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Rezensionen verfasst von
Sascha Hennenberger "sascha332" (Renchen)
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   

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Scary Movie 5 [Blu-ray]
Scary Movie 5 [Blu-ray]
DVD ~ Charlie Sheen
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Diese Fortsetzung hätte man sich wirklich spren können, 24. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Scary Movie 5 [Blu-ray] (Blu-ray)
Selbst 13 Jahre nach der Veröffentlichung von „Scary Movie“ gehen Hollywood die Ideen nicht aus, so dass mit „Scary Movie 5“ eine weitere Fortsetzung gedreht wurde. Kein Wunder, gibt es immer wieder Produktionen, die sich wunderbar für Parodien anbieten. In diesem Fall sind das „Inception”, “Evil Dead”, “Mama”, “Shades of Grey”, “Paranormal Activity”, “The Cabin in the Woods”, “Planet der Affen: Prevolution”, “Black Swan”, “Sinister”, “Insidious” und “The Help”.
Der erste Teil war in der Hinsicht originell, da zum damaligen Zeitpunkt der Markt an Parodien total leergefegt war und der Film somit quasi konkurrenzlos war. Mittlerweile gibt es aber eine Vielzahl an derartigen Produktionen wie etwa „Mega Monster Movie“, „Superhero Movie“, „Disaster Movie“, etc… die Liste lässt sich hier noch unendlich fortsetzen.
Auf dem Regiestuhl nimmt der recht unbekannte Malcolm D. Lee Platz. Tatsächlich ist dieses Sequel der erste Teil ohne Anna Faris und Regina Hall als Hauptdarsteller. Wenigstens ist Lochlyn Munro aus Teil 2 wieder mit dabei. Ansonsten besteht die Besetzungscouch aus Ashley Tisdale, Simon Rex, Erica Ash, Molly Shannon, Heather Locklear, Jerry O’Connell, Lindsay Lohan, Charlie Sheen („Two and a half Men“) und Mike Tyson die allesamt eine mehr oder minder solide schauspielerische Leistung abliefern. Als Produzent und Co-Autor fungierte David Zucker, der unter anderem auch für den Komödien Klassiker „Die nackte Kanone“ verantwortlich zeigte. Jedoch wollen bei diesem Sequel längst nicht alle Gags zünden, auch wenn einige gute Ideen nicht von der Hand zu weisen sind. Oftmals erscheinen die Szenen einfach lieblos heruntergespielt und zusammengeschustert, dass dem Zuschauer die Lust weiterzuschauen vergeht. Letztendlich ist es doch so: Der Markt an Parodien ist nicht nur übersättigt, so dass das Publikum mittlerweile überdrüssig von dieser Form von Filmen ist, sondern stellenweise auch recht aufdringlich in seiner Art. Originalität sucht man da vergeblich. Schade eigentlich, denn „Scary Movie“ – also der Originalfilm aus dem Jahr 2000 – war trotz teils deutlichem Anarcho und Unter der Gürtellinie Humor doch recht erfrischend und sehr lustig. Davon ist bei „Scary Movie 5“ leider nichts mehr anzumerken.
Das Bild liegt im 16:9 freundlichen Ansichtsverhältnis 1,78:1 vor. Aufgrund der digitalen Kameraaufnahmen ist das Bild erwartungsgemäß sehr scharf mit einem sehr hohen Detailgrad. Oberflächen, Hautkonturen oder feine Härchen werden akkurat wiedergegeben. Die Farben sowie deren Sättigung sind gut, könnten aber noch ein wenig strahlender sein. Stellenweise hat man den Eindruck, dass die Farben etwas matt sind, wobei bei manchen Szenen wohl auch der Look des entsprechenden Filmes übernommen werden sollte. Der Kontrast ist gut eingestellt und führt zu einem soliden aber nicht optimalen Schwarzwert, der hier und da eher ein kräftiges Grau darstellt. Kompressionsspuren waren hingegen keine sichtbar gewesen. Ein guter Transfer, der zwar noch ein Stück weit vom Optimum entfernt ist, aber dennoch einer Blu-ray würdig ist.
Zum Test wurde die deutsche DTS HD High Resolution 5.1 Spur heran gezogen. Die Abmischung ist recht ausgewogen, natürlich und dynamisch ausgefallen. Zwar fehlt es hier und da ein wenig an Kraft, aber dennoch hat der Subwoofer ausreichend zu tun. Die Surroundeffekte sind gut und sorgen dank guter Direktionalität und einiger Hintergrundgeräusche für eine tolle Räumlichkeit. Die Dialoge sind jederzeit klar und deutlich zu verstehen. Das englische Original klingt indes noch eine Spur natürlicher und weiträumiger. Eine insgesamt zwar unspektakuläre aber dennoch zufriedenstellende Abmischung.
Bonusmaterial
- Interviews (ca. 17 Min.)
- Deleted Scenes (ca. 11 Min.)
- Blick hinter die Kulissen (ca. 15 Min.)
- Trailer „Scary Movie 5“ in deutsch (ca. 2 Min.)
- Trailer „Scary Movie 5“ in englisch (ca. 2 Min.)
- Trailershow
- Wendecover
Qualitativ und quantitativ betrachtet ist das vorhandene Bonusmaterial (immerhin in HD) lediglich Standard. Ein paar Interviews, ein paar entfernte Szenen sowie ein Blick hinter die Kulissen sind alles, was es an filmbezogenen Extras auf diese Blu-ray geschafft haben. Ein Gag Reel hätte sich eigentlich förmlich aufgedrängt. Immerhin gibt es noch ein Wendecover oben drauf.
Fazit:
Eigentlich sollte man aufhören wenn es am schönsten ist. In diesem Fall passt aber eher: „Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!“. „Scary Movie 5“ ist nur noch ein Schatten von dem, was vor 13 Jahren mit „Scary Movie“ begonnen wurde. Nicht sonderlich lustig, uninspiriert und vor allem unoriginell passt bei diesem Sequel am besten.


