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Rezensionen verfasst von
D. Schlüter
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   

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Kopp 227620016  Powerversal Steckdosenleiste 1+2+2x2-fach, mit Master-Slave mit Geräteschutz-Überspannungsfilter Safetronic
Kopp 227620016 Powerversal Steckdosenleiste 1+2+2x2-fach, mit Master-Slave mit Geräteschutz-Überspannungsfilter Safetronic
Wird angeboten von Voelkner
Preis: EUR 75,80

4.0 von 5 Sternen Steckdosenleiste von Kopp - (zu) teuer, aber gut!, 27. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Steckdosenleiste von Kopp - (zu) teuer, aber gut!

Mit zunehmender Anzahl von kleinen Elektrogeräten wächst auch der Bedarf alle wohl organisiert an einer Steckdosenleiste unterzubringen.
Generell ist dies auch kein Problem, allerdings treten bei mir immer öfter 2 Effekte in den Vordergrund.

1. Einschaltströme. Mit gestiegener Anzahl von Elektrogeräten bereiten mir hohe Einschaltströme, wie sie etwa von den Trafos in Verstärkern und Subwoofern verursacht werden, zunehmend Probleme. Dies äußerte sich bei mir darin, dass beim Anschalten herkömmlicher Leisten über Funk oder Kippschalter die Sicherung herausfliegt. Nur des sequentielle Anschalten brachte Hilfe, ist aber nicht praktikabel.

2. Der sinkende Standby-Verbrauch. Eines der wenigen sinnvollen Dinge, die die EU bislang zustande gebracht hat ist die deutliche Senkung der
Standbyverbräuche. Egal ob Fernseher oder Verstärker, wir erreichen mitlerweile Werte von 0,1 - 0,5Watt die das Trennen vom Netz fast überflüssig machen. Kurioserweise verbrauchen mitunter die Funksteckdosen mehr Strom als die eigentlichen Geräte die aufgrund von Stromsparzielen angeschlossen wurden.

Deshalb brauchte ich eine Hybridleiste. Eine Steckdosenleiste die über Permanent-Steckdosen verfügt sowie eine praktische Master-Slave Schaltung für Power-On-Szenarios.

Zunächst ein paar technische Dinge die hier nur unzureichend in der Artikelbeschreibung aufgelistet werden (Angaben ohne Gewähr):

- robust
- bruchfest
- schlagfest
- anschraubbar durch 4-Punkt-Befestigung
- wiederanschließbare Zuleitung
- Knickschutz für Zuleitung
- Zuleitungslänge 1,4m , H05VV-F3G 1,5mm²
- angespritzter Schuko-Stecker 90° abgewinkelt
- Schuko-Dosentöpfe mit erhöhtem Berührungsschutz
- 90° gedrehte Schuko-Dosentöpfe
- Abstand der Steckdosen voneinander: 65mm
- Master-Slave Funktion mit einstellbarer Schaltschwelle
- eingebauter Geräteschutz-Überspannungsfilter "Safetronic"
- Farbliche Schalterzuordnung zu den Steckdosengruppen

- LxBxH: 677,6mm x71mm x 58,3mm
- IP20 Gerät zur Verwendung in Räumen
- Einschaltschwelle: ca. 7W bis 70W
- Schalthysterese: ca. 15%
- max. Schaltstrom: 20A/ 20ms (1.000W Glühlampenlast)
- max. 3.600W
- µ 16A 250V ~
- 1polige Abschaltung
- LED (rot) Anzeige
- Steckdosentopf MASTER: rot
- Steckdosentopf SLAVE: schwarz
- Verlustleistung Pv < 1W (Standby)

2x2 schaltbare Steckdosen

- 2x2 poliger Schalter (beleuchtet und farblich zu den Steckdosen zugeordnet)
- Gruppenschaltung von 2x2 Schutzkontakt- Steckdosen
- 2 Steckdosentöpfe: weiß
- 2 Steckdosentöpfe: schwarz
- 16A 250V ~
- max. 3.600Watt

Geräteschutz-Überspannungsfilter "Safetronic"

- höchste Dauerspannung Uc = 255 VAC
- SPD - Typ 3
- Uoc = 6kV
- Schutzpegel Up = < 1,5 kV
- max. Vorsicherung Vs = C/B 16A
- Kurzschlußfestigkeit Ip = 6kA
- TOV Charakteristik UT = 442 V, tT = 5 sec.
- ONE Port
- Temperaturbegrenzung: 102°C

_____________________
Zum eigentlichen Aufbau:

Die Steckdosenleiste kommt in einem normalen Karton der alle wichtigen technischen Daten auflistet. Beiliegend eine Bedienungsanleitung sowie die Möglichkeit auf der Herstellerseite an alle Informationen zu kommen. Die Anleitung ist u.A. in deutsch.

Die Steckdosenleiste macht einen soliden und äußerst widerstandsfähigen Eindruck. Nichts wackelt, nichts macht den Eindruck schnell
kaputtzugehen. Die Steckdosentöpfe sitzen fest und lassen sich gut nutzen. Im Vergleich zu billigen Baumarktsteckerleisten gehen hier die
Stecker etwas schwerer rein, dies führe ich allerdings auf die "Kindersicherung" zurück. Die Stecker sind aber immer noch problemlos nutzbar
ohne dass man stark drücken oder ziehen muss um die Stecker wieder zu entfernen.

Die Unterteilung der Funktionsgruppen ist farblich direkt erkennbar und der Poti zum Verstellen der Schaltschwelle ist gut zugänglich auf der Netzanschluss-Seite. Hier sind auch die Status-LEDs angebracht.

Bislang hat das Relais der Master-Slave Steckerleiste immer problemlos funktioniert und tut dies auch mit einem deutlich hörbaren Geräusch. Da ich bereits seit vielen Jahren eine andere Kopp-Master-Slave Leiste nutze gehe ich auch hier von einer langjährigen Qualität ohne geplante
Obsoleszenz aus, wie sie bei vielen Leisten der 20€ Klasse wohl auftritt.

Insgesamt vergebe ich der Leiste allerdings nur 4 Sterne:

Warum?

1. Der Preis
Es tut mir leid, aber diese Leiste ist meines Erachtens einfach überteuert. Der Kauf erfolgte eigentlich nur aus Mangel an hochwertigen
Alternativen. Ich sehe bei Steckdosenleisten weder einen hohen Entwicklungsaufwand noch immense Materialkosten die den Preis von z.T. 70€ und mehr rechtfertigen. In der Regel liegen zwischen mäßiger und qualitativ guter Elektronik nur Cent-Beträge. Insbesondere bei Schaltern oder
Relais.

2. Die Materialanmutung (nicht Qualität); schwer zu beschreiben.... Die Leiste ist solide und hochwertig verarbeitet, aber die Materialien hätten dennoch besser gewählt sein können. Die Leiste nennt sich selbst Office-Steckdosenleiste. Dies legt, zusammen mit den Kippschaltern, nahe, dass man diese Leiste entweder in Schalt-Reichweite liegen hat und oder sogar permanent sichtbar verbaut. Da hätte ich mir angesichts der
70€ schon gewünscht, wenn höherwertige Materialien, wie etwa Aluminium für das Gehäuse verwendet wird. Empfindlicher wäre es auf keinen Fall, denn auch auf dem silbernen Kunststoff sind sehr schnell Kratzer sichtbar.

