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Rezensionen verfasst von
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen)
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   

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Maleficent - Die Dunkle Fee (inkl. 2D-Blu-ray) [3D Blu-ray]
Maleficent - Die Dunkle Fee (inkl. 2D-Blu-ray) [3D Blu-ray]
DVD ~ Angelina Jolie
Preis: EUR 24,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen tolle alternative Geschichte zu "Dornröschen" mit hervorragender Blu-ray Umsetzung, 22. September 2014
Der geschulte Walt Disney Fan weiß sofort was sich hinter dem titelgebenden Namen „Maleficent – Die dunkle Fee“ verbirgt: Malefiz, die böse Fee aus „Dornröschen“, die u.a. sowohl als Märchen, als Erzählung von Charles Perrault unter den Namen „La belle au bois dormant“ sowie dem 1959er Disney Klassiker „Dornröschen“ bekannt ist. Der Film „Maleficent – Die dunkle Fee“ bietet dabei eine Alternative Version zu der bisherigen Geschichte.
Im Übrigen liegt der Film für die Heimkinoveröffentlichung erfreulicherweise im Gegensatz zur Kinovorstellung ungeschnitten und somit mit einer Altersfreigabe von der FSK ab 12 Jahren vor.
Herausgekommen ist dabei ein bildgewaltiges alternatives Märchen, wie es wohl nur ein ehemaliger Visual-Effects-Supervisor und / oder Szenenbildner umsetzen kann. Als das war Regisseur Robert Stromberg nämlich zuvor in Filmen wie „Alice im Wunderland“ oder „Die fantastische Welt von Oz“ tätig. Es wird schon deutlich, dass er sich bei der Inszenierung hier und da von der Zeichentrickvorlage hat inspirieren lassen, vor allem in optischer Hinsicht, aber gerade die inhaltlichen Abweichungen lassen aus diesem Film eine komplett eigenständige Geschichte werden. Dabei ist „Maleficent – Die dunkle Fee“ sowohl Vorgeschichte als auch alternative Variante zu „Dornröschen“. Gerade Angelina Jolie („Tomb Raider“, „Mr. Und Mrs. Smith“) als titelgebende Antiheldin ist einfach nur wunderbar und hervorragend für diese Rolle besetzt. Ihre tragische Darstellung verleiht der Figur vollkommen neue Facetten, die Interesse für diesen Film wecken. Naja, für ganz kleine Kinder ist der Film zwar nicht wirklich geeignet, denn da hat Stromberg im Vergleich zum 1959er Werk doch etwas mehr Gewalt und Action integriert, aber zumindest Jugendliche und Erwachsene werden ihren Spaß haben.
Neben Angelina Jolie, die wohl die beste schauspielerische Leistung im Film abgibt, schlagen sich aber auch Elle Fanning („Super 8“, “ Wir kaufen einen Zoo“), Sharlto Copley („Open Grave“, „District 9“), Juno Temple (“The Dark Knight Rises”, “Die 3 Musketiere”), Sam Riley (“Control”, “Das finstere Tal”) und Imelda Staunton (“Shakespeare in Love”, “Harry Potter und der Orden des Phönix”) wirklich sehr gut. Sämtliche Rollen werden glaubwürdig verkörpert und werden der Geschickte entsprechend passend und stimmig dargestellt.
Entsprechend wurde der Film ein voller Erfolg. Bei einem stattlichen Budget von 180 Millionen US-Dollar, konnten weltweit über 754 Millionen US-Dollar an den Kinokassen wieder eingespielt werden und avanciert somit zu einem der erfolgreichsten Filme des noch laufenden Jahres.

Bild
Gerade das 2D Bild ist einfach nur eine Wucht. Es gibt absolut nichts zu beanstanden. Das beginnt bei der herausragenden Schärfe bei durchweg hohem Detailgrad. Dazu gesellen sich stets kräftige, lebendige, natürliche und bunte Farben, die authentisch wiedergegeben werden. Der Kontrast ist durchweg ausgewogen tadellos eingestellt, so dass die Farbübergänge harmonisch verlaufen. Der Schwarzwert ist tief und satt und bildet ein ausgezeichnetes Schwarz ab. Durchzeichnungsprobleme in dunklen oder auch hellen Flächen sind nicht vorhanden, denn Details werden immer akkurat wiedergegeben. Kompressionsspuren sind nicht aufgefallen.
Da kann das 3D Bild nicht ganz mithalten, schlägt sich aber dennoch recht gut. 2 Mankos sind leider hinzunehmen: Das sind zum einen ein leichter Detailverlust in dunklen Bildbereichen, was in der 2D Variante nicht erkennbar war, so wie fehlende Pop-Out Effekte. Dafür ist die Tiefenwirkung sehr gut und bietet gerade bei der Eröffnungsszene einige atemberaubende Einstellungen.

Ton
Auch wenn der deutsche Ton lediglich in DTS-HD High Resolution 5.1 vorliegt, während das englische Original in DTS-HD Master Audio 7.1 auf die Scheibe gepackt wurde, kann sich die Synchronisation wirklich hören lassen. Unterschiede sind nur marginal vorhanden und fallen so gut wie nicht auf. Auffallen ist die aktive Surroundkulisse, die in nahezu jedem Moment sämtliche Lautsprecher im Set anspricht und dabei eine tolle Direktionalität bietet. Lediglich das englische Original ist da minimal etwas präziser, aber das ist bereits Jammern auf hohem Niveau. Die Tieftonwiedergabe ist ebenfalls exzellent und lässt den Subwoofer häufig kräftige aber saubere Bässe aus seiner Membran zaubern. Die Dynamik ist umfangreich; die Balance stets ausgewogen. Dialoge werden ebenfalls sauber und durchweg klar verständlich wiedergegeben. Ebenfalls toll: der herausragende Soundtrack von James Newton Howard, der die entsprechenden Szenen stets wunderbar musikalisch untermalt.

Ausstattung:
- Vom Märchen zum Kinofilm (HD; ca. 8 min.)
- Eine epische Schlacht (HD; ca. 6 min.)
- Maleficents Stil (HD; ca. 2 min.)
- Hinter den Kulissen von Maleficent (HD; ca. 5 min.)
- Aurora: Wie sie zur Schönheit wird (HD, ca. 4 min.)
- Zusätzliche Szenen (HD; ca. 7 min.)

Sämtliche Extras liegen in HD vor, sind aber jeweils nur sehr kurz (maximal 8 Minuten) ausgefallen. Neben einem Beitrag, in dem der Weg vom Märchen zum Kinofilm dargestellt wird, gibt es noch weitere Featurettes, die mehr oder weniger Informationen zu den Dreharbeiten bieten, wie etwa zur Darstellerin Elle Faning, zur Schlachtszene zu Beginn des Films, dem Stil sowie einer Art Making of. Einige zusätzliche Szenen sowie eine Trailershow sind ebenfalls vorhanden. Ein Wendecover fehlt leider, wobei das FSK Logo auf dem Pappschuber fest aufgedruckt ist.