Scary Movie 2 [Blu-ray]
Scary Movie 2 [Blu-ray]
DVD ~ Marlon Wayans
Preis: EUR 11,49

3.0 von 5 Sternen Ganz gelungene Fortsetzung, aber nicht so gut wie Teil 1, 24. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Scary Movie 2 [Blu-ray] (Blu-ray)
Nach dem riesigen Erfolg von „Scary Movie“ im Jahr 2000 war klar, dass eine Fortsetzung nicht lange auf sich warten lassen würde. Diese folgte mit „Scary Movie 2“ bereits 2001 in die Kinos. Zwar war das Sequel mit etwas mehr als 141 Millionen US-Dollar immer noch recht erfolgreich, konnte an den Umsatz des Vorgängers nicht ganz heranreichen.
War in Teil 1 vor allem der Horror Klassiker „Scream“ die Basis bildet bei dieser Fortsetzung vor allem „Das Geisterschloß die zentrale Grundlage des Films, wobei es darüber hinaus auch starke Anleihen zu „Poltergeist“ und „Der Exorzist“ gibt. Außerdem sind auch Parodien von unter anderem „3 Engel für Charlie“, „Cast Away“, „Titanic“, „Düstere Legenden“, „Hannibal“, „Final Destination“, „13 Geister“, „Ey Mann, wo is’ mein Auto?“, „Twister“, „The Amityville Horror“, Mission: Impossible II, „Matrix“, „Schatten der Wahrheit“, „Hollow Man“, „Der kleine Horrorladen“ oder „Stephen Kings Es“ vorhanden.
Die Gags sind wieder einmal recht niveaulos und zum Großteil stark von Fäkal Humor durchsetzt. Wer den ersten Teil schon mochte, wird dennoch nicht enttäuscht sein, da zahlreiche Witze zum Lachen anregen und häufig sehr originell ausgefallen sind. Auch wenn der Film überwiegend von den Kritikern verrissen wurde, hat diese Propduktion mit der Zeit eine Menge an Fans gewonnen, welche die Grusel Parodie ins Herz geschlossen haben. Zwar ist „Scary Movie 2“ nicht mehr so erfrischend wie noch Teil 1, sorgt aber dennoch für knapp anderthalb Stunden für solide Unterhaltung.
Neben dem Kernteam Anna Faris („Der perfekte Ex“), Regina Hall („Superhero Movie“), Shawn Wayans und Marlon Wayans („Taffe Mädels“) vom ersten Teil sind mit Christopher Masterson („Malcolm mittendrin“), Kathleen Robertson, Tori Spelling („Beverly Hills, 90210“), Tim Curry, David Cross, Chris Elliott, James Woods und Andy Richter einige weitere mehr oder weniger bekannte Darsteller mit von der Partie.
Das Bild liegt im 16:9 Vollbild Ansichtsverhältnis von 1,78:1 vor. Der Film wurde 2001 produziert, was zwar auch schon 12 Jahre her ist, allerdings doch noch „recht“ frisches Quellmaterial bieten sollte. Leider ist der Blu-ray Transfer nicht sehr sauber ausgefallen und zeigt recht häufig Verschmutzungen von der Mastervorlage. Wenigstens ist der Kontrast besser eingestellt als noch bei der DVD. Darüber hinaus hat auch die Schärfe und der Detailgrad deutlich hinzugewonnen, auch wenn keinerzeit Referenzwerte erreicht werden. Die Farben sind natürlich und kräftig. Der Schwarzwert ist gut, könnte aber gerne noch etwas kräftiger sein. Kompressionsspuren sind so gut wie keine aufgefallen.
Der Ton liegt in deutsch sowohl in DTS HD High Resolution 5.1 sowie Dolby Digital 2.0 vor (warum auch immer). Für eine Komödie werden durchaus erstaunlich viele Surround Effekte und eine solide Dynamik geboten. Die Bässe könnten noch etwas kräftiger sein und lassen manchmal an Durchsetzungsvermögen missen. Die Abmischung ist insgesamt recht natürlich ausgefallen. Die Dialoge sind aber jederzeit deutlich und klar verständlich. Störgeräusche wie etwa Rauschen oder Verzerrungen sind nicht aufgefallen.
Bonusmaterial
Kitty Kitty (SD; ca. 2 Min.)
Special Effects Tour mit Lou Carloucci (SD; ca. 6 Min.)
Die Entstehung des Make-Up (SD; ca. 4 Min.)
Scary-Effekte (SD; ca. 2 Min.)
Deleted und Alternate Scenes (SDM ca. 37 Min.)
Alternative Enden (SD; ca. 6 Min.)
Trailer „Scary Movie 2“ in deutsch (SD; ca. 2 Min.)
Trailer „Scary Movie 2“ in englisch (SD; ca. 2 Min.)
Für die Blu-ray Neuveröffentlichung wurde auf das komplette Bonusmaterial der 2-DVD zurück gegriffen, so dass keine Extras fehlen. Neben zahlreichen entfernten und alternativen Szenen gibt es
Highlight Communications bringt 12 Jahre nach der Uraufführung von Scary Movie 2 den Film endlich auf Blu-ray heraus und das in zumindest gutklassiger Qualität. Wer auf Fäkalhumor steht, die Horror Parodie bislang noch nicht gesehen haben sollte, sollte dies schleunigst nachholen.


