summersale2015 Hier klicken Jetzt Mitglied werden Liebeserklärung Cloud Drive Photos Learn More Dyson DC52 gratis Zubehör Fire HD 6 Shop Kindle Sparpaket SummerSale
Profil für no-one > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von no-one
Top-Rezensenten Rang: 8.970
Hilfreiche Bewertungen: 944

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
no-one (nowhere)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10
pixel
Beryl
Beryl
Preis: EUR 1,29

3 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen sterbenslangweilig., 23. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Beryl (MP3-Download)
08/15 Schlagzeug, Allerwelts-Gesangslinie und das übliche Knopflergedaddel. Sterbenslangweilig!!!! Aber Mainstreamradiosender wie HR1 werden featuren und hypen damit es auch jede stehengebliebene Couch Kartoffel mitkriegt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 8, 2015 11:25 AM CET


Fall in Love With the World (2LP+CD) [Vinyl LP]
Fall in Love With the World (2LP+CD) [Vinyl LP]
Preis: EUR 20,99

10 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bruchlandung im Honigtopf, 24. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Überschrift nimmt es vorweg. Wer nicht auf Süßigkeiten steht, der sollte besser seine Finger von diesem Album lassen. Ich habe mich leichtsinnigerweise von ein paar interessant klingenden Soundschnipsels und vielversprechenden Vorbesprechungen zum Kauf dieses Albums verleiten lassen. Nicht, dass ich es komplett bereue, aber ich komme nicht umhin eindringlich davor zu warnen.

Getreu dem Ansatz "Viel hilft viel" landet der geflügelte Held auf dem Cover mitten im Honigtopf.

Gleich bei der Ouverture findet man sich im Vorspann eines aufgeplusterten Fantasyfilms wieder. Was folgt klingt in den wenigen guten Momenten nach der poppigen Version von Supertramp und in den schlimmsten Momenten nach Allem was man von Yes seit den 90ern (Ladder; Magnification; Open your Eyes) so kennt. Das alles bekommt man in einer keimfreien Digitalproduktion präsentiert, der es an jeglichen Ecken und Kanten fehlt aber mit Zuckerguß und Sahnehäubchen da und dort alles andere als gegeizt wurde. ...und selten habe ich so künstlich klingende E-Gitarre gehört. Dazu singt Mark ‘Truey’ Trueack in perfekter Intonation aber leider ohne jeglichen künstlerischen Ausdruck. Im Longtrack "Travelling man" lässt man dabei wirklich kein gängiges Prog-Klischee aus. 50% dieser Komposition besteht aus nichtsagender Instumentenakrobatik, die man so oder so ähnlich schon seit der Erfindung der Glühlampe hört. Irgendwo versteckt sich dabei auf dem Album ein Beitrag von Steve Hackett. Ich habe ihn nicht herausgehört. Auch mit Jon Anderson wird geworben. Er singt im Refrain des Songs "The water". Ich erspare mir weiter darauf einzugehen. Einzig die wenigen angejazzten Einsprengsel bewahren das Album vor dem kompletten Desaster. Ach ja, das Cover passt ganz gut zu dem Album.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 2, 2015 9:41 AM MEST


Perfect Beings
Perfect Beings
Preis: EUR 22,18

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Progrock aus der Zukunft, 25. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Perfect Beings (Audio CD)
Die Welt ist ungerecht. Während zahlreiche zahnlose arrivierte Ex-Prog Helden ebenso zahnlose wie uninspirierte Alben unters Volk werfen, wofür sie berechtigterweise allerlei Spott ernten, aber trotzdem vielerorts Beachtung finden, bleibt so manche Perle weitgehend unbeachtet.

Das Debut von "Perfect Beings" ist mehr als das. Es ist ein Diamant. Damit lehne ich mich gerne weit aus dem Fenster. Ich weiß aus ca. 3-monatiger Dauerrotation, dass ich ein besonderes Schätzchen auf meine Ohren los lasse.

Wer ist das überhaupt? Perfect beings?
Ein Band aus LA, Johannes Luley, deutscher Gitarrist (vormals Moth Vellum), als Gründer Ryan Hurtgen (Rene Breton) und Musiker aus dem Umfeld von Slash und Bruce Dickinson.

