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arialas

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London 2012: Das offizielle Videospiel der Olympischen Spiele
London 2012: Das offizielle Videospiel der Olympischen Spiele
Wird angeboten von karunsode
Preis: EUR 8,99

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen London Calling, 10. Juli 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Gameplay
Als erstes muss gesagt werden, dass London 2012 so einiges besser macht, als sein Vorgänger Beijing. Das stumpfe Button-Smashing wurde endlich in die ewigen Track&Field-Abgründe gejagt und setzt nun mehr auf Timing, Kontrolle und Gefühl. Gewann beim 100m-Lauf früher noch derjenige, der am schnellsten zwei Tasten hintereinander drücken konnte, gewinnt heute derjenige, der eine Taste dosiert schnell drücken kann. Endlich sitze ich nicht mehr schweißgebadet vorm Rechner, nachdem ich die 400m absolviert habe. Selbst nach einem Disziplinmarathon fühle ich mich noch überlebensfähig und muss nicht darüber nachdenken, am nächsten Tag krank zu feiern, weil mein Daumen amputiert werden muss. Auch ist London wesentlich materialschonender. Vorbei sind die Zeiten, an dem 1-€-Münzen das Gamepad ruiniert haben, nur weil es Rekorde zu brechen gab. Apropos Gamepad und Rekorde:
Ersteres ist ein absolutes Must-have! Optimal hat man einen XBOX-Controller, da dieser als einziges Pad unterstützt wird. Allerdings gibt es im Internet auch die passenden Files für Logitech-Controller. Das funktioniert dann genauso gut.
Zweiteres ist der Ansporn und damit das ultimative Ziel. War es in Beijing schon eine Kunst, Rekorde aufzustellen, verzeichnet man mit etwas Übung in einfachen Disziplinen wie Speerwurf oder Diskus bereits die ersten Olympischen- oder Weltrekorde. Das motiviert und hält einen bei der Stange.

Der Olympiamodus hingegen ist nur kurzweilig interessant. Man wählt pro Tag zwei Disziplinen und durchläuft ein Qualifying und danach gehts um Gold, Silber und Bronze. Schade, dass man nicht alle Events spielt, sondern nur vom PC ausgewählte. Man sucht sich also ein Land aus und los gehts. Es gibt leider keine reellen Namen. Man kann sein Team zwar individualisieren, allerdings läuft dann ein erstellter Usain Bolt alles, was es zu laufen gibt (100m, 200m, 110m Hürden, 400m). Schafft man es dann, Gold zu holen, folgt die Siegerehrung und eine verkürzte Nationalhymne. Das wars dann auch schon. Generell hätte die Präsentation leidenschaftlicher und intensiver sein können. Schlimm wird es dann aber bei den Kommentatoren. Während der Startphasen beim Schwimmen und Laufen quaselt der die ganze Zeit vor sich hin. Kurz bevor "Los" auf dem Bildschirm erscheint und ertönt hört er dann auf. Sehr förderlich für die Konzentration....
Insgesamt fehlt mir im Olympiamodus die Atmosphäre und es wirkt alles sehr abgehackt und unabhängig. Und das, obwohl doch gerade bei Leichathletikveranstaltungen so viel auf einmal passiert.

Disziplinen
Ich zähle hier jetzt nicht alle auf. Es gibt schon ordentlich viele und doch vermisse ich so Sachen wie Zehnkampf oder Staffel. Positiv fällt mir die Tischtennisdisziplin auf. Da gab es schon manch einen, der würde auf die Idee kommen, dass als Vollversion zu verkaufen.

Schwierigkeitsgrad
Je nachdem, wieviel Übung man hat, fällt es einem doch relativ leicht, sich in den einzelnen Sportarten durchzusetzen. Auf "normal" sollte es überhaupt kein Problem sein, überall Gold zu holen. Auf "schwer" braucht man mehr Übung, ist aber trotzdem zu schaffen

Fazit
Gutes Spiel für Zwischendurch und ausgereifter als sein Vorgänger. Mir hat es ganz gut gefallen, auch wenn man auf Seiten der Entwickler mehr aus dem Spiel hätte machen können.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 31, 2012 11:55 AM MEST


