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Rezensionen verfasst von
Mike M.

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Pandora's Tower
Pandora's Tower
Wird angeboten von Gameland GmbH
Preis: EUR 35,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vorabrezension, da durch einige Kommentare gefordert., 15. April 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pandora's Tower (Videospiel)
Da aus den Kommentaren und Bemerkungen klar wurde, dass eine genauere Rezension gefordert wurde, versuche ich mich nun an einer geeigneten Rezension.

Vorab muss ich aber auch sagen, dass ich bisher auch "nur" ca. 10 Stunden gespielt habe.

Das Action-Adventure-RPG beginnt mit einem relativ kurzen Storyintro im Gegensatz zu anderen RPG's (Xenoblade Chronicles, The Last Story). Bei diesem Intro wird auch eigentlich nicht viel erklärt. Man sieht ein paar Szenen. Ein Festival, etwas passiert. Der Held Aeron und seine Freundin Helena müssen mit Hilfe einer mysteriösen alten Dame "Frau Mawda" fliehen. Wieso, wird noch nicht erzählt. Nach ca. 5 Minuten kann man also beginnen.

Man wird direkt in das Spiel hineingeworfen und findet sich in einem der Türme wieder. Es gibt keine gewohnte Einführung in den Spielmechanismus, lediglich im rechten Rand des Bildschirms aufleuchtende Tipps und Steuerungsbefehle. Kurze Grunderklärungen erscheinen Zwischendrinnen. Will man genauere und detailliertere Beschreibungen, kann man jede Bewegung und jede Art des Kampfes nochmal im Spielmenü nachlesen. Ich, als erfahrener Spieler, fande die Erklärungen zur Steuerungen ausreichend. Wie gesagt, will man genauere, lese man einfach selbst im Menü nach. Nach dieses kleinen Spieleinführung wird ein bisschen mehr von der "Story" erklärt.

Das Ziel des Spieles ist also die geliebte Helena von einem Fluch zu befreien, der sie langsam zum Biest werden lässt. Dafür muss Aeron, der Held, den der Spieler führt, in alle 13 Türme gehen und dort die jeweiligen "Meister" töten und ihr Fleisch mithilfe einer speziellen Kette, die man bekommt, entfernen. Dieses Fleisch muss man dann Helena bringen. Durch das Essen des Fleisches wird der Fluch langsam gelöst. Im weiteren Verlauf des Spieles öffnen sich noch weitere "Geheimnisse" bzw. Storyelemente, die ich hier nicht erwähnen will, da ich keine Spoiler liefern will.

Ansich aber denke ich, dass man das Spiel eher in ein Action-Adventure à la Zelda einordnen sollte. Ein wirkliches Rollenspiel ist es meiner Meinung nach nicht. Dazu aber nachher noch mehr.

Spielverlauf:

Die Basis des Spiels ist ein verlassenes "Observatorium". Hier befinden sich Helena und Frau Mawda.

Frau Mawda fungiert dabei als Händlerin, Schmiedin etc. Bei ihr kann man also Sachen kaufen und verkaufen. Gegenstände herstellen. Gegenstände reparieren (Die man entweder kaputt findet oder die zufällig kaputt gehen, wenn man von Monstern getroffen wird. Die Gegenstände gehen aber nicht immer sofort zu Bruch und welche zu Bruch gehen ist auch zufällig. Das Schwert kann ebenfalls kaputt gehen, ist jedoch immernoch funktionsfähig, aber jedoch geschwächt. ) Man kann ebenfalls Geschenke für Helena bei Frau Mawda kaufen.

