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Beiträge von Sascha Hennenb...
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Rezensionen verfasst von
Sascha Hennenberger "sascha332" (Renchen)
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   

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Pearls & Beauty
Pearls & Beauty
Wird angeboten von Music-CD-Connect-ccm_Germany
Preis: EUR 13,90

4.0 von 5 Sternen Guter Appetizer - sehr eingängiger song der schnell ins Ohr geht, 13. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Pearls & Beauty (Audio CD)
Mit ihrem selbstbetitelten Debut Album haben die Youngsters von 4LYN bewiesen, dass guter Nu Metal nicht nur aus den Staaten kommt und bewiesen mit ihren Hitsingles "Whooo" und "Lyn" (sehr geniale Halbballade), was sie so alles auf dem Kasten haben. Ende August wird endlich das lang ersehnte 2te Album "Neon" veröffentlicht, doch zuvor gibt es noch mit der ersten Singleauskopplung "Pearls & Beauty" einen kleinen Vorgeschmack, was uns da erwarten wird. Stark verändert haben sich 4LYN dabei nicht, wohl eher auf ihre Stärken konzentriert was man "Pearls & Beauty" auch anmerkt. Stellenweise meint man ein wenig an LIMP BIZKIT und LINKIN PARK erinnert zu werden, was vor allem hier die Gitarrenarbeit betrifft, wobei Ron's Gesang sich schon als einzigartig herausstellt. Wer nicht solange warten kann, sollte sich unbedingt vorab die Single holen, um die Wartezeit ein wenig zu verkürzen.


Inner Deathscapes
Inner Deathscapes
Wird angeboten von ts-discovery
Preis: EUR 7,99

4.0 von 5 Sternen Sehr vielversprechendes Melodic Death Metal Album, 13. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Inner Deathscapes (Audio CD)
Schon das Intro "Intruding" dieses italienischen Quartetts lässt viel hoffen, da alleine schon hier Sound, Arrangement und Musik perfekt miteinander harmonieren. Die Hoffnung verwirklicht sich bereits dann schon beim ersten Song "Anticlockwise Cycle of Dying" welcher in der typischen Manier von alten SOILWORK, THE HAUNTED, AT THE GATES, sowie GRAVE zu "Soulless"-Zeiten, aus den Boxen wummert. Zwar kann "Of suicidal Age" die Qualität nicht ganz halten, doch alleine der geniale Mittelpart, sowie der kultige Tom Araya zu Mitte 80er Zeiten Schrei, macht dieses Stück schon hörenswert. Eben mit diesem Schrei (wohl ein Hobby vom Sänger) wird auch die nächste Nummer "The inner Deathscape" eingeleitet, welche qualitativ wieder höher liegt und vor allem im Refrain mit einer sehr guten Hookline überrascht. "Echo Calling" klingt hingegen sehr AT THE GATES typisch und beweist leider nicht viel Originalität, jedoch möchten VII ARCANO sicherlich auch nicht den Melodic Death Metal neu erfinden, sondern sicher nur huldigen und dies ist ihnen mit diesem Stück auch gut gelungen. Mehr bedrohlich wirkt hingegen "Fog Path", was die Gesamtatmosphäre deutlich auflockert, jedoch auch wieder gewohnte Stilmittel auftischt. Nach dem AT THE GATES Clone "Release.Into Anguish" folgt mit "Neurotica Art-The Performance" eine deutlich eigenständigere Nummer, welche vor allem mit guten Hooklines zu punkten weiß. Leider behält man dies mit "Streams of Paranoia" nicht bei, doch dennoch klingt das Resultat überdurchschnittlich. Witzigerweise besinnt man sich mit dem letzten Song "Descending" nochmal und zieht nochmal alle Register durch die Melodic Death Metal Schublade hinweg. Rundherum ist "Inner Deathscapes" ein sehr gutes Melodic Death Metal Album geworden, welches zwar nicht sonderlich originell klingt, aber dennoch qualitativ hochwertigen Stoff bietet. Wer AT THE GATES, THE HAUNTED oder TAETRE mag, sollte hier zugreifen.


