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Rezensionen verfasst von
Tintenherz

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Vera und das Dorf der Wölfe
Vera und das Dorf der Wölfe
von Tyra Teodora Tronstad
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,95

5.0 von 5 Sternen Die Wolfflüsterin, 6. September 2014
"Vera und das Dorf der Wölfe" von Tyra Teodora Tronstad
erschienen im dtv Verlag, Seitenanzahl: 269

Inhalt:

Die 13jährige Vera zieht mit ihrem Vater in das stille Örtchen Rønset, wo er in Ruhe ein Buch über Wölfe schreiben will. Beide erfahren nach ihrer Ankunft, dass der Wolf schon Einzug in dieses Dorf gehalten hat. Die Abwehr der Dorfbewohner gegenüber dem Tier wollen Vera und ihr Vater entkräften, doch sie stoßen auf Widerstand.

Autorin:

Tyra Teodora Tronstad wurde 1972 in Norwegen geboren und debütierte mit einem Gedichtband. Ihr erster Jugendroman erhielt auf Anhieb einen der wichtigsten norwegischen Literaturpreise. "Vera und das Dorf der Wölfe" ist ihr zweites Buch für Jugendliche.

Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Das Cover ist für dieses Kinderbuch passend gestaltet.
Die Geschichte liest sich mit einem klaren und verständlichen Schreibstil flüssig und wird aus Veras Sicht erzählt.
Kurz nach Beginn des Buches nimmt die Erzählung einen überraschenden Verlauf.
Die Thematik ist interessant mit mysteriösen, magischen und spannenden Einlagen. Außerdem ist das Buch in Bezug auf Freundschaft und den Umgang mit Tieren lehrreich.

Fazit:

Spannend erzählte Tiergeschichte mit außergewöhnlicher Wendung!


Krähenmann
Krähenmann
von Corina Bomann
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Künstler, 6. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Krähenmann (Broschiert)
"Krähenmann" von Corina Bomann
erschienen im Coppenrath Verlag, Seitenanzahl: 411

Inhalt:

Clara Hansen, 16 Jahre, bekommt ein Stipendium für das Eliteinternat Rotensand auf Rügen. Dort treibt ein grausamer Mörder sein Unwesen und Clara schaltet sich in die Ermittlungen ein und versucht auf eigene Faust den Killer zu stellen.

Autorin:

Corina Bomann, 1974 in Parchim geboren, entdeckte die Welt der Bücher schon recht früh für sich. Als Kind verzierte sie die Exemplare der heimischen Bibliothek mit eigenen "Wachsstift-Illustrationen", später, als sie das Schreiben erlernt hatte, begann sie, eigene kleine Geschichten zu verfassen. Langeweile in Schule und Bus füllte sie mit viel Fantasie aus, sodass aus kleinen Geschichten bald ganze Romane wurden, die zunächst mehrere Kladdehefte füllten. Die Hefte und eine alte Schreibmaschine wichen nach und nach dem Computer; ihre Geschichten entstiegen den Schubladen und fanden ihre Heimat bei Verlagen. Noch heute lebt Corina Bomann in Mecklenburg und nutzt die traumhafte Ruhe und wunderbare Landschaft, um ihre Romane zu spinnen. In ihrer zweiten Heimat Berlin lässt sie sich dagegen vom Puls der lebendigen Stadt inspirieren.

Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Das Cover zu diesem Buch ist eindrucksvoll düster mit einer Krähe und den roten eingefärbten Seiten gestaltet. Ein absoluter Eyecatcher.
Das Buch beinhaltet einen einfachen und verständlichen Schreibstil, der angenehm und flüssig zu lesen ist. Die kurzen Kapitel erleichtern den Lesefluss.
Die schwermütige Clara, die früh ihre Eltern verloren hat, gerät ins Visier des Killers und muss ein grausames Spiel mit kranker Logik spielen, um Leben und vor allem ihr Leben zu retten.
Die Geschichte um Clara wird aus ihrer Perspektive erzählt. Zwischendurch kommt der Mörder zu Wort. Es geht auch um jugendliche Cliquenwirtschaft und Mobbing, gemischt mit einer Prise Romantik.
Der Inhalt dieses Buches liest sich sehr spannend und keinesfalls kommt Langeweile auf. Da die Morde an den Jugendlichen doch sehr grausam gestaltet werden, bin ich der Meinung, dass dieser Titel für die angesprochene Jugendgruppe im Alter von 14 - 17 Jahren nicht unbedingt geeignet ist.

Fazit:

Spannendes Katz- und Mausspiel mit überraschendem Ende!


Sirius: Roman
Sirius: Roman
von Jonathan Crown
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lichtblick in der Dunkelheit, 15. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Sirius: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Sirius" von Jonathan Crown
erschienen im Kiepenheuer & Witsch Verlag, Seitenanzahl: 287

Inhalt:

Der Foxterrier Levi und seine jüdische Familie Liliencron müssen im Jahre 1938 aufgrund einer Säuberungsaktion Hitlers aus Berlin flüchten. Ihre Reise geht nach Hollywood, um dort ein neues Leben zu beginnen, natürlich mit ihrem schlauen Hund.

Autor:

Jonathan Crown, der öffentlichkeitsscheue Autor, beharrt darauf, dass sein Foxterrier Alpha – ein Enkel des Romanhelden Sirius – ihm die Familiengeschichte erzählt hat. Crown musste die Erlebnisse nur protokollieren. Deshalb empfindet er sich nicht als Schriftsteller, sondern als Medium. »Es ist der erste Roman eines Hundes«, sagt er. »Ich hoffe, das macht anderen Haustieren Mut, ihre Stimme zu erheben und die Weltgeschichte neu zu schreiben.«

Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Das Buch liest sich mit einem einfachen und verständlichen Schreibstil und dank der übersichtlichen und kurzen Absätze angenehm flüssig.
Die Geschichte handelt von einer jüdischen Familie, die Deutschland wegen Hitler und seinen Visionen verlassen muss; in einer Zeit angefangen bei den November-Pogromen bis hin zum 2. Weltkrieg. Die goldene Ära Hollywoods mit seinen berühmten Schauspielern und die deutsche Geschichte zur Zeit der Ära Hitlers spielen in diesem Buch eine Rolle.
Der Protagonist Levi (Sirius) spielt die Hauptrolle. Seine kleinen Kunststückchen im Film und im Zirkus erheitern die Menschen und sein Weg führt von Berlin über Hollywood und wieder zurück nach Berlin. Er schreibt Weltgeschichte und nimmt den Leser auf seine abenteuerliche Reise mit.
Die Autor bringt diesen Roman gekonnt an den Leser. Es ist eine sehr bewegende Familiengeschichte, in der viel Dunkelheit herrscht.

Fazit:

Eine anrührende Hunde-/Familiengeschichte mit geschichtsträchtigem Inhalt.


Deutscher Meister
Deutscher Meister
von Stephanie Bart
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,00

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kampf gegen die Macht, 15. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Deutscher Meister (Gebundene Ausgabe)
"Deutscher Meister" von Stephanie Bart
erschienen im Hoffmann und Campe Verlag, Seitenanzahl: 381

Inhalt:

Johann Rukelie Trollmann, Boxer, erhält aufgrund der Rassensäuberung in Berlin im Jahre 1933, die Chance, den Titel "Deutscher Meister im Halbschwergewicht" in einem Boxkampf zu erringen, obwohl er ein Sinto, Zigeuner, ist. Gegen alle Widrigkeiten boxt er den Kampf seines Lebens.

Autorin:

Stephanie Bart, geboren 1965 in Esslingen am Neckar, studierte Ethnologie und Politische Wissenschaften an der Universität Hamburg. Seit 2001 lebt sie in Berlin. Für die Arbeit an ihrem Roman Deutscher Meister erhielt sie das Stipendium des Deutschen Literaturfonds 2011 und 2012.

Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Der Einband ist passend mit einem gefesselten Boxer zu dieser Geschichte gestaltet.
Das Buch beinhaltet einen leicht verständlichen und flüssig zu lesenden Schreibstil.
Hier geht es um Trollmann, der ein Sinto ist und der sich seinen Traum als Boxer erfüllen möchte und um staatliche Visionen. Adolf Hitler will neue Menschen schaffen und favorisiert das Boxen, die Kerndisziplin der körperlichen Erziehung im staatspolitischen Sinne.
Der Leser wird in den Boxbetrieb bei säuberungsdezimierten Reihen eingeführt. Detailliert werden die einzelnen Kämpfe beschrieben und man bekommt so einen Einblick in die damalige Welt des Boxsports. Viele ehemalige Boxer, z. B. Max Schmeling, Adolf Witt, werden mit angesprochen
Trollmann kämpft einen Kampf gegen mehrere Gegner. Nicht nur im Ring, sondern auch gegen die Außenwelt (Presse, politische Funktionäre.
Auch für diejenigen Leser, die nicht am Boxsport interessiert sind, ist dieses Buch eine interessante und lehrreiche Lektüre.

Fazit:

Eine bemerkenswerte und sportliche Meisterleistung mit geschichtsträchtigem Hintergrund!


Lost Souls Ltd., Blue Blue Eyes
Lost Souls Ltd., Blue Blue Eyes
von Alice Gabathuler
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Augen - Spiegel der Seele, 1. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Lost Souls Ltd., Blue Blue Eyes (Taschenbuch)
"LOST SOULS LTD. - Blue Blue Eyes" von Alice Gabathuler
erschienen im Thienemann Verlag, Seitenanzahl: 286

Inhalt:

Die LOST SOULS LTD., eine Organisation, die verlorene Seelen rettet, hat einen neuen Auftrag. Es geht um Kata, das Mädchen mit den blauen Augen. Sie ist in Gefahr und die Mitglieder der LOST SOULS LTD., Auyden, Nathan und Raix, versuchen mit allen Mitteln, Kata vor Entführern, Mördern und das organisierte Verbrechen zu beschützen.

Autorin:

Alice Gabathuler (* 28. November 1961; heimatberechtigt in Wartau) ist eine Schweizer Autorin von Jugendbüchern. Sie lebt zusammen mit ihrer Familie in Werdenberg im Kanton St. Gallen.
Geboren und aufgewachsen in der Schweiz, war sie dort als Radiomoderatorin, Werbetexterin, Englischlehrerin und Teilhaberin einer privaten Englischschule tätig. Im Jahre 2009 gab sie ihre Anteile an der Schule an ihre Geschäftspartnerin ab, um sich verstärkt der Schriftstellerei zu widmen. Sie erhielt 2014 den Hansjörg-Martin-Preis für ihren Jugendroman "no way out".

Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Das Cover zu diesem Jugendthriller ist in verschiedenen Blautönen eindrucksvoll und passend gestaltet.
Der Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig zu lesen.
Die Charaktere werden anschaulich und detailliert beschrieben und man erhält Einblick in ihre Psyche.
Gleich zu Beginn wird eine große Spannung mit viel Aktion erzeugt, die sich über das ganze Buch ausbreitet. Die mysteriöse Atmosphäre ist gut eingefangen.
Man vermutet zwar einiges über den weiteren Verlauf der Geschichte, aber man wird immer wieder durch das fortlaufende Geschehen überrascht.

Fazit:

Ein hoch spannendes Buch für Jugendliche, an dem auch Erwachsene ihre Freude haben werden.