Helena ist eine typische verfluchte Geliebte des Helden. Wir müssen sie also à la Super Mario retten, weil sie zu dumm sind, sich selbst zu retten. Wir müssen also immer Meisterfleisch finden und dies Helena schenken, um sie vom Fluch zu retten. Es gibt verschiedene Arten von Fleisch. Meisterfleisch bekommt man nur von den Meistern und lösen das Fluchsiegel. Anderes Fleisch kann man ihr ebenfalls schenken, was die Zeit jedesmal erhöht, die man noch hat, bis sich Helena zum Monster verwandelt. (Hier kann man auch anmerken, dass die Zeit immer unten links im Bildschirm durch einen abnehmenden Rundbalken angezeigt wird). Die Zeit nimmt jedoch nur in den Türmen ab. Sobald man sich im Observatorium befindet, wird sie gestoppt. Sie verändert sich also nicht, außer man schenkt Helena wieder Fleisch. Die Zeit an sich ist sehr wichtig in dem Spiel. Falls die Zeit abläuft, verwandelt sich Helena endgültig zum Monster und man ist Game Over. Das Spiel ist jedoch aber nicht vorbei, da man speichern kann und vom Speicherpunkt weiterspielen kann. Game Over ist man auch, wenn Aeron stirbt. Zudem kann man mit Helena auch reden und ihr Gegenstände schenken. Dadurch wird das Verhältnis zu Helena entweder verbessert oder verschlechtert. Ebenfalls macht sie für den Helden Aeron bestimmt Dinge, wenn man ihr diese gibt. z.B. Backt sie Aeron einen Kuchen oder näht ihm eine Tasche, wodurch das Inventar erweitert wird. Man hat auch über der Zeitleiste einen Beziehungsbalken, der anzeigt, wie groß die Beziehung zwischen Helena und Aeron sind. Welche Funktion dieser Balken hat, ist mir aber noch unklar.

Rechts vom Beziehungsbalken ist der Lebenspunktebalken und der Kettenstärkebalken. Die Kettenstärke zeigt an, wie lang die Kette ist (sie wird im Laufe des Spiels immer Länger) und wielange sie noch hält. Wenn man z.B. einen Gegner mit der Kette fesselt sieht man unten den Balken rot aufleuchten. Dieser läuft ab. Wenn er abgelaufen ist, hat sich das Monster von der Kette befreit.

Die Basis bildet das Observatorium. Dort gibt es neben Helena und Frau Mawda. Auch noch eine Truhe, in der man Gegenstände lagern kann, ein Bett zum regenerieren und ein Buch, um den Spielvortschritt "aufzuschreiben" (speichern).

Die Spielwelt beschränkt sich jedoch vollkommen auf die 13 Türme und das Observatorium. Es ist also kein Open-World-Spiel und auch nicht wirklich Rollenspiel. Man kann auswählen in welchen Turm man will. Es gibt auch bisher keine Nebenquests oder ähnliches. Nur die Türme eben und nur das Ziel Meisterfleisch zu bringen bzw. anderes Fleisch, damit man mehr Zeit hat, Meisterfleisch zu holen. Ich persönlich finde aber, dass es bisher nicht schlimm ist, da sich die Türme voneinander unterscheiden. Sowohl graphisch als auch spielerisch. Jeder Turm hat seine Eigenheit in der Grafik und in seinem Gameplay. Man muss z.b. andere Dinge tun, "Rätsel" lösen und so weiter. Auch unterscheidet sich jeder Meister von dem anderen.

Die Meister sind meiner Meinung nach sehr gut gelungen, da jeder Meister sich von dem anderen unterscheidet und man jeden Meister nur mit bestimmten Taktiken besiegen kann. Auserdem verändern sie sich, wenn sie immer weniger Lebenspunkte haben. Man muss die Gegner also durchaus beobachten und analysieren, um zu sehen, welche Attacken sie nutzen, wie sie funktionieren und wie man überhaupt den Gegner schwächen bzw. besiegen kann. Einfaches draufklopfen und niedermetzeln sind hier nicht gefragt. Taktik und Intelligenz sind gesucht. Dafür ein dickes Plus. Finde ich sehr gut. Nach dem besiegen der Meister wird man automatisch ins Observatorium gebracht. ;) Man kann jedoch jeden Turm sooft man will betreten, da jeder Turm auch bestimmt Items besitzt, die man mehrmals benötigt und da das Inventar so klein ist auch öfters mal in den Turm muss und zurück.

Im Laufe des Spieles wird immer mehr von der "Story" gelüftet. Bisher finde ich es aber alles noch recht mysteriös und ich denke auch, dass im Laufe des Spieles sich keine epische Geschichte (wie bei Xenoblade Chronicles <3) bieten wird, sondern dass das Spiel sicher eher auf den Action-Adventure-Part spezialisiert, was meiner Meinung nach aber auch kein Abbruch ist.
Die Story besteht so ungefähr aus Liebe, Monstern, Fluch und irgendwas mit einem antiken Krieg. Mehr kann und will ich bisher nicht sagen. :)

Nun zum Gameplay:

Man kann das Spiel sowohl mit der Wii-Fernbedienung und Nunchuk oder mit dem Classic-Controller spielen. Das Spiel ist ein Single-Player-only-Spiel. Kein Coop. Kein Wi-Fi oder ähnliches.

