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Rezensionen verfasst von
Viktor Krankenstein

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Sorry State of Affairs
Sorry State of Affairs
Preis: EUR 13,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The new Kings of Skate-Punk!, 11. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Sorry State of Affairs (Audio CD)
In Zeiten, da das Punkgenre droht, von bebrillten Hipstern übernommen und zum Streichelzoo gemacht zu werden, sind Bands wie S******e Minnelli eine Wohltat. Das deutsch-amerikanische Quartett liefert mit „Sorry State of Affairs“ sein viertes Album ab und beschert uns zwölf Lowbrow-Punk-Hymnen, die musikalisch zwischen Suicidal Tendencies, Excel, RKL und Black Flag angesiedelt sind und mit herrlich angepissten Vocals aufwarten. Thematisch ist die Scheibe in „Hessian Nightmares“ und „California Dreams“ unterteilt, was sich auch im Front- und Backcover des Albums widerspiegelt, auf denen die jeweiligen Bundesstaaten-Flaggen dargestellt sind, natürlich in typischer S******e Minnelli-Manier. Shouter Sam erzählt dabei von schrägen Erlebnissen in seiner Frankfurter Wahlheimat Frankfurt und von Erinnerungen an Kalifornien – ein nettes Konzept. „Sorry State of Affairs“ ist das bis dato reifste Album der Band, das Können der einzelnen Musiker ist durch die klare Produktion deutlich zu hören und weiß zu begeistern. Inhaltlich geht es um allerlei illustre Themen, so singt Sam beispielsweise über die „lebenden Toten“ im „Cafe Fix“, entführt uns in den „Room of Doom“ und erzählt uns von den Stimmen – „The Voices“ – in seinem Kopf. Wer brachialen, finsteren und furiosen Skatecore mag, der kommt an dieser Scheibe nicht vorbei.


Diploid Love
Diploid Love
Preis: EUR 6,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweiliger Mainstream-Pop, 11. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Diploid Love (Audio CD)
Was für ein Abstieg. Von der legitimen Nachfolgerin von Wendy O. Williams hat sich Brody Dalle zur Interpretin belanglosen Wave-Pops entwickelt. Klar erreicht man damit ein breiteres Publikum und klar kann man damit mehr Kohle machen, aber wie ernst kann man jemanden nehmen, der einst brachialen Punk mit den Distillers gemacht hat und nun auf den Pfaden von Pink wandelt? Sorry, da höre ich mir lieber frühe Blondie-Werke, Creatures und Siouxie an, die sind ehrlicher und glaubhafter. Eine Enttäuschung.


Ramblin Man
Ramblin Man
Preis: EUR 18,10

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht neu, 5. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ramblin Man (Audio CD)
"Ramblin' Man" ist nach "Long Gone Daddy" die zweite Hank III-Compilation aus dem Hause Curb Records, auf die der Künstler selbst keinen Einfluss hatte. Offensichtlich sah sein Vertrag mit dem Major die Veröffentlichung einer bestimmten Anzahl von Alben vor und die haut Curb Records jetzt nach und nach raus und tarnt sie als Neuveröffentlichungen. Doch weder "Long Gone Daddy", noch "Ramblin' Man" bestehen aus neuem Material. Vielmehr handelt es sich bei den Alben um Compilations mit bunt zusammengewürfeltem Material. Hank III veröffentlich neues Material wie beispielsweise "Brothers of the 4x4" inzwischen auf seinem eigenen Label.
"Ramblin' Man" bietet lediglich acht Tracks, darunter fünf Cover-Versionen und drei eigene Songs, von denen allerdings zwei bereits auf anderen Alben veröffentlicht wurden. Unveröffentlicht ist daher lediglich der Song "Runnin' & Gunnin'". Lohnt sich die Anschaffung trotzdem? Ich finde ja, denn zum einen hat man hier die bereits anderweitig veröffentlichten Songs (z.B. auf der Malvins-Scheibe "The Crybaby") auf einem Album zusammengefasst, zum anderen ist die Produktion - Musik und Artwork - deutlich besser als auf den von Hank III selbst produzierten Alben neueren Datums. Und - "Runnin' & Gunnin" ist ein verdammt geiler Song. Das Booklet lässt sich zudem auf Postergröße entfalten und präsentiert das Cover als Mini-Poster.
Klar könnte man auch sagen "GFY Curb Records!", aber dann würden einem acht gute bis sehr gute Tracks des Country-Punk-Kings entgehen.