Shadowmaker Ltd.
Shadowmaker Ltd.
Preis: EUR 19,41

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser als die letzten Alben, aber noch lange nicht so gut wie die Klassiker, 13. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Shadowmaker Ltd. (Audio CD)
Bereits seit 20 Jahren bin ich Running Wild Fan und gerade Alben wie Death Or Glory, Blazon Stone, Pile Of Skulls und Black Hand Inn zählen zu meinen Lieblingsalben. Die letzten Scheiben wie gerade "Rogues en Vogue" waren aber nur noch halbherzig zusammengeschustert. Man merkt, dass Rolf Kaspareck das Sologehabe nicht so liegt, da in Zeiten, in denen Running Wild noch als Band fungierten viel homogener klangen.
Dennoch habe ich mich auf dieses Album gefreut, da der Mainman ankündigte, dass "Shadowmaker" wieder mehr zurück zu den Wurzeln gehen soll. Annähernd kann man auch mehrere Ideen erkennen, die nach älteren Songs klingen. Was ich aber schmerzlich vermisse, sind die famosen 16tel Twinleads, die treibenden Doublebass (und nicht das billige Gewummer von Angelo Sasso - sorry, aber das hier wieder ein Drumcomputer am Werk ist, ist unshcwer zu erkennen) und die prägnanten Melodien.
Aber es gibt ein Schimmer am Horizont, denn Songs wie "Sailing Fire", "I am who I am", "Into the Black" und das über 7minütige "Dracula" lassen aufhorchen. Wollen wir nur hoffen, dass Herr Kaspareck sich noch mehr seiner Wurzeln besinnt und beim nächsten Album, sich wieder noch mehr an den Klassikern orientiert. Die richtige Richtung wurde schon mal eingeschlagen.


Road to Bloodshed
Road to Bloodshed
Wird angeboten von Hagewitt
Preis: EUR 12,78

4.0 von 5 Sternen Für Fans von Trivium, Testament und Pantera, 12. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Road to Bloodshed (Audio CD)
Momentan als DIE Metal Nachwunchskünstler 2007 werden die Amis von SANCTITY gehandelt. Von Dave Mustaine persönlich zur Gigantour eingeladen, von TRIVIUMs Matt Heavey an Roadrunners Monte Conner empfohlen und auch bei TRIVIUMs Management gelandet ging innerhalb kürzester Zeit die Karriere Leiter des Quintetts steil nach oben. Kein Wunder, denn die Musik der Knaben kann wirklich durchaus überzeugen. Zwar mag sie ab und an schon mal an die bereits oben erwähnten TRIVIUM erinnern, aber größtenteils zeigt man sich doch mehr von einer anderen Richtung, lässt auch mal Einflüsse von TESTAMENT, CHILDREN OF BODOM, METALLICA, PANTERA und MEGADETH einfließen und präsentiert sich Gesangtechnisch deutlich thrashiger. Gerade die Kombination aus thrashigen Riffs, harmonischen Leads, abwechslungsreichen Arrangements und passenden Vocals, die mich stellenweise an die ehemaligen Schwabenthrasher von MY DEEPEST INNER erinnern - kennt die eigentlich noch jemand? - wie etwa beim Mega eingängigen "Zeppo". Im übrigen sind die Tracks "Raod to Bloodshed", "Billy Seals" (geniales Streicher Intro!), "Beloved Killer" (mächtige Doublebass Walze) oder auch das abschließende "Once again", das eigentlich eher aufgrund des Stakkato Beats fast schon in die Metalcore Richtung tendiert, ebenso zu empfehlen. Zwar ist man bei der ein oder anderen Idee doch etwas auf Nummer sicher gegangen, aber dennoch ist "Road to Bloodshed" ein cooles Debutalbum geworden, das sicherlich vielen zu gefallen weiß!


