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Rezensionen verfasst von
Dietrich Stahlbaum (Recklinghausen NRW)
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Empörung - Meine Bilanz
Empörung - Meine Bilanz
von Stéphane Hessel
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen Er hatte das geistige Format, 24. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Empörung - Meine Bilanz (Gebundene Ausgabe)
Stéphane Hessel (20. 10. 1917 - 27. 2. 2013) war einer der ganz wenigen, die den nötigen Durchblick und den Überblick, die Erfahrung und das geistige Format hatten, um die wichtigsten Probleme unserer Zeit in ihren Zusammenhängen zu erkennen, zu beschreiben und not-wendige Lösungen anzubieten


Wege der Hoffnung
Wege der Hoffnung
von Stéphane Hessel
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Manifest, das Mut zum politischen Engagement machen kann, 21. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wege der Hoffnung (Gebundene Ausgabe)
In diesen beiden Rezensionen ist eigentlich alles Wesentliche über das Manifest gesagt. Es ist kein Kommunistisches Manifest des 21. Jahrhunderts, aber doch eins, das, würde es beherzigt, über alle Grenzen hinweg uns ermutigen könnte, die Welt so zu verändern, dass sie für die gesamte Menschheit lebenswert wird. Es sollte überall im Schulunterricht gelesen und diskutiert werden!


Der Fall Grass: Ein deutsches Debakel
Der Fall Grass: Ein deutsches Debakel
von Wolfgang Beutin
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Trümmerberg des Günter Grass, 27. März 2008
Bereits Anfang der 70er Jahre, als die »werkimmanente Textinterpretation« noch üblich war, führte der damals junge Literaturwissenschaftler Wolfgang Beutin sozialwissenschaftliche, politische und historische Aspekte, die Psychoanalyse und - vor allem - humanistisch-ethische Kriterien in seine Vorlesungen und Seminare ein. Nun hat er einen Literaturnobelpreisträger und sein Werk unter die Lupe und fachgerecht auseinander genommen.

Herausgekommen ist dabei eine nicht allein für junge Autorinnen und Autoren interessante, teils bitterernste, teils amüsante Lektion in Sachen Sprach- und Stilkritik, Weltanschauung, Politik, Zeitgeschichte, Logik und Psychologie.

Der Literaturnobelpreisträger von 1999 hat, wie wir inzwischen wissen, sieben Jahre später - nach 60 Jahren in seiner Autobiografie »Beim Häuten der Zwiebel« und in Interviews eingestanden, Mitglied der Waffen-SS gewesen zu sein, wenige Monate vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs, als 16/17-Jähriger. Ein Schock für viele, die sich nun von dem vermeintlichen Toprepräsentanten der deutschen Nachkriegsliteratur düpiert gesehen haben. Für Wolfgang Beutin, der die literarischen und politischen Bekundungen des Günter Grass seit Jahrzehnten kritisch beäugt und auch psychoanalytisch durchleuchtet hat, ist dessen gesamtes literarisches Werk der voluminöse Versuch eines Moraltrompeters", sein fatales Geheimnis zu kaschieren".

Beutin weist dies im Einzelnen nach. Er deckt die äußeren und inneren Brüche und Widersprüche auf, die Projektionen und Fluchten in infantile Fantasien, den (politischen) Opportunismus eines Menschen, der keinen festen Standpunkt hat, stets oben auf dem mainstream schwimmt, immer wieder einmal querschießt und seine eigene Gedankenwelt unerwartet in Trümmer legt".

Beutin geht der Frage, ob die Personen, die Grass in seinen Romanen und Novellen in der Ich-Form sprechen lässt, reine Kunstfiguren sind, oder ob sie Psyche, Mentalität und Meinung des Autors widerspiegeln, psychoanalytisch auf den Grund und kommt zu dem Schluss: Schon seine bekannteste Figur", der Oskar des ersten Romans ist teilweise mit ihrem Schöpfer Grass identisch und sei - Beutins Hypothese - nichts anderes als der nach außen projizierte, in die Gestalt des Zwerges gebannte, in der Gestalt des Zwerges inkarnierte Abwehrmechanismus."

Und nicht nur »Die Blechtrommel«, - das gesamte literarische Werk des Günter Grass erscheint dem Rezensenten dieser Studie als monströser Wörterberg, in dem sich eine kleine hin- und hergerissene, ängstliche Seele versteckt. Sie ist voller Schuldgefühle, voller Ressentiments. Grass ein Kleinbürger wider Willen?

Dem hochgelobten Lyriker und Erzähler werden von dem Philologen auch viele Sprach- und Stilschlampereien nachgewiesen. Die Zitate und Kommentare füllen 23 Seiten des Buches. Es hat mich veranlasst, meine Meinung über den Literaturnobelpreisträger Grass zu ändern.


