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Rezensionen verfasst von
Thorsten Hausselt "Heavyhardes" (München)
(REAL NAME)   

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Inception
Inception
Preis: EUR 12,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Soundtrack auch auf BluRay vorhanden, 6. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Inception (Audio CD)
Ich finde den Soundtrack wie viele andere Zimmer Sachen sehr gut und zum Film passt er wie die Faust aufs Auge. Ich möchte hier allerdings nicht auf die CD eingehen, sondern darauf hinweisen, dass der Soundtrack auch auf der BluRay vorhanden ist. Leider etwas gekürzt - knappe 35 Minuten lang - dafür im DTS-HD Master Format. Finde ich eine geile Sache und sollten mal mehr Studios so umsetzen. Da kann man sich dann überlegen, ob man die CD unbedingt auch noch haben muss. Ist halt länger...


Pink - Funhouse Tour/Live in Australia [Blu-ray]
Pink - Funhouse Tour/Live in Australia [Blu-ray]
DVD ~ Pink
Preis: EUR 8,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Frau rockt - auf BluRay!!, 27. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also ich hab mir die BluRay einfach mal blind bestellt, da Amazon diese vor Release Termin zu 10,95 EUR angeboten hat und mir die Songs von Pink gut gefallen. Und ich muss sagen, WOW, die Frau rockt das Haus! Da kann so manche Rockband bzw. so mancher Pop-/Rockstar einpacken! Allen voran Robbie Williams der im Gegensatz zu Pink (singt hier Bohemian Rhapsody) bei Queens "We will rock you" (A Knight's Tale) gnadenlos überfordert war.

Aber fangen wir vorne an: Die Songauswahl ist grandios! "Alte" eigene Hits, gepaart mit neuen Songs und dazu noch ein paar Cover Versionen (AC/DC, Led Zeppelin, Queen und Gnarls Barklay). Selbst ich als (bis jetzt) passiver Pink Hörer (habe nichts eigenes, kenne die Songs nur aus Radio und TV) gehe ich hier von Anfang an mit, kenne mindestens jedes zweite Lied und habe sowas von meinen Spaß - das kam schon lange nicht mehr vor - bei einer Musik DVD. Alleine schon die Version von Led Zeppelins "Babe I'm Gonna Leave You" ist den kompletten Verkaufspreis wert. Und dann noch die Unpluggedversion von "Troubled" - Wahnsinn, das ist Gänsehaut Feeling pur! Das ganze dann noch gepaart mit einer super leckeren Show (die Frau hat echt was!) - und fertig ist die Musik DVD/BR des Jahres!

Zur BluRay: Bild ist gut und klar (soweit ich das auf meiner HD-rady Möhre beurteilen kann), ist aber bei einer Musik DVD/BR auch nich soo wichtig. Da geht es mehr um den Sound - und der ist klasse! Ich habe die Mehrkanalspuren ausprobiert (mein HK AVR 255 zeigt Dolby True HD an) und ich muss sagen, es haut einen wech! Der Sound ist so klar und transparent, so dass man bei Pink's Balladen nicht anders kann als schluchzend vorm dem Fernseher zu sitzen. ich glaube ich wiederhole mich, aber diese BR ist ein Garant für Gänsehaut en masse!
Specials sind ein paar vorhanden, wenn auch nicht übermäßig - aber wichtig ist ja das Konzert. Von demher...

Ich kann abschließend nur von Glück sprechen, dass mir diese BR über den Weg gelaufen ist und ich kann Sie nur jedem offenen Musikfreund mit Hang zur Pop/Rock Musik empfehlen. Sehr empfehlenswert!


A Twist in the Myth - 2 CD
A Twist in the Myth - 2 CD
Preis: EUR 16,49

33 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältige Angelegenheit, 15. August 2006
Rezension bezieht sich auf: A Twist in the Myth - 2 CD (Audio CD)
Das es nach dem Besetzungswechsel am Schlagzeug (Thomen raus – Frederik rein) auch musikalisch einen Umbruch geben würde, hatte die Band schon im Vorfeld zur Produktion von A Twist In The Myth angekündigt. Und so war es auch keine große Überraschung, als man den Fans im Frühling mit der Single "Fly" einen doch sehr ungewöhnlichen Blind Guardian Song als Vorgeschmack auf das neue Album vorstellte. Eine ungewohnt morderne, fast schon poppige Metalnummer, die mit den alten BG Songs nur noch sehr wenig gemeinam hatte. Okay dachte ich, schauen wir mal was der Rest des Album so bringt, denn schlecht war der Song ja nicht, nur ungewohnt.

