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Rezensionen verfasst von
Wolfgang Wilhelm "Wolfgang Wilhelm" (München)
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Der PreSales Marketing Kundenmagnet: So gewinnen Sie automatisch neue Kunden im Web
Der PreSales Marketing Kundenmagnet: So gewinnen Sie automatisch neue Kunden im Web
von Robert Nabenhauer
  Broschiert
Preis: EUR 29,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Fachleute kann das Werk gut sein, 11. Januar 2013
Wie auch schon ein anderer Rezensent hier hatte ich nur eine kostenlose Leseprobe des Werkes zur Verfügung.
Diese besteht aus dem Vorwort und den Kapiteln 9 (Wie die Informationen in die Redaktionsbox hineinkommen), Kapitel 10 (Was wohin gesendet wird) und Kapitel 11 (Wie die Marketingprozesse funktionieren) und dem Anhang.

Ich stamme nicht aus dem Marketing und bin auch kein hauptberuflicher Verkäufer, obwohl ich als (Solo-) Selbstständiger sehr wohl meine eigene Leistung verkaufe. Ich brauche zwischen ein paar und maximal 20 Aufträge pro Jahr und das schaffe ich,l obwohl ich keiner dieser Turbo-Verkäufer hin.

Zum Buchauszug: Mein erster Eindruck beim Einlesen in Kapitel 9 war ziemlich negativ. Wozu brauche ich eine Redaktion? Schon gar als Selbstständiger, der eh ziemlich viel zu tun hat? Was ist eine Redaktionsbox? Was ist denn überhaupt das Ziel dieser Aktivitäten? Erst dann, wenn man noch einiges an Arbeit investiert und sich die Mühe macht, mehr zum Thema zu lesen wird ungefähr klar, was gemeint ist. Ungefähr, weil ich mit Sätzen wie Zitat: "Mischen Sie geschickt und unaufdringlich werbliche Informationen mit allgemeinen Informationen" nichts anfangen kann. Ich bin Softwareentwickler, kein Texter, also wie macht man das? Dann steht im nächsten Kapitel ein Begriff "Pressearbeit"? Welcher Einzelunternehmer macht denn so etwas? Und wozu? Mir wird das nicht klar. Positiv dagegen ist Kapitel 11, mit dem ich etwas finde, das auf mich passt. Dieses Kapitel könnte auch "Kontaktpflege" heißen und die Tips sind nachvollziehbar und praxistauglich. Daher trotz des ersten Eindrucks auch 3 Sterne.

Mein Fazit:
Mit Nachdenken kann man auch aus der Leseprobe etwas herausholen. Die Kapitel 9 und 10 waren für mich als Nichtmarketingexperten beim ersten Lesen fast unverständlich. Erst durch Nacharbeit konnte ich damit etwas anfangen. Kapitel 11 dagegen macht wieder einiges wett.
Aufgrund der Leseprobe würde ich für Leute in meiner Lage - Soloselbstständiger mit sehr begrenzter Anzahl an Kundengesprächen und einem Themengebiet, das von kostenlosen Informationsangeboten wimmelt - keine Kaufempfehlung geben. Ich schließe aber keineswegs aus, dass die Informationen für größere Unternehmen durchaus relevanz haben und eine deutliche Verbesserung auf dem Markt nach sich ziehen können.


Linux Recipes for Oracle DBAs: A Problem-solution Approach (Expert's Voice in Oracle)
Linux Recipes for Oracle DBAs: A Problem-solution Approach (Expert's Voice in Oracle)
von Darl Kuhn
  Taschenbuch
Preis: EUR 46,00

3.0 von 5 Sternen Who's the target audience?, 10. April 2012
About me: I'm preparing in the moment for an Oracle certification. I started in IT in 1986. In my career I had a lot of positions within IT, software developer, hot line for an ERP system, DBA, even project leader. So I'm no expert in one topic only but more like an all-rounder. As you may notice I'm not an english native speaker.

The book: It has some real interesting recipes (this is the reason for the stars) but it has some parts which are below my level of knowledge (that is the reason for only 3 stars). The latter topic I want to clarify a little bit: I don't need basics on Linux - like explaining the commands mkdir or cd. This may be interesting for a person who knows only Oracle, sqlplus, the enterprise manager and Windows (except cmd)... One chapter on "vi" is nice for the ones who have never worked with Linux/Unix shells... On the other hand this person would be bored by the Oracle-only recipes of the book.

