

Nun noch zur Frage welche M65 eigentlich eine originale ist:
Original ist jede von einem Hersteller der für begrenzte Zeit für die US Army produziert hat.
Das heißt aber nicht dass der Produzent auch heute noch die Army beliefert.

Woran erkennt man ein Original?
Das ist schwer denn die Verkäufer sind kreativ.
Da gibt es:
- M65 original: Die ist dann von einem Macher der sie noch nach Militärspezifikationen herstellt.
- M65 original Nyco: nicht original. Die Angabe bezieht sich auf den originalen Stoff. Vernäht kann er sein wie er will.
- M65 Import: Kein originaler Hersteller und kein originales Material - man sieht es und merkt es.
- M65 original Impo: Heißt soviel wie: dies ist eine original importierte M65. :-)
- m65 original "Herstellername": Nachgebaute M65. Das "original" bezieht sich auf den Namen des Herstellers. Kaufe ich also eine M65 original "Letzterseufzer", dann habe ich eine limitierte M65 - aber original von "Letzterseufzer".
Man durchwandert einen Dschungel der Begriffsverwirrung.
Welche Hersteller haben nun wirklich das Original produziert?
Auf jeden Fall Alpha Industries, Propper, Concord und Golden. Darüber hinaus gab es noch weitere Hersteller aus China und anderen Ländern.
Wo ist der Unterschied zu den Plagiaten?
Das ist schwer zu sagen. Ich habe ein Plagiat von hervorragender Qualität. Gleichzeitig gibt es auch solche die weniger taugen.
Es bleibt aber zu erwähnen dass selbst ein Billigimport immer noch eine ordentliche Qualität hat und sich hinter teuren Markenprodukten der "Outdoorszene" nicht verstecken muss.

Nachteile der M65:
Schiefe Nähte, unsaubere Säume wo die Fäden raus hängen - damit muss man leben. Man kann es aber durchaus als Qualitätsbeweis sehen: wenn ein nicht gebörtelter Saum (zum Beispiel die Kapuze) auf Jahre hält, dann muss das Material schon was taugen. Und ganz sicher hält hier jede Naht.
Merke: Unsauber kann man nur arbeiten wenn man gutes Material hat.

Ich habe meine erste M65 vor 10 JAhren gekauft und trage sie dauernd. Habe vier Hunde die die Jacke mitunter erheblich fordern. Defekte: keine.
In der Zeit habe ich manches Produkt verschlissen was ein Mehrfaches kostete.

Fazit: Genial
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 23, 2015 10:22 AM MEST


Fjällräven Herren Hose Iceland
Fjällräven Herren Hose Iceland
Preis: EUR 106,99 - EUR 129,95

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Völlig überbewertet, 14. Mai 2013
Ich hatte die Hose und ich habe sie sehr gerne getragen. Sie sieht wirklich gut aus und sie ist schön leicht. Warum gebe ich nur zwei Sterne?
Weil man die Qualität in Relation zum Preis sehen muss. Wenn man es etwas nüchtern betrachtet, dann ist G1000 alles andere als ein Wundergewebe. Es ist nicht mehr und nicht weniger als Mischgewebe aus 65% Polyester und 35% Baumwolle. Aus Gründen, die sich mir nicht erschließen wird um G1000 ein gewaltiger Hype gemacht. Wieso? Betrachtet man die nüchternen Fakten, dann wird man sehr schnell feststellen, dass man solches Mischgewebe quasi überall für ganz kleines Geld bekommt. Selbst die billigsten Klamotten weisen zum großen Teil diese Zusammensetzung auf.
Es ist absolut nichts besonderes. Die Bezeichnung "G1000" ist allerdings geschickt gewählt, denn sie assoziiert eine gewaltige Durabilität.
Ich war auch damals der Meinung es wäre etwas besonderes - bis ich dann spaßeshalber Zerstörungsproben angestellt habe. Okay, das ist zunächst mal teuer, aber es klärt die Wahrnehmung. Diese Zerstörungsproben zeigten nämlich, dass G1000 in keinster Weise reißfester war als das Material von Billigprodukten gleicher Zusammensetzung.
Fjällräven hat das Mischgewebe nämlich nicht neu erfunden, noch kann der Hersteller diesem Gewebe neue Eigenschaften verleihen.

