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warum eigentlich?

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Ausstecher Ausstechform Keksausstecher Nilpferd
Ausstecher Ausstechform Keksausstecher Nilpferd
Wird angeboten von Kondiback24
Preis: EUR 4,48

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll für Nilpferdfans - ergibt schöne Kexe, 29. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist eine Backform für Kexe. Kann man dazu viel schreiben?
Als Geschenk für Nilfperdfans kann ich es nur empfehlen.
Das Blech ist recht dünn, wie bei Ausstechformen eben üblich.
Man sollte also nicht mit dem Hammer drauf hauen oder es vor echten Nilpferden verstecken.

Aber für die Anwendung als Ausstechform ist das kleine Nilfperd überaus gut geeignet.
Man erkennt die Form des Nilpferdes bei den ausgebacken Kexen ganz gut, der Teig sollte aber nicht zu mehlig sein.

Bewertung: 5 Hippos!


Sennheiser CX 300 II Precision In-Ear-Kopfhörer (1,2 m Kabellänge, 3,5 mm Klinkenstecker, Tragetasche, Earadapterset S/M/L) schwarz
Sennheiser CX 300 II Precision In-Ear-Kopfhörer (1,2 m Kabellänge, 3,5 mm Klinkenstecker, Tragetasche, Earadapterset S/M/L) schwarz
Preis: EUR 34,95

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Sitz macht den Klang - zwiespältig, 7. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Grausam" dachte ich als ich die CX 300 II das erste Mal aufsetzte. Ich hatte zuvor die CX 300 mit denen ich eigentlich recht zufrieden war. Leider habe ich die verloren.

Warum ich mir die CX 300 nicht einfach noch mal gekauft habe? Diese waren nicht lieferbar.

Aber zurück zum Thema: "Grausam" deswegen weil sie sehr dumpf und basslastig klangen. Gesang und das höhere Frequenzspektrum gingen vollkommen unter.

"Das kann doch nicht sein" dachte ich mir. Ich hatte die größten Silicon-Stöpsel auf die Hörer aufgesetzt und ich spürte nach 10 Minuten einen Druck auf den Ohren. Also hab ich es noch einmal mit der mittleren Größe probiert.

Der klang war deutlich besser. Im Vergleich zu den CX 300 leicht stärkere Bässe aber der Unterschied zu den großen Silicon-Stöpseln war enorm.

Nach ein paar Tagen saßen die mittleren Stöpsel dann auch nicht mehr so fest und die Bässe pendelten sich auf einen normalen Niveau ein.

Auf was ich hinaus will: In-Ear-Hörer mit Silicon-Stöpseln sind sehr vom Sitz der Hörer abhängig. Es lohnt sich die beiliegenden Stöpsel in Hinblick auf den Klang zu vergleichen.

Was mich bei den CX 300 II stört sind aber die unsymmetrischen langen Kabel. Ja, das ist vielleicht auch Gewöhnungssache, mir lagen die gleichlangen Kabel, die ich vorne herunter hängen ließ eindeutig mehr. Führe ich das längere Kabel um den Hals, dann machen sich die Bewegungen des Kabels deutlich stärker hörbar.

Im Vergleich zum CX 300 klanglich auf ähnlich gutem Niveau. Natürlich in Relation zum Preis. Mir wären die gleichlangen Kabel deutlich lieber gewesen.

Dafür sind die Kopfhörer robust, sogar einen Spülgang in der Waschmaschine (Buntwäsche bei 40° und 1600upm) haben sie ohne hörbaren Schaden überstanden.

Fazit: Klang ist bei In-Ear schon ein wenig Glückssache, da dieser sehr vom Sitz abhängt. Die CX 300 hätten bei mir 5 Sterne erhalten, bei den CX 300 II ist das Gefühl gemischter. Von daher 4 von 5 Sternen.

