Profil für Modellbootfreak > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Modellbootfreak
Top-Rezensenten Rang: 13.482
Hilfreiche Bewertungen: 194

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Modellbootfreak

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Schiff-Simulator: Die Seenotretter (Limitierte Auflage) - [PC]
Schiff-Simulator: Die Seenotretter (Limitierte Auflage) - [PC]
Preis: EUR 24,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach nur schlecht, 4. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das K.O.-Kriterium gleich vorne weg: Die Schiffe in dieser "Simulation" verhalten sich absolut nicht wie Schiffe in Wasser, sondern eher wie, na ja am ehesten könnte man es mit wie Autos in Sirup beschreiben.
Dazu kommt noch, dass in manchen Missionen die See so kabbelig ist, dass das Boot die Hälfte der Zeit aus dem Wasser raus ist, aber es hält dennoch exakt Kurs, und man kann Vollgas fahren. In anderen Missionen ist angesagt, dass der Seegang so heftig sei, dass man nicht Vollgas fahren könne. Dabei ist die See augenscheinlich deutlich ruhiger, dennoch geht der Seenotrettungskreuzer (nach mehrfacher Warnung, nicht so schnell zu fahren) dann bei Vollgas kaputt, und die Mission ist zu Ende. Weitere Ungereimtheiten sind, dass man zum Übergeben einer Lenzpumpe einfach in die Nähe des Havaristen fahren muss, und sie dann einfach per Mausklick übergeben kann. Will man hingegen eine Schleppverbindung herstellen, dann muss man die Leine exakt gezielt rüber werfen.
Richtig das letzte bisschen Spaß verderben tut dann noch der absolut linear und ohne Alternativen aufgebaute Handlungsstrang: streng eine Mission nach der anderen in vorgegebener Reihenfolge. Und auch in den Missionen hat man keine Lösungsalternativen. Wenn z.B. ein vollgelaufenes Boot zu bergen ist, dann wird einem exakt vorgegeben, dass man es an eine ganz bestimmte Stelle im flachen Wasser schleppen und dort an einer ganz bestimmten Tonne fest machen soll. Man kann also nicht selber entscheiden, ob man es z.B. erst mit der Lenzpumpe probieren möchte, oder ob man es in den Hafen schleppt, oder halt ins seichte Wasser. (So einen Havaristen kann man in diesem Spiel übrigens ohne negative Folgen mit Höchstgeschwindigkeit schleppen...)
Und obendrauf kommen noch die Funksprüche mit einer Art von "Humor", von der ich nach meiner Wehrdienstzeit gehofft hatte, verschont zu bleiben. (Ach ja, auch bei den Funksprüchen hat man keine echte Auswahl, man muss sie einfach alle durchklicken, damit es weiter geht.)
Ach und noch was: Auch wenn man sich das Spiel auf CD kauft, muss man noch ca. 170 MB aus dem Internet herunterladen (wg. Steam).


Lego Technic 42030 - VOLVO L350F Radlader
Lego Technic 42030 - VOLVO L350F Radlader
Wird angeboten von farbenspieldorsten
Preis: EUR 222,99

5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Gerät!, 4. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Bagger war an 2 Nachmittagen/Abenden aufgebaut, dank der Lego-typischen Anleitung (die wirklich jeden Schritt einzeln zeigt) ging das auch völlig problemlos. Wenn man erst einmal das Prinzip kapiert hat, nach dem die Teile auf die Tüten aufgeteilt sind (Teile, die so ähnlich sind, dass man sie verwechseln könnte, sind i.d.R. in verschiedenen Tüten), braucht man auch nicht mehr lange zu suchen. Man kann also ohne große Sortierorgien direkt los bauen.
Der Spielwert ist auch klasse, mein 6-jähriger Sohn ist kaum von dem Bagger weg zu bekommen.
Das Einzige, was ich mir für die Zukunft von Lego noch wünsche, ist eine proportionale Fernbedienung.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 4, 2014 9:13 PM MEST


Workshop Flugmodellbau: Das Buch für Selbermacher
Workshop Flugmodellbau: Das Buch für Selbermacher
von Wolfgang Braun
  Broschiert
Preis: EUR 19,80

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen WARNUNG: Es geht nur um Flugzeuge aus Depron und ähnlichen Schäumen, 16. April 2014
Die Tipps sind nicht schlecht, wenn man sich ein Flugmodell aus Depron oder Ähnlichem bauen möchte, aber bei dem Titel hätte ich ein allgemeineres Buch, das auch auf weitere Baumethoden (Holz, GFK, etc.) eingeht, erwartet.
Ein "Holzwurm" wird schwer enttäuscht sein, weil er hier nur wenige für ihn verwendbare Anregungen finden wird.