Knief oder Des großen schwarzen Vogels Schwingen
Knief oder Des großen schwarzen Vogels Schwingen
von Wolfgang Beutin
  Broschüre

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von deutscher Revolution, 3. November 2005
Wolfgang Beutins Roman "Knief oder Des großen schwarzen Vogels Schwingen"
Wolfgang Beutin schreibt mit seinem fünften Roman ein wenig bekanntes Kapitel deutscher Geschichte: die dramatischen Ereignisse der Jahre 1918/19, als aus einem verlorenen Krieg heimkehrende Soldaten, Arbeiter und Intellektuelle, revoltierten und eine sozialistische Räterepublik errichten wollten, in Berlin, in München, in Bremen, im Ruhrgebiet. Er beschreibt – dies ist das Besondere an dem Roman – aus der Sicht der Revolutionäre und mit der Feder einer Frau den am Ende vergeblichen Kampf für eine, heute nennen wir es: basisdemokratische Gesellschaft.
Im Mittelpunkt Johannes Knief, unabhängiger Sozialdemokrat wie seine junge Geliebte und Chronistin Charlotte Kornfeld. Er, der von Krieg und Krankheit gezeichnete Pazifist, Journalist und Motor der Bremer Arbeiterbewegung, ein „Linksradikaler“, der das besitzbürgerliche Regime und das Berliner „Bonzentum“ regierender Sozialdemokraten (Ebert, Noske und Genossen) bekämpft und den in der Pickelhaubenzeit geschundenen, oftmals zusammengeschlagenen und weg gesperrten Proletariern zu ihrem Recht verhelfen will. Sie, Kurierin und Geschäftsführerin einer Arbeiterzeitung, Johanns Lebens- und Kampfgefährtin, die mit ihm Verfolgung und Gefängnis, Krankenhaus und Asyl bei Heinrich Vogeler in Worpswede teilt, bis Johann Knief nach mehreren Operationen stirbt, am 6. April 1919, einen Tag bevor in München eine Räterepublik entsteht.
Die Bremer Räterepublik, nach trickreichen Schachzügen der Arbeiterführer am 10. Januar 19 ausgerufen, scheiterte keine vier Wochen danach an der Übermacht der „Weißgardisten“, Freikorps völkisch-deutsch-nationaler Couleur, die ein sozialdemokratischer Reichswehrminister in Bremen einmarschieren ließ.
Es ist die tragische Geschichte eines Matrosen- und Arbeiteraufstandes, die Geschichte seiner Hauptakteure, allen voran Johannes Knief, ein Idealist wie die vielen anderen „Linksintellektuellen“, die an der bitteren Realität scheitern mussten. Der Autor macht aus seinen Sympathien für sie keinen Hehl. Und es ist eine Liebesgeschichte, die ebenso tragisch endet.
Beutin gelingt es, uns am Geschehen hautnah teilnehmen zu lassen und der offiziellen Historiografie, wie sie in den Schulbüchern angeboten wird, andere Aspekte hinzuzufügen. Wir können davon ausgehen, dass der vielseitige Wissenschaftler von der Geschichte seiner Heimatstadt Bremen viel Staub abklopfen musste, damit darunter Verborgenes sichtbar wird.
Sein Stil ist zupackend und analytisch distanziert zugleich. Beutin liebt das Detail; er sieht und beschreibt alles, was das Leben ausmacht, und wie es man es von einem Germanisten erwarten sollte: Er entfaltet den ganzen Reichtum unserer Sprache.
© Dietrich Stahlbaum


Die neue Medizin der Emotionen. Stress, Angst, Depression: Gesund werden ohne Medikamente
Die neue Medizin der Emotionen. Stress, Angst, Depression: Gesund werden ohne Medikamente
von David Servan-Schreiber
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,00