Steuerung mit der Wii-Fernbedienung:
Die Steuerung ist recht simpel gehalten: Man bewegt den Helden mit dem Steuerknüppel des Nunchucks. Mit dem Z-Knopf blockt man. Mit der A-Taste greift man an. Dabei kann man Combos mit mehrerem Drücken des A-Knopfes ausführen. Eine stärkere Attacke kann man durch das gedrückt halten des A-Knopfes und "Aufladen" der Attacke ausführen. Auch diese Attacke kann man durch gezielt getimetes Drücken des A-Knopfes mit Combos verlängern. (Man lese die Erklärung um Spielmenü nochmal nach). Nun zur Kette: Diese hat eine besondere Bedeutung in dem Spiel und hat deshalb auch eine eigene Steuerung. Man zielt mit der Fernbedienung auf den Bildschirm des Fernsehers, wodurch man ein eigenen Cursor für die Kette hat. Man zielt also mit dem Cursor und betätigt die Kette mit dem B-Knopf. Gleichzeitig kann man mit dem B-Knopf auch zoomen, um weiter entfernte Gegenstände mit der Kette zu betätigen. Der Cursor verändert sich auch, wenn man ein Ziel anwählt mit dem man interagieren kann. Dadurch wird das anzielen definitiv erleichtert.
Was ich sehr gut finde ist, dass man gleichzeitig mit dem Schwert (A-Knopf) und der Kette (B-Knopf) agieren kann, wodurch mehr strategische und technische Vielfalt geboten wird und auch für manche Stellen notwendig ist. Mit dem Steuerkreuz der Fernbedienung wählt man und benutzt man bestimmte Gegenstände, wie Heilitems etc. Mit dem +-Knopf aktiviert man das Menü. Der --Knopf bewirkt, dass man die "Kette einholt" (Mehr dazu gleich). Das einzige Problem, dass ich sehe, ist, dass es KEINE Kamerasteuerung gibt. Man muss also mit der Spielkamera leben, die sich von selbst an den Raum, in dem man ist, anpasst und sich von selbst bewegt. Manchmal ist das Sichtfeld aber nicht ganz ideal, aber trotzdem immer ausreichend.

Das war nun also die Grundsteuerung.

Level-System:
Durch das besiegen von den Monstern in den Türmen, die nach Türme auch variieren und andere Gegenstände bieten etc., sammelt man Erfahrungspunkte. Man steigt dann auch im Level auf, was die Statuswerte automatisch erhöht und das Inventar und die LP-Leiste etc erweitert. Ganz normal eben. Ein einfaches und simples Statusmenü. Man hat keine Wahl, wie man seinen Charakter gestalten will oder so. Es ist festgelegt, was mich aber bei einem Action-Adventure nicht stört.

Das Schwert:
Das Schwert ist eigentlich lediglich zum Kämpfen und Blocken da. Dieses benutzt man wie gesagt mit dem A-Knopf automatisch. Combos und eine starke Spezialattacke sind möglich. Man kann das Schwert im Spielverlauf bei der mysteriösen Mawda aufbessern, wodurch mehr Combos ausgeführt werden können und das Schwert an Stärke gewinnt.

Die Kette:
Die Kette hat eine besonderese Funktion in dem Spiel und auch eine Storybedeutung, welche ich hier nun nicht erwähne, da es zum einen ein Spoiler wär und zum anderen selbst noch nicht alle Geheimnisse gelüftet habe. :P Auf jeden Fall kann man mit der Kette sowohl Kämpfen als auch andere Dinge bewirken. Man kann z.B. Gegner (Monster) fesseln, aneinander Ketten, sie an andere Gegenstände Ketten, damit sie nicht weiter rennen können, sie mit der Kette greifen und umherschleudern oder ähnliches. Mit dem - Knopf kann man die Kette immer wieder zurückholen. Betätigen tut man sie, wie erklärt, mit dem Cursor und dem B- und bei einigen Funktionen (z.b. Schleudern) auch durch das Schütteln der Wii-Fernbedienung oder dem Nunchuck bzw. der A-Taste. Dies wird aber alles nochmal erklärt bzw. kann man nachlesen. Die Steuerung ist gut gelungen. Die Kette wird aber nicht nur zum Kampf eingesetzt sondern auch nach dem Kampf. Die wehrlosen Monster liegen dann besiegt auf dem Boden. Mit der Kette kann man die Gegner dann nochmal umschlingen und ihnen Gegenstände herausreißen. Die Kette kommt aber auch so zum Einsatz: Man kann mithilfe der Kette z.b Felsvorsprünge anwählen und sich dann hochziehen, Hebel oder andere Gegenstände betätige oder als "Schwingliane" benutzen, etc.. Bisher sind alle Steuerungen ganz gut gelungen. Das Schwingen und Springen (z.b. von einer Plattform zur anderen) fand ich am Anfang ein wenig komisch, aber nach der Zeit hatte ich das auch raus. Daran muss man sich ein wenig gewöhnen.