Alles über Saalflug: Vom Gummiantrieb bis zum Micro-RC-Modell
Alles über Saalflug: Vom Gummiantrieb bis zum Micro-RC-Modell
von Heinrich Eder
  Broschiert
Preis: EUR 24,80

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder ein Buch in deutscher Sprache zum Thema Saalflug, 31. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
30 Jahre nach dem Buch gleichen Titels von Alfred Klinck (damals als MTB 10 in der Reihe "Modell Technik Berater" ebenfalls im vth erschienen) gibt es nun endlich wieder ein deutschsprachiges Buch zum Thema Saalflug.
"Alles" kann das Buch natürlich nicht behandeln, aber es ist schon erstaunlich wieviel Information Heinz Eder in dem Buch unterbringt. Dabei deckt er in der Breite nicht nur die klassischen Saalflugmodellevon Einsteigermodellen über A6, F1M-L, F1M und Ministick bis hin zur "Königsklasse" F1D sowie Peanuts, NoCal und Sainte Formule als auch aktuelle Entwicklungen wie Kondensatormodelle und RC-Saalflug ab, sondern geht an vielen Stellen auch in die Tiefe.
Er erklärt wirklich Schritt für Schritt wie man ein Saalflugmodell baut und es zum fliegen bringt (und auch warum man es so machen sollte). Dabei ist sein Schreibstil stets ermutigend, wobei mögliche Schwierigkeiten nicht verschwiegen werden. Man merkt deutlich, dass Heinz Eder nicht nur selber ein erfahrener Saalflieger ist, sondern dass er auch viel praktische Erfahrung in der Anleitung von Neulingen auf diesem Gebiet hat.
Mit den Infos und Tipps aus diesem Buch ist man sicher gut gerüstet, um in dieses fazienierende Hobby einzusteigen und seine ersten Saalflugmodelle zu bauen. Mir hat das Buch auf jeden Fall Lust darauf gemacht, mal wieder einen Saalflieger zu bauen.
Das einzige Manko ist, dass der Umfang des Buches natürlich begrenzt ist, und daher manche Themen etwas kurz abgehandelt werden. So hätte ich persönlich mir eine etwas breitere Darstellung der Scale-Klassen gewünscht. (Aber das ist zugegebenermaßen "Jammern auf hohem Niveau" :-)
Also ganz klar 5 Sterne.


Kein Titel verfügbar

170 von 213 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viele ärgerliche Details versauen den Gesamteindruck, 18. September 2013
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zunächst mal die positiven Aspekte: Der neu hinzugekommende 4. Motoranschluss macht jetzt deutlich komplexere Roboter möglich (zum fahren/lenken braucht man ja schon 2, beim alten blieb da nur noch einer für sonstige Aktionen, jetzt hat man immerhin noch 2 Anschlüsse für Greifer u.Ä. frei).
Die Programme scheinen schneller als auf dem alten abzulaufen (ist zumindest mein Eindruck, ich habe keinen alten zum direkten Vergleich da).
In der Software sind die Anschlüsse für die Datenleitungen übersichtlicher geworden.
Ganz nett ist auch der IR-Sensor mit einfacher Fernbedienung.

Der EV3 könnte also eine schöne Weiterentwicklung des NXT sein, aber leider gibt es jede Menge ärgerlichen Kram, der einem den Spaß dann doch verderben kann:

Linux: Auf dem EV3 selbst läuft jetzt Linux. Das braucht beim Einschalten 'ne gefühlte Ewigkeit zum Booten (gut 30 Sekunden) und noch länger (gut 40 Sekunden) zum Ausschalten. Muss das wirklich sein? Ein Linux auf 'nem Lego-Brick mag ja für Hacker ganz cool sein (wobei die echten Hacker sicher noch Spaß daran hätten, da selber ein Linux drauf zu portieren...), aber für den normalen Einsatz ist das doch unnötiger Overhead, der nur Rechenzeit kostet.
Und wenn man schon auf den EV3-Brick selbst ein Linux drauf macht, warum gibt es die Software dann nur für Mac und PC, und nicht für Linux???