Le Tour de France Saison 2012: Der offizielle Radsport Manager 2012 - [PC]
Le Tour de France Saison 2012: Der offizielle Radsport Manager 2012 - [PC]
Wird angeboten von Inter Commerce GmbH
Preis: EUR 11,99

29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide und spaßig, 10. Juli 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Gameplay - Singleplayer
Steuerung
Fans der Serie werden sich schnell zurechtfinden. Die Steuerung wurde so gut wie gar nicht verändert und man fühlt sich schnell "heimisch". Neulinge brauchen sicherlich etwas Zeit, um sich an die Mechanik zu gewöhnen. Sehr hilfreich ist da die Möglichkeit, die Etappe vorzuspulen, wenn mal nicht viel passiert oder auch anzuhalten, damit man auf entscheidene Momente detailliert eingehen kann. Schließlich steuert man nicht nur einen Fahrer, sondern ein ganzes Team und da gibt es so manches zu bedenken. Wer muss aus meinem Team geschützt werden? Wer schafft frisches Wasser ran? Wer darf heute mal ausreißen oder beschränke ich mich darauf, dass das Hauptfeld den Anschluss hält, indem ich Führungsarbeit leiste? Da gibt es viel zu bedenken und der Pause-Button ist besonders für ungeübte Fahrer der beste Freund.
Karriere
Kern des Singleplayers ist der Karrieremodus. Man steuert ein vorhandenes Team oder baut sich ein neues Team auf, regelt Finanzen, Training, Rennteilnahmen, Equipment und Scouting. Insgesamt ist das aber schnell abgehandelt und dann liegt der Fokus voll auf den einzelnen Rennen, wovon es unfassbar viele gibt. Wer ungeduldig ist und schnell alles nacheinander abarbeiten will, darf die Rennen simulieren. Zuvor richtet man das Team grob aus, bestimmt seinen Kapitän, seine Sprinter und die Aufgaben der Wasserträger und lässt sich dann vom Ergebnis überraschen. Mir kommt es aber so vor, als würde die KI nicht wirklich meinen Anweisungen folge leisten und deshalb nehme ich mir die Zeit, um alles selber zu spielen. Das macht eh mehr Spaß und schließlich hat man es deswegen ja gekauft.
Die Rennen
Die Flachlandetappen laufen mit einem gut durchdachten Team eigentlich immer gleich ab: Am Anfang suchen bereits die ersten KI-Fahrer ihr heil in der Flucht. Hier muss man dann schon selbst aktiv werden, damit die Lücke nicht zu groß wird. Tempoarbeit für's Feld macht die KI dann nur, wenn es so auf die letzten 50km geht und die Ausreißer bis dahin einen gewaltigen Vorsprung rausgefahren hat. Grundsätzlich ist das aber auch nicht so das Problem, wenn man weiß, wie man zu agieren hat, damit die Ausreißversuche erst gar nicht zum Erfolg führen.
Zeitfahren - Da bin ich noch nicht so schlau draus geworden. Bislang habe ich jedes Zeitfahren in den Sand gesetzt. Hier bin ich froh, dass man es simulieren kann.
Bergetappen - Wie im echten leben sind diese Etappen auch im RSM 12 die Königsdisziplin. Es kommt meiner Meinung nach neben guten Werten der Fahrer beim "Berg" und Hügel" auch auf die Form an. Zu Beginn des Rennens fühlt sich der Fahrer neutral. Geht der Pfeil nach unten, deutet das daraufhin, dass der Fahrer heute keinen besonders guten Tag erwischt hat. Zeigt der Pfeil nach oben, kann man sich schonmal etwas freuen, dass heute eventuell mehr drin sein könnte. Das Spektrum reicht von +5 (Top-Form) bis -5 (wäre er mal lieber im Bett geblieben). Aber selbst eine Form von +5 reicht noch nicht aus, damit man so ohne weiteres den Gipfel stürmt. Ein Angriff oder Konterangriff muss super gut überlegt sein und Timing ist hier meiner Meinung nach extrem wichtig. Bei großen Rundfahrten wie der Tour de France muss man sich dann auch noch etappenübergreifend Gedanken machen. Taktik ist alles!