Die Musik ist eine äusserst vitale Mixtur aus Prog-Rock, Folk-Pop und Science-Fiction. Immer wieder schimmern kurz Vorbilder wie Yes, Rush, Oldfield und evt. sogar die Buggles durch den Klangkosmos von PB. Die Band versteht es vertrackt, komplex und eigenwillig trotzdem nie den Faden zu verlieren. Sie kommt ohne die heute im Prog-Rock üblichen "harten" Sounds aus. Gerade Luley klingt wie ein veredelter "Steve Howe". Ryan Hurtgen ist so wenig, ein typischer Prog-Rock-Sänger wie wie Cat Stevens ein Metaller war. Das Gegenteil eines Madhatters. Er mag vielleicht polarisieren, aber er ist großartig. DER Sänger für diese Band. Das Zusammenspiel ist aussergewöhnlich, die Arrangements nie überladen, dafür dynamisch, abwechslungsreich und songdienlich. Darüber hinaus strahlt die Musik eine geradezu absurd positive Stimmung aus, die im Prog-Rock kaum zu finden ist.
Ein Ohrenschmaus!

Aber Vorsicht!! Diese Musik erfordert Aufmerksamkeit, Offenheit und Geduld. Das Album ist kein Quicky. Da es sich um ein Konzept Album handelt, das sich lose an einem post-apokalyptischen Roman anlehnt, will es in Gänze erschlossen werden. Ein "Highlight", das ich exemplarisch als Anspieltipp für das Album nennen möchte, ist der Titel "Bees & Wasps", den die Band auf ihrem Soundcloud Kanal streamt.

Meine absolute Empfehlung für diesen Sommer
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 22, 2015 9:26 AM MEST


Heaven & Earth (Digipak)
Heaven & Earth (Digipak)
Preis: EUR 8,16

29 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Top oder Flop? Versuch einer Analyse, 24. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Heaven & Earth (Digipak) (Audio CD)
Heaven & Earth von Yes im Jahr 2014. Dieses Album polarisiert, und zwar ganz gewaltig. Die Meinungen über dieses Werk könnten nicht weiter auseinander liegen. Die negativen Meinungen überwiegen, umso energischer verteidigen andere die Qualität. Welche Qualität? ...und ist das der entscheidende Punkt? ...oder vielmehr die Erwartung die man an ein Yes Album mit diesem Artwork knüpft?

Ich frage mich manchmal, warum Musikhörer oft so vehement an einem Interpreten festhalten, der schon so lange seinen Zenit überschritten hat. ...ihn verteidigen, wie einen Fussballverein und mit ihm in die zweite, womöglich in die dritte Liga gehen? Ob das auf "Heaven & Earth" zutrifft lasse ich hier schlicht dahin gestellt.

Nur irgendwo muss man das Album einordnen. Es ist kein "Close to the edge", kein "Relayer" und auch kein "90125". Was ist es? Ein trauriger Abgesang? Ein Statement einer neuen vitalen Band?

Die Band tourt seit Jahren quasi unentwegt und führt dabei komplette klassische Alben auf. Das Vorgängerwerk "Fly from here" spielte nur kurz (Danke Gernot von N.) eine Rolle im Liveset von Yes. Warum nimmt man also ein Album auf, wenn man es nicht selber als würdig empfindet auch "live" dargeboten zu werden? Yes ist nicht die einzige Band, die sich diese Frage stellen lassen muss. Wird "Heaven & Earth" den Weg auf die Bühne finden? Das darf bezweifelt werden. So wie das neue Album von Saga, die letzten Outputs von Mark Knopfler oder auch Eric Clapton. Niemand hat Interesse an diesen Alben, die Leute wollen "Roundabout" hören, "Sultans of swing" und "Layla". Oder sind es die Künstler, die merken, dass ihre Spätwerke ihren Klassikern nicht stand halten können? ...und warum ist das so? Können sie alle keine wirklich gute Musik mehr komponieren, die ihren abgedroschenen Evergreens den verdienten Lebensabend beschert? Trifft das auch auf "Heaven & Earth" zu oder ist das Publikum nur zu ignorant, ein solches Album auch "Live" zu akzeptieren?

Warum also haben Yes "Heaven & Earth" aufgenommen?
Weil ihnen die Stücke auf der Seele gebrannt haben?
Weil sie unbedingt raus mussten?
Weil sie es allen noch einmal zeigen wollten, den ganzen Epigonen, die ihre Trademarks verwursten.
Ist es eventuell nur eine Art Zyklus, an den man sich im Business halten muss?
Tour, Album, Tour, Abschiedstour, Reunion, Reuniontour, ...

