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Jan Hegenberg "See you in another live, brother..." (Wiesbaden)
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Fleisch essen, Tiere lieben: Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können
Fleisch essen, Tiere lieben: Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können
von Theresa Bäuerlein
  Taschenbuch

300 von 335 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Frau Bäuerlein hat die Welt nicht verstanden und versucht trotzdem, sie uns zu erklären, 15. Mai 2011
...was natürlich gehörig in die Hose geht. Es ist nicht so, dass in diesem Buch nur Falsches steht. Es ist viel eher eine Anhäufung von falschen Dingen, richtigen Dingen im falschen Zusammenhang und richtigen Zusammenhängen, die schon so lange Common Sense sind, dass eine Erwähnung in einem aktuellen Sachbuch maximal überflüssig wirkt. Nach 10 Seiten wollte ich anfangen, die Stellen mit den groben Ungereimtheiten markieren, aber dann wäre ich jetzt noch nicht fertig. Ich kann also schlecht alle aufzählen (das würde sicher auch keiner lesen wollen) deshalb beschränke ich mich auf das zentrale "Argument" im Buch:

Frau Bäuerlein erklärt uns über 50 Seiten (von 150), welche negativen Folgen der exzessive Anbau von genetisch manipulierten Pflanzen in Mono-Kulturen mit Kunstdünger, Pestiziden etc. auf ehemaligen Regenwaldgebieten hat, die auch unbestreitbar so vorherrschen. Nun argumentiert Frau Bäuerlein damit gegen vegetarische Ernährung, weil Vegetarier sich ja nun mal (zumeist) auf pflanzliche Nahrung konzentrieren. Man möchte der Frau diese 50 Seiten über zuschreien, dass der Konsum von 1 kg Fleisch ein Vielfaches an kg Pflanzen erfordert, weshalb das ganze Argument damit kompletter Schwachsinn ist - ganz abgesehen vom hohen Bio-Anteil gängiger Soja-Produkte, die damit ohnehin aus diesem Raster fallen. Ein paar Seiten später wird es noch wirrer, denn Frau Bäuerlein nennt genau diesen Umstand selbst(!). Sie hält dennoch an ihrer fragwürdigen Schlussfolgerung fest, denn *Trommelwirbel*: Rinder müsste man ja gar nicht mit Monokultur-Mais und -soja füttern, viel besser wäre es, wenn man sie mit Gras fütterte. Ja Frau Bäuerlein, das wäre viel besser, IST aber leider in der Realität nicht so! An dieser Stelle war ich dann doch froh, dass Frau Bäuerlein lediglich miese Bücher zu Ernährungsfragen auf den Markt wirft - sie hätte ja auch Verkehrsministerin werden können. Dann hätte Sie womöglich auf die schlimmen Folgen von Erdölförderung hingewiesen und aufgrund dessen Fahrräder mit hohen Steuern belegt, die ja für die Herstellung von Schläuchen und Mänteln für die Reifen Erdöl verbrauchen. Auf den Einwand, dass Autos viel mehr Erdöl verbrauchen, hätte sie dann entgegnet, dass man ja auch Elektroautos benutzen könnte... so in der Art
Ok, wie gesagt, das ist das zentrale Beispiel, es gibt noch zig andere, die ich gerne in der Kommentarspalte zum besten gebe. Unter Anderem versucht die Autorin auf niedlichen 14 Seiten dieses Heftchens, einen umfassenden Überblick über ernährungsphysiologische Zusammenhänge zu geben, wirft darin alle möglichen Begriffe durcheinander und zitiert ernsthaft Studien aus dem Jahr 1924, bei einem weniger ernsten Thema wäre es echt zum Totlachen...

Weniger lustig hingegen ist die irreführende Rhetorik, der Frau Bäuerlein sich bedient, um über ihre wenig substantiellen Argumente hinwegzutäuschen. Gerade die ersten Kapitel sind gespickt mit Sätzen wie "Viele der Argumente für ... Vegetarismus ... basierten auf Unverständnis" oder "Ich merkte, dass Religion und Vegetarismus eine entscheidende Sache gemeinsam haben: Der Glaube an die Richtigkeit der Sache hat oft weniger mit Fakten zu tun, dafür viel mit Aberglauben und falscher Überlieferung". Diesen großspurigen Ansagen folgen dann aber eben nur die erwähnten nichtssagenden Anekdötchen, die halt so gar keinen Beleg für das Gesagte bringen. Ferner schreibt Frau Bäuerlein in einem Tonfall, als hätte Sie vom Brunnen der Erkenntnis getrunken und könnte irgendwie etwas Neues, die ganze Fachwelt Überraschendes zu der ganzen Thematik beitragen. Dabei sind die wenigen Teile, die sie tatsächlich richtig irgendwo rauskopiert hat, Thema in den UN-Berichten der letzten 10 - 20 Jahre und - ich wage mal zu behaupten - gerade den meisten Vegetariern durchaus bewusst.