If You Have Ghost
If You Have Ghost
Preis: EUR 10,27

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gewagtes Experiment, 23. November 2013
Rezension bezieht sich auf: If You Have Ghost (Audio CD)
Ghost haben Blut geleckt, das Blut des Erfolges. Nachdem die ersten beiden Alben der Band allerorts gefeiert wurden, versucht man nun offensichtlich ein (noch) breiteres Publikum auf sich aufmerksam zu machen. Und wie ginge das besser mit Cover-Versionen von massentauglichen Mainstream-Bands wie Abba, Depeche Mode und Army of Lovers? Der Track von Roky Erickson wurde wohl lediglich gewählt, um einen gewissen Kult-Status zu bewahren.
All dies ist durchaus legitim und verständlich, denn mit seinen anderen Bands hatte der kreative Kopf hinter Ghost bisher wenig Erfolg. Warum also nicht mit ein wenig mystischem Hokuspokus und Klängen, die sowohl Rock-, als auch Metal- und Gothic-Fans begeistern, ein wenig Geld machen.
Das Problem an der vorliegenden Veröffentlichung ist aber, dass die Cover-Versionen nicht wirklich gut sind. Der Depeche Mode-Song ist genauso langweilig wie das Original, Roky Erickson-Songs leben wie Johnny Cash-Songs hauptsächlich von der markanten Stimme des Interpreten, über die der Ghost-Sänger nicht annähernd verfügt und der Abba-Song ist tatsächlich im Original finsterer als die Cover-Version. Insofern gebe ich einen Punkt für die wirkliche gute und sehr finstere Cover-Version des Army of Lovers-Songs "Crucified" und einen weiteren für das geniale Cover-Artwork.


Venomous Rat Regeneration Vendor
Venomous Rat Regeneration Vendor
Preis: EUR 5,99

1 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Seelenloses Riff-Gewichse, 10. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Venomous Rat Regeneration Vendor (Audio CD)
Eigentlich müsste man Rob Zombie lieben. Der Kerl sieht cool aus, ist Horror-Fan, hat eine heiße Freundin, macht Musik und dreht Filme. Bis dato jedoch konnte ich weder seinen frech zusammengeklauten Filmen, noch seiner Musik, die ich gerne als seelenloses Riff-Gewichse bezeichne, etwas abgewinnen. Dies ist leider auch bei seinem neuen, inzwischen fünften, Album so. Alles klingt, als ob Rob die Songs des letzten Albums genommen hätte und diese lediglich mit neuen Texten versehen hätte. Vermutlich aber lassen sich Songs wie „Teenage Nosferatu Pussy“, „White Trash Freaks“ und „Lucifer Rising“ bei einem von Feuerwerk und Explosionen begleiteten Zombie-Konzert und mit drei Promille im Blut prima mitgrölen und einen größeren Anspruch dürften die Fans von Robs Musik vermutlich auch nicht haben. Ballermann-Mucke im Bombasto-Rock-Gewand. Das ist okay und hat sicherlich seine musikalische Berechtigung, aber ein Meisterwerk ist dies beim besten Willen nicht, das sollten sich auch Zombie-Jünger eingestehen. Fazit: Nichts Neues an der Zombie-Front, dumpfer Fast-Food-Riffrock für Mainstream-Musik-Fans. Zwei Punkte gebe ich dennoch, einen für die lustigen Songtitel (da macht Rob Zombie keiner etwas vor!) und einen für das schicke 3D-Cover der Special-Edition, das für mich der eigentlich Kauf-Grund war.