Gameplay - Multiplayer
Das Herzstück des Multiplayers nennt sich "Armada". Man bekommt am Anfang ein virtuelles Kartenpäckchen mit Fahrern und etwas Equipment. Mit dem legt man dann gegen andere Online-Spieler und eventuell noch gesteuerten Teams auf vorher festgelegten Etappen los, um weitere Punkte zu bekommen, damit man sich weitere Päckchen kaufen kann. Das kennen wir woher? Genau: Fifa Ultimate Team.
Ich finde es schade, dass Cyanide dem ganzen nicht mehr Tiefgang gibt. Ein Mix aus Karriere, Armada und Online-Liga-Rennen - ich würde meinen Arbeitsplatz mit dem virtuellen Drahtesel tauschen.
Weiterhin gibt es natürlich noch den LAN-Modus, in dem man sich mit seinen Freunden duellieren kann.

Sonstiges
o Grafik: Absolut ok und grundsolide.
o Lizenz: Dank dem Datensatz von der Fanseite rsm-news.com hat man alle originalen Fahrer beisammen. Die machen da wirklich einen guten Job!
o Bugs: Hier und da gibt es noch ein paar kleinere Fehler, aber alles verzeihbar und im Rahmen.
- KI: Die KI ist mir zu berechenbar und hat im Feld öfters mal Probleme mit der "Wegfindung".

Fazit
Zwar hat Cyanide das "Rad nicht neu erfunden", aber meiner Meinung nach ein solides Spiel abgeliefert. Lediglich der Multiplayer schwächelt noch. Vielleicht wird's dort noch ein paar Veränderungen mit kommenden Patches geben.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 12, 2013 5:50 AM MEST


Heidelberger Spieleverlag HE339 - Der Herr der Ringe: Das Kartenspiel LCG Starterbox
Heidelberger Spieleverlag HE339 - Der Herr der Ringe: Das Kartenspiel LCG Starterbox
Preis: EUR 25,95

15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mittelerde im Wohnzimmer, 23. Februar 2012
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Optik
Optisch kann sich das LCG sehen lassen: Alle Karten sind schön dargestellt und die Materialien sind relativ robust. Keine Plastikkarten, aber auch keine Karten, die nach dem 2. Spiel Gebrauchsspuren aufweisen. Ich würde jedem Spieler dennoch raten, die Karten zu laminieren oder sich Kartenhüllen zu kaufen.

Zugänglichkeit
Der Herr der Ringe LCG ist auf keinen Fall ein Spiel der Sorte "Komm, lass uns mal nen halbes Stündchen spielen". Bevor man die erste Karte überhaupt auf den Tisch legt, muss man sich durch die Anleitung fuchsen. In meinem Fall dauerte das ganze Prozedere ca. 4 Stunden, bis ich ansatzweise fehlerfrei ein Solo-Spiel auf die Reihe bekommen habe. Die Anleitung ist zwar detailliert mit Beispielen dargestellt, dennoch gibt es oft Situationen, in denen man sich nicht klar ist, was man tun darf und was nicht. Ich habe da diverse Internet-Foren durchgelesen um meine Fragen mir dann beantworten zu können.
Das ist zwar anfangs eine arbeits- und leseintensive Sache, lohnt sich aber ungemein.

Das Spiel
Ich habe bislang nur Solo gespielt und muss sagen, dass es sehr herausfordernd ist, die Quests/Abenteuer zu bestehen. Das Spiel gibt einem zwar vier Starter-Decks vor - die sind aber allenfalls für das erste Abenteuer zu gebrauchen, um sich an die Mechanik zu gewöhnen. Mit fortschreitender Spielerfahrung kommt man Solo nicht drum herum, seine Decks zu kombinieren. Es macht dann aber um so mehr Spaß, wenn man sich eine Taktik zurecht gelegt hat und sie dann funktioniert.
Apropos Taktik: Dieses Spiel ist auch ohne die Erweiterungspacks nicht berechenbar. Sei es durch die Schattenkarten der Gegner oder einfach das Ziehen der Karten. Nach jedem Spielzug kann sich die Szenerie komplett ändern: War man gefühlt schon am Ziel des Abenteuers, kann eine Karte des Gegners einem last-minute-mäßig die Niederlage bedeuten. Trotzdem: Man muss versuchen, jede Situation vorauszuahnen und möglichst viele Eventualitäten einkalkulieren. Hat man dann eine gute Lösung gefunden, befriedigt das ungemein.
Alles weitere sollten sich angehende Spieler bei youtube anschauen. Dort gibt es ein tolles Tutorial - zwar auf englisch - welches mir sehr weitergeholfen hat.