Gegenstände:
Im Laufe des Spiels findet man unzählige Gegenstände. Mehr als man mitnehmen kann, was ein wenig nervt, da das Inventar sehr klein ist. Diese Gegenstände benutzt man z.B. als Statusitems (LP heilen, Stärke erhöhen, Haste erhöhen, etc.). Andere Gegenstände lassen sich ausrüsten, die dann als Talsimane fungieren: Permanente LP-/Stärke-/Geschwindigekeitserhöhung etc. Dafür brauch man aber bestimmten Platz im Inventar. Andere Gegenstände sind einfach dafür da, um das Schwert zu verbessern oder Gegenstände herzustellen. Man kann alle Gegenstände auch an Helena verschenken, um die Beziehung zwischen Helena und Aeron zu verbessern. Wichtig ist auch das Fleisch der Bestien. Dieses bekommt man durch das "rausreißen" aus den Bestien mithilfe der Kette. Das Fleisch kann man Helena schenken, damit sie es ist, wodurch die Zeit wieder erhöht wird, bis sich Helena zur Bestie verwandelt. Wenn man Fleisch über hat, kann man dies auch an Mawda verkaufen.

Musik und Graphik:

Die Graphik ist für Wii-Verhältnisse sehr gut. Die Videos sind auch sehr gut ("The Last Story"-Niveau). Man kann alles gut erkennen und ich bin jetzt eh nicht so der Graphik-Fetischist. Mir gefällt es so und es macht mir Spaß.

Musik ist nunja. Meiner Meinung nach ganz okay. Aber sehr eintönig und monoton. Es ist schon irgendwie der Atmosphäre der mächtigen und furchteinflössenden Türme angepasst, aber auch jetz nicht überwältigend. Man kann auch ruhig nebenher seine eigene Musik hören oder fernsehen oder so. Die Musik vermisst keiner. Man sollte kein episches Musikfeuerwerk, wie bei Xenoblade Chronicles <3 erwarten. Sie ist schlicht und passt, aber eben auch nur das.

Ich hoffe ich habe damit alle Fragen beantwortet und erklärt. Wenn noch etwas fehlt, einfach kommentieren. Ich versuche so schnell wie möglich die Fragen zu beantworten.

Fazit: Ich gebe für das Spiel 4 Sterne bisher, da das Spiel ansich Spaß macht und auch fordert, aber nicht zu schwer ist oder so. Es ist eben ein sehr gutes Action-Adventure. Die Musik und die Story sind eher hintergründig. Die Steuerung und das Gameplay sind aber ordentlich. Ein ordentliches Action-Adventure, jedoch kein episches Meisterwerk wie Xenoblade Chronicles. Deswegen eben ordentliche 4 Sterne für ein ordentlich spaßiges und interessantes außergewöhnlich anderes Action Adventure. Still better than Zelda (Wahrscheinlich werden mich dafür viele Leute hassen, aber ich finds besser.^^). Meiner Meinung nach ist das Game spielens- und kaufenswert.

(Rechtschreibfehler etc. könnt ihr behalten. Keine Lust jetzt nochmal alles durchzulesen.)


Butterfly
Butterfly
Preis: EUR 16,34

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein neues Album?, 24. März 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Butterfly (Audio CD)
Auch ich muss mich sofort erstmal als unglaublich riesiger L'Arc~en~Ciel Fan outen, der ebenfalls alle CD's von L'Arc~en~Ciel hat und leider auch nicht auf eins der unglaublichen Konzerte in Europa gehen kann. :(

Trotzdem muss ich mich hier nun ein wenig über das Album beschweren.