Die Software: Beiliegen tut nichts, man muss sich die Software (594 MB) aus dem Internet runterladen. Das wird (nicht nur) Weihnachten in Gebieten mit schlechter Internetanbindung sicher zu 'ner Menge übler Laune führen. (Das man den EV3-Brick jetzt auch ohne Rechner programmieren kann, ist aufgrund des für die graphische Programmierung sehr kleinen Displays und der Bedienung über nur 6 Tasten nur ein Notbehelf. Freude kommt dabei auch nicht auf.)
Dazu kommen die Systemanforderungen: Empfohlen mindestens 2GHz Dual Core mit mindestens 2GByte RAM. Das ist nicht unbedingt das, was bei uns und unserem Bekanntenkreis so im Kinderzimmer rumsteht.
Die gute Nachricht: Es geht auch mit weniger, laufen tut's z.B. auch auf meinem Netbook mit 1GHz Dual Core und 1GByte RAM., wenn auch sehr zäh.
Auch hier frage ich mich wieder: Muss der ganze Overhead von LabView sein? Eine funktional ähnliche, graphische Programmieroberfläche müsste auch mit wesentlich weniger Resourcenhunger hinzukriegen sein. Am besten gleich als App fürs Tablet: Ist in Kinderzimmern heute vermutlich mindestens so häufig anzutreffen, wie ein PC, und das Arbeiten mit einer Touch-basierten Bedieneroberfläche würde sich bei der graphischen Programmierung eh anbieten.
Richtig nervig ist auch die Geräuschkulisse in der "Lobby" (dem Startbildschirm). Ich habe schon gesucht, aber noch keine Möglich zum Deaktivieren gefunden. Falls da jemand 'nen Button zum Stumm-Schalten findet, bitte melden!
Wie gesagt, die Datenleitungen sind übersichtlicher geworden. Einerseits schön ist, dass sie je nach Typ verschiedene Farben haben. Noch schöner wäre es aber, wenn ich die Farben frei wählen könnte. Ich habe z.B. einen PID-Regler zum Linie folgen programmiert, und dabei kreuzen sich jetzt jede Menge gleichfarbiger "numerisch" Leitungen, wärend die anderen Farben fast gar nicht gebraucht werden.
Die Android App zum Steuern des Roboters konnte ich leider nicht ausprobieren, da ich auf meinem Smartphone einfach nicht genügend Speicherplatz freiräumen konnte (66 MB haben nicht gereicht für, soweit ich das der Beschreibung entnehmen konnte, eine einfache Vorwärts-Aus-Rückwärts Motorsteuerung???).

Das statt dem Ultraschall- jetzt ein IR-Sensor beiliegt geht schon in Ordnung, aber das nur noch ein Taster dabei ist, ist schon etwas knausrig. Zumal der euphemistisch als "Berührungssensor" als Zubehör erhältliche Taster mit 29 Euro alles andere als günstig ist.
Lag früher noch eine Matte mit einer schwarzen Linie zum Linie folgen bei, so ist jetzt ein Spielfeld mit auf der Inenseite des Umkartons gedruckt. Dummerweise ist die einzige lange Linie, der man mit dem Licht-/Farbsensor folgen könnte, eine rote Begrenzungslinie. Da der Lichtintensitätssensor mit rotem Licht funktioniert, ist der Helligkeitsunterschied zum weißen Feld innen sehr gering. Wer also die Standardaufgabe "Linie folgen" bearbeiten möchte, muss sich selber was malen.

Fazit: Der EV3 hätte problemlos ein guter oder sogar sehr guter Roboterbausatz werden können. Leider hat Lego es mit mangelnder Aufmerksamkeit für Details und totaler Resourcenverschwendungssucht der Programmier geschaft das Teil dann doch zu vermurksen. Insgesammt bleibt ein durchwachsener Eindruck. Schade.
Kommentar Kommentare (20) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 19, 2014 2:29 PM CET


Atlas für Himmelsbeobachter: Mit 250 Objekten auf 50 Sternkarten des ganzen Himmels
Atlas für Himmelsbeobachter: Mit 250 Objekten auf 50 Sternkarten des ganzen Himmels
von Erich Karkoschka
  Spiralbindung
Preis: EUR 19,99