Episode 2-in Search of the Lit
Episode 2-in Search of the Lit
Wird angeboten von Music-Shop
Preis: EUR 6,66

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Debutalbum war besser, 12. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Episode 2-in Search of the Lit (Audio CD)
Ja, hossa, Daniel Liverany hat kurz nach dem Release von 'The Alien inside' seiner regulären Band EMPTY TREMOR mit GENIUS 'A Rock Opera Part 2' bereits den zweiten Teil seiner Konzeptstory nachgereicht. Stilistisch hat sich nicht viel geändert, denn weiterhin bekommt man progressiven Hard Rock mit einem Schuss Musical geboten. Leider finde ich das Material allerdings nicht mehr so sehr ansprechend wie noch beim Debut, aber hörenswert ist es trotzdem allemal. Und erneut hat es Mastermind Liverany geschafft diverse illustre Gäste um sich geschart, welche die Songs mit ihren goldenen Stimmchen veredeln. Symphony X-Fronter Russell Allen zum Beispiel, der sein unverwechselbares Organ hervorragend zur Geltung bringt. Oder auch die bereits vom ersten Teil bekannten Mark Boals, Daniel Gildenlöw (PAIN OF SALVATION), Rob Tyrant (LABYRINTH ' saustark bei dem heftigeren 'Beware'), Eric Martin (MR.BIG), Liv Kristine-Krull (LEAVES EYES / Ex-THEATRE OF TRAGEDY ' weniger aufregend bei 'To be free', da ihr dünnes Stimmchen an die gewaltigen Sangeskünste der anderen Mitstreiter nicht heranreicht), Edu Falaschi (ANGRA) oder Oliver Hartmann (EMPTY TREMOR, Ex-AT VANCE ' herausragend wie schon bei AVANTASIA!!) beweisen ihr Können, wobei sich natürlich der Kern auf die beiden erstgenannten Hauptakteure konzentriert. Natürlich hat auch dieses Album seine Höhen und Tiefen, wobei zu den stärksten Nummern eindeutig 'He will die', 'Beware', 'My dear Son', 'All my Fault' und 'Far away from here' zählen. Auch die Ballade 'Playing in their Dreams' kann voll überzeugen, hat aber leichte Durchhänger. Im großen und ganzen ist der zweite Teil dieser Reihe ein cooles Konzeptalbum geworden, dass zwar nicht ganz an den Vorgänger heranreicht (wie schon geschrieben), aber immerhin Lust auf den letzten Teil macht.
Übrigens hier noch mal die genau Aufstellung der teilnehmenden Musiker:
Mark Boals (ex-MALMSTEEN, RING OF FIRE): Gesang bei 1,2,7,8,10,11
Daniel Gildenlöw (PAIN OF SALVATION): Gesang bei 1,2,8,11
Russel Allen (SYMPHONY X): Gesang bei 1,3
Edu Falaschi (ANGRA): Gesang bei 2
Jeff Martin (RACER X): Gesang bei 4
Roberto Tiranti (LABYRINTH): Gesang bei 5,7,8,11
Eric Martin (ex-MR. BIG): Gesang bei 6
Johnny Gioeli (AXEL RUDI PELL, HARDLINE): Gesang bei 8,11
Liv Kristine (ex-THEATRE OF TRAGEDY, LEAVES` EYES): Gesang bei 9

Die Songs:
1. He Will Die
2. Playing In Their Dreams
3. He Won't Escape
4. Valley
5. Beware
6. My Dear Son
7. What He Has To Say
8. All My Fault
9. To Be Free
10. Fight Again
11. Far Away From Here