Scary Movie [Blu-ray]
Scary Movie [Blu-ray]
DVD ~ Jonathan Abrahams
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der einzige wirklich gute Teil dieser Reihe, 24. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Scary Movie [Blu-ray] (Blu-ray)
Als im Jahr 2000 die Horror Parodie in die Kinos kam, war dieser spezielle Humor in Verbindung mit den zahlreichen Horror Film Anspielungen eine erfrischende Kombination, die den Nerv des Publikums traf.
Während die „Scream“ Horrorfilm Reihe und zu einem Großteil auch die ersten beiden „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ Filme Hauptgrundlage für die Parodien waren, gibt es darüber hinaus noch eine Menge Anspielen zu Filmen wie etwa „American Pie“, „Basic Instinct“, „Blair Witch Project“, „Die üblichen Verdächtigen“, „Drei Engel für Charlie“, „Der Exorzist“, „Ey Mann, wo is’ mein Auto?“, „Freitag der 13.“, „Forrest Gump“, „Halloween – Die Nacht des Grauens“, „Matrix”, “Miss Undercover“, „Pulp Fiction”, „Shining“, „Signs”, “Sleepy Hollow“, „The Grudge”, “The Sixth Sense“ sowie „Titanic“.
Auch wenn das Niveau nahezu durchgehend sehr flach gehalten wurde, bietet „Scary Movie“ gut 80 Minuten gute Unterhaltung, da viele Gags einfach nur erfrischend komisch sind. Da ist es irrelevant, dass die Witze fast durchgehend unterhalb der Gürtellinie angesiedelt sind. Der Film nimmt sich schließlich selbst nicht allzuernst. Oder wie Marlon Wayans im Interview verrät: Bei Komödien muss man manchmal an die Grenzen gehen, zumal das heutige Publikum diesbezüglich auch unflätigen Humor verträgt. Der Erfolg gibt den Machern recht, denn bei einem Budget von 19 Millionen US-Dollar konnten über 278 Millionen US-Dollar an den Kinokassen wieder eingespielt werden. Sind Witze über Selbstbefriedigung mit einem Staubsauger lustig? Nicht wirklich. Ist es aber lustig, wenn der Killer sich vor seinem Opfer verstecken will und diese ihn immer wieder findet und er deswegen schnell genervt ist? Aber sicherlich doch! Erfreulicherweise überwiegt letzteres in diesem Film, so dass dem Zuschauer oft zahlreiche Gründe geboten werden sich den Bauch vor Lachen zu halten und Tränen aus den Augen zu wischen.
Für Anna Faris („House Bunny“) war diese Filmreihe das Fundament für ihre weitere Filmkarriere. In weiteren Rollen sind die zum Großteil recht unbekannten Schauspieler Jon Abrahams (“House of Wax”), Shannon Elizabeth (“American Pie” Reihe), Lochlyn Munro (“Freddy vs. Jason”), Shawn Wayans (“White Chicks”), Marlon Wayans, Regina Hall (“Gesetz der Rache“), Dave Sheridan (“The Devil’s Rejects”), Carmen Electra und Kurt Fuller (“Psych”), die einen zweckdienlichen Job erledigen und nicht negativ auffallen.
Übrigens: Film unbedingt bis nach dem Abspann anschauen.
Das Bild liegt im Original Kinoformat 2,35:1 vor. Der Blu-ray Transfer ist ganz ok, erreicht aber nicht häufig Bestwerte. Im Vergleich zur DVD fällt aber dennoch eine deutliche Steigerung bei der Schärfe und beim Detailgrad auf, der bei der DVD noch recht weich war. Leider sind noch recht oft Schmutz- und Staubpartikel von der Mastervorlage zu sehen. Der Kontrast ist ebenfalls wesentlich besser eingestellt, vereinzelt aber doch etwas zu steil. Die Farben sind dessen ungeachtet dennoch natürlich. Gerade in Tagszenen macht sich der Vorteil der Blu-ray bemerkbar. In dunklen Szenen ist aufgrund des sehr kräftigen Schwarzwertes, aber zugleich nicht ganz optimaler Durchzeichnung das Problem vorhanden, dass einige Details verloren gehen. Das Filmkorn ist fein und fällt nicht störend auf. Im Großen und Ganzen also ein wirklich guter Blu-ray Transfer, der noch Raum nach oben lässt.
Der Ton liegt in Deutsch in DTS HD High Resolution 5.1 sowie in Dolby Digital 2.0 vor, während das englische Original nur in DTS HD High Resolution 5.1 auf die Blu-ray gepackt wurde. Allem Anschein nach liegt eine Tonhöhendifferenz zur DVD vor. Ob diese auf der Blu-ray zu tief ist oder auf der DVD lediglich zu hoch war, ist jedoch nicht bekannt. So oder so, die Stimmen klingen jederzeit natürlich und klar. Die Abmischung ist an und für sich ausgewogen bei guter Dynamik ausgefallen. Surroundeffekte gibt es aber nur selten, wobei wenigstens durch die Hintergrundmusik etwas Räumlichkeit erzeugt wird. Das englische Original klingt im Direktvergleich etwas weiträumiger und klarer.
Interviews (ca. 21 Min.)
Blick hinter die Kulissen ca. 13 Min.)
Deleted Scenes (ca. 8 Min.)
Featurette (ca. 7 Min.)
Trailer „Scary Movie“ in deutsch (ca. 2 Min.)
Trailer „Scary Movie“ in englisch (ca. 2 Min.)
Musikclip „Bloodhound Gang“ (ca. 3,5 Min.)
Trailershow
Darstellerinfos
Für diese Blu-ray wurden sämtliche Extras von der DVD übernommen, wenn auch lediglich in SD Auflösung. So bekommen Interessierte einige unterhaltsame und aufschlussreiche Zusatzinformationen zum Film. Vor allem die Interviews sowie das Featurette bieten gute Informationen zu den Dreharbeiten wie die Herangehensweise an die Parodie. Ein Wendecover ist ebenfalls vorhanden.
„Scary Movie“ hat mittlerweile aufgrund des nicht abbrechenden Erfolges 4 Fortsetzungen nach sich gezogen. Von vielen wird aber immer noch der erste Zeil als der Beste von allen betrachtet. Wer nur die Sequels aber noch nicht das Original kennt, sollte das schleunigst nachholen.


