|
|
Beiträge von Liese, Marion
Top-Rezensenten Rang: 399.954
Hilfreiche Bewertungen: 432
|
|
Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".
|
Rezensionen verfasst von Liese, Marion "buecherwuermchen8" (Saarlouis)
|
|
|
|
|
|
|
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Vorsicht! Suchtgefahr!, 28. September 2010
Dieses Buch konnte ich nicht mehr aus der Hand legen. Mitte des 19. Jahrhunderts in London wird die junge Mary vor dem Galgen gerettet, erhält eine Ausbildung und beginnt eine Karriere als Spionin. Gleich ihr erster (scheinbar harmloser) Einsatz bringt sie in größte Gefahr. Gleichzeitig wird sie mit ihrer Herkunft konfrontiert, was zwiespältige Gefühle bei ihr auslöst. Dieser Roman ist so abenteuerlich und romantisch wie die "Boston Jane"-Romane von Jennifer Holm und so spannend wie die "Sally Lockhart"-Romane von Philip Pullman. Die Autorin erweckt ein Zeitalter zum Leben, das gerade für Frauen und Mädchen keine großen Zukunftschancen zu bieten hatte. Sie gewährt uns Einblicke hinter die Kulissen der Reichen und der Ärmsten. Ich freue mich jetzt schon auf den 2. Roman dieser Trilogie!!!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Solide Leistung - aber auch nicht mehr, 9. April 2007
Eins vorab: Ich bin ein wirklich großer Marc Levy-Fan und habe alle seine Bücher verschlungen. Deshalb habe ich mich auch so auf den neuen Roman gefreut und diesen über Ostern gelesen. Kurz zur Handlung: Antoine und Mathias sind seit ewigen Zeiten allerbeste Freunde. Deshalb überredet Antoine seinen Freund, von Paris zu ihm nach London zu ziehen. Gesagt, getan - und plötzlich hat Mathias neben einer eigenen Buchhandlung auch das Sorgerecht für seine Tochter Emily, da seine Ex-Frau einen Job in Paris angenommen hat. Antoine, der ebenfalls alleinerziehender Vater ist, schlägt Mathias eine Wohngemeinschaft vor. Es werden Regeln aufgestellt und beide verhalten sich bald wie ein altes Ehepaar. Doch dann verliebt sich Mathias in eine französische Journalistin und verstösst damit gegen die Regel: Keine Frauen im Haus! Soweit die Handlung, jetzt zu meiner Meinung: Eigentlich enthält der Roman alle Elemente, die man von Levy kennt und erwartet: eine große Männer-Freundschaft, liebenswerte Nebenfiguren und Situationskomik. Und trotzdem... Irgendwas fehlt. Meiner Ansicht nach ist es die Leichtigkeit der früheren Romane. Alles wirkt zu bemüht. Es fehlt der Wortwitz; die Stellen im Buch, an denen man laut lachen kann, sind dünn gestreut. Die große Menge der Nebenfiguren bewirkt, dass der Autor auf jeden einzelnen nicht so intensiv eingehen kann, was wirklich schade ist. Weniger ist eben manchmal mehr. Der ständige Szenenwechsel ist etwas nervig, die Kinder sind zu altklug. Das Traurige ist, dass das ein wirklich guter Roman hätte werden können, die Zutaten sind ja da. Wäre das Buch ein Kuchen, könnte man sagen, der Teig wurde nicht lang genug gerührt oder die Temperatur im Backofen war falsch eingestellt. Ich habe lange zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt, mich dann aber doch für 4 entschieden: 1. weil es Marc Levy ist, und ich ihmn weiterhin die Treue halte und 2. weil er allen Fans ein großes Geschenk in diesem Buch macht, nämlich ein Wiedersehen mit zwei guten alten Bekannten: Arthur und Lauren (dieser 2-seitige Cameo-Auftritt entschädigt für vieles) und 3. WEIL ES MARC LEVY IST! Sollte ich die Steinigung durch andere Levy-Fans überleben, freue ich mich schon auf den nächsten Roman. Der wird ganz sicher wieder sensationell gut sein.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Tolle Fantasy!, 22. Mai 2006
Dies ist ein Buch, das ich wirklich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es handelt von Idhún, einer Welt, in der es Feen, Magier, Einhörner, Drachen und noch ungewöhnlichere Gestalten gibt. In diese Welt fallen eines Tages die Sheks, geflügelte Schlangen, ein und töten sofort alle Einhörner und Drachen, denn nur sie könnten die Herrschaft der Sheks und des bösen Magiers Ashran beenden. Einem jungen Magier und einem Prinzen gelingt es jedoch noch rechtzeitig jeweils ein Exemplar dieser Fabelwesen zu retten und durch ein Portal auf die Erde zu schicken. Sie selbst verbergen sich in einer Zwischenwelt und unternehmen immer wieder Ausflüge auf die Erde um geflohene