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Rezensionen verfasst von
Zeliba

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Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-12
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Skin - Das Lied der Kendra: Roman
Skin - Das Lied der Kendra: Roman
von Ilka Tampke
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen Kennst du deine Haut?, 19. Mai 2016
Cover

Findet ihr nicht auch, dass diesem Cover irgendwie etwas Geheimnisvolles in sich trägt? Vielleicht ist es nur das Blau mit dieser "Fischmünze"? welches diese Stimmung erzeugt. Vielleicht aber auch das Meer, welches wohl viele mit Geheimnissen und dunklen Tiefen verbinden. Egal was davon es ist, ich finde schon das dieses Cover, eine unglaubliche Ausstrahlung besitzt. Sie fängt einen ein und lässt einen nicht mehr los. Unter der ersten Seite findet man sogar eine Karte. Eine Detail, das mir in Fantasy-Büchern ja immer wieder sehr gefällt.

Handlung

Ailia ist eine Waise. Sie kennt ihre Geschichte nicht. Ihre Familie ist ihr genauso fremd wie die Haut, welche das wichtigste im Leben eines Stammeskindes war. Durch ihre Unwissenheit unterliegt sie strengen Gesetzen. Heiraten ist ihr auch verboten, da sie niemandem ihr Haut-Lied wird singen können. Doch als sich die düsteren Wolken immer deutlicher am Himmel abzeichnen, wird Ailia langsam klar, das sie doch nicht so unwissend ist, wie vielen so klar scheint. Denn sie spürt den Ruf bis tief in ihrer Seele. Den Ruf der Mütter. Doch wie soll sie als Hautlose jemals sich gehör verschaffen? Und die Mütter selbst müssend darin doch einen Makel sehen. Ailia ist zerrissen von Selbstzweifel. Ihre Liebe setzt derweil ebenfalls auf ihre Hilfe. Alles scheint über ihren Kopf zusammenzuschlagen. Dann stehen die Römer nah am Dorf. Ist die Katastrophe noch abzuwenden?

Schreibstil

Wer Skin in der Hand hält und harte Fantasy erwartet, wird wohl leider enttäuscht werden. Denn dieses Buch lebt nicht von Kämpfen und blutigen Schlachten, sondern von Legenden, altem Wissen und mystischen Gestalten die vielleicht etwas wie Götter sind, vielleicht aber auch auf einer ganz anderen Ebene agieren. Auf jeden Fall ist es von diesem Aspekt sicherlich eher ein ruhigerer Titel. Davon abschrecken lassen sollte man sich aber nicht. Es passiert einfach so viel. Immer wieder Geheimnisse, die man mit Ailia zusammen lösen will. Es einfach muss, weil so viel daran liegt. Fragen ziehen sich durchs ganze Buch. Die Stimmung einfach nur fesselnd, sodas man fast glaubt, den Atem der Mütter selber zu spüren.

Charaktere

Ailia ist jener Charakter, welcher uns durch ihre Welt führt, die Zusammenhänge und Bräuche erklärt und all diese Legenden, den ganzen Glauben, erst richtig lebendig macht. Denn sie lebt nach dieser Geschichte. Dies macht sie zum einen sehr greifbar und zum anderen auch durch ihre ganze Art sehr sympathisch. Das Einzige, wo ich im Mittelteil etwas rudern musste, war ihre plötzliche Weisheit, welche sie in sich gespürt hatte. Die Erklärung folgte recht schnell danach, aber dennoch ist mir dieser Break im Lesefluss im Gedächtnis geblieben. Zwischen all dem um sie herum verliert sie aber nicht ihre Farbe. Man erkennt ihren Charakter, ihre Stärken und Ängste und ja auch ihre Schwächen. Sie muss einen Weg gehen, auf welchem ihr so unglaublich viele Steine in den Weg gelegt werden, und hält trotzdem an ihrem Weg fest. Bemerkenswert. Auch die Personen um sie herum sind toll gearbeitet und oftmals tiefer in der Geschichte verstrickt, als man erwartet hat.

Meinung

Skin hat mir von dieser reinen Detaildichte im Buch wahnsinnig gut gefallen. Wenn man einmal genau betrachtet wie viele Gedanken einfach alleine im Hintergrund stecken, kann man nur den Hut ziehen. Selten ist mir so ein schön und ausgewogener Glaubensansatz begegnet. Natürlich läuft auch darin nicht alles perfekt und manchen geht es eben nicht so gut. Aber das gehört dazu. Von dieser Seite gleich einmal ein riesiges Lob. Die Stimmung im Buch ist ruhig. Alles scheint etwas unterschwellig zu schwellen, bis dann plötzlich im letzten Drittel alles hochschnellt und das Ende einem vor etwas zurücklässt, bei dem ich wirklich nicht behaupten kann, sagen zu können, wie der Autor Ailia daraus wieder herausführen will. Es bleibt also spannend.


Violet - So hot: Sisters in Love - Roman (Fowler Sisters, Band 1)
Violet - So hot: Sisters in Love - Roman (Fowler Sisters, Band 1)
von Monica Murphy
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Neue Reihe neues Glück, 15. Mai 2016
Cover

Ich finde, das Cover passt wunderbar zur Story. Violet zum Beispiel ist die Tochter eines reichen Geschäftsmanns und trotz ihrer Unsicherheit hat sie einfach Klasse. Und genau das hat das Cover auch. Klasse. Einmal weg von irgendwelchen Blumenschnörkeln oder halb nackten Menschen. Etwas ganz eigenes. Etwas das schon fast elegant wirkt.