Errors of the Human Body [Blu-ray]
Errors of the Human Body [Blu-ray]
DVD ~ Michael Eklund
Preis: EUR 11,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schauspielerisch herausragend - großes Kino mit kleinem Budget, 24. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Errors of the Human Body [Blu-ray] (Blu-ray)
Eron Sheean hat mit „The Divide – Die Hölle, das sind die Anderen!“ eine ausgezeichnete Drehbuchvorlage zu einem dystopischen Endzeitthriller abgeliefert. Da wird es Zeit für sein nächstes Werk „Errors oft he Human Body“ selbst auf dem Regiestuhl Platz zu nehmen. Sein Hauptaugenmerk lag darauf, die komplizierten Arbeiten des Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden genauer zu illustrieren. Dabei sollte keine Dokumentation darauf werden, sondern eine rein fiktionale Geschichte mit wissenschaftlichem Hintergrund. Im Brennpunkt stehen dabei keineswegs die medizinischen Versuche, schließlich ist „Errors oft he Human Body“ kein plumper Science Fiction Horrorfilm, der mit simplen Splatter Effekten und Mutationen das Niveau sinnlos absenkt. Viel wichtiger ist die darstellerische Leistung. Das Mikael Hedlund schauspielerisch eine Menge zu bieten hat, konnte er bereits bei „The Divide – Die Hölle, das sind die Anderen!“ sowie „The Call – Leg nicht auf!“ unter Beweis stellen. Nun ist er in diesem Film zum ersten Mal in der Hauptrolle zu sehen, die er ausgezeichnet mit charakterliche Tiefe füllt. Es ist eigentlich eine Schande, dass dieser Kerl bislang noch keine größeren Rollen angeboten bekommen hat. Gerade zum Schluss hin ist die Darstellung seiner tragischen Rolle wirklich atemberaubend. Der Schmerz ist ihm sichtlich ins Gesicht geschrieben. Im Kern der Handlung steht die Notwendigkeit des Dialogs, die Kommunikation mit anderen Menschen und wie wichtig diese doch zur eindeutigen Verständigung ist.
An der Seite von Eklund agiert Karoline Herfurth sehr souverän und gleichberechtigt. Das sie jetzt schon ein Profi ihres Fachs ist, dürfte wohl jedem klar sein, der sie darüber hinaus bereits in „Das Parfüm“ oder „Vincent will Meer“ gesehen hat. Grundsätzlich gibt sich die komplette Besetzung viel Mühe, so dass dem Zuschauer eine sehr glaubwürdige Darbietung geboten wird.
Zwar kommt die Story dabei nicht ganz ohne Längen aus, aber im Großen und Ganzen ist “Errors of the Human Body” ein sehr spannender und dramatischer Thriller geworden, der insbesondere durch die Leistung dessen Darsteller lebt. Wer lediglich auf sensationelle Effekte Wert legt sollte einen großen Bogen um diesen Film machen. Wer aber schauspielerisches Können und dramatische Tiefe bevorzugt, kann hier blind zugreifen.
Das Bild liegt im 16:9 freundlichen Ansichtsverhältnis von 1,85:1 vor. Die Darstellung ist wirklich hervorragend ausgefallen und schafft es vor allem durch die beeindruckende Schärfe und den sehr hohen Detailgrad zu punkten. Dadurch machen sich recht häufig eine sehr gute Plastizität bemerkbar, die auch in 2D eine gute Tiefenwirkung erzeugt. Weichere Abschnitte oder etwaige Bewegungsunschärfen sind die absolute Seltenheit. Die Farben sind sehr natürlich und klar, so dass diesbezüglich eine sehr natürliche Darstellung entsteht. Durch leichte Stilmittel wie etwa Farbfilter wird eine stimmungsvolle Atmosphäre erzeugt, die sehr gut zur bedrohlichen Handlung passt. Der Kontrast ist sehr gut eingestellt. Der Schwarzwert ist schön kräftig und bildet ein tiefes Schwarz ab. Kompressionsspuren sind zu keinem Zeitpunkt aufgefallen. Auffallend ist darüber hinaus die tolle Arbeit von Kamera Frau Anna Howard, die es geschafft hat die klaustrophobische Atmosphäre des Filmes sehr gut in Bildern einzufangen.
Der Ton liegt sowohl in der deutschen Synchronisation als auch im englischen Original Ton verlustfrei komprimiert in DTS-HD Master Audio 5.1 vor. Qualitative Unterschiede zwischen beiden Varianten sind de facto nicht vorhanden, mal von etwas mehr Natürlichkeit beim O-Ton. Surroundeffekte sind leider nicht sehr oft vorhanden, wobei dennoch einige Hintergrundgeräusche und die Musik, die sich konsequent über sämtliche Lautsprecher verteilt für gute Räumlichkeit sorgen. Abgesehen davon ist die Abmischung schön ausgewogen ausgefallen. Die Dynamik ist umfangreich. Kräftige Bässe sind ebenfalls vorhanden. Die Front ist einwandfrei und bietet darüber hinaus eine sehr gute Stereoseparation. Die Dialoge sind jederzeit ohne Probleme zu verstehen. Störgeräusche sind erwartungsgemäß nicht vorhanden.
Bonusmaterial:
Interview mit dem Regisseur,
Originaltrailer,
Trailershow
Das Bonusmaterial ist sehr knapp ausgefallen. Als Filmbezogenes Extra hat es lediglich ein Interview mit dem Regisseur Eron Sheean auf die Blu-ray geschafft. Fraglich ist an dieser Stelle natürlich, ob explizit zusätzliche Beiträge zu diesem Film produziert wurden oder es ggf. lizenzrechtliche Probleme hierfür gibt. Darüber hinaus gibt es noch den Original Trailer zum Film. Eine Trailershow zu weiteren Produktionen sind ebenfalls vorhanden. Wenigstens gibt es noch ein Wendecover oben drauf.
Fazit:
Mit “Errors of the Human Body” liefert Eron Sheean einen sehr guten Regieeinstand ab, wobei aufgrund der speziellen Vorgehensweise und Atmosphäre der Film gewiss nicht massenkompatibel ist. Wer mal wieder großes Kino in Bezug auf schauspielerische Leistung sehen will, kann bedenkenlos zugreifen.