Fazit:
„Maleficent – Die dunkle Fee“ ist eine schöne, wenn auch etwas düstere Neuinterpretation von Walt Disneys Märchenklassiker „Dornröschen“ aus dem Jahr 1959. Die alternative Erzählweise lebt dabei nicht nur von den tollen bildgewaltigen Darstellungen und opulenten Kulissen, sondern auch von der herausragenden schauspielerischen Leistung von Angelina Jolie. Wichtig ist aber, dass man keine detailgetreue Umsetzung der 1959er Version erwartet und sich auf was Neues einlassen kann, denn ansonsten wird man wirklich enttäuscht werden.
Technisch geht es kaum noch besser, denn Bild und Ton sind bis auf wenige Ausnahmen wirklich top!


Solarfighters [Blu-ray]
Solarfighters [Blu-ray]
DVD ~ Richard Jordan
Preis: EUR 12,99

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein weiterer B-Movie Kultklassiker der 80er endlich auf Blu-ray in annehmbarer Qualität, 20. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Solarfighters [Blu-ray] (Blu-ray)
Mit „Solarfighters“ wird ein weiterer 80er Jahre B-Movie Klassiker auf Blu-ray veröffentlicht, Koch Media sei Dank! Zwar wird der von Mel Brooks produzierte Endzeit Science Fiction Abenteuer Film von vielen als billiger Trash abgestraft, aber dennoch gibt es einige Fans, die diesen Film mittlerweile wirklich lieb gewonnen haben. Zum einen ist da der typische 80er Jahre Flair, der zu jeder Sekunde von diesem Film ausgestrahlt wird. Dieser besteht aus einer gewissen Unbeschwertheit, Klischee-beladenen Elementen (Kulissen, Requisiten, Kostüme oder auch Dialoge) sowie der typische 80er Jahre Soundtrack, der wie die Faust aufs Auge zu diesem Film passt. Das Setting erinnert dabei nicht selten an „Mad Max“, vor allem den dritten Teil „Jenseits der Donnerkuppel“. Auch inhaltlich wird in der Hinsicht wenig Neues geboten, denn wie so ‚üblich‘ ist das Wasser knapp und die Menschheit muss in einer totalitären Gesellschafft leben, in der Kinder in Waisenhäusern aufwachsen und in Rollschuh Kämpfen gegeneinander antreten. Nicht unerwähnt bleiben sollte übrigens die Tatsache, dass die Special Effects von Richard Edlund, der in seiner Karriere insgesamt 3 Oscars für die Beste visuelle Effekte einheimsen konnte und trotz geringer Mittel wirklich eine tolle Leistung ablieferte.
Allerdings steckt auch ein wenig subtiler Tiefgang in der Geschichte, die durch die Leuchtkugel hinzukommt. Diese heißt nämlich Bodhi. Wer sich ein wenig mit Religion auskennt, oder einfach ein eingefleischter Simpsons Fan ist (wie ich), weiß, dass Bodhi ein Erkenntnisvorgang zur Erleuchtung ist (Stichwort: Bodhi Baum von Lisa Simpson in einer Weihnachtsfolge!). Ein wenig recherchiert, wird Bodhi auch mit Erwachen bzw. Erleuchtung übersetzt und steht den vom Buddha gelehrten Erlösungsweg. In dem Film bringt diese Kugel die Jugendlichen dazu, sich aufzulehnen und von den Unterdrückern zu erlösen. Da haben sich wohl die Drehbuchautoren Walon Green und Douglas Anthony Metrov doch ein wenig Gedanken bei der Erarbeitung des Skripts gemacht.
Dennoch wird deutlich, dass „Solarfighters“ aus heutiger Sicht nicht mehr viele hinterm Ofen hervorlocken kann, da muss man schon ein Faible für dieses spezielle Genre haben bzw. den Film ohnehin von früher kennen.
In schauspielerischer Hinsicht darf man dabei nichts überragendes erwarten, wobei mit Richard Jordan (“Dune – Der Wüstenplanet”, “ Flucht ins 23. Jahrhundert“), Jami Gertz (“The Lost Boys”, “Still Standing”), Jason Patric (“The Lost Boys”, “Speed 2 – Cruise Control”, “Sleepers”), Lukas Haas (“Inception”, “Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond”), Peter DeLuise (“21 Jump Street – Tatort Klassenzimmer“), Charles Durning (“O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee”), James LeGros („8 Blickwinkel“, „Der Ruf der Wale“) oder Bruce Payne („Passagier 57“, „Dungeons & Dragons“) doch einige bekanntere B-Movie Schauspieler mit dabei, die ihre Rollen mehr oder weniger gut spielen, auch wenn nicht wenige Figuren überzeichnet erscheinen.

Bild
Das Bild (2,35:1) ist in seiner Qualität recht wechselhaft. Das macht sich vor allem zu Beginn des Filmes bemerkbar wo nicht nur viele und auch stärkere Schmutzspuren sowie starkes Rauschen zu sehen sind. Das reduziert sich aber erfreulicherweise doch recht bald zu einem annehmbaren Verhältnis. In dem Zusammenhang verbessert sich auch die Schärfe zunehmend, so dass stellenweise sogar eine sehr gute Kantenschärfe erreicht wird, wobei das Niveau sich eher in Richtung gut als befriedigend einpendelt. Die Farben sind leicht matt, aber dennoch stets natürlich bei ausgewogenem, gut eingestelltem Kontrast. Der Schwarzwert ist gut bei zufriedenstellender Durchzeichnung. Kompressionsspuren sind nicht aufgefallen.

Ton
Der Ton liegt in Deutsch und Englisch verlustfrei komprimiert in DTS HD Master Audio 2.0 in Stereo auf der Blu-ray vor. Die Stereoseparation ist wirklich sehr gut ausgefallen. Mithilfe von Surround-Modulationen am Receiver (z.B. DTS Neo:X oder Dolby ProLogic II) lässt sich dabei sogar eine recht solide Räumlichkeit erzeugen. Rauschen ist nur schwach vorhanden, Verzerrungen waren nicht zu erkennen. Die Dynamik ist ok, die Balance ist schön ausgewogen. Der Bass ist quasi nicht vorhanden, was aber Fans wohl nicht stark stören dürfte.

Ausstattung:
Deutscher Kinotrailer
Amerikanische Kinotrailer
Bildergalerie
Lediglich der Originaltrailer in Deutsch und Englisch sowie eine Bildergalerie befinden sich als Bonusmaterial auf der Blu-ray. Immerhin besser als nichts. Ein Wendecover ist ebenfalls vorhanden.

Fazit:
Den 80er Jahre Science Fiction B-Movie Streifen „Solarfighters“ dürften wohl nicht viele auf ihrem Zettel gehabt haben, dass dieser bald auf Blu-ray erscheint. Tut er nun doch und das sogar in wirklich solider Qualität, so dass sich Fans dieses Films einen Erwerb durch den Kopf gehen lassen sollten. Wer auf kultige 80er Jahre Endzeit Filme steht und auch einer ‚tendenziell‘ trashigen Handlung nicht abgeneigt sind, dürfen hier ebenfalls gerne einen Blick riskieren.


