holidaypacklist Hier klicken Jetzt informieren Unterwegs_mit_Kindern Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More Wein Überraschung HI_KAERCHER_COOP Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic GC FS16
Profil für Rene Borbonus > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Rene Borbonus
Top-Rezensenten Rang: 3.776
Hilfreiche Bewertungen: 876

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Rene Borbonus "Communico"
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
pixel
Gut ist nicht genug: Das Qnigge®-Prinzip oder warum Service klare Regeln braucht (Dein Business)
Gut ist nicht genug: Das Qnigge®-Prinzip oder warum Service klare Regeln braucht (Dein Business)
von Markus F. Weidner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

5.0 von 5 Sternen Handfestes Praxisprogramm für herausragenden Service, 25. November 2014
Ob wir Service gut finden, ist hochgradig subjektiv. Eine Frage der persönlichen Vorlieben. Also kann man guten Service nicht standardisieren. Stimmt’s?

Stimmt nicht – jedenfalls nicht, wenn man die individuelle Servicepraxis des einzelnen Unternehmens in die Tiefe denkt. Gerade weil Service eine sehr persönliche Angelegenheit ist, müssen die Standards eines Unternehmens sitzen. Genau die lernt der Kunde nämlich zu schätzen. Sie schaffen Kundenbindung. Wie man zu diesen Standards findet, wo und welche klaren Regeln hilfreich sind und wie man dafür sorgt, dass die praktische Umsetzung der Service-Persönlichkeit eines Unternehmens jederzeit höchsten Ansprüchen genügt – darum geht es in diesem Buch.

Um Service zu bieten, den sonst keiner bietet, reicht es nicht das gut zu können, was alle tun. Vielmehr müssen Unternehmen, um sich positiv abheben zu können, auf ihre Weise besser sein als alle anderen. Markus F. Weidner bietet in diesem Buch ein 6-Schritte- Programm an, das Unternehmen bei dieser Herausforderung unterstützt.

Im ersten Schritt geht es darum, die Werte des Unternehmens zu identifizieren und als Servicegedanken zu verankern. Weil nur die Menschen im Unternehmen diese Werte verkörpern können, geht es im zweiten Schritt darum, wie man das richtige Team zusammenstellt. Der dritte Schritt behandelt das Thema Qualitätsmanagement und bietet Hilfestellung bei der Schaffung eigener Standards und Prozesse. Der vierte Schritt unterstützt die Unternehmensführung bei der Erstellung eines Service-Handbuchs für die Mitarbeiter. Bei Schritt fünf geht es, was mich besonders freut, um die Bedeutung von Kommunikation für gelingenden Service, nämlich um internes und externes Feedback. Und damit auch ein erfolgreiches Unternehmen in seinem Service nicht stagniert, widmet sich der sechste Schritt dem Thema Innovation.

Sie merken schon: ein umfassendes Programm in Form eines extrem strukturierten und praxisorientierten Buches – nicht zuletzt durch die ausführliche Checkliste für die Implementierung im Unternehmen. Einen echten Mehrwert bieten aus meiner Sicht auch die zusätzlichen Interviews zu jedem der sechs Schritt mit Experten für das jeweilige Thema: vom Qualitätsforscher bis hin zum Top-Hotelier. Der Autor selbst hat, bevor er Berater mit dem Schwerpunkt „Freude an Qualität“ wurde und das Qnigge- Prinzip entwickelte, seine Praxiserfahrung zum Thema u. a. in der Hotellerie gesammelt. Das hat bereichernd auf das Buch abgefärbt: Wohl nirgendwo sonst entscheidet die Servicequalität in so hohem Maße über Erfolg oder Misserfolg.

Viele Gründe also, warum ich das Buch gern empfehle. Und für eines möchte ich dem Autor an dieser Stelle noch danken. Es freut mich einfach, dass einer es mal laut ausspricht: Deutschland ist keineswegs die Servicewüste, für die viele es immer noch halten!


Voice sells!: Die Macht der Stimme im Business (Dein Business)
Voice sells!: Die Macht der Stimme im Business (Dein Business)
von Arno Fischbacher
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Stimme als Wirkverstärker, 25. November 2014
Schon bei Arno Fischbachers einleitendem Plädoyer für eine bewusste Nutzung der Stimme habe ich mich beim Nicken ertappt: Unternehmen investieren eine Menge Geld und Mühe in verkaufsfördernde Maßnahmen, die nicht annähernd so effektiv sind wie die Investition in die Stimme.