Handlung

Erster Satz - Heute Abend wird mein Leben sich verändern.
Violet hat sich alles so wunderbar vorgestellt. Ihr Leben war perfekt. Zumindest auf den ersten Blick. Einen Zweiten gestattete sie im Grunde keinen. Und doch schien ihr geplanter Weg aufzugehen . . . bis sich ihr Freund Zachary wieder einmal, wie ein Idiot aufführt und es Violet nach einer besonders hässlichen Demonstration endgültig reicht. Sie lässt ihn sitzen und . . . verfängt sich in dem düsteren Blick ihres Arbeitskollegen Ryder.

Doch Ryders Annäherung an Violet ist nicht so unschuldig, wie es scheint. Alles hat einen Grund und Ryder weiß, wenn sein Plan aufgeht, wird von Violet nichts mehr übrig bleiben. Doch ist sie wirklich so zart und schwach, wie es den Anschein hat? oder steckt hinter dieser Frau vielleicht noch mehr, als sie anderen zeigen mochte?

Schreibstil

Ich bin ja so ein Fan von Monica Murphy. Das liegt zum einen daran, dass sie es schafft, einen richtig mitleiden zu lassen. Zum anderen eben auch daran, dass sie der Geschichte nicht nur die Erotik verpasst, sondern eben auch eine Story. Und nach kleinen abtauchern in diese Genre habe ich wirklich den Eindruck, das dies nicht gerade eine Selbstverständlichkeit ist. Doch so hat jeder Chara seine eigenen Leichen im Keller. Seine Geschichte, die man Stück für Stück ergründen kann. Das gibt Spannung und Leben. Macht die Geschichte einfach ungeheuer tragend. Man will nicht mehr aufhören, weil eben immer etwas passiert. Dabei wechselt sie zwischen Ryder und Violet und schreibt dann jeweils in der Ich-Perspektive weiter. Gibt so auch die Chance beide Seiten perfekt mitzuerleben. Mitfiebern vorprogrammiert.

Charaktere

Violet ist ganz das Gegenteil von dem, was sie in ihrem Job zeigt. Denn hinter der Fassade der gewappneten Geschäftsfrau. Ist sie ein sehr schüchterner und verletzlicher Mensch. Kann jedoch auch über ihren Schatten springen, wenn sie einmal vertrauen gefasst hat. Dann zeigt sie, was alles in ihr steckt. Wie viel Mut und Leidenschaft und all das Herzblut das sie in ihre Projekte steckt. Sie hat einfach Facetten. Und genau dadurch wird sie lebendig. Das sie eben nicht nur eine Ebene hat und fertig. Und genau dasselbe haben wir bei Ryder. Auch er scheint auf dem ersten Blick einem Klischee zu entsprechen und dann geht eben doch alles viel tiefer als man erwartet. Man wird überrascht, versteht, leidet mit. Genau diesen Weg hat die Autorin schon bei ihrer davor erschienen Reihe gewählt.

Meinung

Der Ton in diesem Buch ist anders als in ihrer ersten Reihe und das ist auch gut so. Die Akteure sind älter, die ganze Situation fern der Jugendliebe. Langweilig oder gefühllos ist es natürlich nicht. Ganz im Gegenteil. Durch das Switchen zwischen Violet und Ryder, erreicht die Autorin, dass der Leser eben beide Seiten versteht, sie lieb gewinnt und ja ihnen manchmal einen Tritt geben will. Nicht weil sie sich ins Drama stürzen und in Theatralik wälzen, nein eher darum, weil sie nicht mutig sind, ihre Ketten abzuwerfen. Aber das es schwer ist über eigenen Schatten zu springen, wissen wir denke ich alle. Und Schatten gibt es wirklich genug. Nimmt man all dies zusammen zeigt sich, dass Erotik eben nicht Platt sein muss. Es kann auch Story und Spannung und einfach all das enthalten, was man auch in einem Roman findet. Vielleicht noch "mit dem gewissem Extra" aber auch das auf einem Niveau, mit dem man leben kann. *grins*. Es wird auch nicht ständig mit Schimpfworten herumgeworfen. Manchmal etwas oft das F-Wort, aber auch das so verteilt, das es anders als bei anderen Büchern nicht den Lesefluss zerstört.


Der Wahnsinn, den man Liebe nennt: Roman
Der Wahnsinn, den man Liebe nennt: Roman
von Clara Römer
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn des Lebens, 10. Mai 2016
Cover

Das Cover ist wie Susa. Nicht mehr ganz neu, mit Rissen und Macken, die einfach vom Leben kommen. Und dennoch liebenswert. So präsentiert sich dieses Buch in eher schlichtem Gewand und fällt wohl gerade deswegen zwischen seinen reißerisch aufgemachten Geschwistern heraus. Mir jedenfalls gefällt dieses fast schon nostalgische Gewand sehr gut. Passt sicherlich nicht zu jedem Titel aber zu diesem hier allemal.

Handlung

Sus sollte eigentlich glücklich sein. Sie hat einen Mann, um den sie viele beneiden, leider gerne mal zu viele. Ein tolles Haus, auch wenn sie sich noch nicht ganz wohnlich darin fühlt und einen hübschen Laden mit viele wirklich netten Stammkunden.
Gut sie muss natürlich abstriche machen, aber das tut sie gerne für Wolf, ihren Ehemann.
Immer für Wolf.
Doch als ein Kühlschrank ihre kleine Welt zum Einsturz bringt, bemerkt sie langsam, wie fremd sie sich selber geworden ist. Wie weit sie zurückstecken musste und wie viel Drama sich doch irgendwie um sie herum angesammelt hat. Darauf hin packt Susa ihre Sachen und ihren Schmerz und es öffnet sich ihr eine ganz neue Welt. Eine Welt, die ihr fremd und einsam vorkommt, und in der sie doch langsam entdeckt, wer sie wirklich ist.

