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Rezensionen verfasst von
Martin Blattner
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Trekking Ultraleicht
Trekking Ultraleicht
von Stefan Dapprich
  Broschiert

25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Leichtigkeit des Outdoor-Seins, 2. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Trekking Ultraleicht (Broschiert)
Fängt die Schulter an zu stechen, oder zwackt das Knie, dann fragt man sich als altgedienter Outdoorer: Gibt es dasselbe Equipment nicht auch viel leichter? Und da bringt "Trekking ultraleicht"wirklich was. Obwohl ich die Entwicklung auf dem Ausrüstungsmarkt laufend verfolge, habe ich bei Dapprich ein paar Hinweise auf Produkte gefunden, die in mitteleuropäischen Katalogen nicht vertreten sind. Zudem merkt man, dass der Autor aus gründlicher praktischer Erfahrung schreibt und nicht nur über ein zweitägiges Erlebniswochenende bei einem Outdoorveranstalter. Gut, manche seiner Empfehlungen treiben das "Ultraleicht" gar sehr auf die Spitze. Aber man muss sich ja nicht gleich von jedem liebgewordenen und etwas schwereren Teil seiner eigenen, bewährten Ausrüstung trennen. Das Büchlein ist sicher nichts für Trekking-Masochisten, die nur in Schweiss und Leiden die Bestätigung ihrer Härte finden. Allen andern vermittelt es die Leichtigkeit des Outdoor-Seins.


Meeresfische Europas: Westeuropa und Mittelmeer
Meeresfische Europas: Westeuropa und Mittelmeer
von Patrick Louisy
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

42 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schade um das gute Buch!, 5. März 2003
Endlich mal ein Feldführer, der uns nicht auffordert, Flossenstrahlen oder Schuppenreihen zu zählen! Versuchen Sie das mal bei einem schwimmenden Fisch! -- Der Autor, ein Fischkundler und Taucher, geht neue und überzeugende Wege in der Bestimmung von Fischen in der freien Natur. Zunächst werden die Arten ganz praktisch eingeteilt in solche des freien Wassers, in solche, die sich über dem Meeresgrund aufhalten und drittens in die, die direkt auf dem Meeresgrund leben oder liegen. Dann wird weiter unterteilt nach im Wasser gut sichtbaren Merkmalen wie Anzahl der Rückenflossen, abgeplattetem Körper, schlangenförmigem Körper und "Bizarren" Formen. -- Der Autor strebt Vollständigkeit für alle Fische bis 50 m Tiefe an. Tatsächlich bietet kein anderes Buch derart viele abgebildete Arten inklusive Einwanderer aus dem Roten Meer. (Laut Werbung 800 Farbfotos und 1000 Zeichnungen.) Zudem sind, wo erforderlich, Färbungsvarianten abgebildet. Die Farbfotos sind zwar relativ kleinformatig, zeigen aber die Feldkennzeichen gut. Zwei Ausnahmen sind reproduktionstechnisch völlig missraten. Der Text ist ebenfalls ausgezeichnet. Er gliedert sich in die Abschnitte Unterscheidungsmerkmale, Beschreibung, Lebensweise, Beobachtung und Verwechslungsmöglichkeiten. Grösse und Tiefenbereich sind in Kästchen angegeben. Man merkt, dass der Autor aus 30jähriger Taucherfahrung schöpft und die allermeisten Arten selbst in ihrem Lebensraum beobachtet hat. Besonders lobenswert ist, dass auch der kulinarische Wert mit ein oder zwei Gabeln bewertet wird. Die Gefährlichkeit einzelner Arten (Giftfische etc.) wird in zwei Stufen realistisch und ohne Übertreibungen dargestellt. Das Layout ist gut und praktisch: Die Hauptkategorien (freies Wasser etc.) und die Untergruppen sind mit verschiedenfarbigen Banderolen oben auf der Seite gekennzeichnet. Die Verbreitungskarten sind aktuell. Kurz: Das Buch hat das Zeug zu einem Standardwerk für Fish-Watcher. -- Nun kommt aber das grosse Aber. Die deutsche Übersetzung des französischen Originals ist offensichtlich schludrig produziert worden. Es fängt schon auf S. 8 bei der Danksagung an. Dort liest man unter dem schönen Foto von Meerraben "Corbs (voir p. 171)". Die Bildunterschrift wurde also gar nicht übersetzt, und der Seitenverweis ist erst noch falsch. In nicht weniger als 10 Fällen bin ich beim Durchblättern auf schlicht unübersetzte französische Namen und Satzteile gestossen, vorwiegend bei Bildunterschriften, aber auch im Text. S. 183 liest man z.B.:"Die Gabeldorsche sind leicht mit den motelles (S. 242-247) zu verwechseln..." Motelles hätte mit Seequappen übersetzt werden müssen, und die betreffenden Arten befinden sich auf den S. 245-247. Bei der Haiart Centrophorus uyato fehlt sogar der gesamte Text. Einmal wird zwei verschiedenen Fischarten (Lichia amia und Campogramma glaycos) der gleiche deutsche Name Grosse Gabelmakrele gegeben, und die Fotos der einen Art sind zudem mit dem wissenschaftlichen Namen der andern Art angeschrieben. In zwei Fällen wird in der Überschrift des Artabschnitts ein anderer Name verwendet als im Text. In mehreren Fällen ist auf der Banderole die falsche Kategorie aufgeführt. Im Register bin ich bei sechsmal Nachschlagen einmal auf eine falsche Seite verwiesen worden. -- Kein Buch ist fehlerfrei, aber die Häufung von Fehlern in diesem Buch überschreitet das akzeptable Mass bei weitem, und das ist bei einem Werk dieser Preisklasse und dieses Anspruchs ärgerlich. Wenn die Übersetzerin geschlampt hat, hätten spätestens der Lektor und das Korrektorat aufmerksam werden müssen. Die haben hier versagt. Diese Art Fehler muss nämlich auch Nicht-Fachleuten auffallen. -- Dem Buch ist eine gründlich korrigierte Neuauflage zu wünschen; es hätte sie wirklich verdient. In einem solchen Fall wären auch deutsche Übersetzungen der wissenschaftlichen Familiennamen hilfreich, die es in vielen - nicht allen - Fällen gibt, und die in diesem Buch nur sporadisch verwendet werden. Zweitens würde ich mir bei einer Neuauflage die Angabe mindestens der französischen, englischen, italienischen und spanischen Fischnamen wünschen, sofern vorhanden. Die allermeisten Arten haben ja ein grosses Verbreitungsgebiet und sind auf Fischmärkten und Speisekarten vieler Länder anzutreffen. Und ich hätte mir auch ein Verzeichnis der Literatur gewünscht, die der Autor benützt hat. -- Trotz allem muss ich das Buch empfehlen. Es gibt zurzeit nichts Besseres auf dem Markt. Die Neuauflage des Klassikers "Die Meeresfische Europas" von Muus & Nielsen 1999 ist zwar sorgfältig und schön gemacht, enthält aber viel weniger Arten als der Louisy.


