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Beiträge von nina
Rang der Rezensentin/des Rezensenten: 24.834
Hilfreiche Bewertungen:
70
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Rezensionen verfasst von nina "nina"
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Die Habenichtse
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von Katharina Hacker Gebundene Ausgabe |
| Preis: EUR 17,80 |
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| Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 3 bis 5 Wochen. |
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Die seelische und emotionale Verarmung der Zivilisation, 13. Oktober 2007
Das Ehepaar Isabell und Jakob ziehen von Berlin nach London, nach dem Jakob dort eine Stelle in einer Anwaltskanzlei angeboten bekommt. Doch nichts wird, ist und bleibt harmonisch, wie man es bei einem jungen verheirateten Paar in einer gesicherten sozialen Stellung erwarten sollte.
Mein erster Eindruck von dem Buch war enttäuschend, denn ich erwartet einen vergleichbaren Roman, wie den ersten, Eine Art Liebe, welchen ich kurz zuvor von derselben Autorin las. Ich wurde mit dem Buch nicht warm, denn die Protagonisten waren mir größtenteils unsympathisch und gleichgültig, mit Ausnahme des Nachbarskindes Sara, dessen seelische und körperliche Misshandlung zutiefst berührt, erschreckt und unendlich wütend und verzweifelt macht.
Erst nachdem ich das Buch beendet hatte, sah ich den wahren Geist des Buches. Es geht weniger um die Beziehung von Isabell und Jakob, als um erschreckende Gleichgültigkeit und Kälte dem Schicksal des einzelnen Mitmenschen gegenüber. Gerade auf Grund der distanzierten Schreibweise und der geradezu mangelnden Beschreibung der Gefühlslage der Protagonisten wird die Aussage verstärkt, wie unmenschlich der Mensch eigentlich ist. Jeder ist sich selbst der Nächste und das Schicksal und die Nöte der anderen, ja der Personen in unmittelbarer Nähe, werden nicht mit Mitgefühl und Empathie aufgenommen, sonder sind eher ärgerliche Störungen des eigenen kleinbürgerlichen Lebens und wenn man ganz ehrlich ist, so findest man sich, so beschämend es auch ist, selbst wieder in diesem ganz und gar nicht schönen Portrait des zivilisierten Menschen. Wer kennt es denn nicht, dass wenn der eigene Mikrokosmos aus den Fugen gerät, das Selbstmitleid ganz schnell Oberhand gewinnt und die Belange der anderen nicht mehr von Interesse sind, denn es gilt als vorrangig, das eigene Leben wieder in den Griff zu bekommen. Man beobachtet, man sieht, man erkennt, aber man mischt sich nicht ein. Ausgerechnet dann, wenn es angebracht ist sich einzumischen, weil ein schwaches Mitglied der Gesellschaft, so alleine da steht, dass es ohne Hilfe von außen einfach untergeht und seelisch krank wird, verkrüppelt oder gar vollends stirbt; und ganz oft sind es die kleinen und schwachen, die zu ihrer eigenen Last auch die Konsequenzen unseres eigenen verkorksten Lebens mit zutragen haben und daran zerbrechen.
Es fängt schon im Kleinen an. Entfremdung von den gewohnten Lebensumständen oder der Bezugspersonen und unausgesprochene Gefühle lassen jeden auf einer einsamen Insel seine Wunden lecken und jegliche Empathie verebben.
Dieses Buch ist eine Warnung an jeden einzelnen, nie den Blick nach außen zu verlieren und sich das erhalten, was eigentlich als menschlich, als human bezeichnet wird, nämlich die Fähigkeit mitzufühlen und einzugreifen wenn Unrecht geschieht.
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Eine wunderschöne Fantasygeschichte, nicht nur für Kinder, 17. Juni 2006
2005 erschien das, von Maren Frank geschriebene, Kinder- und Jugendbuch "Die Abenteuer des Zauberer Arktikus und seinen Freunden" - Das Geheimnis der Insel -
Die Geschichte erzählt von dem Zauberer Arktikus und seiner Assistentin Sina, welche in einem Sturm Schiffbruch erleiden. Gerettet von sprechenden Delphinen gelangen die beiden sicher auf eine Insel. Mit vielen Menschen und Wesen dieser Insel verbindet die beiden bald ein feste Freundschaft. Trotzdem ist nicht alles so friedvoll, wie es auf den ersten Blick erscheint und die beiden werden allerhand erleben und wertvolle Erfahrungen sammeln.