Scheibstil

Clara Römers Stil passt einfach zu dieser Geschichte. Leicht, mit Gefühl, kleinen Überraschungen. Dabei hat sie eine Art zu schreiben, die klingt als würde Susa neben dir sitzen und sich alles vom Herzen reden. Einfach normal. Ja ich denke, man kann es so sagen. Wie aus dem Leben gegriffen. Wie die ganze Situation eben auch.
Dabei gibt es neben der Geschichte von Susa und Wolf auch noch die kleinen Nebenstorys, die den Hauptfaden zwar nicht überlagern, ihn aber gekonnt ausschmücken und so dem Buch noch eine hintergründige Spannung verleit.

Charaktere

Der Leser merkt gleich das Susa nicht unbedingt der Typ Mensch ist, welcher sich durchbeißen mag. Für sich einsteht. Und Wolf ihr Mann macht es dir dabei sehr leicht. Er tut nämlich nur was er will und pfeift auf die Wünsche seiner Frau. Dies geht beim Essen los und hört bei der Wohnung auf.
Nach der Trennung dann muss Susa erst einmal lernen wieder sie selbst zu sein. Das ist erschreckend realistisch und zeigt, wie jemand unter solch einem dominanten Partner leiden kann, wenn Grenzen nicht respektiert werden. Ihr Wandel gefällt mir dabei richtig gut.
Dann wäre Wolf, diesen Kerl hasste ich ja gleich. Vielleicht schon, weil man ja durch den Klappentext wusste, dass er hinterhältig ist, aber was das Buch dann über ihn noch so ausspuckt, ist dann die Krönung. So ein richtiger Hasschara.
Die umliegenen Nebencharaktere passten dann auch perfekt in die Geschichte. Schmückten sie aus, brachten Leben rein und wirkten einfach trotz ihrer kurzen Momente sehr lebendig.

Meinung

Ein Roman mit diesem Thema muss nicht nur fesselnd sein, er muss auch etwas enthalten, was einen an die Seiten bindet. Eine Spannung, die über das Drama hinausgeht und einem eben nicht das Gefühl gibt, man wisse ja doch schon, wie es ausgehen wird. Natürlich gibt es diese kleinen Dinge die man einfach weiß. Der Junge bekommt das Mädchen und und und. Aber darüber hinaus muss es ja fesseln. Und genau das schafft dieser Roman spielend, sodass ich kaum zwei Tage - und eine verdammt lange Nacht *gähn* gebraucht habe, um ihn durchzuhaben. Es sind diese Nebengeschichten, die zusammen mit Susas Leben so wunderbar harmonieren, das man beim Lesen seine Fühler in alle Richtungen ausstreckt, um auch ja jedes Rätsel am Ende lösen zu können


Das Geheimnis von Leben und Tod: Roman -
Das Geheimnis von Leben und Tod: Roman -
von Rebecca Alexander
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen Die Mischung macht es ^^, 27. März 2016
Cover

Ich finde das Cover ja wirklich ziemlich cool. Das rot und schwarz bildet zusammen mit der Schrift eine tolle Stimmung, die so zwischen dunkel und Düster und verlockend gefährlich liegt. Und dann das Pentagram, welches das O bildet. Ein absoluter hingucker- und gleichzeitig ein toller Bezug zur Story. Was beweist, das man eben auch mal ohne Menschen auf dem Cover was erreichen kann.

Handlung

Ein Mädchen ist verschwunden. Ein anderes Tod. Und Felix steht genau dazwischen, als die Polizei ihn um mithilfe bittet. Denn seltsame Zeichen scheinen eine entscheidende Rolle zu spielen. Auf seiner Suche nach der Wahrheit begegnet er der jungen Jack und er hat gleich das Gefühl, das diese Frau mehr weiß, als sie zugeben mag. Und dieses "mehr" führt in auf die Spuren eines mysteriösen Unsterblichkeit Kults.
Kann das alles wahr sein? Oder nichts als Wahn?
Und was ist mit dem Mädchen wirklich passiert?
Als sich dann auch die Inquisition in die Sache einmischt, schwebt plötzlich nicht nur das verschwundene Mädchen sonder auch Jack in höchster Gefahr.

Viele Hundert Jahre zuvor reisen Dee und sein Gefährte Edward durch Transsylvanien und fallen in die Gewalt eines Grafen, der weithin nur als schwarzer Bär bekannt ist. Dieser übergibt ihnen die Aufgabe, seine dem Tode nahe Gattin zu retten. Egal wie.
Auf der Suche nach einer Lösung - denn nur so würden sie selber mit heiler Haut davonkommen - kommen sie auch der Hexe auf der Spur, welche mit Tränken und Mitteln versucht ihre Herrin am Leben zu erhalten. Als Edward und Dee jedoch die Lösung des ganzen von den Engeln höchst selbst erfahren wissen sie, dass sie damit etwas erschaffen, dass jedes Leben unter sich ersticken wird.

Schreibstil

Das Buch ist in zwei erzähl ebenen geschrieben. Zum einen spielt es in unserer heutigen Zeit, zum anderen ca 500 Jahre zuvor. So ergibt es sich, das man mit dem Ende des Buches sowohl den Beginn des ganzen als auch das Ende vor sich ausgebreitet hat. Die Schnitte zwischen den Wechseln sind glatt und mehr als einmal von einem wirklich gemeinem Cliffhanger geprägt.
Auch das verschlingen von tatsächlicher Historie wie das Auftauchen der Blutgräfin Elisabeth Báthory in Kombination mit fantastischen Elementen hat eine Stimmung ergeben, der man sich schwer wieder entziehen konnte.
Die Spannung zog sich dabei fast pausenlos durch das Buch und durch das Einwerfen von Fakten, die man vielleicht sogar hier und da mal aufgeschnappt hatte, bekommt das Buch eine tolle Tiefe.
Am Ende musste ich selber sogar aus lauter Neugierde die Blutgräfin mal nachschlagen. ^-^