Zu erst einmal muss man auf jeden Fall sagen, dass L'Arc~en~Ciel einer der besten J-Rock-Band aller Zeiten sind. Sie sind eben nicht, wie die meisten anderen, dem Visual Kei-Mainstream gefolgt, sondern machen schon seit 1991 ihre eigene sagenhafte Musik. Man muss auf jeden Fall zugeben, dass jedes Album von L'Arc~en~Ciel bisher grandios war und wieder eine vollkommene Begeisterung darstellte. Nun ja, bis auf dieses.

Damit will ich aber auf keinen Fall behaupten, dass das Album "BUTTERFLY" schlecht wäre, nein es ist ebenfalls sehr gut, aber enttäuschend. 4 Jahre brauchten die 4 "Jungs" von L'Arc~en~Ciel um ein neues Album zu fabrizieren, was keinenfalls neu ist. 7 von diesen 11 Liedern waren schon bekannt und die zum Teil schon seit über 4 Jahren ("Drink it down"). Deswegen war es für mich auch zum Teil enttäuschend, dass man ein neues Album ankündigt, was eigentlich garnicht neu ist. Neu sind nur die 4 wirklich neuen Lieder, welche aber meiner Meinung nach den anderen Liedern nicht wirklich das Wasser reichen können.

01 CHASE: Chase war ebenfalls schon vor dem Album veröffentlicht und ist wieder ein Knallersong von Laruku.
02 X X X: Ebenfalls vorveröffentlicht. Super.
03 Bye Bye: Ein neuer Song. Aber nun ja. Vielleicht hatte Laruku Zeitdruck, aber irgendwie kommt mir das Lied unvollendet vor. Es ist okay, aber keinen Falls ein Knallerhit, wie die vorherigen.
04 GOOD LUCK MY WAY: Ebenfalls vorveröffentlich. Schön harmonisch und melodisch. Gefällt mir. Leider haben sie das melodische Intro herausgeschnitten. Schade!
05 BLESS: Ebenfalls vorveröffentlicht. Super
06 shade of season: Dieser Song war der einzige neue Song, der mich begeistert hat. Es hat eine melancholisch, düstere Stimmung, aber ist auch irgendwie hoffnungsvoll und romantisch. Dieser Song ist wirklich das absolut beste Lied der neuen Lieder auf diesem Album. Allein für diesen Song hat sich der Kauf dieses Albums gelohnt.
07 DRINK IT DOWN: Dieses Lied muss jeder L'Arc~en~Ciel-Fan kennen. Es ist zwar schon relativ alt, jedoch einfach immer unglaublich gut.
08 wild flower: Ein neuer Song. Auch ganz gut. Nichts unglaublich revolutionäres. Vielleicht ja auch nur ein Auffüller um ein neues Album rauszukriegen? 10 Lieder wären ja schon ein wenig rar für 4 Jahre Schaffenszeit.
09 SHINE: Vorveröffentlicht. Wirklich gut. Hervorragend. Auch bekannt aus dem Opening des Anime "The Guardian of the Spirit".
10 NEXUS 4: Vorveröffnlicht. Okay.
11 Mirai sekai: Endlied. Neu. Höchepunkt? Auf keinen Fall. Dieses Lied war das einzige Lied, was mich wirklich enttäuscht hat. Es ist wirklich kein L'Arc~en~Ciel gerechtes Lied. Vielleicht hat es ja unglaublich tiefgründige Lyrics, doch da ich kein japanisch spreche und für mich immer der Klang von L'Arc~en~Ciel's wunderbarer Musik fasziniert hat, kann mich dieser Song wirklich nicht umwerfen.

Alles in allem kann man also sagen, dass das Album auf jeden Fall wieder ein handfestes und gutes Album von L'Arc~en~Ciel ist. Für Fans, wie mich, jedoch auch eine Enttäuschung, da man sich einfach nach 4 Jahren mehr erhofft hat. Klar, haben alle ihre Soloprogramme weitergeführt, jedoch finde ich, dass man sich trotzdem etwas mehr Mühe für dieses Album geben hätte können. Es ist nun mal gefüllt mit zwischenveröffentlichten Liedern, die sie endlich auf eine Platte gedrückt haben und aufgefüllt mit 4 weiteren Liedern, wobei nur eins davon wirklich ein Knaller ist. Man hat einfach das Gefühl, dass sie ein Album veröffentlichen wollte,n um alle guten Albumlosen-Lieder auf eine Platte zu bringen und da 7 Lieder zu wenig für ein Album waren, man dieses noch mit 3 halbherzigen und einem super Lied aufzufüllen.