Kosten - Folgekosten
Der Preis ist absolut gerechtfertigt für das Basisspiel. Um das Spiel kennenzulernen optimal, wenngleich man nach ein paar Spielen das Bedürfnis nach mehr haben kann. Dafür gibt es zahlreiche Erweiterungen mit neuen Karten/Helden/Abenteuern zu einem fairen Preis.

Fazit
Für Herr der Ringe-Fans ein absolutes Must-Have. Ob man es glaubt oder nicht: Dank weniger Karten und einem tollen Spielprinzip befindet man sich schnell in Mittelerde und es macht Spaß, die Prüfungen zu bestehen.
KAUFEN!


Creative Sound Blaster Tactic3D Alpha THX Gaming Headset
Creative Sound Blaster Tactic3D Alpha THX Gaming Headset

5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Teil, 23. Februar 2012
An dem Headset ist nichts auszusetzen. Es ist gut und stabil verarbeitet, die Ohrmuschel ist für normal-große Ohren vollkommen ausreichend und der Klang erste Sahne:

ZUGREIFEN!


Deponia
Deponia
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 12,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abgedreht und spaßig, 8. Februar 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Deponia (CD-ROM)
Die Spielwelt
Deponia spielt auf einer Müllhalde, in der mehrere verrückte Lebewesen wohnen, die von der Aussenwelt abgeschnitten sind und sich hier einen eigenen Mikrokosmos aufgebaut haben. Präsentiert wird diese Welt im mittlerweile branchenüblichen Comiclook. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, denn wer sich bereits mit P&C-Adventures auseinandergesetzt hat, weiß, worauf er sich einlässt.
Die Story
Der Storyheld Rufus versucht aus Deponia auszubrechen um nach Elysium zu kommen, einen fernen Ort, den bislang noch kein Deponianer erreicht hat. Dazu muss er allerhand Aufwand betreiben und nützliche Dinge zusammen suchen/bauen um seinem Ziel näher zu kommen. Beispielsweise will er am Anfang der Story seinen Koffer packen und benötigt dafür vier Objekte, die der Spieler aus dem Haus zusammensuchen muss. Per gewohnter Steuerung durchforstet man das Gebiet und trifft z.B. auf eine flüchtende Zahnbürste oder auf ein paar Notizen seiner Mitbewohnerin, die ihn darin freundlich aufklärt, was sie von ihm hält und was er zu tun und lassen hat. Dabei wird jede Aktion und jeder Gedanke vom Off-Sprecher mehr oder weniger lustig, aber immer recht passend kommentiert.
Die Rätsel
Kern eines Adventures sind immer die Rätsel. Am Anfang ist der Schwierigkeitsgrad sehr human und man geht automatisch strukturiert die einzelnen Hinweise und Objekte durch und kommt schnell zu einer Lösung. Mit der Zeit steigt der Schwierigkeitsgrad und die Rätsel verlaufen nun nicht mehr chronologisch. Dabei bleibt das Spiel stets fair, wenngleich die Lösungen der Rätsel manchmal etwas um die Ecke gedacht sind. Man findet zum Beispiel Ballons und im Nebenraum eine Heliumflasche: Klar, dass das zusammengehören wird, aber absolut unklar, wofür man es braucht. Erst später im Spiel kommt der Ballon zum Einsatz und wenn man dann im optimalen Fall weiß, wofür man das Teil mit sich rumgetragen hat, gibt's den berühmten Aha-Effekt.
Mit von der Partie sind auch kleinere Mini-Games, wie z.B. das Zusammenbauen einer Mosaikwand - diese Minigames sind aber in der Regel kein großes Problem.
Insgesamt sind die Rätsel abwechslungsreich, teilweise abgedreht aber immer fair und nicht zu einfach.
Die Charaktere
Daedalic hat so ziemlich alles an Verrücktheit eingebaut, was man sich so vorstellen kann. In Deponia gibt es die ewig nörgelnde Ex-Freundin, der "Beste-Freund-Nerd", einen Postmann-Roboter, einen extrem vergesslichen Sprengmeister, eine böse Sternenflotte, einen Feuerwehr-Arzt-Polizist-Mann und nicht zuletzt einen nervigen Papagei, der einem Telefonist auch mal gehörig auf den Wecker gehen kann, wenn man ihn an's Telefon lässt.

