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Rezensionen verfasst von
Alfa Fähe "Bücherfüchsin" (einem schönen Ort an der Donau)

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Der Jahrhundertwinter: Ein Weihnachtsroman
Der Jahrhundertwinter: Ein Weihnachtsroman
Preis: EUR 7,49

2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen bereits erschienes Buch mit anderem Titel!, 22. November 2015
Ich liebe Dübells Bücher und habe sie alle gelesen.
2011 (!!) gab es als ebook eine mehrbändige Weihnachtsgeschichte die "Der Hirte" hieß. Dann sehe ich, dass es heuer eine Weihnachtsgeschichte von Dübell in gedruckter Form und als ebook gibt und natürlich sehe ich mir das näher an. Liest man die Leseprobe, merkt man schnell, dass dies nichts anderes als eine aufgewärmte Sache ist, nämlich die eben schon 2011 herausgekommene Weihnachtsgeschichte im anderen "Kleid" und Titel.
Und das ist für mich wirklich reine Geldmacherei! Noch dazu, wenn nicht auf den ersten Blick erkennbar ist, dass diese Geschichte bereits veröffentlicht wurde. Was denken sich da Verlag und Autor? Dass die Leser zu dumm sind, um das zu merken?

Was das Verhalten der Wölfe in dieser Geschichte angeht, habe ich dies bereits in meinen Rezensionen zu "Der Hirte" bekrittelt. Die Geschichte an und für sich ist spannend zu lesen, aber eben mit dem schalen Beigeschmack, dass die Wölfe hier wieder gewaltig "Federn lassen müssen". Lässt man diesen Part weg, so wird man kurzweilig unterhalten.
Wer mehr zu diesem Büchlein wissen möchte, kann dies gerne hier nachlesen Der Hirte, Teil 1 (Der Hirte - Eine mittelalterliche Weihnachtgeschichte)


Teemzone Leder Scheckkartenetui Herren&Damen Im Trend Gelb+Beige+Kaffee+Rosa+Kamel RFID Schutz(Kaffee)
Teemzone Leder Scheckkartenetui Herren&Damen Im Trend Gelb+Beige+Kaffee+Rosa+Kamel RFID Schutz(Kaffee)
Wird angeboten von Teemzone
Preis: EUR 22,99

5.0 von 5 Sternen Preis-Leistungsverhältnis passt, 23. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bestellte das Etui kurz vor Weihnachten, was zur Folge hatte, dass ich das Etui erst Mitte Jänner bekam, da die Firma über die Feiertage geschlossen hatte
Das Etui selbst ist für diesen Preis absolut in Ordnung, wenngleich ich befürchte, dass, wenn es wirklich völlig mit Karten ausgefüllt ist, mit dem Schließen desselben etwas knapp wird. Aber dennoch ist es sehr praktisch und meine Karten haben alle Platz und ich konnte sie von der Geldbörse - die diese Menge nicht mehr fasste - endlich verbannen.
Leder natürlich nicht hochwertig, darf man aber für diesen Preis auch nicht verlangen. Das Preis- Leistungsverhältnis stimmt jedoch!


Unbändig: Roman
Unbändig: Roman
von Courtney Collins
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich, unsentimental aber alles andere als unsensibel, 12. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Unbändig: Roman (Broschiert)
ist der neue Roman „Unbändig“ von Courtney Collins.
Eine Wildwestgeschichte im australischen Outback? Eine Liebesgeschichte? Ein historischer Roman? All diese Annahme könnte man mit Ja genauso beantworten wie mit Nein. Doch keine Aussage trifft den Kern der Geschichte, denn diese ist viel mehr als eine Erzählung im Geschmack des zurzeit kursierenden Mainstreams.
Schon der Prolog bietet einen Exkurs der mit der eigentlichen Geschichte vermeintlich nichts zu tun hat und dennoch alles in Kurzfassung beschreibt.
Die ersten Zeilen des ersten Kapitels lösen dann beim Leser zuerst Verwunderung, dann Ungläubigkeit bis hin zu leichter Irritierung aus. Keiner auktorialer und schon gar keiner neutralen Erzählperspektive begegnet man hier, sondern einer ganz besonderen Form des „Ich-Erzählers“. Einer besonderen Form deshalb, da der Erzähler – im wörtlichen Sinn – bereits unter der Erde liegt. Es ist das gerade gestorbene und von der Mutter verscharrte Baby das das Leben seiner Mutter und die verschiedenen Begebenheiten berichtet.