Meine schlechte Bewertung ist übrigens an alle potentiellen Leser gerichtet, unabhängig von deren persönlicher Ernährung. So möchte ich hier keine Warnung an Vegetarier rausbringen á la "bloß nicht lesen, das ist böser Fleisch-Lobbyismus". Ich kann auch keinem Fleischesser empfehlen, diesen ausgemachten Blödsinn zu lesen. Sollten Sie sich ein paar der genannten Argumente merken und wiederverwenden, so werden sie bei allen halbwegs mit der Materie vertrauten zur großen Lachnummer. Der Klappentext hält nicht im Geringsten, was er verspricht, er ist nur Mittel zum Portemonnaie des potentiellen Käufers. Lesen Sie sich einfach die Wikipedia Artikel zu Soja, Mais und Weizenanbau durch, das ist günstiger und frei von tendenziösem Schund.

Ich habe dieses Buch nicht schlecht bewertet, weil die Autorin sich zum Fleischkonsum bekennt (das tut Karen Duve auch und die hat von mir 5 Sterne erhalten), sondern einfach weil es ein schlechtes Buch ist, dessen Autorin entweder nicht in der Lage ist, die simpelsten Zusammenhänge zu recherchieren, oder diese richtig recherchiert hat und bewusst irreführend wiedergegeben hat, um ihrem bereits vor der Recherche festgelegten Ergebnis gerecht zu werden. Beides für mich ein Grund, nicht mehr als einen Stern zu vergeben.

Update 20.06.2011: Aufgrund der positiven Resonanz zur Rezension und vielen Fragen zum Thema möchte ich noch auf (m)eine Facebook Seite zum Buch "Anständig Essen..." hinweisen: [...]
Hier kann man sich besser zu diesem Thema austauschen, denn meine hinterlegte Amazon Email-Adresse werde ich wohl aufgrund von zu viel Getrolle demnächst wieder verstecken ;)
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 24, 2013 4:44 PM CET


Anständig essen: Ein Selbstversuch
Anständig essen: Ein Selbstversuch
von Karen Duve
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schonungslos ehrlicher Bericht eines Selbstversuchs. Und lustig obendrein., 4. Januar 2011
Auf dieses Buch hatte ich mich schon gefreut, seit ich von der Lesung Karen Duve's zusammen mit Jonathan Safran Foer gelesen habe. Zuvor kannte ich von Duve nur ein sehr gutes Spiegel-Essay, aber das heißt ja noch lange nicht, dass das Buch auch was wird. Wurde es aber:

Karen Duve ist absolut ehrlich mit sich. Das bedeutet, sie hinterfragt ihr bisheriges Verhalten rücksichtlos, hört beim essen nicht auf sondern überlegt sich als Hobby-Reiterin eben auch, ob Reiten dem Pferd oder generell das Halten ihrer Haustiere den Haustieren eigentlich so gefällt. Das bedeutet auch, dass sie die Verhaltensweisen von Bio-Essern, Vegetarieren, Veganern und Frutariern für den angedachten Zeitraum konsequent übernimmt, diese aber eben auch Punkt für Punkt hinterfragt und mit gut recherchierten Hintergrundinformationen unterfüttert. Dementsprechend kann sie den Verzicht von Milch durchaus nachvollziehen aufgrund der in der Milchwirtschaft vorherrschenden Verhältnisse. Das Abschwören von Honig hingegen kann sie zwar vom Gedanken her nachvollziehen, aber eben nicht als so schwerwiegend einordnen wie etwas das betäubungslose kastrieren von Schweinen oder Ähnliches. Ebenso probiert sie natürlich auch die Ersatzprodukte aus und gibt eben offen zu, dass ihr der vegane Käseersatz absolut nicht schmeckt. Das sind eben Dinge, die man in den meisten Büchern zu veganer Ernährung so nicht liest, weil eben oft ideologisch.