Mittlerweile hat "Fly" ein paar Monate auf dem Buckel, die Veröffentlichung des Album rückt immer näher und ich weiß nach knapp 50 Durchläufen der Promo immer noch nicht, was ich von A Twist In The Myth halten soll. Finde ich das hier gebotene jetzt nun gut oder schlecht? Tja, diese Frage ist leider nicht so einfach zu beantworten. Festhalten kann man aber auf jeden Fall, dass das Album anders ist, ganz anders als alles andere, was Blind Guardian bis jetzt veröffentlich haben. Und wer dachte, A Night At The Opera wäre ein sperriges Album gewesen, der soll sich erstmal das hier anhören. Wie zum Teufel soll man sowas beschreiben?? Ich hab ehrlich gesagt nicht die geringste Ahnung, denn auch wenn ich hier jetzt was von bombastischen verschnörkelten Songs quatsche, muss man das Album ja doch mindestens 20 Mal hören, um es so einigermaßen zu begreifen.

Okay, die Unterschiede zu früher sind schnell ausgemacht: Hansi singt fast nur noch hoch, wendet seine tiefe Stimme nur noch selten an (was sehr schade ist) - man hat nochmal eine Schippe Bombast, Schnörkel, Breaks und Chöre draufgelegt und leider (für mich), irgendwo das Gaspedal verlegt, denn durchgehend schnelle Songs gibt es hier überhaupt nicht mehr. Tja, und genau bei diesen Punkten liegt für mich auch der Hase im Pfeffer! Denn auch wenn man elf sehr unterschiedliche und abwechslungsreiche Songs kreiert hat, wären doch zwei drei Speednummer nicht wirklich schlecht gewesen. Und das BG es mit den Chören unbedingt immer übertreiben müssen, muss ich auch nicht wikrlich verstehen, denn weniger wäre sicherlich mehr gewesen. Vielleicht hätte man so das Album auch schon mit zehn Durchläufen annähernd verstanden, aber so überfrachtet wie es ist, kann man es immer und immer wieder anhören und irgendwie wird man doch nicht schlauer. Eine unbefriedigende Angelegenheit.

Wie ihr merkt, ist die ganze Angelegenheit ein wenig wirr, deswegen halten wir zum Schluß einfach mal Folgendes fest: Die Single "Fly" ist der Höhepunkt des Albums, daneben begeistern coole Songs wie "This Will Never End", "Otherland" und "Another Stranger Me". "Carry The Blessed Home" ist eine furchtbare Ballade, mit einer Keyboardmelodie, bei der sich meine Fußnägen umbiegen (zum Glück aber der einzige wirkliche Ausfall des Albums). Trotz der Komplexität des Albums bemerke ich, wie mir immer wieder einzelne Fragmente der Songs in den Gedanken rumschwirren und mich begeistern. Ich mir bei manchen Anfänge der Songs (z.B. bei "Lionheart" und "The Edge") denke, cool, das wird sicher ein genialer Song, sich dann aber wieder diese Zwiespältigkeit breit mache, weil die Songs einfach zu überfrachtet sind und die Chöre alles zukleistern.

Summa Sumarum viel Pros und Cons und schlußendlich bin ich mir nich sicher, ob diese Scheibe das Zeug zu einem Blind Guardian Klassiker hat. Im Moment bezweile ich das noch, denn es ist einfach viel zu komplex.

Ich bin echt gespannt wie das Album bei den Fans ankommt, vielleicht können die ja mehr mit A Twist In A Myth anfangen - ich bin echt gespant!!!


Symphony Of Enchanted Lands II - The Dark Saga (CD + DVD)
Symphony Of Enchanted Lands II - The Dark Saga (CD + DVD)