Conclusion: The book has some nice aspects. I learned something. But I really couldn't recommend it to someone except real Linux beginners with intermediate Oracle knowledge.


Rich Dad, Poor Dad
Rich Dad, Poor Dad
von Robert T. Kiyosaki
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,50

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwiespältig beim ersten Lesen, Gut beim ersten Verstehen, 15. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Rich Dad, Poor Dad (Taschenbuch)
Das Buch ist eines für den geduldigen Leser. Ich gebe offen zu, dass ich beim ersten Mal lesen ziemlich enttäuscht war, so sehr ging es mir die von meinen (armen) Eltern angelernte Meinung - die vom Typ "Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher ins Paradies ein".
Dazu kommt Kiyosakis Sprache (oder vielleicht auch nur die Übersetzung) - deshalb auch nur 4 Sterne - der mir teilweise etwas kindlich einfach, wiederholend oder vielleicht auch etwas naiv vorkommt.

Beim zweiten Mal lesen habe ich es dann schon offener betrachtet und festgestellt, was denn in meiner Sichtweise eingeschränkt ist und erst beim dritten Mal habe ich den Inhalt verstanden.

Das Buch ist schwere Kost. Zuerst einmal muss man gewohnte Denkweisen aufgeben. Kiyosaki sagt aus, dass "Arbeit muss sich lohnen" ein Märchen ist - die Arbeitnehmer sind für ihn die Geschröpften des Staates und die Dummen. Stattdessen soll man sich lieber ein eigenes Unternehmen aufmachen und "passives" Einkommen suchen und das besteht für ihn aus Einnahmen aus Geldanlagen, Investmentfonds, Immobilien, Aktien und einer besonderen Form von hochverzinslichen Krediten an Steuerschuldner. Beim ersten Lesen dachte ich mir noch so etwas wie "Schmarotzer". Aber das stimmt nicht wirklich. Leute, die die Schwächen der bestehenden Systeme ausnutzen, nutzen eigentlich nur die Dummheit oder Trägheit der anderen, entweder das gleiche zu machen oder dagegen einzuschreiten. Warum etwa bekommen Doppeleinkommenshaushalte ohne Kinder, die das System "Rente" in Deutschland mit ihrer Kinderabstinenz an den Rand des Einsturzes gebracht haben, mehr Rente als solche, die teilweise auf ein Einkommen und damit Rentenbeiträge und damit Rente für Kindererziehungszeiten verzichten? Die anerkannten Kindererziehungszeiten in der Rente sind ja bestenfalls ein Trostpflaster.

Sozialromantiker oder Kapitalismusfeinde werden von diesem Buch abgeschreckt werden. Der Autor ist ein erfolgreicher Immobilienspekulant. Er lehrt implizit, dass man eine Sache richtig machen muss und damit viel Geld verdienen kann/soll. Er stellt seit seinem Verkäuferjob bei einem Konzern nichts her, bietet irgendwelche Dienstleistungen (außer Marketing seiner eigenen Produkte) an, sondern lebt davon, dass er weiß, wie ein bestimmter Markt - der Immobilienmarkt in Hawaii und Phoenix, Arizona - läuft, kauft billig und verkauft teuer mit Gewinnmargen im Bereich von Jahreseinkommen von Normalsterblichen. Soziale Aspekte gibt es für ihn im ganzen Buch nicht.

Für die, die sein Rezept auf Deutschland wollen, sei gesagt, dass es (noch) nicht übertragbar ist. In USA verkauft der Eigentümer, relativ selten wie hier ein Makler, der bei höherem Verkaufspreis mehr Provision kassiert und daher nicht an (zu) billigen Preisen interessiert ist.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 21, 2012 3:23 AM CET


SQL-Tuning. schnell + kompakt
SQL-Tuning. schnell + kompakt
von Jansen
  Broschiert

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tuning ja, aber hauptsächlich für Oracle, 15. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: SQL-Tuning. schnell + kompakt (Broschiert)
Bei diesem Buch handelte es sich bei mir um einen Lustkauf in einem Buchladen - und einen Fehlkauf.

Ich habe mich von einem Satz auf der Buchrückseite verleiten lassen: "Das Buch ist herstellerneutral geschrieben". Stimmt... wenn das DBMS oraclekompatibel ist. Und genau da hapert es bei mir. Ich verwende am liebsten PostgreSQL und das bemüht sich in erster Linie, SQL-standardkompatibel zu sein. Wenn es das nicht gibt, dann verwenden meine Kunden oftmals MySQL.

