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Rezensionen verfasst von
Harald Hermann "banshee" (stuttgart)
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Ruder-Kriegsschiffe der Griechen und Roemer
Ruder-Kriegsschiffe der Griechen und Roemer
von Albert Tenne
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,91

4.0 von 5 Sternen Empfehlenswert aber nur unter Vorbehalt, 23. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es handelt sich bei dem Werk um einen Nachdruck eines Werkes das um ca 1900 erschienen ist.
Daraus ergeben sich zwei Kritikpunkte der erste betrifft Amazon, dies sollte eigentlich aus der Artikelbeschreibung hervorgehen, im Klappentext des Buches ist die deutlich hervorgehoben.
Der zweite trifft den Verlag die Angabe des Erscheinungsdatums des Orginals sollte angegeben werden und es wäre Wünschenswert, wenigstens einen kurzen Tex zur Einordnung des Werkes und seines Autors einzufügen, bei einem Preis von 20 Euro für knapp 80 Seiten sollte man dies eigentlich auch erwarten können.
Wer sich also für antiken Schiffbau interessiert greift besser zu einem anderen aktuellen Werk vor allem Dank der Unterwasserarchäologie und Studien an Orginalchiffen dieser Zeit ist dieses Buch natürlich völlig überholt.
Theoriegeschichtlich ist das Werk allerdings höchst interessant, da der Autor neben den überlieferten Texten, wie in der klassischen Geschichtswissenschaft, physikalische technische Erkenntnisse heranzieht und somit eigentlich schon zur "modernen" Geschichtswissenschaft gerechnet werden kann.
Dies ist auch der Grund warum ich das Buch behalten werde und 4 Punkte vergebe, mit einem "dogmengeschichlichen" Anhang und Angaben zu Weiterführender Literatur hätte ich glatt 5 vergeben.


Das Geheimnis der Báthory
Das Geheimnis der Báthory
von Andreas Varesi
  Broschiert
Preis: EUR 10,00

16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen na ja, 2. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der Báthory (Broschiert)
Das "Wirken" "der Bathory" gewürzt mit schwarzer Magie

politischen Intrigen, geheimnisvollen magischen Büchern

dazu noch ein wenig Horror ala Lovecraft und gründliche historische Recherche das klingt nach einem absoluten Reisser.

Leider wird das Buch aber keinem der Ansprüche gerecht.

Der Author wohl uneins mit sich selbst was er nun eigentlich

wirklich schreiben will Historienroman, Lehrbuch, Politthriller,

Detektivgeschichte, klassischen Schauerroman oder modernen

Horror, versucht sich an allem zugleich und scheitert dabei grandios.

Störend empfand ich besonders der Drang zu belehren,

Die ansonsten recht flach beschriebenen 'guten' Charaktere lassen keine Gelegenheit unverstrichen, politisch korrekt im Sinne der Schulbücher der 1970iger über sich selbst und ihre Zeit zu räsonieren

Dabei versuchen sie sogleich auch alles schauerliche, was der Autor da für sie zusammengerührt hat, auch sofort rational zu erklären.

Das macht zum einen die Charaktere unglaubhaft und verhindert

das Aufkommen einer unheimlichen 'gotischen' Stimmung

insofern wirken auch die eingestreuten Hexenrituale

und Werwolfandeutungen recht banal und kindisch.

Auch das Einstreuen von Lovecraftschen Versatzstücken kann dieses Werk nicht retten

Wenn zum Beispiel eine junge Dorfbewohnerin plötzlich in einem Holzhaufen so etwas wie 'Tentakel' sieht, die nach ihr greifen, wirkt das eigentlich schon eher belustigend.

Mehr als unwahrscheinlich, dass eine einfache Bäuerin aus einem abgelegen ungarischen Bergdorf Anfang des 17. Jahrhunderts, jemals etwas wie ein Tentakel gesehen hat.

Zumal sie ja eigentlich aufgrund der Geschehnisse eher ein Wolfsartiges Untier erwarten müsste.

Derlei Fehler unterlaufen dem Autor leider zu oft.

(Ein Lektor hätte es merken müssen)

Auch ein echtes Detektivfeeling will nicht aufkommen dazu wird zu oft der Kommisar Zufall bemüht und jedes Rätsel das sich stellt, wird für den Leser entweder im Nu gelüftet

oder aber im weiteren Verlauf nicht weiter erwähnt.

Ein Beispiel gefällig da kommt die Mittäterin Nummer 1 den Häschern davon, wird auf der Flucht zufällig von irgendwelchen Tieren vermutllich Wölfen angefallen und zufällig

kommen Held + Heldin gerade des Wegs, um das Manuskript zu finden. na-ja.

Selbst die Verbindung der Vorgeschichte, um das geheimnisvolle, schauerliche Manuskript, zur eigentlichen

Erzählung bleibt lange unerwähnt , bis sie so ganz nebenbei, von der Bathory einfach erzählt wird.

Da auch noch die ganze sado sexuelle Dimension des Falles der politischen Korrektheit zum Opfer fallen

muss überrascht nicht im Mindesten.

Allerdings bleibt die Frage warum musste es dann gerade "die Bathory" sein, hätte es die Lindenstrasse

nicht auch getan.

Alles in allem ein Buch von dem man besser die Finger lassen sollte.

Zwei Sterne für die recht gründlichen Recherchen hat das Buch verdient, mehr aber auch nicht.

Ansonsten wäre dem Verlag anzuraten das nächste Mal bitte den Roman zu verkaufen und nicht das erste Expose.