In unzähligen Berufen ist die Stimme das am häufigsten eingesetzte Instrument. Nicht nur in Unternehmen, die mit Call Centern arbeiten, ist sie oft das erste, was ein Kunde oder auch ein potenzieller Kunde von einem Unternehmen zu hören bekommt. Rattert der Gesprächspartner monoton und uninspiriert seinen Text runter, hilft das sicher niemandem bei der Kaufentscheidung, der Vertrauensbildung oder auch der Konfliktbehandlung.

Deshalb ist es gut, dass es Stimmtrainer wie Arno Fischbacher gibt, die für die Magie der Stimme brennen und sie gleichzeitig realistisch einschätzen. Wenn wir die Wirkungsmacht der Stimme nutzen wollen geht es nicht darum, dass sie wichtiger wäre als was gesagt wird; sondern darum, dass das Gehirn die Stimme beurteilt, noch bevor es die Inhalte verarbeitet. Die Stimme schlampig zu nutzen macht schlicht einen schlechten Eindruck. Deshalb bezeichnet Arno Fischbacher die Stimme als Türöffner zum Gespräch.
Damit ist das Potenzial der Stimmnutzung allerdings noch längst nicht erschöpft. In allen Stadien eines (Verkaufs-) Gesprächs kann man die stimmlichen Mittel gezielt als Wirkverstärker nutzen. Sie ermöglicht es genauso die eigene Persönlichkeit zu transportieren wie die Argumente. Sie hilft Gespräche zu strukturieren und Konflikte zu schlichten. Sie versetzt uns in die Lage, jeder Situation Herr zu werden und zu bleiben. Sogar wenn wir gerade nichts sagen, können wir unsere Stimme nutzen, um das Gespräch zu lenken. Spannend, oder?

Arno Fischbacher hat Tipps und Tricks für jeden Schritt der Überzeugungsarbeit und jeden Kontext parat, in dem die Stimme zu einem Erfolgswerkzeug wird. Dabei beschränkt er sich nicht auf technisches Stimmtraining. Auch die innere und die physische Stimme in Einklang zu bringen gehört für ihn zur Stimmnutzung dazu. Das gleiche gilt für all die verschiedenen technischen Hilfsmittel und Kanäle, die wir heute einsetzen können, um unsere Stimme zu transportieren.

Besonders gut gefällt mir der umfangreiche Fundus an Checklisten und Übungen, die der Autor uns zur Verfügung stellt, um zum Beispiel am Telefon souverän zu klingen, die Stimme für eine Rede aufzuwärmen und das eigene Stimmbewusstsein zu testen. Und damit nicht genug: Über einen QR-Code am Ende des Buches gelangen Leser sogar noch zu einem Bonus-Videokurs mit Stimmtipps für Verkäufer und Menschen mit viel Kundenkontakt. Ein Grund mehr, warum das Buch eine lohnende Investition darstellt!


Mein Essbuch: Vom Abnehmen und Schlankbleiben - Das 10-Punkte Programm
Mein Essbuch: Vom Abnehmen und Schlankbleiben - Das 10-Punkte Programm
von Ingrid Amon
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sympathisch, ehrlich, lebensnah, 16. November 2014
Zwei Dinge – abgesehen von der Autorin – sind mir an diesem Buch ganz besonders sympathisch. Eines ist der Titel: Ein Buch über gesunde Ernährung mit dem Ziel abzunehmen und schlank zu bleiben „Essbuch“ zu nennen statt „Diätbuch“. Ein kleiner sprachlicher Kniff mit großer Wirkung: Allzu nahe liegt schließlich der Verdacht, dass Verzicht und Einschränkungen bei diesem Thema im Mittelpunkt stehen. Genau darum geht es bei gesunder Ernährung nicht – ganz besonders nicht in Ingrid Amons 10-Punkte-Programm. Die Autorin hat Lust am Essen und vermittelt das auch.