Erbarmen [Blu-ray]
Erbarmen [Blu-ray]
DVD ~ Nicolaj Lie Kaas
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen Durchweg spannender und kurzweiliger Thriller, 20. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Erbarmen [Blu-ray] (Blu-ray)
Momentan sind skandinavische Krimis angesagter denn je, wobei gerade Stig Larssons Millenium Trilogie dieser ‚Szene‘ einen ordentlichen Popularitätsschub verschafft hat. Jussi Adler-Olsen ist dabei ebenfalls ein renommierter Autor, dessen Bücher gerade im neuen Jahrtausend wachsenden Zuspruch fanden. Mit „Erbarmen“ (im Original „Kvinden i buret“), dem Buch, dass Adler-Olsen den Durchbruch bescherte, findet nun auch eines seiner Werke den Weg auf die Leinwand. Und das hinterlässt gleich einen herausragenden Eindruck.
Auch wenn Autor Jussi Adler-Olsen für die Rolle des Carl Mørck lieber Peter Lohmeyer gesehen hätte, erledigt Hauptdarsteller Nikolaj Lie Kaas („Illuminati“, „Old Men in New Cars“) seine Aufgabe wirklich sehr gut. Zusammen mit Fares Fares („Zero Dark Thiry“, „Safe House“), der seinen Partner Assad verkörpert, bilden sie ein dynamisches Duo, das stark von der Unterschiedlichkeit der Charaktere lebt. Ihre Darstellung, sowie der übrigen Schauspieler ebenso, ist dabei stets natürlich und glaubwürdig, was durch einige passende zynische Sprüche (Mørck zu seinem Kollegen, der den Fall zuerst bearbeitet hat: „Tu mir einen Gefallen: Wenn ich ermordet werden sollte, übernimm bitte nicht meinen Fall!“) sehr gut aufgelockert wird. Ach ja: Was nicht unerwähnt bleiben sollte: Darstellerin Sonja Richter in ihrer Rolle als entführte und in einem Druckluftbehälter gefangene Politikerin Merete ist einfach nur herausragend!
Zwar gibt es einige Abweichungen zwischen der Filmhandlung und dem Originalbuch, was aber keineswegs störend auffällt und dessen ungeachtet dennoch eine spannende Geschichte gezeigt wird, die ab der ersten bis zur letzten Sekunde fesselt. Dabei erinnert „Erbarmen“ zwar hier und da an die bereits oben erwähnte „Millenium-Trilogie“ sowie an Mankells Wallander, was aber keinesfalls negativ in Erscheinung tritt, wobei die Adler-Olsen Verfilmung mehr als genug eigene Ideen und Elemente besitzt, um sich von diesen Titeln abzuheben. Die parallele Erzählweise steigert dabei die Spannung deutlich und fesselt den Zuschauer unweigerlich für die nächsten anderthalb Stunden vor dem Fernseher / der Leinwand.

Bild
Das Bild (2,35:1) punktet mit einer stimmungsvollen, aber authentischen Darstellung. Zwar ist die Schärfe nicht auf Referenzniveau, aber dennoch werden gute bis sehr gute Schärfewerte erzielt und ein hoher Detailgrad geboten. Die Farben sind matt und kühl gehalten, bleiben aber stets natürlich, was sehr gut zur bedrückenden, leicht morbiden Atmosphäre passt. Der Kontrast ist in dieser Hinsicht ausgewogen und stimmig. Der Schwarzwert ist gut. Durchzeichnungsprobleme sind nur vereinzelt und schwach festzustellen. Kompressionsspuren sind überhaupt nicht aufgefallen.

Ton
Der Ton liegt in Deutsch und Dänisch in DTS-HD MA 5.1 vor. Zwar ist der Film dialoglastig ausgefallen, was dennoch keine räumlich aktive Abmischung verhindert, da die hinteren Kanäle doch recht oft angesprochen werden, so dass eine solide Surroundatmosphäre erzeugt wird. Der Subwoofer darf ebenfalls recht oft zeigen was in ihm steckt und bietet einige kräftige aber prägnante Bässe. Diese könnten zwar noch aggressiver sein, was aber wiederum nicht zum Film gepasst hätte, von daher ist alles im grünen Bereich. Die Abmischung klingt stets natürlich und klar, bei guter Dynamik und ausgewogener Balance. Die Dialoge sind stets klar verständlich.

Ausstattung:
Making Of
Interviews mit Mikkel Nørgaard und Nikolaj Lie Kaas
Teaser zu „Schändung“
Kinotrailer
TV Spots

Neben einem vierteiligen ca. 25 minütigen Making of gibt es noch 2 Interviews mit Regisseur Mikkel Nørgaard und Hauptdarsteller Nikolaj Lie Kaas, TV-Spots und Trailer zum Film, sowie einen kurzen, aber nichtssagenden Teaser zum zweiten Teil „Schändung“, der im Januar 2015 in die Kinos kommen wird. Eine Trailershow sowie ein Wendecover sind ebenfalls vorhanden. Sämtliche Extras liegen in HD vor.

Fazit:
Mit „Schändung“ steht bereits die nächste Jussi Adler-Olsen Verfilmung um Carl Mørck und Assad in den Stadtlöchern, welche im Januar 2015 in die Kinos kommen soll. Wer bis dahin nicht warten kann, darf solange mit dem ersten Teil „Erbarmen“ auf Blu-ray vorlieb nehmen, die technisch überzeugt. Wer auf skandinavische Krimis steht, ist hier wirklich gut beraten. Nur Fans des buches sollten keine detailtreue Verfilmung erwarten, da die Handlung vereinfacht und auch inhaltlich etwas abpasst wurde.