Die Rache des Chamäleons: Thriller
Die Rache des Chamäleons: Thriller
von Åke Edwardson
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Terror im Paradies, 1. August 2014
"Die Rache des Chamäleons" von Åke Edwardson
erschienen im List Verlag, Seitenanzahl: 254

Inhalt:

In Schweden lebt Peter Mattéus mit seiner Familie in Ruhe und Frieden; bis ihn eine verhängnisvolle Nachricht erreicht. Ein "Freund" fordert noch eine angebliche Schuld von Peter ein und die Vergangenheit schlägt gnadenlos auf die Familie ein.

Autor:

Åke Edwardson, geboren 1953, lebt mit seiner Frau in Göteborg. Einige Monate im Jahr verbringt das Ehepaar im Süden Spaniens, in Marbella. Bevor Edwardson einer der weltweit erfolgreichsten Autoren von Kriminalliteratur wurde, arbeitete er als Journalist u. a. im Auftrag der UNO im Nahen Osten, schrieb Sachbücher und unterrichtete an der Universität Creative Writing.

Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Das Buch ist flüssig und verständlich zu lesen.
Die Geschichte beinhaltet einen klaren Schreibstil mit kurzen Sätzen und ohne Verschnörkelungen.
Der Thriller wird schnell erzählt und man ist sofort in das Leben von Peter und seiner Familie involviert. Es geht temporeich von Schweden nach Andalusien zur Sache.
Die Protagonisten werden in ein spannendes Abenteuer hineingezogen, aus dem es kein Entrinnen gibt.
Dieser Autor ist mir bisher noch nicht in die Hände gefallen. Die vorhergehenden Titel werde ich nach diesem dramatischen Thriller auf jeden Fall lesen.

Fazit:

Rasanter Thriller mit purer Hochspannung!


Der Apfelsammler: Roman
Der Apfelsammler: Roman
von Anja Jonuleit
  Broschiert
Preis: EUR 14,90

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was gibt es Schöneres als die Liebe?, 24. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Apfelsammler: Roman (Broschiert)
"Der Apfelsammler" von Anja Jonuleit
erschienen im dtv premium Verlag, Seitenanzahl: 365

Inhalt:

Als Hannahs Großmutter Elizabeth in Castelnuovo, Umbrien, stirbt, fällt ihr die Aufgabe zu, den Nachlass zu verwalten und das Haus zum Verkauf vorzubereiten. Doch dann findet sie einen Brief und erfährt alles über das Leben ihrer Großmutter Eli.

Autorin:

Anja Jonuleit, geb. am 5. Dezember 1965 in Bonn, ist Übersetzerin und Dolmetscherin für Italienisch und Englisch. Nach ihrem Abschluss am Sprachen- und Dolmetscherinstitut in München 1992 lebte und arbeitete sie mehrere Jahre in New York, Rom und Damaskus. 1994 kehrte sie mit ihrer Familie nach Deutschland zurück und ist seitdem freiberuflich tätig. Zu den von ihr übersetzten Autoren zählen u. a. Elizabeth Corley (»Nachruf auf eine Rose«) und Marcello Fois (»Besser tot«).
Ihr erster Krimi erschien 2007. Daneben hat Anja Jonuleit mehrere, zum Teil preisgekrönte Kurzgeschichten veröffentlicht.
Die Mutter von vier Kindern lebt und arbeitet in Eriskirch am Bodensee.

Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Das Cover zu diesem Roman ist in gedeckten Farben und passen zu der Thematik gestaltet worden.
Der Schreibstil ist leicht verständlich und angenehm flüssig zu lesen.
Die Landschaft Umbriens wird detailliert und ausführlich beschrieben. Man bekommt sehr viele Einblicke von dem Land und den dort lebenden Menschen.
Die Charaktere von Hannah und ihrer Großmutter Eli werden gut herausgearbeitet und ihre Gefühlswelt wird ausführlich erläutert. Die Lebensgeschichte der beiden Protagonisten wird abwechseln erzählt und dazu passend wechselt die Schriftart.
Beim Lesen ist keine Langeweile aufgekommen und ich habe sehr mit beiden Frauen gelitten. Der Verlauf von Elis Leben hat mich doch sehr erschüttert und beschäftigt mich nachhaltig.