Fazit
Deponia ist sicherlich kein Meilenstein der Spielgeschichte, dennoch hat mir dieses Spiel viel Freude bereitet. Ich muss aber auch bemängeln, dass die Spielzeit recht kurz ist und es keinen Anreiz gibt, dieses Spiel ein zweites Mal durchzuspielen. Trotzdem: Jeder Adventure-Fan kann hier getrost zugreifen.


Cities XL 2012 - [PC]
Cities XL 2012 - [PC]
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 12,99

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Cities XL 2011 1.0001, 27. Januar 2012
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Cities XL 2012 - [PC] (Computerspiel)
Grafik
Wenn man ein bekennendes Dorfkind ist und jeden Ort, an dem 5000 Menschen oder mehr wohnen meidet, der ist hier genau richtig aufgehoben. Denn bis dahin funktioniert die Grafikengine. Ab dann kommt es darauf an, ob man Freude an Dia-Shows hat oder Freude am Zerstören seines Nervenkostüms. Prinzipiell ist die Grafik ganz ok, bedenkt man aber, dass Cities XL 2012 der Nachfolger von Cities XL 2011 ist, muss man sich ehrlich Fragen, was um alles in der Welt sich die Entwickler dabei gedacht haben. Lagen die Nächte lang wach und sind dann mit dem teuflischen Plan um die Ecke gekommen nichts zu ändern?! Mir scheint es so. Alles sieht exakt genauso aus wie beim Vorgänger. Freundlicherweise hat man auch gleich alle Bugs übernommen - man will ja, dass sich ehemalige CXL 2011 Spieler sofort wie zu Hause fühlen.

Gameplay
Man geht einem das auf den Zylinder: Ich baue ein Wohnhaus mit qualifizierten Arbeitern, wechsel umständlich im Menu zu den Büros, bemerke, dass ich da noch ein Wohnhaus hinsetzen könnte und muss wieder zurück. Alles kein Problem - das Spiel hat sich ja gemerkt, was ich eben gebaut habe. Halt! Natürlich nicht. Die einzige Memory-Funktion ist die der Grafikengine die sich daran erinnert, noch mehr Ressourcen aufzufressen und bloß nicht einen anderen Core anzusteuern.
Ich war bereits im Vorgänger kein Freund von dem Token-System und werde aus jetzt nicht sein. Warum mir das ganze nicht mit rationalen Zahlen dargestellt wird bleibt ein Rätsel.
Neue Straßen, Brücken und Wohnhäuser zu bauen ist teilweise so frimelig, dass man oft dazu geneigt ist, seinen PC anzuschreien. Meist führt es dazu, dass man irgendeinen Kompromiss eingeht, die Häuser wieder abreißt und dann umständlich alles von vorne macht, damit es halbwegs gut aussieht.

Fazit
Ich will mich gar nicht länger mit dem Spiel beschäftigen. Was zum Teufel hat man sich dabei gedacht??? Wird so ein Spiel nicht auf Herz und Nieren getestet bevor es den Markt verschmutzen kann?
Egal: Unterm Strich bleibt stehen das Cities XL 2012 nicht einmal ein Addon zum schlechten Vorgänger ist. Wer aber Lust auf schlechte Performance und mieses Gameplay hat sollte unbedingt zugreifen - oder auf den Nachfolger warten: Der wird nämlich genauso wie Cities XL 2011 und 2012! Einfach unspielbar!


Harveys neue Augen - [PC]
Harveys neue Augen - [PC]
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 11,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Charmantes Adventure, 27. Januar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Harveys neue Augen - [PC] (Computerspiel)
Grafik
Zur Grafik braucht man nicht viel Worte verlieren. Ich finde sie passt sehr gut zu den Charakteren (oder umgekehrt?), wenngleich man nicht extrem viele Details erwarten darf. Es ist halt ein Comic-Look an den man sich als älterer Spieler erstmal kurz gewöhnen. Mehr gibt's darüber nicht zu sagen...