Nachtrag #1:
Das mit den zu starken Bässen legt sich wirklich nach ein paar Tage, wenn die Silikon-Hörer sich etwas angepasst haben und nicht mehr so eng sitzen

Nachtrag #2:
Die Kabel haben vermutlich einen recht harten Kern, wie viele moderne Hörer. In Verbindung mit deren Kunststoffummantelung übertragen sich Bewegungen recht stark und sind dann deutlich hörbar. Lässt man die Kabel einfach so baumeln, dann stört das doch sehr. Das ist jetzt keine Effekt der nur die CX 300 II betreffen würde. Am besten führt man die Kabel unter einem Shirt oder Pulli hindurch, dann übertragen sich die Bewegungen deutlich weniger stark und sind idR nicht mehr hörbar.


Espressodrücker Edelstahl/Zebrano
Espressodrücker Edelstahl/Zebrano
Wird angeboten von Tritschler - Ihr Fachhändler
Preis: EUR 34,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Verarbeitung und sehr handlich, 6. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Espressodrücker Edelstahl/Zebrano
Wozu überhaupt ein Espresso-Tamper? Und warum dann so teuer?

Einen Tamper wird man je nach Bauart bei den meisten Maschinen brauchen.
Warum eigentlich?

Zum einen, damit das fein gemahlene Espresso-Pulver nicht im Sieb der Brühgruppe kleben bleibt oder die Dichtung verschmiert.
Zum anderen um das Kaffeemehl zu verdichten.

Das eine erspart einem eine Menge Reinigungsarbeit und die Verdichtung sorgt für einen besseren Geschmack und vor allem ein gleichmäßigeres Ergebnis.

Der Espresso schmeckt sicher nicht besser, wenn man den Cilip Tamper verwendet, im Prinzip ist das Ergebnis bei jedem Tamper das selbe.
Nun ja nicht ganz. Das recht große Gewicht (ca. 350 Gramm) erleichtert einem das Komprimieren, und naja, es fühlt sich schöner an.

Wichtig ist dass der Tamper möglichst genau in den Siebträger passt. Der Cilio hat eine Durchmesser von 57mm mein Siebträger knappe 60mm.
Da sind 57 bis 58mm schon ideal.

Die Verarbeitung scheint mir sehr gut zu sein. Der Edelstahl ist schön gefräst, das Holz gefällt mir auch. Der Griff ist verschraubt.

Ich finde das Ergebnis in der Praxis sehr gut. Jetzt schmeckt jeder Espresso einheitlich und deutlich intensiver als mit meinem zu kleinen und zu leichten Plastik-Tamper den ich zuvor im Einsatz hatte.

Der Preis ist für das Gewicht und die Verarbeitung noch günstig.

Klare Kaufempfehlung


Hard-boiled Wonderland und Das Ende der Welt: Roman
Hard-boiled Wonderland und Das Ende der Welt: Roman
von Haruki Murakami
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach wunderbar und eine schöne skurrile Reise, 28. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Hard boiled Wonderland und das Ende der Welt" war mein erster Kontakt mit Murakami. Es dauert nur wenige Sätze bis man von den beiden kapitelweise wechselnden Geschichten eingefangen wird und nicht mehr mir dem Lesen aufhören will.

Murakami hat eine wunderschöne Sprache, die Geschichte ist sehr verspielt, ab und an sehr schön skurril. Vor allem die Details und genauen Beobachtungen faszinieren einen schnell. Man landet zum Teil in einer Traumwelt mit seltsamen Landschaften und Tieren und sehr sympathischen Charakteren, bis man am Ende immer mehr in eine virtuelle Parallelwelt gerät. Aber es sind ebenso alltägliche Dinge wie das Zubereiten von Essen die durch die wunderbare Sprache sehr, sehr lesenswert sind.

Manche Leser sind durch die beiden Stränge der Geschichte vielleicht längere Zeit verwirrt, aber das macht ein gutes Buch ja auch aus, dass es nicht zu offensichtlich ist, wie diese zusammen kommen werden. Und dennoch am Ende findet beide Ebenen zusammen. Perfekt!

Inzwischen ist dies mein viertes Buch von Murakami. Es ist noch etwas skurriler und phantasievoller als Kafka am Strand und vielleicht das beste Buch für Murakami Einsteiger.