3. Fehlendes Kabelmanagement. Es wäre eigentlich ein Leichtes gewesen diese Steckdosenleiste mit einer Kabelführung, einem Kabelmanagement auszustatten. Sei es, dass man es einfach um die Leiste aufwickeln kann oder der Hersteller sich mit abnehmbaren Kaltgerätesteckern die Möglichkeit für den Kunden offenlässt eine Zuleitungslänge nach Wahl anzuschließen. Natürlich ist das Jammern auf hohem Nivau, aber dies darf auch bei diesem Preis erlaubt sein. Indirekt kann aber bei einem Stecker-Defekt die Zuleitung abmontiert und getauscht werden. Einem Laien rate ich hiervon allerdings dringend ab.

4. Die Schaltschwelle von min. 7Watt wird in naher Zukunft kritisch werden. Häufig ist bei einer Office-Leiste der PC das Master Gerät. Moderne
Notebooks kratzen aber bereits heute an der 10Watt Grenze, wenn diese im Alltagsbetrieb vor sich hindümpeln. Dies könnte bald zu Problemen
führen wenn diese nur bei Last über 7Watt kommen.

_____
Fazit:

Insgesamt ist die Kopp-Leiste ein äußerst robustes Stück Technik mit einer seltenen Mischung aus Permanent-Steckdose und Master-Slave Schaltung. Ich beispielsweise nutze den TV als Master Gerät welches den Phono-Vorverstärker sowie den Media-Player mit ansteuert. Permanent am Netz bleiben der Subwoofer (0,5W Standby), der AV/Receiver (0,5W Standby) sowie die Fritzbox zur Netzwerk/WLAN-Versorgung.

Ich gehe davon aus, dass man mit dem Gerät viele Jahre Spaß haben wird, der Preis hierfür ist allerdings wirklich gesalzen. Dennoch bin ich im
Zweifel eher bereit ein paar Euro mehr auszugeben und im Wesentlichen das zu bekommen was ich erwarte statt mir eine Billig-Leiste zu kaufen die evtl. überlastet oder mir durch eine verrückt-spielende Master-Slave Schaltung die Geräte kaputtmacht.
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MANN Filter, Innenraumluft CUK 6724
MANN Filter, Innenraumluft CUK 6724
Wird angeboten von PartsRunner GmbH
Preis: EUR 30,70

5.0 von 5 Sternen Gutes Produkt zu einem fairen Preis, 23. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zum Filter selbst gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Ich habe optisch keine Veränderung zu meinem bislang mit BMW Logo "verteuerten" Filter gesehen. Filterfläche, Filteranordnung, alles identisch.

Der Filter kommt in einem Pappkarton und ist zudem mit einer bebilderten Anleitung versehen die beschreibt, wie der Filter einzusetzen ist. Allerdings sind die Bilder etwas dunkel geraten. Wer sich nicht sicher ist, kann aber bei Youtube sehr schöne Videos finden wie man den Innenraumfilter wechselt. Eigentlich eine Sache von 1-2 Minuten, es werden lediglich 3 Bajonettschrauben gelößt, die Abdeckung entfernt und der Filter ausgetauscht. Ein falsches Einsetzen ist eigentlich nicht möglich bzw. man orientiert sich einfach an der Wölbung des bislang eingesetzten Filters.

Der MANN Filter ist passgenau und konnte problemlos eingesetzt werden. Ich empfehle aber nach Entfernen des alten Filters den Filterkasten mit einem nassen Lappen und etwas Spülmittel zu reinigen, jedenfalls kam bei mir noch eine Menge Dreck zusammen.

Der neue Filter macht genau das, was er soll, er funktioniert unauffällig. Ich konnte auch nach direkter Installation keinerlei Innenraumgerüche (durch den Filter selbst verursacht) feststellen. Auch ansonsten denke ich, wird er sich nicht vom BMW Filter unterscheiden. Meist kauft BMW ohnehin nur von 2-3 Herstellern zu. Es kann also gut sein, dass auch vorher ein umgelabelter Mann Filter verbaut war.

Angesichts der guten Passform, der sauberen Verarbeitung, der beiligenden Dokumentation und des geringeren Preises gegenüber dem Original gibt es von mir volle Kaufempfehlung.


Fire TV Stick
Fire TV Stick
Preis: EUR 39,00

2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Fire TV Stick - benötigt man mehr?, 16. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fire TV Stick (Elektronik)
Zugegeben, die Tatsache, dass Amazon einen FireTV STICK herausbringt, hat mich etwas überrascht. War doch die FireTV (BOX) für mich schon ein gelungerner Wurf zu einem durchaus akzeptablen Preis. Dann aber die Meldung, dass der FireTV Stick zu wirklich günstigen Konditionen vorbestellt werden kann, ähnlich wie damals bei der Box. Schon aus purer Neugierde lag das Stück Technik wenig später im Warenkorb. Heute ist es endlich so weit. Der Stick liegt im Postkasten.

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Verpackung / Äußeres:

Schon die normale Box, welche ja auch gleichzeitig als eine Art Spielekonsole verkauft wird, ist nicht sonderlich groß. Was aber inzwischen mit Geräten wie Chromecast oder auch jetzt dem FireTV Stick passiert ist, hätte man vor ein paar Jahren für unmöglich gehalten. Der Stick ist selbst kaum größer als ein zu wuchtig geratener USB Stick, beinhaltet aber einen Dual Core Prozessor mit 1GB RAM und 8GB Speicherplatz. Neben dem obligatorischen HDMI Port gibt es zwei Dualband-Antennen fürs WLAN (im Gehäuse verborgen) sowie Bluetooth 3.0.

Zusätzlich gibt es in der Verpackung eine Fernbedienung (dazu später mehr) sowie ein USB Kabel samt Netzteil. 2 Batterien liegen der Fernbedienung bei, eine Kurzanleitung rundet das Gesamtpaket ab. Aufgrund der Vielzahl von möglichen TV Setups bzw. deren Verkabelungsunterschieden hat Amazon auch hier wohl auf eine beiliegende HDMI-Stippe verzichtet. Dies ist aber nicht weiter tragisch, denn jeder kann sich selbst für wenig Geld ein passendes HDMI Kabel bestellen. Dafür erhält der Anwender eine HDMI Kupplung die es ermöglicht den FireTV Stick auch dann hinter dem Fernseher anzubringen, wenn es platztechnisch (z.B. aufgrund einer Wandmontage) hinten eng zugeht.

Die Fernbedienung des Sticks ist stark dem der FTVBox angelehnt. Sie besitzt abgerundete Ecken und liegt gut in der Hand. Ein Knopf für die durch die Fire TV Box bekannte Sprachsuche existiert hingegen nicht. Auch wirkt die Bedienung im direkten Vergleich weniger wertig und scheint aus einem etwas einfacherern Kunststoff gemacht zu sein. Ich hatte allerdings schon deutlich schlechtere Fernbedienungen in der Hand.

Auch der Stick selbst verzichtet auf pompöses Hochglanz-Plastik sondern kommt mattgrau daher. Das ist deshalb sehr erfreulich, verhindert es doch, dass man sofort Staub sieht oder Fingerabdrücke. Auch passt sich der Stick damit farblich sehr gut an meine Fernseh-Rückwand an, sodass man kaum wahrnimmt, dass der Fernseher um eine fast vollwertige Multimedia-Zentrale erweitert wurde.