Dieses Buch wirkt durch seinen sehr bildlichen Schreibstil, der die Figuren und das Geschehen sehr lebendig werden läßt. Die Geschichte handelt von Abenteuer, Freundschaft, Vertrauen und Toleranz. Diese Eigenschaften kann man seinen kindern nicht oft genug ans Herz legen. Ich werde dieses Buch auf alle Fälle meiner Tochter, wenn sie alt genug ist, vorlesen und ich bin mir sicher, sie wird mit diesen liebenswerten Figuren mitleben, - bangen und sich an der Geschichte erfreuen. Es ist ein Buch, daß einen wehmütig werden läßt, wenn es zu Ende ist, da es dann heißt Abschied zu nehmen von den Charakteren, die einem auf den 400 Seiten wirklich ans Herz gewachsen sind. Zum Trost, wird bald der zweite Band herauskommen, und es gibt ein Wiedersehen.
Dieses Buch berührt auch Erwachsene, weswegen ich es jedem nur ans Herz legen kann.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Großbritaniens beste Schauspieler zeigen was sie können, 16. Januar 2006
Dank der gewohnten erstklassischen Leitungen von Englands besten Schauspielern wie Alan Rickman, Emma Thompson und Hugh Grant,ist es perfekt gelungen diesen Film an das Buch von Jane Austen zu adaptieren. Das ist vor allem auch dem Drehbuch von Emma Thompson zu verdanken, die es nicht immer einfach hatte alle Ihre Ideen durchzusetzen und natürlich auch in Anbetracht der Zeit Kürzungen zulassen mußte. Dafür daß man ein Buch auf die Dauer von 131 Minuten kürzen muß, ist die Verfilmung perfekt gelungen. Nicht umsonst wurde dieser Film mit einem Oskar für das Drehbuch ausgezeichnet. Die Schauspieler verstehen es die Stimmung und die Gefühle auch ohne große Worte zu vermitteln. Mir persönlich gefällt er am besten in der Orginalversion, denn die Sprache und Stimmen der Schauspieler, sind eigentlich zu schade um sie zu synchronisieren. "Sense and Sensibility" hat viele gefühlvolle, traurige und auch wirklich komische Momente. Jane Austens' Humor wird hier nicht vernachlässigt. Dieser Film hinterläßt einfach ein gutes Gefühl und man wird nicht müde ihn immer wieder anzusehen. Er ist eindeutig einer meiner Lieblingsfilme.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein Film der berührt, 13. November 2005
Dieser Film ist ungewöhnlich, ernst, melancholisch, traurig und auf liebevolle Weise heiter. Selten sind all diese Eigenschaften in einem einzigen Film zu finden. Geschichten von einer Liebe über den Tod hinaus, sind schwierig umzusetzen, aber hier perfekt gelungen. Mit dem Tod eines geliebten Menschen umzugehen ist schwer und manchmal fast unmöglich. Es fällt schwer die Vergangenheit ruhen zu lassen und sich dem lebendigen Leben wieder zuzuwenden.Auf wunderbare Weise hat dies Regisseur Anthony Minghella (Der Englische Patient, Der Talentierte Mr. Ripley) in diesem Film zur Sprache gebracht, teilweise ohne große Worte. Dies ist ebenso Verdienst der beiden Hauptdarsteller, Juliet Stevenson und Alan Rickman, welche zu dieser Zeit lange Jahre auf Theaterbühnen (u.a. Royal Shakespeare Company) standen (teilweise auch gemeinsam) und ihr Fach wirklich beherrschen. Sie ergänzen sich und harmonieren auf fast unbeschwerte Weise miteinander. „Truly, Madly, Deeply" berührt, ohne kitschig oder lächerlich zu sein.