Episode 1-a Human Into Dream'S
Episode 1-a Human Into Dream'S
Preis: EUR 15,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starker Progressive Rock / Metal mit Opern / Musical Charakter, 12. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Episode 1-a Human Into Dream'S (Audio CD)
Was sich doch manche Leute Arbeit mit Projekten aufhalsen (ja, ich weiß, ich sollte da gerade still sein...), ist manchmal schon unglaublich. Während Peter Tägtgren sich neben HYPOCRISY noch mit PAIN austobt, oder Tobias Sammet von EDGUY nebenbei mit AVANTASIA Erfolge feiert, hat nun Daniele Liverari von den italienischen Proggies EMPTY TREMOR nun hier mit GENIUS - A ROCK OPERA massig Prominenz um sich geschart, wie z.B. Lana Lane, Daniel Gildenlow (PAIN OF SALVATION), Chris Boltendahl (GRAVE DIGGER), Midnight (Ex-CRIMSON GLORY), John Wetton (ASIA), Oliver Hartmann (AT VANCE), Steve Walsh (KANSAS) oder Mark Boals. Zwar wird offiziell der Stil als Heavy Metal Rock Opera bezeichnet, aber unterm Strich betrachtet, ist es damit nicht gleich getan. Hier werden auf "A Human into Dreams World", dem ersten Teil der GENIUS-Trilogie gleich mehrere Stile verbunden. So ist von Hard Rock über Euro Power Metal bis hin zu Progressive Metal hier alles vertreten was das Metal-Puristen Herz höher schlagen lässt. Dabei dürften die Einflüsse wohl am ehesten von SAVATAGE, DREAM THEATER (hört euch hier nur mal den Anfang von "Without me today" an), QUEEN sowie einigen Andrew Llyod Webber Musicals stammen, wobei (ohne Beeinflussung) auch Parallelen zu AVANTASIA erkennbar sind! Eröffnet wird das Meisterwerk vom zugleich auch längsten Stück "Without me today", das nach kurzer Erzähleinleitung von "Storyteller" Philip Bynoe auch gleich episch loslegt und sich sehr progressiv weiterentwickelt. Im Opener wird der Charakter des Genius (dargestellt von Mark Boals) eingeleitet, einem 20jährigen italienischen Drummer, der am 20. Dezember 1999 bei sich im Bett liegt und an jenem Montag Morgen um 7.00 Uhr von seinem Wecker geweckt wird. Spontan entschließt er sich weiter zu schlafen und ehe er es sich versieht, schläft er auch schon wieder ein. Weiter geht es mit dem ruhigen "The right Place", das hauptsächlich durch zarte Klavierklänge dominiert, die ab der Hälfte zusätzlich von Bass und Drums begleitet werden. Genius beginnt hier zu träumen, dass er sich plötzlich vor einem riesigen Tor befindet, durch das er hindurch geht und dort von einer Frau willkommen geheißen wird. Mit "Paradox" (nein, nicht der THRESHOLD Klassiker!) wird es dann zunehmend heftiger. Man merkt wie Genius langsam verängstigt wird, da er von all dem, mit dem er konfrontiert wird, nichts versteht. Doch ehe er sich versieht, wird er mit einer neuen Szene auseinandergesetzt, wo er sich plötzlich in Mitten einer Masse befindet, die auf den Horizont zu geht und er hier, immer noch zweifelnd, die erst beste Person fragt, was hier vor sich geht. Dieser erzählt im nun die Story der Twin Spirits, die im Land der Träume entstehen. Jeder Twin Spirit ist dabei der Charakter der träumenden Person. In "The Glory of our Land" geht es dann auch zugleich weiter. Die beiden freunden sich an und fahren mit einem Zug in das "Twin Spirit Land". Dieser Zug wird dabei perfekt von den treibenden Doublebass und den betonten Hi-Hats hervorragend dargestellt. Im Vergleich zu den anderen Tracks ist dieser Song sehr einfach ausgefallen, erfüllt aber dennoch seine Aufgabe als flotter Mid-Tempo Walze. Im Twin Spirit Land angekommen begeben sich die Twin Spirits nun alle an ihren Platz. Dieser Platz wird nun in "All of your Acts" beschrieben, welcher wohl sehr unglaublich sein muss. Die rockigen Elemente, sowie der Gesang von Joe