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Beiträge von Jürgen Albers
Top-Rezensenten Rang: 35.432
Hilfreiche Bewertungen: 92

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Rezensionen verfasst von
Jürgen Albers (Bonn Deutschland)

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Original Machines (2CD, 56-seitiges Artbook in LP-Grösse)
Original Machines (2CD, 56-seitiges Artbook in LP-Grösse)
Preis: EUR 39,99

5.0 von 5 Sternen Gesamtkunstwerk par excellence, 4. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bewerte ich hier eine CD oder einen Bildband? Zum Glück muss ich das bewertungstechnisch nicht trennen; beides fünf Sterne, bis zum Anschlag.
Die Musik: ein wahres Füllhorn der Stile und Stimmungen, vierundzwanzig Songs in einer Stunde, fast ausnahmslos kleine Geniestreiche, oft mit abruptem Ende, ohne deswegen abgerissen zu wirken - eher mit künstlerischer Leichtigkeit dargeboten: tolle Melodien in Überfülle, abwechslungsreiche Arrangements, Pop-Perlen, Electronica-Minimalismen, Punk-Ausbrüche, Songwriter-Balladen, Rockstatements; wenn es mal nach "...Trail of Dead" klingt, dann wohl eher wegen der Stimme. Ich denke dennoch, dass Fans der Gruppe dieses Soloalbum auch zu schätzen wissen. Es steckt voll von der Intensität und Energie, die auch Keelys Band ausmacht; nur kann er sich hier mehr auf den Geist der einzelnen Songs einlassen, ohne Rücksicht auf den Bandsound nehmen zu müssen.
Das Artbook: ein Prachtbildband, eine Retrospektive des grafischen Schaffens Keelys, berstend voll mit erstaunlich filigranen Skizzen, opulenten Ölgemälden, fantasievollen Illustrationen. Hier schwelgt das Auge des Betrachters in surrealen Welten, grandiosen naturalistischen Studien, tollen Porträts, garniert mit detailreichen Hintergründen, begleitet von den Liedtexten (jedem Song gehört eine Doppelseite), Notizen aus Reisetagebüchern und einigen Erläuterungen. Auch ich sage: jeden Euro wert, dieses Teil. Wenn man sich was gönnen will... Dafür lohnt es, auf manches andere zu verzichten.


Bruce Soord
Bruce Soord
Preis: EUR 14,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Steigert sich im Verlauf!, 2. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bruce Soord (Audio CD)
Es fängt schwach an, wirklich schwach für mein Empfinden, mit Minimalpiano, mit banaler Melodie, und auch die nächsten drei, vier Lieder hauen mich nicht um. Fehlkauf, dachte ich an dieser Stelle. Dann aber wird es mit "Willow Tree" richtig gut und klingt an dieser Stelle bezeichnenderweise nach Pineapple Thief. Das Niveau wird im Großen und Ganzen gehalten, die zweite Hälfte des Albums bewegt und macht auch musikalisch Freude. Soord verlässt am Ende erfolgreicher als in den ersten Songs (vorsichtig) angestammtes Terrain. Elektronik-Bombast à la Midge Ure kommt hier richtig gut.
Die Wirkung des Albums wird im Übrigen noch mal verstärkt, wenn man sich auf die prägnanten, melancholischen Lyrics einlässt, Kindheits- und Jugenderinnerungen, eine Hommage an die Heimatstadt Yeovil in Somerset.


A Scarcity of Miracles-a King Crimson Projekct
A Scarcity of Miracles-a King Crimson Projekct
Preis: EUR 14,49

5.0 von 5 Sternen Nicht Crimso, trotzdem (anders) gut!, 26. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Löwenanteil der Rezensionen hier fußt auf der Erwartung, ein neues Crimso-Album zu hören (oder zumindest etwas in der Art). Das ist "A Scarcity..." nicht. Ich persönlich habe es als wunderschönes, relaxed-melancholisches Stück Musik gehört, musikalisch ohne Fehl und Tadel, Genuss ohne Reue, sozusagen. Ja, man kann dieses Album im Hintergrund hören, anders als das Meiste von King Crimson, aber auch wenn man "richtig" hinhört, offenbart sich einem Musik, deren Intensität und Umsetzung sich aus der Masse meilenweit abhebt. Im Übrigen sind die ProjekCts ja so vielfältig, dass für alle, die hier nicht bedient werden konnten, genug Experimentelles, Kantiges, Ambitioniertes erhältlich ist.


