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The Attic "TA"

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Logitech G930 PC-Gaming Kopfhörer schnurlos für PC und PS4
Logitech G930 PC-Gaming Kopfhörer schnurlos für PC und PS4
Wird angeboten von entroniks
Preis: EUR 141,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenn die Software nicht wäre..., 20. Januar 2014
Vorab, zum Sound und dem Tragekomfort möchte ich mich hier nur kurz äußern, da das zwei Themen sind, die nur jeder für sich allein beurteilen kann. Für mich gibt es diesbezüglich überhaupt nichts zu meckern. Gut, der Bass ist für meinen Geschmack etwas zu fett. Macht in actionreichen Spielszenen aber schon Laune. Dafür ist der simulierte Raumklang recht gut gelungen.

Worauf ich potenzielle Käufer hinweisen möchte, sind die Probleme mit der Logitech Gaming Software (LGS) in Verbindung mit dem G930 Headset. Die äußern sich darin, dass es die LGS schafft meinen kompletten Audiobereich in Win7 zu sabotieren. Als das Problem das erste Mal auftrat, hatte ich erst den Verdacht, mir trotz Anti-Virensoftware, irgendwie Schadsoftware installiert zu haben. Egal welche Anwendung ich öffnete, war es nur Youtube, kein Sound konnte wiedergegeben werden. Alles klemmte sich auf! Schlimmer noch, ich konnte nicht mal mehr unter Win7 die Audioeinstellungen öffnen. Da half anfangs nur jedes Mal ein Neustart. Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass eine kurze Reglerbewegung am Laufwerkpegel in der LGS den Knoten auch löst und ich nicht ständig neustarten muss. Das nervt, da es ständig auftritt!

Ebenfalls nervt es, wenn sich das Headset manchmal im Minutentakt abmeldet. Am Häufigsten während des Teamspeak. Das stellt sich so dar, dass ich den Ton für ein paar Sekunden verliere und ich auch nicht gehört werden kann. Es dauert zwar nicht lang, bis das G930 wieder on ist, allerdings setzt sich der Sidetone-Regler jedes Mal wieder auf 0. Womit ich zum erneutem Aktivieren diesen jedes Mal wieder kurz antippen muss, da ich mich gern auch selber übers Headset höre um nicht zu laut zu reden/schreien. (habe eine kleine Tochter im Nebenraum, die früh zu Bett geht)
An der Aufstellung des Empfänger/Senders sollte es nicht liegen. Dieser befindet sich frei, ca. 1m entfernt von mir, ohne naheliegende Störquellen. Mein Handy befindet sich ebenfalls nicht in der Nähe, falls das zu Probleme führen könnte.

Manchmal lädt das G930 auch nicht richtig und ist trotz vermuteter 100% Ladekapazität angeblich auf 0.

Das sind alles so Sachen, die das eigtl. gute Produkt verunstalten. Würde deshalb nicht wieder zum G930 greifen!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 29, 2014 6:30 PM CET


Party am Abgrund: Meine Nomadenjahre im Drogen- und Technorausch. Eine Aussteigerin erzählt.
Party am Abgrund: Meine Nomadenjahre im Drogen- und Technorausch. Eine Aussteigerin erzählt.
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berauschend, 12. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es trägt den Leser aufgrund der schnellen Schreibweise förmlich durch die Ereignisse und Rauschzustände. Da ich der Szene nicht ganz fremd bin, konnte ich mich gut einfühlen.

Höhenflüge, Abstürze, Naivität, Geilheit, Obsession und unerfüllte Ideale treffen sich oder wechseln sich ab. Selten habe ich 260 Seiten so gierig aufgesaugt.

Großes Lob!


Meridian Explorer USB DAC, DA-Wandler, Kopfhörervorverstärker, High End, ultrakompakt
Meridian Explorer USB DAC, DA-Wandler, Kopfhörervorverstärker, High End, ultrakompakt
Wird angeboten von HiFi im Hinterhof Berlin
Preis: EUR 310,00

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich hätte ihn gern behalten..., 29. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Warum tat ich es dann nicht? Nun, ich möchte es kurz anhand meiner Erfahrung mit dem Meridian Explorer erklären.

Mein Setup besteht aus folgender Kette: Macbook mit Fidelia 1.2.1 als Software-Player > Audioquest Dragonfly USB-D/A-Wandler > Lake People G103-S Kopfhörerverstärker und als Kopfhörer einen HiFiMAN HE-500.