Vana stellen dabei die Begeisterung dar, die man bei der Betrachtung dieser Landschaft empfindet. Hier setzt sich jeder Twin Spirit an einen Monitor mit verschiedenen Instrumenten, womit er schließlich den Traum seines Besitzers kontrollieren und steuern kann und ihn mit nahezu jeder möglichen Fantasie bescheren kann. (Ich muss unbedingt meinen Twin Spirit finden!!! Wo ist nochmal die Diskette mit Gina Wild??). Worum es im Stück "Dreams" geht, werde ich wohl keinem näher erklären brauchen. Um es kurz zu fassen: Genius betrachtet, wie alle Twin Spirits arbeiten und all die Träume erzeugt werden. Er ist begeistert, dass er der einziste Mensch ist, der sieht, was hinter den Träumen so alles geschieht. Der Charakter dieses Songs wirkt sehr relaxt, trotz der Tempiwechsel. Stilistisch lässt sich "Dreams" am besten in die Euro Metal Schublade stecken, wobei der Mittelteil sich hiervon absondert und eher als klassischer Power Metal durch geht. In "My Pride" treffen die beiden Könige King Wild Tribe und King Mc Chaos aufeinander. Dieses Stück ist sehr typisch rockig ausgefallen, dazu hübsch begleitet von einer Hammond Orgel, was der Sache einen klassischen HArd Rock Sound verpasst. Dazu noch der Gesang von Steve Walsh und John Wetton... da braucht man wohl nix mehr zu sagen. Ab "There's a Human" wird es dann schließlich brenzlig für Genius, denn er wird von den Wesen im Twin Spirit Land entdeckt und man stellt fest das er ein Mensch ist. Dementsprechend hektisch und direkt ist dieses Stück ausgefallen. Die Gitarre klingt hierbei sehr verfrickelt wie zuvor schon geschrieben hektisch, während die Drums sich treibend im Up Tempo Bereich befinden. Besser hätten es auch STRATOVARIUS und HAMMERFALL nicht hin bekommen können. Lediglich die Chöre mit ihrem Textfetzen "There's a human, there's a human" nerven ein wenig, aber da es zum Konzept gehört, drückt man hier gerne ein Auge zu! Szenenwechsel - "Father". Nachdem King Wild Tribe wieder gegangen war, begibt sich King Mc Chaos zu seinem Sohn und empfindet hierbei eine gewisse Angst, noch ohne genau zu wissen, was ihn erwarten soll. Die Atmosphäre wirkt hier leicht bedrückend, ebenso wie das Empfinden von King Mc Chaos, der eine böse Vorahnung hat. Die erfüllt sich dann auch in "Terminate" (Göttlich hierbei Ex-CRIMSON GLORY Sänger Midnight!), wo er von Main Dream, dem Präsidenten der Dream League Council angeklagt wird. Hierfür werden alle Könige der Welt versammelt, wonach einer sorgfältigen Diskussion letztendlich King Mc Chaos verurteilt wird und sein Sohn in eine Spielzeugfabrik in das Asiatische Traumkönigreich gebracht werden soll. Doch weiß der König, dass dies die Zerstörung seines Sohnes bedeuten würde... Musikalisch werden hier nochmal alle Register gezogen. Vor allem die Verurteilung wirkt sehr dramatisch und auch die darauffolgende Diskussionen wurden sehr gut umgesetzt! Da darf man nach diesem ersten Teil der Trilogie sehr gespannt auf die beiden anderen sein, die noch folgen werden. Auf alle Fälle schreit es ja sozusagen richtig nach einer Fortsetzung, denn ich denke wohl, dass jeder der diese Geschichte mit verfolgt hat, wohl gerne wissen möchte wie es weitergeht. Wer sich eh alle Rock oder Metal Opern oder Bombast Konzeptalben wie z.B. SAVATAGEs "Streets - A Rock Opera" oder "Dead Winter Dead", BLIND GUARDIAN "Nightfall in Middle-Earth" oder AVANTASIA "The Metal Opera Pt.1 + 2" zugelegt hat, wird sich sicherlich auch dieses Meisterwerk kaufen! Ansonsten möchte ich jedem Fan anspruchsvollen Heavy Metals dieses Album an's Herz legen, da der darauf enthaltene Epos wohl jeden begeistern dürfte, der kein Problem mit normalem Metal /Hard Rock Gesang hat. Stay tuned for more!