Unheimlich erfrischend eben auch die einfach amüsant geschrieben Passagen zum Alltag mit der ungewohnten Ernährungsform, wenn sie vor dem Supermarktregal steht und fast schon die Fertigsuppe kauft aber als 18te Zutat dann doch noch Laktose findet. Das klingt jetzt lustig, ist es auch, aber sie lässt die nötige Ernsthaftigkeit nicht vermissen. Es folgt dann meist ein eher ernsthafter Schwenk, z.B. in diesem Fall, warum zur Hälle eigentlich in Millionen Artikeln Laktose oder Molke sein muss. Klar, in Panna Cotta, Yogurt und Sauce Hollondaise liegt das auf der Hand, aber bei Kartoffelsuppe und Halspastillen fragt man sich schon, was der Sch**** soll. Genau so lustig die Berichte von Familienfeiern, wo sie gegen das Spinner-Image ankämpfen muss. Die ernsthaften Passagen sind treffend, aber auch für Zartbesaitete lesbar. Sie kommen generell ohne Belehrung aus, weil Karen Duve ja eben vor dem Versich selbst Fleischesserin ist, reden aber trotzdem Klartext.

Generell der Abschnitt über Milchverträglichkeit / Gesundheitsaspekt ist super, sehr objektiv, so ziemlich alle wichtigen Fakten einbeziehend. Auch weil sie eben nicht abschliesst mit "Milch ist total ungesund, alles Lügner" sondern die Entscheidung dem Leser überlässt, aber eben vorher auch die Ungereihtheiten der "Die Milch macht's"-Slogans darlegt.

Es ist außerdem einfach interessant, nach dem "Tiere essen" Hype ein Buch zu lesen, dass zur Situation in Deutschland richtig gut informieren kann und auch einen Blick auf Milch- und Eier-"Produktion" wirft. Zu Bio-Siegel, Haltungsformen, Verbrauchszahlen, Einkaufsmöglichkeiten usw usw. Auch wenn man zu dem Thema schon viel weiss sollte man sich nicht abhalten lassen: Mir war nicht klar, was lebend gerupfte Daunen bedeuten oder dass Ritter Sport Marzipan ohne Milch hergestellt ist.

--> Anständig lesen ;)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 28, 2013 12:49 PM MEST


Tiere essen
Tiere essen
von Jonathan Safran Foer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligente, differenzierte und unterhaltsame Abhandlung über den Fleischkonsum unserer westlichen Gesellschaft, 22. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Tiere essen (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist mit das beste, was ich zum Thema Fleisch essen / Fleischproduktion gelesen habe. Es gibt nur wenige Werke in diesem Bereich, die so konsequent ohne Polimik, belehrende Zeigefingermoral und platte Handlungsempfehlungen auskommen. Das ist wahrscheinlich auch dem Umstand zu verdanken, dass es nicht aus Sicht eines Vegetariers geschrieben ist - Foer zeigt sich zwar zu Beginn des Buches dem Vegetarismus in Phasen zugeneigt, aber in der Praxis als bekennender Allesesser, der auch einfach nicht die Zeit hat, sich eingehend mit dem Thema zu beschäftigen - wie wohl die meisten Menschen (3 Jahre Recherche stehen für sich).
Viele in der Presse erschienene Artikel versuchen, "Tiere Essen" auf platte Slogans wie "Foer sagt: Wir sollten alle Vegetarier werden" zu reduzieren, das wird dem Buch aber nicht gerecht. Wenn man einen Slogan wählen müsste könnte er sein "Ich esse gerne Fleisch, aber wo kommt es her und was bedeutet das?"

Das Buch beginnt dementsprechend auch mit ein paar Anekdoten Foers dazu, welche Rolle der Fleischverzehr in unserer Kultur spielt, dass er mehr ist (oder sein sollte) als reine Nahrungsaufnahme. Dass er in der Vergangenheit einherging mit einem gewissen Respekt gegenüber der Kreatur, die für ein leckeres Mahl ihr Leben geben musste und er damit gut leben konnte.

Ab dann beginnt er, die heute vorherrschenden Verhältnisse zu beschreiben, und die sind erschreckend: In der modernen Massentierhaltung zählt ein Tier nichts! Und diese bringt 99% der geschlachteten Tiere hervor. Jede noch so perverse Maßnahme wird von Herstellern (und Regierung und Lobby-Gruppen) geduldet, solange Sie nur den Profit erhöht. Ein Beispiel: Viele Tiere werden bewusst so gezüchtet, dass Ihre Körper die ohnehin schon kurze Lebensdauer gar nicht nennenswert überschreiten könnten, weil Ihre degenerierten Körper nur auf ein schmerzhaftes Maximum an Fleisch-Ertrag ausgelegt und damit meist ernsthaft krank sind. Ohne künstliche Befruchtung würden sie aussterben - und das ist nicht die Ausnahme, das ist die Regel. Das Ergebnis ist ein äußerst zweifelhaftes Produkt, das im besten Fall nicht schmeckt und im schlechtesten Fall krank macht, viel Energie kostet und in jedem erdenklichen Sinne der Umwelt schadet. Wenn man einen Funken Empathie im Leib hat, dann macht einen dieser Abschnitt zumindest sauer.