Charaktere

Es passiert im Grunde so viel, das die Charaktere kaum zeit haben sich dem Leser richtig vorzustellen. So lernt man sie direkt in den Ereignissen kennen und ja auch lieben. Jack mochte ich sehr gerne und auch Sadie fand ich einfach nur toll gelungen. Felix gesellte sich später auch mit dazu. Alles in allem waren die Charas also zum lieb gewinnen, wenn auch ein wenig mehr Tiefe toll gewesen wäre. Besah man sich aber die Story, die im Grunde kaum ein paar Tage einnimmt, kann man da nun auch nicht sooo viel erwarten.
Die böse Seite fand ich übrigens genauso cool. Endlich mal böse, die ihr Handwerk auch verstehen und nicht durch bloße Dummheit sterben. ^^
Für Dee und Edward gilt übrigens das selbe. Auch sie sind interessant aber mehr Tiefe wäre toll gewesen.

Meinung

Rebecca Alexander hat mit "Das Geheimnis von Leben und Tod" ein Buch geschaffen das es versteht Tatsache und Historie zu etwas zu vereinen, das fesselt und richtig Lust auf mehr macht. Es ist sozusagen ein historischer Krimi mit Fantasy-Elementen, die mal nicht die typischen Vampire aufgreift, sondern eine ganz andere "Spezies". Zu viel will ich natürlich nicht verraten, aber hier trifft der Unterblichkeitskult und der Vampirglaube noch auf etwas anderes. Etwas ganz anderes. Und dieses andere zieht den Leser voller Spannung durch die Geschichte. Dabei hat das Buch kein völliges Happy End. Fragen bleiben offen, welche man zu gerne beantwortet habe, möchte und doch ist es gut so, wie es ist. Und so kann ich am Ende sagen, das ich mir vielleicht mehr bei den Charas gewünscht hätte, es aber absolut nicht dramatisch ist. Immerhin hat das Buch ein gehöriges Tempo drauf, dass man sich eher über etwas anderes den Kopf zerbricht.


Das Lied von Eis und Feuer: Das offizielle Malbuch
Das Lied von Eis und Feuer: Das offizielle Malbuch
von George R.R. Martin
  Broschiert
Preis: EUR 11,99

5.0 von 5 Sternen Wunderschön gemacht :D, 22. März 2016
Dieses Mal habe ich eine ganz besondere Rezi für euch. Und alle "Das Lied von Eis und Feuer" mögen und sich gerne Mal beim Malen entspannt, kommt hier die ultimative Kombination aus beidem.
*Tusch*
Das offizielle Malbuch -Das Lied von Eis und Feuer!!
Auf 96 Seiten mit qualitativ hochwertigem Papier präsentieren sich euch Wappen, Szenen und Charaktere. Dabei finde ich es toll das sie Bilder von sehr unterschiedlichem Stil sind. Manche wirken einfacher und gerade gezeichnet und andere wiederum wie Bleistiftskizzen. Einfach toll.
Durch das dicke Papier und der Tatsache das die Rückseite, von einem Spruch abgesehen, frei ist , glaube ich auch das es egal ist, ob man lieber mit Bunt- oder Filzstiften ausmahlt. Die Ansprüche der Motive reichen dabei von eher einfach und mit gerade Linie - wie zum Beispiel das erste Wappen an dem ich mich gerade verkünstel, bis hin zu aufwendigeren Motiven mit vielen Details.
Das Bild auf dem Cover ist zum Beispiel ebenfalls im Buch enthalten. Und seid ehrlich. Es lockt doch geradezu gerade bei solchen, auch mit Schattenwürfen und Lichtreflexen zu spielen.
Die Zitate auf der gegenüberliegenden Seite des Bildes, stammen aus den Büchern. Es ist sogar immer mit dabei angegeben aus welchen der Teile. Meistens passt es dabei auch schön zum Motiv. Das ist natürlich nur eine Kleinigkeit, rundet aber in meinen Augen das ganze einfach noch mal zusätzlich schön ab.
Landschaften, Stillleben und Wappen nehmen dabei die meisten Blätter ein. Charaktere werden nur vereinzelnd aufgezeigt. Etwas das mich nicht wirklich stört, weil die Mischung für mich groß genug ist, um immer etwas zu finden an dem ich mich austoben kann.
Einer meiner Highlights im Malbuch ist der Thron Aegons, die Drachen und die Dracheneier.
Ich hoffe, damit habe ich euch das neue Malbuch der beliebten Reihe mal etwas näher bringen können. Ich finde es toll und mir persönlich machen diese Bücher wirklich viel Spaß. Man relaxt einfach so schön. Und wenn man nebenbei dann noch das passende im TV hat, ist das natürlich eine gänzlich runde Sache. ;)

Versucht es doch einfach mal. ^^


Das Seehaus: Roman
Das Seehaus: Roman
von Kate Morton
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas zuviel des guten, 21. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Das Seehaus: Roman (Gebundene Ausgabe)
Cover

Das Cover ist verträumt und lädt geradezu ein, dass man sich einen Urlaub dort nur allzu gerne vorstellen mag. Natur, ein wunderschöner See und ein Haus, dem etwas Geheimnisvolles anzuhaften scheint. Dazu der Himmel, der Unheil anzukündigen scheint. Einfach eine tolle Stimmung.

Handlung

Mittsommernachtsfest, der Höhepunkt des Jahres und doch für Alice der wohl schlimmste Tag in ihrem Leben. Denn an diesem Tag verschwand ihr kleiner Bruder spurlos aus seinem Zimmer. Es gab Verdächtige. Es gab Spuren. Und alle verliefen sie im Walde.
Nun 70 Jahre später stößt die junge Polizistin Sadie auf das verlassene Familienanwesen und auf die Geschichte dahinter. Sie beginnt nachzuforschen und nach langem zögern schließt sich Alice ihr an. Sie glaubt zu wissen, was das Ergebnis dieser Untersuchung ist. Doch dann, kommt alles ganz anders . . .