Land of the Free
Land of the Free
Wird angeboten von la-era
Preis: EUR 23,33

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das wohl bestes Album der Band um Kai Hansen!, 12. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Land of the Free (Audio CD)
Ich war sehr auf dieses Album gespannt, nach 3 Alben soll nun beim vierten Machwerk von GAMMA RAY endlich seit "Walls of Jericho" (HELLOWEEN), wieder Kai Hansen ein komplettes Album einsingen. Aber wie wird das Resultat klingen? In dem Falle einfach nur perfekt, da er und seine drei Mitstreiter mit "Land of the Free" ihr bis dato bestes Album abgeliefert haben. Schon der über 8-minütige Opener und Singleauskopplung "Rebellion in Dreamland" weist den Hörer in seine Schranken und zeigt, dass Kai Hansen melodischen Metal am besten beherrscht. Dies verhärtet sich mit der schnellen Nummer "Man on a Mission", welche an die seligen "Keeper of the seven Keys I"-Tage erinnern lässt. Nach dem Interludium "Fairytale" geht es auch gleich mit der Hymne "All of the Damned" weiter, welches an die Reprise "Rising of the Damned" anknüpft. Wieder ein wenig schneller wird es mit "Gods of Deliverance". hier sollte man vor allem auf den sehr genialen Refrain achten. Mit "Farewell" ist GAMMA RAY eine sehr ruhige Nummer gelungen, die sich dennoch perfekt in das Konzept des Albums einreiht. Hier legte man viel wert auf Betonungen, wobei der leicht melancholische Touch die Atmosphäre sehr gut unterstreicht. Doch ist man gerade in der Ruhe versunken, wird man mit "Salvation's Calling" wieder aufgeweckt. Danach folgt auch schon mit "Land of the Free" das Titelstück, welches man getrost als Hymne bezeichnen darf, da der Refrain und vor allem die zahlreichen Hooklines dieses Stück unvergesslich werden lassen. Nach dem kurzen Instrumental "The Saviour" folgt "Abyss of the Void", welches zunächst sehr ruhig beginnt, mit der Zeit aber an Kraft gewinnt und wie auch die meisten Stücke auf diesem Album sehr episch strukturiert wurde. Mit "Time to break free" ist den Fischköpfen nochmal eine kleine Überraschung gelungen, da hier - surprise, surprise - Michael Kiske die Leadvoals übernommen hat. Dieser Song erinnert sogar witzigerweise an die "Pink Bubbles go Ape"- und "Chamäleon"-Phase von HELLOWEEN. Schade eigentlich, dass Michael Kiske nicht als fester Sänger bei GAMMA RAY eingestiegen ist. Der abschließende Song "Afterlife" gehört eigentlich nicht mehr zum Albumkonzept, jedoch hat er dennoch eine besondere Bewandtnis auf sich: Er soll an den Tod von Ex-HELLOWEEN Drummer Ingo Schwichtenberg gedenken. Auf der Single "Rebellion in Dreamland" ist der HOLOCAUST Coversong "Heavy Metal Mania" enthalten, den eigentlich auch Ingo hätte einspielen sollen. Deswegen hat Kai ihm den Song "Afterlife" gewidmet, welcher einer meiner absoluten Favoriten ist. GAMMA RAY haben mit "Land of the Free" geschafft, ein sagenhaftes, zeitloses Heavy Metal Album abzuliefern, welches in keiner Sammlung fehlen sollte!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 24, 2013 2:27 PM CET