The Killing - Staffel 1 [Blu-ray]
The Killing - Staffel 1 [Blu-ray]
DVD ~ Mireille Enos
Preis: EUR 28,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen tolle anspruchsvolle Serie mit leider nicht optimalem Bild, 18. September 2014
Rezension bezieht sich auf: The Killing - Staffel 1 [Blu-ray] (Blu-ray)
Das amerikanische Publikum ist dafür bekannt, dass sie synchronisierte Filme nur in Ausnahmefällen akzeptieren oder sich dann mit Untertiteln begnügen. Bei „Das Boot“, „Der Untergang“ oder „Lola rennt“ war das der Fall. Ansonsten bevorzugen sie amerikanische bzw. englischsprachige Produktionen und ziehen ein Remake made in Hollywood vor, was schließlich Neuverfilmungen wie „The Experiment“, „Verblendung“ („The Girl with the Dragon Tattoo“), „The Plegde – Das Versprechen“ (zu „Es geschah am helllichten Tag“) oder „Funny Games“ hervorbrachte.
„The Killing“ ist schließlich eine US-amerikanische Krimiserie, welche die dänischen Krimiserie Kommissarin Lund – Das Verbrechen neu interpretiert und in 4 Staffeln die Kriminalfälle von Kommisarin Sarah Linden und Stephen Holder. Die Serie war sehr erfolgreich und bescherte dem produzierenden Sender AMC hohe Einschaltquoten, so dass die Serie auch rasch in weiteren Ländern erfolgreich lief wie etwa Großbritannien. Dabei setzen die Macher weniger Wert auf spektakuläre Action und schnelle Schnitte, sondern mehr auf ausgefeilte Charakterentwicklungen und eine natürliche Spannungsentwicklung. Naja, dadurch wird es hin und wieder – gerade in der Mitte, wenn sich die Aufregung vom Beginn der Staffel gelegt hat und der Nervenkitzel zum Schluss noch nicht am Höhepunkt ist – doch vereinzelt ein wenig langweilig, da nichts Aufsehenerregendes passiert, aber dennoch darf man sich durchgehend über eine tolle, natürliche und glaubwürdige schauspielerische Leistung vom Maincast wie Mireille Enos („Sabotage“, „World War Z“), Joel Kinnaman („Verblendung“, „RoboCop“ Remake), Bill Campbell („Bram Stoker’s Dracula”), Michelle Forbes („Kalifornia“, „True Blood“), Kristin Lehman („Riddick: Chroniken eines Kriegers“), Liam James („2012“, „Ganz weit hinten“) oder Annie Corley („Die Brücken am Fluß“) freuen. Diese stützen auch mal einige eher langatmige Szenen, wenn die Dialoge zu stark in den Mittelpunkt gerückt werden oder ein Nebenplot ein wenig Fahrt aus dem Ganzen nimmt. Dennoch bleibt „The Killing“ eine wirklich empfehlenswerte Serie, die gerade gegen Schluss immer mehr an Spannung gewinnt und dabei das Publikum zum Finale mit einem unglaublichen Cliffhanger konfrontiert.
Dabei ist die Serie weniger für Fans von Formaten wie „Dexter“, „The Blacklist“ oder „Person of Interest“, sondern für diejenigen, die auch trotz vereinzelt langatmiger Elemente das große Ganze im Auge behalten und sich in diesen Momenten mit der hervorragenden schauspielerischen Leistung ‚begnügen‘ können.

Bild
Das Bild (1,78:1) bringt leider einige unübersehbare Beeinträchtigungen mit sich. Das Hauptproblem ist das häufig auftretende Rauschen, bei dem auch die Schärfe entsprechend reduziert wird. Darüber hinaus gibt es aber auch viele Momente in denen das Bild wesentlich besser dargestellt wird und eine gute Schärfe bei hohem Detailgrad bietet. Die Farben sind eher kalt, leicht entsättigt gehalten, bleiben aber dennoch natürlich bei gut eingestelltem Kontrast. Das passt auch sehr gut zur tristen Atmosphäre der Handlung und des Settings. Der Schwarzwert ist gut, könnte aber noch tiefer sein. Kompressionsspuren sind nicht aufgefallen.

Ton
Der Ton liegt in DTS HD Master Audio 5.1 für die Sprachen Deutsch und Englisch vor. Geboten wird dabei eine gute Abmischung, die durch eine gute Räumlichkeit, eine ausgewogene Balance sowie umfangreiche Dynamik überzeugt. Dennoch hat man das Gefühl, dass gerade in Punkto Surround und natürlichen Klang noch mehr drin gewesen wäre, da gerade die Direktionalität keine Referenzwerte erreicht, aber dennoch sämtliche Kanäle beansprucht. Ohnehin ist die Serie recht dialoglastig ausgefallen, so dass es erfreulich ist, dass alle Lautsprecher dennoch recht häufig angesprochen werden. Dabei sind die Dialoge jederzeit klar verständlich.

Ausstattung:
• Extended Episode 13
• Deleted Scenes
• Audiokommentar zu Episode 1 und Episode 13
• Fotogalerie
• Episodenguide

Beim Bonusmaterial findet der interessierte Zuschauer 2 Audiokommentare (zur ersten und letzten Folge), eine erweiterte Version der Finalfolge, ein paar entfernte Szenen sowie eine Fotogalerie. Insgesamt eher wenig, aber immer noch besser als nichts.

Fazit:
Wie auch das dänische Original setzen die Macher bei „The Killing“ auf einen durchgehenden Handlungsstrang, der zwar nicht immer das gleiche hohe Spannungsniveau sondern auch mal vereinzelt ein paar langweilige Momente bietet, dafür aber sehr authentisch erscheint und durch tolle Schauspieler glänzt. Zum Finale ist der Nervenkitzel aber nicht mehr zu toppen. Schade nur, dass das Bild nicht so toll ausgefallen ist.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 20, 2014 2:45 PM MEST


Die rabenschwarze Nacht - Fright Night [Blu-ray]
Die rabenschwarze Nacht - Fright Night [Blu-ray]
DVD ~ Chris Sarandon
Preis: EUR 10,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 80er Jahre Horror Klassiker mit gutem HD Bild, 18. September 2014
Autor, Regisseur und Schauspieler Tom Holland scheint tief in Horror Genre verwurzelt zu sein, schließlich wirkte er in irgendeiner Form an Klassikern wie „Chucky – Die Mörderpuppe“, „Thinner – Der Fluch“, „Curse of Chucky“, „Die Langoliers“ oder „Hatchet 2“ mit. Bei dem 80er Jahre Kultfilm „Die rabenschwarze Nacht – Fright Night“ war er sowohl für das Drehbuch als auch die Regie verantwortlich und brachte damit einen herausragenden Vertreter des Vampirfilms auf den Markt, der eine Menge an schwarzen Humor bietet.
Dabei war es lange Zeit still in den Kinos um die Blutsauger geworden. Naja, nicht richtig still, denn schließlich wurden weiterhin Vampirfilme veröffentlicht. Jedoch haben diese allesamt nicht die Klasse von Filmen wie „Die Stunde, wenn Dracula kommt“, „Dracula“ (1958), „Nosferatu“, „Tanz der Vampire“ oder „Nachts, wenn Dracula erwacht“
In den 80er Jahren war da aber „Fright Night“, oder „Die Rabenschwarze Nacht“ wie der Film in Deutschland vermarktet wurde, der erste herausragende Film aus der ansonsten bis dato eher unspektakulären Masse. Der Grund dafür ist offensichtlich, der einzigartige Mix eines klassischen Vampir Horror Films verbunden mit starkem schwarzem Humor sowie dem typischen 80er Jahre Feeling, da kann nichts schlechtes dabei herauskommen. Der Film wurde ein großer Erfolg bei einem Budget von 9 Millionen US Dollar spielte der Film alleine in den US fast 25 Millionen US Dollar wieder ein, dazu kommen dann noch die Einnahmen aus der restlichen Welt. Damit war der Film nach „Nightmare on Elmstreet 2“ der erfolgreichste Horrorfilm aus dem Jahr 1985. Kein Wunder also, dass 1988 bereits mit "Fright Night 2 - Mein Nachbar, der Vampir" eine Fortsetzung veröffentlicht wurde, bei der Tom Holland erneut fürs Drehbuch verantwortlich war, dem Sequel aber leider kaum Beachtung geschenkt wurde.
Die Mischung macht’s! Denn trotz humorvoller Einlagen, verliert der Film nicht an Ernst oder geschweige denn bedrohlicher Stimmung. Im Gegenteil, denn gerade dadurch werden die Kontraste noch besser ausgelotet.
Die schauspielerische Leistung von Darstellern wie Chris Sarandon („Safe – Todsicher“, „Im Sumpf des Verbrechens“), William Ragsdale (der auch in der Fortsetzung zu sehen war), Amanda Bearse („Eine schrecklich nette Familie“), Roddy McDowall (“Planet der Affen“, „Cleopatra“), Stephen Geoffreys oder Art Evans („Stirb langsam 2“) ist wirklich gut und überzeugend.