"Heaven & Earth" hat darauf kaum Antworten. Warum?
Weil es sich von dem was die Band auf der Bühne verkörpert so gut wie gar nichts enthält.
Fast jeder Titel dieses Albums wäre in der Setlist eines Yes Konzerts ein Fremdkörper.
Auf der Bühne wird demnächst keine "neue" Band stehen, die heiß darauf ist, ihr neues Material zu Gehör zu bringen.

Warum macht man also ein solches Album,...

... mit DIESEM Artwork, diesem leuchtenden Blau, das wir auf auf "Yesshows" schon hatten?
...vor gefühlten 100 Jahren!
Nicht so fremd und banal wie das Cover von 90125, dessen epochaler Erfolg für viele Fans eher ein böser Fluch war.
Warum hieß diese Band damals überhaupt Yes?
Nein, dieses Cover, das von "Heaven & Earth", impliziert "Vertrautheit".

Die Musik auf dem Album, ob sie einem gefällt oder nicht, ist für mich ein Rätsel.
Die Intention dieses Album zu machen erschließt sich mir nicht.
Es macht keinen Sinn.
Es hat keinen Platz in der Vita dieser Band.

Oder ist Yes gar keine Band? Ist Yes eine Firma?

[Die Bewertung mit drei Sternen ist ein neutraler Platzhalter. Ich möchte dieses Produkt derzeit nicht bewerten]
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 16, 2014 11:56 AM MEST


Sagacity (Special Edition)
Sagacity (Special Edition)
Wird angeboten von heinzman1
Preis: EUR 19,90

19 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Multipler Offenbarungseid, 27. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Sagacity (Special Edition) (Audio CD)
Entschuldigung liebe Saga Fans. Die VÖ ist leider in mehrfacher Hinsicht eine große Enttäuschung.

Punkt 1: Eine lustlose schlampige Produktion. I.C's Gitarren klingen widerlich. Mittig, ohne Raum und Glanz. zudem sind sie fast immer zu laut gemixt. Dass man zudem akustische Gitarren so dünn und klinisch klingen lassen kann, ist schlicht niederschmetternd.
Das Schlagzeug wie billige Dosendrums mit ordentlich Kompressor drauf. Dazu kommen diverse furchtbar käsige Keyboards.
Alles in allem ein Fiasko.

Punkt 2: Songwriting und Texte. Alleine schon dieser oberdämliche Refrain von "let it slide" gehört abgemahnt. "Press 9" schlägt dem Fass den Boden aus. Fremdschämen galore!!!! Nicht ein einziger Song kommt ohne irgend ein Sound oder Arrangement Limbo aus. Wenn dann auch noch der liebe Herr Gilmour meint er müsse seine Sanges"Künste" als Folterwaffe einsetzen, dann kann man nur flüchten.

Punkt3: Ist dieser einleitende Pressetext, der mit diesem Machwerk so viel zu tun hat, wie die Bild Zeitung mit der Wahrheit.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 4, 2014 2:22 PM MEST


North (Limited 2cd Digipack Deluxe ed.)
North (Limited 2cd Digipack Deluxe ed.)
Wird angeboten von TwoRedSevens
Preis: EUR 17,03

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ...the best of cronies and the straightest of men, 15. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Besprechungen von "North" fallen bislang fast durchweg sehr euphorisch aus. Auch ich bin positiv überrascht von diesem Output, den man so nicht unbedingt erwarten konnte. In jedem Fall gebühren John Lees & Co jede Menge Sympathiepunkte für dieses ehrliche und liebvolle Werk.