Doch nicht nur der Erzähler selbst ist außertourlich, sondern auch die Sprache selbst. Ziemlich pragmatisch bis manchmal sogar nüchtern anmutend werden einem Einblicke in die harten, jungen Lebensjahre von Jessie gewährt. Zuerst geliebt und dann verstoßen, von der Zirkusreiterin zur Pferdediebin, alles andere als eine schöne Karriere hat die 23jährige Jessie hinter sich, als sie von Fitz, ihrem späteren Mann – oder besser, Besitzer – vom Gefängnis auf seine Farm geholt wird. Geprügelt, gedemütigt und beschimpft lässt sie sich mit dem von den Aborigines abstammenden Viehtreiber Jack Brown ein.
Als ihr eines Tages das Glück in die Hände spielt und sie sich endlich von Fitz befreien kann, muss sie flüchten, um nicht als Mörderin festgenommen zu werden. Auf dieser Flucht begleitet der Leser Jessie mit ihrem Pferd Houdini.
Aber da ist auch noch Jack Brown, der Jessie finden will, meint er doch, dass sie von ihm ein Kind erwartet und ein Hüter des Gesetzes, der Jessie sucht und Brown als Fährtenleser anheuert…
Ein sehr außergewöhnlicher Roman, der tiefsinnig mit klarer Sprache ohne Schnörkel die Flucht einer Frau beschreibt, deren Leben alles andere als von Glück gesegnet ist. Mit einer gewissen Distanziertheit ist der Leser ein Beobachter, der sich von einem toten Kind durch eine cineastisch anmutende Erzählung führen lässt, die nach lange nachhallt.


Der Hirte, Teil 4 (Der Hirte - eine mittelalterliche Weihnachtsgeschichte)
Der Hirte, Teil 4 (Der Hirte - eine mittelalterliche Weihnachtsgeschichte)
Preis: EUR 1,34

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schönes und passendes Ende für eine Weihnachtsgeschichte, 19. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Immer noch auf der Flucht ist jedem in der kleinen Gruppe bewusst, dass sie, sollten sie irgendwo auf freies Feld kommen, von den Wölfen angegriffen werden. Sie rechnen sich auch keine Chance aus, müssen aber letztendlich, wenn Rainald zumindest die Kinder retten will, das Unmögliche wagen und über eine große Wiese zum nächsten Tor laufen, wo sie in Sicherheit wären. Ein Angriff der Wölfe ist unvermeidlich und so geht es nur mehr darum, wie Rainald es schaffen will, die Wölfe von den anderen abzulenken, denn dass er dabei sterben wird, ist für ihn vollkommen klar. Und letztendlich passiert genau das was Rainald befürchtet hat, das Rudel greift an...

Zu einem scheinbar unmöglichen Zeitpunkt schafft es Schwester Venia, dass Rainald sich öffnet und ihr alles erzählt. Wie es dazu kam, dass er seine Frau verlor, warum er seinen Sohn so ungerecht behandelt und warum er nicht in der Stadt Zuflucht suchen will.
Ist der Wermutstropfen der Geschichte der, dass Wölfe wieder einmal als menschenfressende Bestien dargestellt werden, ist die Geschichte selbst jedoch stringent und nachvollziehbar. Zum Schluss wartet Richard Dübell noch mit einer überraschenden Wende auf, sodass man wirklich sagen kann: Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte


Der Hirte, Teil 3 (Der Hirte - eine mittelalterliche Weihnachtsgeschichte)
Der Hirte, Teil 3 (Der Hirte - eine mittelalterliche Weihnachtsgeschichte)
Preis: EUR 1,34