Lurch 10470 Eiswürfelbereiter Würfel 20 x 20 mm, eisblau
Lurch 10470 Eiswürfelbereiter Würfel 20 x 20 mm, eisblau
Preis: EUR 9,80

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Praktisch in der Handhabung und kein auffälliger Geruch, 28. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Eiswürfel sind mit 2x2cm recht klein und damit ideal um Longdrinks wie zB Caipirinha herszustellen.

Meine Eiswürfelbereiter haben beim Auspacken nicht gerochen, eventuell hat der Hersteller an der Zusammensetzung des Rohmaterials gearbeitet?

Die Handhabung des Eiswürfelbereiter ist sehr gut.

Das Silikon ist nicht zu weich, der Eiswürfelbereiter wackelt oder wabbert nicht beim Herumtragen, so dass das Wasser im Eiswürfelbereiter bleibt.

Im gefrorenen Zustand lassen sich die Eiswürfel sehr einfach mit einem Finger aus dem Eiswürfelbereiter herausdrücken.

Von Ökotest wurden vor längerem mal Silikon-Backformen getestet und es gab wenig Grund zu Beanstandungen.
Hier sei noch zu sagen, dass Silikon nicht wasserlöslich sind und wegen der geringen Temperaturen und des gefrorenen Zustands des Wassers ein Herauslösen von chemischen Bestandteilen aus dem Silikon der Eiswürfelbereiter viel unwahrscheinlicher als bei Silikon-Backformen ist.

Zu Silikon-Eiswürfelbereiter habe ich gar keine belegbaren Anhaltspunkte für gesundheitliche Bedenklichkeit bekommen. Man sollte hier auch bedenken, das die meisten Eiswürfelbereiter ganz oder teilweise aus Kunststoff sind die alle schädliche Stoffen enthalten können. Silikon ist an sich nicht bedenklicher als plastische Kunststoffe.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 27, 2012 5:21 PM CET


Solange die Nachtigall singt
Solange die Nachtigall singt
von Antonia Michaelis
  Gebundene Ausgabe

36 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar geschrieben, spannend und ein Ende mit Paukenschlag, 22. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Erwartungen und Altersgruppe

Die Erwartungen an das neue Buch "Solange die Nachtigall singt" werden vom Verlag selbst hoch angesetzt, wenn dieser "Das Meisterwerk einer Märchenerzählerin" schreibt. Die "Nachtigall" soll der Nachfolger des erfolgreichen Märchenerzählers werden. Der "Märchenerzähler" wurde 2011 mit der "Segeberger Feder" ausgezeichnet und ist in 2012 gleich für zwei wichtige Jugendbuchpreise (Buxtehuder Bulle, Deutscher Jugendliteraturpreis) nominiert.

Die "Nachtigall" wird von der Autorin, ebenso wie der "Märchenerzähler", für Leser ab 16 Jahre empfohlen. Wegen einiger finsteren, manchmal auch brutalen und spannender Stellen nachvollziehbar. Berührungsängste, was leicht skurrile Sexszenen angeht, sollte der Leser besser nicht haben.

Auch in diesem Buch werden wieder Tabus gebrochen. Bücher von Antonia Michaelis geben einem nie vor, was man zu denken hat, sie sind immer auch unbequem.

Also ungeeignet für 15-jährige? Oder 14-jährige? Schwer zu sagen, denn Kinder, Jugendliche und Erwachsene lassen sich nicht so leicht eingruppieren wie es Verlage oder Rezensenten gerne hätten. Die "Nachtigall" lässt sich, sofern man Kategorisierungen mag, am besten als Crossover oder All-Age-Literatur beschreiben. Bei Antonia Michaelis ist das sicher kein Kalkül, denn auch die mir bekannten Kinderbücher der Autorin (zb. die Kreuzberg 007 Serie oder Oliver und Twist) enthalten immer Komponenten die sich in zwei Ebenen an ältere und auch jüngere Leser richten, die bei mehreren Altersgruppen funktionieren, aber eben auf verschiedenen Bedeutungsebenen und das schon zu Zeiten als Crossover als Marketingbegriff noch bei keinem Verlag in den Mund genommen wurde.

Ist die "Nachtigall" ein neuer "Märchenerzähler"? Ja, weil die Leser die den "Märchenerzähler" liebten vermutlich auch die "Nachtigall" lieben werden. Nein, denn der "Märchenerzähler" war viel verträumter, mehr Märchen und viel einfacher gestrickt.