Deshalb leider nur 4 Sterne von mir: Ein durchaus gutes L'Arc~en~Ciel-Album (Man kann ja auch nichts Schlechtes von diesm Urgestein der japanischen Rockmusik erwarten.). Trotzdem ein Stern Abzug durch die enttäuschend geringe Masse von neuen Songs.

Ich bitte L'Arc~en~Ciel sich wieder stärker ins Zeug zu legen und lieber noch 5 Jahre für ein neues Album zu warten, solange das dann wirklich wieder ein Knaller wird, wie die letzten!


Metin 2
Metin 2

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Metin 2 - Ein Spiel für die Entwickler, 24. März 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metin 2 (Computerspiel)
Nun ja.. Metin 2. Auch ich hab es einmal gespielt und ja es machte Spaß.

Metin 2 ist für diese Zeit ein relativ altes MMORPG. Auch ich habe es einmal gespielt und war begeistert von diesem Spiel. Die Musik war schön, die Landschaft und die Monster waren für die Grafik auch okay. Das Spiel machte Spaß. Man beginnt sein "Metin2"-Leben in einem kleinen Dorf mit zahlreichen Quests, die einen auch erst einmal durchs Spiel führen. Man beginnt Spaß am Spiel zu finden. Das ist keine Frage.Am Anfang gibt es noch sehr viele Quests. Leveln ist kein Problem, bis man ungefähr auf Lvl 18 ist. Ab da beginnt der volle Levelwahnsinn. Die EXP-Leiste füllt sich nur gering. Man muss Horden von Monstern töten und stundenlang spielen, bis man endlich ein neues Lvl erreicht, um dann endlich eine neue Quest zu ergattern, die eh nur daraus besteht weitere Monsterhorden zu vernichten, wenn man sie überhaupt findet, denn nicht alle Monster, die man jagen soll, existieren überhaupt auf dem Server. Nun gut. Also fängt man an jeden Tag stundenlang Metin2 zu spielen nur um Monster zu jagen. Die ganze Zeit. Permanent. Ohne Sinn. Ohne Ende. Daraus besteht das Spiel. Es hat wirklich überhaupt keine anderen Features, außer das zahllose Klopfen von Monstern. Hat man dann also nun irgendwann mal, nach ca 200 Stunden Spielzeit ungefähr das Lvl 40 erreicht, ist es nun soweit. Metin2 kennt keine Gnade mehr. Wie alle schon angesprochen, gibt es ab diesem Level keine Möglichkeit mehr für einen "normalen" Gelegenheits oder Spaßspieler noch ein weiteres Level zu erreichen. Man MUSS im Itemshop seine Rüstung verbessern und diverse Items kaufen, um irgendwie in dem Spiel weiter zu kommen. Wenn man diese Items nicht besitzt, wird man so ungefähr 5 Wochen brauchen, um ein neues Level zu erreichen und wer mach das schon? Deswegen habe ich damals aufgehört. Ich war noch so weit, mich nicht darauf einzulassen, Massen an REALEM(!) Geld für ein Spiel auszugeben, was sich angäblich als "kostenfrei" erweist. Natürlich ist das Spiel kostenfrei. Aber nur bis zu einem bestimmten Level. Danach ist es entweder kostenfrei oder spaßfrei. Ich hab mich dann letztendlich dafür entschieden aufzuhören und lieber kein Geld dafür auszugeben. Jedoch kenne ich einige Leute, die Massen an Geld in das Spiel gesetzt haben und am Ende dann auch realisiert haben, dass es ein Fehler war.
Man muss sich irgendwann eingestehen, dass das Spiel am Ende nur noch einen wirtschaftlichen Zweck für die Entwickler erfüllt. Vielleicht beschreibe ich es hier teuflischer als es ist, aber am Ende ist das Spiel nur ein Spaß für den Entwickler. Der Entwickler verdient massig Geld durch die Sucht von Spielern, die unendlich Geld in das Spiel stecken.