Schreibstil

Der Stil ist sehr ruhig und schön zu lesen und kommt besonders gut im Hörbuch zu Geltung, da er wunderbar mit Esther Schweins Stimme harmoniert. Sie schafft es einfach viel Stimmung hineinzubringen. So entsteht vor dem inneren Auge des Lesers das Seehaus, die prachtvollen Gärten und Geheimgänge.
Beim Lesen muss man sich zudem auch auf einige Zeitsprünge einstellen. So springt man 70 Jahre zurück, dann wieder in unsere Zeit, dann wieder weiter zurück. Quer durch die Familiengeschichte.
Leider kann es aber nicht davon ablenken, dass sich so einige Längen im Buch finden, die das ganze Recht auseinanderziehen. Es werden einfach immer mehr Handlungsstränge eingewoben, Sodas viel vom Hauptstrang irgendwann zur Nebensache zu werden droht und auch irgendwie wird. Gleichzeitig hätte es dem Buch vielleicht nicht schlecht getan, wenn nicht auf ein absolutes Happy End und alle Fragen werden beantwortet und und und gepocht worden wäre. Ein oder zwei offene Fragen, hätten hier die Sache runder und nicht so vollgestopft gemacht.

Charaktere

In diesem Buch hatte ich keinen wirklichen Lieblingscharakter, allerdings konnte ich nun auch nicht direkt mit dem Finger auf einen Hauptcharakter zeigen. Irgendwie sind alle wichtig, dann wieder nicht und gleichzeitig hat doch jeder seine eigene Geschichte die man im Buch gerne mal gleichzeitig verfolgt. Dass macht natürlich das Charakterbilden wirklich schwer und so kann ich selbst jetzt nach beenden des Buches nicht über die Grundzüge eines jeden Charakters hinausblicken. Ich weiß das Sadie ihrem Instinkt vertraut und manchmal etwas über die Stränge schlägt. Das Alice ihre Geheimnisse hüten kann und Geschichten liebt. Solche kleinen Bruchstücke eben, die einem zwar die Personen aufzeigen, aber eher selten in die Tiefe blicken lassen. Aber vielleicht liegt das auch an der Vielzahl an Charakteren, die man irgendwie nicht durcheinander bringen sollte.

Meinung

Die Grundidee des Buches hat mir gefallen und dass ganze Geheimnis um den kleinen Bruder von Alice war spannend aufgebaut. Nur leider hatte ich dann den Eindruck, dass die Autorin es ein wenig zu gut meinte, mit dem verschachteln und verwirren. Plötzlich stürmten so viele Erzählstränge auf einen ein, dass ich es irgendwann nur noch als sehr konfus und ja teilweise auch störend empfand.
Auch das Ende war nicht meines. Man kann es mit dem Happy Ende einfach übertreiben, meiner Meinung nach zumindest. Und hier war es einfach zu viel. Zu viel Nebensache und dann musste natürlich auch noch Sadies Sache geregelt werden . . .
Killte für mich leider viel von der wunderbaren Stimmung, welche die Autorin mit ihrem tollen Stil erzeugte.


Fremdes Leben: Roman
Fremdes Leben: Roman
von Petra Hammesfahr
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Traue keinem, 15. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Fremdes Leben: Roman (Gebundene Ausgabe)
Cover

Das Cover ist von der Stimmung her ziemlich kalt und greift dabei doch die typischen Krimi-Farben auf. Weiß. Rot. Schwarz. Alles wirkt karg und trotz des Schnees nicht ruhig, sondern eher bedrohlich. Alles in allem also ein Cover, das eine Geschichte verspricht, bei dem es einem wohl mehr als einmal kalt den Rücken hinunterrinnen wird.

Handlung

Als Claudia wieder zu sich kommt, ist das Erste was sie sieht weißes stechendes Licht. Dann eine Stimme. Verständlich und in ihren Fragen etwas absurd. Doch bald klärt sich alles. Sie befindet sich in einem Krankenhaus.
Ein Unfall. Sagen alle.
Doch was ist dann mit den scharfkantigen Erinnerungssplittern, die wie ein verstreutes Kartenspiel durch ihren Geist ziehen.
War es wirklich ein Unfall? Und was ist mit den kreischenden Worten, die ihr immer und immer wieder im Kopf herumgehen?

"Mach sie tot! Mach sie tot!"

Das Gefühl zu ersticken.
Der Schmerz in den Beinen.
Stimmen. Immer wieder dieselben Worte.
Nur langsam erholt sich Claudia von ihrer Tortur und stellt sich neuen Herausforderungen. Ihr Mann und ihr Sohn besuchen sie. Nur hat sie keinerlei Erinnerungen an sie. Und was die beiden ihr über sich selber erzählen, ist wenig schmeichelhaft.
Kann sie wirklich so eine schreckliche Person gewesen sein? Oder ist alles ganz anders?

Schreibstil

Der Stil ist, gelinde ausgedrückt, ziemlich hart für den Leser. Nicht weil es schlecht geschrieben ist oder dergleichen - beileibe nicht - sondern weil er immer wieder den Leser lockt, sich so verdammt sicher zu sein und dann alles wieder über den Haufen wirft. So dachte ich nach 50-60 Seiten ich weiß, wie es endet und dann . . . kippte die Autorin alles noch mal. Machte es schwer überhaupt noch jemandem im Buch zu vertrauen. Selbst Claudia einzuschätzen war schwer. Man hört eben so viel aus allen Ecken und sie selbst ist eben durch die Amnesie auch nicht gerade eine große Hilfe, dass man sich fragt, ist sie Opfer oder Täterin. Sollte sie einen leidtun oder man auf ihr Ende hoffen?
Ein Hin und Her der Gefühle, die an dieses Buch einfach fesseln.
Auch das Ende fand ich überraschend, wenn ich es mir im Ganzen aber etwas runder gewünscht hätte. Es lag die etwas Konstruktion bloß, wenn ihr versteht was ich meine.