Mit "If you were here now" gibt sich das Album zunächst gar nicht als "BJH" zu erkennen. Der Song wird, so weit mir bekannt, vom Bassisten Craig Fletcher gesungen, dessen Stimme eine für "BJH" völlig neue Klangfarbe hat. Daran muss man sich gewöhnen, aber es passt. Stilistisch würde der Song auf "Time Honoured Ghosts" oder "Everyone Is Everybody Else" passen. Überhaupt kann man das Album am Ehesten mit dieser Phase vergleichen. "Ancient waves" ist ein getragenes und schon typischeres John Lees Baby, dass sich gut in die klassische Bandphase einpassen würde. "In Wonderland" dürfte nicht jedem BJH Fan zusagen. Es kommt in Teilen etwas "funky" daher. Eine nette Idee, die aber nicht ganz zum Sound der Band passen will. Trotzdem kein Ausfall. Es folgt der klare Höhepunkt des Albums. "On leave" ist ein melancholischer Epos in Erinnerung an Woolly Wolsteholme (RIP). Zunächst in typischer John Lees Manier (Vgl. Memory of the martyrs) vorgetragen, geht der in eine wunderbare Coda über, die ein wenig an Marillions Seasons end erinnert. Alleine dieser Song ist den Kauf des Albums wert. Danach folgt mit "The real Deal" leider eine schwache Nummer, die zudem auch produktionstechnisch sehr dünn ausfällt. Gradeaus-Rock ist bei BJH auch in dieser Besetzung der Schwachpunkt. Das pastorale "On Top of the world" versöhnt aber wieder den verstörten Hörer. Die sogenannte Single "Unreservedly yours" in ihrem 3/4 Schunkel-Rhythmus mag verzeilich sein. (passend der Auftritt im ZDF Fernsehgarten :-)). Nötig gewesen wäre sie nicht. Neben "The real deal" ist das der schwächste Song des Albums.
Mit dem Titelstück "North" und dem anschließenden "End of the day" schließt das album dann aber noch mit einem echten Höhepunkt. Diese eindringliche Ode an Englands Norden steht ohne Zweifel zusammen mit "On leave" für das kompositorische Können dieser Truppe. Ein weiterer abschließender Höhepunkt.

Die Klangqualität des Albums ist gut, wenn auch für das heutige Hörempfinden etwas ungewöhnlich. Das Schlagzeug klingt sehr "Retro", was ich persönlich ganz sympathisch finde. Manche Gitarrensounds sind für meinen Geschmack etwas "dünn". Warum man Akustik-Gitarren nicht mit Mikrophonen abnimmt, wird mir immer ein Rätzel bleiben.
Sicher wird das Produktions-Budget den einen oder anderen Kompromiss gefordert haben.

Das Live Album der "Special-Edition" ist eine nette, wenn auch nicht essentielle Beigabe, da die enthaltenen Songs schon in zahllosen Versionen vorliegen. Interessanterweise beschränkt man sich dabei komplett auf die frühe EMI Harvest Phase der Band.

Zusammenfassend kann man sagen, dass nach vielen (spätestens seit "Ring of changes") halbgaren und eher enttäuschenden Alben , wieder mal ein wirklich hörenswertes BJH-Album gelungen ist. Es ist den Kauf in jedem Fall wert. Ich gebe 4 Sterne, wer will kann gerne einen Sympathiestern drauflegen.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 27, 2014 10:50 PM MEST


Paraiso (Deluxe Edition)
Paraiso (Deluxe Edition)
Preis: EUR 20,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Produktionsmangel-Vinyl Seite D nicht zentriert, 4. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Paraiso (Deluxe Edition) (Audio CD)
Dies ist keine Rezension im eigentlichen Sinn. Die LP, die ich heute geliefert bekommen habe, hat auf Seite D (oder 4) einen Fehler. Die Rillen sind nicht zentriert, sodass der Tonarm sich immer leicht hin und her bewegt. Das führt zu hörbaren Gleichlaufschwankungen. Ich gehe davon von aus, dass das die komplette Auflage betrifft. Daher frage ich mich, ob ein Umtausch Sinn macht.
Haben andere Kunden diesen Fehler ebenfalls entdeckt?

Die 5 Sterne für das Album sind anhand des gegenwärtigen Bewertungsmittel ausgewählt.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 26, 2013 4:27 PM MEST


Crimes and Reasons
Crimes and Reasons
Preis: EUR 21,40

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Stillstand, 1. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Crimes and Reasons (Audio CD)
Auf dem inzwischen 4. Album von Steve Thorne bleibt eigentlich alles beim Alten. Im Grunde muss man nicht viel schreiben. Auch "Crimes and reasons" ist ein blitzsauber produziertes klassisches Pop/Rock Album mit leichten progressiven Ausflügen. Multiinstrumentalist Thorne wird wiederum von illustren Gästen wie etwa Tony Levin und Nick D'Virgilio begleitet, weshalb er auch vornehmlich in "Progressive Rock" Kreisen wahr genommen wird. Also alles wie gehabt.