Modern Blues
Modern Blues
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absolute Empfehlung!, 7. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Modern Blues (Audio CD)
Auch wenn das neueste Album der Waterboys nun schon eine Weile auf dem Markt ist, möchte ich nicht darauf verzichten, eine klare Empfehlung auszusprechen: Es handelt stilistisch definitiv nicht um eine Fortsetzung von „Mr Yeats“: keine „Big Music“, keine Irish-Folk-Anleihen. Umso erstaunlicher und gleichzeitig bezeichnender ist daher, dass es trotzdem ein unverwechselbares Mike Scott/Waterboys-Album geworden ist. Da ist die Stimme, die Emotionalität, die griffige Kompositionsweise, die hohe Musikalität, die lyrisch hochwertigen Texte (hier ist eben jemand am Werk, der es absolut beherrscht, sich in Liedern auszudrücken). Die Musik ist „amerikanischer“, mal rockig, durchaus aber auch „smooth“, straighter als auf dem vorigen Album, aber nicht weniger episch – siehe die Geschichte um „The Girl Who Slept For Scotland“ oder der kraftvolle Abschluss mit „Long strange golden Road“. Ich ziehe den Hut vor Scott, der es sich trotz der großen öffentlichen Anerkennung, die er mit „Mr Yeats“ nach langer Zeit wieder erfuhr, versagte, auf dieser Schiene weiterzufahren: Er geht stattdessen nach Nashville und spielt dieses unprätentiöse Album ein, dessen Stärken sich umso mehr offenbaren, je öfter man es hört – und man hört es gerne öfter. Bei mir rotiert es jedenfalls seit seinem Erscheinen regelmäßig, ohne je den Weg ins Regal zu finden.


Last Days Of The Century
Last Days Of The Century

5.0 von 5 Sternen Doch: absolute Kaufempfehlung!, 16. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Last Days Of The Century (MP3-Download)
Ich höre das Album gerade wieder mit Freuden und möchte die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, dessen im Allgemeinen maue Bewertung meine Begeisterung entgegenzusetzen. Ja, klar, es ist das poppigste und synthielastigste Album von Good Old Al, aber erstens finde ich, dass diese Zutaten hier funktionieren und eben ein vermeintlich "leichteres" Werk entstehen lassen, mit so optimistischen Songs wie "Red Toupee" und "Josephine Baker". Und zweitens fußt diese "moderne" Produktion auf großartigem Songmaterial. Drittens liegt hinter diesem Popanstrich durchaus Tiefe, die deutlich wird im wehmütigen Refrain von "King of Portugal" und im gespenstisch-betörenden "Where Are They Now?" (das ich immer noch nicht ohne Gänsehaut hören kann). Der Text gehört für mich zu den besten Rocklyrics, die je geschrieben wurden. Großartig auch die Vielsseitigkeit des Albums - und immer wieder hervorzuheben: Peter Whites Gitarre.


Duets: Re-Working the Catalogue
Duets: Re-Working the Catalogue
Preis: EUR 6,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Fans empfehlenswert, 20. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Duets: Re-Working the Catalogue (Audio CD)
Den Geist, den dieses Album versprüht, nahm ich bei Van zuletzt Anfang, Mitte der Neunziger wahr, auf Alben wie „Hymns to the Silence“ oder „The Healing Game“: inspiriert, soulig, emotional, geprägt von feuernden Bläsersätzen und ekstatischem Gesang. Nicht zufällig sind einige Songs aus dieser Phase auch bei den „Duets“ vertreten, „Some Peace of Mind“ als toller Einstieg mit Bobby Womack, „Fire in the Belly“, hervorragend mit Steve Winwood.
Nicht jede Einspielung auf diesem Album ist so gelungen wie die genannten, nicht jeder Song gewinnt („Rough God Goes Riding“ – gar nicht rough mit Tochter Shana…), manchmal wird der Duettpartner auch zum „Echo“ reduziert (mit Brian Kennedy passte das damals, aber bei den hier vertretenen Hochkarätern mutet es doch etwas einfallslos an).
Insgesamt für Van-Fans empfehlenswert, auch eine Anregung, sich mal wieder durch den füllhornartigen Katalog des Barden zu hören.


Fegefeuer: Roman
Fegefeuer: Roman
von Sofi Oksanen
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen erschütternd, mitreißend, relevant, 9. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Fegefeuer: Roman (Taschenbuch)
Den vielen positiven Rezensionen hier kann ich im Großen und Ganzen zustimmen: erschütternd, mitreißend, relevant - eine unbedingte Empfehlung, wenn auch harte Kost. Ich war auch beeindruckt von der Genauigkeit, mit der die Autorin den Alltag der Aliide Truu beschreibt, dieses Leben in der estischen Provinz gestern und heute, das natürlich in seiner Stille und Zurückgezogenheit in hartem Kontrast zum Einbruch der Angst und der Brutalität steht.
Die Erzählstruktur mit ihren Rückblenden ergab insgesamt betrachtet durchaus Sinn, orientierte sie sich ja auch an dem Abtasten und Näherkommen/Kennenlernen der beiden Hauptpersonen. Zwischenzeitlich empfand ich es dann aber doch ein wenig als zu konstruiert - zu offentsichtlich sollte die Spannung durch Ungeklärtes hochgehalten werden, indem die Rückerinnerungen doch genau das ausließen, was zum Verständnis beigetragen hätte. Insgesamt litt am Ende dadurch die Spannung sogar etwas, weil die genauen Zusammenhänge einem auch gar nicht mehr wichtig erschienen. Viereinhalb Punkte kann ich nicht vergeben, abrunden würde der Klasse dieses Romans nicht gerecht.