Charaktere

Selten hat es mir ein Buch so schwer gemacht einen Charakter einzuschätzen. Oder eben auch alle. Der Anfang macht Claudia, die aus dem Koma aufwacht und keinerlei Erinnerungen mehr hat. Und wenn dann sind sie durcheinander, bruchstückhaft und teilweise unrealistisch. Das alleine macht es schon schwierig. Hört man dann aber noch die "Nettigkeiten" von Mann und Sohn von ihr, grübelt man, ob sie wirklich dieses Miststück ist, oder ganz anders. Und immer wieder tauchen Aspekte auf. Von Affären, toten Kindern und Männern, die sie unterhalten hatten, das man sich fragt, was nun lüge ist und wer eben wirklich Claudia.
Da selbe kann man von den Personen um sie herum sagen. Ihr Mann verhielt sich seltsam, dessen Freundin ebenfalls verdächtig. Wer war die geheimnisvolle Frau die sie in der Pflegestelle fast umgebracht hatte?
Sah sie nur Geister?
Die Unsicherheit dieses Charakters überträgt sich auf den Leser. Man findet sich also genauso wie Claudia in diesem innerem Zwist wieder. Vertrauen? Glauben? Was stimmt. Was nicht?
Ich glaube ich habe alle durch die Bank weg mal mehr mal weniger verdächtigt.

Meinung

Ich schreibe diese Worte gerade kurz nach dem Beenden des Buches, weil ich weiß, dass es schwer wird, sie besser in Worte zu fassen als jetzt. Dieses Buch ist etwas Eigenes. Etwas ganz Eigenes. Etwas das den Leser wie die Protagonistin herausfordert tiefer zu gehen als sonst. Das einen lockt zu vermuten, zu grübeln und zu verlieren, aber selber immer ein gesundes Maß an Argwohn an den Tag zu legen. Ein Buch, das man aufmerksam lesen muss, weil man sonst Details nicht zwischen dem gehabe, einer Mutter sieht, die scheinbar ihr Kind aus Selbstsucht nicht die Toilette benutzen lässt.
Oder einen Mann, der zu weit oder zu gering denkt, um wirklich klar zu sehen.
Und zwischen diesem Schauspiel aus Lügen, Halbwahrheiten und anderen Aspekten baut die Autorin dieses Buch, das mich beim Lesen reizte,empörte und zweifeln ließ.
Dann das Hin und Her.
Wer ist böse?
Wer gut?
Es gibt Krimis die diesen Zwiespalt nicht besser darstellen können.


Die Shannara-Chroniken - Elfensteine: Roman
Die Shannara-Chroniken - Elfensteine: Roman
von Terry Brooks
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Klassisch aber mit ein paar Ecken, 25. Februar 2016
Cover

as Cover ist an die gleichnamige neue Serie angelehnt und ich muss gestehen, dass ich das sehr gut finde. Wirft man nämlich einen Blick auf die alten Cover, sieht man schnell das die ziemlich "aus der Mode sind" um es mal so auszudrücken. Da gefällt es mir so gleich viel besser.

Handlung

Es schien ein Tag wie jeder andere zu sein, an dem der Elcrys - der heilige Baum der Elfen - die Erwählten zu sich rief, um ihnen zu sagen, dass er starb. Die Mauer, welche die Dämonen in ihrer dunklen Welt hält, bröckelt längst. Vereinzelt haben sich diese dunklen Wesen bereits in die friedliche Welt geschlichen. Und ihr Plan ist klar. Sie müssen um jeden Preis die Wiedergeburt des Elcrys verhindern. Und dafür, dafür müssen die Erwählten sterben.
Amberle wird vom heiligen Baum der Elfen auserwählt, dessen Samenkorn zum Blutfeuer zu tragen. Ihr zur Seite wird der Heiler Will gestellt. Doch wie sie einen Ort finden sollen, an dessen Existenz sich niemand mehr erinnert, ist eine ganz andere Sache. Und die Dämonen sind nicht bereit, ihre Freiheit so kampflos aufzugeben.

Schreibstil

Man merkt gleich das dieses Buch aus den Anfängen des Autors stammt. Sprachlich ist der Stil noch nicht ganz ausgereift und gerade zu Beginn schleichen sich dann ziemlich lange Sätze ein. Davon sollte sich der interessierte Leser aber nicht abschrecken lassen. Es bessert sich. Vielleicht gewöhnt man sich auch daran, denn die Geschichte hat trotz der auftretenden Schwächen doch einfach seinen Charme.
Die meiste Zeit verfolgt man dabei Will und Amberle, macht jedoch auch Mal kleine Abstecher zurück ins Königreich der Elfen, welche sich auf den Ansturm der Dämonen vorbereiten. Manche Charaktere werden da leider meiner Meinung nach nicht tief genug angeschnitten.
In der Mitte fehlte mir beim Kampf mit den Dämonen so ein wenig der "Pfeffer", wenn ich das Mal so ausdrücken darf.