Broken City [Blu-ray]
Broken City [Blu-ray]
DVD ~ Mark Wahlberg
Preis: EUR 9,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hatte mir irgendwie mehr erwartet, 24. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Broken City [Blu-ray] (Blu-ray)
Wenn in der Besetzungsliste Mark Wahlberg („The Fighter“, „Vier Brüder“), Russell Crowe („Gladiator“, „A beautiful Mind“), Catherine Zeta Jones („Verhängnisvolle Affäre“, „Side Effects“), Jeffrey Wright („James Bond – Casino Royale“, „Source Code“) und Barry Pepper („Snitch – Ein riskanter Deal“, „True Grit“) auftauchen ist die Aufmerksamkeit des potentiellen Zuschauers zumindest bereits sehr hoch. Ebenso hoch sind ebenfalls die Erwartungen, denn wenn sich der Regisseur als Allen Hughes („From Hell“, „The Book of Eli“) herausstellt, kann der Action Thriller „Broken City“ ja nur ein herausragendes Werk sein.
Leider werden die hohen Erwartungen nicht komplett erfüllt werden. Zwar schafft es Hughes wie gewohnt ein sehr bildgewaltiges Werk abzuliefern, aber die Handlung hat leider einige unüberbrückbare Schwächen, welche die Spannung nicht bis zum Schluss konsequent hoch halten können. Der Regisseur begeht den Fehler und baut den ein oder anderen Nebenstrang ein, der den Plot leicht konfus werden lässt. Der Zuschauer stellt sich dabei unweigerlich die Frage: „Was hat das jetzt mit der Geschichte zu tun?“. Dafür werden in anderen Szenen manche zu wenig Akzente gesetzt, zumal auch die ein oder andere Actionszene recht unspektakulär gelöst wird. Da wäre weitaus mehr drin gewesen, denn Chancen dazu hätte Allen Hughes genug gehabt. Immerhin schafft es es der Regisseur eine schön düstere Atmosphäre aufzubauen, die dem Genre voll gerecht wird. Übrig bleibt ein sehr gut gespieltes Schauspiel, dessen Film Noir lastige Handlung nur bedingt überzeugt. Kein Wunder wurde „Broken City“ an den Kinokassen ein Flop, da bei einem Budget von 35 Millionen US-Dollar knapp etwas mehr als 25 Millionen US-Dollar wieder eingespielt werden.
Neben den eingangs erwähnten Schauspielern gesellen sich noch Alona Tal („Halb tot 2 – Das Recht des Stärkeren“), Kyle Chandler („Zero Dark Thirty“, „Super 8“) und Natalie Martinez („Death Race“, „End of Watch“ zur Besetzungsliste hinzu. Ist die Handlung nicht gerade das Gelbe vom Ei, so ist die schauspielerische Leistung sämtlicher Darsteller über jeden Zweifel erhaben.
Gedreht wurde mit digitalen Arri Alexa HD Kameras. Üblicherweise verspricht dies eine tadellose Darstellung, aber in diesem Fall muss doch der ein oder andere Abstrich hingenommen werden. Der Kontrast ist nicht immer optimal, so dass in dunklen Szenen zum einen der Kontrast nicht immer optimal eingestellt ist und zum anderen doch recht häufig leichtes Rauschen zu erkennen ist. Abgesehen davon ist der Rest aber tadellos. Vor allem Schärfe und Detailgrad sind kaum noch zu verbessern und sorgen für ein sehr detailreiches Bild, bei dem selbst kleinere Feinheiten akkurat wiedergegeben werden. Die Farben sind natürlich und kräftig bei guter Sättigung. Kompressionsspuren als auch weitere Beeinträchtigungen wie Banding, Clipping oder ähnlichem waren nicht sichtbar gewesen.
Der Ton liegt sowohl in Deutsch als auch Englisch verlustfrei komprimiert in DTS HD Master Audio 5.1 vor. Surroundeffekte sind eher selten, da der Film sehr dialoglastig ausgefallen ist. Immerhin gibt es in einigen Szenen doch noch einige gute Elemente, die ebenso die hinteren Kanäle ansprechen und somit für etwas Räumlichkeit sorgen. Die Basswiedergabe ist gut und zaubert wenn gefordert einige solide Bässe im Tieftonbereich. Die Abmischung ist grundsätzlich sehr natürlich und klar ausgefallen, wobei die Hochtonwiedergabe gerne noch etwas präziser sein könnte. Letzteres Manko fällt aber nur kaum auf. Das wichtigste ist ohnehin eine klare und jederzeit verständliche Dialogwiedergabe, was zu jedem Zeitpunkt gegeben ist. Der Score des Trios Atticus Ross, Claudia Sarne und Leo Ross ist eher unauffällig, fügt sich aber gut in den Gesamtmix ein.
Das Bonusmaterial
• Making of Dokumentation
o Ein “Blacklist Drehbuch” (HD; 4:45 Minuten)
o Anatomie eines Thriller (HD; 8:10 Minuten)
o Das Besetzungsprofil (HD; 6:53 Minuten)
o Der Look (HD; 5:24 Minuten)
o Allen Hughes Vision (HD; 4:40 Minuten)
o Es ist keine Politik, sondern persönlich (HD; 4:06 Minuten)
• Deleted Scenes (HD; 5:37 Minuten)
• Alternatives Ende (HD; 1:20 Minuten)
• Original Trailer in Deutsch und Englisch (HD)
• Trailershow (HD)
• BD-Live
• Wendecover
Beim Bonusmaterial wird ordentlich gepunktet, zumal sämtliche Beiträge in HD vorliegen. Neben diversen Featurettes, die sich hinter dem Making of verbergen gibt es noch 2 entfernte Szenen, ein alternatives Ende sowie die beiden Original Trailer zum Film. Eine BD-Live Funktion sowie eine Trailershow zu weiteren Universum Titeln runden das Angebot ab. Ein Wendecover ist für alle Flatschen Hasser mit beigelegt worden.
Allen Hughes hat es ohne seinen Bruder Albert, mit dem er bislang immer als Team zusammen gearbeitet hatte, leider nicht geschafft mit Broken City einen durchgehend überzeugenden Film Noir Thriller abzuliefern. Zurück bleibt ein immerhin stimmungsvoller und schauspielerisch stark inszenierter Film, der gewiss seine Stärken hat, aber bei der großen Anzahl an Möglichkeiten doch enttäuscht. Die Blu-ray dazu liefern immerhin gute Qualität und bietet nur wenig Grund zur Klage.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 19, 2014 8:00 AM CET


Denn zum Küssen sind sie da [Blu-ray]
Denn zum Küssen sind sie da [Blu-ray]
DVD ~ Morgan Freeman
Preis: EUR 9,99