Zum Inhalt

Der 18-jährige Jari hat soeben seine Lehrer als Tischler abgeschlossen, da beschließt er alleine auf Wanderschaft zu gehen, nur für zwei oder drei Wochen, um, etwas zu erleben, ein Abenteuer, er möchte etwas zu erzählen haben und die Natur und seine Freiheit genießen. Irgendwo hinter Zittau, im Dreiländereck zwischen Deutschland, Polen und Tschechien. Der Einstieg ins Buch geschieht sanft, leise und wunderschön. Jari befindet sich in einem Wald, so scheint es. In einem bunten, geheimnisvollen und grünleuchtenden Wald. Aber er ist nicht tatsächlich dort, er betrachtet ein Gemälde in einer Galerie und er ist unterwegs auf seiner Reise die ihn wenige später genau dorthin führen wird, in diesen geheimnisvollen und wunderschönen Wald, in dem es fast ausschließlich spielt.
Ein Buch das im Wald spielt? Kann das spannend sein? Ja, es kann. Und zwar sehr. Gerade die Abgeschiedenheit, die Abgeschlossenheit von der Außenwelt geben der Geschichte einen Rahmen der wunderbar passt und der auch später sehr beklemmend sein kann.

Die "Nachtigall" nimmt einen von Anbeginn an in ihren Bann. Alleine wegen der wunderbaren Sprache und den Details in den Beschreibungen versinkt man geradezu im Buch und würde sich am liebsten für ein verlängertes Wochenende einschließen, und nur das eine tun: Lesen.

Jari begegnet in der Galerie der geheimnisvollen Jascha. Sie hat sich verkleidet und sie verstellt sich, sie malt wunderbare Gemälde. Sie lebt von diesen Gemälden und alleine im Wald, einem Wald in den sich kaum ein Mensch verirrt und in dem immer wieder Menschen verschwinden.

Erst als Jari mit Jascha den Weg in den Wald aufgenommen hat, entledigt sie sich ihrer Maskerade und er sieht das schönste und bezauberndste Mädchen dem er je begegnet ist. Sie führt ihn zu einem alten Haus mitten im Wald in die sie allein zu leben scheint. Doch Jari verwandelt sich im Laufe der Geschichte immer mehr. Die Welt die er wahrnimmt, verschwimmt, er weiß nicht mehr welchen Eindrücken er glauben kann und welchen nicht, er verliere das Gefühl für Raum und Zeit. Aus dem unbefangenen und lebenslustigen Jari wird ein Jäger.

Das Buch beginnt so gar nicht mit einem Knall, aber es deutet auf den ersten 4-5 Seiten bereits so vieles an, so vieles könnte geschehen, dass man es nicht mehr weglegen möchte, nicht mehr weglegen kann. Das Buch verzaubert.

Der Verlauf

In einer zweiten und anfänglich sehr mystischen Ebene der Geschichte, wunderbar poetisch geschrieben, werden drei Mädchen eingeflochten, die sich im Trailer und auf einem Photo im Buch schon angedeutet haben. Was es mit diesen auf sich hat, diese Frage wird die Leser das ganze Buch über begleiten. Sind das drei Mädchen? Sind es zwei? Oder doch nur eines? Was ist Einbildung und was ist Realität? Woher kommen Sie? Wer hat sie hier her gebracht? Und wohin? Im Wald? Im Keller? Und woher? Eine Entführung? Eine Flucht? Warum eigentlich? Es empfiehlt sich genau zu lesen, es steht alles im Text man darf sich nicht blenden lassen. Diese Ebene hat zu Beginn etwas sehr märchenhaftes, schönes, aber zugleich auch Grausames. Sehr viel Grausames.

Es dauert nicht lange, da beginnt Jari mit Jascha zu flirten. Jari ist alleine, alleine mit Jascha, dem schönsten Mädchen. Jari lässt sich von Jaschas Leichtigkeit geradezu einfangen. Immer wieder taucht die "Nachtigall" auf "Still, still, meine Nachtigall sei still." Er schläft in ihrem Haus, einem perfekten Haus das nur voller Schönheit ist.