Da ist vielleicht das Problem. Im Thorn'schen Universum gibt es kaum Weiterentwicklung. Seine bisweilen zynischen Aussagen treffen auf ein solides, jedoch etwas braves musikalisches Fundament, dass zu keiner Zeit irgendwo aneckt. Das ist eigentlich wirklich schade, weil ich glaube, dass der Mann Potenzial verschenkt. Immerhin vernehme ich beim Songmaterial eine Steigerung im Vergleich zum letzten Album "Into the ether", welches ziemlich an mir vorbei ging. Eine stilistisch Kurskorrektur wäre aber spätestens beim nächsten Album von Nöten. "Morse of the same" sollte keine Schule machen. Knappe 4 Sterne, in Anbetracht der Ähnlichkeit zu allen drei Vorgänger-Alben wären auch 3 Sterne nicht zu wenig.


Genesis Revisited II
Genesis Revisited II
Preis: EUR 7,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The world of Genesis through the eyes of Steve Hackett, 22. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Genesis Revisited II (MP3-Download)
Als ich hörte, dass Steve Hackett ein "Genesis revisited II" plant und wer sich bei diesem Projekt so alles die Türklinke in die Hand geben würde, war ich schon einigermaßen gespannt.

War "Genesis revisited I" zwar ein über weite Strecken ambitioniertes, aber nicht durchweg gelungenenes Album auf dem er einige Stücke stark verfremdet in neuem Kontext interpretierte, so hat er sich für die Fortsetzung zu einer eher konservativen Konzeption entschieden. Die Interpretationen halten sich durchweg sehr nahe an den Originalen.

Das ist ohne Zweifel weniger spannend und wird den Einen oder Anderen zu der Frage bringen, ob solch ein Album Sinn macht. Eine entsprechende Diskussion findet inzwischen ja schon statt. Über Steve Hacketts Beweggründe lässt sich spekulieren.

Die Auswahl der musikalischen Gäste lässt zumindest aufhorchen, sowohl was Sänger als Instrumentalisten angeht. Die Auswahl der Stücke ist exquisit, wobei mir die Reihenfolge in Teilen unverständlich ist. "Chamber..." als Opener ist nicht unbedingt glücklich gewählt.
Unbeachtet dessen gibt es auf dem 21 Stücke umfassenden Werk keinen Ausfall. Der überwiegende Teil der Stücke braucht sich vor den Originalen nicht verstecken, ohne dabei jedoch neue Erkenntnisse zu liefern. Ausnahmslos alle Sänger machen Ihre Sache gut, wobei "Nad Sylvan" nun wirklich einen Gabriel-Klon allererster Güte abgibt. Das darf man so positiv, wie negativ interpretieren. Amanda Lehmann, die bei "Ripples" und Shadow of..." in den Ring steigt hinterlässt in meinen Ohren noch den schwächsten Eindruck, ohne dabei wirklich zu enttäuschen.

Einige Stücke und Interpreten allerdings verdienen besondere Erwähnung.

Da wäre zunächst "Supper's ready" in dem sich zahlreiche Sänger (u.a.: Mikael Akerfeld, Simon Collins, Francis Dunnery) die Rolle des Lead-Gesangs teilen. Das gibt dem Opus zusätzlichen Reiz. Das Finale bekommt eine Extra Portion Hackett verpasst und klingt großartig. Leider wird es auch hier wieder ausgeblendet. Ein ordentliches Ende wäre das I-Tüpfelchen zu dieser gelungenen Interpretation gewesen.

"The lamia" ist für mich das gelungenste Stück des Albums. Nicht nur, dass Nik Kershaw sensationell singt, die ruhigen Passagen sind von erhabener Schönheit und das Finale, auf dem sich Steve Hackett mit Steve Rothery (Marillion) im Solo duelliert lässt aufhorchen.

"Please don't touch", von Steve's gleichnamigen Soloalbum kommt in einer ungemein kraftvollen Version. Das ursprünglich für "Wind & Wuthering" gedachte Stücke hätte dort mit "Wot gorilla" verwoben sein sollen, was aus meiner Sicht das Album zusätzlich aufgewertet hätte.

"Blood on the rooftops" wird von Hackett's Drummer Gary o'Toole gesungen, der für mich die eigentliche gesangliche Überraschung des Albums ist. Seine warme, sehr englische Stimme lässt die von Phil Collins im Original hinter sich.

Das gleiche gibt für Jakko Jakszyck in "Entangled". Auch er singt in meinen Ohren ausdrucksstärker, als Collins es auf seinem ersten Album als Leadsänger tat.

