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Das Haus Komarow
Das Haus Komarow
Preis: EUR 4,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spannendes Erstlingswerk mit minimalen Kritiken, 15. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Haus Komarow (Kindle Edition)
Auf diese Buch bin ich gestoßen, da es auf einer fremden Homepage (wo der Autor wohl Moderator ist) beworben wurde. Nach dem Lesen des Plotts, dachte ich mir - interessantes Szenario, dass solltest Du mal versuchen.

Ich finde, dem Autor ist hierbei ein wirklich gutes Erstlingswerk gelungen. Das Buch ist von Anfang an spannend, die Charaktere gut gezeichnet und der Schreibstil (i.d.R.) sehr flüssig. Zudem fand ich es faszinierend, dass sich die Handlung in Deutschland abspielte, welches mir die Möglichkeit gab, den Verlauf der Wegstrecke mit Hilfe der Karte nachzuvollziehen.
Bei einigen Szenen hat der Autor wohl Anleihe an anderen (teilweise verfilmten) Zukunftsvisionen genommen. Besonders fällt mir hierzu einer der beiden "Snake - die Klapperschlage"-Filme ein, in dem ebenfalls Modifizierte Menschen wegfingen, um an Organe bzw. Körperteile für Transplantationen zu kommen.

kleine Kritikpunkte:
- In der Anfangsphase des Buches nervte mich ein wenig die Ausdrucksweise von Taras, welcher Befehle gab um seinen "schändlichen", "missratenen", etc. Bruder zu verhaften. Nun ist ja klar, dass er seinen Untergebenen die Verachtung gegen seinen Bruder zeigen will. Andererseits stehen die Gardisten ja nicht den ersten Tag unter seinem Befehl und ihnen sollte bekannt sein, was Taras über Anatol denkt. Ich fand die Ausdrucksweise etwas überzogen.
- Zudem kam in der Anfangsphase die Darstellung der Kampfszene etwas holprig rüber. Der Autor bemühte sich zwar, immer andere Wort zur Beschreibung des Kampfes zu verwenden, aber irgendwie kam mir etwas hölzern vor. Im Verlaufe des Buches "verflüssigte" sich der Schreibstil immer besser.
- Welchen Zusammenhang mit dem restlichen Buch hatte der Prolog? Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass irgendwann noch einmal Bezug dazu geschaffen wird. Aber es kam nix. Sollte der Prolog nur die zu dieser Zeit herrschenden Zustände darstellen, die Brutalität der Komarows oder war der Tote im Haus (welcher nicht bestohlen wurde) ggf. Richard Mechonezew?
- Was bewirkte den Sinneswandel von Prokhor? Er war doch einer der Hauptprofiteure von der Machtübernahme Taras und fristete unter Jewgraf nur ein "geduldetes" Dasein. Er hat mit dem Sinneswandel wahrscheinlich seinen Status komplett verloren.
- Wie hätte sich Taras seine Zukunft als Bravoc weiterhin vorgestellt, wenn er an der Macht geblieben wäre? Die Versorgungshoheit hat er verloren, die Kassen der Familie geplündert. Trotzdem wäre er doch wohl nicht von seiner Position zurückgetreten, um mit seiner Geliebten zusammenzuleben.
- Sind die Deutschen im Unendlichen Krieg in Deutschland ausgestorben? Abgesehen von ein paar Vornamen der Familie Mechonezew war keine einzige Person mit deutschem Namen im Buch aufgetreten. Selbst die untersten Schichten hatten allesamt russische Namen.

Dies ist jetzt allerdings auch Meckern auf hohem Niveau. Es handelt sich hier um ein Buch mit einer gut geschriebenen, i.d.R. stimmigen Geschichte, gut dargestellten Akteuren sowie einem hohen Spannungsbogen. Immer wenn ich die Gelegenheit hatte, griff ich zum Kindle um zu erfahren, wie es weiter geht. Gut gemacht.
Ich denke, dass die Geschichte eine Fortsetzung offen hält und freue mich auf ein entsprechendes Folgewerk.


Flimmern (Die Ratte des Warlords IV)
Flimmern (Die Ratte des Warlords IV)
Preis: EUR 4,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen endlich wieder etwas über meinen Lieblingssoldaten, 14. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In der letzten Zeit konnte ich nicht so wie ich wollte.