Damit ergibt sich für den Nicht-Oracler folgendes Bild:
Hints: Gibt es bei verschiedenen DBMS, sieht bei jedem etwas anders aus, gibt es bei MySQL, aber nicht aber bei PostgreSQL. EXPLAIN gibt es, der Befehle zeigt aber je nach Situation unterschiedliche Ergebnisse, heißt, bei einer großen Tabelle kommt u.U. ein ganz anderer Plan heraus als bei einer kleinen. Wann die Änderung des Suchverhaltens angesagt ist, bekomme ich damit nicht heraus. Heißt beim Testen mit einem kleinen Testbestand kann man tunen so viel man will, beim Produktivsystem sieht es dann ganz anders aus und wenn man Pech hat, hat man sich am lebendigen Objekt vorbei getunt.

Änderung der Suchfragen: Dafür brauche ich nun wirklich kein Buch. Aus einem Join zwei getrennte Suchfragen zu machen oder einen Select als Subquery, ist noch nicht mal Profiniveau. AND und OR einsetzen oder nicht, auch eine Idee. Immerhin ist das etwas, was der Leser auch bei PostgreSQL zum Tuning verwenden kann, aber auch kein ProfinNiveau.

Materialized Views: Schöne Idee, gibts nur wieder nicht bei PostgreSQL und auch nicht bei MySQL.

Dazu noch ein Kapitel mit reinen Oracle-Themen, mit dem andere wieder nichts anfangen können.

Fazit: Für diejenigen, deren Hersteller ihr DBMS nicht in Richtung Oracle trimmen und dazu gehören insbesonders die Open-Source-Datenbanken PostgreSQL und MySQL, ist der Kauf des Buches trotz des niedrigen Preises herausgeworfenes Geld. Für jemanden, der Oracle selbst oder beispielsweise IBM DB2 V9.7 einsetzt, ist er immerhin ein Denkanstoß. Datenbankprofis oder DBAs dieser DMBS mit mindestens ein bisschen SQL- und Tuningerfahrung brauchen das Buch nicht, dazu ist der Inhalt zu oberflächlich.


Foundations of GTK+ Development (Expert's Voice in Open Source)
Foundations of GTK+ Development (Expert's Voice in Open Source)
von Andrew Krause
  Taschenbuch
Preis: EUR 36,30

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Beste zu GTK+ - Englisch-Kenntnisse vorausgesetzt, 30. Januar 2010
Wenn Sie
- in C programmieren und da über das Anfängerstadium hinausgekommen sind
- ein Programm mit GTK+ schreiben wollen
- einigermaßen fit in englisch sind und
- ein Buch dazu suchen, der Sie in das Thema einführt,

dann sind Sie bei diesem Buch genau richtig.
Der Autor ist Entwickler im Bereich GTK+ und bringt das Thema locker leicht und amerikanisch an den Mann.

Er beschäftigt sich mit allen Aspekten zur GTK+-Entwicklung, geht in einem eigenen Kapitel auf GDK ein und führt auch in die Entwicklung eigener Widgets ein, was in deutschsprachigen Büchern i.d.R. fehlt. Das Buch ist für schlicht empfehlenswert.


The Cert C Secure Coding Standard (SEI Series in Software Engineering)
The Cert C Secure Coding Standard (SEI Series in Software Engineering)
von Robert C. Seacord
  Taschenbuch
Preis: EUR 37,36

4.0 von 5 Sternen Trocken, aber sehr nützlich, 30. Januar 2010
Bevor Sie diese Rezension lesen, sollten Sie wissen, dass ich mit C nur als "zweite" Sprache arbeite; ich bevorzuge Perl. Es gibt aber auch Gelegenheiten, bei denen ich C verwende. Ich bin daher nicht der Experte in dieser Sprache.

Zielgruppe des Buchs sind Programmierer, die hauptsächlich oder ausschließlich in C programmieren. Es werden nicht nur die bekannten Fehler aus dem Bericht Speicher und Zeiger angesprochen, sondern auch die vielen anderen Kleinigkeiten, die sonst schief gehen können.
Dazu gibt es eine Beurteilung der Schwere und Wahrscheinlichkeit der Fehler.

