Profil für Hugin & Munin > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Hugin & Munin
Top-Rezensenten Rang: 125.286
Hilfreiche Bewertungen: 295

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Hugin & Munin

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4
pixel
Magnetoplan 112501510 Moderationskarten, rechteck, sortiert
Magnetoplan 112501510 Moderationskarten, rechteck, sortiert
Preis: EUR 8,25

4.0 von 5 Sternen Mehrfarbige Moderationskarten, 26. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Karten haben die ideale Größe und sind recht stabil. In der Praxis haben sie sich sehr bewährt. Verschiedene Farben, um rasch auch zwischen Vortragselementen unterscheiden zu können, frei von Linien, um eigene Zeichengrößen zu verwenden. Vom Handling her absolut top.
Der Preis ist allerdings etwas stramm, dafür gibt es einen Punkt Abzug.


Paranormal Activity
Paranormal Activity
DVD ~ Katie Featherston
Preis: EUR 6,97

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Licht aus, Kopfhörer auf und FILM AB!, 7. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Paranormal Activity (DVD)
Was geschieht, wenn man Blair With mit Poltergeist und Drag Me To Hell ineinanderschiebt? Dieses etwas eigenwillige Experiment wagt der Film PARANORMAL ACTIVITY.

Die Story ist erschreckend rasch erzählt: Eine Frau wird seit ihrer Kindheit von eben jenen paranormalen Aktivitäten verfolgt, ihr Partner ist ein Technofreak und versucht, diesen Aktivitäten per Kameraobservation auf den Grund zu gehen. So simpel das klingt, so banal und letztlich unspannend ist das ganze auch. Zusammenfassend möchte ich es einfach in ein + - Raster gießen.
Voraussetzung zur kompletten Betrachtung ist zunächst freilich, dass man sich überhaupt darauf einlässt. Dies ist nicht eben einfach, denn leider sind die Hürden dazu recht hoch. Ich war mehrfach kurz davor, abzuschalten. Was der Film nämlich sehr schlecht macht:

- Es geschieht anfangs nichts. Zwei Leute blödeln vor wackeliger Kamera herum. Totsterbensöde! Nach über dreißig Minuten ist noch nichts Nennenswertes atmosphärisches passiert.
- Die Figuren sind völlig eindimensional. Er lässt sich mit Technofreak, sie mit Verfolgte beschreiben. Mehr bekommt man nicht. Das motiviert nicht gerade, den Film weiter zu schauen.
- Die Schauspieler sind einfach schlecht. Sie soll Angst haben, mehr als große Augen bekommt sie aber nicht hin. Panik? Anspannung? Angst? Völlig Fehlanzeige. Sie bekommt nicht einmal den Zombiewalk ums Bett herum hin. Er ist leider ebenso gurkig, hat ganze zwei Gesichter und wirkt permanent fehl am Platze. Auch die beiden Nebenrollen wirken wie spontan aus dem Beleuchtungsteam gecastet. Man hat das Gefühl einer grottenschlechten RealitySoap. Furchtbar!
- Die Wackelkamera an sich ist ein Medium, das mir greulich auf den Zeiger geht. Es ist unangenehm zu sehen, wirkt aufgesetzt und ist völlig unauthentisch. Technofreak watschelt den ganzen Tag mit Kamera durch die Wohnung. Warum durfte es dann keine Knopfkamera sein sondern musste eine Semiprofessionelle, Tonnenschwere sein? Warum verwanzt er nicht die ganze Wohnung sondern trägt seinen Kamerariesen dauernd herum? Hier wurde sehr viel Potenzial in Sachen Glaubwürdigkeit des Filmes geopfert. Sinnlos. Hat nämlich keinen Vorteil.
- Vermutlich authentisch wirken sollen die Dialoge. Der Film, man sieht es ihm an, war nicht eben teuer. Das Drehbuch aber war nicht nur nicht teuer, es war echt billig. Die Dialoge sind schlicht furchtbar! Was soll das? Ist das so schwer???
- Typisch leider für Horrorfilme sind die Widersprüche und Löcher im Drehbuch. Wie kommt der Geisterflüsterer etwa auf die Idee, ein Dämon wäre am Werken? Die gelangweilt wirkende Kathie beschreibt einen Poltergeist wie aus dem Lehrbuch. Dann kommt der Ghostbuster und geht einfach wieder...ehm, was sollte der Auftritt? Der Technofreak mit einer Kamera, die peinlichen Bilderbücher mit Dämönchen drin, das Fußspuren und Brennschnipsel hinterlassende DING ... auweia! Im Grunde durchzieht den Film eine breite Spur an Fettnäpfchentritte.