Men Who Climb Mountains
Men Who Climb Mountains
Preis: EUR 23,04

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geglückte Runderneuerung, 19. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Men Who Climb Mountains (Audio CD)
Man muss bei den drastischen Negativbewertungen wohl einfach in Rechnung stellen, dass etwas gänzlich anderes erwartet wurde - was man aber nach den letzten zwei, drei Alben eigentich nicht erwarten konnte. Dies ist er nun, der runderneuerte Pendragon-Stil, nicht mehr ganz so proggy, dafür atmosphärisch und melodienselig. Sicher, alte Fans mögen verprellt werden... Ich gehöre seit "Pure" zu den neuen Fans, und auf "Men Who Climb Mountains" gefallen sie mir gut wie nie. Natürlich, auch eine Geschmacksfrage. Aber unabhängig davon muss man die Geschlossenheit und Intensität diese Albums in Rechnung stellen, und ich finde, diese Rechnung geht auf. Ich empfinde es als hervorhebenswert, dass es Barrett gelungen ist, sich eines nicht ohne weiteres pop-kompatiblen Themas anzunehmen, ohne sich zu verheben: der Frage, warum Männer sich immer neue, immer größere Ziele suchen müssen, besessen bis zum Wahn (ein Thema, das mich, nebenbei, ebenfalls sehr fasziniert) - auf mehrdeutige Weise mit vielen Zwischentönen. Die Dramatik und Ambivalenz der "Men Who Climb Mountains" ist jedenfalls musikalisch stimmig umgesetzt worden. Die Spannung und Emotionalität hält sich bis zum Schluss und findet einen Höhepunkt in "Explorers of the Infinite" mit einer Hookline für die Ewigkeit: "pushing on up forever... Why? God only knows".


The Ocean at the End
The Ocean at the End
Preis: EUR 17,98

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vollbedienung!, 6. November 2014
Rezension bezieht sich auf: The Ocean at the End (Audio CD)
Hier gibt's nichts, aber auch gar nichts zu kritteln. Wer Tea Party kennt und liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Und wer sie noch nicht kennt, könnte mit diesem Album auf den Geschmack kommen. Es ist, als habe es die letzten zehn Jahre nicht gegeben - das Powertrio aus Kanada (gemeint sind diesmal nicht die anderen Drei) macht da weiter, wo es vor (!) "Seven Circles" aufgehört hat - das man getrost als einmaligen Ausrutscher nach unten verbuchen darf.
Alle Tugenden der Band sind auf "The Ocean..." vereint: die LedZep-Anleihen, die orientalistischen Elemente, die Wucht und Spiellaune - und so typisch wie dieses Album als Ganzes sein mag, so überraschend ist es doch in sich immer wieder, mit seiner stilistischen Vielfalt und Bandbreite von Stimmungen. Höhepunkt auch für mich: der Titeltrack - eine Powerballade at its best: ein Schmankerl für Liebhaber und ein Köder für neue Fans!


I'm Not Bossy,I'm the Boss
I'm Not Bossy,I'm the Boss
Preis: EUR 13,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wirklich gut, aber nicht überragend, 5. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: I'm Not Bossy,I'm the Boss (Audio CD)
Wer die Messlatte bei dem vor einem Vierteljahrhundert erschienenen "Lion and Cobra" anlegt, offenbart sich meines Erachtens vor allem als Nostalgiker, der seine Jugenderinnerungen auffrischen möchte. Natürlich muss und kann Sinead O'Connor nicht diesem Debüt nachhängen, natürlich hat sie sich verändert und somit ihre Musik. Ich kann verstehen, dass man die Sinead von damals besser fand, aber wenn man ihre künstlerische Entwicklung als Ganzes sieht, befindet sie sich zur Zeit keineswegs an einem Tiefpunkt, sondern in einer Phase inspirierter Schaffenslust (so lang liegt ja auch der mehr als nur solide Vorgänger noch nicht zurück).
Sie wirkt auf dem neuen Album frisch und kraftvoll, die Songs haben Drive und Tiefe, sind gut produziert und abwechslungsreich. Ich frage mich allerdings, warum fast alle Lieder nach der Popsong-Standardlänge von drei bis vier Minuten recht lieblos ausgeblendet wurden. Teil des Konzepts (Ich mache Pop und keine Kunst) oder Gleichgültigkeit?


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