Schön hätte ich es gefunden, hätte man die Stücke "Fly on a windshield/Broadway melody of 1974" mit "Dancing with Moonlit knight" bzw. "Musical box" verwoben. So steht diese Sequenz aus "The lamb" etwas verloren da. Da gleich gilt für "A tower stuck down", der so alleine ohne von "Hands Of The Priestess" eingerahmt zu werden.

"Camino royale", ebenfalls ein Hackett-Solo Stück gewinnt deutlich durch Steve's gereiften und selbstbewussteren Gesang. Der Song hätte hier zwar nicht mit drauf sein müssen, kann aber gefallen.

Großartig finde ich die Version von "Shadow of the hierophant". Einzige Einschränkung: Sally Oldfield war seinerzeit die weitaus bessere Wahl. Das Finale ist ausgesprochen kraftvoll. Im Gegensatz zu "Chamber of 32 doors" ist dieser Titel im Tracklisting genau an der richtigen Stelle.

An anderer Stelle wird ja die Produktion bemängelt. Das möchte ich nicht bestätigen, ohne dass ich der Meinung bin, dass es sich um eine 1A Produktion handelt. Die Scheibe klingt angenehm und nicht zu zeitgemäß, was dem Material aus meiner Sicht gerecht wird.

Insgesammt eine sehr schöne Scheibe, die die Jahre von Steve Hackett bei Genesis zusammen fasst. Aus meiner Sicht hat Genesis seinerzeit mit Steve Hackett mehr verloren als zuvor mit Peter Gabriel, in dessen Fusstapfen Phil Collins mit Leichtigkeit trat. Hackett hingegen hinterließ ein Vaccum, dass man so nicht mehr füllte. Schade!

-- die Bewertung durch Sterne halte ich in diesem Fall eher für zweitrangig. Je nach Gewichtung von Inovation, Aufnahmequalität, etc. ist alles zwischen 3 und 5 Sternen drin. --
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 4, 2013 12:05 PM CET


Where Do You Go to Disappear?
Where Do You Go to Disappear?
Preis: EUR 19,86

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurskorrektur [update], 2. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Where Do You Go to Disappear? (Audio CD)
Tina Dico macht es den Fans mit ihrem neusten Output wirklich nicht leicht. Auf "Where do you go to disappear?" wagt sie zusammen mit ihrem Partner Helgi Jonsson eine deutliche Kurskorrektur. Schon der mit einem simplen Beat unterlegte Opener "We're all experts" gibt deutlich die neue Richtung vor. Ähnlich wie vor Jahren David Gray mit "White ladder" mixt Tina Dico ihren handgemachten Folk-pop mit loops und beats aus der Konserve. Das funktioniert teilweise richtig gut, wie z.B. bei dem im Refrain treibenden "The world ist perfect" oder dem verhalten melancholischen "Moon to let". "True north" hingegen fehlt die Größe, die die Version auf der letztjährigen Live-DVD hatte. "You wanna teach me to dance" ist nicht nur textlich ungewohnt plump. Da passt das Plastik-Arrangement schon fast wieder. Nein, hierfür gibt es leider Punktabzug. Eingestreut in diesen Stilmix finden sich einige ruhig teils fast mantra-artige Stücke wie "Tip of the iceberg" und "Point of no return", die man auch auf den letzten VÖ's von Tina Dico hätte finden können. Großes Storytelling bei "the other side" und den schon genannten Titeln "True north" und "We're all experts" angesagt. Etwas beliebig kommen "Sunrise" und zum Abschluss "You leave you learn" daher.

Im Großen und Ganzen gelingt Tina Dico ein gutes neues Album, das nicht Ihr Bestes ist und das eine gewisse Eingewöhnungsphase braucht. Ich würde es durchaus als "Grower" bezeichnen. 2-3 Titel können das Niveau nicht ganz halten und mit "You wanna teach me to dance" hat das album in meinen Ohren ein potenziellen "skip" Kandidaten. Vier Sterne sind drin.

Update: Je häufiger ich das Album höre, desto besser gefällt es mir als Ganzes. Obwohl ich grundsätzlich bei obiger Einschätzung bleibe, sind die Höhepunkte des Album so gut, dass man die 2-3 schwächeren Stücke tolerieren kann, ohne abzuwerten. Für mich ist das Album inzwischen ein Fünfer Kandidat.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10