Man liest hier sooft, dass man Geld zahlen muss, doch wieso macht man das? Wieso macht Metin2 süchtig? Wieso?
Diese Frage ist schwer zu beantworten. Zum einen war Metin2 mein erstes MMORPG und somit etwas ganz neues. Online in einer Onlinewelt mit vielen Spielern zu spielen war ganz neu. Die ersten Stunden des Spiels machen auch wirklich, wie gesagt, Spaß. Man kann eine "erstmals" große Welt entdecken. Viele Monsterjagen. Hat ausreichend Quests und das Leveln ist noch im spaßigen Bereich. Bis dahin wird einem das Spiel Spaß machen. Die Atmosphäre in diesem Spiel ist auch irgendwie einsaugend. Ich weiß nicht genau was, aber diese harmonische Musik mit der Atmosphäre in dem Spiel hatte für mich einen Reiz. Selbst wenn die Grafik den heutigen Standards nicht gerecht wird. Man will mehr erleben. Mehr sehen und hängt sich dadurch irgendwann in das Spiel rein. Natürlich wird es auch irgendwann zu einem Anreiz weiter zu kommen. Das kennt wohl jeder MMORPG-Spieler. Man will mehr haben, besser sein, besser werden. Und dafür verwendet man dann ettliche Spielstunden. Dieser Reiz bleibt auch eine längere Zeit, bis man irgendwann in die Sucht verfällt. Entweder man kann dieser Sucht dann irgendwann widerstehen, wenn man sich eingesteht, dass das Spiel irgendwann seinen Reiz verliert und einen dazu verleitet, nein sogar zwingt, Geld auszugeben. Wenn man dann davon wegkommt. Hat man sich gerettet. Wer nicht davon wegkommt, wird vielleicht wieder seienn Spaß an dem Spiel finden und seinen Suchthunger stillen, jedoch auf Kosten seines Gelds.

Um nun am Ende nochmal eine neutrale Zusammenfassung zu geben, hier eine ausführliche Pro und Kontra-Liste:

Pro:
- Atmosphärische Landschaften und Musik
- Am Anfang vieles zu Erforschen, Entdecken
- Am Anfang viele Quests
- Kostenfrei (?)
- Viele Mitspieler

Kontra:
- Grafik sehr veraltet (im Vergleich zu Aion, Tera, LineageII)
- im steigenden Spielverlauf:
x monotoner Spielverlauf (Klopfen, klopfen, klopfen...)
x kaum bis keine Quests mehr
x weiteres weiterkommen nur mit Extrakosten möglich
x "altertümliches" Kampf und Skillsystem
x vieles nur durch Glück machbar (Schmiedeverbesserungen, Dropraten(Pferdequest -> fast unmöglich)
- kostenfrei (?)
- Viele Mitspieler
x unkontrollierte Community
x kein Support durch GM's
x viele "asoziale" Mitspieler, Regeln, Sitte etc. nicht vorhanden -> kein Wunder bei keinem Einschreiten durch GMs
x zahlreiche Hacker
x zahlreiche Minderjährige, Süchtige (muss nicht unbedingt negativ sein, für manche jedoch störend)
- kaum Spielfortschritt bei weiterm Spielverlauf
- extrem (!!) Zeitaufwendig
- stark süchtigmachend
- kaum Handlungsspielraum
- kleine Welt, kleine Karten (im Vergleich zu anderen MMORPGS)
- starke Serverprobleme und Überlastungen
- unkontrolliertes PvP.
- keine wirkliche Geschichte

Alles in allem würde ich davon abraten dieses Spiel zu kaufen. Wer's trotzdem tut: Viel Erfolg und Tut mir Leid!


Ceremonials (Limited Edition)
Ceremonials (Limited Edition)
Preis: EUR 23,48

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ceremonials, 30. Oktober 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ceremonials (Limited Edition) (Audio CD)
Schon mit "Lungs", dem Debut-Album von Florence + the Machine, hat Florence Welch mit ihrem Team gezeigt, welch unglaubliche Musik man machen kann. Nun baut sie mit "Ceremonials" ihren Erfolg weiter auf.