Hell Yeah-the Awesome Foursome
Hell Yeah-the Awesome Foursome
Preis: EUR 12,09

3.0 von 5 Sternen Das gab's aber auch schon besser, 12. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Hell Yeah-the Awesome Foursome (Audio CD)
Schon lange wurde das neue Live-Album 'Hell Yeah ' The Awesome Foursome' von GAMMA RAY angekündigt und ebenso lange auch wieder verschoben. 2006 in Montreal, Kanada auf der 'Majestic' Tour aufgenommen, erscheinen die Aufnahmen nun erst im Jahre 2008 aufgrund Produktionsverzögerungen. Inkl. dem 'Power of Metal' (zusammen mit RAGE, CONCEPTION und HELLICON) ist dies nun das bereits vierte Live-Album der Hanseaten und meines Erachtens nach auch zugleich das schlechteste. Mal abgesehen von der eher lauen Live-Setliste (hier wäre es wirklich sagenhaft den Headliner Auftritt vom Wacken 2003 nach Jahren zu veröffentlichen!) ist aber auch der Sound nicht wirklich das Gelbe vom Ei, auch wenn alles schön differenziert klingt, aber im Jahre 2008 ist man wirklich besseres gewohnt. Das beste Beispiel wird bei den 4 Bonustracks (allesamt Songs vom aktuellen Album 'Land of the Free II') von der 'Hellish Rock Tour 2008', die mit auf die zweite Disc gepackt wurden, geboten, wo man dann plötzlich eine ordentliche Produktion präsentiert.
Mehr Kaufanreiz bietet hingegen die analog veröffentlichte DVD mit gleichem Titel, bei der neben dem Montreal Konzert zusätzlich alle Videoclips, eine Doku zur Nordamerika Tour, Liveclips von beiden Wacken Konzerten sowie etliche weitere Gimmicks geboten werden. Mein Tipp: Livealbum links liegen lassen und gleich die DVD kaufen!


Skeletons in the Closet
Skeletons in the Closet
Preis: EUR 29,62

5.0 von 5 Sternen starke Live Scheibe der Hanseaten, 12. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Skeletons in the Closet (Audio CD)
Zwar haben wir es bei 'Skeletons in the Closet' inoffiziell mit der bereits 3. Live-Scheibe von GAMMA RAY zu tun (ich rechne hier die 'Power of Metal'-Doppel-CD mal mit dazu, wo man sich die Credits mit RAGE teilt, mit denen die Hanseaten damals auf gleichnamiger Tour waren), allerdings kann man dies auch als gerechtfertigt bezeichnen, da die offiziell letzte Live-Scheibe 'Alive '95' ja nur eine Einfach-CD war (ist ja auch schon 8 Jahre her!) und sich die Setlist zudem enorm unterscheidet. Und da sind wir auch schon beim Knackpunkt: Die Songauswahl! Hier haben Kai Hansen und seine Mannen wie auch schon bei der Best-Of-Doppel-CD 'Blast from the Past' alles richtig gemacht und wieder die Fans entscheiden lassen, was auf den zweifachen Silberling so alles drauf soll. Kompliment, so viel Fannähe gibt es nur selten (man vergleich z.B. bei MACHINE HEAD, wo die Fans entscheiden durften, welche Songs gecovert werden sollten!). Zwar muss man deswegen auch auf Bandklassiker der Marke 'Rebellion in Dreamland' (einer der besten Songs überhaupt von GAMMA RAY!), 'Valley of the Kings', 'Lust for Life', 'Tribute to the Past' oder 'Man on a Mission' verzichten, aber dafür bekommt man solche Sahnestücke wie 'All of the Damned', 'One with the World', 'Rich and famous', 'No Return' oder allen voran den HELLOWEEN Klassiker 'Victim of Fate' geboten. Deswegen wollen wir uns über die Pros und Contras der Setlist nicht weiter streiten, sondern freuen uns über die ausgewogene Auswahl, auch wenn man meiner Meinung nach auf ein Schlagzeug Solo hätte verzichten können. Über die Produktion kann man ebenfalls nicht meckern, da man im Studio (nur das nötigste) ausgebessert hat, so dass alles schön ausbalanciert ist und die Live-Atmosphäre authentisch bleibt, so dass man hervorragend die Spielfreude der Jungs heraushören kann. Ignoranten können sich weiterhin 'Alive '95' oder die Best of 'Blast from the Past' rein pfeifen, allen anderen möchte ich unbedingt 'Skeletons in the Closet' ans Herz legen, da die Atmosphäre hier wirklich hervorragend ist und vor allem die Songauswahl fast schon als einmalig bezeichnet werden kann!