Je weiter die Geschichte voranschreitet umso unschärfer wird die Wirklichkeit. Zuerst sind es die Spiegel im Badezimmer, die eine Unendlichkeit und eine Scheinwelt voller glitzernder Wassertropfen erschaffen. Jari ist vollkommen gebannt von Jascha, aber auf seine Fragen weicht sie immerzu mit einem Lächeln aus. Und es geschehen Dinge, kleine Begebenheiten, die Jari sich nicht wirklich erklären kann. Jascha taucht zu schnell an unterschiedlichen Orten auf, er hört unheimliche Geräusche in der Nacht. Narben erscheinen und verschwinden. Und er bleibt. Er will sich Jascha nähern, aber im Wald entschwindet sie ihm. Er verirrt sich, lernt ganz leise die Gefahren des Waldes kennen, die drei Mädchen tauchen erneut auf, geben wieder Rätsel auf, er begegnet einem Wolf, findet eine Anhäufung von Vogelfedern, muss unter freiem Himmel übernachten und beginnt zu träumen. Was wird aus der Liebe zwischen Jari und Jascha? Wird sie unerfüllt bleiben wie in der ersten Nacht? Wird Jascha Antworten geben? Was hat es mit den Narben auf sich die plötzlich verschwinden, genauso wie Jascha verschwindet und wieder auftaucht, sich auffällig häufig umzieht. Jari entdeckt immer mehr geheimnisvolles und was Realität ist und was nicht, diese zentrale Frage wird sich der Leser immer und wieder stellen, bis es am Ende zu einer großartigen Auflösung kommt.

Schau genau hin, lies genau und achte auf die Namen. Aber es nützt alles nichts, man lässt sich auf das Spiel ein, so wie es Jari auch die ganze Zeit getan hat, man lässt sich verführen. Es gibt mehrere Stellen im Buch an denen man denkt, das war es jetzt. Man denkt, na ja, etwas enttäuschend, man erwartet mehr. Auch auf den letzten Seiten glaubt man, es wäre nun alles geschehen und aufgelöst. Vielleicht liegt man mit seinen Ahnungen am Ende richtig, aber überrascht wird jeder sein. Das Finale ist einfach nur unbeschreiblich. Verraten? Nein, um keinen Preis. Das Buch endet auf der letzten Seite. Nicht früher.

Die Sprache

Die Sprache Antonia Michaelis ist auch in der "Nachtigall" wieder wunderschön und zugleich atemberaubend. Sie ist genauso poetisch wie im "Märchenerzähler" oder in "Die Worte der weißen Königin", aber sie hat noch mehr Feinheiten dazu gewonnen. Sie ist vielfältiger, hat so viel unterschiedliche Facettierungen. Es gibt Stellen da wähnt man sich in einem Märchen, es wird kitschig, manchmal habe ich befürchtet Antoni Michaelis sei in das Lager von Fantasy-Autoren gewechselt und es regnet gleich rosane Einhörner vom Himmel, dann wird man geradezu in die Realität zurück katapultiert. Sowie wie mit Jari in der Handlung gespielt wird, so gerät man als Leser immer wieder zum Spielball der Erzählerin.
Die Sprache umhüllt die Geschichte, sie ist einfach nur einzigartig. Sie wandelt sich mit der Geschichte und den Wandlungen ihrer Charaktere. Sie passt immer, zu jeder der verschiedenen Ebenen im Buch. Mal ist sie prägnant und direkt, dann wieder sehr leicht, mal auch sehr poetisch wie in einem Märchen, aber sie kann genauso brutal sein, Tempo vorgeben und Spannung erzeugen, alles in allem ist sie sehr vielfältig. Das Buch ist voller kleiner Nebengeschichten und Andeutungen, es kann durchaus komisch und ganz leicht sein.