__________
Installation:

Für mich neben Apple eine ganz große Stärke des Amazon Konzerns. Selbst Laien dürften damit nicht überfordert sein, sowohl was die Hardware als auch die Software angeht. Zunächst wird der Stick in den nächsten, freien, HDMI Port gesteckt. Dann wird der Stick über USB mit Strom versorgt. Hier gibt es zwei Möglichkeiten; entweder, man besitzt einen Fernseher mit naheliegenden USB Ports, sodass man diese (max. Spannungsversorgung beachten!) für den Betrieb nutzen kann, oder man verwendetet das beiliegende Netzteil und nutzt dieses zur Spannungsversorgung. Erste Möglichkeit bietet den netten Vorteil, dass der Stick automatisch abschaltet, sobald der TV ausgeschaltet ist.

Mehr ist zur Installation auch nicht zu sagen. Es erfolgt der erste Start, der das NOTWENDIGE Amazon-Konto erfragt. Ist hier das Passwort eingetippt und das WLAN konfiguriert, befindet man sich nach dem automatisch startenden Einführungsvideo, welches die Basisfunktionen erläutert, bereits im Menü.

Vielleicht sei an dieser Stelle noch angemerkt, dass insbesondere die Direktanschluss-Option des Sticks am HDMI Port des Fernsehers bei vielen Anwendern problematisch werden kann. Zwar erhält man über HDMI "glasklaren", digitalen Sound, die wenigsten TVs leiten diesen allerdings in Surround Format an zuästzlich angeschlossene AV-Receiver weiter. Dies bedeutet, dass man mit einer derartigen Konfiguration in vielen Fällen bei Stereo verbleibt. Einen digitalen Toslink Ausgang zum Anschluss an den Receiver gibt es nicht. Einzige mögliche Abhilfe..., der Stick wird an einen AV-Receiver mit HDMI Eingängen angeschlossen, der in der Lage ist das Ton-Signal abzugreifen und das Bild an den TV weiterzuleiten; also quasi der umgekehrte Signalweg.

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Menü und Bedienbarkeit:

Das Menü entspricht quasi dem der FireTV Box. Obwohl die Leistung des Sticks im Gegensatz zur Box reduziert wurde, merkt man es dem Stick nicht wirklich an. Subjektiv laufen die Menüs ein klein wenig ruckeliger, sind aber weit davon entfernt unbedienbar zu sein. Der Filmaufruf klappt völlig problemlos und läuft auch, genau wie bei der Box, sauber durch.

Auch hier gibt es neben der großen Anzahl von Filmen und Serien noch die App-Rubrik die vielleicht Anwendungen enthält, die den Dual Core dann doch etwas mehr fordern könnten, ich denke hier an Youtube etc. Hierzu habe ich aber noch zu wenig Zeit zum Testen gehabt. Auf den reinen Amazon-Video Inhalt reduziert sehe ich keinen Grund eine deutlich teurere Box zu kaufen.

Aber auch losgelößt davon bietet das Amazon Portfolio eine Vielzahl von spannenden Apps, wie etwa Spotify, Netflix oder Plex. Etwas überflüssig finde ich allerdings die Spiele-Sektion. Hier ist das FireTV Box Konzept mitsamt des Quad-Cores und des optionalen Gamepads wohl die bessere Variante. Letzteres lässt sich aber, wenn ich das richtig gesehen habe, aber auch mit dem Stick koppeln.

Analog zur Box fällt beim gesamten Punkt Bedienbarkeit auch hier wieder die Fernbedienung ins Auge. Für den veranschlagten Preis ist es schon wirklicher Luxus mit einer beiliegenden Bluetooth Fernbedienung zu arbeiten. Lags sowie Verbindungs/Übertragungsprobleme konnte ich bislang keine feststellen, ein direkter Sichtkontakt, wie er bei dem Stick nunmal selten vorkommt, ist also nicht notwendig. Bei der Inbetriebnahme sollte man aber bitte die Polarität beachten, beide Batterien werden mit gleicher Ausrichtung eingelegt. Ich hätte sie fast aus Gewohnheit verkehrt eingelegt.

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Nicht-Amazon-Welt - Fremdapp XBMC:

Bei der FireTV Box hat es nicht lange gedauert und schon waren die ersten Entwickler dabei die leistungsfähigie Hardware für genau das zu verwenden, was Amazon mit dem eigenen Inhalten macht. Als Mediacenter.

Seit etlichen Jahren führt XBMC bzw. neuerdings KODI die Beliebtheits-Charts an. Eine Installation auf der Box ist mitlerweile sehr sehr simpel geworden und auch auf dem Stick gab es bislang wenig Probleme wenn man sich einmal in den ausländischen Foren umschaut. Näher eingehen auf dieses Thema möchte ich bewusst nicht, denn für mich hat sich an der eigentlichen Grundproblematik bei den Amazon Geräten weder bei der Box noch jetzt beim Stick das Hauptproblem gelöst, nämlich die Formatumschaltung.

Es ist zwar schön zu wissen, dass ich mittels KODI/XBMC direkt auf Netzwerkfreigaben oder UPNP Server zugreifen kann um eigene, nicht Amazon-Inhalte, abzuspielen. Allerdings bringt es nur bedingt etwas, denn eine Formatumschaltung, sprich, Auflösung oder Framerate, findet nicht statt. So bleibt das ausgewählt, was im Menü gesetzt ist. Einen 24p Film auf 50 oder 60Hz zu schauen ist für mich mit permanenten Mikro-Rucklern verbunden und daher als Film-Fan unbrauchbar. Wem das nicht auffällt oder wen es nicht stört... im Netz gibt es eine Vielzahl Tutorials die das Vorgehen näher beschreiben und die Installation funktionierte bei mir völlig problemlos.

_____
Fazit:

Top oder Flopp? Was ist gut, was nicht?

Zunächst einmal würde ich meine Gesamtbewertung in zwei Teile unterteilen. Einmal die reine Amazon Welt mit der Zielgruppe der Amazon-Film und Serienfans. Hier kommt man voll auf seine Kosten. Der Stick ist nicht nur deutlich günstiger als die Box, er ist auch von der Hardware absolut schnell genug um den gleichen Filmgenuss auf den Schirm zu zaubern. Dinge wie Speicherplatz, weniger Cores, weniger RAM spielen hier keine Rolle wenn man das nutzt, wofür Amazon den Stick gebaut hat. Und je tiefer man in der Amazon-Welt verankert ist, desto mehr Vorteile hat man. Sei es der Cloud-Service oder die zentral im Netz abgespeicherten Photos.

In diesem Bereich würde ich 5von5 Sterne vergeben, denn ich denke günstiger kommt man nicht an etwas Vergleichbares. Die Hardware läuft bislang sehr solide und wirkt absolut durchdacht.