Zum Einen musste ich aus "arbeitstechnischen Gründen" Bücher und Dokumente lesen und zum Anderen darf ich mir die "Droge" Kepler nicht zu häufig hintereinander geben, da die Sucht sonst nur noch größer wird und die Entzugserscheinungen immer stärker. Also immer schön dosiert das Ganze.

Wie man an der Einleitung schon lesen kann (und an den Sternen sehen), fand ich dieses Buch wieder richtig gut.
Kepler geht nach Australien um mit seiner Vergangenheit abzuschließen. Er möchte es einfach nicht mehr erleben, Freunde zu verlieren oder für irgendwelche (politische) Zwecke missbraucht zu werden.
Allerdings kann Kepler nicht gegen seine Natur ankämpfen. Zum Zeitvertreib übt er sich weiter im Schießen, wobei er sich selber fragt, wozu er dies überhaupt noch macht, wo er doch eigentlich nicht mehr kämpfen möchte. Er versucht seine Schwertkampftechniken zu verbessern und geht in ein Kloster in China. Und - wie die Ereignisse es so wollen, muss Kepler eben doch wieder kämpfen und verliert dadurch die eben erst neu gewonnene (wenn auch noch nicht wirklich geliebte) neue Heimat und ein paar seiner neuen Freunde.

Den Teil im Kloster fand ich im Übrigen sehr gelungen, da hier gezeigt wurde, dass der "unbesiegbare" Kepler in alten Mönchen seinen Meister findet. Es zeigt, dass Kepler weiterhin versucht, sich selber zu verbessern. Besonders gut fand ich, dass die Mönche Kepler's inneren Konflikt erkannten und er neue Erkenntnisse zu sich selber bekam.

Im Buch wurde in einigen Szenen auf Keplers Vergangenheit angespielt. Mit diversen Monaten/Jahren Zwischenlauf (als Leser) ist es manchmal schwer, den richtigen Bezug herzustellen. Hier wären ein oder zwei erläuternde Sätze angebracht.
Einige Unklarheiten für mich konnte ich im Nachhinein mit dem Autor persönlich klären. Vielen Dank hierzu. Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass sich Herr Löwen die Zeit nimmt, jede Rezession zu lesen und i.d.R. auch zu beantworten.

Das Buch selber hatte ich (in Anbetracht der wenigen Zeit, die ich zum Lesen habe) sehr schnell durch gehabt, nachdem ich es anfing. Aber die "Ratte des Warlord"-Reihe war vom ersten Buch an ein Page-Turner par excellence.

Ich werde jetzt den Band "Volle Deckung" erst mal wieder hinten anstellen (siehe oben - Suchtpotential) und etwas anderes lesen. Allerdings drehen sich seit dem Ende des Buches die Gedanken immer mal wieder um die Frage: "Wie wird es jetzt mit Kepler weitergehen."
Dies ist ein weiterer Aspekt, der gute Bücher auszeichnet. Wenn man von der Hauptfigur nicht loslassen kann.
Mal schauen, wie lange ich das selbst auferlegte Joch ertragen kann :-).

Also dann - bis zum nächsten Band.


Fractured (Guards of the Shadowlands Book 2) (English Edition)
Fractured (Guards of the Shadowlands Book 2) (English Edition)
Preis: EUR 5,99

4.0 von 5 Sternen gelungene Fortsetzung mit interessantem Ausgang, 19. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch setzte die "Tradition" des ersten Bandes gut fort.

Diesmal spielt das Buch in unserer Zeit und unserer Welt. Schon am Ende des ersten Buches hat es mich interessiert, wie Malachi überhaupt in unserer Zeit zurecht kommt. Dieser Part ist meiner Meinung nach etwas zu kurz gekommen.
Ich fand es schon eigenartig, wie ein junger Mann, der vor 70 Jahren das letzte Mal eine Schule besucht hat (soweit er sie in der Nazi-Zeit überhaupt besuchen konnte) sich sofort in das Highschool-Leben der obersten Klassenstufe einfinden konnte und mit Dingen zurecht kam, welche er ehemals nie hatte (Computer, Smartphone, etc.). Der selbe Gedanke kam mir bei Jim, welcher schon als Säugling verstarb und somit nie eine schulische Ausbildung genossen hat (oder gibt es im Paradies auch Schulen?).