2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der Spannungsbogen ist so straff, dass er zu reißen droht, 12. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die kleine Gruppe hat den Angriff der Wölfe mehr oder weniger heil überstanden und Rainald vermeidet nach wie vor stur, Sicherheit in der Stadt zu suchen, sondern will unbedingt den Fluss überqueren und sei es notwendig, dass er dazu einem nach dem anderen durch eine Furt mit eisigem Wasser an die andere Uferseite trägt.
Kleine Exkurse in die Vergangenheit bringen nach und nach etwas Licht in Rainalds Verhalten, wenngleich man die Lösung noch lange nicht greifen kann. Dass im Leben Rainalds von Mandach etwas sehr Dramatisches passiert sein muss, das ihn so aus dem Gleichgewicht gebracht hat, wird in den Rückblicken klar. Schemenhaft scheint durch, dass er seine Frau nicht beschützen konnte und er sich so schuldig fühlt, dass er sogar gegenüber seinen geliebten Kindern, denen er stets ein liebvoller Vater war, all seine Gefühle hinter scheinbarer Boshaftigkeit und Kälte verbirgt
Rainald steht im Zentrum des Geschehens und sind auch seine Kinder Johannes und Blanka mit eingewoben, so bleibt alleine die später zu der Gruppe dazu gestoßene Klosterschwester Venia geheimnisvoll blass. Was es mit ihr auf sich hat, welche Rolle sie letztendlich noch spielen wird, dies darf man hoffen im 4. und letzten Teil der Geschichte zu erfahren.
Noch kann man die einzelnen Puzzleteile nicht zusammenfügen, aber man muss sich nicht mehr allzu lange gedulden, um ein komplettes Bild zu haben.
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 20, 2011 9:53 AM CET


Der Hirte, Teil 2 (Der Hirte - eine mittelalterliche Weihnachtsgeschichte)
Der Hirte, Teil 2 (Der Hirte - eine mittelalterliche Weihnachtsgeschichte)
Preis: EUR 1,34

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen spannende Geschichte - reißerischer Spannungsgrund, 12. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie schon im ersten Teil, geht es auch hier in rasantem Tempo weiter. Schreibt Dübell generell mitreißend und packend, so wird hier alles noch straffer angezogen, da die Geschichte platzmäßig nicht so viel Raum gewährt. Dennoch bleibt alles nachvollziehbar und stringent.
Die Sprache ist gewohnt geschliffen und Dübell bringt akzentuiert und gekonnt das Wesentliche zum Ausdruck, ohne dass alles gehetzt oder übereilt wirkt. Der Erzählstil veranschaulicht bildhaft die für die Figuren so grauenhaften Szenen und der Leser wähnt sich mitten unter ihnen, mit den Stiefeln im Schnee versinkend und um sein Leben kämpfend.

Mit jeder weiteren Seite blinzelt man vorsichtig auf die Prozentzahl des bereits gelesenen Textes, um zu erfahren, wie viel man noch von der Geschichte erleben darf. All zu kurz erscheint einem der gegönnte Text, denn um alles Weitere zu erfahren, heißt es wieder eine Woche warten.

Wenn alles so perfekt zu passen scheint, wundert einen vielleicht die verhältnismäßig geringe Sternenzahl. Diese ergibt sich in diesem Fall aber nicht an mangelnder erzählerischer oder sprachlicher Qualität (dem gebührte volle Sternenzahl), sondern daraus, dass mit einer Urangst der Menschen, die Jahrhunderte aufrecht gehalten wurde und gegen die viele Experten und Tierschützer in jahrelanger Mühe versuchen anzukämpfen, ziemlich reißerisch eingesetzt wird. Wölfe, die es auf Menschen abgesehen haben. Die Wölfe mutieren hier zu Bestien mit verschlagenen Blicken voller Hass und Mordlust und haben nichts mehr von den scheuen und sozialen Wesen die sie in Wirklichkeit sind. Dass ein Einzelgänger, der vom Rudel verstoßen wurde und alleine keine Beute mehr schlagen kann, einer kleinen menschengruppe hinterherschleicht und in seiner Verzweiflung vielleicht sogar angreift, ist glaubhaft, aber ein ganzes Rudel, dem noch dazu zwei Pferde zum Opfer fielen, Jagd auf Menschen macht, stößt sauer auf.
Natürlich ist dies nur eine Geschichte, aber dennoch ist man es gerade von Dübell nicht gewohnt, dass er mit reißerischem Unsinn seine Leser bannt, sondern seine Geschichte stets glaubwürdig, authentisch und mit subtilem Humor zu "Papier" bringt.