Dann gibt es allerdings die Kategorie User, die ein wirkliches, vielleicht Amazon-losgelößtes Mediacenter im Stick sieht. Hier bin ich weniger zufrieden, denn der größte Vorteil, die starke Verflechtung mit Amazon-Services, ist auch der größte Nachteil. Prime Mitgliedschaft gekündigt? Der Stick wird quasi wertlos oder nur noch bedingt nutzbar. Eine Nutzung ohne Amazon? Nicht möglich. Alternative Mediacenter? Nicht richtig unterstützt. Die Hardware würde vermutlich sehr viel hergeben, insbesondere die der FireTV Box. Hier wären es zusammenfassend vielleicht 3 von 5 Sterne.

Insgesamt aber vergebe ich für den Stick 4 von 5 Serne. Nicht nur, dass der Amazon Inhalt genausogut wie auf der Box läuft, der Stick ist zum Einen deutlich günstiger, die Sprachsuche vermisse ich überhaupt nicht, er ist auch deutlich vielseitiger, denn mit der anstehenden Firmware-Aktualisierung und quasi Hot-Spot-Fähigkeit könnte der Stick auch ein perfekter Reisebegleiter für Dienstreisende sein, die zwar im Hotel ein gutes WLAN haben, aber das eigene Filmangebot auf dem Zimmer vermisst haben oder bislang auf einem unhandlichen Notebook oder Tablet schauen mussten. Der Stick kann überallhin mitgenommen werden, eingesteckt, WLAN konfiguriert und schon wird der Hotel-Fernseher mit heimischen Film-Inhalten versorgt. Genial. Auch eine Mitnahme zu Freunden ist kein Problem, da der Installationsaufwand vernachlässigbar ist.

Bauartbedingt fehlt mir allerdings persönlich der Toslink-Anschluss sowie ein USB Port bzw. vielleicht ein Micro-SD Slot der für zusätzliche Inhalte hätte genutzt werden können. Auch sollte man sich der Tatsache bewusst sein, immer weiter in die, zweifellos durchaus gut gemachte, Amazon Welt abzutauchen. Wie weiter oben geschrieben ist eine permanente Prime-Mitgliedschaft eigentlich das A und O für die Nutzung des Sticks. Eine Nutzung ohne einen Amazon-Account ist gar nicht möglich. Jetzt werden viele vielleicht sagen...wieso, ist doch alles halb so schlimm! Aber genau das ist es, was viele bei Apple kritisieren.

Würde ich den Stick wieder kaufen? Ja, denn der Preis ist super und der Stick ist lautlos, unauffällig und absolut mobil. Technisch ist er auf der Höhe der Zeit und er erledigt alles, was er können soll. Bastler oder Freunde eines offenen Systems sind vermutlich mit einem RasberryPi oder Chromecast besser beraten.

______________
Abschließendes:

Diese Rezension ist erst kurz nach Erhalt geschrieben. Viele Dinge stellen sich erst nach etlichen Wochen/Monaten Nutzung heraus. Ich behalte mir deshalb vor die Bewertung nachträglich zu verändern, sollten gravierende Mängel eintreten oder geniale Features nachrücken. Desweiteren werde ich noch Vergleichsphotos machen zwischen Box und Stick sowie den Stromverbrauch des Fire TV Sticks messen. Photos folgen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 17, 2015 10:07 AM MEST


Trolli Sour Strips Cola, 2er Pack (2 x 1.2 kg)
Trolli Sour Strips Cola, 2er Pack (2 x 1.2 kg)
Preis: EUR 11,98

5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, 8. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die hier gezeigten Trolli Sour Strips waren vor einigen Tagen im Amazon Angebot besonders günstig zu haben, da habe ich direkt zugeschlagen. Mich erinnern diese Cola Streifen an meine Kindheit, als man noch für ein paar Pfennige solche Streifen an jeder Ecke kaufen konnte. Am Geschmack hat sich in den ganzen Jahren relativ wenig geändert. Ich glaube diese Produkte werden auf ewig die Nation spalten. Die eine Hälfte findet sie widerlich künstlich und die andere Hälfte isst diese Streifen äußerst gern. Ich gehöre zur zweiten Gruppe.

Egal ob mit der mitgelieferten "Klammer" elegant in den Mund befördert, gerupft, gerollt oder geknüllt, jeder hat seine eigene Technik diese Streifen zu essen. "Sour" sind sie auf jeden Fall, wer also nur Süßes erwartet, sollte bei diesem Produkt etwas vorsichtig sein. Mit 2x1,2KG gibt es jedenfalls genug Nachschub. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass auch 2,4kg sehr schnell schrumpfen können. Preis/Leistung stimmt jedenfalls und es wird sicherlich nicht die letzte Packung gewesen sein, die ich gekauft habe.


adidas Originals ADI RACER LOW G16082 Herren Sneaker
adidas Originals ADI RACER LOW G16082 Herren Sneaker
Preis: EUR 59,90 - EUR 113,79

4.0 von 5 Sternen Etwas klein aber dafür angenehm zu tragen, 1. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin eigentlich kein großer Adidas Schuh Fan. In der Vergangenheit waren die meisten Schuhe dieser Marke für mich einfach zu unbequem. Allerdings muss ich sagen, hat mich das Design der Racer doch begeistern können. Dafür, dass dieser Schuh angeblich so einen Kult Status genießt war ich doch etwas erstaunt, dass ich in allen größeren Schuhgeschäften in Münster keinen Racer habe kaufen können.

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Design:

Die Schuhe selbst kommen relativ zeitlos daher, was mich auch fasziniert hat. Die obligatorischen Streifen sind gut sichtbar, zudem ist das Goodyear Logo leicht geschwungen im vorderen Bereich angebracht. Schwarze Ziernähte sind ebenfalls einige am Schuh zu finden. Der hintere Bereich des Schuhs ist größtenteils weiß gehalten und leider auch sehr empfindlich was Schmutz angeht. Da es aber wohl kein Leder zu sein scheint, kann man dies aber problemlos reinigen.

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Tragekomfort
Ähnlich griffig wie die Goodyear Reifen sind auch diese Schuhe. Selbst auf nassem Untergrund haften die Sohlen wirklich gut. Allerdings gibt es auch hier einen Nachteil. Die Sohle auf der man läuft ist wirklich sehr schmal.Das macht den Schuh zwar leicht, sorgt aber dafür, dass man eigentlich nur auf geradem Boden gut laufen kann. Sobald man z.B. auf Kopfsteinpflaster oder Ähnlichen Untergründen läuft wird es schon etwas holperig. Die Gefahr abzuknicken ist nicht ganz unerheblich.

Wie schon gesagt, die Schuhe sind relativ leicht, daher kann man damit auch sehr mühelos herumlaufen. Zum Stehen sind diese Schuhe aber aufgrund ihrer Sohle nicht so angenehm, hier gibt es einfach deutlich bequemere "Vertreter". Gut finde ich, dass der Schuh es irgendwie schafft nicht zu warm zu werden. Ich schwitze nicht darin und habe auch nach mehreren Stunden des Tragens kein Gefühl ein Feuchtbiotop auszuziehen. Auch riechen die Schuhe nicht streng o.Ä.

Die schlanke Form der Schuhe muss allerdings nicht jedem zusagen, wer eher breitere Füße hat, kann sich vielleicht mit einer bewusst etwas größer gewählten Schuhgröße retten, ansonsten besteht recht schnell Gefahr sich die Zehen zu stauchen. Bei mir passte der Schuh aber von Anfang an wie angegossen und musste nicht einmal eingelaufen werden wie ich es sonst von fast allen Sportschuhen kenne.