Den anderen Sympathiefaktor macht für mich die Tatsache aus, dass man den Begriff Absenderkompetenz bei Ingrid Amon wörtlich nehmen darf. Die meisten Ernährungsbücher werden von Medizinern, Ernährungsberatern oder Sportlern geschrieben, die selbst so aussehen, als hätten sie im Leben noch nie mit einem Gewichtsproblem zu kämpfen gehabt. Auf Ingrid Amon trifft das heute auch zu. Deshalb lässt sie keinen Zweifel daran, dass sie weiß, wovon sie redet: Sie zeigt sich schon auf der Umschlagrückseite des Buches mit 25 Kilo mehr auf den Rippen – so, wie sie aussah, bevor sie „essen lernte“, wie sie es nennt. Das war vor 20 Jahren. Allein schon für diese Offenheit und diese Wandlung verdient sie großen Respekt. Besonders wenn man bedenkt, dass die Autorin ausgerechnet in Wien lebt…

Heute ist Ingrid Amon Sprechtrainerin und Top-Referentin. Vorher war sie Sprecherin, Moderatorin und Journalistin. Die Erfahrung in der strukturierten Aufbereitung von Themen merkt man auch diesem Buch an: Es packt das Thema Ernährung auf angenehm umfassende Weise an, und der Begriff „Balance“ steht über allem. Ingrid Amon beschreibt, wie Körper, Gefühle und Verstand auf die Essgewohnheiten einwirken. Wo der Unterschied liegt zwischen Hunger und Appetit. Sie erzählt nicht nur davon, was sie isst und warum, sondern auch wie (!) sie isst. Sie bleibt nicht bei der Ernährung stehen, sondern thematisiert auch Alltagsfragen wie die Garderobe oder die Einkaufsgewohnheiten. Besonders berührend sind ihre Ausführungen über die Bedeutung der Selbstwahrnehmung vor und nach dem Abnehmen. „Spiegelarbeit“ nennt sie dazu passend einen ihrer äußerst lebensnahen Praxistipps.

Das Buch ist nicht nur für Menschen mit Abnehm-Wunsch, sondern auch für deren Umfeld eine echte Bereicherung. Nicht zuletzt wegen der erfrischenden Ehrlichkeit in Passagen wie dieser: „Schönheit ist nur äußerlich. Es kommt auf die inneren Werte an. Schön ist der Mensch von innen heraus. Wie oft hatte man mich wohlmeinend mit solchen und ähnlichen Sätzen getröstet. Ich konnte es nicht mehr hören.“

Allen, die ihr Wunschgewicht mit Lebensfreude erreichen und halten wollen sowie allen, die jemanden auf diesem Weg begleiten, sei Mein Essbuch von Ingrid Amon wärmstens empfohlen.


Gesundes Kommunizieren: Für ein erfolgreiches, wertschätzendes und menschliches Miteinander
Gesundes Kommunizieren: Für ein erfolgreiches, wertschätzendes und menschliches Miteinander
von Angela Dietz
  Broschiert
Preis: EUR 24,80

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neu miteinander ins Gespräch kommen, 24. Juli 2014
Gesundes Kommunizieren – das hört sich an wie Balsam für die Seele. Das sollen sie sich mal alle hinter die Ohren schreiben: der aufdringliche Nachbar, der herrschsüchtige Chef, der egoistische Kollege. Sollen sie alle so mit mir reden, wie es mir gut tut, dann tue ich das auch, und dann geht es uns allen besser.
Doch dann meldet sich eine kleine Stimme im Kopf des aufgeklärten Lesers, die sagt: So einfach ist das mit der Kommunikation nun mal nicht.

Zu erklären, warum Menschen nicht automatisch so miteinander reden, wie es für alle am besten ist, ist bestimmt irrsinnig schwierig – würde man denken. Und noch schwieriger zu zeigen, wie man das ändern kann – sonst würden es ja alle tun. Komplex, anspruchsvoll und herausfordernd ist die Methode Gesundes Kommunizieren in der Tat. Man muss sich darauf einlassen, man muss es ernst damit meinen. Doch schwierig zu verstehen ist sie nicht. Nicht bei Angela Dietz.

Das hat verschiedene Gründe. Einer davon ist, dass Angela Dietz die bewährte Methode der Gewaltfreien Kommunikation um ihre Kompetenz als Biologin ergänzt: Ihre Vergleiche mit der Funktionsweise von Organismen und ihre Metaphern aus der Natur treffen ins Schwarze.

Ein weiterer Grund ist, dass Angela Dietz lebt, wovon sie schreibt, und deshalb auch darüber schreibt, wie sie lebt. Gesundes Kommunizieren ist für sie kein Thema, sondern ein Anliegen. Wer wissen will, warum, der lese das Vorwort. Ihre Art, menschlichem Kommunikationsverhalten auf den Grund zu gehen, ist genauso feinfühlig wie effektiv, und vor allem: zutiefst human. Deshalb passt es zu ihr und zu ihrer Methode, dass sie zunächst einmal erzählt. Jedes Kapitel beginnt mit einer Szene aus dem Leben von Alexander – dem Protagonisten der durchlaufenden Erzählung, die dieses Buch trägt. Von letzterer leiten sich alle Erklärungen und Methoden ab.