Eine weitere Logiklücke war für mich die Reaktion der "nichts wissenden" Öffentlichkeit.
Die Reaktion beim ersten Auftreffen von Mazikin und Guards (Jim) war passend dargestellt. Wie kann es allerdings sein, dass ein Gemetzel in einem Haus in einer bewohnten Gegend kaum auffällt, obwohl die Guards zur Flucht ein Fenster zerbrechen und die Polizei in dem Augenblick vorfährt, wo Lela und Malachi unter Deckung von Henry fliehen können (dieser muss dann ja auch noch ungesehen entkommen). Keiner wird geschnappt, keiner gesehen, keine Fragen gestellt - dies war immer wieder so (die Mitschüler wollten auch keine Erklärung, weshalb sie angegriffen und die Angreifer - aus ihrer Sicht - abgeschlachtet werden).

Weiterhin - wie im ersten Buch - hat mich der ganze Herzschmerz gestört. Passte aber zur Story - somit kein Abzugskriterium.

Trotz dieser Kritik gebe ich dem Buch 4 Sterne. Weil es einfach spannend und gut geschrieben war.
Der Cliffhanger stört mich überhaupt nicht, da ich mich sowieso schon fragte, wie Lela Malachi jetzt noch helfen will. Somit war das Ende der logische Schluss, obwohl noch nicht klar ist, wie Lela vom Schattenland in die Mazikinwelt gehen will.

Notiz für mich: Beim nächsten Mal lade ich mir ein Englisch-Deutsch Wörterbuch auf den Kindle. Ist echt blöd, wenn man die englische Erklärung des Oxford Dictionary zum gesuchten Wort dann auch nicht versteht :-(.


Ohne Abkommen (Die Ratte des Warlords III)
Ohne Abkommen (Die Ratte des Warlords III)
Preis: EUR 4,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen back to the roots - das Keplersche Gesetz schlägt zu, 4. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
back to the roots --> Dieses Buch schließt an den Stil des ersten Bandes an (der zweite beleuchtete ja das Innenleben Keplers mehr und hatte nur wenig Action).

Kepler will die Chance nutzen, ein "normales" Leben unter Freunden zu verbringen. Daher nahm er das Angebot an und ging nach Südafrika. Einfach ein leines Stück vom Glück, wenn schon die eigene (restliche) Familie ihn "verstößt".
Aber wieder mal schlug das Keplersche Gesetz zu. Wenn es gut läuft, passiert irgend was und alles aufgebaute fällt in sich zusammen.
Besonders schlimm fand ich hierbei die Einstellung der "Gutmenschen" (im Band 2 sein Bruder, hier die Frau des ermordeten Bruders seines Chefs). Sie wollen Gerechtigkeit und eine Bestrafung der Täter, tun aber nichts dafür. Sie wissen auch, dass bei den herrschenden Verhältnissen eine Bestrafung faktisch nicht erfolgt. Wenn aber jemand getreu dem Leitsatz "Auge für Auge, Zahn für Zahn" die Sache in die Hand nimmt (Kepler), kommt der Gutmensch und macht ihm Vorwürfe bzw. fordert eine Bestrafung für Kepler. Klar ist sein Vorgehen nicht zivilisiert (nach unseren Maßstäben) - aber gerecht.

Den Teil der Story mit Brasilien fand ich nicht so gelungen. Dafür die Tätigkeit für den südafrikanischen Geheimdienst um so mehr. Schön, wie hier auch mit der Keplerschen Vergangenheit (World Vision) gespielt wird und er wieder seinen Prinzipien folgt. Auch schön, dass er mit seiner Handlung indirekt die Arbeit von World Vision schützt (sie tun etwas Gutes, sind also schützenswert).

Eines hat der Autor erreicht. Ich fühlte mich so mit Kepler verbunden, dass mich sein Verlust und Schmerz (w. Budi) sehr betroffen machte. Wenn ein gestandener Mann kurz vor den Tränen steht, hat der Schriftsteller alles erreicht.