Die Einteilung des Buches erfolgt thematisch, z.B. Fehler beim Nutzen des Präprozessors oder bei Speicherroutinen.

Was dem Autor wirklich in vielen Fällen gut gelingt, ist die trockene Materie "sicher programmieren" an den Leser zu bringen. Ich konnte noch einiges lernen, was ich so alles falsch gemacht habe.

Das Buch bekommt nur vier Sterne, weil es eben in einigen Fällen trocken bleibt. Was mir wirklich abgeht, ist die themenübergreifende Sicht, z.B. eine Liste mit den nach Wahrscheinlichkeit sortierten Fehlern.


C Interfaces and Implementations: Techniques for Creating Reusable Software (Addison-Wesley Professional Computing)
C Interfaces and Implementations: Techniques for Creating Reusable Software (Addison-Wesley Professional Computing)
von David R. Hanson
  Taschenbuch
Preis: EUR 40,90

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paradimenwechsel mit C, 16. Januar 2010
Das erste Mal, als ich professionell mit Datenverarbeitung zu tun hatte, hatte ich die Wahl zwischen COBOL, einem Maskengeneratorprogamm und einem BS2000-Großrechner einerseits und C, curses und einem UNIX-Rechner sowie einem sehr restriktiven Administrator andererseits. Damals, 1985, schreckte mich C und das, was dazu geboten war, ab. Ich schrieb also COBOL-Programme... Heute bin ich bei Perl gelandet und nehme C als Zweitsprache her.

Immer noch ist C eine Programmiersprache, die Emotionen weckt. Was es alles NICHT kann und was alles schlecht ist... Interessant, denn auch manche LISP- oder der Perl-Interpreter sind in C geschrieben... Es geht also viel mehr als in den Standardwerken seit K&R beschrieben ist.

Hier setzt der Autor an. Er schreibt und beschreibt in dem Buch, das trotz seines Alters immer noch aktuell ist, einige Dinge, die der normale C-Hacker so nicht kennt: Tables, also Arrays, die als Schlüsselbegriff einen String statt einem Index haben und in anderen Sprachen als Hash bekannt sind, deutlich bessere und flexiblere Stringverarbeitungsroutinen als der Standard bietet oder auch exceptions, sonst bekannt aus dem OO-Bereich.

Das Englisch ist anspruchsvoll. Hanson war zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Buchs Professor und der Stil ist entsprechend. Es wird nicht, wie in sonstigen amerikanischen Büchern, gewitzelt und teilweise langsam auf das Ziel hingeschrieben, sondern geht gleich drauf los. An C-Kenntnissen sollte man schon gewisse Erfahrung mitbringen. Für einen C-als-zweite-Sprache-Programmierer wie mich war es anspruchsvoll, andererseits aber auch interessant zu sehen, wie in C genau das gleiche geht wie im von mir bevorzugten Perl.

Alles in Allem ein Werk, das sich wohltuend heraushebt aus der Gruppe der Bücher für Fortgeschrittene. Ich nehme seit dem Lesen C öfter her.


Perl Kochbuch: Hardcover-Ausgabe: Beispiele und Lösungen für Perl-Programmierer
Perl Kochbuch: Hardcover-Ausgabe: Beispiele und Lösungen für Perl-Programmierer
von Tom Christiansen & Nathan Torkington
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kochrezepte manchmal etwas fad..., 21. Dezember 2009
Wie bei einem "normalen" Kochbuch fallen die Rezepte in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Vom "Spiegelei" (wie weise ich einem Hashschlüssel einen Wert zu?) bis zum Gansfilet mit Trüffel a la Bocuse (mit CPAN-Modul X erreicht man ...) gibt es viel zu bieten.

Ich schliesse mich nicht an die Vorrezensenten an, die das Buch sehr gelobt haben. Wahrscheinlich bin ich - seit 1999 Perl-Programmierer mit der "üblichen" Karriere Llamabuch, Kamelbuch, ein paar weitere O'Reilly-Bücher - auch nicht (mehr) die Zielgruppe des Buchs. Meines Erachtens sind zu viele einfache Rezepte in diesem Buch vorhanden, die zu viel Platz wegnehmen und die schon in Büchern für Perlanfänger gut beschrieben sind.

Es sind auch, und das gibt dann die drei Sterne, Rezepte dabei, die deutlich besser "schmecken". Das hängt vom Wissensstand des einzelnen ab.