Das ist der dritte Grund, warum Angela Dietz‘ Buch so nah am Leser ist: Die Autorin belehrt nicht, obwohl sie auch Hochschuldozentin ist. Wir werden in diesem Buch nicht unterrichtet, sondern gehen gemeinsam mit Alexander einen Weg. Wir lernen mit ihm unsere Bedürfnisse kennen. Wir proben mit ihm anders zuzuhören. Wir machen mit ihm die zahlreichen Selbsttests und Übungen, die die Methode direkt in den Lebenskontext des Lesers einbinden. Und wir erfahren mit Alexander, wie es sich anfühlt, wenn wir andere endlich neu verstehen und unseren eigenen Bedürfnissen und Gefühlen Ausdruck verleihen können.
Irgendwo auf diesem Weg – der Punkt wird bei jedem Leser ein anderer sein – merken wir auch, dass Gesundes Kommunizieren viel mehr ist als Balsam für die Seele. Es ist stark genug, um auch Unternehmen zu einer Kommunikationskultur zu verhelfen, die sich messbar auf die Ergebnisse auswirkt. Genau das tut Angela Dietz, und hat deshalb auch aus diesem Kontext unzählige Beispiele und Episoden aus der Praxis parat.

Gesundes Kommunizieren ist ganz und gar nichts für Weicheier. Und dieses Buch ist ganz und gar nichts fürs achtlose Weglesen. Die Belohnung für die, die sich darauf einlassen, ist ein neues Verständnis dafür, warum wir so miteinander reden, wie wir das eben tun – und das Handwerkszeug dafür, neu miteinander ins Gespräch zu kommen. Achtsam und wertschätzend, effizient und wirkungsvoll. Und ja – gut tut es auch noch.


Das beste Anderssein ist Bessersein: Die Geheimnisse echter Service-Excellence
Das beste Anderssein ist Bessersein: Die Geheimnisse echter Service-Excellence
von Sabine Hübner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besserer Service für besser informierte Kunden, 24. Juli 2014
Viele Unternehmen funktionieren tatsächlich. Es ist äußerst angenehm, dass Sabine Hübner und Carsten K. Rath das gleich in der Einleitung anerkennen – in einer Zeit, in der uns viele Berater beweisen wollen, dass wir alle von gestern sind. Mich erinnert das immer an ein Zitat aus der Serie The Big Bang Theory: „Zunächst einmal gehen wir davon aus, dass alles, was du bisher in dieser Sache unternommen hast, falsch war.“ Der Ausspruch stammt von Sheldon Cooper – einer Figur, die jeden mit ihren völlig deplatzierten, weil rationalistisch verkürzten Urteilen irritiert.

Was ich mir gern gefallen lasse, sind konstruktive Verbesserungsvorschläge. Dass in puncto Service fast jeder dazulernen kann und auch muss, um sich in Zukunft noch von der Konkurrenz abheben zu können, darauf können sich gewiss die meisten Leser mit den Autoren einigen. Der Kunde von heute ist blendend informiert und erwartet zu Recht, dass der Service mit seinen immer stärker ausdifferenzierten Ansprüchen mitwächst. Wenn er besonders guten, und eben auch wenn er besonders schlechten Service erlebt, teilt er das mal eben seinem gesamten Netzwerk mit. Eine gigantische Herausforderung für jedes Unternehmen, nicht nur in den ausgesprochenen Dienstleistungsbetrieben.

Aber wie findet man heraus, was für den heutigen Kunden relevant ist? Reicht es aus, Dinge ‚anders‘ zu machen? Nein, sagen Sabine Hübner und Carsten K. Rath. Denn ‚anders‘ heißt noch längst nicht ‚besser‘.
Doch was gibt bei einer Serviceerfahrung wirklich den Ausschlag? Erfreulicherweise schon auf S. 16 rücken die Autoren mit der Sprache raus: Relevant ist, was für den Kunden eine „große, persönliche Bedeutung“ hat. Für den Kunden – nicht für alle Kunden, irgendwelche Kunden oder jenen ominösen Max Mustermann.