Fazit

Mit liebevollen Details in einer gewohnt wundervollen Sprache verfasst, taucht man als Leser in die unwirklich erscheinende Welt ein, die mehr und mehr verschwindet, irreale Züge bekommt die erst ganz am Ende aufgelöst wird und wohl nahezu jeden Leser überraschen wird. Die Sprache ist vielfältiger und bunter als im "Märchenerzähler". Die "Nachtigall" ist kein Märchen, kein Kinderbuch und keine leichte Kost. Sie ist vieles. Die Beschreibungen sind so bunt wie in von der Autorin gewohnt, sie übertreffen auch "Die Worte der weißen Königin". Das Buch durchläuft sehr viele Genres in seinen verschiedenen Ebenen, es ist sehr spannend, und bietet ein grandioses Finale. Was kann man mehr wollen von einem Buch?

Klare Leseempfehlung und vielleicht mein Lieblingsbuch des Jahres 2012.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 29, 2012 9:57 PM MEST


Kreuzberg 007 - Mission grünes Monster (Die neue Zeit-Edition)
Kreuzberg 007 - Mission grünes Monster (Die neue Zeit-Edition)
von Antonia Michaelis
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, skurril-komisch und wunderbar geschrieben!, 17. August 2012
Da ich selbst in Berlin wohne, zwar nicht in Kreuzberg, stand die 007 Serie von Antonia Michaelis schon lange auf meiner Leseliste. "Mission grünes Monster" ist der erste von aktuell drei Bänden, der vierte Band erscheint Oktober 2012.

Das Buch ist eine Mischung aus Abenteuerbuch mit Krimiessenzen, der Geschichte einer netten Kinderbande und einer sehr bunten Beschreibung des Kreuzbergs rund um den Mehringdamm, die Zossener und die Bergmannstraße mit all ihren skurrilen Personen, wie sie eine Stadt zu bieten hat. Da wäre der Comic-Laden mit der Katze Mira, die keine Vokale sprechen kann oder will, die Currywurstbude Curry 36, ein großer Öko-Supermarkt mit einem Öko-Monster über dem Eingang, das Café au Spree, in dem es vermutlich den besten Schokokuchen der Welt gibt, Gemüseläden über Gemüseläden, dem Park um den Kreuzberg, den Landwehrkanal, Pelles Wohnung mit dem Plakat von James Bond mit dem er sich ab und an unterhält, und viele andere spannende Orte wie Kinder sie in ihrer Umgebung finden.

Die Geschichte lebt aber vor allem durch die immer feinfühlig und liebevoll beschrieben Personen. Die drei Protagonisten Pelle, Bella und Max haben alle ihre Stärken und eben auch ihre Schwächen. Max Langsamkeit wirkt so zum Beispiel ab und an schon fast absurd, man muss unweigerlich lachen, aber man hat ihn gerade deswegen beim Lesen sehr gern, spätestens wenn er beim Kochen plötzlich ganz in seinem Element, und seine Langsamkeit auf einmal wie weggeblasen ist. Aber auch die Nebenpersonen wie der Notizenmann, Milde-Gabe und Haste-mal-n-Euro sind so lebendig beschrieben, dass man sich sicher ist, alle Personen existieren auch im wirklichen Leben. Genau so.

Der Kern der Geschichte, die Suche nach einem in der Großstadt herumirrenden Kaiman, führt einen vorbei an vielen spannenden Schauplätzen, hin zu zahlreichen kleinen Episoden und sorgt für eine durchgängige Spannung, ohne dass es für Erwachsene beim Lesen langweilig würde. Es gibt keine billige Komik, keine Wiederholungen, das Buch lebt wie alle Bücher von Antonia Michaelis von und in seiner Sprache.

Zitat:
Sie können aber die Straßenzeitung eigen-behändig bunt mahlen.
"Das ist ja ganz falsch geschrieben!", rief Bella.
"Nee, das ist neue Rechtschreibung", sagte Pelle ungerührt.

Das Buch bietet dadurch nicht nur Kindern ein großartiges Lesevergnügen, sondern auch lesenden oder vorlesenden Erwachsenen. Die Dialoge haben eine Sprachkomik wie man sie nur in wenigen Kinderbüchern finden kann. Der Humor steckt aber ebenso in zahlreichen Beschreibungen, spätestens wenn man das Buch laut vorliest, wird man merken, worin es sich von der Masse an Kinder- und Jugendbüchern unterscheidet. Die Autorin versucht nicht per erhobenem Zeigefinger Dinge zu vermitteln, die Geschichte nimmt sich selbst nicht zu ernst, ist leicht und unbeschwert, die Autorin kümmert sich nicht um gängige Klischees sondern schreibt so wie Kinder denken und fühlen, gerade dadurch ist die Geschichte alles andere als oberflächlich.