Für wen das Buch ist? Für einen Anfänger, der im Lernen begriffen ist und der schon die Basis verstanden hat - also das Llamabuch verstanden hat. Für einen, der schon etwas Erfahrung im Umgang mit Perl hat. Für einen, der schon auf dem CPAN nach passenden Modulen gesucht hat, ist das Buch bestimmt nicht.


Linux-UNIX-Programmierung: Das umfassende Handbuch (Galileo Computing)
Linux-UNIX-Programmierung: Das umfassende Handbuch (Galileo Computing)
von Jürgen Wolf
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erschlagend..., 29. November 2009
Vor einem Monat habe ich das Buch gekauft - eigentlich nicht wegen dem Thema Linux./Unix-Programmierung, sondern wegen der beiliegenden CD, auf der ein anderes Buch des Autors in HTML-Form vorhanden ist. Ich habe in dieser Zeit nicht alles gelesen, sondern mir nur einige Kapitel herausgepickt. Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Buch richtet sich deutlich mehr an Linux-Anwender denn die "restlichen" Unix-/Solaris-/*BSD-Nutzer. Letztere finden immerhin noch ein paar Notizen zu Ihrem OS, aber alle anderen bleiben außen vor und können nur hoffen, dass ihr OS "Linux-kompatibel" ist.

Ein Buch diesen Formats - es hat weit mehr als 1000 Seiten und noch dazu einige Kapitel, die auf CD ausgelagert sind - liefert viele Informationen. Das ist gut für jemanden, der sich in eines der vielen Themen einarbeiten will. Trotz dieser Dicke bleibt das Buch an einigen Stellen an der Oberfläche und das schreibt der Autor auch brav dazu - Kapitel für Kapitel. Für viele Themen reicht der dargebotene Stoff auch aus und gibt einen guten Überblick. Daher auch die gute Bewertung für das Buch. Wer sich tiefer in ein Thema einarbeiten will, greift dann zu weiterer Literatur. Die Kapitel, die ich gelesen und ausprobiert habe, lieferten ausreichend Information. Zusätzlich liefert die CD noch mehr "Buch", wenn auch nach meinem Geschmack mit zu viel Werbung.

Das Buch geht über die reine Systemprogrammierung hinaus. So ist ein Kapitel über Datenbankprogrammierung vorhanden, das sich bei hauptsächlich mit MySQL und dazu ein bisschen mit PostgreSQL beschäftigt.

Warum keine 5 Sterne? Es liegt nicht an dem Nicht-tiefer-gehen - das habe ich erwartet -, sondern daran, dass sich der Autor manches sparen könnte. Es wird zwar Wissen über C vorausgesetzt und das nicht nur theoretisch durch das Lesen eines Buches, aber ein ganzes Kapitel für den C-Compiler gcc verbraucht. Da frage ich mich schon, wie viele Linuxer - meines Erachtens der Hauptkäufergruppe - C-Kenntnisse haben und den gcc nicht verwenden.
Ein weiteres Argument gegen 5 Sterne ist das teilweise schlampige Lektorat. Im Datenbankkapitel sind bei den PostgreSQL-Funktionen immer wieder Schreibfehler bei den Funktionsnamen - für C ist ein "Pqxxx" etwas ganz anderes als "PQxxx" und erst recht als "PGxxx" wie ab und zu auch geschrieben.


Mastering Perl
Mastering Perl
von brian d foy
  Taschenbuch
Preis: EUR 28,05

5.0 von 5 Sternen Spagat gelungen, 17. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Mastering Perl (Taschenbuch)
Frage: Wie bringt man Menschen, die über ein bestimmtes Thema schon sehr viel Wissen, etwas neues bei? Antwort: Indem man sie ins Denken bringt. Genau das gelingt dem Author des Buches gut und daher ist das Buch auch die maximale Zahl an Sternen wert.

Das Buch selbst bringt wie viele aus O`Reillys Perl-Reihe Beispiele und zeigt, was gut oder schlecht daran ist. Die Beispiele sind dem Level des "Meister(n)s" angemessen. Bei einigen musste ich mich auch in die Thematik einarbeiten, um zu verstehen, was denn gemeint ist. Da Perl6 immer noch weit weg ist, sind die Beispiele trotz des Alters des Buches auch auf die aktuelle Perl Version anwendbar.

Neulinge in Perl werden mit diesem Buch nichts anfangen können, einigermassen geübte etwas und deutlich Fortgeschrittene viel.


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