Original Protected CD Koffer (für 144 CDs)
Original Protected CD Koffer (für 144 CDs)

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schrott!, 11. Juni 2012
Ich hatte einen CD-Koffer gesucht, der möglichst viele CDs fasst. Dies tat der Protected-Koffer auch, doch er ist so schlecht verarbeitet, dass er dem Gesamtgewicht der CDs nicht standhält. Ein Transport der CDs ist lediglich möglich, wenn man den Koffer horizontal trägt, nicht aber, wenn man ihm am Griff hält.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 29, 2013 2:31 AM CET


Deth Red Sabaoth (Ltd.Digi)
Deth Red Sabaoth (Ltd.Digi)
Preis: EUR 22,56

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prince of Darkness - Part 9, 7. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Deth Red Sabaoth (Ltd.Digi) (Audio CD)
Danzig, die Neunte. Und wie nicht anders zu erwarten, erfindet sich der Meister einmal mehr neu und präsentiert uns eine weitere Facette seines Schaffens. Dominierten bei "Circle of Snakes" noch brachiale Metal-Riffs und Nackenbrecher den Sound, so stehen diesmal eine schwülstige, nahezu bluesige Atmosphäre und Glenns einzigartige Stimme im Mittelpunkt. Aufgenommen mit Original-Recording-Equipment aus den Siebzigern lädt "Deth Red Sabaoth" zu einer Reise in die Sümpfe Louisianas, den Ghost Highway und schließlich in die Hölle ein. "Deth Red Sabaoth" knüpft genau dort an, wo "Lucifuge" und "How The Gods Kill" aufhörten, das Album bietet grandiose und abwechslungsreiche Songs, die sich stets finster, melancholisch und unheilschwanger präsentieren, sich in ihrer Art und Weise aber sehr voneinander unterscheiden. Metal, Blues, Doom, Stoner-Rock, "Deth Red Sabaoth" hat all dies zu bieten, wobei jeder Song stets von Danzigs markanten Vocals dominiert wird. So finden sich denn auf dem Album neben klassischen Danzig-Songs wie das etwas an "Long Way back from Hell" erinnernde "Hammer of the Gods" oder das schaurig-schöne "Deth Red Moon" auch ungewöhnliche Southern/Blues/Stoner-Tracks wie "The Revengeful" oder "Black Candy" und düstere Rock-Hymnen wie "Rebel Spirit" oder "Ju Ju Bone", wobei letztere beiden Songs zu meinen persönlichen Lieblingstracks der Scheibe gehören. Gerade "Ju Ju Bone" mit seinem wunderschönen Elvis-Gesang und seiner gespenstischen Voodoo-Atmosphäre ist ein echtes Highlight. Seit langem wieder ein Danzig-Album, das sowohl alte, als auch neue Fans begeistern dürfte! Bleibt zu hoffen, dass der Meister diesem Stil treu bleibt und uns in Bälde ein weiteres Album auf diesem Niveau präsentiert.