Das ist aber im Großen und Ganzen nicht neu, solche Informationen kann man sich problemlos zusammen-googeln. Das erfrischende ist vielmehr, dass dieser Abschnitt die Sicht vieler mit der Fleischproduktion verbundenen Menschen wiedergibt: Tierzüchter, Tierrechtsaktivisten, Schlachthofbetreiber und Hilfsarbeiter kommen zu Wort. Und hier erkennt man das eigentliche Dilemma: Die jetzige Situation will eigentlich so ziemlich niemand (außer den Fabrikbesitzern und korrupten Politikern vielleicht). Die Tierzüchter selbst beklagen ihre ausweglose Lage, in der sie eigentlich nur die Wahl haben, Tiere zu quälen oder pleite zu gehen - weil der Verbraucher eben die Massentierhaltung belohnt.
Das war für mich auch der beste Teil im Buch, da ich aufgrund meiner Vorkenntnisse den Viehhaltern eigentlich pauschal jede Fähigkeit zu moralischem Handeln absprach. Hier kommen aber auf einmal Leute zu Wort, die zwar pro Jahr mehrere tausend Truthähne schlachten lassen, die aber trotzdem an ihren Tieren hängen und mir in Bezug auf die Gesamtsituation aus dem Herzen sprechen. Ich musste meine Einstellung korrigieren - also müsste man doch eigentlich das System ändern können, oder?

Hier setzt Foer dann auch an, in seinem Fazit-ähnlichen Kapitel "Tun", in dem er aktuelle Bestrebungen von Bio-Bauern beschreibt und einen Ausblick gibt, ob es nicht möglich ist, dass Tierschutzorganisationen und -anhänger wie PETA und Viehzüchter mit ethischen Ansprüchen am gleichen Strang ziehen, um zumindest der Massentierhaltung Grenzen zu setzen. Ein intelligentes Plädoyer, um die unsinnigen Fronten abzubauen, die zwischen Vegetarieren und "moralischen Fleischessern" herrschen. Das Thema ist emotional nun mal so belastet, dass sich normalwerweise Parteien bekriegen, die im Grunde eigentlich das selbe wollen: Das Leid der Tiere verringern.

Und so hoffe ich, dass dieses Buch die Leute aufrüttelt, sich mehr mit der Herkunft ihres Essens zu beschäftigen. Wie gesagt, der Tenor ist nicht "Fleischesser sind dumme Barbaren" - Foer selbst sagt in einem Interview, er halte es für unrealistisch, dass die Vegetarierquote auf über 20% klettert. Vielmehr erhoffe er sich, dass 90% der Menschen sich bewusster für Ihre Nahrung entscheiden, denn damit wären eigentlich schon die schlimmsten Probleme gelöst, eine wie ich finde intelligente Einstellung, Missionierung Fehlanzeige. In diesem Sinne auch meine Lieblingsstelle des ganzen Buches, der ich mich anschließe und deren Geist in jeder Zeile steckt (geschrieben vom Truthahnzüchter Frank Reese):
"Ich bin kein besserer Mensch als andere, und ich will niemanden überreden, nach meinen Überzeugungen zu leben. Ich will Sie dazu bringen, nach ihren eigenen Überzeugungen zu leben."

--> kaufen, lesen, weiterempfehlen.

P.s.: Foer konzentriert sich natürlich insbesondere auf den US-amerikanischen Markt - die im Buch beschriebenen Fakten sind mit über 60 Seiten Quellenverweisen belegt. Leser der Deutschen Ausgabe dürfen sich aber auch über 15 Seiten Erläuterungen freuen, welche die Unterschiede zu Verhältnissen in Deutschland beschreiben.


Die Seelen im Feuer
Die Seelen im Feuer
von Sabine Weigand
  Audio CD
Preis: EUR 12,95

24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch - erschütterndes Thema, hervorragend recherchiert, 12. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Seelen im Feuer (Audio CD)
Ich möchte meinen Vorrednern beipflichten, das ist ein tolles Buch. Die Schicksale der Verfolgten sind packend beschrieben und zeichnen ein sehr detailliertes Bild von der Hexenverfolgung im Bamberger Raum. Der Spannungsbogen leidet vielleicht ab und an etwas unter der historischen Genauigkeit, aber das bin ich bereit zu akzeptieren - dafür ist es hervorrgand recherchiert mit Originaldokumenten (!) aus dieser Zeit, die auch Verwendung im Roman finden.