Charaktere

Amberle und Will sind im Grunde jene Charaktere, denen man im Buch am meisten Zeit widmete. Das der Autor es dennoch nicht schaffte ihnen wirklich leben einzuhauchen, ist etwas schade gewesen. Besonders Amber war mir als Chara ein wenig zu schwach gehalten. Sie war ein "richtiges Mädchen" wenn ich das Mal so ausdrücken darf. Nett und süß und wirklich sympathisch, aber eben nicht unbedingt so jemand, dem man die Rettung der Welt zutrauen würde.
Will ist da der gleiche Gegenpart. Er ist manchmal - oft - ziemlich unüberlegt und denkt selten bis zum nächsten Schritt. Das bringt so manche chaotische Situation mit sich. Aber auch er ist eben nicht der typische Held. Kein schwertschwingender Irrer oder dergleichen. So sind beide eben Mal anders als der Rest, der einen gerne überall begegnet.
Die Nebencharas - selbst der Druide - blieben mir etwas zu farblos. Hier hätte man einfach mehr herausholen können.

Meinung

Die Shannara-Croniken hat sicher schon der ein odere andere im TV gesehen. In wie weit nun Buch und Serie übereinstimmen, kann ich so leider noch nicht sagen, da ich erst einmal das Buch lesen wollte, ich ich mir die Serie zu Gemüte führe. Rein vom Trailer her, sehe ich da aber schon gewaltige Unterschiede. Ob das nun gut oder schlecht ist, wird sich wohl zeigen.
Das Buch ist auf jeden Fall des Lesens wert, auch wenn es Schwächen aufweist. Seien es nicht ganz so 100% durchdachte Charas, manchmal etwas selten "Dumme" Entscheidungen oder diese Kampflängen.
Das einzige was mich wirklich ärgerte war das Ende. Zuviel darf ich natürlich nicht verraten, nur so viel sei gesagt. Das Ende-Ende hat mich nicht gestört, die Sache mit Will dann aber gewaltig. ^-^
Ach ja, und was da im Hintergrund auf dem Cover ist, hat das Buch mir leider nicht verraten. ich vermute mal in der Serie kommt die Auflösung.


Unendliche Liebe: Together Forever 4 - Roman
Unendliche Liebe: Together Forever 4 - Roman
von Monica Murphy
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Zum schwärmen schön, 16. Februar 2016
Cover

Und ein weiteres Cover, das ganz klar zeigt, zu welcher Reihe es gehört. Und wieder darf sich der Betrachter über die tolle Stimmung freuen, die das Licht erzeugt. Ich mag einfach die Cover. Und das, obwohl Menschen drauf sind und meine Vorstellung von Owen und Chelsea in eine andere Richtung gehen.

Handlung

Owen weiß, dass es von allem zu viel ist.
Zu viele Mädchen.
Zu viele Drogen.
Zu viel Alkohol.
Viel zu viele Probleme, die er einfach vergessen will.
Doch egal was er tut, seid seine Mutter sich wieder in sein Leben geschlichen hatte, gab es kaum einen Ort, wo er vor ihr sicher scheint. Immer fordert sie etwas von ihm. Meistens Geld. Owen weiß, dass er sich von ihr manipulieren lässt, aber wissen und etwas dagegen tun ist etwas anderes.
Dann wird ihm Chelsea als letzte Chance zugeteilt. Seine letzte Chance seine Noten zu retten, im Team zu bleiben und nicht auch noch die letzten Menschen in seiner Umgebung zu enttäuschen. Er glaubt nicht daran, bis er in ihre atemberaubenden blauen Augen schaut. Dann weiß er nur noch eines.
Jetzt war er wirklich verloren.

Charaktere

Das Owen seinen eigenen Band bekommt hätte ich nie gedacht. Der Kleine war ein süßer Nebenchara, der Fabel in der Spur hält, manchmal anstrengend war und einfach so etwas an sich hatte, das man ihn in den Arm nehmen wollte. Doch die Zeit bleibt natürlich nicht stehen und so wurde Owen älter. Und die schatten und all den Mist, den man mit ihm zusammen erlebt hatte, haben Schatten auf seiner Seele hinterlassen.
Und genau in dieser Situation ist Owen, als der Leser sich ihm anschließt. Ihm geht es mies wegen allem. Man merkt die Nachwirkungen all dessen, was er und Fabel durch ihre Mutter ertragen mussten. Das hat ihn geprägt. Sehr. Und dabei sie er ein besonderer Charakter in der Reihe, wie ich finde. Er ist stark und schwach zugleich, wenn auch auf ganz andere Art als wir es von Colin kennen.
Auch Chelsea finde ich als Charakter besonders. Oberflächig betrachtet ist sie ein Good-Girl und passt nicht wirklich zu Owen. Doch dann erkennt man, dass auch sie nicht gerade ohne Probleme ist. Sogar ein paar Parallelen zu Owen zu finden sind. Das Einzige was mich an ihr gestört hat, dass sie zwei Mal arg überempfindlich reagiert hatte. Das war selbst in der Situation einfach übertrieben gewesen.

Schreibstil

Wo es in Band 3 geschwächelt hatte, ist die Autorin hier wieder voll dabei und verzauberte mich mit einem lockeren Stil voller Gefühl. Sie schaffte es wieder Charaktere zu zeichnen, die perfekt mit der Geschichte der vorangegangen Bücher harmonieren. Und auch Owen als Charakter, der einfach durch seine Vergangenheit geprägt ist, wurde gut und glaubhaft rübergebracht.
Die Zartheit der Gefühle und die Unsicherheit wie man damit umgehen sollte. Die Angst vor Zurückweisung. All dies hing zwischen Owen und seiner Chelsea, das man einfach mitfiebern musste, wie es ausgeht.
Kurz um, die ganze Stimmung war einfach toll und wurde im Finale noch mal richtig angefacht.