Treasure Chest
Treasure Chest
Wird angeboten von CAPITAL-DISCS
Preis: EUR 19,27

5.0 von 5 Sternen Was für eine Best of!, 12. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Treasure Chest (Audio CD)
Es wurde auch mal höchste Zeit das die Hamburger Kürbisköpfe mal eine gescheite Best of-CD veröffentlichen, denn mal ehrlich: "The Best the Rest the Rarest" kann man ja wohl kaum diesen Titel zusprechen!?

Doch mit "Treasure Chest" haben HELLOWEEN nun eine würdige Kompilation aller Hits aus sämtlichen Alben zusammengetragen und auf 2 CDs veröffentlicht, wobei auch eine limitierte Edition mit einer Bonus CD erhältlich ist, auf der insgesamt 11 rare B-Sides enthalten sind.

Selbstverständlich gehen in Insiderkreisen und bei etlichen HELLOWEEN Fans wieder 1000 Diskussionen los, weswegen nun dieser Track auf "Treasure Chest" enthalten ist, aber jener fehlt! Sind wir mal ehrlich: Solange "Dr.Stein", "Ride the Sky", "Future World" und "I want out" mit drauf sind, ist der Rest doch eh egal (*g*)! Mir wäre es natürlich auch viel lieber gewesen, wenn noch Hammertracks wie "I'm alive", "Twilight of the Gods", der Kulttrack schlechthin "Judas", "Heavy Metal (is the Law)", "Save us", "Victim of Fate", "March of Time", "Someone's crying", "Mankind", "Giants" oder "Music" mit drauf gewesen wäre. Doch dafür sind solche Raritäten wie "Starlight" mit Michael Kiske am Gesang (diese Version war bisher nur auf der B-Seite von der "Future World"-Single erhältlich), "Metal Invaders" oder "The Chance" enthalten.

Meiner Meinung nach sind aber dennoch zu viele Songs aus der Andi Deris Ära enthalten, die in keinster Weise mit der Michael Kiske Phase mithalten kann, aber dies ist ein anderes Thema. Im übrigen wurden die Songs nicht einfach lieblos zusammen geklatscht, denn man hat die 5 Songs "Starlight", "Murderer", "Ride the Sky" (KULT!!!), "Keeper of the seven Keys" und "Dr.Stein" noch mal komplett neu abgemischt, was dem Sound mehr als nur gut getan hat. Das Booklet kann sich, ganz nebenbei bemerkt auch sehen lassen, da man massig alte Bilder aus jeder Bandära zusammengetragen hat und diese mit einer ausführlichen Biografie, einem Familienstammbaum (na, haben wir wieder bei IRON MAIDEN gestohlen) und einer kompletten Diskografie ergänzt. Die Hard Pumpkin Heads werden sich diese Doppel CD eh zulegen und ansonsten ist "Treasure Chest" für jeden anderen Metaller sehr zu empfehlen, da wirklich die besten Songs aus dem kompletten Backkatalog vertreten sind. Zwar kann "Treasure Chest" nicht ganz mit "Blast from the Past" von GAMMA RAY mithalten, doch dennoch ist dieses Best of Album ein bemerkenswerter Release geworden.


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