Meiner Meinung nach steht Kepler jetzt am Scheideweg. Wenn ich mich richtig erinnere, meinte im Band 2 ein Psychologe, dass Kepler zwei Wege offen stehen: Entweder er schafft es an seinen Vorsätzen festzuhalten, wird aber dann irgendwann daran zerbrechen oder er wird zum brutalen, sinnfrei tötenden Massenmörder, welcher seelisch im Abgrund gelandet ist. Ich denke aber, dass der Autor noch einen dritten Weg finden wird.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 6, 2014 11:59 AM MEST


Innerste Sphäre: Roman (Wächter des Schattenlands)
Innerste Sphäre: Roman (Wächter des Schattenlands)
Preis: EUR 1,99

4.0 von 5 Sternen gutes Buch bei dem die Spannung unter der Liebesgeschichte leidet, 27. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist richtig gut geschrieben. Die Charaktere sind interessant und der Plot (für mich) mal was ganz Neues.

Die Geschichte ist schön aufgebaut, hat aber einige Punkte offen gelassen.
So stellt sich mir noch immer die Frage, wer und was die Wächter tatsächlich sind und wie/weshalb sie Wächter wurden?
Aus welchem Grund kommen die einen Selbstmörder antriebslos und apatisch in der Hölle an und fristen ihr Dasein und andere (die menschlichen Wächter) sind noch immer "aktiv" und nehmen ihre Umwelt auf/wahr?
Wer genau sind die Mazikin und woher genau kommen Sie?

Im Ansatz wurde auf diese Punkte eingegangen, allerdings blieben mehr offene Fragen als beantwortete. Es kann allerdings sein, dass die Autorin diese Punkte in der (hoffentlich erscheinenden) Fortsetzung noch näher betrachtet.

Ein paar Ungereimtheiten gab es auch in dem Buch:
z.B. Zur Befreiung von Nadja nahm man den kurzen Weg durch den "schwarzen Turm" und brauchte für den Weg ca. 1 Tag. Der andere Weg würde deutlich länger werden - mehrere Tage bei bester Gesundheit der Protagonisten.
Auf dem Rückweg lehnte Lela diesen Weg ab, da ihre Freundin es nicht durch den Turm schaffen würde (hatte ich auch so gesehen). Sie brauchten, obwohl teilweise schwer verletzt und teilweise getragen mit einer apatischen Nadja im Schlepptau für den langen Weg nur zwei Tage (wenn ich mich recht erinnere).

Die Kritik klingt jetzt allerdings schlimmer, als sie tatsächlich ist. Dieses Buch war spannend und interessant.

Den Stern Abzug gibt es von mir auch nicht wegen den oben beschriebenen Dingen, sondern weil die Autorin unendlich viele Seiten auf die Liebesgeschichte von Lela und Malachi verwendet hat. Ich mag keine Liebesgeschichten. Solche Bücher kaufe ich nicht. Für mich uninteressant.
Bei diesem Buch hatte ich mehr Action erwartet. Diese litt teilweise unter der Liebesgeschichte (z.B. die Befreiung von Nadja wurde doch recht kurz abgehandelt), welche sich teilweise hinzog, so dass ich anfing, diese Seiten zu überblättern.

Trotz allem bin ich auf die Fortsetzung gespannt. Die Fortsetzung wird ja wohl in unserer Welt stattfinden. Wobei ich befürchte, dass die Story in Richtung "Buffy - Im Bann der Dämonen" (lustigerweise sogar im Buch mal erwähnt) abrutschen könnte.
Interessieren würde mich auch, wie Malachi (welcher ja letztmalig in den 40er Jahren auf unserer Welt war) sich in die jetzige Zeit einpasst ohne aufzufallen (er soll ja in der Schule von Lela eingeführt werden). Wie kommt er mit dem technischen Fortschritt oder dem geänderten Sozialverhalten der Menschen zurecht?

Von daher - schauen wir mal, wie es weiter geht. Die Autorin steht jetzt auf meiner Watchlist.


Thursbana - Die Drachenlanze (Die Saga von den drei Königreichen 2)
Thursbana - Die Drachenlanze (Die Saga von den drei Königreichen 2)
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen tolle Fortsetzung der Geschichte mit hohem Spannungsbogen, 23. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch der zweite Teil hat mich sehr gefesselt.
Auffällig war, dass die Handlungsstränge erweitert wurden. Anstelle der drei bekannten Hauptpersonen (Cathyll, Gareth und An'luin) wurde jetzt auf sechs Hauptpersonen erweitert, welche z.T. im ersten Band nur Nebenrollen spielten.