Und doch: Wenn man sich durch diese zähen Hindernisse gebissen hat bekommt man einen Horrorfilm, der Nachhallt. Zwei Dinge nämlich macht der Film wirklich gut:

+ Er baut durch seine langsame, obsessive Art eine enorme Erwartungshaltung und -spannung auf. Man schaut (und hört!) ganz genau hin...
+ Er ist ein echter Nachbrenner. Die gesteigerte Aufmerksamkeit hält nämlich an und kann einem nette Nachtgeräusche bescheren, welche den Nachtschlaf deutlich herabsetzen...

Schade, dass wieder mal ein enormes Potenzial einer (nicht eben neuen) Idee komplett aus dem Fenster gekippt wird. Der Film macht abgesehen von den erwähnten logischen Brüchen, die gesamte Atmosphäre permanent und penetrant durch Auflockerungsszenen kaputt. Katie morgens vor dem Spiegel. Toll. Auf dem Sofa lesend. Ui! Auf dem Klo pinkelnd. Ehm, was soll das? Was eigentlich ein ruhiger, doch unaufhörlicher Spannungsaufbau sein könnte versickert alle fünf Minuten wieder in der Peinlichkeit.
Und dennoch hat er was. Gerade weil der Film kaum Schockeffekte hat nagt er an den Nerven. Von der peinlichen Schlussszene mal abgesehen. Die extrem ruhigen Nacht-Bilder lassen einem regelrecht in den Fernseher kriechen, um bloß nichts zu verpassen. Um die Atmosphäre voll auszukosten rate ich daher dringen allein im Dunkeln mit Kopfhörern (5.1!) zu sehen. Dann ist man voll dabei und erlebt eine Authentizität, die echt gruselt!
Ich gehe davon aus, dass der Film auch genau so konzipiert ist. daher die verhältnismäßig hohe Wertung.
Fazit:
Holpriger doch atmosphärischer Grusel, der intensiv genossen werden möchte. Dann empfehlenswert!


Nachtgoblin Regimentsbox
Nachtgoblin Regimentsbox
Wird angeboten von Fantasy-Kontor
Preis: EUR 30,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Furchtbare Verschlimmbesserung, 7. November 2011
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Nachtgoblin Regimentsbox (Spielzeug)
Das Erste, was auffällt, wenn man die "neue" Regimentsbox der Nachtgobbos in Händen hält ist, wie schmal die Box im Vergleich zum Vorgängermodell ist. Auch die Beispielabbildungen lassen nichts Gutes erahnen.
Hat man dann die Gussrahmen herausgepellt, wird einem schlagartig der Preis für die drei Netzgitz bewusst. Statt der vorherigen fünf Gussrahmen sind es heuer nur noch drei. Statt wie bisher die Gobbos aus Beinen, Oberkörpern, Köpfen und Armen einzeln zusammenzuflicken sind nun Torso, Kopf und Beine bereits zusammengebaut, nur die Arme sind noch frei verfügbar. Zum Einen ist die wunderbare Vielfalt, die die Wahrhammer-Bitz sonst auszeichnete damit dahin. Alle Figuren sehen (fast) gleich aus. Zum Anderen sind die Figuren viel kleiner als die vorherigen Modelle. Die Schädelpass-Box hat's vorgemacht, jetzt sehen alle Nachtgoblins genau so aus, wie die Billig-Kameraden aus der alten Starterbox. Das Einzige, was sich nicht verändert hat ist der Preis. Und die Spezialwaffen, die Netzgitz, sind jetzt enthalten. Da nun aber die Qualität der Figuren meines Erachtens deutlich schlechter wurde, ist dieses Produnkt vom Preis-Leistungs-Verhältnis noch viel schlechetr als die sonstigen ohnehin überteuerten Warhammer Boxen. Sollte ich also in Zukunft meine Nachtgobbos verstärken wollen, muss ich die alten Regimentsboxen bei ebay und Co erweben. Ärgerlich, zumal die neuen gemeinen Gobbos nur eine neue Umverpackung erhielten, der Inhalt ist (fast) gleich geblieben.