Gameplay
Wer zuvor "Edna bricht aus" gespielt hat wird "Harveys neue Augen" lieben. War die Steuerung bei "Edna" noch sehr umständlich und angestaubt ist "Harveys" Steuerung prima. Mit einem Click interagiert man mit dem Gegenstand oder Person und muss nicht vorher reden/benutzen/ansehen drücken. Das erspart viel Zeit und unnötige Mühe.
Ansonsten ist das Spiel ein klassisches Point'n Click Adventure: Man durchsucht die Gegend, unterhält sich mit Personen, nimmt alles mit, was man so unterwegs findet, setzt es an einem anderen Ort ein oder kombiniert die Dinge im Inventar miteinander. Klassisch=Gut!

Story
Ich werde nicht großartig den Spoiler anwerfen: Man steuert den neuen Charakter namens Lilly, die ein kleines charmantes und unschuldiges Mädchen aus einer Klosterschule ist. Lilly ist sehr naiv und glaubt unbedingt und immer an das Gute und daran, dass sie mit allem was sie tut, nur gutes anrichtet. Teilweise ist das so unglaublich charmant, dass man sich hin und wieder dabei ertappt, wie einem ein Lächeln über's Gesicht huscht.
Lilly wird im Spiel konsequent(!) von allen anderen Charakteren unterbrochen. Ihre Fragen beginnen meist mit einem "Ähm" oder "Mmh" und schwupps weiß der Gegenüber, was Lilly zu sagen hat. Manchmal irritierend und unglaubwürdig, aber grundsätzlich überhaupt nicht störend.
Großartig vertont wird das Spiel vom Sprecher Götz Otto, der oftmals Lillys Gedanken oder Hintergrundinformation zu etwas gibt. Dabei sind seine Sprüche manchmal herrlich ironisch und sie passen erzählerisch perfekt zu Lilly.
Lilly hat es sich unfreiwillig zur Aufgabe gemacht, Edna bei der Flucht aus dem Kloster zu helfen. Dabei muss sie erstmal verschiedene Probleme lösen, die nicht einzelnd nacheinander abgearbeitet werden müssen sondern kreuz und quer vonstatten gehen. Während man als Spieler sich gedanklich schonmal eine Lösung für Problem A zurechtgelegt hat werden einem schon Problem B, C und D erläutert sodass man Problem A schonmal schnell wieder vergessen kann. Das macht die Sache nicht einfacher, ist aber zu fast keinem Zeitpunkt unfair. Ich hatte lediglich bei zwei oder drei Stellen arge Probleme, da die Lösung des Rätsels doch sehr absurd war.
Im ganzen Spiel trifft man auf die unterschiedlichsten Charaktere, die alle ein wenig abgedreht sind. Hier die klischeehafte böse Oberlehererin, da der gemeingefährliche Arzt, dann trifft man auf eine Bande Hunde die Poker spielen und nicht zu vergessen der urkomische Droggelbecher aus dem ersten Teil. Über allem steht der blaue Plüschhase Harvey - über den ich aber hier nichts schreiben werde!

Fazit
Für jeden Adventure-Fan ist dieses Spiel einen lohnenden Blick wert. Hat man sich einmal darauf eingelassen, gibt's ein paar Stunden hervorragende Unterhaltung. Die Mischung aus Charme, guten Rätseln und einer ganz vernünftigen Story machen Harveys neue Augen zu einem der besten Adventure-Spiele seit langem.


Racing Bürostuhl "Silverstone", Rückenlehne verstellbar, Wippfunktion, SGS geprüft, 5 Farbvarianten
Racing Bürostuhl "Silverstone", Rückenlehne verstellbar, Wippfunktion, SGS geprüft, 5 Farbvarianten
Wird angeboten von Maxstore GmbH
Preis: EUR 139,99

26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Brauchbar, 11. Januar 2012
Lieferung/Verpackung
Der Stuhl wurde ohne größere Zeitverzögerungen geliefert. Die Verpackung war sehr gut, wenngleich man schon etwas Zeit benötigt, um alle Einzelteil von ihrer Folie zu befreien.