Etwas gestört hat mich, dass mit jedem Kapitel immer zu einer anderen Person gesprungen wurde. Allerdings verliert dadurch das Buch keine Spannung, da der Autor sehr häufig in dem Moment zu einer anderen Person wechselt, wo ich als Leser unbedingt wissen wollte, wie es mit der aktuellen Person weiter geht. So kann man auch Spannung erzeugen (nicht negativ gemeint).

In manchen Bereichen war die Geschichte vorhersehbar, in vielen aber auch überraschend. Besonders interessant finde ich, dass am Ende des Buches kein (evtl. einer) Handlungsstrang abgeschlossen ist, sondern (fast) alle Protagonisten sich in fast ausweglosen Situationen befinden. Das erste Buch endete noch in allgemeiner Friede, Freude, Eierkuchenstimmung (wahrscheinlich, da der Autor unsicher war, ob das Thema angenommen wird und im negativen Falle auf eine Fortsetzung verzichtet hätte) – jetzt ist alles offen und im spannendsten Moment unterbrochen.

Sehr gut gemacht – wo bleibt der dritte Band.

Einen negativen Aspekt möchte ich allerdings nicht unerwähnt lassen. Wo im ersten Band die Schreibfehler ab und zu im letzten Drittel auftraten, waren sie hier schon im ersten Kapitel gehäuft zu finden. Leider zog sich dies das gesamte Buch hin. Schade.
Bitte lieber Autor: Warte lieber mit der Veröffentlichung noch zwei Wochen und gib das Buch einem guten Freund zum Lesen. Auch wenn er kein Profi ist, fallen ihm bestimmt Fehler auf, für die Sie als Autor ggf. „betriebsblind“ geworden sind. Dieser Aspekt veranlasst mich (obwohl ich häufig über so etwas hinwegsehe) diesmal, hier einen Stern abzuziehen. LEIDER
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 20, 2015 1:23 PM CET


Freiflug (Die Ratte des Warlords II)
Freiflug (Die Ratte des Warlords II)
Preis: EUR 4,99

4.0 von 5 Sternen tolles Buch, aber mit einigen Längen, 19. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich den ersten Teil gelesen hatte, musste der zweite direkt daran glauben.
Dieses Buch weicht etwas vom Stil des ersten Teils ab. Der erste Band glänzte mit Action, das zweite Buch beleuchtet die Person Dirk Kepler intensiv. Dadurch zog sich das Buch in manchen Teilen.
Bei mir ergab sich die Spannung in diesem Buch aus der Frage "Wie geht es mit Dirk Kepler weiter? Wann beginnt wieder sein actionreiches Leben?"

Da ich derzeit schon das dritte Buch kenne, weiß ich aber auch, dass im zweiten Band auf die Entwicklung des dritten hingearbeitet wird. Trotzdem musste ich mich ab und zu zwingen, bestimmte Szenen nicht nur zu überfliegen, sondern tatsächlich zu lesen.

Dirk Kepler wird weiterhin als ein Mensch dargestellt, welcher wenige, aber feste Prinzipien verfolgt und dies unabhängig von möglichen Konsequenzen. Allerdings ist er auch jemand, der aufgrund seiner bisherigen Erfahrungen keinen Platz in unserer Gesellschaft findet. Er sucht krampfhaft nach etwas, was seinem Leben einen Sinn gibt - ob nun eine Aufgabe, die ihn erfüllt oder eine Frau, deren Liebe er (nach Katrin) sich wünscht. In beiden scheitert er.

Ich habe dieses Buch gerne gelesen und kann diese Reihe nur jedem empfehlen. Den Stern Abzug gibt es, da dieses Buch (Kauf Mitte Mai 2013), trotz der latenten Spannung, diverse Längen aufwies und aufgrund der diversen Schreibfehler.

Im Übrigen finde ich es sehr schön, dass sich der Autor die Zeit nimmt, die hier geschriebenen Rezessionen auch zu lesen. Danke.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 21, 2013 12:57 PM CET


12 Meter
12 Meter
Preis: EUR 0,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gut zu lesender Prequel, 4. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 12 Meter (Kindle Edition)
zu der "Ratte des Warlord"-Reihe.