Linux-Firewalls mit iptables & Co. - Handbuch und Referenz für den Einsatz von Netfilter/iptables in Kernel 2.4 und 2.6. Von der ersten Einrichtung ... und -Netzwerke (Open Source Library)
Linux-Firewalls mit iptables & Co. - Handbuch und Referenz für den Einsatz von Netfilter/iptables in Kernel 2.4 und 2.6. Von der ersten Einrichtung ... und -Netzwerke (Open Source Library)
von Ralf Spenneberg
  Gebundene Ausgabe

32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen alles was man braucht, 27. April 2006
Zu behaupten man bräuchte keine Vorkenntnisse wäre sicher übertrieben. Ein wenig verständniss für Firewalls sollte man

sicher mitbringen.

Ansonsten wird Iptables hier sehr verständlich erklärt.

Die Beispielskripte funktionieren und das Anpassen

auch an komplexere Aufgabenstellungen gelingt mühelos.

Mit Hilfe dieses Buches ist es mir gelungen eine Firewall die

ein komplexes Firmennetz mit dem Internetverbindet innerhalb kurzer Zeit mittels IP Tables nachzubilden.

Incl. Source und Destination Nat mit mehreren virtuellen Interfaces und DMZ und das from Scratch ohne Einsatz eines Firewallbuilders oder ähnliches.

Der Vorteil die Regeln sind schnell effektiv und frei von irgendwelchem unnötigen Balast.

Besonders ist hervorzuheben dass man nicht erst das komplette Buch durcharbeiten muss um die aktuellen Probleme zu lösen.

Man kann sich recht schnell die Teile herausziehen die für die Anstehenden aufgaben relevant sind das Buch ist also auch durchaus Alltagstauglich. Das so nebenbei noch einiges Grundlagen vermittelt vertieft oder aufgefrischt wird kommt dem learning by doing Ansatz entgegen.

Fortgeschrittene Themen wie kombination mit anderen tools aufbau einer Hochverfügbarkeitslösung und protokollspezifisches runden des Buch ab.

Vorteilhaft ist auch die Tastsache dass es sich um ein deutsches Buch handelt, nicht um die Übersetzung eines englischen Titels insofern finden sich zum Beispiel auch kurze Anmerkungen zu ELSTER.

Zielgruppe sind sicher Sysadmins der angebotene Umfang geht weit über das hinaus was man an Kenntnissen benötigt um mit der heimischen Linuxkiste ein wenig sicherer zu surfen.

Für die lohnt sich aber die Anschaffung auf jeden Fall.


Die Enkel der Saurier
Die Enkel der Saurier
DVD ~ o.A.
Wird angeboten von Good Buy Music - VERSANDKOSTENGUTSCHRIFT BEI MEHRFACHBESTELLUNG
Preis: EUR 13,90

30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zu viele schwächen, 27. April 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Enkel der Saurier (DVD)
Die Idee, das mögliche Verhalten von Dinosauriern anhand des Verhaltens heute lebender Tiere zu rekonsturieren, ist so alt wie die Dinosaurierforschung selbst.

Schon Richard Owens erste Rekonstruktionen hatten mehr Ähnlichkeit mit Säugetieren als mit Echsen.

Wie hier wissenschaftlich vorgegangen wird und welche Folgen sich aus neuen Funden ergeben,ist das Anliegen dieser Dokumentation.

Leider ist die Umsetzung nicht so geglückt, besonders in einigen Passagen bei der Frage ob es sich beim allseits bekannten T-Rex um einen aktiven Jäger oder um einen Aasfresser gehandelt habe wird die Volkstümlichkeit deutlich zu weit getrieben.

Wenn Wissenschaftler solch leicht angreifbare Behauptungen in den Raum stellen und derart nachlässig argumentieren, braucht man sich nicht zu wundern wenn Laien anschliessend auch einen Zillmer als akzeptabel bezeichnen.

Sicher ist das Vermitteln von wissenschaftlichen Erkenntnissen an Laien ein Balanceakt der nicht immer ganz einfach ist, allerdings zeigen Produktionen wie Big Al, dass man das durchaus besser machen kann.

Kommen wir nun zum zweiten Schwachpunkt.

Die Animationen

Für das angebene Produktionsjahr 2005 sind die Computer generierten Dinosaurier einfach nur schlecht. Sie entsprechen nicht einmal den Standards eines PC Spiels, dazu werden einige Einstellungen zu oft wiederholt, am Besten hätte man ganz darauf verzichtet, denn dies trübt den Gesammteindruck erheblich.

Als interessierter Laie stellt man sich natürlich die Frage ob hier nicht einfach nur schnell und billig abkassiert werden sollte.

Drei Punkte möchte ich denoch vergeben der 2. Teil über Sauropoden ist recht passabel und der 3. Teil über Dinosaurier in Deutschland erschliesst sozusagen Neuland.

Mir hat dieser Teil am besten gefallen vermutlich auch deswegen, weil er recht unspektakulär ist, keine Giganten, keine Killermaschinen insofern auch keine Notwendigkeit dem Jurrasic Park Publikum Rechnung zu tragen.

Als Zugabe gibt es dann noch eine recht mässige Bilderschau sowie ein Making of, daß man sich aber aufgrund der schlechten Animationen erst gar nicht mehr antun möchte.

Fazit so richtig empfehlen kann ich das Produkt eigentlich nur hartnäckigen Sammlern und dies auch nur aufgrund des dritten Teiles.

Wer Dino Action mit wissenschaftlichem Hintergrund sucht oder sich einen ersten Einblick verschaffen möchte ist mit den BBC Produktionen Dinosaurier im Reich der Giganten u. Big Al sicher besser bedient.


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