FAZIT:
Lieber die alten Boxen oder Schädelpass-Figuren bei ebay ersteigern. Das hier macht einem Bastler echt keinen Spaß.


Clipless Case Edel Leder-Etui für Samsung SGH-G800
Clipless Case Edel Leder-Etui für Samsung SGH-G800
Wird angeboten von Handy-an-Bord - Clipless Case Zubehör
Preis: EUR 8,99

2.0 von 5 Sternen Cliples? Haltlos!, 21. September 2011
das G800 passt wie angegossen in das Ledertui, zugestanden. So wird's vor Stößen und Kratzern gut geschützt. Sieht auch edel aus. Man sollte es aber in einer Handtasche transportieren oder dekorativ auf dem Schreibtisch platzieren. da nämlich das Etui ein weiches Futteral hat, hält es das handy nicht im Mindesten fest. Schon mehrfach ist mir mein G800 in hohem Bogen durch die gegend geflogen, weil ich es am Etui aus der Tasche zog. Das Etui wirkt dabei wie eine Schleuder. Zum Glück ist das samsung stabil, so muss ich nur eine neue Tasche kaufen, das handy hat die Stürze überlebt...


Black Primer Sprühfarbe
Black Primer Sprühfarbe
Wird angeboten von Remember Me - Game&Shop
Preis: EUR 18,99

4 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Umweltschädigende, stinkende Verschwendung, 21. September 2011
= Haltbarkeit:1.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Black Primer Sprühfarbe (Spielzeug)
Im Grunde sagt die Überschrift schon alles. Naturgegeben sprüht eine Sprüh-Grundierung grob geschätzt 50-75 Prozent der Farbe in den hoffentlich aufgestellten Auffangschirm. Oder, wenn man die Figur auf nem Korken in der Hand hält, in die Landschaft. Da sie dies auch noch mit Treibgas tut ist es nicht nur Verschwendung, sondern auch eine echte Katastrophe für die Umwelt. Das Ganze stinkt noch furchtbarer als es die alten Haarsprays der 80er taten. Außerdem müssen verborgene Stellen an den Miniaturen ohnehin nachgepinselt werden. Wozu brauch ich die Dose dann?

natürlich sollte man Minis grundieren, keine Frage! Ich tu das mit ganz normaler schwarzer oder weißer Farbe. So werden die Minis gleich vollständig grundiert, ich schau mir die Feinheiten jeder Figur schon mal beim Bepinseln an und mal von den oben beschriebenen Nachteilen ist der Primer viel teurer!

Mein Eindruck der Geschichte ist, dass GW die Lizenz zum Gelddrucken entdeckt hat und diese weidlich ausnutzt. Nicht mit mir!