Der Hirte, Teil 1 (Der Hirte - Eine mittelalterliche Weihnachtgeschichte)
Der Hirte, Teil 1 (Der Hirte - Eine mittelalterliche Weihnachtgeschichte)
Preis: EUR 1,55

10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein spanndender Beginn..., 30. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine Weihnachtsgeschichte in vier Teilen präsentiert uns hier Richard Dübell mit "Der Hirte".
Wer Dübells Bücher kennt, weiß in etwa was man erwarten darf und der Autor wird diesen sofort mit dem ersten Teil gerecht. Spannung wird schon auf der ersten Seite aufgebaut und auch die zentralen Figuren lernt man schnell kennen. Rainald von Mandach ist mit seinen beiden Kindern Johannes und Blanka unterwegs nach Didrichsburg zu seinem Verbündeten. Verfolgt von einem großen Wolfsrudel, müssen sie noch vor Einbruch der Dunkelheit die Stadt erreichen, wollen sie den Wölfen entkommen.
In den wenigen Seiten zieht Dübell den Leser sofort in die Geschichte und ohne ermüdende Beschreibungen zeichnet er scheint's leicht und nebenbei die Charaktere. So durchschaut die Nonne, die zu der kleinen Gruppe stößt, ebenso wie der Leser, dass Rainald im Grunde gar nicht so kalt und brutal ist wie er wirkt.

Es ist zwar nicht ganz logisch, warum das Wolfsrudel die kleine Gruppe verfolgt, da ihnen doch gerade vor kurzem ein Pferd zum Opfer fiel und sogar noch ein zweites darauf wartet verspeist zu werden. So ein Pferd, meint man, müsste doch auch ein großes Wolfsrudel satt werden lassen. Aber der Leitwolf ist auch kein gewöhnlicher Wolf und so darf man gespannt sein, wie die Geschichte weitergeht und welche Überraschungen noch auf den Leser warten.


L'Oréal Lash Architect Mascara
L'Oréal Lash Architect Mascara
Preis: EUR 10,80 - EUR 19,99

6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ein totaler Missgriff, 29. März 2011
Rezension bezieht sich auf: L'Oréal Lash Architect Mascara (Badartikel)
Brauchte dringend eine neue Wimpertusche und nach langem Überlegen wählte ich L'Oréal Lash Architect Mascara.
Auftragen lässt sich die Wimperntusche sehr angenehm und ich hatte weder Probleme mit "Fliegenfüsschen" noch, dass sie klumpte. Nach 2 Mal auftragen ist das Ergebnis wirklich gut!
Aber!! Es dauert nicht lange und man hat unter den Augen dunkle Schatten! Obwohl ich stets gut grundiere (und ja nicht das erste Mal Wimpertusche verwende) passiert es immer wieder. Wenn man die "Schatten" (verwischte Wimperntusche) mit einem Wattestäbchen entfernt, dauert es nicht lange bis dasselbe wieder ist. Egal wie sehr man aufpasst, es sieht nach einiger Zeit immer schlampig aufgetragen aus und wirkt dadurch auch älter.
Für mich ist diese Wimperntusche "durchgefallen" und ich verwende sie auch nicht mehr weiter.
Für diesen Preis gibt es wesentlich bessere Produkte!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 27, 2012 7:26 PM MEST


Set: nachteule + 3 Ersatzbatterien (Sie sparen gegenüber dem Einzelkauf)
Set: nachteule + 3 Ersatzbatterien (Sie sparen gegenüber dem Einzelkauf)
Wird angeboten von Bücherwurm-24
Preis: EUR 23,80