Jetzt wird es aber erst interessant: um das Gewebe wasserabweisend zu bekommen muss man es wachsen. Also wird Grönlandwachs auf den Stoff aufgetragen und eingebügelt oder eingefönt.
Welcher Teil des Gewebes nimmt das Wachs auf? Natürlich die Baumwolle. Polyester nimmt keinen Wachs auf. Wird die Hose danach wasserabweisend sein? Klar, aber das liegt nicht an dem tollen Stoff. Das liegt einzig und allein an der Tatsache, dass Baumwolle das Wachs aufnehmen kann.
Stellt sich die Frage, was wohl passieren würde, wenn man eine Hose aus reiner Baumwolle mit Wach behandeln würde. Genau, die reine Baumwollhose wird wasserabweisender als es das Mischgewebe jemals werden kann, denn das hat eben nur 35 Prozent Baumwollanteil.

Habe ich getestet. Was ist wohl wasserabweisender: eine Islandhose aus G1000 oder eine Bundeswehrhose alter Machart aus Moleskin? Ganz klar die BW Hose. Warum? Weil sie aus Baumwolle ist und deswegen das Wachs viel besser aufnimmt. Sind keine Märchen. Das kann jeder selbst testen.

Wie wasserabweisend wird G1000 nach der Wachsbehandlung? Kaum. Warum nicht? Ganz einfach: das Wachs härtet aus. Man bügelt es schön ein und zieht dann die Hose an. Es ist aber kein weiches Wachs, wie zum Beispiel bei Oilskin Bekleidung. Es handelt sich um hartes Wachs, wie zum Beispiel bei einer Kerze. Folglich bricht es überall wo sich Knicke bilden. Kann jeder testen. Einfach mal schön wachsen, trocknen lassen und das Gewebe knicken. Schon sieht man wie die Wachsschicht bricht. Ein Stück Wachs von FR kostet ca. 10 Euro. Eine BW Hose vom besten hersteller (Leo Köhler) kostet ca. 30 Euro - also drei Mal so viel wie das Wachs von FR!

Schnappt euch mal ne BW Hose von Köhler und eine Island Hose von FR, die das zigfache kostet und testet mal kritisch welche Hose länger hält, stabiler ist und mehr mit macht. Man ziehe mal mit dem kleinen Finger an ner Gürtelschlaufe und staune.

Weiter. Mischgewebe mit hohem Polyesteranteil hat eine stark reduzierte UV Beständigkeit. Baumwolle kennt das Problem nicht.

Klar, Baumwolle ist schwerer als Mischgewebe. Für Grammjäger ist das ein Argument.

Okay, aber weiter zur Hose. Die rechte Tasche am Oberschenkel ist geräumig. Am linken Oberschenkel kommen sich zwei Taschen in die Quere. Was soll dieser Unsinn? Sieht cool aus, klar, aber was soll es bringen?

Was bekommt man für das Geld? Tja, wenn man es mal ganz nüchtern sieht dann bekommt man nichts anderes als ne Hose aus billigem Mischgewebe mit suboptimaler Taschenanordnung. die verhältnismäßig leicht und verhältnismäßig robust ist - aber eben nur verhältnismäßig. Das rechtfertigt in keinster Weise den Preis. Ich kenne allerdings noch Klamotten von FR aus den 80ern. Da reden wir dann wirklich von einer ganz anderen Qualität. Zu der Zeit riss man keine Gürteschlauf ohne Kraftaufwand mit dem kleinen Finger ab.

Wer wirklich glaubt das Material sei so toll, der möge es einfach selbst testen und Zerstörungsproben anstellen. G1000 ist nicht besser oder schlechter als anderes 65/35er Mischgewebe, es ist nur viel teurer.

Aber es ist und bleibt billiges Mischgewebe, egal ob es G1000 heißt oder Function65 oder Armadillo oder Baumpoly oder was weiß ich.