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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Eine Hommage an das Leben, 13. November 2005
„The Winter Guest“ spielt in einem kleinen Ort an Schottlands Küste, an einem einzigen Tag, an dem es so kalt ist, daß sogar das Meer gefroren ist. Die Geschichte erzählt von 4 Paaren verschiedener Generationen, welche mit einander verbunden sind und nichts desto trotz ihre Beziehung immer wieder von ganz neuen Seiten erfahren. Elspeth (Phyllida Law) macht sich an diesem Tag, uneingeladen, auf den Weg zu Ihrer erwachsenen Tochter Frances, einer Fotografin (Emma Thompson), welche nicht über den Tod Ihres Mannes hinwegkommt und eigentlich nur noch weglaufen möchte. Weglaufen vor dem Leben und einer Entscheidung zu gehen oder zu bleiben. Frances, nicht begeistert von dem unerwarteten Besuch und den unerwünschten Ratschlägen ihrer Mutter, lässt sich von Ihr zu einem Spaziergang überreden und beide beginnen einander auf eine ganz neue Art zu sehen. In der Zwischenzeit begegnet Frances Sohn, Alex (Gary Hollywood), einem Mädchen, Nita (Arlene Cockburn), welche auch seinen Tag anders werden lässt, als er es sich auch nur annähernd vorgestellt hätte. Man lernt Chloe(Sandra Voe) und Lily (Sheila Reid) kennen, zwei ältere Frauen, deren gemeinsames „Vergnügen“ darin besteht, gemeinsam Beerdigungen von Fremden zu besuchen, um vielleicht dadurch zu vergessen, das dieses Ereignis auch in ihrem Leben nicht mehr weit entfernt ist. Tom(Sean Biggerstaff) und Sam(Douglas Murphy), zwei 12jährige Schuljungen, die an diesem Tag die Schule schwänzen und stattdessen am Strand spielen und sich unterhalten tragen einiges zu den humorvollen Szenen des Filmes bei, wenn auch nicht ohne eine gewisse Melancholie, der bald endenden Kindheit. Phyllida Law und Emma Thompson ( Mutter und Tochter im wirklichen Leben), tragen maßgeblich zu diesem außergewöhnlichen Film bei, der keiner Action und Stunts bedarf, um ihn in Erinnerung zu behalten. Alan Rickman, der Regie führte und zusammen mit Sharman MacDonald das Drehbuch schrieb, leistete erstklassische Arbeit. „The Winter Guest“ ist ein Film, wie es ihn eigentlich viel zu selten gibt. Er beinhaltet so viele Facetten des Lebens, daß man nicht wirklich weiß, wo man beginnen soll ihn zu beschreiben. Er ist ernst und liebevoll mit einer wunderbaren Prise Humor gewürzt. Er bezieht den Tod mit ein und ist gleichzeitig eine Hommage an das Leben. Es ist ein stiller Film, mit soviel Zartheit und Liebe erschaffen (ohne jedoch in irgendeiner Weise kitschig oder lächerlich zu sein), dass es manchmal gar keiner Worte der Protagonisten bedarf, um auszudrücken um was es hier eigentlich geht. Viele Menschen werden sich in diesem Film wieder finden. Unterstrichen wird das ganze, durch die einzigartigen Landschaftsaufnahmen, welche einem das Gefühl geben, diesen Tag fast fühlen und riechen zu können und noch weiter in diesen Film hineinziehen. Wer der "Winter Guest" letztendlich ist, bleibt jedem selbst überlassen. Für mich ganz persönlich ist der "Winter Guest" dieser kalte Tag, dieser Moment im Leben, der diese 8 Menschen begleitet, wenn Sie erkennen wer und was in Ihrem Leben wichtig ist. Denn wenn auch dieser Tag noch so kalt ist, so sind diese Menschen reich an einer Wärme, die sich nicht in Celsius und Fahrenheit messen lässt und man wird mit einem sehr warmen Gefühl an diesen Film zurückdenken.
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Lycidas: Roman
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von Christoph Marzi Taschenbuch |
| Preis: EUR 14,00 |
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| Verfügbarkeit: Auf Lager. |
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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
ein Buch führt zu Büchern, 1. Oktober 2005
Erst einmal muß ich sagen, daß ich normalerweise kein Fantasy-Leser bin, aber dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Es ist faszinierend ,spannend, farbenfroh, ernst, humorvoll und absolut mystisch. Es ist ein Buch in dem man (so ging es zumindest mir) dazu angeregt wird Bücher zu lesen. In diesem Buch wird oft auf Bücher der klassischen Literatur verwiesen und das macht neugierig. Dieses Buch verlangt dannach über die Welt, das Leben, seinen Sinn, Gut und Böse zu philosophieren. Es bewirkt, daß man sich Gedanken macht um Dinge die unser aller Leben betreffen. Es führt uns zu den Mythen und Religionen, die seit jeher in Geschichten um die Welt geistern. Dies alles ist verpackt in einer sehr spannenden, teilweise sogar gruseligen Geschichte, die selbst dem heimischen Garten seinen Frieden nimmt, da man bei jedem Rascheln nach Sonnenuntergang fragt, was da wohl im Gebüsch lauern könne. Lycidas ist ein Buch, welches ich immer wieder lesen werde und welches ich auch meinen Freunden empfehlen werde. Der nächste Band "Lilith" ist schon vorbestellt.
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