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Rezensionen verfasst von
Musikfreund-08/15

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Blank & Jones Present So80s (So Eighties) 8: (Deluxe Box)
Blank & Jones Present So80s (So Eighties) 8: (Deluxe Box)
Preis: EUR 18,98

4.0 von 5 Sternen Auswahl leider etwas zu regulär, 5. Juli 2014
Grundsätzlich ersteinmal großes Lob für die gelungene Aufbereitung der Compilation, d.h. für 34 ungekürzte, teils bisher unveröffentlichte Tracks als Extended-Version bzw. Remix in guter Soundqualität (auffällig hohe Dynamic-Range-Werte).
Leider finde ich den Fokus zu stark eingeengt auf regulären, grundsoliden Pop. Etwas böser formuliert: Es geht hier um die eher kommerzielle Musik aus den 80ern. D.h. die Vielfalt der Musik der 80er Jahre wird in keinster Weise widergespiegelt. In den 80'er haben eine Vielzahl weiterer Musikstile existiert, die gut auf dieser Compilation aufgehoben gewesen wären z.B. Acid-House/Chicago-House (z.B. Marshall Jefferson, Frankie Knuckles), Hip-Hop (z.B. Grandmaster Flash), P-Funk/Electro-Funk (z.B. George Clinton, Africa Bambaataa), Soul (z.B. Soul II Soul, Inner Life), Fusion (z.B. Weather Report). Das hätte sicher die eine oder andere Entdeckung für den Hörer mit sich gebracht.
Das geht grundsätzlich schon in Ordnung, dass der Compiler einen thematischen Schwerpunkt setzt und die Auswahl anhand seines persönlichen Geschmacks bzw. seiner vorhandenen Kenntnisse trifft. Darauf hinzuweisen, sollte Anliegen meiner Rezension sein.


1001 Alben: Musik, die Sie hören sollten, bevor das Leben vorbei ist
1001 Alben: Musik, die Sie hören sollten, bevor das Leben vorbei ist
von Michael Lydon
  Broschiert

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Adäquater Überblick über wichtige Pop-Alben seit 1955, 8. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist vermutlich ermüdend, auf die vielen nicht berücksichtigten Alben hinzuweisen, die man selbst als hörenswert erachtet hätte. Ich tue es trotzdem. Insgesamt betrachtet, muss man den Autoren attestieren, sich darum zu bemühen, dem Leser einen breiten Überblick über die verschiedenen Ausprägungen der Pop-Musik (Rock, elektronische Musik, Funk/Soul, Hip-Hop) zu bieten. Für Menschen, die gerade damit beginnen, sich mit Pop-Musik früherer Jahre und Jahrzehnte zu beschäftigen, bietet das Buch somit sicher einige interessante Anregungen. Viele Empfehlungen gehen durchaus in Ordnung (z.B. "Felt Mountain" von Goldfrapp - schön, dass man daran gedacht hat). Seltsame Modeerscheinungen (z.B. Euro-Dance, Boygroups u.ä.) wurden zum Glück ausgeklammert. Es hätte also schlimmer kommen können.

Schwieriger wird es bei Musikstilen, die an der Peripherie der Pop-Musik verortet werden müssen. Jazz wird beispielsweise quasi nur als Wegbereiter der Pop-Musik gewürdigt - es wird suggeriert, dass diese Musik nach 1970 nichts sinnvolles mehr beigetragen habe. Platz wäre sicher noch genug für das eine oder andere Jazz-Album vorhanden gewesen, immerhin haben es z.B. auch Bon Jovi, Tupac und unzählige Alben von David Bowie in das Buch geschafft.