Warum dann nur 2 Sterne? Weil man im Hörbuch den Epilog UND die ausführlichen Schluss-Bemerkungen der Autorin einfach weggelassen hat, das kann ich nicht nachvollziehen. Diese habe ich jetzt in der Buchhandlung nachgeholt, sie runden das Gelesene erst richtig ab. Gerade bei einem solchen grössenteils authentischen Hintergrund ist das ein wichtiger Bestandteil des Buches.

--> Lassen Sie das Hörbuch stehen und kaufen das Buch, dafür würde ich 4-5 Sterne vergeben.


Phainomenon
Phainomenon
von H D Klein
  Taschenbuch

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vielversprechender Anfang, hingeschluderter Abschluss, 8. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Phainomenon (Taschenbuch)
Phainomenon habe ich gekauft und gelesen aufgrund einer Amazon-Empfehlung basierend auf meinem Gefallen an Romanen von Andreas Eschbach.

Sehr erfrischend empfand ich, vegleichbar mit Eschbach-Romanen, die nicht ausschließlich auf die USA und US-Amerikaner beschränkte Handlung. Leider gewann ich im Verlauf den Eindruck, dass Klein sich im Prinzip genau so tendenziell seiner Nationalität "zuschreibt" wie die meisten US-Autoren. Zugegeben, die Space-Shuttle-Besatzung besteht aus 5 Amerikanern und 2 Europäern, aber die Amis sind eben auch Klischee-Charaktere, wie man sie sich gerne zurechtbiegen möchte: Religiös verblendet, nicht kritikfähig, treffen großteils impulsive und dumme Entscheidugnen.

--- ACHTUNG SPOILER ---

Auf eine Zusammenfassung der Handlung verzichte ich hier, das haben meine Vorredner ja schon getan. Diese finde auch ich nicht wirklich schlecht, aber eben, wie hier auch schon mehrfach erwähnt, unnötig in die Länge gezogen: - wie die Besatzung letztendlich die Space-Shuttle Landung hinbekommt ist ja angesichts der phänomenalen Pyramiden-Entdeckung gradezu banal. Ich will doch als Leser wissen, was es mit den Pyramidenbauten, der Zeitreise und der Intelligenz dahinter auf sich hat, dementsprechend will ich mich nicht kapitelweise durch Landevorbereitungen quälen.

Letztendlich ist aber der Ausschlag für meine relativ schlechte Bewertung die mangelhafte Auflösung all der Rätsel und Fragen, die sich aus sehr langatmigen Beschreibungen in den ersten zwei Dritteln des Buches ergeben:

- Warum entführt das Ufo überhaupt zu Beginn das deutsche Ehepaar?
- Warum wird das Space Shuttle überhaupt mit in die Vergangenheit entführt?
- Wieso benötigt ein Wesen mit Zugriff auf Technologien wie Zeitreise und Nano-Maschinen die technische Unterstützung eines Uhrmachers aus dem Jahr 1924?
- Warum erlaubt Steinvogel überhaupt die Bruchlandung der Raumfähre mitten auf seiner Baustelle? Die Gefahr für einen Misserfolg seines Projektes ist viel zu groß
- Warum nutzt der Herrscher über die Zeitmaschine diese nicht, um der Katastrophe zuvorzukommen, der seine Familie und sein Volk zum Opfer fällt?
- Warum ZUR HÖLLE wird die Pyramide ausschließlich manuell mit Muskelkraft und "Wasserdruck-Systemen" erbaut? Die "Erklärung" bzgl. der begrenzten Energieversorgung der futuristischen Technologien kann ich nicht gelten lassen angesichts eines Raumschiffs mit wahnwitzigen Beschleunigungswerten und einer Zeitreise-Funktion! Dieses Ufo fliegt also vor jedem Zeitsprung mehrere Male um den Erdball, in Ozeane usw, um - TADAAAA - Regenjacken, Gummiboote und Pumpguns aus der Zukunft zu "stehlen". Mit der Energie könnte man 100 Pyramiden bauen! Diese ganzen Konsumartikel der Neuzeit sind nebenbei überflüssig für ein Wesen, das Zugriff auf allmächtige Nano-Roboter hat, die eben all diese Gegenstände selbst herstellen könnten. Das ist doch totaler Blödsinn.
- Der böse Herrscher lässt sich übertölpeln, obwohl er Zugriff auf die besagten Nano-Roboter hat, die er als allumfassendes Überwachungssystem einsetzt. Abgesehen davon, dass er es hätte merken müssen, sollten die Nano-Roboter in der Lage sein, einen Weg unter die Pyramide zu finden, obwohl sie bereits "aktiviert" ist.
- Generell hätte es diese Nano-Maschinen-Thematik nicht gebraucht. Das haben andere Autoren schon besser umgesetzt, und zwar als zentrales Thema Ihrer Bücher. So nebenbei mal eben Nano-Maschinen in den Roman einfließen lassen geht irgendwie nicht, zumal es hier unlogisch ist und auch bis zum Schluss nicht wirklich klar wird, wozu die Nano-Armee gut war (außer ein Bißchen Überwachung, Beleuchtung und Betäubung).