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wie zäher Mozarella!!, 25. September 2004
Heiliger Mist! Wie kann jemand nur 72 Minuten derartig langweilige Musik auf eine CD pressen? Tut mit echt leid, aber das was Rhapsody hier abliefern, ist alles andere als "mighty". War das beschimpfen als Rondo Veniziano Metal bei den ersten drei Alben eigentlich nur provokativ und als Scherz gemeint, deklarieren sich Rhapsody jetzt selbst dazu. Wobei mit Metal die ganze Chose nichts mehr viel zu tun hat. Ok, es gibt ein paar Rhapsody typische Riffs, aber zumeist werden die mit dermaßen bombastischen Keyboards und Chören zugekleistert, dass es schon fast eine Frechheit ist. Dieses endlose Düdeldüdeldü, die uninspirierten Gesangslinien (mei, der Fabio hat doch eigentlich eine mitreissende Stimme!) und die lächerliche Geschichte gehen einem nach der Weile einfach nur auf die Nerven. Fast eine Schande, dass sich ein Christopher Lee für sowas her gibt. Zudem wirkt sich seine Teilnahme meiner Meinung nach auch eher negativ für Rhapsody aus, da man eigentlich immer an den "Herrn der Ringe" denkt und sich dadurch die Geschichte dieser CD reichlich geklaut anhört. Und ehrlich gesagt, der Soundtrack von LOTR war ebenfalls um viele Längen besser, spannender und mitreißender.
Ok, es werden viele vielleicht sagen: Bombastisch waren die doch schon immer und die Keyboards waren auch meistens sehr dominant. Ja das stimmt auch, nur stehen auf den ersten drei Alben wenigstens noch Hits. Bei "Emerald Sword", "Warriors Of Ice" und auch "Dawn of Victory" konnte man noch begeistert ausrasten und die Refrains mitbrüllen. Hier regt sich höchstens ab und zu mal der große Zeh! Und noch mal sorry, aber "Echoes Of Tragedy" allein hat mehr Atmosphäre und Tiefe als diese gesamte CD.
Ich weiß nicht genau, was Rhapsody angestellt haben, aber das hier ist einfach nur langweilig und pomadig. Vielleicht waren sie zu lange im Studio und wollten es zu perfekt machen, keine Ahnung. Aber dieser "Soundtrack", schließlich nennt man den Stil selbst "Film Score Metal", reicht höchstens für ein mittelklassiges B-Movie. Und das sag ich nicht, weil ich Rhapsody allgemein nicht ausstehen kann, sondern weil ich große Erwartungen in dieses Album gesetzt hatte und gnadenlos enttäuscht wurde.
Tja, was soll ich noch sagen? Allen alten Rhapsody Fans könnte Symphony Of Enchanted Lands II gefallen, muss es aber nicht unbedingt, da wie gesagt die Hits fehlen und sich die 72 Minuten ziehen wie geschmolzener Mozarella!
Wenn man unbedingt ein Konzeptalbum besitzen will, kauft man sich Blind Guardians Nightfall In Middle-Earth oder irgendeins der letzten drei Ayreon Alben, aber das hier lässt man getrost im Regal.
Eigentlich eine Frechheit, dass man mit dem Albumtitel viele Fans irritiert, da man darauf schließen könnte, die Qualität von Part I und II wäre annähernd gleich. Ist sie aber nicht!
Auf Grund einiger guter Ansätze und dem ganz netten "Sacred Power Of Raging Winds" (welches sich aber schon auf der vorab veröffentlichten EP befand) gibt es mit viel gutem Willen gerade noch 2 Sterne!


Back to Times of Splendor
Back to Times of Splendor
Preis: EUR 9,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein geniales Debut!, 23. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Back to Times of Splendor (Audio CD)
Hier braucht man eigentlich keine großen Worte verlieren, denn das Debut von Disilluison ist an Innovation kaum zu überbieten. Geniale Melodien und großartige Songstrukturen, mal schnell mal langsam, mal total heftig dann wieder gefühlvoll - Disillusion klappern die gesamte Gefühlspalette ab ohne den roten Faden zu verlieren. Einfach nur geil! Abwechslungsreicher Extrem-Metal wie es ihn nur selten gibt.
Man kann nur hoffen, dass wir noch viele Alben dieser Band vorgesetzt bekommen.
Anspieltipps: ALLES!


The Glorious Burden/Ltd.
The Glorious Burden/Ltd.