Sinnloser Müll fürn gelben Sack.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 6, 2012 12:29 PM MEST


Schwarzfuss-Test-Testmappe
Schwarzfuss-Test-Testmappe
von Louis Corman
  Sondereinband

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anspruchsvoller, sehr guter projektiver Test, 30. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Schwarzfuss-Test-Testmappe (Sondereinband)
Schweinchen Schwarzfuß als Identifikationsfigur wird bei diesem Karten Set in 18 verschiedenen Situationen familiärer oder allgemein sozialer Umgebung dargeboten. Hierbei zeigen sich auch bei kognitiv sehr schwachen oder recht jungen Kindern Konfliktherde in der Familie, der sozialen Interaktion und der allgemeinen emotionalen Befindlichkeit. Zudem sind die Bilder stellenweise so gestaltet, dass aufgrund der entstehenden Geschichte das Maß der Aufmerksamkeit oder die Beobachtungsfähigkeit des Kindes beurteilt werden kann.

Im Gegensatz etwa zu dem abstrakteren Rorschach Test bietet der Schwarzfuß Test die Möglichkeit, familiäre Systeme zu diagnostizieren. Dank des projektiven Charakters verletzen die Kinder zudem keinerlei Loyalität, es ist ja nur das Schweinchen, dem Widrigkeiten widerfahren. Verweigerungen sind nur sehr selten zu beobachten.

Die Testmappe alleine ist bereits gut zur Anwendung geeignet. Das Anwendungs- und Auswertungshandbuch zeigt deutlich die analytischen Wurzeln und wird von einem erfahrenen Familientherapeut nicht benötigt.

Ich verwende die Bildkarten oft und gerne gerade bei misshandelten und vernachlässigten Kindern. Manchmal entsteht eine durchgehende Geschichte, manchmal ein Flickenteppich aus einzelnen Aussagesätzen. In jedem Fall genießen die Kinder die selbst erdachten Geschichten und erlauben so einen guten Einblick in das eigene Seelenleben.

Sehr zu empfehlen!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 26, 2013 10:03 AM MEST


Eagle Eye - Außer Kontrolle
Eagle Eye - Außer Kontrolle
DVD ~ Shia LaBeouf
Preis: EUR 7,99

1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade drum..., 28. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Eagle Eye - Außer Kontrolle (DVD)
Bedrohung durch Überwachung, Vernetzung und dadurch nahezu allmächtige Kontrolle ist nicht eben neu im Genre der paranoiden Verschwörungs-Thriller. Dennoch kann das gut funktionieren, wie es z.B. in Staatsfeind Nr1, Fletchers Visionen oder das Netz sehr schön und nicht unbedingt bierernst vorgemacht wurde.

Hier wird ein schlechtes Drehbuch mit Szenenabfolgen und Dialogen, wie sie in Schüleraufsätzen besser vorkommen, verwackelter und schlecht geführter Kamera mit eindeutigem ADHS, völlig überforderten oder vielleicht einfach unmotivierten Darstellern zu einem Übelkeit erzeugenden Brei verrührt, mit maßlosen und stellenweise unfreiwillig komischen Special Effects zugekleistert. Das reicht einfach nicht, um die dümmlichen Konfliktlösungen (Sensor kaputt - Maschine kaputt), die logischen Löcher (allwissender Computer kennt keine Morsezeichen?) und die grausige Vorhersehbarkeit (Mein Bruder war nicht böse!) nebst wirklich schmerzhafter patriotischer Ergüsse zu übertynchen.

Den Pflicht-Stern bekommt Billy-Bob Thornton, denn es ist der einzige Lichtblick, ihm beim Waten durch diesen Sumpf zuzusehen.

Dann lieber Sandy Bullock beim Blumenpflanzen zusehen, das hat seinerzeit mehr Laune gemacht.