Die Liste könnte ich noch fortführen, aber ich denke, das reicht für meine Begründung aus.

Schade, bis zur Hälfte war es echt spannend.


startup
startup
DVD ~ Ryan Phillippe
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 28,66

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen relativ realistischer "IT-Thriller" mit spannenden Elementen, 2. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: startup (DVD)
Einer der besten "Computer/IT-Thriller" bis jetzt, die benutzten Fachbegriffe sind (meist) nicht an den Haaren herbeigezogen (siehe Hackers, The Net, etc.), und auch der nicht PC-affine Zuschauer kann der Handlung folgen, ohne sich mit Netzwerktechnologie auszukennen oder vor Langeweile einzuschlafen. Auch verzichtet der Film größenteils auf unsinnige grafische 3D-Benutzeroberflächen oder "Cyberspace"-Szenen, die nur dazu dienen sollen, möglichst modern zu wirken.
Viel wichtiger außerdem: Die Story ist gelungen! Die Hauptperson Milo (Ryan Phillipe) wird von der Firma NURV angeworben, um ein Kommunikationsmodul für ein revolutionäres Programm zu schreiben. Er entdeckt jedoch kriminelle Machenschaften - zugegeben, das allein ist nicht besonders originell. Aber die Art und Weise, wie Milo die Verschwörung Stück für Stück zu verstehen versucht, wie er schließlich bemerkt, dass auch er selbst überwacht wird, ist durchaus unterhaltsam.
Spannung wird hier dadurch erzeugt, dass Milo zunehmend Angst bekommen muss, aufzufliegen. Es gibt also nicht die üblichen platten Verfolgungsjagden und Schlägereien (oder zumindest nur eingeschränkt), es geht für Milo vielmehr darum, herauszufinden, wem er vertrauen kann und wem nicht. Und in diesem Punkt hat der Autor einfach gute Arbeit geleistet, die Handlung ist stimmig und logisch nachvollziehbar und weiß auch ohne übertriebene Spannungseffekte zu fesseln (mich zumindest).
Das Ende ist Geschmackssache, ich persönlich fand es etwas zu schnell, aber doch noch akzeptabel, einzig die finale "Aktion" (mehr wird nicht verraten) war mir etwas zu weit hergeholt, deswegen "nur" 4 Sterne.
Die schauspielerische Leistung fand ich auch durchaus sehenswert, besonders Tim Robbins und Ryan Phillipe wissen (wie gewohnt) zu überzeugen, einzig Claire Forlani ("Interview mit Joe Black") wirkt teilweise etwas steif...


Hyundai  Q17 43,2 cm (17 Zoll) TFT-Monitor silber (integr. Lautsprecher, DVI)
Hyundai Q17 43,2 cm (17 Zoll) TFT-Monitor silber (integr. Lautsprecher, DVI)