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Größe:
Zugegeben, für mich beim Online-Kauf das Hauptproblem und meines Erachtens schon immer ein großes Problem von Adidas gewesen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie man auf derartige Größen kommt. Und damit meine ich nicht die 2/3 oder 1/3 Endung sondern die Tatsache, dass ich einfach für gewöhnlich Schuhgröße 42 (z.B. bei Rieker und vielen Anderen) habe, hier aber bis Größe 43 1/3 gehen musste. Das ist aber schon durch die vielen hilfreichen Rezensionen hier vor Kauf herauszufinden gewesen. Ich sehe hier Handlungsbedarf bei Adidas.

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Sonstiges:
Eigentlich gibt es nicht mehr viel zu sagen. Mir erscheint der vordere Teil des Schuhs ziemlich empfindlich. Nicht was Verschmutzungsgefahr o.Ä. angeht, sondern das Material wirkt hier deutlich dünner. Ich könnte mir vorstellen, dass es hier zuerst reißen wird, was ich nicht hoffe. Ansonsten ein wirklich stylischer, zeitloser Schuh mit einem nach Außen deutlich zu sehenden Bekenntnis zur Marke.

Würde ich den Schuh wieder kaufen? Ja, weil mich die Geschichte und der Ursprung dieses Modells fasziniert hat, er erschwinglich ist und man sowohl im Sommer, mit Jeans, ja.. vielleicht auch sogar mit Anzug eine sportliche Figur damit macht.


6 x 1 L Isopropanol 99,9%
6 x 1 L Isopropanol 99,9%
Wird angeboten von Höfer Chemie GmbH
Preis: EUR 19,95

5.0 von 5 Sternen Preis / Leistung stimmen, 1. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 6 x 1 L Isopropanol 99,9%
Mein Bedarf an Isopropanol ist gering, aber beständig. Ich nutze es primär als Reinigungsmittel. Die hier bestellten 6 x 1L kamen gut verpackt an und sind einfach deutlich besser zu handhaben als die riesigen und klotzigen 5L Kanister.

Ich benutze Isopropanol hauptsächlich für die Reinigung meiner Schallplatten. Verdünnt zu 50% mit destiliertem Wasser kann man damit hervorragende Reinigungsergebnisse erzielen. Zudem trocknet die Flüssigkeit sehr schnell weg und hinterlässt keine Streifen/Ränder/Rückstände. Die 1Liter Flasche ist, wie gesagt, einfach bei der Dosierung viel angenehmer zu nutzen.

Die hier bestellte Ware verfügt zudem über einen Sicherheitsverschluss der zumindest ganz kleine Kinder "abwehren" dürfte. Ich empfehle aber dennoch die Flaschen für Kinder unzugänglich aufzubewahren.

Für mich ist Isopropanol eine viel angenehmere Alternative zum gern genommenen Spiritus. Dieser riecht einfach immer extrem unangenehm, was ich von Isopropanol jetzt nicht behaupten kann.

Sonstige Einsatzbereiche bei mir:

- Schallplattenreinigung
- Fenster-Reiniger in Verbindung mit Mikrofasertuch und destiliertem Wasser (z.B. aus Kondenstrockner)
- Fettlöser
- zur Entfernung von Kleberesten
- Lacklöser
- um oberflächlichen Schimmel zu entfernen
- notdürftiges Desinfektionsmittel
- "Intensiv-Reiniger"
- als Mittel gegen Blattläuse auf Pflanzen

Je nach Konzentration empfehle ich aber wirklich sich an die Warnhinweise auf der Flasche zu halten. Insbesondere die, Schutzhandschuhe zu tragen, denn ohne diese trocknet die Haut wirklich extrem aus. Wenn es sich nicht vermeiden lässt sollte man zumindest nach Anwendung eine Handcreme nutzen.

Das bestellte Set aus 6 Flaschen erfüllt jedenfalls alle Anforderungen die ich an 2-Propanol stelle und verglichen mit den, ja.., sprichwörtlichen Apotheker-Preisen mit geringerer Konzentration (meist 75%) gibt es von mir volle Punktzahl.


Bio Green Bewässerung Hydro Deko Gießkugel, grün
Bio Green Bewässerung Hydro Deko Gießkugel, grün
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine gut funktionierende Lösung für gießfaule Menschen, 18. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zugegeben, bei mir haben es (noch lebende) Pflanzen nicht leicht. Ich gehöre nicht zu den Menschen mit grünem Daumen. Bei mir ist es eher so dass ich stets versuche bei meinen Pflanzen das Schlimmste zu verhindern. Dementsprechend bin ich offen für jede Art von System die mir und meinen Pflanzen das Leben erleichtert.

Ein großer Freund von den billigen Gießkugeln aus Glas bin ich nicht. Zu häufig gaben viele Modelle ihren Inhalt innerhalb eines Tages ab und brachen bei etwas härterem Wurzelwerk oder Boden schlicht ab. Daher kam für mich nur eine Ton-Lösung in Frage die langsamer und gleichmäßiger und regelmäßiger das Wasser oder besser gesagt die Feuchtigkeit an die Pflanze abgibt. Leider sehen viele der Ton-Lösungen wie Spielzeug aus und wirken auf mich eher lächerlich.

Hier muss ich Bio Green wirklich loben. Die Gießkugel aus schwerem Glas wirkt äußerst robust und hochwertig. Mich erinnert sie etwas an eine Parfüm-Flasche. Diese Kugel wird von unten mit Wasser befüllt und dann in das mitgelieferte Ton-Röhrchen gestellt. Hier gibt es allerdings ein Problem. Hat man einen empfindlichen Boden (Parkett o.Ä. ) muss man, sofern man das Ton-Element nicht jedesmal herausziehen will, beim "Umkippen" der Kugel in den Kegel schon recht flott vorgehen um eine Sauerei zu verhindern. Mit etwas Übung klappt das ganz gut, ist aber vielleicht nicht jedermanns/frau Sache.

Die Glaskugel ist relativ groß, ich habe es nicht ausgemessen, glaube aber, dass der Inhalt einer Cola-Dose problemlos in die Kugel passt. Diese ist etwas größer als eine Faust. Auch hier muss ich sagen wäre etwas mehr Auswahl schön gewesen. Für mich gehört dies schon eher in die Richtung XL. Insbesondere bei kleineren Töpfen mit 30cm Durchmesser und weniger könnte die Kugel schon oftmals zu groß sein. Wünschenswert wäre eine etwas kleinere Größe.

Die Funktion ist bei mir auf jeden Fall gegeben. Randvoll gefüllt reicht bei mir diese Gießkugel für etwa eine Woche bevor diese und der dazugehörige Ton-Keil komplett entleert sind. Für gewöhnlich warte ich dann nochmals 3-4 Tage bevor ich wieder auffülle, da ich den Eindruck habe dass die Kugel schon eher zu viel Wasser als zu wenig abgibt. Das ist aber sicherlich Geschmackssache und von Pflanze zu Pflanze unterschiedlich.

Fazit:

Eine äußerst hübsche Kugel die sich eigentlich bei jeder Topf-Planze gut macht statt sie zu verschandeln. Funktion ist gegeben, Wassermenge ist ebenfalls ausreichend für Kurzurlaube.