Eigentlich bin ich sehr zufrieden mit diesem Setup. Allerdings las ich in Testberichten, dass der etwas teurere Meridian Explorer doch noch eine Stufe besser auflösen soll und in den unteren Frequenzbereichen etwas voller aufspielen soll als der Wandler von Audioquest, der einen kleinen Tick bassscheu auftritt. Das Bessere ist des Guten Feind und so bestellte ich neugierig den Meridian Explorer.

Während der Unterschied in der Auflösung und Bühnendarstellung mit dem Dragonfly zum Line-Out meines Notebooks deutlich zu hören ist, konnte ich nahezu keinen Unterschied vom Line-Out zum Explorer feststellen. Einen Blindtest hätte ich nicht bestanden. Da war ich doch etwas verunsichert. Ich bemühte das Handbuch und die Herstellerseite, was am Ende nichts brachte. Allerdings las ich in einem amerikanischen Forum, dass die ersten Explorer eine recht hohe Ausgangsimpedanz von fast 50ohm hatten und es da durchaus klangliche Einbussen geben kann. Ich tippe darauf, dass ich einen Explorer dieser Gattung hatte und dieser mit meinen Setup ungünstig zusammentraf.

Von der Verpackung hin zur Verarbeitungsqualität kann ich aber sagen, dass die zweifellos klasse ist.

Der Meridian Explorer ging so leider zurück. Schade...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 15, 2013 10:40 PM MEST


HE-4
HE-4

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn es mal etwas Besonderes sein darf..., 16. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: HE-4 (Elektronik)
Seit dem ich das erste Mal von den Elektrostaten der Firma "Stax" gelesen hatte, wollte ich unbedingt einen davon probehören. Mir war allerdings stets der Aufwand zu groß, irgendwo in Deutschland hinzufahren um einen Stax persönlich anhören zu können geschweige denn, dass ich überhaupt das Geld für einen Kauf gehabt hätte. Erfreulicher Weise stieß ich vor kurzem auf die Firma "Hifiman". Diese fertigt zwar keine Elektrostaten, dafür aber erschwingliche Magnetostaten.

Vor dem Kauf stellte ich mir jedoch schon die Frage: "Was ist denn ein magnetostatischer Kopfhörer?".

Anders als blei klassisch-dynamischen Kopfhörern, wird hier eine hauchdünne und mit Leiterbahnen durchzogene Membran verwendet. Diese ist zwischen starken Neodymium-Magneten gespannt. Wenn nun (Wechsel-)Strom durch die Leiter fließt, beginnt die Folie sich zwischen den Magneten hin und her zu bewegen.

Klang:

Bevor ich meine Impressionen schildere möchte ich darauf hinweisen, dass ich die vom Hersteller empfohlenen mind. 150h Einspielzeit erst zur Hälfte erreicht habe.

Bis zum "HE-4" habe ich ein "Burn-In" bei Kopfhörern für Voodoo gehalten. Ich hatte beim "AKG K-701" durch die Einspielempfehlungen in Foren lange gehofft, dass sich der Bassbereich noch etwas verstärken tut. Dem war nicht so. Also machte ich mir beim Hifiman keine allzu großen Illusionen. Die ersten 5h tat sich nicht merklich viel. Die Höhen waren prägnant und dominant und Sibilanten nervten schon bei mittlerer Lautstärke. Aber am enttäuschendsten war der absolut nicht wahrnehmbare Bass! Das kanns nicht sein, dachte ich mir. Klar, der "HE-4" spielt echt luftig und extrem detailiert. Ein rundes Klangbild war es aber definitiv nicht. Also blieb mir vorerst nichts anderes übrig, als geduldig zu sein und den Kopfhörer spielen lassen. Vielleicht tut sich was. Ich hab' den Heady dann über Nacht ordentlich beschäftigt. In "Logic Pro 8" fix einen Testoszillator eingefügt und in fünf Sekunden langen Phasen das Frequenzspektrum von 20Hz-100Hz und sattem Pegel wiederholt abfahren lassen.

Was soll ich sagen, am nächsten Morgen waren endlich die Tiefen vorhanden, die ich den Tag zuvor vergeblich gesucht hatte. Der "HE-4" ist über Nacht nicht zum Bassmonster mutiert, aber die Bassdrum hatte nun das natürliche Volumen und Tiefe, die am ersten Tag nicht zu hören war.

Ob das nun durch den Oszillator schneller ging als durch einspielen mit Liedern kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall hat sich da etwas getan.