Meinung

Es ist gut das sie dieses Buch geschrieben hat. Denn auch wenn Owen in den anderen Büchern eher eine Nebenrolle an nahm, stimmte es doch, das er in der Geschichte seinen Part erlebt, hat. Und nun herauszufinden, wie dies sein Leben geprägt hatte - denn das musste es - war nicht nur interessant, sondern auch sehr spannend zu lesen. Gleichzeitig bekommt man auch, mit was aus Colin und seinem Mädchen und natürlich Drew und Fabel geworden ist.
Bis auf zwei kleine Aspekte hat mir das Buch auch wieder sehr gut gefallen. Die schwächen von Band drei waren hier vergessen und so freute ich mich, als ich heute sah, das im englischen doch tatsächlich ein fünfter Band erscheint. Na dann lege ich mich mal auf die lauer damit ich ihn in deutsch nicht verpasse.


Die Tuchvilla: Roman (Die Tuchvilla-Saga 1)
Die Tuchvilla: Roman (Die Tuchvilla-Saga 1)
Preis: EUR 8,99

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5.0 von 5 Sternen Ein Buch das auch nicht so großen Fans der Historie begeistern kann, 15. Januar 2016
Cover

Das Cover passt doch einmal richtig gut zum derzeitigem Wetter. Auch wenn natürlich beiweiten weniger Schnee liegt Also was bedeutet gar keiner. Zumindest noch ^:^. Aber dass soll natürlich nicht heißen, dass es nicht auch eine tolle Sommerlektüre ist. Aber erst mal zurück zum Cover. Kann man es eigentlich nicht toll finden? Es hat etwas Magisches, etwas Geheimnisvolles und gleichzeitig Edles. Natürlich wirkt hier viel dass Weiß, Natürlich, aber es ist so ein Buch, dass man einfach in die Hand nehmen muss. Selbst wenn man vielleicht nicht viel Historisches liest wie ich. Und dass Die Jahreszeit da auch passend zum Inhalt steht, rundet dass ganze für mich sehr gut ab.

Handlung
Für Marie beginnt ein neuer Abschnitt in ihrem Leben. Ein wichtiger Abschnitt. Vielleicht sogar ihre letzte Chance. Direkt aus dem
"Küchenwanze? Ihnen schaut der Hochmut aus allen Knopflöchern. Der Hochmut und die Dummheit."
Das sie zwischen all dem auch Freundschaft und Zuneigung erfährt liegt dem Zufall zugrunde, als das junge Fräulein Melzer einen Narren an Marie frisst und sie zu ihrem Model und Freundin macht. Doch nicht alle finden diese Entwicklung gut. Das Personal als auch Herr Melzer rümpfen die Nase. Dann wirft der Sohn des Hauses ein Auge auf Marie. Dieses sträubt sich mit Händen und Füßen. Denn sie weiß, daraus kann nichts Gutes werden.
Oder?

Schreibstil

Der Stil ist einfach und besitzt eine Lockerheit, die ich bei manch einem historischem Roman vermisse. Das bedeutet nicht, dass er platt ist, sondern einfach, dass er mal fern von Staub der letzten Jahrzehnte ist und es schafft, den Leser zu begeistern und auch durch die Vielschichtigkeit der Handlung zu führen, ohne dass man den Eindruck gewinnt, sich in den Fäden der Kreuzenden Handlungen zu verfangen.
Besonders gut fand ich, dass jeder Charakter in der Familie der Melzers sein eigenes Ding laufen hatte. Man konnte ihre Charaktere gut fassen und trotz der hier und da genutzten Klischees, sah man bei jedem eben auch einen eigenen Charakter den man der Figur auch abnahm. Auch die Atmosphäre von dem normalem leben bis zu den Bällen. Herrlich.

Charaktere

Marie in der Rolle des armen Waisenmädchens, welches im Grunde nichts über seine Eltern weiß und immer schon ein schweres Leben gehabt hat, hätte klischeehaft laufen können, wäre die Autorin auf die Mitleidsschiene aufgesprungen. Doch Marie ist anders. Sie hat eine enorme innere Stärke entwickelt, wo andere zugrunde gegangen wären. Sie ist Stolz und stark, aber nicht hochmütig. Und das sie nicht auf den Kopf gefallen ist, merkt man sehr schnell. Einfach ein Mädchen, das einem ans Herz wächst.
Der Rest der feinen Gesellschaft kratzt da doch hier und da an den Klischees. Da wäre der Hausherr, der ein ziemliches Geheimnis hütet, und als Bürgerlicher seinen Kindern sehr gerne zeigen würde, was harte Arbeit ist. Die Dame des Hauses immer ruhig, besonnen und um Frieden bedacht. Der Sohn, der ein wenig flippiger ist und sich auch aufzulehnen bereit ist. Und natürlich die Melzer-Schwestern. Die können anderster gar nicht sein. Die eine fast elfenhaft, frech und kunstbegabt. Die andere etwas molliger und gesittet und abgeklärter der Gesellschaft gegenüber.
Aber auch die anderen vielen Nebencharas zeichnen sich durch so manch eigenen Charakter aus. Sei es der Rest des Personals, wo besonders Auguste mit Vorsicht zu genießen ist, als auch die anderen Mitglieder der feinen Gesellschaft. Und eines wird dem Leser recht bald klar. Hier spielt kaum jemand mit offenen Karten.

Meinung

Ich lese nicht sonderlich oft historische Romane und doch ist es schon mal zwischendrin toll, in so eine ganz andere Zeit abzutauchen. Besonders wenn es wie hier einem die Autorin noch dazu so spielend leicht macht. Sie nimmt den Leser durch Marie einfach mit in dieses Haus. Diese neue Welt in der man sich genau, wie sie erst einmal zurechtfinden muss. Das hat mir viel Spaß gemacht. Gewürzt wurde das Lesevergnügen dann noch zusätzlich durch Intrigen und ein Familiengeheimnis, das mir einiges Zähneknirschen eingebracht hat.
Alles in allem ist es ein gutes Buch, bei dem man gerade auch sagen kann das es für Leser etwas ist, die sich in der historischen Genre nicht so heimisch fühlen.


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