Auch auf den übrigen 220 Seiten des Buches geht es äußerst praktisch zu. Detailliert erklären die Autoren, was einen Service auszeichnet, der auf den Kunden persönlich zugeschnitten ist und deshalb mitten ins Herz trifft. Führungskräften zeigen sie, wie sie dafür sorgen können, dass die Philosophie der ‚Service Excellence‘ das ganze Unternehmen durchdringt. Konkret, präzise und anwendungsorientiert brechen Sabine Hübner und Carsten K. Rath ihr Modell der ‚Service Excellence‘ in konkrete Maßnahmen herunter. Dabei sind sie nicht um anschauliche Beispiele aus ihrer eigenen Unternehmerpraxis verlegen und untermauern ihre Thesen mit einer Flut an Fakten und Marktreferenzen. Damit stellen Sie unter Beweis, dass sie das Prinzip Relevanzdenken zu verkörpern wissen: Praxisnähe statt verkürztem Akademismus.

Ein Tipp zum Schluss: Lesen Sie das Vorwort mit! Die wenigsten Autoren machen an dieser Stelle einen wirklich wichtigen Punkt. In diesem Buch ist das anders, nein: besser gelöst.


Denken Sie neu: Mentales Überlebenstraining in der digitalen Welt
Denken Sie neu: Mentales Überlebenstraining in der digitalen Welt
von Markus Hofmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wider die Digitalisierungsangst, 24. Juli 2014
Seit einigen Jahren schon geht die Angst vor der „Digitalen Demenz“ um – und ich kann nicht leugnen, dass auch ich gegenüber manchen Trends des digitalen Zeitalters eine gewisse Skepsis hege. Die Angst, mein Wissen und meine Erinnerungen an den digitalen Orkus zu verlieren, gehört allerdings nicht dazu – unter anderem, weil ich Markus Hofmann kenne. Aus seinen Vorträgen und Büchern weiß ich, wozu unser Hirn imstande ist. Ein beruhigendes Wissen, wenn man täglich hört: Das Internet macht unser Hirn kaputt. Macht es nämlich nicht.

Als die Eisenbahn erfunden wurde, befürchteten die Menschen, der menschliche Körper würde Geschwindigkeiten über Pferdegalopp nicht aushalten. Bestätigt hat sich dieses Gerücht – nicht. Es war einfach nur eine Manifestation von Angst; eine überzogene, wenn auch verständliche Abwehrreaktion gegen das Unbekannte.

Ähnlich geht es vielen heute mit allem, was digital ist: Wir haben Angst, wir könnten die Kontrolle verlieren. Wird es dazu kommen? Markus Hofmann sagt klar: Nein! Wir können und wir werden einfach das tun, was Menschen auf jeder Evolutionsstufe getan haben: das Neue beherrschen lernen, anstatt uns davon beherrschen zu lassen.

Und darum geht es in diesem Buch: Gehirntraining für das digitale Zeitalter. Das Gehirn, so der Autor, wächst mit seinen Aufgaben. Deshalb wird es bei der Lektüre auch gefordert – auf immer wieder überraschende Weise. Wundern Sie sich nicht, wenn zu Hofmanns Überlebenstraining in der digitalen Welt nicht nur Logik und Assoziationsfähigkeit gehören, sondern zum Beispiel auch Merkhilfen in Form erotischer Fantasien. So ist unser Hirn nun mal – mit positiven Anreizen funktioniert es am besten. Auch, immer noch, angesichts der Reizüberflutung durch Email und Facebook. Warum also das Nützliche nicht mit dem Angenehmen verbinden?
Was mir besonders gut gefällt: Markus Hofmann kontert die Digitalisierungsangst nicht mit unreflektierter Digitalisierungseuphorie. Auch er hat sich eine gesunde Grundskepsis bewahrt. Deshalb gelingt es ihm nicht nur, seine Leser mit ihren Befürchtungen aufzufangen – sondern auch, Ihnen genau an den Stellen unter die Arme zu greifen, wo es hapert. Und wie bei allen Innovationen hapert es vor allem an Verständnis, das aus Wissen erwächst, und an den Kompetenzen, mit dem Neuen umzugehen. Beides vermittelt Markus Hofmann in diesem Buch. Er erklärt, was die digitale Welt tatsächlich mit unserem Gehirn macht; und er zeigt, wie man sie nutzt, anstatt sie zu fürchten. Das ist ungemein hilfreich und ungemein beruhigend in der allgemeinen Anspannung, die wir inmitten der digitalen Revolution empfinden.

Diese Anspannung, dieses latente Unwohlsein beim Einschalten des Laptops oder Smartphones am Morgen, ist eine mehr als hinreichende Motivation, diesem Autor und diesem Buch Gehör und Gehirn zu leihen. Betroffen? Lesen!