Bild
Wenn man einigen Foren Glauben schenken darf – offizielle Informationen habe ich leider nicht gefunden – wurde für das Blu-ray Master ein 4K Scan angefertigt. Naja, dass das noch lange kein Grund zum Jubel ist haben die aktuellen Blu-ray Veröffentlichungen wie z.B. bei „Robocop“ gezeigt. Ein Mehrwert war sichtbar, aber zum Referenzbild fehlt doch noch einiges.
Das Resultat bei „Fright Night“ ist allerdings wirklich nicht schlecht, wenngleich die Bildqualität dennoch stellenweise schwankt. Im Großen und Ganzen ist die Bildqualität aber wirklich gut geworden, vor allem wenn man bedenkt, dass damals mit einem recht geringen Budget gedreht wurde. Das Filmkorn wird sehr fein reproduziert. Die Schärfe bewegt sich zwischen teilweise über überwiegend gut bis stellenweise sehr gut bei insgesamt recht hohem Detailgrad. Der Transfer ist sehr sauber und zeigt nur minimale Schmutzspuren. Die Farben sind stets natürlich bei guter Sättigung und gut eingestelltem Kontrast. Rauschen tritt nur minimal und auch nur in wenigen dunkleren Szenen auf. Der Mehrwert zur DVD ist überdeutlich und sollte Fans nicht lange zögern lassen.

Ton
Die Abmischung ist sehr frontlastig ausgefallen, wobei indes die Stereoseparation wirklich gut ausgefallen ist. Der Bass ist leider zurückhaltend, was bei 80er Jahre B-Movies keine Ausnahme darstellt. Die Abmischung präsentiert sich aber dennoch mit ausgewogener Balance und guter Dynamik. Dazu gesellt sich ein herausragender Score komponiert von Brad Fiedel, der mit seinen Beiträgen zu „Terminator“, „Terminator 2 – Judgement Day“ und „True Lies – Wahre Lügen“ Bekanntheit erreichte. Die Dialoge sind jederzeit problemlos zu verstehen.

Ausstattung:

Bonusmaterial gibt es leider keines schade, denn auf der US Veröffentlichung ist immerhin noch ein isolierter Musik Score sowie einige Trailer enthalten.

Fazit:
Endlich! Endlich hat es Sony Pictures Home Entertainment geschafft mit „Fright Night - Die Rabenschwarze Nacht“ einen der Klassiker des 80er Jahre Horror Kinos zu veröffentlichen. Dank eines guten Transfers lohnt sich schließlich auch der Upgrade von der DVD.


Die Bücherdiebin [Blu-ray]
Die Bücherdiebin [Blu-ray]
DVD ~ Roger Allam
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen Ich bin immer noch begeistert von der Geschichte zu "Die Bücherdiebin", 17. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bücherdiebin [Blu-ray] (Blu-ray)
Es gibt Filme, die sind ein Segen darüber schreiben zu dürfen. "Die Bücherdiebin" ist genau so ein Film. Dessen bedarf es nicht vieler Worte. Abgesehen von der absolut herausragenden schauspielerischen Leistung die wirklich jeder in dieser Produktion leistete ist es gerade die herzerwärmende, aber auch emotionale und dramatische Handlung dieses Films. Adaptiert von der gleichnamigen Romanvorlage des Australiers Markus Zusak, der die Geschichte aufgrund Erzählungen seiner deutschen Großeltern niederschrieb, wurde der Plot fast schon Originalgetreu für die Leinwand adaptiert. Der Zuschauer wird unweigerlich in den Bann dieses realistischen Märchens gezogen, das einfach nur vermitteln will, dass es auch in solch einer schrecklichen Zeit wie dem Zweiten Weltkrieg dennoch Personen gab, die entgegen der erschreckend überwältigenden Mehrheit der faschistischen Massenhysterie einfach nur Mensch geblieben sind und dabei vieles aufs Spiel gesetzt haben. Das wurde von Regisseur Brian Percival toll inszeniert.
Schauspielerisch befindet sich Jungdarstellerin Sophie Nélisse auf einem Niveau mit dem wie gewohnt genialen Geoffrey Rush und Emily Watson. Doch auch Ben Schnetzer, Barbara Auer, Heike Makatsch, Godehard Giese, Nico Liersch, Gotthard Lange, Hildegard Schroedter, Joachim Paul Assböck, Kirsten Block, Ludger Bökelmann, Rafael Gareisen oder Sandra Nedeleff spielen ihre Rollen tadellos und einfach zu 100% überzeugend. Mir hat der film auf alle Fälle wirklich sehr gut gefallen, wobei ich nicht nachvollziehen kann, weswegen der Film überhaupt und dann noch so viele negative Kritiken erhalten hat. Ein wirklich sehr empfehlenswerter Film.

Das Bild ist bis auf nur wenige Ausnahmen wirklich eine Wucht. Das macht sich nicht nur bei der hervorragenden Schärfe und dem hohen Detailgrad bemerkbar, was nur durch einzelne weichere Abschnitte etwas getrübt wird. Darüber hinaus sind die Farben trotz einem tristen, aber atmosphärisch stimmigen Touch, stets natürlich und auch kräftig. Der Kontrast ist sehr gut eingestellt, so dass auch keinerlei Durchzeichnungsfehler zu erkennen sind. Kompressionsspuren sind ebenfalls nicht aufgefallen.

Trotz der Tatsache, dass die deutsche Synchronisation [gedreht wurde zwar in Deutschland mit überwiegend deutschen Schauspielern allerdings in englischer Sprache] lediglich in DTS 5.1 vorliegt, sind keinerlei Unterschiede zum englischen Original zu hören. Auffällig ist die sehr aktive Surroundkulisse sowie die außerordentlich kräftigen Bässe, was sich gerade bei den Bombadements imSchutzkeller akustisch bemerkbar macht. Die Dynamik ist sehr gut und die Balance sehr ausgewogen bei natürlichem Klang. Die Stimmen sind stets klar verständlich.