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe auf den 2. Blick, 23. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie oft hatte ich dieses kleine, unscheinbare Buch in der Buchhandlung in die Hand genommen, kurz durchgeblättert, und dann wieder zurück gestellt. Auf den ersten Blick wirkte es einfach nicht attraktiv.
Wie doch der erste Eindruck trügen kann!
Durch die größtenteils positiven Rezensionen hier bei Amazon bin ich dann doch wieder auf den Karkoschka aufmerksam geworden, ohne gleich von seiner Aufmachung abgeschreckt zu werden.
Und ich muss sagen, als immer dabei Reiseführer zu den "Deep-Sky" Objekten ist dieser Atlas wirklich gut zu gebrauchen. Zwar nicht so ausführlich und detailliert wie die Kombination aus Deep Sky Reisführer und Reiseatlas von Stoyan bzw. Feiler und Noack (die ich im heimischen Garten gerne verwende), dafür aber halt deutlich handlicher.
Toll finde ich auch, dass es den Karkoschka jetzt mit Spiralbindung gibt, auch wenn er dadurch etwas voluminöser geworden ist. Positiv zu vermerken ist auch, dass es nun Kopiervorlagen für Telrad-Kreise im Maßstab der Sternkarten und Ausschnittsvergrößerungen gibt.
Für den visuellen Beobachter sind auch die kleinen schwarz-weiß-Abbildungen der Objekte gut zu gebrauchen, da sie viel eher einen Eindruck des im Teleskop zu erwartenden Anblicks geben, als die vielen wunderschönen Farbbilder von Hubble & Co.
Dieses Buch ist sicherlich nicht für jeden etwas, aber für den visuellen Beobachter gehört es zu den Besten, insbesondere wenn man nicht nur zu Hause beobachten möchte.
Für den Anfang, wenn man sich am Nachthimmel noch nicht so gut auskennt, ist ergänzend eine drehbare Sternkarte zu empfehlen.
Wer allerdings einen prachtvollen Bildband sucht, der ist hier definitiv falsch. Aber dafür kann dieses kleine Buch ja nichts ;-)


Mathe ist doof
Mathe ist doof
Preis: EUR 2,68

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Auf dem Kindle paperwhite unlesbar, 11. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Mathe ist doof (Kindle Edition)
Der Inhalt hat mich jetzt nicht so vom Hocker gehauen. Ja, an manchen Stellen kann man schmunzeln oder kommt wirklich zum Nachdenken. Aber häufig fragt man sich auch: Ja und? Was soll das jetzt?

Was das Buch aber absolut unlesbar macht, ist dass die meisten Formeln und quasi alle Abbildungen auf dem Kindle Paperwhite offensichtlich völlig falsch und sinnentstellend dargestellt werden. Statt das Geschriebene zu erläutern stiften sie nur noch mehr Verwirrung.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 22, 2013 2:19 PM CET


Eye & Telescope 3.0
Eye & Telescope 3.0
Preis: EUR 45,33

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jetzt auch mit Planeten, 16. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eye & Telescope 3.0 (DVD-ROM)
Ich kann mich den anderen Rezensionen voll anschließen: Ein wirklich geniales Programm! Und dank eines kostenlos herunterladbaren Updates auf Version 3.2 kennt es nun auch Sonne, Mond und Planeten.


Mikromodelle
Mikromodelle
von Markus Christl
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für den Umfang erstaunlich umfangreich, 27. Juni 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mikromodelle (Taschenbuch)
Dieses Buch enthält wirklich alles, was man für den Einstieg in den Mikromodellbau wissen muss. Angefangen von einfachen Projekten, wie etwa dem Umbau eines (nicht zu kleinen) Schiffsmodells oder eines H0-LKWs zum ferngesteuerten Modell über diverse nützliche elektronische Schaltungen und Modellen mit Sonderfunktionen bis hin zu einen ferngesteuerten H0-Geländewagen.
Besonders schön ist, dass nicht nur die von den Autoren gebauten Modelle bzw. Schaltungen detailliert beschrieben werden, sondern dass diese im positiven Sinne als exemplarische Beispiele für die allgemeinen Konstruktionsprinzipien dienen. Von daher kann der Leser also nicht nur die vorgestellten Modelle direkt nachbauen, sondern die hier vorgestellten Techniken sehr leicht auf seine eigene Projekte übertragen.