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herausragender Krimi Thriller mit einem ebenfalls herausragenden Morgan Freeman, 19. November 2013
Für viele scheint es offensichtlich zu sein, dass „… denn zum Küssen sind sie da“ von dem 90er Jahre Klassiker „Sieben“ beeinflusst wurde. Mitnichten, denn tatsächlich passiert der Kriminal Thriller auf dem Bestsellerroman von James Patterson. Regisseur Gary Fleder (“Das Urteil – Jeder ist käuflich“, „Sag' kein Wort“) nahm sich dem spannenden Stoff nach einem Drehbuch von David Klass an und machte daraus einen sehr atmosphärisch und düsteren Kriminalfilm, der zu keinem Zeitpunkt langweilig wird. Lediglich ein, zwei nicht stimmige Elemente trüben den ansonsten positiven Gesamteindruck. Wo „Sieben“ mit expliziter Gewaltdarstellung trumpfen konnte, zeigt sich „… denn zum Küssen sind sie da“ beinahe schon harmlos, da nur ansatzweise blutige Effekte in das Bild rücken.
Wichtiger ist Fleder eher die rasante Handlungsentwicklung, denn wie bereits im Buch ist jedes Kapitel sehr kurz gehalten und bringt die Story schnell auf den Punkt. Zeit zum Durchatmen bleibt dem Zuschauer da nur kaum. Gerade die Verfolgungsjagd durch den Wald ist kaum an Spannung zu überbieten. Da sind die eher spärlichen Action Elemente nicht weiter störend sondern eher erfreulich, da dafür mehr Platz für die düstere und nervenaufreibende Atmosphäre bleibt.
Darüber hinaus wird schauspielerisch kein Grund zur Beanstandung geboten. Neben den beiden Hauptdarstellern Morgan Freeman (“Oblivion”, “Million Dollar Baby”) und Ashley Judd (“Mein Freund der Delfin“), die über jeden Zweifel erhaben sind, zeigen auch Cary Elwes (“Bram Stoker’s Dracula”, “Saw”). Jay O. Sanders (“Green Lantern”, „Auftrag Rache“), Bill Nunn („Spider Man“Trilogie), Jeremy Piven („So Undercover”, “Operation Kingdom”) und Brian Cox („Planet der Affen: Prevolution”, “Zodiac – Die Spur des Killers”) nur positive Leistungen. Im Übrigen wurde ursprünglich Denzel Washington für die Rolle des Alex Cross vorgesehen.
Auch wenn „… denn zum Küssen sind sie da“ bei den Kritikern zum Großteil durchfiel, hat der Krimithriller dennoch sein Publikum gefunden. An den Kinokassen entwickelte sich der Film zu einem soliden Erfolg, da das Budget von 27 Millionen US-Dollar alleine im amerikanischen Markt mehr als das Doppelte wieder einspielte, wobei dort sogar nochmal 26,2 Millionen US Dollar im Verleih dazu kamen. Obendrein hat der Film mittlerweile etliche Fans gewonnen, so dass bereits 2001 ein weiterer Thriller mit der Figur Alex Cross in die Kinos kam. Doch das ist eine andere Geschichte.
Wer noch die DVD zu „… denn zum Küssen sind sie da“ sein Eigen nennen sollte und seit langem auf die Blu-ray zu diesem Titel wartet, darf die SD Variante getrost in die Tonne treten. Im Direktvergleich gewinnt das Full HD Medium um Längen. Wo die DVD noch voller Schmutzpartikel war und obendrein ein unscharfes und von Kompressionsspuren durchgesätes Bild lieferte, zeigt sich ein Quantensprung bei der Qualität. Zwar sind hin und wieder immer noch einige Schmutzpartikel zu sehen, aber die haben sich stark verringert und fallen häufig gar nicht auf. Besonders bei der Schärfe und dem Detailgrad macht sich der Vorteil der Blu-ray bemerkbar, da nun viele Details erst so richtig sichtbar werden und sowohl bei Nahaufnahmen als auch in der Totalen viele Feinheiten abbilden und nur selten weichere Darstellungen zeigt. Das Filmkorn ist durchgehend sehr fein und sorgt für einen authentischen Kinolook. Stellenweise wird sogar eine gute Plastizität aufgebaut. Die Farben sind natürlich bei guter Sättigung und solidem Kontrast. Der Schwarzwert könnte noch besser sein, da das Schwarz noch etwas an Kraft missen lässt. Obendrein ist in manch einer dunklen Szene die Durchzeichnung nicht sonderlich optimal. Kompressionsspuren sind keine aufgefallen.
Beim Ton ist der qualitative Unterschied nicht so stark bemerkbar, da die DVD bereits eine solide Qualität bot. Aufgrund der etwas erhöhten Bitrate bei der Blu-ray (Deutsch Dolby Digital bei 640 kbps) ist die Abmischung wenigstens etwas kräftiger und lässt die Bässe etwas kräftiger klingen. Abgesehen davon ist der deutsche Mix recht klar und natürlich. Besonders dank zahlreicher Surroundeffekte und der weiträumig verteilten Hintergrundmusik wird eine ausgezeichnete Räumlichkeit erzeugt. Die Stimmen sind jederzeit klar zu verstehen. Störgeräusche wie etwa Rauschen waren nicht festzustellen gewesen. Im Direktvergleich hat die englische DTS HD Master Audio 5.1 Spur deutlich die Nase vorn, da nicht nur die Bässe deutlich kräftiger sind, sondern darüber hinaus die Abmischung wesentlich dynamischer und natürlicher klingt.
Beim Bonusmaterial ist Schmalhans angesagt, da sich absolut keine Extras auf der Blu-ray befinden. Das ist aber hinsichtlich er Tatsache verschmerzbar, da bereits auf der DVD lediglich der Trailer geboten wurde. Wenigstens ist ein Wendecover vorhanden.
Endlich hat es der Krimi Thriller aus dem Jahr 1997 zu einer Neuveröffentlichung als Blu-ray gebracht. „… denn zum Küssen sind sie da“ steht zwar nach wie vor im Schatten von Filmen wie „Sieben“, „Das Schweigen der Lämmer“ oder „Copykill“, schafft es aber dennoch eigene Wege zu beschreiten, da die kurzweilige Handlungsstruktur für sehr gute Unterhaltung sorgt. Da Bild und Ton darüber hinaus hervorragende Qualitäten bieten, lohnt sich definitiv ein Upgrade.


Das Leben ist nichts für Feiglinge [Blu-ray]
Das Leben ist nichts für Feiglinge [Blu-ray]
DVD ~ Wotan Wilke Möhring
Preis: EUR 12,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöne Tragikkomödie, die Hoffnung aufzeigt, 19. November 2013
In der heutigen Zeit werden jede Woche zig Filme weltweit produziert. Wöchentlich kommen immer wieder neue Filme in die Kinos oder werden direkt als TV Produktion im Fernsehen gezeigt. Das da das Publikum mittlerweile den Überblick verliert ist klar.
Da ist es nur schade, dass dabei immer wieder kleine Perlen in der Masse untergehen. „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ ist so eine Perle. Basierend auf der Romanvorlage von Autor Gernot Griecksch (der auch seine Geschichte als Drehbuch adaptierte) verfilmte Regisseur André Erkau ein Thema, das für viele noch als Tabu gilt. Das Sterben, der Tod, nachdem ein geliebter Mensch gestorben ist oder obendrein davor steht zu sterben. Da kommt „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ mit seiner unkonventionellen Art gerade richtig. In dem Film stecken sehr viele Emotionen, jedoch nicht nur in Form von dramatischen Elementen, denn hin und wieder darf der Zuschauer durchaus auch mal Schmunzeln oder sogar Lachen. Diese tragisch komischen Elemente wurden von Erkau mit viel Bedacht und hoher Sensibilität eingefügt und wirken keineswegs aufgesetzt. Wichtig ist in diesem Sinne die Lebensbejahung. Dabei sollte man sich jederzeit gewiss sein, dass der Tod zum Leben nun mal dazu gehört, auch wenn es hart ist. Gerade durch eine schöne Prise Humor wird die Story sehr gut aufgelockert. Dem Zuschauer wird sehr gut verdeutlicht, dass egal was passiert, man sein Leben nutzen soll. Trotz trauriger Momenten, muss man nach vorne sehen, da sind Familie sowie Freunde ein wichtiger Fels in der Brandung.
Dabei nimmt sich Erkau auch heraus etwas Gesellschaftskritik einfließen zu lassen, etwa wie unsensibel und respektlos die Gesellschaft manchmal mit Trauernden umgeht wie etwa die Szene im Reisebüro oder die vermeintlich freundlich gemeinte Hilfe von Freunden. Oder auch Lehrer, die diese dramatische Situation der Schülerin überhaupt nicht zur Kenntnis nehmen.
Wichtig für diese schöne Geschichte sind die herausragenden Schauspieler. Christine Schorn („Halt auf freier Strecke"), Helen Woigk, Wotan Wilke Möhring („Antikörper“, „Männerherzen"), Rosalie Thomass („Eine ganz heiße Nummer") sowie Frederick Lau („Die Welle“) geben sichtlich ihr bestes und spielen auf höchstem Niveau ihre Rollen sehr authentisch und glaubwürdig. Besonders Wotan Wilke Möhring nimmt man die Zerrissenheit seiner Figur voll ab. Gerade wenn sämtliche Trauer aus ihm heraus bricht, ist das einer der vielen Höhepunkte des Films.
Das Bild liegt im Ansichtsverhältnis 2,35:1 vor. Gedreht wurde mit digitalen Kameras. Dementsprechend sind Schärfe und Detailgrad wirklich absolut hervorragend. Sowohl in Nahaufnahmen wie auch in der Totalen werden sehr viele Details sichtbar. Weichere Abschnitte sind nur selten zu sehen. Die Farbgebung ist recht trist ausgefallen, was aber zur bedrückenden Atmosphäre des Filmes passt. Dennoch ist die Koloration natürlich. Der Kontrast ist insgesamt gut eingestellt. Der Schwarzwert ist hingegen wechselhaft, was in manchen Nachtszenen auffällt. Kompressionsspuren sind aber keine aufgefallen.
Der Ton ist lediglich in Deutsch im Codec DTS HD Master Audio 5.1 vorhanden. Auffällig ist die für das Genre unübliche hohe Anzahl an Surroundeffekte, die dank sehr guter Direktionalität für eine tolle Räumlichkeit sorgt. Die Abmischung ist sehr natürlich und realistisch ausgefallen. Die Bässe sind solide und sorgen für ein kräftiges Tiefton Fundament. Nur in wenigen Szenen wäre noch mehr Wumms nicht verkehrt, wie etwa in der Diskothek. Die Dialoge sind jederzeit klar verständlich und klingen stets klar und natürlich. Der Soundtrack dürfte hingegen für manche gewöhnungsbedürftig sein, wenn plötzlich düstere Gothic / Nu Metal Nummern zu hören sind.
An Bonusmaterial wurde nicht gespart. Neben einem sehr ausführlichen Making of sowie interessanten Audiokommentar gibt es noch Interviews mit den Darstellern sowie dem Regisseur. Einige entfernte Szenen, Outtakes, ein Premierenvideo sowie Trailer und Teaser werten diese Blu-ray erheblich auf.
„Das Leben ist nichts für Feiglinge“ ist eine wunderschöne Tragikkomödie die aufzeigt, dass selbst in den dunklen Momenten des Lebens es nicht verkehrt ist, hin und wieder zu lachen. Regisseur André Erkau hat mit viel Sensibilität ein für viele heikles Thema aufgegriffen und dank herausragender Schauspieler einen wirklich tollen Film gedreht, der die Seele der Zuschauer berührt. Geheimtipp!