Ihr bekommt hier keine Hightechhose für teures Geld, ihr bekommt eine Hose aus 0815 Material mit zweifelhaften Detaillösungen für teures Geld.
Ich habe nichts gegen Fjällräven. Habe selbst einige Klamotten von denen und bin ein großer Fan ihrer damaligen Schlafsackserie "silhuett" - die waren an Komfort unübertroffen.
Ich habe nur etwas dagegen, dass man 0815 Gewebe als etwas Besonderes vermarktet und nicht als das, was es ist. Und noch viel mehr habe ich dagegen, dass Leute die Klamotten über den grünen Klee loben und die Sprüche der Outdoorindustrie nachbeten , ohne die Klamotten jemals objektiv getestet zu haben.
Der Richtigkeit halber muss ich erwähnen, dass ich nicht der Rucksackreisende bin, dem es auf ein paar Gramm Gewicht ankommt.
Meine Outdooraktivitäten sind Wanderungen mit Frau und den Hunden. Da hat sich einfach die alte BW Hose als optimal entpuppt - ne, nicht die neue in Tarnfarbe. :-)
Vor einigen Jahren hätte ich Stein und Bein geschworen, dass solche Klamotten qualitativ alles toppen. Ich wollte das aber wohl auch glauben. Begeistert laß ich immer wieder über die tollen Eigenschaften von G1000. Irgendwann kaufte ich mal ne 10 DM Hose zum arbeiten und stellte erstaunt fest, dass diese aus 65/35er Mischgewebe gefertigt war. Das konnte doch nicht sein. Naja, dann war es doch sicher nicht winddicht. Stoff an die Lippen und gepustet. Es war genauso dicht. Wasserabweisend? Genau so viel oder wenig wie G1000. Dicke? Als Heimwerker hat man nen Messchieber schnell zur Hand. Ergebnis: gleiche Materialdicke. Was ist nun der Unterschied? Es gibt keinen. Mischgewebe wird in riesigen Mengen in Billiglohnländern hergestellt und verarbeitet.

Übrigens hat meine Frau so einige Stunden damit verbracht Nähte nach zu nähen.

Eine Geschichte zum Schluss:
FR hatte vor Jahren einen großen Test durchgeführt und auf der Homepage gepostet. Sie hatten eine Jeans mit einer G1000 Hose verglichen. Hierbei wurden Abnutzungszyklen getestet. Näher erläutert wurde das Experiment nicht. Ich kann mir vorstellen, dass man eine rauhe Scheibe mit einem genormten Druck über das Material gleiten lässt und dieses somit langsam abträgt.
Wie dem auch sei. Jedenfals postete der Hersteller, dass der G1000 Stoff deutlich mehr Abnutzungszyklen aushielt als die Jeans.
Nun kam aber der Clou, den man leicht überlesen konnte: der G1000 Stoff war wachsimprägniert, der Jeansstoff hingegen nicht.
Nun weiß jeder, der etwas technisches Verständnis hat, dass eine Wachsschicht die Reibung verringert und deswegen die Abnutzung des Materials durch Reibung herab setzt. Fair wäre das Experiment gewesen, wenn
a) beide Stoffe oder
b) beide Stoffe nicht wachsimprägniert gewesen wären.
Also schrieb ich dem Hersteller die Frage, was denn dieses Experiment aussagen soll. Ich habe nie Antwort erhalten. Das war vor über 10 Jahren.
Da hatte ich zum ersten Mal den Verdacht dass es mit dem Material nicht so weit her sein kann. Ansonsten hätte man ja einen fairen Test durchführen können.
Also begann ich mit eigenen Tests. Als ambitionierter Kraftsportler hatte ich immer genügend Gewichte parat, die man an Schlaufen und Nähte hängen konnte. So konnte man genau sehen was ausgehalten wird und was nicht. Meine Frau schimpfte zwar, weil sie wieder an die Nähmaschine musste, aber mein Argument zog: "Das spart vielleicht in Zukunft viel Geld." Genau das tat es auch. Zunächst deklassierte eine damalige Hausmarke von Globetrotter die Konkurrenzprodukte mit Fuchskopf. Später dann entdeckte ich die alte BW Hose als das Nonplusultra in Bezug auf Qualität der Nähte. Wäre da nicht das fürchterliche Einlaufen gewesen.
Dann laß ich von der Qualität der original BW Hosen Leo Köhlers. In der Tat kosten die Hosen ca. 10 Euro mehr als normale BW Hosen, aber: die sind nicht klein zu bekommen. Sie werden heute noch nach BW Vorgaben gefertigt. Die Bundeswehr macht nämlich genaue Vorgaben, wie ein Stoff verarbeitet und vernäht sein muss. Sie macht nur keine Vorgaben zur Qualität der Baumwolle. Daher gibt es dort Unterschiede. Gut vernäht sind die Hosen also alle, aber die Baumwollqualität unterscheidet sich. Langer Rede kurzer Sinn: die Hosen von Köhler laufen nicht ein und halten alles aus.
Bei der Suche nach Mischgewebe, das wirklich eine Menge aushält und die Eigenschaften hat, die von G1000 behauptet werden, bin ich auf Nyco gestoßen.
Nyco ist eine Abkürzung für Nylon + Cotton, also Polyamid und Baumwolle im Verhältnis 50:50. Hier findet man die gute alte Schimanski Jacke, die ihren Ehrenplatz im Berliner Fimmuseum hat. Es ist die M65 der US Army. Winddicht, im Gegensatz zu G1000 tatsächlich wasserabweisend und echt richtig stabil. Die hält auch Funken aus - G1000 nicht. Es gibt auch Hosen aus Nyco.
Auch hier gilt: für Grammjäger nicht zu empfehlen. In Stabilität nicht zu toppen. Habe meine Jacke seit gut 10 Jahren. Da ist nicht ein Faden gezogen.
Jetzt muss ich allerdings aufpassen, dass ich nicht noch mehr Outdoorartikel in`s Feld führe. -)
Und wenn ich ne wasserdichte Hose haben will, dann kaufe ich mir eine zum Überziehen, aber ganz sicher opfere ich keine Stunden um Wachs auf eine Hose aufzutragen, die nacher 10 Minuten länger den Regen abhält. Das ist Unfug! Der Aufwand steht in keiner gesunden Relation zum Ergebnis.
Bei früheren Outdooraktivitäten hat sich der stockkoservative Poncho bestens bewährt, wenn es wirklich mal schüttete. Das dürfte sich bis heute nicht geändert haben.
Zum Schluss noch ein Gespräch zwischen Frau, Ehemann und Verkäufer, das ich in einem Outdoorshop hören durfte:

Er: "Ich will ne Hose die mir passt. Die soll auch wasserdicht sein, atmungsaktiv und leicht."
Sie: "FR steht dir sehr gut."
Er: "Fällderäh ist das. Die sind teuer, aber das ist doch G1000, oder?"
Verkäufer: "Ja, das ist ein Spzialgewebe. Extrem robust, leicht und wasserabweisend."
Er: "Hat das auch ne Wassersäule?"
Verkäufer: "Man kann das mit Wachs imprägnieren."
Er: "Das geht?"
Verkäufer: "Ja, dafür gibt es spezielles Grönlandwachs."
Sie: "Hat schon seinen Grund, warum die Sachen teurer sind."
Verkäufer: "Ja klar, das bieten andere Hersteller eben nicht."
Er: "Von JW gibt es kein Wachs, oder?"
Verkäufer: "Ne, das gibt es nur von FR."
Sie: "Und die sitzt auch, ist nur bissl lang."
Verkäufer: "Das ist extra, damit man die auf die eigene Größe anpassen kann."
Sie: "Das ist clever. Ich kann das dann einfach umnähen?"
Verkäufer: "Genau. FR setzt eben auf Qualität und Individualität."
Er: "Fällderäh gefällt mir besser als JW. Und man kann das wachsen."
Verkäufer: "Eben, das sind clevere Detaillösungen. Andere machen wasserdichte Klamotten, die aber nicht atmungsaktiv sind. FR macht beides."
Sie: "Ist klar! Deswegen ist das auch teurer."
Verkäufer: "Ja, Qualität kostet Geld. FR war einer der Outdoorpioniere - quasi das Original."
Er: "Dann nehmen wir die. Die sieht gut aus. Man kann die mit Wachs dicht bekommen und leicht ist sie auch."
Ich kann das natürlich nur sinngemäß wiedergeben. Ich stand daneben und begutachtete gerade Zelte.
Das ca. 65 Jahre alte Ehepaar kaufte die Hose und schob ab.
Ich sagte zum Verkäufer: "Wusste gar nicht dass man Grönlandwachs nur auf FR Klamotten auftragen kann."
Verkäufer: "Hier im S... land kann man drei Marken verkaufen: Schöffel, JW und FR. Ich muss den Leuten erst gar nichts anderes zeigen."
Wer nun immer noch glaubt, das 65/35er Mischgewebe etwas besonders ist, der möge mal in einen Billigladen gehen und untersuchen wie viele Klamotten diese Materialmischung aufweisen. Wer es dann immer noch nicht glaubt, der soll diese Klamotten kaufen und testen, inwiefern sie sich von dem FR Mischgewebe unterscheiden. Er wird dann erstaunt feststellen, dass sie sich gar nicht davon unterscheiden.
Warum gibt man also so dermaßen viel Geld für 0815 aus? Weil man Outdoorkataloge als Infoquelle nutzt. Natürlich steht dort nicht drin, dass man billiges Mischgewebe bekommt, man die Hose auch noch selbst kürzen muss, literweise Wachs einbringen muss, damit das Gewebe auch nur minimal wasserabweisend ist.
Da stehen Dinge wie "legendär, mückendicht, extrem robust, schnell trocknend blabla"..."
Das ist alles ansatzweise wahr. Wahr ist anderseits auch, dass 15 Euro Hosen das ebenfalls können.Aber wie gesagt: das kann jeder testen, der es nicht glauben mag.