83 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gesundheit = Harmonie von Körper und Geist, 26. Januar 2005
Vor sehr langer Zeit hat ein Tier angefangen, über sich selber nachzudenken und wurde ein Mensch. Seitdem beobachtet und erforscht der homo sapiens seine Gattung mit immer feineren Methoden und bedient sich dabei der jeweils neusten Technik. So ist er der Evolution auf die Spur gekommen und hat feststellen müssen, dass das eigene Bild, das Selbstbild des Menschen, sich dem jeweiligen Erkenntnisstand entsprechend verändert (was nicht heißt, dass alle auf demselben Erkenntnisstand sind).
Der Mensch ist seit Darwin nicht mehr „Gottes Geschöpf" und seit Karl Pribram/David Bohm/Ken Wilber/Abraham Maslow weder Körper und Geist, weder Geist oder Körper, sondern beides in einem. Das lässt sich nicht mehr mit dem alten Dualismus von Körper und Seele, die eines Tages den Korpus verlässt und entschwebt, um ewig weiterzuleben, erklären. Der Mensch ist keine beseelte und denkende Maschine, wie Descartes und Newton annahmen und es mechanistische Philosophen, Natur- und so genannte Geisteswissenschaftler noch heute lehren, sondern Natur- und Geisteswesen zugleich. Das, was wir »Leben« nennen, sind beim Menschen dynamische Prozesse:
Interaktionen zwischen Körper/Gehirn/Materie/Natur-Geist/Intellekt/Emotionalität (Gefühl).
Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse zeigt der Neurologe und Psychiater David Servan-Schreiber in seinem Buch DIE NEUE MEDIZIN DER EMOTIONEN erstmalig Wege zur Gesundheit, die da ansetzen, wo Ursachen von Krankheiten, die uns heute am meisten bekümmern, am wenigsten vermutet und beachtet werden: bei der Inkohärenz, beim Chaos in unserem Kopf. Gemeint ist, vereinfachend gesagt, die Disharmonie von Gefühl und Vernunft, von emotionalem und kognitivem Gehirn.
Wir alle wissen: Allein wer seine Emotionen unter Kontrolle hat, kann klar sehen, klar denken. Und erfahren nun: Es ist das zweite, ältere Gehirn, das emotionale, welches mit dem jüngeren, dem kognitiven, dem intellektuellen Gehirn „kooperieren" muss, damit wir trotz aller Widrigkeiten eine innere Harmonie erlangen und sie in allen Situationen bewahren können. Denn nur so können wir gesund werden, gesund bleiben und im Stande sein, inner- und zwischenmenschliche Konflikte zu lösen, Frieden zu stiften. Innere Harmonie: Techniken, die dort hinführen, waren schon den Yogis und dem Buddha vertraut. Zen kam etwa 1000 Jahre später. (Man muss damit nur umgehen können!)
DIE NEUE MEDIZIN DER EMOTIONEN ist keins der Bücher, die auf der Ego-Wellness-Welle schwimmen. Es handelt zwar von unserem Wohlbefinden, aber im Hinblick auf unsere soziale und ökologische Verantwortung und unser Tun.
Servan-Schreiber hat in den USA als Chefarzt für Psychiatrie praktiziert und auf vielen Gebieten der Medizin, Psychologie und vor allem der Neurologie Grundlagenforschung betrieben und in Indien traditionelle tibetische Medizin studiert. Er ist Mitbegründer der »Ärzte ohne Grenzen« (USA) und hat in Kriegs- und Katastrophengebieten traumatisierte Menschen betreut. Diese Erfahrungen haben ihn dazu bewogen, asiatisches Heilwissen und bewährte Techniken aus Asien in ein ganzheitliches System zu integrieren und neue, erprobte Heilmethoden einzuführen.
Das Buch ist leicht lesbar und daher auch für „Laien" sehr hilfreich, was man von der üblichen medizinischen Fachliteratur - Esoterik der weißen Schamanen - nicht behaupten kann. Deshalb kann ich es allen, die ihren Horizont erweitern wollen, empfehlen.


Krieg beenden - Frieden leben. Ein Soldat überwindet Hass und Gewalt
Krieg beenden - Frieden leben. Ein Soldat überwindet Hass und Gewalt
von Claude AnShin Thomas
  Taschenbuch