Pro:
+ Äußeres
+ Verarbeitungsqualität
+ solide Verpackung
+ Wassermenge die in der Kugel ist
+ Gleichmäßige und ziemlich passende Bewässerungsmenge

Contra:
- Für Größe M meines Erachtens zu groß. Kugel könnte etwas kleiner sein oder sollte auch als S-Variante auftauchen
- Befüllen ist etwas umständlich, Abnehmbarer/verschraubbarer Kugelkopf wäre vielleicht schön gewesen
- Preis ist meines Erachtens etwas hoch angesetzt


AC Design Furniture 43624 Sitzhocker Amalie weiß, Sitzkissen Kunstleder schwarz mit Stauraum und Griff, circa 35,5 x 51 cm
AC Design Furniture 43624 Sitzhocker Amalie weiß, Sitzkissen Kunstleder schwarz mit Stauraum und Griff, circa 35,5 x 51 cm
Wird angeboten von Möbel König GmbH
Preis: EUR 44,99

3.0 von 5 Sternen Optisch sehr gelungener Hocker mit deutlichen Abzügen im Bereich Verarbeitungsqualität, 18. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich benutze diesen Hocker als Ablage für Kleidung im Badezimmer vor der Dusche. Durch sein modernes Äußeres kann dieser Hocker auch problemlos stehen bleiben wenn mal Gäste kommen, er sieht einfach gelungen aus. Spritzwasser von der Dusche kann mit einem Tuch problemlos vom Lack abgetrocknet werden und auch das Kunstleder hat sich als äußerst bequem und wasserfest/robus erwiesen.

Seine Aufgabe als Hocker in Verbindung mit einem schönen Design hat der Hocker also komplett erfüllt.

Leider kann ich das von der Verarbeitungsqualität nicht unbedingt behaupten. Zunächst einmal roch der Hocker noch ziemlich streng nach Lack. Ich empfehle daher, insbesondere bei kleineren "Zielräumen" den Hocker vorher einige Tage in einem gut belüfteten Raum offen, also ohne Sitzkissen, abzustellen bis sich der Geruch verflüchtigt hat.

Die Lackierung ist für meine Begriffe nicht wirklich sauber geraten. Ich konnte auf der Außenseite einige Lacknasen ausmachen und insbesondere die Naht der zwei Teile die (verspachtelt?) wurde ist bei hellem Licht sofort und gut erkennbar. An dieser Stelle wirkt der Lack auch nicht wirklich deckend. Die Innenseite ist schwarz, allerdings gibt es hier auch reichlich Lack-Sprühnebel (weiss) der auf dem Boden des Hockers zu sehen ist. Man kann jetzt natürlich argumentieren dass die Optik des Hockers von Innen wirklich egal sein kann, aber ich denke es ist auch andererseits ohne erheblichen Mehraufwand möglich so etwas auch sauber auszuführen.

Wer empfindliche Fliesen hat sollte zudem bedenken, dass der Hocker nur auf einem Außenring aufliegt, also nicht komplett mit seinem Teller-großen Boden. Dies macht eine Anbringung von Filzgleitern eigentlich unmöglich. Entweder man ist also vorsichtig, oder man besitzt robuste Fliesen oder man legt vielleicht eine etwas größere Stoffunterlage darunter. Außen hui, innen pfui also? Schwer zu sagen. Insgesamt und entsprechend bei grober Betrachtung ist und bleibt der Hocker ein schickes Design-Element im Badezimmer. Wer allerdings näher hinschaut wird die oben genannten Mängel (bei meinem Exemplar) recht schnell bemerken. Im Wohnzimmer wäre das nichts für mich.

Da diese Mängel bereits in etlichen anderen Rezensionen genannt wurden habe ich mir das mühsame Prozedere der Rücksendung erspart in der Hoffnung ein besseres Exemplar zu erwischen. Wie gesagt, seiner Funktion als Bad-Hocker kommt dieser Artikel ja auch komplett nach. Platz für Putztücher, Handtücher oder Ähnliches ist ja auch noch darin.


Miele TKG650WP D LW S Finish und Eco Wärmepumpentrockner / A++ / 8 kg / Duftende Wäsche, so wie Sie es mögen - Fragrance Dos / Der schnelle Bügelersatz durch Dampfglätten - Steam / lotosweiß
Miele TKG650WP D LW S Finish und Eco Wärmepumpentrockner / A++ / 8 kg / Duftende Wäsche, so wie Sie es mögen - Fragrance Dos / Der schnelle Bügelersatz durch Dampfglätten - Steam / lotosweiß
Preis: EUR 1.203,90

41 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein solider Trockner mit guten Verbrauchwerten aber Verbesserungsbedarf bei der Bedienung, 8. Januar 2015
Miele TKG650WP
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Wäschetrockner werden schon seit etlichen Jahren in die Ecke der unsinnigen Stromverbraucher gesteckt. Und auch ich finde, dass man an einem sonnigen Sommertag bei 20Grad und leichtem Wind seine Wäsche besser draußen auf eine Wäscheleine spannen sollte. Sofern man die Möglichkeit hat... und genau da sind wir beim Punkt. Nicht jeder hat die Möglichkeit seine Wäsche aufzuhängen. Sei es schlechtes Wetter oder fehlende Räumlichkeit. Desweiteren stelle ich auch einmal in Frage, dass die Trocknung von Wäsche in einem beheizeten Raum im Winter und die zwangsweise notwendige häufige Belüftung des Raumes deutlich sparsamer ist als ein moderner Wärmepumpentrockner; von Feuchtigkeitsproblemen und damit verbundene Schimmelgefahr einmal ganz zu schweigen. Für mich jedenfalls führt kein Weg an einem Trockner vorbei. Das abzulösende Gerät ist ebenfalls ein Miele Trockner. Allerdings ist dieser 20 Jahre alt und mit dem guten alten Abluftschlauch ausgestattet. Funktionieren tut er immer noch, allerdings ist er über die Jahre extrem laut geworden und verbraucht in der Tat eine beträchtliche Menge Strom. Da ich auch relativ offen für neue Technologien bin war für mich der Wechsel zu einem Wärmepumpentrockner kein Beinbruch.

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Äußeres und Verarbeitung

Die Verarbeitung ist, soweit ich das als Laie beurteilen kann, sehr hochwertig. Miele wirbt damit als einziger Hersteller (noch) über emaillierte Fronten für Trockner zu verfügen die kratz, korrosions, säure und laugenbeständig sind. Ich frage mich an dieser Stelle aber, warum dann nicht das gesamte Gehäuse emailliert ist, hört die Korrosion etwa an der Front auf? Angesichts des Preises ist dies eigentlich nicht zuviel verlangt.

Für mich war einer der Kaufgründe der, dass Miele im Gegenatz zu anderen Herstellern (die sich damit schon blutige Nasen geholt haben) nicht damit wirbt komplett wartungsfrei zu sein. So ist auch nach wie vor eine Reinigung der 2 Filter Aufgabe des Benutzers. Auch gelegentlich der Filter vor dem Wärmetauscher. Dafür aber hat Miele dafür gesorgt dass alle Teile extrem leicht zu erreichen sind und im Bedarfsfall auch einfach getauscht und gewartet werden können. Einfach die Filter waschen oder sauber-saugen und fertig. Auch die Reinigung des Wärmetauschers ist somit ohne große Verrenkung möglich.