5 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen und nun passt die Eule auf auf Brillen mit breiterem Bügel!, 28. November 2010
Ein Lob an den Hersteller! Warum? Dazu muss ich kurz etwas ausholen:
Vor einigen Monaten bestellte ich mir die Nachteule, um mir weitere nächtliche Ehekriege zu ersparen, wenn ich bis um 2 Uhr früh lese und mein Mann ins Land der Träume reisen möchte. Nun gut, ich bekam (mit ein paar Problemen) das Lämpchen und probierte dies sofort aus. Und da happerte es schon! Der Clip zum Befestigen am Brillenbügel war für meine Brille einfach zu klein. Die Eule war für feine Metallbrillen gedacht, bei denen die Bügel um einiges dünner sind als bei meinen etwas poppigeren Kunststoffbrillen. Na toll, da kauf ich mir das doch nicht billige Ding und dann muss ich stets aufpassen, dass mir die Eule nicht davon hüpft!
Habe mich schon über die nicht recht funktionierende Lieferung geärgert und nun hält das Vieh nicht mal auf meiner Brille! So verfasste ich eine negative Rezension, in der ich genau beschrieb, warum ich von dem Produkt so enttäuscht war.
Kurz darauf kontaktierte mich die Firma Leuchtkraft GmbH und ersuchte mich höflich, ob ich nicht bereit wäre die Rezension zu löschen. Sie versprechen auch, dass sie sich bemühen, den Clip der Eule so zu ändern, dass er auf jeder Brille befestigt werden kann. Na ja, dachte ich, kein Problem, denn negative Rezensionen sind natürlich kein Renommee für eine Firma und ich brech mir keinen Zacken aus der Krone, wenn ich die Bewertung rausnehme. Der Hersteller versprach mir auch, dass ich sofort eine Eule bekäme, wenn das Problem mit dem Clip behoben sei. Nettes Angebot, dachte ich, aber bestimmt nur heiße Luft...

Und dann kam schon 8 Wochen später die äußerst freudige und positive Überraschung!! Ich bekam eine Nachteule mit einem geänderten Clip, so dass diese nun auch auf meine Brille passt! Leuchtkraft hat ihr Versprechen also wahr gemacht! So kann ich nun jeden Tag Nächtens lesen und meine Ehe ist auch gerettet ;-)
Das kleine Ding gibt absolut gutes Licht, was man sich angesichts der (kleinen) Größe schwer vorstellen kann. Die Batterien halten sehr lange und die Eule ist wirklich qualitativ so hochwertig gebaut (was auch den Preis rechtfertigt), dass man bei Batteriewechsel keine Bedenken haben muss, dass etwas bricht.

Da ich keine Scheu habe, konstruktive negative Kritiken zu verfassen, bin ich der Meinung, dass auch Positives ebenso erwähnt sein soll. Mich hat es sehr gefreut, dass der Hersteller das Problem mit dem Clip sofort als Anregung für eine Änderung aufgenommen und vor allem umgesetzt hat!!
In so einem Fall gebühren wahrlich 5 Sterne!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 16, 2010 5:05 PM CET


Das finstere Tal: Roman
Das finstere Tal: Roman
von Thomas Willmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,80

16 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen äußert subtile Erzählung mit praller, bildhafter Sprache!, 22. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Das finstere Tal: Roman (Gebundene Ausgabe)
Mit einem vollbepackten Maultier wandert ein Mann über einen schmalen Bergpfad in ein von der übrigen Menschheit vergessenes Hochtal. Die Bewohner des im Tal gelegenen Dorfes - mitsamt den umliegenden Höfen zählt man gut zwei Dutzend Häuser - empfangen den Fremden mürrisch und voller Misstrauen. Der Fremde will eine Bleibe über den Winter, um zu malen, und erst nachdem er dem anscheinenden Führer des Dorfes zeigt, dass er in der Lage ist, gut dafür zu bezahlen, gewährt man ihm gönnerhaft das Bleiben. Als bald darauf zwei schwere Unfälle passieren, scheint's, als habe das Böse Einzug ins Tal gehalten...

Ein Debütroman von Thomas Willmann. Ein historischer Roman - oder doch eher ein Heimatroman? in Westernmanier? Ein Buch mit gerade mal gut 300 Seiten. Was darf man von einem Buch erwarten, dessen Schauplatz ein abgelegenes Bergdorf mit feindseligen Bewohnern ohne Lachen, ohne Humor, ohne Freude und ohne Zukunft ist? Man muss sich überraschen lassen und zweifelsohne - man wird überrascht!