Gerade wie bei einem Film wie diesen bieten sich zahlreiche Bonusmaterialien an. Leider sind neben einigen entfernten Szenen lediglich ein vierteiliges Featurette - unterteilt in "Die Romanvorlage", "Die Suche nach den richtigen Darstellern", "Die Vergangenheit wiederauferstehen lassen" und "Die Filmmusik von John Williams" - enthalten, wobei letzteres wirklich viele Informationen zum Film bietet. Ein Originaltrailer zum Film rundet das Angebot ab.

Fazit:
Ich bin immer noch begeistert von der Geschichte zu "Die Bücherdiebin". Das Prädikat der Deutschen Film- und Medienbewertung "Besonders Werkvoll" ist nicht zu hochgegriffen. Ein Film, der auch für Kinder ab 6 (wurde sehr gut von der FSK eingeschätzt) angesehen werden kann und sollte. Die technische Umsetzung ist top!


Schwarzweiß-Fotografie. Die große Fotoschule (Galileo Design)
Schwarzweiß-Fotografie. Die große Fotoschule (Galileo Design)
von André Giogoli
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umfangreiches, informationsreiches und inspirierendes Buch zum Thema Schwarzweiß Fotografie mit einer Menge Tipps, 17. September 2014
Seit Jahren interessiere ich mich sehr für Fotografie; vor allem für Konzertfotografie und Naturaufnahmen (Landschaften, aber auch Momentaufnahmen, Stadtbilder, Kunstwerke), sowie Personen. Daraus ist ein leidenschaftliches Hobby geworden, für das ich gerne viel Zeit investiere. Letztes Jahre habe ich eher aus Zufall die Schwarzweiß Fotografie für mich entdeckt, wollte mich aber nun ein wenig mehr darüber informieren, da ich mir dazu bisher alles selbst beigebracht habe.
Das Buch von André Giogoli, der sowohl als Profifotograf tätig ist als auch als Dozent unterrichtet, hat mit seinem Buch Schwarzweiß-Fotografie. Die große Fotoschule" bei mir voll ins Schwarze getroffen. Das ist genau das, was ich erwartet habe; und sogar noch viel mehr. Der Schreibstil des Autor ist angenehm, nicht zu schwulstig", aber auch nicht zu laienhaft. Man merkt, dass er viel von der Materie versteht, es aber auch einem Anfänger anschaulich darbringen kann.
Dafür bietet er auch genug Beispielbilder an, meist im Direktvergleich, dass man auch deutlich erkennen kann, wo der Vorteil darin besteht manche Motive doch besser in Schwarzweiß darzustellen. Es stimmt tatsächlich, wie sich im Eigenversuch herausstellte, dass das Bild nicht nur das Wesentliche besser hervorhebt, nämlich das Motiv an sich, sondern darüber hinaus manche unscheinbare Momente doch mehr an Bedeutung gewinnen. Denn auch wenn es an der Farbe fehlt, gibt es noch etliche Facetten, die über Kontraste und die verschiedenen Schattierungsstufen dargestellt werden können.
Im Buch selbst geht Giogoli nicht nur auf Analogfotografie sondern auch die Digitalfotografie ein, zeigt Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede auf, so dass Anwender beider Techniken wertvolle Tipps erhalten. Auch die nachträgliche Bildbearbeitung sei es bei der Entwicklung als auch mit irgendwelchen entsprechenden Fotobearbeitungsprogrammen wird anschaulich erläutert. Interessant ist dabei auch die Geschichte der Fotografie an sich, wobei er dennoch das Thema zu arg fokussiert, sondern lediglich die interessanten Aspekte hervorhebt. Der Fokus liegt aber dennoch auf der Fotografie an sich und wie das am besten anzuwenden / einzusetzen ist. Dabei bleiben die Techniken stets klar verständlich und leicht nachvollziehbar.
Ausgelassen wird nichts: Sei es die Technik an sich, die Motivwahl, die Idee nur Ausschnitte oder eine Vergrößerung eines Bildes zu verwenden, die Belichtung, Fotos einzuscannen und nachträglich mit einem Fotobearbeitungsprogramm zu bearbeiten, die Präsentation eines Fotos, der Einsatz von Farbfiltern, überhaupt einen Blick für ein Motiv zu entwickeln etc... alles wird ausführlich behandelt und illustriert.
Toll: Zum Schluss gibt es auch noch eine Liste mit Listen und Links zu Fotolaboren, Chemikalienlieferanten, Werkstätten, Internetforen die das Thema weiter behandeln sowie weiteren Veröffentlichungen und Magazine zu dem Thema, bei denen man weitere Informationen oder Tipps erhalten kann.

Fazit: Egal ob Digital- oder Analogfotografie, wer sich für das Thema Schwarzweiß Fotografie interessiert, findet in diesem Buch eine Menge an hilfreicher Informationen und Tipps, die mich sehr fasziniert und inspiriert haben.


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Preis: EUR 69,99

5.0 von 5 Sternen toller Stabmixer mit viel Zubehör und sehr guter Leistung, 17. September 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Da meine Frau und ich passionierte Hobbyköche sind, kommt bei uns auch oft ein Stabmixer zum Einsatz. Allerdings gibt es auch einige Geräte die mehr versprechen als sie halten. Seit geraumer Zeit hat es sich bei den Herstellern dabei als Gewohnheit eingestellt, dass ihre Produkte mit zahlreichem Zubehör ausgeliefert werden.
So auch bei dem Moulinex Stabmixer. Neben dem reinen Stabmixer gibt es dazu noch
- einen 800ml Messbecher inkl. Messskala,
- einen Schneebesen,
- einen Mini-Zerkleinerer (500ml) sowie
- einen Saucen-Mixstab inklusive kleinerem Messbecher (200ml).