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top-Bildschirm, fairer Preis!, 20. Oktober 2003
Auch ich habe mir den Bildschirm aufgrund des Testsieges bei Tom's Hardwareguide zugelegt, er steht jetzt seit 1,5 Monaten auf meinem Schreibtisch und bisher bin ich rundum zufrieden!!!
Im Gegensatz zu meinen Vorrednern habe ich weder Pixelfehler noch einen weißen Rand. Ich habe im Vergleich meinen alten 19-Zoller (auch ein Hyundai) daneben gestellt und Filme getestet, Ergebnis: Farbtiefe und Schärfe waren für mich nahezu identisch, erstklassig anzusehen (am besten lädt man sich von Hyundai noch die entsprechenden Farbprofile herunter, dann ist die Farbgenauigkeit der eines Röhrenmonitors fast ebenbürtig).
Ich habe mittlerweile eingehend (nächtelang ;-) ) Spiele mit dem Q17 getestet, ich konnte bisher keine Schlierenbildung beobachten, und das waren beileibe nicht nur Echtzeitstrategie-Spiele: Ob bei Q****3, Unreal T., Counterstrike oder Tron, auch bei ruckartigen 360°-Drehungen wird das Bild gestochen scharf, klar und vor allen Dingen ohne Nachbrennen der Pixel dargestellt. Die einzigen Bildprobleme habe ich in der Bios-Ansicht und teilweise im Dos-Modus: Hier sind ab und an die oberen 3 cm des Bildes diagonal verzerrt.
Ein praktisches Feature sind USB-Schnittstelle und Kopfhörerein- und ausgang (mit beigelgtem Kabel :-)), ein unter-den-Rechner-kriechen ist somit nicht mehr nötig.
Die Boxen lassen natürlich an Qualität zu wünschen übrig, dass in dem 2 cm hohen Sockel kein Subwoofer untergebracht ist, kann sich aber eigentlich jeder denken. Die Boxen sind imho auch eher als Notlösung gedacht, wenn man keinen Bock hat, extra die Anlage o.Ä. anzumachen.
Sehr praktisch ist meiner Meinung nach noch die bequeme Umschaltoption für digitalen/analogen Eingang. Man kann also problemlos zwei Rechner anschliessen (sofern einer über einen digitalen Videoausgang verfügt) und dann mit einem Knopfdruck den Eingangskanal wechseln (Bildwechsel dauert <1 Sekunde).
Gesamteindruck: Hervorragend!


To Record Only Water for Ten Days
To Record Only Water for Ten Days
Preis: EUR 16,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch ohne RHCP durchaus hörbar!, 20. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: To Record Only Water for Ten Days (Audio CD)
Tja, was soll man sagen zum 3. Solo-Album des RHCP-Gitarristen, der doch eigentlich seine gesamte Kreativität in die Werke seiner Band einfliessen lassen müßte, zumindest an deren Qualität gemessen.
Aber Frusciante, der oft als Minimalist seines Genres bezeichnet wird, schafft es, ein durchaus rundes Album zu präsentieren, das mich gleich beim ersten Hören begeistert hat, was wohl auch am genialen Opener "Going Inside" liegt. Die einzelnen Songs könnten von der Länge her alle auf einem Bad Religion-Album Platz finden, durchschnittlich 2,5 bis 3 Minuten werden hier in einen Titel investiert, was dem Album eine unsagbare Kurzweile verleiht. Es ist teilweise erstaunlich, wie oft man trotz der Kürze der Stücke Tempo- oder Motivwechseln begegnet, die so schön in den Rest eingearbeitet sind, dass es keineswegs anstrengend ist, zuzuhören. Die Riffs und Motive kommen Frusciante-typisch mit einigen wenigen Tönen aus, den Höhepunkt dieses Stils kann man in Track 10 bewundern, der ein Solo aus sage und schreibe einem Ton enthält (Aber trotzdem geil! :-))
Begleitet wird der Gesang und das Gitarrenspiel des Mr. Frusciante von einem Drumcomputer und einem Keyboard, was den eingefleischten Chili-Peppers-Fan vielleicht eine Spur zu unrockig/unfunkig daherkommt, aber das ist eben kein Album der RHCP. Wer also vorhat, auf dieses Album abzuhotten, kann das, bis auf wenige Ausnahmen vielleicht, getrost vergessen.
Trotzdem: Geiles Album, das nächste kaufe ich ungehört!


Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken: Ganz natürliche Erklärungen für eigentlich unerklärliche Schwächen
Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken: Ganz natürliche Erklärungen für eigentlich unerklärliche Schwächen
von Allan Pease
  Taschenbuch