Genug gemosert. Welche Alben sollten aus meiner Sicht unbedingt in die nächste Auflage von "1001 Alben" mit aufgenommen werden?
Pat Metheny Group - Offramp (1982)
Anouar Brahem - Le Voyage De Sahar (2006)
Bill Frisell - Nashville (1997)
Dave Holland Quintet - Prime Directive (1999)
Terry Callier - What Color Is Love (1972)
Zero 7 - Simple Things (2001)
Laika - Good Looking Blues (2000)
Nils Petter Molvaer - Khmer (1997)
Oregon - Oregon (1983)
Massive Attack - Mezzanine (1998)
Steve Reich - Music for 18 Musicians (verschiedene Aufnahmezeitpunkte)
Dave Pike Set - Noisy Silence-Gentle Noise (1969)
Terry Riley - A Rainbow In Curved Air (1969)
Donald Byrd - Free Form (1961)
Autechre - Amber (1994)
Tosca - Suzuki (2000)
Pharoah Sanders - Thembi (1971)


Heart of the Matter
Heart of the Matter
Preis: EUR 16,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider etwas banal, 2. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Heart of the Matter (Audio CD)
Ich kann den verhaltenen Bewertungen im Wesentlichen zustimmen. Ich finde die CD nett, aber auch recht überraschungsarm, ohne Ecken und Kanten.
Besonders enttäuscht war ich jedoch von der Live-Aufführung. Im März 2013 war Wolfgang Haffner zusammen mit seinem Quartett in Nürnberg aufgetreten. Die erste Hälfte des Konzerts wurde von Bugge Wesseltofts Kollegen vom Label Jazzland bestritten. Mit von der Partie waren Mari Kvien Brunvoll (Gesang, Loops), Hakon Kornstad (Saxophon, Loops) und das Ola Kvernberg Trio (Violine, Bass, Schlagzeug). Was diese Musiker abgezogen hatten, war in jeder Hinsicht überzeugend. Ausgebufft und ideenreich – bei gleichzeitig bescheidenem und fast schüchternem Habitus der Musiker.
Der Auftritt des Wolfgang Haffner Quartetts in der zweiten Hälfte war dagegen eine Enttäuschung: stupide, spannungsarme Musik. Eine Schlagzeug-Performance auf brachialem aber banalem Niveau. Wolfgang Haffner hat sich dafür wie ein König feiern lassen, doch sein martialischer Gestus stand in keinem Verhältnis zu dem Gebotenen. Gegenüber Erik Nylander, dem Schlagzeuger des Ola Kvernberg Trios, sah Wolfgang Haffner aus wie ein Schüler.

Ich will an dieser Stelle keine Rezension über das Konzert schreiben. Die Studioaufnahme, die man hier kaufen kann, ist ohnehin besser, als das, was ich auf dem Konzert erlebt habe. Dieses Album ist vermutlich auch besser, als das meiste, was sonst im Radio läuft – gar keine Frage. Aber warum liefert jemand, der als einer der besten Schlagzeuger gilt, derart uninspirierte Musik ab? Wolfgang Haffner hat auf dem Konzert davon gesprochen, dass der Musikmarkt (d.h. der Absatz von CDs) zusammengebrochen sei. Kann die Anbiederung an den Massengeschmack als Weg aus der Krise angesehen werden? Diese Frage ist vermutlich nicht leicht zu beantworten. Ich denke aber, dass es einen Weg gibt, um Originalität und Innovationsfreudigkeit mit Massenkompatibilität zu verbinden. Das demonstrieren jedenfalls die Vertreter des Labels "Jazzland" auf eindrucksvolle Weise.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 26, 2013 12:24 PM MEST


Back to the Old Skool
Back to the Old Skool
Wird angeboten von mario-mariani
Preis: EUR 22,90

1.0 von 5 Sternen Unbrauchbar, 17. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Back to the Old Skool (Audio CD)
Die Trackauswahl ist hervorragend. Leider sind die Tracks teilweise gekürzt / ineinandergemischt. Für Sammler rarer Tracks ist die CD daher völlig ungeeignet. Wem das nichts ausmacht, kann allerdings ohne Bedenken zugreifen. Als Alternative ist mir nur die (leider inzwischen schwer erhältliche) "Back To Love"-Reihe bekannt.


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