Hierdurch entsteht durchgängig eine sehr schöne Komik, das Buch ist voll von wunderbar absurden und skurrilen Situationen und nimmt einen die ganzen 172 Seiten in seinen Bann und bietet ein wunderschönes Ende.

Taschentücher bereithalten und volle Punktzahl!

Hier geht es zum zweiten Band:
Kreuzberg 007 - Geheimnisvolle Graffiti


Traumtiere: Kaninchen: Für alle, die Kaninchen lieben
Traumtiere: Kaninchen: Für alle, die Kaninchen lieben
von Parragon
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr sehr kitschig, 8. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer ein ganz kitschiges Geschenk für ein Kanninchenfan sucht der ist hier genau richtig.
Ja, das ist kein Fachbuch und so will ich es auch nicht bewerten.

Die meisten Tipps sind dann doch ganz hilfreich, aber wie gesagt, es ist schon mehr etwas für verträumte Fans als für Kaninchenzüchter.

5 Punkte für rosanen Kitsch mit ein paar hilfreichen Tips.


Nikon AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G Objektiv (58mm Filtergewinde)
Nikon AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G Objektiv (58mm Filtergewinde)
Preis: EUR 219,00

32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weniger ist mehr - Beste Preis-Leistung - Ideal als Standardobjektiv, 8. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorgedanken:
Ich habe das AF-S für eine 16-jährige Bekannte bestellt, die vor einem halben Jahr in die Spiegelreflexfotografie eingestiegen ist und eine D3100 mit dem AF-S VR DX 18-105mm 3.5-5.6G ED besitzt.

Ich selbst fotografiere schon seit einigen Jährchen und besitze aktuell eine D700, eine D800 ein AF-D 50 / 1.4 ein AF-D 85mm / 1.8, ein Zeiss 21mm plus zwei 2.8er Nikon Zooms 24-70 und 70-200mm.

Mein AF 50 / 1.4D ist mein Standardobjektiv und ich setze es wegen der geringen Schärfentiefe sehr gerne für available Light und bei Portraits ein. Man kann es sehen wie man will, ich denke aber für Einsteiger ist es sinnvoll mit einer Festbrennweite zu starten und größeren Schwerpunkt auf die Lichtstärke zu legen.
Klar es hängt immer davon ab, was man fotografiert.

Da die D3100 schon bei mittleren ISO-Werten wegen der Sensorgröße - ich vergleiche das mit der D700 - doch schnell zu rauschen anfängt sollte es für sie ein Objektiv mit einer hohen Lichtstärke sein. Das AF-S 50 / 1.4 ist deutlich teurer und übersteigt ihr Budget. Ich bin kein Pixelzähler und sie ist es auch nicht. Das 1.4er dürfte optisch mehr bieten aber im Vergleich zu ihrem 18-105mm ist das AF-S 50 / 1.8 ein deutlicher Schritt nach vorne. Klar, bei einer Blende von 1.4 oder 1.8 hat man nur eine geringe Schärfentiefe. Aber das hat ja durchaus sein Reiz und abblenden darf man ja. Zum Lernen und um ein Gespür zu bekommen finde ich eine 50er Festbrennweite als Standardobjektiv einfach optimal.

An der D3100 sind nur Objektive mit eingebautem AF Motor sinnvoll - wenn man AF haben möchte.

Zum AF-S 50 1.8G:
Im Vergleich zum alten AF 50mm 1.4D oder 1.8D welches noch aus Metall gebaut ist, erscheint das AF-S G deutlich weniger wertig. Klar, es ist sehr leicht und Kunststoff ist immer empfindlicher als Metall. Aber im Vergleich zu anderen Objektiven macht das AF-S G keinen schlechten Eindruck.

An einer DX Kamera wie die D3100 ist ein 50er schon ein leichtes Tele. Für die Bekannte ist es genau die Brennweite mit der sie am meisten arbeitet.