Modellbau-Elektronik leicht gemacht: Schaltungen, die jeder Modellbauer benötigt
Modellbau-Elektronik leicht gemacht: Schaltungen, die jeder Modellbauer benötigt
von Wohlrabe
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mangels Bezugsmöglichkeit des µ-Controllers nicht nachbaubar, 25. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Insgesamt ist das Buch zwar ganz nett und verständlich geschrieben, aber es leidet doch unter einigen schweren Mängeln:

1. In vielen Schaltungen wird, wie heutzutage üblich, ein µ-Controller eingesetzt. Dieser soll angeblich von Elektor fertig programmiert zu beziehen sein. Unter den angegebenen Bestellnummern ist leider nichts zu finden. Erst eine Suche nach dem µ-Controller Typ (87LPC762) liefert zumindest für den "Multifunktions-Modellbauchip" einen Download für das einzuspeichernde Programm. Damit kann man sich den µ-Controller dann selber programmieren, was natürlich die entsprechende Soft- und Hardware voraussetzt. Für die anderen Schaltungen ist aber gar nichts zu finden. Hier müsste man also die Programme nochmal komplett neu erfinden, was jawohl nicht Sinn der Sache sein kann.
Und wenn man den µ-Controller eh schon selber mit der Programmierung versehen muss, dann sollte man auch gleich einen Typ nehmen, der im Gegensatz zu dem im Buch verwendeten mehrfach programmierbar ist.

2. Die Erklärungen erscheinen zwar zunächst für den Laien verständlich. Wenn dieser dann aber die Schaltung seinen eigenen Bedürfnissen anpassen will, wird er im Regen stehen lassen, da häufig nicht erklärt wird, welche Bauteilparameter welchen Einfluss auf das Verhalten der Schaltung haben.
So wird z.B. eine Schaltung für eine Konstanstromquelle für LEDs beschrieben, die einen Strom von ca 1,5..2 mA liefert. Es wird aber nirgendwo erklärt, wie man die Schaltung abändern muss, wenn man etwa für eine superhelle LED in einem Scheinwerfer einen Strom von 20 mA haben möchte.
Und auch beim Nebelhorn wird nur gesagt, dass man bestimmte Kondensatoren gegen solche mit anderen Werten austauschen soll, um den Ton zu ändern. Es wird aber leider nicht angegeben, welche Kapazitätsänderungen denn zu was für Tonänderungen führen. Der "normale" Modellbauer wird aber kaum ein komplettes Kondensatorsortiment zum Ausprobieren da haben. Und für den versierten Elektroniker ist diese Schaltung eh ein alter Hut.
Ähnliches gilt leider auch für viele der anderen Schaltungen.

3. Fast schon nebensächlich ist, dass viele Schaltungen, insbesondere die mit dem sogenannten "Multifunktions-Modellbauchip", nur für Flugmodelle interessant sind. So ist z.B. mit dem Drehzahlsteller nur eine Motorlaufrichtung möglich. Wenn man aber ein Buch schreibt, über "Schaltungen, die jeder Modellbauer benötigt", dann sollte man nicht vergessen, dass Auto- und Schiffsmodellbauer ihre Fahrzeuge ganz gerne auch mal rückwärts fahren lassen.

Die Eigenbaufernsteuerung ist zwar ganz interessant, doch dürfte kaum ein Modellbauer echten Bedarf haben sie nachzubauen. Zumal die meisten dass ja mangels µ-Controller-Programm eh selbst dann nicht könnten, wenn sie es denn wollten. Diesen Platz im Buch hätte man meiner Ansicht nach besser für tiefer gehende Erklärungen der Parameter der einzelnen Schaltungen und ggf. für die Darstellung der Algorithmen der µ-Controller Programme verwenden können.

Als weiteres Manko kommt der für Elektronik-Fachbücher leider typische, relativ hohe Preis hinzu. Modellbau-Fachbücher ähnlichen Umfangs, etwa vom VTH oder Neckar-Verlag, sind da normalerweise günstiger. Und da der Support für dieses Buch seitens Elektor ja offensichtlich nicht funktioniert, wäre es wünschenswert, wenn eine überarbeitete Fassung bei einem anderen Verlag erscheinen würde.

Schade eigentlich, denn vom Ansatz und vom Schreibstil her ist es sonst ein schönes Buch, aber wegen der gravierenden Mängel leider nur ein Stern.


Seite: 1