Der Autor versteht es, aus der Fülle seines brillanten sprachlichen Kosmos gezielt und pointiert Sätze zu kreieren, die ohne Schnörkel eine geballt dichte und bedrängte Atmosphäre schaffen. Der Leser gerät schon nach wenigen Zeilen in einen unerbittlichen Sog, der ihn stets weiter in die Geschichte zieht und ihn nicht mehr loslässt.

Greider, der Fremde, wird nur von der Gaderin, einer Witwe, die ihm Unterkunft gewährt, und ihrer Tochter Luzi richtig wahrgenommen und akzeptiert, und so meidet er möglichst alle anderen Bewohner des Tals, um Konfrontationen aus dem Weg zu gehen. Thomas Willmann zeichnet das ganze Geschehen, die tägliche schwere Arbeit, die Aufgabe jedes Einzelnen und auch die grausig schweren Unfälle, die passieren, beinhart realistisch, aber niemals reißerisch oder effektheischend.

Es scheint, als bediene sich der Autor einer unerkennbaren Macht, sich im Kopf des Lesers zu platzieren und ihm die Gedanken und Gefühle der Figuren zuzuflüstern. Seine Protagonisten und Darsteller lässt er ohne viele Worte agieren. Man meint, einer Begegnung zweier unterschiedlicher Welten zuzusehen, die sich zögernd aufeinander zubewegen, sich umkreisen, aber niemals treffen. Detailverliebt, akribisch und in impressionistischem Kolorit malt Willmann den Vorspann zum Hauptfilm.

Mit dem einsamen Hochtal als Bühne spürt der Leser beinah körperlich die Beklemmung, die Einsamkeit und das Lauern der unbegreiflichen Gefahr im Hintergrund. Wirkt zuerst alles gemächlich träge und auch auf eine düstere Art idyllisch impressionistisch, so weiß man dennoch, dass dieser stille Friede nicht von Dauer sein kann.

Auf einmal wechseln Schauplatz und Zeit. Abrupt und ohne jede Vorwarnung und Einführung wohnt man plötzlich einer schier unglaublichen Handlung bei, die einem nicht nur den Atem stocken, sondern direkt das Blut in den Adern gefrieren lässt. Mit einem kräftigen Ruck zieht der Autor plötzlich das Tempo an und der Leser wird förmlich hineinkatapultiert in eine unfassbare und unbegreifliche Welt menschlicher Abgründe. Wie in einem Film spulen sich plötzlich die Ereignisse ab und man weiß, man müsste nur den Knopf der Fernbedienung drücken, um dem unglaublich brutalen und sadistischen Treiben zu entkommen - aber man tut es nicht. Kann es nicht.

Willmann hat eine Falle gestellt, aus der es kein Entrinnen gibt. Intelligent, raffiniert und doch so still, hat er auf äußerst subtile Weise die Augen des Lesers in sein Buch gebannt, in dem der unglaubliche Film nun immer schneller abläuft. Und obwohl man ahnt, dass es für das eigene Gemüt schwer wird dies zu ertragen und sich dies einbrennen wird in das Gedächtnis, ertappt man sich dabei, wie man sich selbst belügt. Noch eine Seite, nur noch eine Seite, dieses Kapitel noch, diesen Absatz...

Und ganz plötzlich beginnt man zu verstehen, setzen sich all die kleinen Puzzleteile zusammen, begreift man Greiders Handeln, und mit einem Geistesblitz offenbart sich, was man eigentlich schon zu Beginn hätte ahnen müssen - wer Greider eigentlich ist. Und bevor es zum Showdown kommt, begreift der Leser die ganze Inszenierung, und die Grausamkeit des folgenden Geschehens erscheint einem nur mehr als notwendig und gerecht.

Eine perfekte Komposition sozialer Machtspiele, beleuchtet aus einer psychologischen Position, die beim Autor emotionale Intelligenz und immense Empathie voraussetzt. Willmann wird seinen Schutzheiligen mit jeder Szene gerecht. Ein Buch, so ungewöhnlich, so wuchtig und so sprach- und bildgewaltig in kaleidoskopischer Farbbrillanz, das seinesgleichen sucht. Ein Roman, dessen Geschichte noch lange nachwirkt und zweifelsfrei beim Leser das Bedürfnis wachruft, mehr von dem Autor lesen zu wollen.
Kommentar Kommentare (14) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 12, 2014 10:38 PM CET


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