6 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Alles nur geklaut - schlechtestes IE-Album!!!, 9. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: The Glorious Burden/Ltd. (Audio CD)
Auf nichts habe ich die letzten Zeit mit mehr Spannung gewartet als auf das neue Iced Earth Album. Und jetzt wo ich es schon ca. 10 mal durchgehört habe frage ich mich frei nach den Ärzten: "Ist das Alles"? Ist das das beste IE Album wie es uns der Herr Schaffer in den letzten Interviews versprochen hat? Nein zum Teufel, nein!!!
Endloses Gedudel der selben Melodien, von den letzten Alben zusammengeklaute Songfrakmente und dann noch eine 30-minütige Triologie, die einen die Füße einschlafen läßt - von dem Pathos und der Einleitung mit der US-amerikanischen Hymne mal ganz zu schweigen! Nene Herr Schaffer, das war ein gewaltiger Griff ins Klo. Nur mit Bombast und aufgeblasenen Songs bekommt man noch lange kein Hammeralbum hin!
Einziger Lichtblick ist der Gesang von Tim Owens, genial was er da vom Stapel läßt, vorallendingen bei "Daclaration Day", "The Reckoning" und "Red Baron"! Aber selbst er kann eine CD nicht retten, wenn er ewig das selbe singen muß - klingt mit der Zeit einfach monoton. Siehe "Devil to Pay", "Hollow Man" und "When the Eagle cries"!
Und wenn ich "Hollow Man" und "When the Eagle cries" schon erwähne? Was ist mit den genialen Balladen passiert, die uns der Jon die letzten Alben immer präsentiert hat? Wo sind die Nachfolger von "Ghost of Freedom", "Watching over me" und "Die For You"??? Die beiden oben erwähnten Songs sind es garantiert nicht: Langweilig und Wiederholungen ohne Ende! Da nützt auch der endlose Griff auf die Tränendrüse bei "When the Eagle cries" nichts!
Also zusammenfassend muß ich sagen, dass ich als alter IE-Fan und somit Beistzer aller Alben doch sehr sehr enttäuscht bin und "The Glorious Burden" in Zukunft garantiert nicht oft aus dem Schrank ziehen werde. Fünf Komplettausfälle (Greenface, Attila, Hollow Man, Valley Forge und Waterloo) und sehr wenige neue Ideen sind auch nicht unbedingt ein Grund dafür! Die genialen, geziehlt eingesetzten Breaks, die hammerscharfen Riffs und die überrraschenden Tempiwechsel der vergangenen Scheiben muß man zudem auch mit der Lupe suchen!
Da zieh ich mir doch lieber z.B. die "The Dark Saga" oder "Something Wicket Comes this Way"-Scheiben rein.
Und um der Noteninfaltion hier mal ein wenig entgegenzutreten (hier wird mit 5 Steren ja nur so um sich geworfen), gebe ich nur einen Stern für das schlechteste IE-Album aller Zeiten!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 6, 2009 12:23 AM MEST


Fairytales of Darkness
Fairytales of Darkness
Preis: EUR 10,26

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nene... das braucht kein Mensch, 12. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Fairytales of Darkness (Audio CD)
Also gegen guten Melodic-Metal hab ich ja überhaupt nichts einzuwenden, aber er sollte schon ein wenig aufregender und abwechslungreicher dargeboten werden als wie hier auf "Fairytales of Darkness". Ok, die Jungs können ihre Instrumente bedienen, aber gute Songwriter sind sie leider nicht. Und genau deshalb bedient man sich einfach bei der Konkurrenz: Der Opener klingt wie ein Mix aus Straotvarius und Freedom Call; das stampfende "Miricle" könnte auch von Hammerfall stammen, wenn der Song ein wenig aufregender wäre und der Refrain von "Heart of Dragonsteel" ist eins zu eins wieder von Freedom Call geklaut.
Dazu kommt das alle Songs unnötig in die Länge gezogen werden und wenn sich die Strophen und Refrains kaum von einander unterscheiden, dann wird die Sache einfach schnell langweilig.
Dazu kommt dann noch ein Sänger, der keine schlechte Stimme hat, aber sie einfach zu einfältig einsetzt - geht mir mit der Zeit einfach auf'n Keks. Sorry!
Ok, es gibt ein paar Melodien die schnell ins Ohr gehen und durchaus zu begeistern wissen. Aber in einer Zeit, wo man von CDs nur so überschwemmt wird, ist das einfach zu wenig und da kann ich von dieser CD nur abraten und die Orginale empfehlen.


Soul Temptation
Soul Temptation
Preis: EUR 9,99

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Pfund!, 24. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Soul Temptation (Audio CD)
Zwei Jahre nach Metus Mortis legen die Süddeutschen mit Soul Temtation ihren fünften Longplayer vor. Und man kann eines gleich vorweg nehmen: Die Scheibe ist genauso gut, wenn nicht noch einen Tick besser als sein Vorgänger. Und das liegt keineswegs daran, daß man an dem gewohnten Rezept, amerikanischer Powermetal abwechselnd mal mit Doublebass oder Stampfrhytmen, was geändert hat.
Sondern Brainstorm haben mit „Trinity of Lust" einfach einen absoluten Trumpf in der Hand, der alles bis jetzt da gewesene absolut in den Schatten stellt. Diese Triologie bestehend aus „Shiva's Tears", „Fornever" und dem Titelstück kombiniert den typischen Brainstormsound mit indischen Melodien, und läßt einen beim Bangen einen Schauer nach dem anderen über den Rücken laufen. Grandios!
Aber auch die restlichen acht Songs, allen voran „The Leading" und „To the Head", bereiten wahnsinnig viel Spaß, so daß man ohne groß zu Zögern die Höchstnote zücken kann. Brainstorm zählen in dieser Form zur absoluten Spitze der deutschen Metalszene und brauchen sich vor niemanden mehr verstecken.