Drag Me to Hell [Director's Cut]
Drag Me to Hell [Director's Cut]
DVD ~ Alison Lohman
Preis: EUR 7,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einmal Hölle und zurück, bitte!, 7. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Drag Me to Hell [Director's Cut] (DVD)
Eine etwas unsichere, aber sympathische und zielstrebige Bankangestellte kommt aufgrund von unglücklichen Zufällen in Kontakt mit finsteren Mächten. Ebensolche, diesmal eher glückliche, Zufälle schubsen sie auf einen (erstaunlich kompetenten) Esoteriker, der sie fortan gegen die Stimmen von Kritikern und Ungläubigen unterstützt, gegen die finstren Mächte anzugehen. Mehr möchte ich von der Handlung nicht verraten, mehr passiert im Grunde auch nicht.

Dieser wahrlich dünne Handlungsfaden macht eigentlich nicht wirklich Lust auf mehr. Eigentlich, denn dann liest man, dass Sam Raimi Regie geführt hat. Oh, spontan fällt mir kein Film ein, den der Herr des Teufelstanzes versiebt hätte. Produziert zusammen mit seinem Bruder Ivan. Da dieser bereits an den Drehbüchern zu Spiderman und dem berüchtigten Tanz der Teufel mitwirkte ist nun vielleicht doch Interesse geweckt.

In den ersten zehn Minuten machen uns nun die Raimi Brüder klar, was wir zu erwaten haben. Kompromisslos und laut werden uns die Horroreffekte um die Ohren gehauen. Wem nach diesen zehn Minuten der ersten Höllenfahrt mulmig ist, der sollte abschalten. Der Film erinnert in seinen neophobischen Horror- und Matscheffekten ziemlich deutlich an den Tanz der Teufel. Zwar werden (zum Glück) keine Menschen in Fetzen gerissen, diverse Körpersäfte fließen dennoch gelegentlich etwas bis gänzlich überzogen. Das kreischende, übergriffige, geifernde, sabbernde Böse ist denn auch allgegenwärtig und neben gehörigen -BUH!- Effekten sind Handgemenge an der Tagesordnung, die an jene kleine Waldhütte erinnern...

Der Film nutzt und persifliert Horror- und Schockeffekte, eigentlich weiß man immer, wann was kommt. Dennoch unterhält er gnaden- und kompromisslos gut. Den hartgesottenen sei geraten: Schaut ihn Euch alleine an...bei Nacht...über Kopfhörer!

Zwei Dinge nur, die mir neben der extremen Geradlinigkeit auffielen:
Erstens:
Die beiden Hauptdarsteller sind völlig überfordert und schaffen es nicht im Ansatz, die Emotionen der Charaktere adäquat darzustellen. In keiner Situation sah ich den Horror, den ich selbst spürte im Gesicht der Darsteller. Schade, Raimi hatte sonst immer ein Händchen fürs Casting...
Zweitens:
Ist ein Spoiler, weshalb ich mir erlaube, diesen in einem Kommentar anzuhängen.

Dennoch kosten diese beiden Auffälligkeiten einen Stern.

Was bleibt?
Eine hammerharte Höllenfahrt, die ich zum Glück in der oben beschriebenen Weise erleben durfte. Bei Störgeräuschen, Ablenkungen oder gar Dazwischengequatsche geht der Film und seine unglaublich dichte Spannung einfach kaputt.

Die Extras meiner Ausgabe sind ein Witz, darauf hätte ich verzichten können. Hintergründe zum Cast und der Handlung, den teilweise gut recherchierten, teilweise völlig verquasten esoterischen Suppenbeigaben etwa wäre mal was witziges gewesen. So allerdings... hätte ich ihn auch im TV sehen können. Wenngleich er mit Sicherheit aufgrund der üppig sprudelnden Körpersäfte (nein, nicht nur Blut) wohl total zerschnitten wird...Also genau auf die EXTRAS schaun!