Der Optik ist ebenfalls genüge getan. Ähnlich einer Waschmaschine besitzt auch dieser Trockner ein Bullauge durch das man seine Wäsche herumwirbeln sehen kann. Was sich Miele allerdings dabei gedacht hat die ebene Front mit einer Kunststoffscheibe und die gewölbte Innenseite mit einer Glasscheibe auszustatten ist mir ein Rätsel. Ist der Sparwahn etwa schon so weit bei Miele angekommen?

Wie auch bei den älteren Trocknern ist die Front insgesamt sehr aufgeräumt und wird im Wesentlichen durch den großen Drehregler, das Display und die wenigen Optionstasten bestimmt. Die Wäschetrommel ist zudem mit hellweissen LEDs ausgeleuchtet die auch in evtl. diffus beleuchteten Kellerräumen ausreichend Licht spenden um auch die ansonsten gern übersehenen Socken aufzuspüren.

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Trocknungs-Ergebnisse

Hier lässt sich eigentlich alles sehr schnell erzählen. Der Trockner tut was er soll. Er trocknet die Wäsche zuverlässig und genau in dem Grade, den man selbst zuvor bestimmt hat. Fehlschläge gab es bislang noch keine und die Wäsche ist flauschig und weich. Zudem ist sie durch Trommelreversion auch verhältnismäßig "grade" und nicht völlig zerknüllt und verdreht, wie ich es bei einigen Billig-Trocknern schon erleben durfte. Sehr löblich von Miele ist übrigens die sehr ausführliche Verbrauchstabelle (je nach Trocknungs-Modus) sowie die fast überall erreichten angegebenen Verbrauchswerte. Je nach Schleuderstufe der Waschmaschiene und Befüllungsgrad weichen sie manchmal geringfügig nach oben oder unten ab, treffen im Mittelwert aber ziemlich genau die Werte die Miele auch nennt.

Ein Sensor erkennt dabei automatisch die in der Wäsche enthaltene Restfeuchte und passt das Programm dynamisch an. Sprich, Es kann sein, dass zunächst eine Laufzeit von 2:30h kalkuliert wird, aber zuvor sehr trocken geschleuderte Wäsche die Laufzeit signifikant verkürzt. Dann springt die Anzeige gerne einmal um 10-20Minuten weiter und kommt früher zum Programmende.

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Bedienung:

Hier muss der Trockner leider bei mir ein paar Federn lassen und dies führt auch insgesamt zum Punktabzug. Ich habe den Eindruck dass sich Miele mit diesem Gerät nicht so recht entscheiden kann ob sie jetzt neue Wege gehen wollen oder an ihrer alten Tradition anhaften wollen. Das ist dahingehend für mich unverständlich, wäre es doch ein Leichtes einen modernen Trockner herauszubringen für die Technik-Spielkinder wie mich und einen klassischen Trockner mit Drehreglern und Knöpfen + Status-LEDs für die Hausfrau/mann die einfach nur pragmatisch trocknen wollen.

Wie eingangs erwähnt gibt es einen Drehregler zur Wahl des Programms sowie ein einzeiliges Display. Wer jetzt allerdings glaubt dieser Drehregeler würde alle Programme umfassen, der irrt. Es gibt nämlich den Modus weiterer Programme (über den Drehregler) der einen dann ÜBER DAS DISPLAY weitere Programme anbietet. Bei mir tun sich an dieser Stelle Fragezeichen auf. Was soll das? Entweder man listet alle Programme beim Drehregler auf oder man lässt Letzteren weg und steuert seine gesamten Programme über das gut ablesbare Display.

Gleiches gilt für die Zusatzoptionen. Auf der einen Seite gibt es Köpfe die ich drücken muss (z.B. Trocknungsstufe) die mich dann allerdings zum Display leiten in dem ich dann wiederrum die Stufe anpasse. Ich hätte mir gewünscht man hätte den Drehregler wegelassen und stattdessen ein großes Display verbaut. In wenigen Programmschritten hätte man eine zuverlässige Abfrage gehabt die innerhalb von 10-15 Sekunden zum Trocknerstart geführzspielsweise:

-> Trocknungsprogramm (Baumwolle/Feinwäsche..)
-> Trocknungsgrad (Extratrocken/Schranktrocken..)
-> Zusatzoption (Schonen/Knitterschutz..)
-> geschätzte Beladungsmenge (1-8kg)
-> Start

So bleibt es ein Gehampel zwischen zwei Welten. Das ist erst recht unverständlich, scheint Miele doch den SmartGrid / Hausautomationsgedanken konsequent umsetzen zu wollen. Ebenfalls merkwürdig ist für mich die Programmwahl nach Kilogramm. Es gibt Programme die von 1-8kg ausgelegt sind, andere für 1-2kg, dann gibt es die Mengenautomatik bei
halber Befüllung (MengenAUTOMATIK=das Gerät entscheidet?-Falsch! Das muss man selbst tun) Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich schwer abzuschätzen ob ich jetzt 4,5 oder 6 kg nasse Wäsche aus der Waschmaschine hole und ich deshalb auf Mengenautomatik schalten kann/muss/sollte. Warum besitzt das Gerät einen Feuchte-Sensor um das Programm automatisch zu
verkürzen aber keine integrierte Waage um zu erkennen wie stark es beladen ist? Eine Waage auf dem Gehäusedeckel wäre doch mal nett gewesen. Wäschekorb draufstellen, Wäschegewicht wird auf dem Display angezeigt und für das Programm vorgemerkt.

Damit man das jetzt nicht falsch versteht. Die Bedienung ist auch so nach wenigen Trocknungsläufen einstudiert und innerhalb kurzer Zeit eingelernt, aber sie ist für mich nicht logisch und konsequent.

Sehr schön, und dies war ebenfalls einer der Kaufgründe, ist das Eco-Feedback Programm. Es zeigt nicht nur VOR dem Start den vermuteten Energieverbrauch (in Form eines Klötzchenbalkens) sondern misst auch während der Trocknung die verbrauchten Kilowattstunden, die zuvor genannt, mit meinem Strommessgerät und der Verbrauchsangabe seitens Miele ziemlich übereinstimmt. So fallen auch später Unregelmäßigkeiten auf, etwa, wenn Filter verstopft sind und somit den Verbrauch in die Höhe treiben. Hier meldet das Gerät aber auch selbstständig wenn es gereinigt werden muss.

Meines Wissens nach ebenfalls einzigartig ist das Abwasser/Kondenswasser-System. Hier kann man sich aussuchen, ob man einen Abwasserschlauch legt (Abfluss) und sich somit das Ausgießen spart, oder, ob das Kondenswasser auf klassischen Wege im Kunststoffbehälter aufgefangen werden soll. Die dabei entstehenden Wassermengen, insbesondere bei Baumwolle, sind beachtlich. Das Ausgießen ist aber denkbar einfach. Der Behälter wird herausgezogen und kann dann ausgekippt werden. Der Ausfluss ist dabei so gebaut, dass es ohne Schwappen einfach herausläuft. Das Wasser kann hervorragend zum Bügeln o.Ä. verwendet werden. Wer seine Hemden über das Spezialprogramm damit glätten will sollte allerdings etwas Wasser im Behälter lassen. Ich glaube allerdings nicht an diese Wirkung und bleibe beim Bügeln.