Bewohner von Idhún vor Kirtash zu retten, einem eiskalten jungen Mörder, der für Ashran arbeitet. Bei einer dieser Missionen gelingt es ihnen den Jungen Jack zu retten, bevor er wie seine Eltern ermordet werden kann. Zusammen mit ihm und Victoria, einem Mädchen mit Heilkräften, bilden sie die "Verschwörung". Ihr Ziel ist es, Drache und Einhorn vor Kirtash zu finden und Idhún zu retten. Mehr möchte ich nicht verraten. Ich finde, der Autorin ist es wunderbar gelungen, sich von der Masse an Fantasy-Literatur abzuheben. Ihre Charaktere sind glaubwürdig, weil sie eben nicht perfekt sind und auch Fehler begehen, die manchmal leider fatale Folgen haben. Dies ist ein Schmöker im besten Sinne. Wer sich die Wartezeit auf "Tintentod" und "Eragon 3" versüßen will, kann getrost zu diesem Buch greifen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung
|
|
|
|
|
|
|
|
|
29 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Geheim-Tipp!!!, 11. August 2005
Dies ist der ungewöhnlichste Krimi, den ich je gelesen habe. Eine Schafherde versucht den brutalen Tod ihres Schäfers aufzuklären, allen voran Miss Maple, das klügste Schaf, Othello, der mutige schwarze Widder und Mopple the Whale, sehr rund, sehr gefräßig, mit einem sensationellen Gedächtnis ausgestattet und... mein persönlicher Liebling! Der Autorin gelingt es wunderbar, die Tiere nicht zu vermenschlichen, sondern ihnen ihr tierisches Verhalten zu lassen, d.h. ihr Vokabular entstammt ihrem Schafsleben, sie beurteilen Menschen und Situationen vor allem mit ihrem Geruchssinn und manche Dinge verstehen sie auch einfach völlig falsch. Selten habe ich ein Buch so begeistert gelesen. Ich garantiere, dass jeder nach der Lektüre dieses Buches Schafe mit ganz anderen Augen sehen wird. Man verspürt plötzlich den starken Wunsch, sich die nächst beste Schafherde zu suchen und ihnen vorzulesen, denn das lieben Schafe sehr...
|
|
|
|
|
|
|
|
|
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein wahres Lesevergnügen!, 13. Juli 2005
Dieses Buch sollte jeder lesen, der gute englische Kinderliteratur zu schätzen weiß. Miesel lebt bei seinem ekligen Vormund Basil Trampelbone in einem halb verfallenen Haus. Basil ist so böse, dass immer eine Regenwolke über seinem Kopf schwebt, sobald er das Haus verlässt. Miesel bekommt nur schlechte Kleidung, schlechtes Essen und überhaupt keine Bildung. Sein einziges Vergnügen besteht darin, Basil beim Spielen mit seiner ganz lebensechten Eisenbahnanlage auf dem Dachboden zuzusehen. Als er einmal heimlich selbst damit spielt, wird er von Basil erwischt, der ihn in einen Winzling verzaubert und in die Spielzeug-Landschaft setzt. Nun beginnt für Miesel ein lebensgefährliches Abenteuer, in dessen Verlauf er weitere Opfer von Basil findet und Bekanntschaft mit Basils riesiger Fledermaus "Knuddelmaus" macht... Dieses Buch ist ein Feuerwerk der witzigen Einfälle, seltsamer Figuren und atemloser Spannung, veredelt mit herrlich skurrilen Illustrationen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Eine rundum gelungene Geschichte, 14. März 2005
Toll! Dieses Buch sprüht förmlich vor Witz, Spannung und originellen Figuren. Kurz zur Handlung: Der schüchterne Lorenzo und die großspurige Dina begegnen in der Geisterbahn eines Freizeitparks einem waschechten Gespenst, dem Feuergeist Antonella. Gleichzeitig werden sie von einem kleinen Teufel mit Wischeimer bedroht, der einfach alles wegwischt - Menschen, Gebäude, alles. Kurzerhand rettet Antonella die beiden Kinder und nimmt sie mit nach Gravalon, in die Unterwelt. Auch diese Welt wird nach und nach von den Teufeln weggewischt. Ursache für diese Gefahr ist die garstige Urhexe Orkula, die ihren Zauberspruch aber nicht mehr rückgängig machen kann, da sie an einem üblen Schluckauf leidet. Es gilt also Orkula zu heilen, am besten mit einem ordentlichen Schreck. Und was ist das einzige, wovor sich eine Urhexe zu Tode erschreckt: klar - ein Menschenmädchen (Hänsel und Gretel lassen grüßen). Lorenzo, Dina, Antonella, der Vampirjunge Rasputin und Baby Achmed (ein süßer kleiner Flachengeist) machen sich auf eine gefährliche und abenteuerliche Reise quer durch Gravalon und es wird ein Wettlauf gegen die Zeit... Dieses Buch steckt voller fantastischer Einfälle und garantiert Lesevergnügen pur!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein einzigartiges Hörerlebnis, 2. Januar 2005