Aufbau
Der Aufbau des Stuhls war ein Kinderspiel. Mit ein paar Handgriffen hat man alles Zusammengebaut. Allerdings war ich doch etwas verwundert, dass in dem Paket leicht angerostete Schrauben lagen. Erst dachte ich, das es sich lediglich um eine Verfärbung der Teile handelt, doch beim anmontieren konnte ich feststellen, dass es sich definitiv um Rost handelt. Da man es eh nicht sieht, ziehe ich dafür einen halben Stern ab.

Komfort
Der Stuhl sieht wirklich gut aus - der Racing-Look macht schon was her. Die Höhenverstellbarkeit ist allerdings ein weiteres Problem: Wenn man ca 180cm+ groß ist, hat man keine Schwierigkeiten. Ist man jedoch kleiner bekommt man mit der Höhe an einem normalen Schreibtisch Probleme.
Die Lehnen sind definitiv zu tief. Man kann sie zwar verstellen, aber wenn man wie ich die Rückenlehne etwas zurückstellt, bemerkt man, dass die Lehnen zu weit vorne anmontiert sind.
Auf jedenfall muss man sich an die Härte des Stuhls gewöhnen. Am Anfang war es doch recht unbequem, aber mit der Zeit passt sich der Stuhl dem Rücken etwas an. Man muss auch erwähnen, dass für etwas korpulentere Menschen der Stuhl ungeeignet ist, da er doch recht eng geschnitten ist.

Fazit
Für einen Racing-Stuhl absolut in Ordnung. Wenn man aber den ganzen Tag darauf verbringen will/muss, würde ich dem potenziellen Käufer eher abraten, den Stuhl zu kaufen.


Call of Duty: Modern Warfare 3 - [PC]
Call of Duty: Modern Warfare 3 - [PC]
Wird angeboten von Cheapgames
Preis: EUR 24,90

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenig Neuerungen, 15. November 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Grafik
MW3 sieht ohne Zweifel durchschnittlich aus. Die Texturen sind alt, die Engine ist alt, die Umgebungsdetails sind optisch zum Teil nicht mehr zeitgemäß. Eigentlich ist MW3 CoD Black Ops 1.5. Das finde ich persönlich sehr enttäuschend.

Gameplay SP
Der Singleplayer ist wie immer rasant und Stile der Vorgänger inszeniert. Dieses Mal vielleicht etwas rasanter und turbulenter. Sobald man sich in einem Fluggefährt befindet ist es nur eine Frage der Zeit, wann man ein Haus rammt, von einem Jet/Heli abgeschossen wird oder sonst etwas unerwartetes passiert. Da bricht beispielsweise ein Flugzeug in zwei Hälften und der komplette Flieger brennt und Teile fliegen herum, bevor das Ding auf dem virtuellen Boden aufschlägt. Die Protagonisten schütteln sich kurz und dann geht das Geballer los. Unmengen an gescriptete gegner können da auf einen zukommen. Wenn man nicht zumnächsten Punkt kommt, spawnen unendlich viele KI-Soldaten. Gerade in der Wildnis, wo es weit und breit nichts als Bäume gibt, finde ich das sehr unrealistisch. Aber gut, der Spaß steht im Vordergrund. Toll fand ich die Mission in Hamburg, die mich etwas an die D-Day Mission aus MoH-AA erinnert hat.
Insgesamt ist der Singleplayer ganz nett inszeniert und macht auch ein paar Stunden Spaß, aber das Herzstück ist definitiv der Multiplayer und der Coop-Modus.

Gamplay Special Ops
Bei MW3 verzichtet man dieses Mal im Gegensatz zu CoD Black Ops auf den (von mir sehr geliebten) Zombie-Mode. Der Herausforderungsmodus besteht diesmal aus Wellen von KI-Soldaten, Helis, Hunden, Juggernauts etc. Dort kann man sich mit einem Freund auf eine Coop-Partie einlassen und versuchen, möglichst weit zu kommen. Macht auf jedenfall Spaß!
Die Missionen fand ich persönlich jetzt nicht so spannend, aber sicherlich nochmal eine nette Abwechslung zum MP-Alltag.

Gameplay Multiplayer
Es hat sich wenig getan. Es spielt sich wie immer, es ist einen kleinen Tick schneller geworden, finde ich. Vielleicht liegt es an dem etwas langsameren BF3, was ich zuvor gezockt habe. Veteranen von CoD werden sich schnell zurechtfinden und wenn man keine riesigen, innovativen Neuerungen erwartet, wird man damit auch zufrieden sein.