Nun zu meinen persönlichen Klangeindrücken.

Der Kopfhörer besitzt eine offene Bauweise und ist so offen, wie ein Kopfhörer nur offen sein kann. Der "AKG K-1000" sei hier mal nicht berücksichtigt. Jedenfalls höre ich nur dezent abgedämpfte Außengeräusche mit dem Hifiman auf dem Kopf. Dies erzeugt eine hervorragend luftige Wiedergabe.

Das wiedergegebene Frequenzspektrum ist recht linear, zieht aber spürbar in den Höhen etwas an. Ich empfand es anfangs als etwas gravierender, kann mich allerdings auch mittlerweile daran gewöhnt haben. Die Höhen sind insgesamt sehr klar, brilliant und detailiert. Die mittleren Frequenzen sind ebenfalls schön transparent dargestellt, jedoch wirken Stimmen manchmal pegelmäßig eine Nuance vernachlässigt zu sein. Die Bässe sind sehr knackig und reichen so tief hinab, dass meine Ohren nur noch die vibrierenden Ohrpolster registrierten, ich aber schon nichts mehr hören kann.

Wenn sich die hohen Frequenzen noch einen Tick mäßigen mit der Zeit des Einspielens, wäre ich mehr als zufrieden.

Die Darstellung der Instrumente oder der Stimmen ist für mich persönlich noch nie so präzise zu erhören gewesen, wie mit dem "HE-4". Als ob man seinen Ohren eine Brille aufsetzt. Das nimmt schon plastische Züge an und erzeugt bei mir immer wieder dieses WOW-Gefühl mit dazugehörigem Gesichtsausdruck. Ganz großes Kino! Vor allem bei Symphonien ist es mir noch nie so klar vor Ohren gekommen, wo die einzelnen Instrumente aufspielen. Auch der "K701" spielt präzise auf, allerdings wirkt seine Bühnendarstellung im Vergleich zum "Hifiman" unnatürlich groß und somit ist es für mich schwerer die Signale genau zu orten.

Alles in allem klingt der "Hifiman HE-4" sehr knackig, präzise, detailiert, luftig und wunderbar natürlich abbildend. Das habe ich selbst mit dem klasse klingenden "AKG K-701" nicht so intensiv erlebt. Ich möchte jedoch an dieser Stelle nicht weiter auf die Unterschiede beider Hörer eingehen.

Komfort:

Die Velourspolster des "HE-4" sind absolut bequem, genau wie der Kopfbügel. Da gibt es für mich nichts zu meckern. Anfangs war der Anpressdruck auf die Ohren recht straff. Da der Kopfbügel aber einen Metallkern hat, kann mann ihn biegen und somit den Druck ganz einfach verringern. Das wird auch so vom Hersteller empfohlen. Er besitzt ein moderates Gewicht, wodurch er mich auch bei längerem Tragen nicht belästigt. Hier gibt es für mich nichts zu bemängeln.

Lieferumfang, Technische Daten, Fazit:

Wer sich für den "Hifiman HE-4" interessiert und überlegt, ob er sich diesen anschaffen will, der sei im Vorfeld schon mal darauf hingewiesen, dass man für ausreichend Leistung sorgen muss (ab 2 W bei 38 Ohm). Das geht i.d.R. mit geeigneten Kopfhörerverstärken wie dem "Hifiman EF5" am besten. Auf den "EF5" muß ich aber auch erst noch sparen, um das volle Potenzial des "HE-4" abfeuern zu können.

Die Verarbeitungsqualität scheint insgesamt auch hochwertig zu sein. Ein paar dezente Kleberspuren sind allerdings bei genauem Betrachten erkennbar. Ein Minus muß ich hinsichtlich des Austauschen der Ohrpolster geben. Man bekommt diese zwar recht einfach abgezogen, aber wieder aufziehen ist echt eine unnötige Fummelei. Das geht bei anderen Kopfhörern um Welten besser!

Im Lieferumfang befinden sich 2 Kabel mit den an den Heady anschraubbaren Mini-Coax-Steckern. Eines besitzt am anderen Ende einen 6,3mm Klinkenstecker und das andere Kabel einen 3,5mm Mini-Klinkenstecker. Der 3,5mm Mini-Klinkenstecker ist jedoch auf symmetrische Ausgänge ausgelegt und funktioniert somit nicht an z.Bsp. portablen Geräten, laut Herstellerhinweis.