Sehen, JA! Aber diese DVD Version kaufen? Naja...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 11, 2011 10:20 AM CET


Asmodee - Libellud 200706 - Dixit - Spiel des Jahres 2010
Asmodee - Libellud 200706 - Dixit - Spiel des Jahres 2010
Preis: EUR 20,79

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fantastisches Kartenspiel, 5. Januar 2011
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Dixit, ein Spiel das offenkundig die Spielgemeinde spaltet. Im Gegensatz zu den sonst üblichen familientauglichen und recht mainstreamig gehaltenen Regel-Spielen, welche den Titel Spiel des Jahres erhalten ist Dixit etwas anders. Hier wird auf die Fähigkeit zur Kreativität, Assoziativität und gelegentlich ein wenig Telepathie gesetzt.

Dixit besteht im Großen aus 84 Karten. Diese Karten sind etwas übergroße Vollbildkarten. In harmonischen, vollen Farben werden teilweise fantastische, teilweise expressionistische, in jedem Fall aber ästhetische Bilder auf diesen schönen Karten dargestellt.

Der Erzähler assoziiert frei zu einer seiner Karten. Was immer dabei raus kommt, es sollte den Anderen auch ein Begriff sein. Ein Lied, ein Wort, ein Sprichwort, Filmzitat, Liedertext, was auch immer. Die Mitspieler tun dies nun rückwärts, das heißt, zur gegebenen Assoziation wird eine Karte ausgewählt. Dadurch ist es möglich, das Spiel bereits mit recht kleinen Kindern zu spielen. Sofern diese mit der Assoziation etwas anfangen können. Auch kann man die Assoziationsbereiche eingrenzen, spezifizieren oder variieren.

In unserer Runde ist das Spiel sehr gut angekommen, wesentlich besser als die ausgezeichneten Spiele der vergangenen Jahre. Etwas störend ist es, wenn man die Bilder kennt und die vorherigen Assoziationen noch im Kopf sind. Ab der fünften Runde ist das aber auch rum und der Spielgenuss ist wieder voll da.

Dummerweise kommt hier ein großes ABER:
Die Punkte-Mechanik soll wohl motivieren, da aus reiner Ästhetik niemand zusammen zu spielen scheint. Das Punkte System ist nicht stimmig und degradiert das feinsinnige Spiel zum Gewinnen-Wollen. Natürlich mal wieder mit Siegpunkten auf der Kramer-Leiste, die ich ohnehin nicht mehr sehen kann. Wir spielen das Spiel mittlerweile ohne Punkte, nur zum Vergnügen. Das macht uns deutlich mehr Spaß.

Vom Grundprinzip ist Dixit ein Kartenspiel. Es wäre daher durchaus machbar, das Spiel in einem Kartenschuber von 10x15 cm auszuliefern. Die albernen Osterhasen, die über das noch albernere Blumenwieschen (Kramerleiste im Karton implementiert) dem Sieg entgegenhüpfen ist, nun, sagen wir überflüssig. Die Stimm-Kärtchen wären problemfrei in jede kleine Schachtel hinein gegangen. Dann wäre man bei einem Realpreis von 10-15 Euro angekommen. Mit der unsinnigen Schachtel aufgebläht, die nur das Regal unnötig vollstopft kommen wir aber fast auf den doppelten Preis. Und das ist nichts weiter als Geldmacherei. Schade.

Dixit ist trotz Allem ein schönes Spiel und im Gegensatz zu den meisten Spielen des Jahres regt es tatsächlich die Phantasie an. Daher ziehe ich für die Ärgerlichkeiten nur einen Punkt ab. Sich für Dixit 2 zu entscheiden ist allerdings meines Erachtens Unsinn. Das Spiel kann mit jedem Satz Bildkarten, sogar mit Wahrsagekarten wie etwa Lenormand, Kipper oder gar Tarotkarten gespielt werden. Wozu die überteuerten Karten kaufen?

Mit den besagten Einschränkungen daher: Kaufempfehlung!


Der verbotene Schlüssel
Der verbotene Schlüssel
DVD ~ Kate Hudson
Preis: EUR 4,97

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nix Neues, 10. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Der verbotene Schlüssel (DVD)
Wieder ein Mal ein Suspense-Grusler. Das ist fein, denn diese Sorte Film mag ich. Problem freilich: Ich kenne derer gar viele. Egal, mal schaun, wie der verbotene Schlüssel abschneidet gegen die teilweise gar mächtige Konkurrenz wie Angel Heart, The Ring, Echoes, 6th Sense, The Gift, Gothika und wie sie alle heißen.