Unschön ist, dass man den Behälter nicht herausziehen kann solange die Tür geöffnet ist. Da bei mir nach jeder Trocknung die Filter gesäubert werden und ich das Gerät auskühlen lasse steht bei mir immer alles offen. Gut, das ist jetzt aber auch wirklich Jammern auf hohem Nivau ;-)

Die Geräuschkulisse ist übrigens etwas lauter als erwartet. Im Keller ist das völlig in Ordnung, in Wohnzimmernähe wäre es mir allerdings zu laut. Gefühlt entspricht es der Lautstärke von 2 Geschirrspülern.

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Fazit:

Insgesamt ein solides Gerät mit super Verbrauchswerten, einem guten ECO-Anzeigeprogramm und solider Mechanik. Letzteres meinte zumindest der Monteur. Die Wartung kann sehr einfach vorgenommen werden. Ob die Elektronik allerdings ähnlich lange hält wie die ganzen 20 Jahre alten Miele Trockner die noch in vielen Haushalten werkeln darf bezweifelt werden. Die Trockungsergebnisse sind hervorragend und optisch muss sich das Gerät auch nicht verstecken.

Bei der Bedienung sehe ich Verbesserungspotential. Wie gesagt, ein Gerät mit Reglern und Knöpfen und ein Modell mit Displaysteuerung wäre hier sinnvoller als der ständige Sprung zwischen zwei Welten. Zumindest das "Anderere Programme" Menü müsste abgeschafft und unter den Drehregler "mechanisch" hinzugefügt werden. Nicht ganz klar bin ich mir darüber, ob der Miele Trockner den erheblichen Mehrpreis im Gegensatz zur Konkurrenz wert ist. Der jetzige Trockner (20 Jahre alt) ist das beste Beispiel. Was nützt so ein Gerät das gefühlt ewig hält, wenn man es irgendwann vorher aufgrund gestiegener Strompreise entsorgt oder sich die Technik überholt hat. Für dieses Geld könnte man auch 2 günstigere Trockner kaufen die vermutlich ebenso lang halten und unterm Strich vermutlich sogar noch mehr Strom sparen wenn man nach 6-8 Jahren zum nächsten Modell mit A+++++++ wechselt. Da ich allerdings eher der Mensch bin der glaubt "wer billig kauft, kauft zweimal" ist der Miele Trockner schon eine ganz gute Wahl. Ob man diese vielen Trocknerprogramme wirklich braucht und vor allem diese Duft-Spender, sei mal dahingestellt. Für mich ist eher die Mechanik, Wartung und Effizenz entscheidend.

Im Anhang habe ich mal ein paar Photos vom ECO-Anzeiger sowie den zu wartenden Filtern gemacht.
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bequiet! SHADOW ROCK SLIM BK010 CPU-Kühler
bequiet! SHADOW ROCK SLIM BK010 CPU-Kühler
Wird angeboten von okluge
Preis: EUR 42,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In guter Kompromiss aus Platzbedarf und Kühlleistung bei sehr geringer Lautstärke, 27. Dezember 2014
Ich habe mir den Slim bestellt, da ich vorzugsweise einen Office PC benötige der in den meisten Fällen keine sonderlich hohe CPU Last aufweisen wird. Sofern dann doch gespielt wird, darf es hingegen auch gerne ein paar dB lauter sein, da ich dann ohnehin Kopfhörer benutze. Mit dieser Vorgabe habe ich den Shadow Rock Slim gekauft.

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Aufbau/Eigenschaften

Man sollte sich vom Namen SLIM nicht allzusehr täuschen lassen, denn wirklich kompakt ist auch dieser Kühler nicht. Seine Höhe ist selbst für ausgewachsene Gehäuse (LianLi PC-6) schon grenzwertig, überschreitet sogar die offiziell installierbare Größe von 160mm leicht. Die Breite, und darauf kam es mir an, ist allerdings im Rahmen. So erlaubt der Kühler auch im eingebauten Zustand den vollen Zugriff auf alle RAM-Bänke bei meinem MSI 1150 Board. Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut, der Kühler kommt sauber verpackt und mit einem gewohnt guten beQuiet Silent Lüfter daher. Die Heatpipes sind sauber verarbeitet und die Sockel-Oberfläche ist sehr glatt und mittels Folie geschützt. Ebenfalls positiv aufgefallen ist mir, dass die gesamte Backplate-Seite, die später zum Board zeigt mit einer nicht-leitetenden Schicht überzogen ist, die auch mit Schaumstoff oder etwas Ähnlichem verhindert, dass man sich Kratzer ins Board haut.

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Installation
Hier bin ich etwas gespaltener Meinung und letzen Endes führt dies auch zum Punktabzug. Auf der einen Seite ist die Installation denkbar einfach. Backplate andrücken, die Push-Pins von hinten durchschieben und mittels kleinen Kunststoff-Abstands-Haltenasen auf der anderen Mainboardseite fixieren.
Anschließend die Bügel des entsprechenden Sockels am Kühler anschrauben und auf das Board aufsetzen. Nun das Board anheben, sodass man an die unteren Push-Pin-Schrauben herankommt und diese dann mittels Schraubendreher, idealerweise immer schön diagonal, festziehen. Fertig.

Klingt einfach und ist es eigentlich auch. Ich habe diese Einfachheit aber erst durch das Betrachten von 2-3 Youtube Videos erfahren dürfen. Denn die Anleitung ist erstens wirklich sehr sehr klein gedruckt und zum anderen sind diese schematischen Zeichnungen nicht immer sofort selbsterklärend. Hier hätte ich mir von einem deutschen Hersteller, der (zu Recht?) auch hohe Preise für seine Produkte ausruft, schon eine bessere Anleitung gewünscht. Und wenn Papier zu teuer ist, dann bitte, wie bei MSI mittels QR Code Links zu Videos auf der eigenen Homepage die es dort näher erklären.

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Ergebnis
Der Lüfter macht seinem Namen alle Ehre. Sicherlich, und zu Recht, wird es häufig kritisiert, wenn jemand sagt seine Lüfter wären unhörbar oder lautlos. Und ich finde diese Aussagen ebenfalls albern. Man muss in der Praxis aber schon wirklich mit dem Ohr unmittelbar vor dem Lüfter hängen um diesen im Idle-Betrieb herauszuhören. Bei voller Leistung ist er zwar verhältnismäßig leise, aber auch eben nicht mehr "quiet".

Mit der Abwärme meines Xeon 1230 V3 kommt der Slim allerdings sehr gut zurecht. Auch auf niedriger Lüfterdrehzahl. Die Temperaturen liegen derzeit bei 26-28C° im Idle Modus und bei ca. 56-59C° im Prime-Vollastbetrieb und entsprechend hochgedrehter Lüfterdrehzahl. Für all diejenigen unter uns, die nicht vorhaben signifikant zu übertakten und die damit leben können dass der Lüfter aufgrund der kleineren Kühlfläche bei Vollast geringfügig hochdrehen muss und den alten Boxed-Lüfter loswerden wollen, dürfte der Slim sehr interessant sein.


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