Nach dem Einlegen der CD wird man schon mit dem ersten Knaller des Albums konfrontiert. "Only If For A Night" bietet einen perfekten Einstieg in das neue Album. Der erste Song zeigt sofort die Stimmgewalt Florence und die unglaubliche Klangvielfalt des Albums. Mit dem zweiten Song "Shake It Out" bringt sie dann die Einleitung des Albums zum Höhepunkt. Mit einer gewaltigen Stimmgkraft und vielen Trommeln und Paukenschlägen kann man sich bei diesem Lied in Trance tanzen. Danach folgt die erste Singleauskopplung "What The Water Gave Me". Ein unglaublich melancholischer Song, der von Träumen und Emotionen nur so sprotzt. Weiterhin folgen unglaubliche Songs, die zwar altbewährte Florence-Töne aufweisen, jedoch auch neue Töne spucken. Florence ist sich selbst treu geblieben, doch es ist trotzdem eine Erweiterung, ein Fortschritt, etwas Neues. Es ist nicht "Lungs 2", aber auch nicht vollkommen neu. Es hat einfach alles, was Florence ausmacht und doch etwas neues und anderes als "Lungs". Mit "Ceremonials" findet sich eine neue mythische Ebene in Florence Songs ein. Trotzdem bietet sie auch neue popige, tanzbare Elektrosounds ("Spectrum", "Heartlines").

Alles in allem kann man sagen, dass mit "Ceremonials" ein passender Nachfolger von "Lungs" gefunden wurde. Man kann nicht behaupten, dass sie mit "Ceremonials" "Lungs" übertroffen hat - Nein. Sie hat etwas eigenständiges Neues geschaffen, ist sich trotzdem aber selbst treu geblieben und damit hat sie ein WEITERES Meisterwerk geschaffen.

Ich bin gespannt, welche epischen Meisterwerke folgen werden.

Zur Deluxe Edition:
Ich hab mir sofort die Deluxe-Edition gekauft, da ich einfach ein unglaublicher Florence-Fan bin und.. Es hat sich gelohnt. Die Disc Two bietet einige Bonussongs ("Remain Nameless"; "Landscape"), die man zum einen schon kennt und zum anderen neu aufbereitet wurden ("Strangeness and Charm"; "Bedroom Hymns"). Zudem 3 Acoustic-Songs und 2 Demosongs. Es lohnt sich definitiv ein paar mehr Euros auszugeben und sich die Deluxe Edition zu besorgen.


Eldar Saga
Eldar Saga

10 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaublicher Fehlkauf, 21. Juni 2011
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Eldar Saga (Videospiel)
Eldar Saga sah vom Design und vom Trailer her sehr nett aus. Es war eher ein Spontankauf, da in einem Elektrogeschäft Ausverkauf war und ich somit bei den reduzierten Preise zuschlug. Den Trailer sah ich dann erst in dem Geschäft, da ich den Verkäufer fragte, wie das Gameplay sei. Es sah recht orendlich aus.

Als ich jedoch zu Hause war, kam das wirkliche Spiel zum Vorschein.

Das Spiel war von Anfang an verwirrend. Die Charaktergestaltung merkwürdig, die Grafk ist ok, aber nicht überragend. Man macht sich also auf den Weg in das Spiel. Die Story ist verwirrend und merkwürdig und irgendwie total schwachsinnig. Man bekommt einene Auftrag von einem Magierjungen in einem Rollstuhl. Wieso grade ich?? Total willkürlich. Zudem ist alles irgendwie nur grau. Und schwarz und braun und grau. Alles sieht öde und gleich aus und dadurch dass der Spieler selbst in grau rumläuft, erkennt man sich selbst kaum.
Die Gegner sind zudem auch noch grau/schwarz und somit tauchen sie nur plötzlich vor einem auf.

Dann kommt aber das Beste: Die Steuerung. Das ist doch ein Witz. Man kann zwar rennen, aber nur in eine Richtung angreifen. Also vorwärts. Mit Kombos. Das heißt, man greift 10 Sekunden lang geradeaus an, obwohl der Gegner schon rechts oder hinter einem steht und einen somit angreifen kann, bis der Endlos-Gerade-Aus-Kombo-Schlag-Ins-Nichts zu Ende ist. Das ist echt ein Gameplay fail.
Schwert fail. Okay. Dann versuch ichs mit dem Bogen. Bogen fail. Treffsicherheit 5%. Missionen unschaffbar. Verwirrung auf der Karte. "Wohin muss ich? WIeso greift mich das jetzt von hinten an? - Tot. Wow, super."

Ich muss echt sagen, dass das Spiel eine total Geldverschwendung war und ist. Ich würde es keinem empfehlen.

Ich selbst habe nach 1h Spielzeit aufgehört. Das tu ich mir nicht mehr an.

Spontankäufe lasse ich seitdem. 1 von 5 Sterne.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 16, 2011 1:54 AM CET


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