Die beiliegende Sonneblende sitzt gut, hat leider nur ein Plastikbajonett. Ich mag die Gummisonnenblende meines 50er lieber. Aber schön dass bei dem AF-S G eine dabei war.

Der Fokus des gelieferten AF-S G saß exakt. Wir haben das nicht per Testaufnahmen auf den 1/10mm nachgemessen, sondern nur Testportraits gemacht und dann auf dem Bildschirm bei 100% kontrolliert.

Die Schärfe erscheint mit auch schon bei Offenblende bis zum Rand hin gut zu sein.

Der Fokusring arbeitet wie gewohnt per Übersteuerung. Ich meine, man darf ihn auch im AF/M Modus drehen, ohne dass dies ein Defewkt zur Folge hätte. Es gibt Objektive bei denen das nicht so ist! Das ist sehr praktisch, wenn man den Fokuspunkt manuell korrigieren will oder einfach ganz woanders fokussieren will, so darf man das.

Die Geschwindigkeit des AF erscheint mit ausreichend. Es geht sicher noch etwas schneller, für Portraits reicht es aber sicher aus.

Verzeichnung? Ist nicht all zu groß und wird von meinem Camera Raw ggf korrigiert.

Auf die Gegenlichtblende würde ich bei den meisten Lichtverhältnissen nicht verzichten.

Bedenkt man, wie wenig das Objektiv im Vergleich zu hochwertigen Zooms kostet, so denke ich, es ist das Objektiv mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis was man bekommt. Laut Testzeitschriften müssten die 50er mit Blende 1.4 messbar (sichtbar dann eher nicht) besser sein, und ein Zoom wie das AF-S 2.8 / 24-70 ist wohl auch noch überlegen. Aber eben auch zu anderen Preisen. Der Unterschied zum 1.4er dürfte in der Praxis nicht auffallen und das kostet schon das doppelte.

Fazit:
Das Nikkor AF-S 50mm 1.8 ist meiner Meinung nach ideal als Standardobjektiv, wenn Preis und / oder Gewicht eine Rolle spielen. Für das Geld bekommt man kein besseres Objektiv. Gerade wer mit einem Zoom mit Blenden ab 4.0 oder gar 5.6 arbeiten musste wird sich wundern was mit dem 1.8er alles noch geht. Es bietet einfach eine andere Art des Photographierens.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 29, 2012 1:57 PM MEST


Delamax Displayschutz Echtglas für Nikon D800/D800E
Delamax Displayschutz Echtglas für Nikon D800/D800E
Preis: EUR 23,12

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekter Schutz auch für die D800, 2. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte denn GGS Schutz schon für die D200 und nun nach der D700 auch für die D800.

Zugegeben, ich bin der klassische Displayfolien-Hasser. Im Zweifelsfalle ist mir der freie und ungestörte Blick auf das Display meiner D800 wichtiger als ein paar minimale Kratzer.
Das ist auch der Grund warum ich den Original-Displayschutz aus Kunststoff der D800 nie im Einsatz hatte.
Dieser ist auch einfach unpraktisch, er steht weit ab, man bleibt leicht damit hängen und er stört mich einfach. Klar, das ist ein subjektives Ding!

Aber ein ungutes Gefühl bleibt, vor allem wenn man eine Kamera mal schnell irgendwo ablegen muss oder gar ungeschützt in eine Tasche packt.
Die positiven Rezensionen des GGS Schutzes hatten mich dann zum Kauf bewegt.
Die Montage des Schutzes ist sehr einfach und was muss ich sagen? Der GGS Schutz stört überhaupt nicht. Er lässt sich wunderbar reinigen! Eben einfach echtes Glas.

Ich hatte die Doppelt-Variante ersteigert bei der auch das kleine LCD oben neben dem Auslöser geschützt wird.

Vielleicht das beste Zubehör für die D800 das ich je erstanden habe!

Update:
Auf einer Reise ist mir ein Stein auf das obere Display gefallen. Der GGS Schutz hatte einen Riss, lies sich prima austauschen, das Display aber hatte keinen Schaden genommen. Alles gut gegangen,


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