Seafood
Seafood
von Christian Teubner
  Gebundene Ausgabe

22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warenkundlich und küchentechnisch das Beste, 26. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Seafood (Gebundene Ausgabe)
Kein anderes Buch auf Deutsch bietet eine so umfassende Warenkunde der international angebotenen Fische mit sehr guten Fotos. Die kulinarische Bewertung der einzelnen Fischarten ist allerdings in diversen Fällen zu optimistisch geraten. Fischerei und Aquakultur werden kompetent dargestellt, allerdings vermisse ich dabei jeden Hinweis auf die z.T. hohen Antibiotika-Rückstände in Fischen aus Aquakultur und vor allem in Krebstieren aus südostasiatischer Zucht. Die Präparierung und Zubereitung der Meerestiere wird ebenfalls ausgezeichnet dargestellt. Die Rezepte duften alle stark nach Nobel-Gastronomie. Aber für regionale Küchen gibt es ja andere Bücher. - Mit dem aktuellen sehr guten Preis/Leistungs-Verhältnis ist das Buch unbedingt ein Kauf.


Mediterranean Seafood: A Comprehensive Guide with Recipes
Mediterranean Seafood: A Comprehensive Guide with Recipes
von Alan Davidson
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für Kenner und Liebhaber, 26. Januar 2003
Wer die heutigen Kochbücher mit ihrer opulenten Food-Fotografie gewohnt ist, dem mag Davidsons Buch mit seinem vielen Text und den Schwarz-Weiss-Zeichnungen zunächst spröd vorkommen. Aber der Wert dieses Buches liegt im Text. Den grösseren Teil macht die Warenkunde aus. Ein sehr umfassender Katalog von Tieren wird kurz beschrieben (mit s/w-Abb.) und auch mit seinen französischen, italienischen, spanischen, griechischen, türkischen, tunesischen und manchmal weiteren Namen vorgestellt. Dann folgt eine kompetente und auf eigener Koch-Erfahrung beruhende, klare und differenzierte Beurteilung der kulinarischen Qualität. (Sie hebt sich wohltuend ab von den z.T. viel zu positiven Beurteilungen in "Seafood" aus der Edition Teubner.) Dann folgen Hinweise, in welchen Rezepten des zweiten Teils die Tiere Verwendung finden. Diese Rezepte sind das Highlight: Der Autor hat rund ums Mittelmeer eine Sammlung regionaler Rezepte zusammengetragen, die ihresgleichen sucht. - Wer Französisch lesen kann, dem kann ich in diesem Zusammenhang auch das mehr warenkundlich ausgerichtete Buch von Jean-Claude Quéro und Mitarb. empfehlen " Les fruits de la mer et plantes marines des pêches françaises", Verlag Delachaux et Niestlé, erhältlich bei amazon.fr.


Alles Wissenswerte über Fische und Meeresfrüchte. Mit köstlichen Rezepten und über 600 Abbildungen
Alles Wissenswerte über Fische und Meeresfrüchte. Mit köstlichen Rezepten und über 600 Abbildungen
von Kate Whiteman
  Gebundene Ausgabe

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut für EinsteigerInnen, 26. Januar 2003
Das schön aufgemachte Buch hat ein ausgezeichnetes Preis/Leistungsverhältnis. Die Grundzubereitungsarten von Fisch und Meeresfrüchten werden mit guten Fotos erklärt. Das "Lexikon der Fische und Meeresfrüchte" bringt viel brauchbare Basisinformation und hilfreiche fremdsprachige Namen. Die Rezepte sind sehr international ausgerichtet. Ein gutes Buch für EinsteigerInnen. Allerdings ist es nicht sehr sorgfältig redigiert. Es enthält etliche Druckfehler bei den Fischnamen sowie eine falsche Bildunterschrift. Das Register hätte nützlicher ausgestaltet werden können. Man findet darin nicht alles, was man sucht.


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