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Beiträge von contrude
Top-Rezensenten Rang: 2.281.555
Hilfreiche Bewertungen: 49
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Rezensionen verfasst von "contrude"
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Interessant-aber nichts für den Sommer, 28. August 2003
Klaus Bednarz beschreibt in einer sehr alltagsnahen und historisch interessanten Form das große unnahbare Sibirien und die Weiten Alaskas. Ich habe nur Teile der Fernsehdokumentation gesehen, wollte aber daraufhin direkt die entsprechende Lektüre lesen. Es ist keine packende Geschichte, aber eine hautnahe Beschreibung der sibirischen Bevölkerung mit ihrer Geschichte und der Natur. Klasse fand ich die Mischung zwischen Leben und Überleben in Tundra und Taiga, historische Wegweiser und Anekdoten sowie die Darstellung der Probleme durch den Zusammenbruch der Sowjetunion und der modernen Zivilisation. Werde jetzt auch bald das Buch zum Thema Ostpreussen lesen. Klaus Bednarz Bücher sind aber eher etwas für die langen Wintertage, als für die heissen Tage am See, dann ist es authentischer. Durch das Buch hat man wirklich Respekt vor dem Kamerateam gewonnen: Welche Land-welch Strapazen.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Traurigkeit einer Verlassenen, 1. März 2001
Die Schöne, Frau Symanski, veroeffentlichte vor kurzem das im SPIEGEL hochgelobte Werk "Agnes Sobierajsky". Die Hauptfigur ist eine nachdenkliche und traurige Person. Agnes lebt am Rande der hollaendischen Grenze (reicht das schon zum Nachdenken ?) und macht sich ueber die kleinsten und die groessten Sachen Gedanken, schlussfolgert leider aber immer hoechst naiv und selbstlos, selbst - verlassen. In einer erotischen Sex-Beziehung (realistisch gesehen ist es nichts anderes) wird sie gehassliebt und benutzt, ist aber fasziniert von Mustafa, diesem klugen verkappten Philosophen, der die Frauen "auf die Friedhoefe schafft". Agnes Sobierajski ist kein Werk fuer verlassene Geliebte, weil die Identifikation in den Wahnsinn treiben koennte, aber auch kein Lehrwerk fuers Leben. Mehr eine zu gross geratene Kurzgeschichte mit einem offenem Ende und bitterem Nachgeschmack.
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45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Witz und Melancholie im Plantagenfieber, 29. November 2000
"Grün ist die Hofffnung" ist ein wirklich ironisches Werk über die Hassliebe zu sog. leichten Drogen und der Erkentniss das doch alles anders kommt als man denkt. Der Hauptdarsteller Felix gibt das Bild eines deorientierten Großstädters ab, der sich mithilfe seines dubiosen Mäzens namens Vogelsang und 2 anderen skurillen Gestalten in die scheinbare Idylle des Landlebens in den Bergen über Kalifornien flüchtet. Wo anfangs eine halbe Millionen Dollar durch Anbau holländischer Wiesen für jeden der Beteiligten rausspringen soll, entwächst später der Krampf und Kampf mit den Hinterwäldler- Nachbarn, mit dem Dorf- Sheriff, als auch mit schwelender Sommerhitze, Pilzerkrankungen, Abstinenz und schlecht gerollten Joints. Über "Grün ist die Hoffnung" mußte ich selbst morgens um 8.00 Uhr in der S- Bahn lachen. Ein Buch, daß man getrost allen Leuten, ob jung oder jung geblieben, ans Herz legen kann, die sich nicht scheuen, Konventionen zu durchbrechen oder auch einfach auf diese sture und hochnäsige Gesellschaft einen Witz zu reissen. Dazu liefert Mr. Boyle genügend Metaphern, die in ein Poesiealbum fürs Private hineinpassen würden. UNBEDINGT EMPFEHLENSWERT
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