Fazit:

Eine bewegende Lebensbeichte mit allen Höhen und Tiefen, welche das Leben für einen bereit hält.


Blind Walk
Blind Walk
Preis: EUR 12,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gefährliches Spiel, 6. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Blind Walk (Kindle Edition)
"Blind Walk" von Patricia Schröder
erschienen im Coppenrath Verlag, Seitenanzahl: 446

Inhalt:

7 Jugendliche, darunter die 17jährige Lida Donelly und ihr Freund Jesper, werden mit verbundenen Augen im Wald ausgesetzt und nehmen an einem Blind Walk teil. Sie sind nur mit einem Nothandy, Kompass und sehr wenigen Utensilien ausgestattet. Ein gefährliches Abenteuer beginnt.

Autorin:

Patricia Schröder hat sich gleich zwei ihrer Träume erfüllt. Sie lebt auf dem Land, genauer in einem alten Haus auf einer friesischen Warft mit Blick auf den Westerhever Leuchtturm. Und sie ist "eine richtige Autorin" geworden. Schröder, geboren 1960 in der Wesermarsch und aufgewachsen in Düsseldorf, schreibt Bücher für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, in denen es nicht nur um softe Themen geht. Mit dem Schreiben versetzt sie sich zurück in ihre eigene Jugend. Schröder hatte zunächst Textildesign studiert und eine Zeitlang in diesem Beruf gearbeitet, bevor sie - nach der Geburt ihrer beiden Kinder - mit dem Schreiben begann. Ihr erster Jugendroman erschien dann 1998. Etliche ihrer Bücher wurden in andere Sprachen - so z. B. ins Litauische, Tschechische und Serbische - übersetzt.

Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Die Umschlaggestaltung und der Einband sind in Gelb/Schwarz auffällig gestaltet. Passend für diesen außergewöhnlichen Mystery-Thriller.
Der Schreibstil ist einfach verständlich und flüssig zu lesen.
Zwei Handlungsstränge werden abwechselnd erzählt und die Spannung steigt von Seite zu Seite.
Die Rivalität unter den Jugendlichen ist gleich allgegenwärtig. Spannend wird erzählt, wie sich aus verschiedenen Individuen eine Gruppe bildet. Die Mystery-Einlagen sind unerwartet und geben diesem Buch den notwendigen Kick.

Fazit:

Ein interessantes Buch mit spannenden Verwicklungen, bei dem keine Langeweile aufkommt.


Lifelogging: Wie die digitale Selbstvermessung unsere Gesellschaft verändert
Lifelogging: Wie die digitale Selbstvermessung unsere Gesellschaft verändert
von Stefan Selke
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen Protokoll des Lebens, 23. Mai 2014
"Lifelogging" von Stefan Selke
erschienen im Econ Verlag, Seitenanzahl: 362

Inhalt:

Wie die digitale Selbstvermessung unsere Gesellschaft verändert. Bessere Zukunft oder digitaler Wahn? In diesem Sachbuch werden dazu umfassende digitale Technologien, sie sich an den menschlichen Bedürfnissen orientieren, erklärt und erläutert.

Autor:

Stefan Selke (* 6. Oktober 1967 in Rheinfelden/Baden als Stefan Guschker) ist Professor für Soziologie und gesellschaftlichen Wandel an der Fakultät Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Furtwangen im Schwarzwald. Als Buchautor, Publizist und öffentlicher Soziologe wurde Stefan Selke zum zentralen Kritiker der so genannten „Tafelbewegung“ in Deutschland. In seinem Blog „Stabile Seitenlage“ äußert sich Selke regelmäßig zum gesellschaftlichen Wandel.

Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Der Buchumschlag stellt mit "0" und "1" (Binärcode) ein menschliches Gesicht dar und ist für diese Thematik perfekt gestaltet.
Der Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig zu lesen. Die für mich "fremdartigen" Technologien werden anhand von Beispielen anschaulich und ausführlich erklärt. Zu den einzelnen Themenabschnitten stehen am Ende des Buches Anmerkungen bereit.
Die digitale Technologie bestimmt unser Leben von der Geburt bis zum Tod. Sämtliche Daten und Spuren, die wir hinterlassen, werden erfasst. Es geht um die Optimierung der Lebensführung.
Der Autor durchleuchtet kritisch das Für und Wider der Selbstvermessung und zeigt die Ideen der prominenten Fürsprecher auf, die einen neuen und besseren Menschen schaffen wollen.
Mir hat das Buch gezeigt, dass die Grenze zwischen dem Privatleben und der Öffentlichkeit stark verschwimmt und die menschliche Gier nach Daten unbegrenzt zu sein scheint.
Die Thematik "Digitale Selbstvermessung" ist sehr aufschlussreich zu verfolgen. Ich werde mich aber der Datensammelwut nicht anschließen, der ich möchte noch ein "unberechenbarer" Mensch bleiben.

Fazit:

Interessante Thematik, die die Zukunft und das Leben der Menschen hinreichend verändern wird.


Die Jasminschwestern
Die Jasminschwestern
von Corina Bomann
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Eine Reise in die Vergangenheit, 12. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Jasminschwestern (Taschenbuch)
"Die Jasminschwestern" von Corina Bomann,
erschienen im Ullstein Verlag, Seitenanzahl: 541

Inhalt:

Nachdem Melanies Verlobter Robert aufgrund eines Autounfalls ins Koma fällt, gerät das Leben der 29jährigen Modefotografin aus den Fugen. Sie versucht bei ihrer Urgroßmutter Hanna, die mit ihrer Tochter ein Modemuseum betreibt, Kraft zu schöpfen und erfährt dabei die Lebensgeschichte von Hanna, der Hutmacherin von Paris.

Autorin:

Corina Bomann wuchs in einem Dorf in Mecklenburg auf. Sie veröffentlichte 1999 ihre erste Kurzgeschichte und arbeitete bis 2002 als Zahnarzthelferin. Zuvor veröffentlichte sie mit "Der Schattengeist" und "Der Traum des Satyrs" ihre beiden ersten Fantasy-Romane. Seit 2008 konzentriert sie sich auf historische Frauenromane, die hauptsächlich zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert angesiedelt sind. Ihr 2012 im Ullstein Verlag erschienener Roman "Die Schmetterlingsinsel" hat sich über 100.000 Mal verkauft und war wochenlang auf der Spiegel-Bestseller-Liste. Corina Bomann lebt in Berlin.

Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Das Buch ist ein absoluter Blickfang. Die tollen Applikationen auf der rechten und auf der unteren Buchseite fallen sofort ins Auge.
Der Schreibstil ist einfach, verständlich und sehr flüssig zu lesen. Die Autorin hat das Buch mit Dramatik und ganz viel Herzblut geschrieben.
Melanie begleitet ihre Urgroßmutter auf den Spuren ihrer Vergangenheit. Den Schmerz und die Empfindungen, die Melanie und Hanna bei der Erzählung der Leidensgeschichte der Urgroßmutter durchleben, werden nachvollziehbar beschrieben.
Die Geschichte beginnt 1917 in Saigon, dem Land der Jasminblüten. Der Leser erfährt einiges aus der anderen Welt und Zeit, in der Armut und Elend das Leben vieler Menschen bestimmt. Der weitere Verlauf des Buches geht über Berlin, Hamburg nach Paris.

Der Wechsel zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit schafft eine gewisse Lebendigkeit und hält die Spannung um die Aufklärung der Lebensbeichte Hannas aufrecht.

Fazit:

Eine bewegende und emotionale Reise, die den Leser ans Herz geht.


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