Winterheart's Guild
Winterheart's Guild
Wird angeboten von music_fun
Preis: EUR 25,00

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 17. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Winterheart's Guild (Audio CD)
Alle harten Jungs, die bisher nicht auf Sonata Artica oder einen ihrer Vorfahren (Helloween, Stratovarius, etc.) abfuhren, brauchen gar nicht weiterlesen, denn SA spielen immer noch Karusellmetal mit schicken Kindermelodien, Eunuchensänger, der sich einmal im Monat ein Hunderterpack Wäschklammern kauft, und Hasenwettvermehrungsdrums.
Für alle anderen:
Wow! Eine Band wird erwachsen und erreicht mindestens das gleiche Niveau wie ihre Vorbilder. Sonta Artica haben auf "Winterheart's Guild" zwar nichts an Ihren Stilmittel (siehe oben ;-) verändert, klingen aber einfach reifer und hauen einen Hit nach dem andern raus. Der flotte Opener "Abandoned, Pleased, Brainwashed, Exploited" eröffnet den Reigen, wird verfolgt von der zu Beginn langsamen Hymne "Gravenimage" (sehr sehr geil), gefolgt von Hit Nummer 3 "The Cage". Die Liste könnte ich jetzt noch bis Lied 10 fortsetzen, denn es gibt keinen einzigen Ausetzer! Da mir das aber zuviel wird, möchte ich euch nur noch die Überballade "The Misery" und den verdammt genialen Ohrwurm "Victoria's Secret" (ExtremEndlosFlummiing) ans Herz legen, die euch beide ewig im Hirn rumspucken werden.
Lange Rede, kurzer Sinn: Zugreifen! Das bis jetzt beste und vorallendingen kompletteste SA Album. Hier paßt einfach alles zusammen!
Da haben selbst Helloween mit "Rabbit don't come easy" das Nachsehen, den bei SA ist noch Pfeffer drin und man kopiert sich (noch) nicht selbst...


Witch Dance
Witch Dance
Wird angeboten von la-era
Preis: EUR 22,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melodic Metal mit Progeinflüssen zum Abheben !!!, 14. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Witch Dance (Audio CD)
Wenn der Thorsten eine CD einlegt und dann anfängt wie ein aufgescheuchtes Reh durch Zimmer zu springen, ist das immer ein gutes Zeichen. Denn man kann davon ausgehen, daß seine Hüpfmuskulatur positiv und intuitiv auf die Vibes der Scheibe angesprungen ist. Entweder sind wir in unserer Welt schon so weit, daß mit CDs Drogen durch den CD-Player im Raum versprüht werden können oder die CD ist einfach nur genial!
In dem Fall von Last Tribe "Witch Dance" ist Antwort B richtig.
Zwar hört sich die Bezeichnung auf dem Promozettel "Neoclassic Prog Metal" doch eher wie eine Droge an, dennoch muß ich sagen, daß es wohl eher an dem Ohrwurmcharakter der Stücke, dem Mitgröhfaktor und der wahnsinnigen Haltbarkeit dieser CD liegt, daß das Grinsen aus meinem Gesicht einfach nicht mehr verschwindet ;-)
Wenn mich jemand fragen würde, hätte ich das ganze eher als Melodic Metal mit Progeinschlag bezeichnet. Denn bei Stücken wir "Man of Peace", "Witchdance" oder "Dreamer" wird in erster Linie erstmal kräftig aufs Gaspedal gedrückt anstatt sich in zahlreichem Gefrickel zu verzetteln.
Aber trotzdem werden Progfans diese Scheibe lieben, denn die Stärke von Last Tribe ist es schnelle, rumpelnde und mitgröhlfähige Songs zu kreieren, die hier und da immer mal ein kleines Gefrickel, Melodiechen oder sonstige Schmankerl aufweisen, ohne das der rote Faden verloren geht. Wer sich das Instrumental "Agadir" anhört wird verstehen, was ich meine. Aber Vorsicht, das Auftreten von nervösen Zuckungen ist vorprogrammiert!
Freunde des melodischem Hard Rock/Metal können also fast bedenkenlos zugreifen, die CD reinschieben und sich auf den Weg in eine andere Welt machen... ...oder in der Wald *hüfspringzappel*
Thorsten


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