Hercules [Blu-ray]
Hercules [Blu-ray]
DVD ~ John Musker
Preis: EUR 10,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiterer Disney Klassiker auf Blu-ray, aber mit weniger Bonusmaterial, 19. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Hercules [Blu-ray] (Blu-ray)
„Hercules“ ist der 35. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt Disney Studios und wurde im Jahr 1997 weltweit uraufgeführt. Wie der Titel bereits verrät bezieht sich der Film auf die Abenteuer der Figur Herkules aus der griechischen Mythologie. Im Vergleich zu den früheren Disney Produktionen, erfüllt „Hercules“ in puncto Erfolg nicht ganz die Erwartungen, bleibt bei einem Budget von 85 Millionen US-Dollar und einem weltweiten Einspielergebnis von fast 253 Millionen US-Dollar der Film dennoch eine positive Bilanz.
Zumindest bei den Kritikern und den Fans wurde der Film sehr gut aufgenommen und erhielt zahlreiche positiven Rezensionen. Kein Wunder, denn auch wenn der Zeichenstil vor allem was die Figuren betrifft weitaus weniger detaillierter ausgefallen ist und vereinzelt sogar recht skurril ausschaut, bleiben die typischen Elemente, die einen Disney Film zu etwas Besonderem werden lassen.
Da sind zum einen die tollen unterschiedlichen Figuren wie der Göttersohn Hercules, sein Trainer der Satyr Philoctetes, der Bösewicht Hades, die Sidekicks Pegasus sowie Pech und Schwefel oder der Göttervater Zeus, die allesamt in ihren Charakteren kaum unterschiedlicher sein könnten, wodurch sich aber die spezielle Dynamik entwickelt. Darüber hinaus ist erneut die ausgezeichnete Filmmusik (wieder einmal von Alan Menken, der erneut herausragende Arbeit leistete) ein wahrer Ohrenschmaus, auch wenn Hits wie beispielsweise „Die Schöne und das Biest“, „Arabische Nächte“ oder „Circle of Life“ leider fehlen. Darüber hinaus dürfen die zahlreichen Gags nicht fehlen, die am laufenden Band abgefeuert werden und den Lachmuskeln kaum Zeit zur Pause gönnen. Obendrein darf die leicht klischeebeladene Romanze nicht fehlen, wobei gerade durch die Figur Megara, ein weiteres dynamisches Element in den Film eingeführt wird.
Die Geschichte zu „Herkules“ ist zwar recht einfach gestrickt und weit von der tatsächlichen Geschichte aus der griechischen Mythologie entfernt, aber dennoch wird dem Zuschauer erstklassige Unterhaltung geboten, was bei einem Produkt aus dem Hause Walt Disney ohnehin nicht anders zu erwarten ist. Die beiden Regisseure Ron Clements („Arielle, die Meerjungfrau“, „Aladdin“) und John Musker („Cap und Capper“, „Küss den Frosch“) haben ein weiteres Meisterwerk abgeliefert, das hervorragend für die ganze Familie geeignet ist.
Leider wird der Film dennoch noch oft genug unterschätzt, da er selbstverständlich nicht mit Klassikern wie „Aladdin“, „Die Schöne und das Biest“, „Das Dschungelbuch“ oder „Der König der Löwen“ zu vergleichen ist und in der Hinsicht schon in deren Schatten steht. Aber im Vergleich zu zahlreichen aktuellen Produktionen ist „Hercules“ auch heute noch weitaus unterhaltsamer, da man die 4 Jahre Produktionszeit dem Film gewiss anmerkt. Die liebevoll charakterisierten Figuren, die niveauvollen aber stets lustigen Gags, die kleinen und feinen Details, die harmonische und passende Musik, das gibt es heutzutage leider nur noch selten.
Aus diesem Grund sollte jeder, der Disney Filme an sich mag, aber „Hercules“ bislang (aus unerfindlichen Gründen) links liegen gelassen hat, dem Film unbedingt noch eine Chance geben. Er hat es verdient.
Die DVD zu „Hercules“ sah bereits nicht so schlecht aus. Das Hauptproblem, war das nicht anamorphe Bildverhältnis, da das 16:9 Bild auf 4:3 angepasst wurde und somit gezoomt werden musste. Nun liegt das Bild endlich im anamorphen Format 1,78:1 vor und füllt den Bildschirm vollständig aus. Obwohl der Film mittlerweile 26 Jahre auf dem Buckel hat, kann sich das Bild mehr als nur sehen lassen. So gut wie keine Probleme sind zu sehen. Nur in einzelnen Ausnahmen sind für Sekundenbruchteile kurze weiche Abschnitte zu sehen. Davon abgesehen ist der Rest tadellos und liefert ein überaus detailreiches und scharfes Bild. Ein deutlicher Vorteil im Vergleich zur DVD ist der verbesserte Kontrast sowie die kräftigeren und lebendigeren Farben. Ein Upgrade lohnt sich also auf alle Fälle.
Auch beim Ton ist ein Schritt nach vorne bemerkbar. Wo man bei der DVD noch mit einer kraftlosen Dolby Digital Spur vorlieb nehmen musste, gibt es bei der Blu-ray für die deutsche Sprache eine peppigere DTS HD High Resolution 5.1 Spur, die wesentlich umfangreicher, dynamischer und natürlicher klingt. Die Surroundeffekte klingen dadurch um einiges weiträumiger, wobei die Direktionalität fantastisch ist. Die Bässe sind bei der HD Version erkennbar kräftiger, was beispielsweise bei der Szene am Markt zu Beginn des Films auffällt, wo Hercules die Säulen zum Einsturz bringt. Dennoch fehlt es stellenweise noch ein kleinwenig an Durchsetzungskraft. Die Dialoge sind aber jederzeit klar zu verstehen. Störgeräusche sind indes keine aufgefallen.
Beim Bonusmaterial wurde leider gegeizt, denn im Vergleich zur DVD fehlen einige Beiträge wie etwa das Lexikon zur griechischen Mythologie, die interaktive Videogallerie zu Hercules mit den Zeichenskizzen und frühen Entwürfen zum Film, ein Sing a Long Clip sowie Disneys Art Attack zum Nachbau einer „antiken griechischen Vase aus Pappmache“.
Lediglich das Making of ist erhalten geblieben und auf der Blu-ray erneut vertreten. Als kleines Trostpflaster gibt es noch einen Videoclip von Ricky Martin zur spanischen Version des Songs „Go the Distance“ (in diesem Fall mit dem Titel „No importa la distanca“. Schade, denn das entfernte Bonusmaterial hätte die Blu-ray sicherlich für viele interessanter werden lassen. Es ist aber anzunehmen, dass lizenzrechtliche Gründe dahinter stecken. Ein Wendecover ist nicht vorhanden.
Sehr zur Freude der zahlreichen Fans bringt Disney mit „Hercules“ einen weiteren Film aus seinem Backkatalog auf Blu-ray heraus. Sowohl Bild als auch Ton sind wie zu erwarten absolut herausragend geworden und bieten so gut wie keinen Grund zur Klage. Die Geschichte fügt sich nahtlos in die übrigen Werke mit ein und liefert wie gewohnt herausragende Unterhaltung für Groß und Klein. Da ist zugreifen angesagt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 15, 2014 8:55 PM MEST