Krypto
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 3, 2014 11:54 PM MEST


Armer Hund: Wie der angeblich beste Freund des Menschen vergöttert und verhätschelt, kaputtgezüchtet und ausgenutzt, zur Schnecke und zum Affen gemacht wird
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Es fehlt an einer Überzeugung, 28. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Büchlein liest sich wie ein Zeitungsartikel - oberflächlich. Es erschließt sich mir nicht, was eigentlich die These des Autors ist. Sicher sind hier mengenweise Zitate zu finden, die sicher auch gut recherchiert sind. Aber was nützen Zitate wenn sich einfach nicht herausfinden lässt welche Hauptaussage diese eigentlich stützen sollen? Nach und während der Lektüre des Buches stellte sich mir die Frage: was genau will der Autor mit diesem Sammelsurium an Zitaten eigentlich untermauern? Was genau ist seine These? Normalerweise entwirft man eine These und versucht diese zu stützen. Nicht so in diesem Buch. Hier findet sich keine These. Wie wild werden Aussagen und Untersuchungen zitiert, vom Füttern bis zur Pädagogisierung in der Hunderziehung, ohne dass diese ein Eingangsargument stützen würden. Mir wurde nicht mal klar wie der Autor selbst zu Hunden steht. Ich hatte den Eindruck, dass er bei dieser entscheidenden Frage indifferent ist, also es selbst nicht genau weiß. Mir erschloss sich jedenfalls die Aussage des Buchs nicht.
Das wiederum ist mir noch nie vorher passiert - ob bei Hundebüchern oder sonst wo. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass sich die Aussage des Buchs auch meiner Frau nicht erschloss.
Für mich blieb der Eindruck, dass der Autor ein Buch zu einem Thema geschrieben hat, für das er sich selbst nur untergeordnet (wenn überhaupt) interessiert.
Es liest sich so als hätte jemand den Auftrag bekommen mal einen Artikel zu schreiben. Es gibt ja durchaus viele schlechte Bücher über Hundehaltung. Meistens kranken diese an ideologischer Überfrachtung. Hier ist genau das Gegenteilder Fall. Ich habe es gelesen und mich gefragt, was der Autor mir eigentlich sagen will und warum er sich die Mühe macht die ganzen Zitate auf das Papier zu bringen. Ich weiß es beim besten Willen nicht.