Ebenfalls sind noch zwei Mini-Coax Anschlüsse enthalten, um sich selbst ein Kabel anfertigen zu lassen.

Auch dabei ist ein! Ersatzpolster. Warum es für ein zweites Polster nicht reichte bleibt mir verborgen. Dafür bekommt man eine schöne Transportkiste mit dem "Hifiman"-Logo bedruckt. Das macht was her und gefällt mir persönlich.

Der "Hifiman HE-4" ist für mich akustisches Neuland und hat mich mittlerweile voll in seinen Bann gezogen. Das wird in Zukunft für andere Kopfhörer sehr schwer werden, mich auch nur annähernd so zu begeistern. Er ist keine treibende Bassmaschine, dem sollte man sich bewußt werden. Allerdings gefällt mir elektronische Musik recht gut mit diesem Hörer, wie das andere empfinden, mag ich nicht zu beurteilen. Seine Stärke ist ganz klar Präzision und Dynamik, sowie ein organisches Klangbild und das spielt er in klassischen Stücken am vollsten auf.

Technische Daten HiFiMAN HE-4:

Frequenzgang: 10 Hz bis 60 KHz
Impedanz: 38 Ohm
Wirkungsgrad: 86 dB bei 1 mW
Gewicht ohne Anschlusskabel: ca. 350 g

Meine persönliche Wertung:

Klang: 10/10

Komfort: 9/10 (Aufgrund der umständlich zu wechselnden Ohrpolster!)

Preis/Leistung: 10/10
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 26, 2012 9:03 PM CET


AKG K 181 DJ Kopfhörer silber/schwarz
AKG K 181 DJ Kopfhörer silber/schwarz
Wird angeboten von Keepdrum / Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 99,00

29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn Qualität auf guten Sound trifft!, 18. April 2011
Hallo interessierter Leser,

nachdem ich 1,5 Jahre lang einen Ultrasone DJ1 benutzt habe und diesen durch einen ungewollten,
extremen Lautstärkeimpuls beschädigt hatte und ich auch mal wieder neugierig auf etwas Neues war, wurde der AKG K181 angeschafft.

Ich hatte im Laufe der letzten 10 Jahre mittlerweile 6 unterschiedliche Dj-Kopfhörer und habe somit etwas Erfahrung in dieser Richtung.
Mit dem K181 hatte ich schon eine Weile geliebäugelt und war gespannt, als er eintraf wie er mir wohl zusagt.

Verpackung:

Der Kopfhörer kam in einer recht einfachen, stylischen Kunststoffverpackung aus der man ihn ohne großen Aufwand herraus oder, wenn man das will, herrein bekommt.

Lieferumfang:

In der Verpackung waren neben dem Kopfhörer auch ein aufschraubbarer Klinkenadapter (3,5mm > 6,3mm), das glatte Kopfhörerkabel (geschätzt ca. 1,60m)
mit Mini-XLR Steckerende welches in den Kopfhörer gesteckt wird, und 3,5mm Klinkensteckerende für die Klangquelle. Ebenfalls ist eine Tragetasche aus Stoff dabei, die man einfach über integrierte Schnüre zuziehen kann. Wobei ich hier anmerke, dass mir ein Hardcase bzw. stabiles Etui besser gefallen hätte.

Verarbeitung:

Nachdem ich den K181 aus der Verpackung genommen hatte, überprüfte ich erstmal die optisch-erfassbare Qualität, sowie den haptischen Eindruck.
Er besitzt ein chices, stylisches Design und ist mehrheitlich aus robusten Kunststoff gefertigt, bis auf die Polsterung für Ohren und Schädeldecke diese ist aus Leder.
Er macht einen sehr ordentlich verarbeiteten Eindruck und fässt sich hochwertig an. Da kann ich abolut keine negativen Kritikpunkte ausmachen. Die Beschriftungen an der Aussenseite der Ohrmuscheln ist sehr gut gedruckt und lesbar. Die Größenverstellung am Kopfbügel rastet fest ein, was mir sehr gut gefällt. Beim Ultrasone DJ1 verstellt sich diese leider regelmäßig. Womit wir auch zum nächsten Kriterium kommen, dem

Tragekomfort:

Wie schon beschrieben, passt man den K181 über die einrastende Kopfbügelverlängerung auf beiden Seiten einfach durch herrausziehen oder hineinschieben an die gegebene Kopfform an. Das ist auch generell die übliche Vorgehensweise bei Dj-Kopfhörern.
Was mir allerdings beim ersten Aufsetzen sofort auffiel war, dass er sich regelrecht an die Ohren presst was der supraauralen(ohraufliegenden) Bauweise geschuldet ist.
Dadurch werden äußere Umgebungsgeräusche sehr gut abgeschirmt.
Für meinen Geschmack allerdings zuviel Anpressdruck. Meine Ohren schmerzten stark nach den ersten 30 Minuten Tragezeit. Daraufhin habe ich mit unterschiedlichen Bügeleinstellungen probiert, was allerdings keine Abhilfe verschaffte.
Mittlerweile komme ich mit den Anpressdruck besser zurecht und es dauert jetzt schon mal 2-3h aber danach sind meine Ohren feuerrot und schmerzen.
Wobei hier noch erwähnt sei, dass das bei jedem Menschen anders ausfällt.
Die Ohrmuscheln lassen sich einfach wegschwenken um auch bequem einseitig abhören zukönnen. Wo im DJ-Einsatz ungern darauf verzichtet wird.

Klang:

Ich benutze diesen Kopfhörer mittlerweile ca. 2 Monate regelmäßig und somit hatte er auch Zeit sich einzuspielen.
Der AKG K181 besitzt einen typischen Sound für einen DJ-Kopfhörer.
Er ist im Bassbereich merklich betont, ebenso wie im Bereich der Höhen. Er bringt einen erfreulich knackigen, präzisen Klang ins Ohr und bildet auch räumlich ab.

Im Vergleich zum Ultrasone DJ1 fällt die Betonung in den Bässen und Höhen geringer aus. Der ein oder andere DJ der im Vorfeld einen HD25 von Sennheiser besaß und nun durch diesen hört wird ihn als flacher,"linearer" beschreiben. Einen Vergleich der räumlichen Darstellung zwischen K181 und DJ1 erspare ich mir an dieser Stelle, da der Ultrasone "S-Logic" besitzt und somit in einer ganz anderen Dimension erklingt.
Für die Kunden die es gerne etwas basslastiger mögen hat AKG links und rechts an der Außenseite der Ohrmuscheln Schieberegler mit der Bezeichnung "Small-Club-Large" anbringen lassen, die bei Bedarf den Lautstärkepegel in den unteren Frequenzbereichen, für jede Seite separat einstellbar, deutlich anhebt.
Mir persönlich hat diese Anhebung weniger zugesagt, da hier meines Erachtens die oberen Tiefenbereiche angehoben werden und der Sound unschön aufgeblasen wirkt.
Das hat der K181 nicht nötig. Aber das ist auch wieder Geschmackssache.

An der linken Außenseite ist auch ein Schalter untergebracht, bei dem man zwischen Mono und Stereo umschalten kann. Stereo ist der normale Betrieb den man von jeden Kopfhörer gewohnt ist und bei Mono wird das Signal von einer Seite auf die Zweite dupliziert wird, wie ich das verstanden habe. Wobei ich mich gerne auch aufklären lasse.
Zuerwähnen wäre noch, dass sehr hohe Lautstärken möglich sind, im Clubeinsatz ist das auch unverzichtbar. Allerdings neigt er schon bei etwas hochgezogenem Pegel dazu im Bereich der Höhen etwas unsauber zuspielen. Dazu muss man allerdings schon genau das Musikstück kennen um dies festzustellen.

Fazit:

Wie für jeden Kopfhörer gilt auch hier: Ausprobieren und bei Gefallen behalten. Hierbei bin ich mir noch unschlüssig. Das liegt aber auch daran, dass ich immer mal wieder gern was Neues hab' und ich schmerzfreie Ohren bevorzuge.

Für den DJ-Einsatz ist er absolut zuempfehlen. Dafür wurde Der AKG K181 schließlich konzipiert.
Natürlich kann man ihn auch als HiFi-Hörer nutzen für MP3-Player oder Heimanlage. Dafür gibt es aber sicherlich geeignetere Kopfhörer in dieser Preisklasse mit mehr Raumabbildung und Komfort.

Pros (aus meiner Sicht):

+ Verarbeitung / Qualität
+ Klangeigenschaften
+ austauschbares Kopfhörerkabel
+ festsitzendes Einrasten bei der Größenverstellung
+ gut umgesetztes Konzept für DJ's

Contras (aus meiner Sicht):

- Tragekomfort
- kein stabiles Transportcase
- länge des Mini-XLR Steckers, man stößt immer wieder mal an der Kleidung dagegen


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