Der Vergleich MW3 - BF3
Meine subjektive Wahrnehmung

Grafik: Battlefield 3
Singleplayer: Modern Warfare 3
SP Umfang: unentschieden
Handling: unentschieden
Multiplayer: Battlefield 3
Coop: Modern Warefare 3

Fazit
MW3 ist ein guter Shooter, keine Frage. Lediglich die angestaubte Grafik nervt mich etwas und irgendwie fehlt dem Spiel frischer Wind.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 15, 2011 11:10 PM CET


L.A. Noire - Complete Edition (uncut)
L.A. Noire - Complete Edition (uncut)
Wird angeboten von bafotec
Preis: EUR 8,59

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Adventure gut - Action schlecht, 15. November 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Lange musste man auf die Portierung von LA Noire warten. Nachdem ich ca die Hälfte durchgespielt habe, fällt meine Rezension so aus:

Grafik
Gerade bei den Action-Sequenzen fängt das Spiel bei mir leicht an zu ruckeln. Was mich aber nicht so sehr stört, da diese Sequenzen für jeden der Red Dead Redemption und GTA IV gespielt haben kein Problem sein sollten. Man fährt ein paar Kilometer hinter einem Auto her und versucht es zu rammen oder verfolgt seine Gegner zu Fuß und gerät in eine Schiesserei. Da ist gelegentliches ruckeln für mich nicht das große Problem.
Toll finde ich die Gesichterdarstellungen: Das habe ich so eigentlich noch nicht gesehen. Die Befragungen wirken schon realistisch, wenngleich man oft das Gefühl hat, die Befragten seien allesamt Laienschauspieler.
Die Umgebung ist Rockstar-typisch. Eine offene Stadt, überall gibt es verschiedene Stores, Häuser, Parks, Schrottplätze, Sehenswürdigkeite, etc....Nur finde ich das ganze eeeetwas steril und zieht mich nicht so in den Bann, wie es damals GTA IV getan hat. Trotzdem hat man das Gefühl im LA der 40er Jahre zu sein, was ja auch das wichtigste sein sollte.

Gameplay/Action
Die Actionsequenzen sind zu leicht und wirken sehr deplaziert. Von einem auf den anderen Moment findet man sich inmitten einer wilden Schiesserei wieder, dabei weiss man gar nicht so genau, warum man da eigentlich im Sololauf eine Fabrikhalle stürmt und die Leute da auf einen schiessen. Nachdem man dann den Laden niedergeschossen hat gehen die beiden Protagonisten gemütlich und selbstzufrieden zu ihrem Wagen und dann hat sich das. Das fühlt sich seltsam und unrealistisch an und macht nebenbei nichtmal richtig Spaß. Ich denke mal, das ist Rockstar's Zugeständnis an die actiongewohnte GTA Fangemeinde, die damit aber auch nicht sehr glücklich werden sollten.
Die Verfolgungsjagden zu Fuß oder mit dem Auto sind auch zu anspruchslos und wirklich unter Druck steht man nicht. Für mich genauso deplaziert wie die Schiesserein.

Gameplay/Detektivarbeit
Der Fokus des Spiels liegt vollkommen auf der Detektivarbeit. Es gilt allerhand Beweismitttel zu untersuchen und Zeugen zu befragen. Zentrales Gimmick ist das Notizbuch, indem man alle Bewiese und Verdachte festhält und kombinieren muss. Ich finde es nr etwas schade, das Rockstar nur eine Lösung pro Fall vorgibt und ist meine Beweisfühung noch so schlüssig, werde ich trotzdem keinen Erfolg haben. Da hätte man dem Spieler doch mehr Freiheiten lassen können.
Trotzdem: Es macht Spaß, die Fälle zu lösen!

Fazit
LA Noire ist eine Mischung aus interaktivem Film und Adventure. Kein Zweifel, der Mix ist gut gelungen, aber für mich reicht das Spiel nicht an Bestseller wie "Heavy Rain(PS3)" heran. Für ein paar Stunden Ablenkung und netter Unterhaltung ist LA Noire aber trotzdem eine lohnende Alternative.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 24, 2011 5:05 AM CET


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