Skil Multischleifer 7207 AK (100W, 100x150 mm, 'Clic' Drehbare Delta-Spitze, Staubfilterbox, +4 tlg. Aufsatzset, +12 tlg. Schleifpapierset, +Tasche)
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Preis: EUR 49,99

5.0 von 5 Sternen Praktisches und handliches Schleifgerät, 12. November 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ich muss ehrlich zugestehen, dass ich handwerklich nicht sonderlich begabt bin. Da meine Frau und ich aber aktuell unseren alten Holz Schopf (kleine Steinhütte in der wir unser Feuerholz lagern) renovierten, bot sich der Skil Multischleifer 7207 AK, um einige montierte Holzstücke entsprechend zu schleifen. Zu den technischen Aspekten sowie Vergleiche zu ähnlichen Geräten kann ich allerdings nichts sagen, sondern lediglich wie sich das Gerät beim eigenen Gebrauch bewährt hat.
Der Schleifer liegt gut in der Hand und scheint wertig konstruiert zu sein. Das Schleifpapier wird per Klettverschluss angebraucht und verrutscht auch bei Gebrauch nicht. Die Maschine ist schön handlich, liegt auch bei der Arbeit gut in der Hand und bietet eine gute, gleichmäßige Schleifleistung. Das zahlreiche Zubehör ist sehr praktisch und lässt es auch zu, dass man kleinere oder auch verborgene Flächen gut schleifen kann. Da wir auch ein Geländer schleifen mussten, war das entsprechende Zubehör wirklich sehr praktisch und lieferte eine saubere Leistung. Das Zubehör lässt sich einfach und ohne großartige Probleme wechseln.
Wie gesagt: Ob es bessere Geräte gibt weiß ich nicht. Allerdings sind wir von dem Skil Multischleifer 7207 AK nicht enttäuscht und ich denke, dass wir auch in Zukunft wieder zur Hand nehmen werden.


WMF 1756286411 Stielpfanne Profi Resist, ø 28 cm
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Wird angeboten von Sonntagskind
Preis: EUR 79,20

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochwertige Pfanne und mannigfaltig einsetzbar, 11. November 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Wie ein anderer User hier bereits geschrieben hat, ist diese Pfanne nicht nur für Fleisch und Fisch geeignet, wobei sich dies durch die Riffelung allerdings empfehlen würde. Wir haben aber auch schon Omelette drin gebacken, was wunderbar funktionierte und die Omelettes wie von selbst sich ablösten, da sich die Hitze wunderbar in der ganzen Pfanne verteilt hatte. Die Pfanne ist sehr wertig und robust konstruiert und liegt schwer in der Hand. Alleine optisch ist das schon ein Bringer. Darüber hinaus leistet sie auch was sie verspricht. Das Fleisch wird gleichmäßig gar und brennt nicht an. Wirklich wunderbar. Falls gewünscht lässt sich das Fleisch mit der Pfanne anschließend im Backofen nachgaren.
Es empfiehlt sich aber zum einen vorab vor dem ersten Gebrauch auszuwischen. Zudem sollte die Pfanne nicht in der Geschirrspülmaschine gereinigt werden sondern stets von Hand. Obendrein sollte die Pfanne dann abschließend noch ein wenig eingeölt werden, das erhöht die Lebensdauer.


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