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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin sehr zufrieden, 28. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Alpecin Tuning Shampoo, 200 ml (Badartikel)
Insgesamt erzielt dieses Produkt wohl keine besonders guten Bewertungen.
Ich bin allerdings sehr zufrieden damit. Okay, ich habe mir aber auch ein viertel Jahr Zeit gelassen es zu testen. Ich bin 43 und habe nur ganz wenige graue Haare. Färben käme für mich nicht in Frage. Habe mir dieses Shampoo gekauft, das ich wie jedes andere Shampoo auch anwende. Ich lasse es auch nicht drei Minuten einwirken, weil ich dafür meistens keine Zeit habe. Ich benutze es jetzt seit ca. drei Monaten täglich und muss sagen, dass es funktioniert. In den ersten Wochen habe ich kaum Resultate gesehen, aber im Lauf der Zeit sieht man doch, dass die grauen Haare verschwinden. Man sollte Geduld mitbringen. Meine ganz wenigen grauen Haare sind mittlerweile fast alle weg. Ein paar davon sind störrischer als andere, aber auch bei denen wirkt es im Laufe der Zeit. Das passiert allerdings nicht in zwei Wochen. Es dauert seine Zeit, aber das macht ja auch nichts. Das Shampoo ist sehr ergiebig und hält lange.
Ich würde halt nicht mit der Erwartungshaltung heran gehen, dass sich in ein paar Tagen was ändert. Ist ja schließlich keine Färbung. Die normale Haarfarbe, in meinem Fall dunkelblond, bleibt erhalten. Aber wie gesagt: Geduld! Die grauen Haare haben sich über Jahre gebildet. Was spricht dagegen, dass es Monate dauert sie wieder anzugleichen?
Also: keine Wunder erwarten und es einfach täglich anwenden - so wie normales Shampoo. Ganz langsam setzt die Wirkung ein, und es fällt niemandem auf weil es so langsam geht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 25, 2013 6:35 AM CET


Das große Buch vom Krafttraining
Das große Buch vom Krafttraining
Preis: EUR 16,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wertfrei, fundiert und informativ, 20. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich schließe mich den guten Bewertungen an. Die Muskelpresse krankt mitunter an ihrer ideologischen Überfrachtung. Völlig übermotiviert werden bestimmte Trainingssysteme in den Himmel gehoben. Um die eigenen Thesen zu untermauern werden selektiv Sportler heraus gegriffen, die Pate für das eigene System stehen...

Endlich zeigt mal ein Autor dass es auch anders geht. Er verwendet Orientierungsverallgemeinerungen und listet schlüssig all die Erkenntnisse auf, die bislang als allgemein anerkannt gelten.
Er hebt kein Trainingssystem in den Himmel, er klopft keine flotten Sprüche, und er benötigt keine Bilder von Sp(r)itzenbodybuildern, die das Gesagte untermauern.
Völlig wertneutral listet er das auf, was man als sichere Erkenntnisse bezeichnen kann.
Dabei konzentriert er sich keinesfalls nur auf Bodybuilding.
In gebotener Kürze referiert der Autor über die verschiedenen Muskelfasertypen und wie man sie trainiert. Einfach klasse und informativ.
Ich habe noch kein Buch aus der Muskelpresse gelesen, das auch nur annähernd so informativ war.
Es wird eben klar, dass Training immer eine völlig individuelle Angelegenheit ist und sehr verschiedene Zielsetzungen hat.
Wer fertige Pläne sucht ist hier an der falschen Adresse. Hier werden Grundlagen beschrieben, die jeder kennen sollte, der sich die Frage stellt wie er trainieren muss um seine Ziele (Masse, Schnellkraft, Kraftausdauer etc.) zu erreichen.


Springerstiefel 'Para' mit Kappe
Springerstiefel 'Para' mit Kappe
Preis: EUR 34,40 - EUR 74,51