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen leider das falsche Buch zum richtigen Thema..., 15. Oktober 2003
... will heissen:
Eigentlich ein interessantes Thema für alle, die das andere Geschlecht bisweilen als Rätsel empfinden, und wer tut das nicht?
Wie oft fragt man sich, was da eigentlich gerade im Kopf des Partners/o.Ä. vorgeht, bzw. ob andere ein gewisses Verhalten normal finden würden?
Beispiele finden sich viele: Ob beim einparken oder zuhören oder einkaufen oder Fussball gucken, es gibt unzählige Gelegenheiten, "Missverständnisse" zwischen den Geschlechtern hervorzurufen. Womit wir auch schon beim Vorteil des Buches sind: Szenen, wie sie das Leben schreibt! Jedes Kapitel hält ein paar solcher bereit, bei denen jeder Leser, der sich dem anderen Geschlecht auch nur auf Distanz genähert hat, zumindest ein schmunzeln aufs Gesicht bekommen sollte. Für mich eine amüsante Aneinanderreihung von deja vu's, es bleibt das befriedigende Gefühl:"Ich bin nicht alleine, den ander'n gehts genau so..."
Vielmehr bietet das Werk des Ehepaars Pease aber leider nicht, weshalb der Titel meiner Meinung nach eher "Männer hören nicht zu, Frauen parken schlecht ein" heissen sollte. Wer auf Erklärungen oder gar wissenschaftliche Erläuterungen hofft... Fehlanzeige!
Also gut, es werden 2 bis 3 Ansätze geboten, und zwar basierend auf Verhaltensweisen von Männern und Frauen in der Urzeit. Eine Idee, die dem ein oder anderen wahrscheinlich auch so in den Sinn gekommen war, ohne dass er vorher dieses Buch zu Rate ziehen musste.
traurig auch, dass nahezu alle Beispiele dann auf diesen Ansatz reduziert werden, so kann man sich ab Seite 80 denken, wie jedes Kapitel zu Ende geht: Beobachtung - Beispiel - Erklärung mit Hilfe von Instinkten und Verhaltensmustern, und so geht das dann 400 Seiten.
Als ob das nicht genug wäre, schlich sich mir ab Seite 150 so langsam der Gedanke auf, dass in der Schriftstellerehe von Allan und Barbara Pease (Die Autoren dieser "wissenschaftlichen Abhandlung") Barbara so ziemlich die Hosen anhat und sich dieser Umstand im Buch niedergeschlagen hat: Sofern für dargelgte Probleme zwischen Mann und Frau überhaupt so etwas wie "Lösungsvorschläge" geboten werden dann lauten sie durchgehend:
Männer hören nicht richtig zu, Lösung: Sie sollten besser zuhören.
Frauen können keine Karten lesen, Lösung: Die Männer sollten mehr Verständnis haben
Vielleicht sehe ich das aber auch zu eng, weil ich nun mal ein Mann bin ;-)
Alles in allem: Am besten Sie schnappen Sich das Buch, wenn Sie das nächste Mal eine halbe Stunde Aufenthalt am Flughafen/Bahnhof oder so haben, schauen sich die lustigen Bilder an und überfliegen ein paar Kapitel, und dann schön wieder zurückgestellt das Teil!


Die letzten Kinder von Schewenborn: oder ... sieht so unsere Zukunft aus?
Die letzten Kinder von Schewenborn: oder ... sieht so unsere Zukunft aus?
von Gudrun Pausewang
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,95

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Klassiker und doch aktuell wie nie!, 26. August 2003
Die Geschichte von Roland ist von Anfang bis Ende unglaublich fesselnd: Nach dem Kauf hatte ich vor, nur schnell ein Bißchen darin zu blättern und habe dann in 3 Stunden das ganze Buch am Stück gelesen.
Gudrun Pausewang zeigt sehr realitätsnah, wie die tatsächlichen Auswirkungen eines Atomkrieges aussehen würden: Brutal, düster und beklemmend. Die wenigen Überlebenden müssen sich Seuchen, Hungersnöten, Plünderungen und durch die Strahlung verursachten Umweltschäden katastrophalen Ausmaßes gegenüberstellen.
Die Schilderung dieses apokalyptischen Szenarios gelingt Frau Pausewang nahezu glaubhaft, stellenweise läßt sich auf eine nicht ganz ausreichende Recherche schließen, was die medizinische Auswirkungen der Strahlungsarten einer Atombombe angeht. Das wäre kein Problem, wenn sie nicht so sehr auf ihrer Darstellung beharren würde (oftmalige Wiederholung von nicht glaubhaften Auswirkungen der Initialstrahlung), aber egal, das wäre mir trotzdem 5 Sterne Wert!
Es gibt aber nur 3 Sterne, weil auf dem Buch die Bezeichnung "Jugendbuch" prangt, was ich für unverantwortlich halte. Ich habe mit 12 Jahren "Die Wolke" gelesen und hatte monatelang Albträume. ein Glück, dass ich damals nicht "die letzten Kinder von Schewenborn" gelesen habe! Man mag ja der Auffassung sein, die Jugend über die Gefahr von Atomwaffen bzw. -kraftwerken aufzuklären (bin ich auch!), aber nicht mit diesem Buch! Es ist auch prägend genug, wenn man es mit 24 liest.
Darüber kann man bestimmt stundenlang streiten, ich werde dieses Buch aber bestimmt nicht meinen (noch nicht vorhandenen ;-)) Kindern zu lesen geben, bevor sie 18 sind.
Abgesehen davon ist es sehr lesenswert!


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