Selbstverständlich sollte man dabei bei einigen Boni nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, denn zum einen ersetzt der Stabmixer keine vollwertige Küchenmaschine (in Bezug auf den Mini-Zerkleinerer) als auch kein kräftiges Handrührgerät.
Dementsprechend wurde der Moulinex DD866A Stabmixer Infiny Force von uns getestet. Zunächst den reinen Stabmixer. Kürbisse für Kürbiscremesuppe lassen sich problemlos pürieren, allerdings mit dem Mini-Zerkleinerer auch sehr gut vorbearbeiten und zerkleinern. Kartoffeln lassen sich mit dem Mini-Zerkleinerer ebenso wie z.B. Karotten müheloszerkleinern. Damit der Motor nicht zu schnell überhitzt lässt sich der Stabmixer nicht nur mit der Turbotaste (die untere Taste) betätigen sondern hat noch eine Taste, die über 20 Stufen (Dreh Rad am Kopf) individuell in der Geschwindigkeit eingestellt werden kann. Weniger hätten unserer Meinung nach auch gereicht, aber besser als keine Geschwindigkeitseinstellung, wie es bei manchen Geräten leider doch nicht der Fall ist.
Der Schneebesen lässt sich wunderbar für Rühreier (das geht damit Ratz Fatz) oder für Sahne verwenden. Eine leichte Soße lässt sich damit auch gut luftig schlagen. Für härte Einsätze wie bei einem typischen Handrührgerät würde ich den Schneebesen aber nicht einsetzen, ist auch nicht sein Einsatzgebiet. (heißt ja schließlich auch Schneebesen!).
Für Salate ist das Set auch sehr gut geeignet. Mit dem Schneebesen lässt sich das Dressing wunderbar anrühren und mit dem Zerkleinerer die Zwiebeln oder einzelne Gemüseteile klein schneiden wie Karotten- , Zucchini- oder Gurkenschnitze oder ähnliches (Achtung: Nicht zu lange drin lassen!). Doch auch Kräuter lassen sich damit wunderbar zerkleinern.
Dass solche banalen Dinge wie ein Bananen Vanille Eis Shake kein Problem darstellt, braucht man, glaube ich, wohl kaum erwähnen ;o). Allerdings: Auch Shakes mit Eiswürfeln lassen sich mühelos herstellen. Aber Vorsicht: zum einen sollte man das nicht zu häufig machen und das Gerät auch nicht Mengen-mäßig überfordern, da man schon oft gelesen hat, dass der Motor danach den Geist aufgegeben hat. Soweit wollten wir es dann doch nicht kommen lassen. :o)
Der Stabmixer selbst liegt toll in der Hand. die einzelnen Teile lassen sich problemlos schnell austauschen. Zudem macht der Stabmixer einen wertigen stabilen Eindruck. Die Reinigung erfolgt ebenfalls recht einfach über die Geschirrspülmaschine. Wer keine besitzt kann aber die Klingen auch einfach unter dem Wasserhahn reinigen. Aber Vorsicht, die Klingen sind scharf, also nicht mit den Fingern dran reiben. Es empfiehlt sich ggf. für fester hängende Teile eine kleine Spülbürste (also die Miniteile, keine Standardgröße!) dafür zu verwenden, oder evtl. mit einem spitzen Gegenstand (Schaschlik-Spieß) wegzu“kratzen“. Allerdings reinigen wir die Stabmixer ohnehin trotz Geschirrspülmaschine lieber mit der Hand, da dadurch gerne mal die Klingen stumpf werden. Das Design weiß ebenfalls zu gefallen.

Zu den 4 Klingen am Stabmixer selbst: Die Hersteller übertreffen sich da mittlerweile fast schon selbst (ähnlich wie bei Rasierklingen). Unser erster Stabmixer ist noch mit 2 ausgekommen, dann gabs mal irgendwann 3 (zum Beispiel der Kenwood Triblade) und nun kommt Moulinex mit 4 daher. Rein Subjektiv, also rein nach Bauchgefühl würde ich sagen, dass das Zerkleinern / Pürieren mit dem Stabmixer selbst doch ein wenig leichter von der Hand geht. Wir haben bei der Kürbiscreme Suppe unseren alten 2 Klingen Stabmixer mit dem neuen Moulinex Stabmixer verglichen und wie gesagt: Wir hatten den Eindruck, dass es wirklich leichter lief und auch ein wenig schneller ging. Kann auch eine subjektive Fehleinschätzung sein, aber mal schauen, ob andere das bestätigen können – über Meinungen würde ich mich wirklich freuen.

Achtung: Allem Anschein nach ist dieser Stabmixer technisch (bis auf die Farbe) identisch mit dem Moulinex DD866A Stabmixer Infiny Force Deluxe Set. Zumindest konnten wir keinen Unterschied feststellen.


Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman [Blu-ray]
Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman [Blu-ray]
DVD ~ Rob Minkoff
Wird angeboten von schnuppie83
Preis: EUR 14,68

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Animationsfilm von Dreamworks für Jung & Alt, 16. September 2014
Die beiden Figuren Mr. Peabody und Sherman sind gerade in den Vereinigten Staaten nicht unbekannt, waren die Beiden doch fester Bestandteil der Rocky und Billwinkle Show aus den 60er Jahren. Regisseur Rob Minkoff (“Der König der Löwen”) hatte dabei schon seit 2003 den Plan gehegt, einen kompletten Spielfilm mit den beiden Protagonisten zu drehen, was aber immer wieder verworfen wurde. 2014 war es dann aber soweit und „Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman“ wird auf das Kino Publikum losgelassen, wobei mittlerweile schon die Blu-ray in den Regalen steht.
Produziert von DreamWorks, die mit Filmen wie „Shrek“, „Drachenzähmen leicht gemacht“ und „Kung Fu Panda“ eine ernsthafte Konkurrenz zu den Walt Disney Studios wurden, macht Minkoff nahezu alles richtig. Die Animationen sind wunderbar, die Figuren sympathisch und charakteristisch vielseitig, was für gute Abwechslung sorgt und auch zahlreiche Gags laden den Zuschauer oft zum Lachen ein. Manche Anspielungen sind zwar schon etwas speziell, was aber nicht wirklich stört. So ist z.B. die Baseball Major-League-Legende Jackie „42“ Robinson in der alten Welt nicht unbedingt jedermann geläufig (Filmtipp: „42 - Die wahre Geschichte einer Sportlegende“ – ein hervorragendes Biopic!). Aber wie gesagt, störend ist das nicht, denn nichtsdestotrotz gibt es zahlreiche weitere tolle Anspielungen auf etliche historische Persönlichkeiten. Denn neben den tollen Späßen sind es die zahlreichen historischen Epochen, die in „Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman“ wunderbar persifliert werden. Da wird Agamemnon mal schneller als dummer kriegstreiberischer Feldherr oder die Mona Lisa als nicht so einfache Persönlichkeit dargestellt. Von daher sollte man auf eine historische Akkuratesse nicht allzu großen Wert legen.
Die Mischung aus Humor, leichter Action- und Abenteuergeschichte, leichten moralischen und emotionalen Untertönen ist schön ausgewogen. Dabei ist die Geschichte aufgrund den häufigen Szenenwechseln durchweg kurzweilig ausgefallen. Langweilig wird es da wirklich nicht. Für gute Unterhaltung ist also gesorgt. Lediglich einige Figuren sind etwas eindimensional ausgefallen. Das soll heißen: Während Mr. Peabody und Sherman eine gute Charakterentwicklung haben und schnell beim Zuschauer Sympathie erzeugen und dauerhaft in Erinnerung bleiben, gibt es doch einige Figuren, die zwar lustig ausgefallen sind, aber dennoch auf gewisse Art austauschbar bleiben. Das ist aber auch schon Jammern auf hohem Niveau.
Wer die Originalserie kennt, sollte sich aber darauf einstellen, dass die stark ironischen Sprüche von Mr. Peabody stark abgeschwächt wurden, wodurch der gesamte Film deutlich familientauglicher wurde. Wer das Original ohnehin nicht kennt, wird das aber ohnehin nicht auffallen.