Gut zu lesen und spannend geschrieben. Schade, dass es sich um eine Kurzgeschichte handelt. Seit dem Lesen der "Ratte des Warlords" gehöre ich zu den Fans von Dirk Kepler.

Ich hätte es allerdings besser gefunden, wenn nicht immer nur vom "Stämmigen" geschrieben, sondern irgendwann auch mal der Name Dirk Kepler erwähnt worden wäre. Ich denke aber, dass der Autor dies genau so beabsichtigt hatte.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 4, 2013 5:26 PM CET


Die Ratte des Warlords
Die Ratte des Warlords
Preis: EUR 4,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine sehr große Überraschung, 14. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Ratte des Warlords (Kindle Edition)
Dieses Buch hat mich überrascht. Wie man an der Bewertung sehen kann - sehr positiv.

Als ich es mir (im Kindl-Angebot) holte, dachte ich, dass mich ein Military-Drei-Groschen Schmöker erwarten würde. Ich hatte mich gründlich getäuscht.

Schon der erste Absatz brachte mich zum Staunen. Der Autor beschrieb die Schönheit der Berge von Afghanistan mit Worten, die ich fast als "poetisch" bezeichnen würde. Ich schaute erst einmal nach, ob ich das richtige Buch erwischt hatte. Ich hatte sofort das Bild der Berge vor Augen.

Auch der Charakter des Haupthelden war sehr gut gezeichnet. Kepler hatte eine einfache Philosophie. Kurz umschrieben, war jeder, der anderen Menschen schadete, für Kepler schlecht. Gegen diesen geht er auch sehr hart, gezielt und brutal vor. (Fast) keine Kompromisse. Ihm war es egal, ob jemand für seine eigenen Ziele arbeitete oder andere ausbeutete, solange es diesen Ausgebeuteten noch besser ging, als den anderen und sie in Frieden leben konnten. Interessant ist sein Verhalten ggü. Frauen. Gentleman-like, aber gleichzeitig direkt und fordernd.

Gelungen stellte der Autor im Verlauf der Geschichte die immer stärker werdende innere Zerrissenheit Keplers und die Zweifel an seinen Handlungen dar. Am Ende des Buches reifte die Erkenntnis, dass all sein (kämpferisches) "Engagement" früher oder später nutzlos ist, da sich die "böse" Welt einfach weiter dreht.

Etwas genervt hatte die Darstellung der Waffen. Gut erklärt zwar, aber etwas zu umfangreich. Wer sich mit Waffen nicht so auskennt, findet dies ggf. etwas übertrieben.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die sich in der zweiten Hälfte häufenden Fehler. Hier sollte jemand Unabhängige vor der Veröffentlichung noch einmal drüber lesen.

Trotz dieser beiden Kritikpunkte vergebe ich hier 5 Sterne für ein Buch, dass mich gefesselt hat. Ich habe schon hier geschaut und werde mir auch die anderen Bücher des Autors holen. Meine Liste der beliebten Autoren wurde hiermit erweitert.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 17, 2013 9:05 PM CET


Das Zeitloch von Loch Ness
Das Zeitloch von Loch Ness
Preis: EUR 0,99

3.0 von 5 Sternen eigenartiger Schreibstil, eigenartige Story, 25. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Zeitloch von Loch Ness (Kindle Edition)
Vor allem der Schreibstil hat mich sehr gestört.
Der Autor kann seinen Figuren ruhig Namen geben (vor allem seiner Hauptfigur). Die Hauptfigur immer nur als "er" zu bezeichnen, empfand ich als SEHR störend und unpersönlich. Auch für die anderen Figuren gab es (bis auf das Mädel) keine Namen. Sicherlich war dies ein gewollter Effekt durch den Autor, der bei mir aber überhaupt nicht auf Begeisterung stößt.

Die Geschichte hat einen interessanten Ansatz (Journalist, der sich vollkommen überschätzt und Null-Bock hat) und auch eine mal neue Begründung für das Auftauchen von Nessie. Daher die drei Sterne.
Ohne diese beiden Punkte hätte es nur einen Stern gegeben.

Ich hatte übrigens erst beim Lesen festgestellt, dass es sich um eine Kurzgeschichte handelt (wunderte mich, über die schnellen Lesefortschritte beim Kindle). Aber dies ist nicht dem Autor anzukreiden, sondern meiner eigenen Unaufmerksamkeit.


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