Der Film reiht sich ein in die lange Schlange der meist prominenten und gut besetzten Filme, die eher durch Atmosphäre als durch Brutalität bestechen. Hier also Kate Hudson, Peter Sarsgaard, Geena Rowlands und John Hurt, die sich ein Stelldichein und Psychoduell geben.

Oh, Ort der Handlung Lousianas Sümpfe. Dann ist wohl Voodoo angesagt. Jepp. Nicht neu, kann aber funktionieren. Angel Heart hat's vorgemacht.

Sterbebetreuerin kündigt aus humanitären Gründen und will persönlichere Betreuung leisten. Freundin rät vom Job ab. Hm, Neuanfangsszenario mit Beste-Freundin-Muster. Dann wird die persönliche oder Familiengeschichte der Hauptdarstellerin abgearbeitet? Jau, der Papa starb ohne nötige Aussprache. Darum geht's zumindest anfangs vordergründig.

Arbeitgeberin sträubt sich, die Hilfe anzunehmen, hat eigenartige Beweggründe (Sie versteht das Haus nicht). Dann geht's um Geister der Vergangenheit? Recht schnell werden wir mit alten Fotos und Geschichten konfrontiert, also schon wieder ein JA!

Da ich keinen Spoiler produzieren will breche ich diese Klischeesammlung hier ab. Leider nimmt sich der Film nämlich die Frechheit heraus, nur und ausschließlich Vorhersehbares und Klischeeartiges aneinander zu reihen. Der Uraltgag der verbotenen Spiegel kommt so dröge wie die schlechten Omen, die Wäscherei die eine Black Magic Woman beherbergt, die knarrenden Treppen, quietschenden Türen und eigentlich alles, woran man so spontan denkt, wenn man einen Grusler im schwarzen Süden der USA spielen lassen möchte. Besonders nervig: PERMANENTES GEWITTER! Ich kann's echt nicht mehr sehen!

Wer das Filmformat kennt und der Handlung (und natürlich den Brotkrumen am Wegesrand) folgt, der wird zu keiner Zeit überrascht, erschreckt, gegruselt. Sehr vorhersehbar das Ganze. Aber schick in Szene gesetzt. Das Haus, die Umgebung, die Natur, die Stadt, die Menschen...schöne Bilder, recht authentisch, macht eigentlich Laune sich anzusehen. Gelegentlich ist die Kameraführung derart verdreht, dass man an Shining erinnert wird. Gut!

Bitter natürlich, zwei gestandenen Veteranen wie John Hurt und Geena Rowlands ein Newbee wie Kate Hudson vor die Nase zu setzen. Gegen das routinierte Spiel der Beiden sieht Kates Erschauern aus als hätte sie ihre Brille verloren. So was kommt eher als Ohrfeige gegen die Hauptactrice rüber denn als gelungenes Casting. Naja. Peter Sarsgaard ist leider aufgrund seiner Rollenfestlegung ein totaler Fehlgriff. Schade, denn der Mann ist eigentlich gut.

Übrig bleibt ein Film, der schick anzusehen, eine krude Klischeesammlung und dadurch komplett vorhersehbar ist und letztlich vom Spiel seiner (guten) Akteure lebt. Wem Gothika nicht zu schnarchig war, der wird auch hier zufrieden zugreifen und die beiden Filme nebeneinander ins Regal bunkern. Wer gerne authentische schwarze Zauberei sehen würde, wer gerne mal wieder überrascht oder gegruselt werden will, der soll hier die Finger weg lassen. Hier gibt's nur Klischees. Das eine Mal hab ich's trotzdem gerne angesehen.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4