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die unsichtbaren Wunden des Krieges, 6. Oktober 2003
Traumatisiert, den Orden als Trostpflaster, so kehrten zu allen Zeiten aus allen Kriegen Soldaten heim, und war dieser Krieg noch im Gange oder siegreich beendet, dann wurden sie als Helden empfangen. Denn das Grauen, das sie erlebt und verdrängt hatten, das ihnen noch gar nicht so ganz bewusst geworden war, sollte sie nicht eines Tages einholen können.
Helden zeigen ihre Wunden und Narben, die sichtbaren Wunden des Krieges, und sie sind stolz darauf. Sie zeigen nicht die unsichtbaren Wunden, an denen sie leiden, an denen sie solange leiden werden, wie sie sie vor sich selber verbergen. Auch die Zu-Hause-Gebliebenen sollen davon nichts erfahren. Das Selbstbildnis bekäme Risse, und ein Krieg ohne Helden wäre für die Daheim-Gebiebenen dasselbe wie eine Religion ohne Heilige. Also versucht man, das Leiden, das unsichtbare, klein zu halten, das immer wieder versucht, sich größer zu machen, und da es nicht wahrgenommen wird, sichtbar zu werden.
Es trägt die Züge des Alkoholikers. Es bekommt die Augen des Drogensüchtigen. Es spricht die Sprache des Gewalttätigen. Und wenn der Held dann ganz vom Sockel stürzt, heißt es, dieser Mann gehört nicht mehr zu uns. Er hat sich ja selber von uns abgewendet.
Kriegsveteranen, die am Rande der Gesellschaft leben, an denen geht man, ohne hinzusehen, vorbei. Denn sie könnten ja einen, der zu Hause geblieben war, daran erinnern, dass der Zu-Hause-Gebliebene für diesen Krieg und das ganze Elend ebenso verantwortlich war (oder ist) wie der Soldat.
Diese für manche, die es lesen, merkwürdigen Sätze sind nicht aus dem Nichts entsprungen, sondern Niederschlag bitterer Erfahrung, die Viele „gemacht haben": Veteranen von 14/18, von 39/45, von vorherigen, von nachherigen Kriegen. Veteranen des Indochinakrieges, Veteranen des darauf folgenden Vietnamkrieges. Veteranen, die auf dem Balkan, in Afghanistan, im Irak Soldaten waren und nun in Kameradschaftsverbänden und bei Nationalfeiertagen ihre mit Orden geschmückte Brust schwellen lassen oder die 1969 oder 1970 zusammen mit hunderten anderer Vietnamveteranen in Washington D. C. ihre Orden über den Zaun vorm Weißen Haus geschmissen haben. Einer von ihnen war Claude AnShin Thomas.
Claude war siebzehn, als er zur Army ging und noch nicht zwanzig, als er aus Vietnam, schwer verwundet, nach Hause kam - stigmatisiert. Er fühlt sich für den Tod vieler Menschen verantwortlich und betäubt sich: Medikamente, Drogen, Alkohol. 23 Jahre später, 1990, begegnet er Thich Nhat Hanh. Der buddhistische Mönch darf nicht mehr nach Vietnam zurückkehren und betreut in den Vereinigten Staaten und in Frankreich Vietnam-Flüchtlinge und US-Kriegsveteranen. Claude lernt, über seine Erfahrungen zu sprechen und sich von seinem Kriegstrauma zu befreien. Er lebt mehrere Jahre in Plum Village, einem buddhistischen Zentrum bei Bordeaux, das Thich Nhat Hanh gegründet hat. Er wird Mönch. Er wird im Peace-Maker-Orden aktiv. Er veranstaltet Seminare und Straßenretreats und kümmert sich um Strafgefangene. Er pilgert, von einer Gruppe Gleichgesinnter begleitet, durch Nordamerika, Asien und Europa, einmal von Auschwitz nach Hiroshima, mitten durch Kriegsgebiete.
In Bosnien spricht er mit Scharfschützen beider Seiten, in Wien und Rom zu Studenten und Professoren. Ein echter Bhikkhu, der nichts besitzt als zwei paar Schuhe und seine drei Roben, ein Hausloser, ein Wandermönch wie zu des Buddhas Zeiten.
Jetzt hat Claude AnShin seine (Selbst)Erfahrungen in diesem Buch zusammengefasst. Darin schildert er das Leiden, aus dem Gewalt, Krieg, hervorgeht. Er spürt den tieferen Ursachen nach. Wir sind gewohnt, sie „draußen", bei Anderen, zu suchen. Claude AnSAhin findet sie in sich selber, in unserer Natur, in unserer Kultur:
„Krieg ist nicht etwas, das uns äußerlich geschieht; meinem Verständnis und meiner Erfahrung nach ist Krieg ein kollektiver Ausdruck individuellen Leidens."
Krieg, sagt er, werden wir nie ganz abschaffen können. „Wir können jedoch das Antlitz des Krieges verändern." „Wir müssen mit dem Feind zusammensitzen, denn der Feind ist niemand anders als wir selbst." „Wenn wir das verstehen und akzeptieren, dann werden wir anfangen, Frieden zu finden."
Claude hat diesen Frieden gefunden - in sich selber. Das befähigt ihn, Frieden zu stiften. Er zeigt uns, dass es möglich ist, unsere eigenen Gewalterfahrungen zu transformieren, indem wir lernen, Konflikte, wo immer sie auch auftreten, friedlich zu lösen.
Sein Buch könnte vor allem vielen jungen Menschen, die Militär- und Kriegsdienst leisten wollen, die Augen öffnen. Mich hat es tief berührt, denn auch ich bin als Soldat in Vietnam gewesen, 1951-54, als Pazifist heimgekehrt und Buddhist geworden - dank eines Vietnamesen: Thich Nhat Hanh.
Im April 2002 bin ich C. A. T. bei seinem Vortrag über „Die Grundlagen des Friedens" in Bochum begegnet. Wir hatten ein langes und sehr bewegendes Gespräch.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 6, 2013 10:47 PM CET


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