Wer es leicht nimmt, hat es leichter: Wie wir endlich aufhören, uns selbst im Weg zu stehen
Wer es leicht nimmt, hat es leichter: Wie wir endlich aufhören, uns selbst im Weg zu stehen
von Mathias Fischedick
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsame AHAs..., 13. Mai 2014
„Um es in einem Satz zusammenzufassen: Wir Menschen leben nicht artgerecht! Wir leben mit einem steinzeitlichen Gehirn in einer modernen Welt und stehen uns damit oft selbst im Weg.“ So, das sitzt: Ich Neandertal, draußen böhmische Dörfer. Endlich eine handfeste Erklärung dafür, warum wir mit der fiesen Welt da draußen öfter mal überfordert sind und gar nichts dafür können. Da wird man doch mal jammern dürfen!

Nichts da – nicht mit Mathias Fischedick. Die Ausrede, dass unsere genetische Programmierung es immer noch gern hätte, wenn wir uns sogar noch einer Herde von Idioten zugehörig fühlen möchten (irgendwer muss das Essen jagen) und das heimische Jammertal am liebsten für keine Veränderung der Welt aufgeben möchten (vielleicht wohnen hinter dem Hügel noch größere Idioten), wird unserem Potenzial nämlich nicht gerecht.

Mathias Fischedicks „Ausgejammert!-Strategie“ ist genauso erfrischend wie die Aufbereitung dieses Buches: Der kleine „Jammerlappen“, der in jedem von uns wohnt und sich in diesem Buch immer wieder persönlich zu Wort meldet, sieht hinreißend dämlich aus. Der Autor hält uns damit einen Spiegel vor, der aufrüttelnd und einfühlsam zugleich wirkt: Wir brauchen diesen kleinen Nörgler nicht. Wir sind der Welt da draußen durchaus gewachsen. Denn, auch daran lässt der Mentalcoach keinen Zweifel: Neben dem kleinen Jammerlappen schlummern auch sagenhafte Fähigkeiten in unserem Hirn. Und die stehen uns im 21. Jahrhundert viel besser zu Gesicht als die überkommene Höhlenmenschen-Prägung. Vor allem ist es gar nicht so schwer, sie herauszukitzeln und zur Geltung zu bringen. Viele der Tools des „Ausgejammert!“-Programms sind kleine Alltagshelfer, die unser gewohnheitsträges Steinzeit-Hirn effektiv überlisten.

Ich habe besonders die – Überraschung – Leichtigkeit sehr genossen, mit der sich der Autor düsteren Themen wie Sorgen und inneren Blockaden widmet. Der ironische Blick auf die menschliche Natur trifft bei mir ins Schwarze, denn diese Haltung ist so sympathisch wie zielsicher.

Allen, die dem kleinen Jammerlappen das Diktat über ihre Lebensgestaltung entziehen möchten, empfehle ich, sich von Mathias Fischedick auf dem Weg begleiten zu lassen. Es wird garantiert nicht langweilig!


Sprechen wie der Profi: Das interaktive Training für eine gewinnende Stimme
Sprechen wie der Profi: Das interaktive Training für eine gewinnende Stimme
von Monika Hein
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für eine bessere Stimme..., 13. Mai 2014
Die Stimme ist eines der wenigen Erfolgsinstrumente, die uns die Natur einfach mitgegeben hat. Trotzdem wird ihr Einfluss auf die persönliche Wirkung weithin unterschätzt. Wer beruflich viel kommuniziert, achtet – in der Regel – sehr genau darauf, was er sagt. Viele suchen sich dafür auch professionellen Rat. Das Potenzial, das in unserer Stimme steckt, bleibt bei den meisten dagegen ungenutzt liegen.

Was für ein Verlust! Die Stimme kann so viel ausdrücken – leider auch das, was wir gar nicht rüberbringen wollen. Sie zeigt Nervosität genauso an wie Selbstsicherheit, Abneigung genauso wie Begeisterung. Sie kann auch den richtigen Worten die falsche Bedeutung verleihen. Allein schon deshalb gehört der bewusste Einsatz der Stimme genauso zum Repertoire professioneller Kommunikation wie eine gewinnende Rhetorik. Wer Monika Hein schon einmal auf der Bühne gehört hat, weiß, wie der Unterschied klingt! Warum sollten diese Möglichkeiten Rednern, Schauspielern und Profi-Sprechern vorbehalten bleiben?