Bild
Was will man von einem Animationsfilm anderes erwarten als ein durch und durch perfektes Bild (1,85:1). Die Animationen sind allesamt auf dem neusten Stand und mitunter sehr realistisch ausgefallen. Zudem lässt die herausragende Schärfe und der überaus hohe Detailgrad keine Feinheit unerkannt bleiben. Dabei hat man sich die Mühe gemacht einige Finessen einzubauen.
Aus diesem Grund wird selbst in der 2D Variante aufgrund der starken Plastizität ein schöner räumlicher Effekt erzielt. Die Farben sind durchweg kräftig, natürlich und strahlend. Der Kontrast ist dabei stets ausgewogenen und optimal eingestellt, so dass es nichts zu beanstanden gibt. Beeinträchtigungen wie z.B. Kompressionsspuren, Banding oder Posterizing Effekte sind nicht zu erkennen.

Ton
Die deutsche DTS 5.1 Abmischung muss sich nicht hinter dem englischen DTS HD Master Audio 5.1 Mix verstecken, denn die Unterschiede sind wirklich nur sehr geringfügig. Das Original klingt dabei lediglich ein wenig offener und klarer aufgelöst, was aber auch nur bei genauerem Hinhören auffällt. Ansonsten werden eine aktive und nahezu durchgehend präsente Surroundkulisse, kräftige Bässe, klare Dialoge sowie eine gute Dynamik bei ausgewogener Balance geboten.

Ausstattung:
- Eine Tour mit dem Zeitomaten
- Sind Zeitreisen möglich?
- Die Entstehung des Films
- Wie Mr. Peabody und Sherman die Weltgeschichte beeinflussten
- Mr. Peabody und Sherman verewigen sich in Hollywood
- Zeitomat-Puzzlespiel
- Zeitreise-Gedächtnisspiel
- Bildergalerie
- Original Kinotrailer

Bonusmaterial ist zahlreich vorhanden und liegt dabei sogar komplett in HD vor. Der Großteil ist dabei an das jüngere Publikum gerichtet und dient eher zur Unterhaltung (wie z.B. das „Zeitomat-Puzzlespiel“ oder das „Zeitreise-Gedächtnisspiel“) sowie zur Wissensvermittlung (z.B. „Sind Zeitreisen möglich?“). Einige Beiträge bieten dabei zusätzliche Unterhaltung oder bieten sogar ein wenig zusätzlich Informationen zum Film. Ein Kinotrailer sowie eine Bildergalerie.

Fazit:
„Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman“ ist ein wunderbarer Familienfilm der gleichermaßen für Jung und Alt geeignet ist. Wo die Kinder sich über ulkige Späße, putzige Figuren und eine abwechslungsreiche aber dennoch interessante Geschichte freuen dürfen, bekommen die Erwachsenen tolle Anspielungen auf historische Ereignisse sowie ebenfalls tolle Gags geboten. In technischer Hinsicht gibt es wie bei einem Animationsfilm zu erwarten quasi nichts zu beanstanden.


Alles inklusive [Blu-ray]
Alles inklusive [Blu-ray]
DVD ~ Hannelore Elsner
Preis: EUR 17,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht schlecht, aber doch etwas überladene Handlung, 16. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Alles inklusive [Blu-ray] (Blu-ray)
Doris Dörrie ist eine deutsche Regisseurin, Autorin und Filmproduzentin, die für nicht einfache Filme bekannt ist. Zwar konnten Filme wie „Männer“, „Bin ich schön?“, „Der Fischer und seine Frau“, „Kirschblüten – Hanami“ oder „Die Friseuse“ auch mehr oder minder viele Zuschauer im Kino oder TV erreichen, aber leichte Kost in Form der Schweigerschen Beiträge sind sie gewiss nicht. So verleitet auch die Romanverfilmung zu „Alles inklusive“ nach ihrer eigenen Vorlage nicht selten zum Philosophieren. Zwar überschreitet sie dabei gerne auch mal die Grenze zur Überzeichnung ihrer Figuren und hin und wieder wird es auch mal ein klein wenig skurril, doch ist der roten Faden dennoch stets erkennbar. Naja, fast, denn der Genremix aus Komödie, Beziehungsdrama und subtiler Sozialkritik sind vereinzelt schon ein wenig zu viel des Guten. Weniger wäre da stellenweise doch mehr gewesen.
Dabei sorgen auch solche herausragende Schauspieler wie etwa Hannelore Elsner, Axel Prahl (herrlich als prolliger Tourist; ich sag nur Stichwort Buffet!) oder Nadja Uhl, die allesamt in den Hauptrollen zu 100% überzeugend agieren und ihre Figuren mit dem entsprechenden Charme versehen.

Bild
Das Bild schaut wirklich gut aus und zeigt nur wenige Beeinträchtigungen, die den positiven Gesamteindruck etwas trüben. Die tolle Darstellung zeichnet sich vor allem durch eine sehr gute Schärfe inklusive hohem Detailgrad ab, der sowohl in Nahaufnahmen aber auch aus der Totalen keine Feinheiten auslässt. Hin und wieder schleicht sich zwar mal ein etwas weicherer Abschnitt ein, was aber nicht wirklich stört. Dass grundsätzlich die 8mm Aufnahmen, die für die Vergangenheitsszenen eingeblendet werden, qualitativ abfallen ist logisch und selbstverständlich. Die Farben sind kräftig und natürlich und unterstützen dadurch die bunte Koloration sehr. Der Kontrast ist ausgewogen; der Schwarzwert satt. Kompressionsspuren sind nicht aufgefallen .

Ton
Dafür, dass der Film sehr dialoglastig ausgefallen ist, überrascht die Abmischung mit einer aktiven Surroundkulisse, da sehr viele Umgebungsgeräusche über sämtliche Kanäle wiedergegeben werden. Der Ton (DTS-HD HR 5.1, sowie in einer Hörfilmfassung Dolby Digital 2.0) erweist sich ohnehin als sehr natürlich bei umfangreicher Dynamik und ausgewogener Balance. Der Bass bleibt zwar eher unauffällig, da der Subwoofer nur durch die Musik gefordert wird, aber dennoch ist die Tonspur weit davon entfernt schlecht zu sein.

Ausstattung:
Audiokommentar von Doris Dörrie
Making of (ca. 6 Min.)
Alles inklusive Special (ca. 35 Min.)
Interviews (ca. 38 Min.)
Blick hinter die Kulissen (ca. 7 Min.)
Trailer „Alles inklusive“

Das Bonusmaterial ist umfangreich ausgefallen und liegt obendrein komplett in HD vor. Neben einem Making of gibt es noch weitere Featurettes, Interviews mit Cast & Crew, sowie einem Audiokommentar. Ein Trailer zum Film sowie zu weiteren Constantin Produktion sind ebenso vorhanden. Ein Wendecover gibt es ebenfalls.

Fazit:
Doris Dörrie Fans werden mit „Alles inklusive“ definitiv nicht enttäuscht sein. Die Geschichte(n) sowie die Schauspieler befinden bis auf wenige Ausnahmen auf einem hohen inhaltlichen Niveau, wobei man doch die teils überzeichneten Figuren sowie eine teils überladene Handlung als Kritik hervorheben könnte.


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