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich habe lange gewartet, 6. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Springerstiefel 'Para' mit Kappe (Textilien)
um diese Bewertung abzugeben. Nachdem ich die Stiefel gekauft hatte und erstmalig trug, hätte ich sie am liebsten zurück geschickt, nur hatte ich sie leider schon imprägniert. So etwas von unbequem habe ich selten gesehen. Nun bin ich bei solchen Dingen geduldig und denke, dass gut Dinge Weile haben will. Die Zehenkappen drückten auf die Zehen. Die Sohle hat innen einen dicken Wulst, der unter die Zehen drückt. Immer und immer wieder habe ich die Stiefel mit Kriechöl eingesprüht, und nach ein paar Wochen wurden sie bequem. Wasserdicht sind sie auch. Die Schnellschnürung funktioniert sehr gut, vor allem, wenn man die Schürriemen in Leinöl tränkt. Der Wulst im inneren des Schuhs hat sich zum Glück geebnet. Ich habe auch mit hochpreisigen Trekkingschuhen die Erfahrung gemacht, dass sich Geduld lohnt. Das gilt auch für diese Schuhe. Mittlerweile werden sie von Tag zu Tag bequemer und die Kappen drücken kaum noch. Das liegt zum großen Teil daran, dass ich den Fersenbereich immer wieder mit Öl eingesprüht habe. Die Kappe selbst wird natürlich nicht weicher. Also muss man sehen, dass der Schuh sich nach hinten dehnt. Das ist mittlerweile gelungen.
Als Minuspunkt - neben dem zähen Einlaufen - sehe ich die Lasche. Die ist im Vergelich zu originalen Springerstiefeln sehr dünn geraten.
Sieht man aber auch den Preis für die Stiefel, dann kann man das mühevolle Einlaufen tolerieren. Ob die Stiefel wirklich zwiegenäht sind weiß ich nicht. Es sieht so aus. Das wäre natürlich für den Preis eigentlich nicht zu erwarten.
Als Arbeitsschuhe für den Garten sind sie echt klasse. Größe Wandertouren machen sie auch mit, wenn man sie eingelaufen hat. HAbe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass ein Schuh umso besser wird je härter das Eintragen ist.
Jedenfalls würde ich dazu raten (ich habe es leider nicht gemacht) den Schuh eine halbe Nummer größer zu bestellen. Dann spart man sich vielleicht eine Menge Mittelchen um ihn zu weiten.
Zur Verarbeitung kann ich nun echt nur positives sagen. Die Nähte sind sauber gezogen und das Leder (es ist Leder, denn das habe ich mit dem Feuerzeug getestet) ist dick.Eins war schlimm: der Gestank. Zum Glück verfliegt dieser GEstank wenn man die Schuhe draußen stehen lässt, aber es dauert. Dieser Gestank rührt von Gas, das in die Kontainer, in denen die Stiefel transportiert werden, gepumpt wird. Es soll vor Insektenbefall schützen. Meine rochen wie das pure Gift. Ich konnte sie nicht im Haus lagern. Es brachte die Augen zum Tränen. Ich habe die Stiefel mit Seifenlauge gefüllt und sie ein paar Tage auf den Balkon gestellt. So verfliegt der Geruch am schnellsten. Wenn man so geduldig ist hat man nach ein paar Wochen einen guten Stiefel, der wirklich robust ist und sich sogar gut tragen lässt. Ganz sicher erwirbt man aber keinen Schuh, den man anzieht und sich wohl fühlt. Wenn man diesen anfänglichen Aufwand in Kauf nimmt hat man Stiefel, die sich gut tragen lassen und offenbar sehr robust sind.
Warum gebe ich dennoch vier Sterne? Ich sehe die ersten Wochen nicht so problematisch, wenn die Teile danach okay sind und lange halten.


KOSMOS 632823 Triops-Aquarium - Urzeitkrebse erforschen
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Preis: EUR 29,99

13 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tierquälerei als Kinderspiel, 29. Dezember 2012
= Haltbarkeit:1.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:1.0 von 5 Sternen 
Genau das ist es. Wenn ich die ganzen Rezensionen zu diesem und ähnlichen Produkten lese:
"Mein kleiner Sohn (5 Jahre) war total enttäuscht weil..."
"Meine 7- jährige Tochter hat Verantwortung gelernt..."
"Ich hatte nach drei Tagen vier Triops(e) und plötzlich waren sie verschwunden.
"Ich musste für teures Geld destilliertes Wasser an der Tankstelle kaufen, weil ich nicht wusste..."
"Unser Triops ist total glücklich. Nachts schwimmt er zu den leuchtenden Steinen..."
Das mag man mir auslegen wie man will, aber ich muss es loswerden:
Uninformierte - um nicht zu sagen dumme - Leute kaufen Dinge, die nichts in Kinderhänden verloren haben und glauben dadurch ihren Kindern etwas wertvolles beizubringen. Wie will man durch dummes Verhalten Kindern kluges Handeln beibringen?
Geht mit euren Kindern ins Tierheim. Geht mit den Hunden spazieren oder kümmert euch um die anderen Tiere dort. Übernehmt ne Patenschaft. Das hat was mit Verantwortung zu tun.
Kommentar Kommentare (16) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 25, 2014 12:25 AM CET


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