Genauso wie die Rhetorik ist auch das Sprechen eine Frage des Trainings. Monika Heins Buch ist aufgebaut wie ein gut strukturiertes Coaching-Seminar. Im ersten Teil lernen Einsteiger alles Wissenswerte über unsere Stimme: Wie sie funktioniert, wie sie auf andere wirkt, welchen Stellenwert sie bei unterschiedlichen Alltagssituationen hat. Im zweiten Teil zeigt die promovierte Phonetikerin, an welchen Stellschrauben wir drehen können, um mehr aus unserer Stimme zu machen; hier dürfen wir mit beiden Händen in den Werkzeugkasten der Profis greifen. Genau diese Profis schenken uns im dritten Teil Inspiration: Nachrichtensprecher, Werbesprecher und andere zeigen, wie es geht, und wie man all die Möglichkeiten variieren und optimieren kann.

Sprechen wie der Profi! nutzt ein vielfältiges Repertoire an Ratgeber-Qualitäten: Jedes Kapitel enthält zahllose Tipps und Impulse, und der Text ist reich an Beispielen. Sogar Kopiervorlagen für die Arbeit im Tonstudio sind enthalten. Besonders gelungen finde ich die interaktive Komponente dieses Buches. Über QR-Codes gelangt der Leser direkt zu den Online-Sprachbeispielen. Die sind nicht nur eine große Bereicherung – immerhin geht es hier ums Sprechen, und deshalb auch ums Hören. Einige der Negativ-Beispiele sind nebenbei auch noch urkomisch und verdeutlichen genau deshalb so gut, warum es sich lohnt, der Stimme mehr Beachtung zu schenken. Kleiner Tipp: Nicht die Outtakes auf S. 208 verpassen...

Jedem, der das Potenzial seiner Stimme wecken und gezielt nutzen will, empfehle ich Monika Heins Buch wärmstens!


Logbuch für Helden: Wie Männer neue Wege gehen
Logbuch für Helden: Wie Männer neue Wege gehen
von Cristián Gálvez
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Logbuch für Helden..., 13. Mai 2014
Eine Warnung vorab: Wenn Sie einfach nur ein motivierendes Buch lesen wollen, wird dieser Ratgeber von Cristián Gálvez Sie möglicherweise überfordern. Das Logbuch für Helden trägt seinen Namen nämlich zu Recht: Es ist mehr als ein Buch zum Lesen. Es ist ein Wegbegleiter, ein partner in crime. Es will mit Ihnen auf eine Reise gehen. Es wird sich erst wirklich wohlfühlen, wenn es von den Abenteuern, die Sie unterwegs erleben, so richtig gebeutelt worden ist: der Einband zerschunden, die Seiten voller Eselsohren und mit krakeligen Markierungen übersät, die Sie irgendwo unterwegs auf einer holprigen Piste gemacht haben.

So fühlt es sich nämlich an, wenn man sich aufmacht, sein eigener Held zu werden: Es kracht und scheppert, aber es geht auch mit Affenzahn voran und immer weiter nach oben. Wie bei den Männern, deren Geschichten der Autor als Beispiele heranzieht: Helden der Lüfte, Helden der Wirtschaft, aber auch Helden des Alltags. Was sie gemeinsam haben ist, dass sie ihren ganz eigenen Weg gehen, weil sie herausgefunden haben, welcher Held in ihnen steckt.

Cristián Galvez hat herausgefunden, was diese Helden ausmacht – und alle anderen, die wir kennen: aus der Geschichte, aus den alten Mythen, aus Hollywood und aus dem Fernsehen. Aus ihren Storys und auch aus zahlreichen neuropsychologischen Erkenntnissen leitet er ab, aus welchem Holz Helden gemacht sind. Spätestens, wenn Sie diese Abschnitte gelesen haben, wird Ihnen klar sein, dass Cristián Gálvez Recht hat, wenn er schreibt: „Jeder Mann kann Held!“ Die Bausteine haben wir nämlich schon; wir müssen nur lernen, Sie richtig zusammenzufügen und in die Höhe zu bauen.

Genau für dieses Bauvorhaben ist das Buch gedacht; allerdings nicht im Sinne einer Bedienungsanleitung für den Mann im Allgemeinen. Das ist das Schöne an Cristián Gálvez Art, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten: Jeder Mann, der dieses Buch liest, wird ein anderes Buch lesen, einen anderen Weg gehen und dabei seine eigene Geschichte schreiben. Denn nur so kann die Reise beginnen: Indem wir uns selbst kennenlernen und daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Der Autor bezieht uns Männer ein, wie nur er das kann: empathisch, unterhaltsam, kumpelhaft, intelligent. Das fasziniert mich am Konzept von Cristián Gálvez‘ ‚Heldenreise‘: dass er maximal individuell auf den Einzelnen eingeht.

Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, ob das Logbuch für Helden die richtige Lektüre für Sie ist: Lesen Sie das erste Kapitel, das hier als Leseprobe verfügbar ist (und machen Sie den Test unter [...] der mich restlos überzeugt hat). Wenn die reale Beispielgeschichte von Bernie, dem spätberufenen Piloten, Sie nicht neugierig macht herauszufinden, was in Ihnen steckt – dann wollten Sie wohl doch einfach nur ein Buch lesen.


Selbstvertrauen: Die Kunst, dein Ding zu machen
Selbstvertrauen: Die Kunst, dein Ding zu machen
von Christian Bischoff
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mehr Selbstvertrauen!, 4. Mai 2014
So viel Raum, wie das Titelwort dieses Buches auf dem Cover einnimmt, so bedeutsam ist es für unser Leben: Selbstvertrauen. Christian Bischoff braucht nicht lange, um seinen Lesern das klar zu machen. Ein paar Zeilen über seinen eigenen Werdegang reichen, um zu verstehen: Wenn ein Maximum an Selbstvertrauen eine solche Entwicklung ermöglicht, dann braucht das jeder.
Es gibt viele, die behaupten, sie hätten das Geheimnis und das Schema F hinter allem und jedem ergründet. Christian Bischoff behauptet das – nicht. Er will uns kein Rezept andrehen. Sein Ziel ist ein ganz anderes: „Ich will, dass du dein Leben verstehst“, formuliert er es selbst. Und: „Was ich tun kann, ist, dich zu bestärken.“

Ein Schelm, dieser Autor – natürlich tut er mehr als das. Er hilft uns zu verstehen, wie Selbstvertrauen funktioniert und wo wir es herholen. Diese Kraft, die alles möglich macht, können wir nur entwickeln, wenn wir uns unserem Unterbewusstsein widmen. Christian Bischoff ermutigt uns dorthin zu schauen, wo die krassen Sachen passieren. Wo das verborgen ist, was wir wirklich wollen. Unsere tollsten Wunschvorstellungen.

Und dann kommt der Clou: Dass sie da sind, zeigt an, dass es geht. Wenn wir es uns vorstellen können, dann können wir es auch tun, sagt Christian Bischoff. All die Möglichkeiten, die unser Unterbewusstsein bereithält, heißen nicht umsonst so. Sie sind tatsächlich möglich. Wenn das mal keine Motivation ist.
An dieser Stelle geht es erst so richtig los. Der Autor erklärt, wie wir uns von antrainierten Glaubenssätzen befreien können. Wie wir souverän auftreten und andere überzeugen können, wenn wir erst einmal wissen, was wir wollen. Wo wir anpacken können, wenn wir einen Durchhänger haben. Wie wir uns von Zwängen befreien. Warum wir nur wirklich erfolgreich werden können, wenn wir das tun, was uns Spaß macht. Vor allem aber: warum wir auf unsere Emotionen hören sollten. Die weisen uns nämlich den Weg – auch dann noch und gerade dann, wenn der vermeintlich rationale Kopf durch lauter Erwartungen, Regeln und Vorschriften vermüllt ist.
Was mir am besten gefällt: Das alles veranschaulicht Christian Bischoff anhand von Beispielen aus seiner Praxis als Trainer und seinem eigenen Werdegang. Sie machen das Buch erst lebendig, denn sie handeln vom echten, möglichen Leben.

Die Macht des Selbstvertrauens erschließt sich leicht, so wie Christian Bischoff sie beschreibt. Trotzdem kommen viele Menschen gar nicht erst auf die Idee, in die Schatzkiste ihres Unterbewusstseins zu greifen. Sie ahnen vielleicht, dass es sie gibt, doch viele trauen sich nicht hineinzugreifen und aus dem Vollen zu schöpfen. Dafür braucht es nämlich jemanden, der uns dazu bringt. Der uns sagt: Du kannst das. Du kannst dein Ding machen, und du wirst es bereuen, wenn du es nicht tust.

Genau das tut Christian Bischoff. Eindrücklich, eindringlich, einprägsam. Und deshalb empfehle ich Ihnen, dieses Buch zu lesen.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5