Märchen von Hans Christian Andersen vorgelesen von Hella von Sinnen - das passt doch nicht, oder? Zugegeben: ich war anfangs auch skeptisch, aber nicht lange. Hella macht es einfach großartig! Die beiden CDs bieten eine ausgewogene Mischung von bekannten Märchen, wie Däumelinchen, Der standhafte Zinnsoldat, Das hässliche junge Entlein und Das Mädchen mit den Schwefelhölzchen und weniger bekannten (aber nicht weniger schönen) Märchen, wie Der Rosenelf, Der Flachs und Das Gänseblümchen. Mein Geheimtip: Die Stopfnadel und Die Teekanne - Hella in Top-Form! In jedem Wort auf diesen CDs klingt Hellas Begeisterung für dieses Projekt mit und das überträgt sich auch auf den Hörer. Über eine weitere CD würde ich mich sehr freuen, schließlich hat Andersen noch viele andere schöne Märchen geschrieben.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein Thriller der Extra-Klasse, 29. November 2004
Dieses Buch fesselt von der ersten Seite an, denn hier stimmen alle Zutaten: Die Story: Ein Mörder macht Minneapolis unsicher. Die Vorlage für seine brutalen Morde entnimmt er einem neuen Computer-Spiel der Firma Monkeewrench, das (welch ein Zufall) von der Jagd nach einem Serienmörder handelt. Der Unbekannte hat wohl aber auch ein gesteigertes Interesse an den Monkeewrench-Mitarbeitern selbst, deren Vergangenheit ausgelöscht zu sein scheint. Die Personen: Allen voran die ermittelnden Polizeibeamten Magozzi und Rolseth, sowie ihre Pendants Halloran und Carlson aus Wisconsin, wo ein weiterer grausamer Mord geschieht. Alle (auch die ziemlich "schrägen" Monkeewrench-Leute) sind so lebendig und zum Teil so sympathisch beschrieben, dass man direkt den Wunsch verspürt, mit einigen von ihnen befreundet zu sein. Es wäre auch nicht schlecht, dem einen oder anderen von ihnen in einem weiteren Roman wiederzubegegnen. Die Sprache: Mitreissend, fesselnd, nicht ausschweifend und durchsetzt mit einem herrlichen Humor. LEST DIESES BUCH oder VERPASST ETWAS WIRKLICH EINMALIGES!!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Extrem spannende Lektüre, 26. September 2004
Endlich gibt es einen neuen Thriller dieser bemerkenswerten Autorin und gleichzeitig ein Wiedersehen mit den Personen aus "Belladonna": allen voran natürlich Sara Linton, Kinderärztin und Pathologin, und ihr Ex-Mann Jeffrey Tolliver, der Polizeichef. Der neue Roman schließt unmittelbar an seinen Vorgänger an, weshalb ich empfehlen möchte, "Belladonna" auf jeden Fall vorab zu lesen. Wieder einmal gelingt es der Autorin das Flair einer Kleinstadt in den Südstaaten der USA wiederzugeben, angefangen mit der alles beherrschenden Hitze bis zu den Eigenheiten der einzelnen Bewohner. Die Schilderungen sind gewohnt drastisch und das Thema dieses Romans - Kinderpornographie - wird wohl jedem Leser an die Nieren gehen. Der Einblick in die menschlichen Abgründe ist wirklich schockierend... Tatsache ist allerdings auch: dieses Buch kann man einfach nicht mehr aus der Hand legen und meiner Ansicht nach muss noch ein drittes Buch mit Sara Linton kommen. Denkt an meine Worte!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Baldacci ist der Beste, 9. September 2004
Zwei Anschläge auf Präsidentschaftskandidaten - der eine endete vor 8 Jahren tödlich, bei dem anderen wurde der Kandidat entführt. In beiden Fällen ist die Karriere der verantwortlichen Secret Service-Agenten zerstört. Als sich diese beiden - Sean King und Michelle Maxwell - zusammentun und gemeinsam ermitteln, müssen sie entdecken, dass diese beiden Fälle sehr viel mehr miteinander verflochten sind, als sie sich das jemals hätten vorstellen können. Ein Unbekannter hat alle Fäden in der Hand und es gibt noch mehr Tote... Seit "Der Präsident" bin ich Baldacci-Fan. Ich liebe seinen Erzähl-Stil, seine sympathischen Hauptpersonen und diese atemlose Spannung, die mich auch bei diesem Buch wieder ergriffen hat und mich bis zur letzten Seite nicht los ließ. Es ist ihm wieder einmal meisterhaft gelungen, ein dichtes Handlungsnetz zu weben und es im Verlauf des Romans immer weiter zu entwirren bis wirklich alle Fragen beantwortet sind und man sich als Leser nur staunend fragt, wie sich ein Mensch so eine komplexe und doch nachvollziehbare Story ausdenken kann.
|
|
|