The Devil's Rain
The Devil's Rain
Preis: EUR 17,55

11 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Selbstdemontage, 7. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: The Devil's Rain (Audio CD)
Tja, was soll man dazu sagen!? Mit Anlauf und Ansage in den Sand gesetzt! Ich frage mich ernsthaft, was im Kopf des Herrn Only vorgeht. 12 Jahre lang keine neue Scheibe und dann das. Ich bin Misfits-Fan der ersten Stunde, habe die Auflösung im Jahre 1983 bedauert und mich auf die Re-Union im Jahre 1995 gefreut, auch wenn diese ohne Glenn Danzig, den bisherigen Songwriter aller Misfits-Songs stattfand. Richtig anfreunden konnte ich mich mit den Neo-Misfits nie, muss aber dennoch sagen, dass die Jungs mit Michale Graves einen brauchbaren neuen Sänger (und Songwriter) rekrutiert hatten und in dieser Besetzung vor allem live überzeugen konnten. Graves verließ die Band im Jahre 2000, seit 2001 ist auch Misfits-Gitarrist Doyle nicht mehr an Bord. Der wurde durch Ex-Black Flag-Gitarrero Dez Cadena ersetzt, der zwar mit der Gitarre umzugehen versteht, aber leider optisch so gar nicht in die Band passen will. Was noch viel schlimmer ist: Jerry Only hat die Vocals übernommen und bereits auf der "Land of the Dead" ep sein "Können" unter Beweis gestellt. Die Scheibe wurde überall zerrissen, aber anstatt daraus den Schluss zu ziehen, einen neuen, unverbrauchten und jungen Sänger in die Band zu holen, hat Only nun auch noch die komplette neue Scheibe eingesungen. Das Ergebnis ist äußerst ernüchternd. Zwar gibt es hier und da (einige wenige) gute Ansätze ("Vivid Red", "Jack The Ripper"), die aber werden durch den beliebigen Gesang von Only sofort zunichte gemacht. Gegen diese Grütze war die erste Re-Union-Scheibe aus dem Jahre 1996 ein Meilenstein. Tatsächlich klingen die Misfits anno 2011 nun so wie eine der unzähligen Horror-Punk-Bands, die einst von ihnen beeinflusst wurden. Und so ist und bleibt denn das beste am Album das schicke Cover von "Marvel Zombies"-Zeichner Arthur Suydam. Kleiner Tipp: Die neue Danzig-Scheibe kaufen, da weiß man, was man hat.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 23, 2011 6:21 PM CET


And Hell Will Follow Me
And Hell Will Follow Me
Preis: EUR 13,78

0 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langeweile in Reinkultur, 26. August 2011
Rezension bezieht sich auf: And Hell Will Follow Me (Audio CD)
Meine Güte, was für eine Gurke. Type O. Negative waren nicht gerade meine Lieblingsband, aber zumindest das Debüt der Band lieferte eine musikalische Mischung, die damals ihrer Zeit voraus war und eine recht eigenständige Musikmixtur aus Hardcore, Punk, Industrial und Goth-Rock lieferte. Bei diesem einen herausragenden Werk sollte es jedoch bleiben. Bereits mit der zweiten Scheibe ging Peter Steele dazu über, Bands wie Christian Death, Sisters of Mercy und Konsorten (schlecht) zu kopieren, um eine breitere Masse an Hörern für sich zu gewinnen.
Eine ähnlich Idee verfolgt nun auch Type O-Drummer Sal Abruscato, der sich wohl gesagt hat, dass all die noch existierenden Typo O-Fans wohl durchaus gewillt sind, die Tonträger einer ähnlich gearteten Band zu erwerben. Kurzerhand wurden ähnliche Bandfotos geschossen, ein Cover gestaltet, dass auch von Type O stammen könnte und zudem das gesamte Artwork der CD im bekannten Grün gehalten. Die Musik ist dann auch genauso, nein, eigentlich noch langweiliger, als die letzten Type O-Veröffentlichungen. Soll heißen: Mainstreamiges und radiotaugliches Goth-Pop-Gedudel, das so uninspiriert und belanglos ist, das man spätestens nach dem dritten Song die Scheibe wieder aus dem CD-Player entlässt. Schade, Herr Abruscato, aber vieleicht klappt's ja beim nächsten Mal, dann aber Bitte mit etwas mehr Eigenständigkeit, Feuer und musikalischer Drastik.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 18, 2012 11:40 PM MEST


Women and Children Last
Women and Children Last
Preis: EUR 20,99

1 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überproduziertes Riff-Gewichse, 23. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Women and Children Last (Audio CD)
Ich war großer Fan der Frankenstein Drag Queens (Wednesday 13s erster Band), die mir rauem und kompromisslosem Punkrock Mitte der Neunziger Jahre für Furore sorgte. Aus Interesse habe ich mir daher die neue Murderdolls-Scheibe zugelegt und wurde bitter enttäuscht. Dass die Jungs nun aussehen, als kämen sie gerade aus einem Gay-Club, ist mir ziemlich egal, aber die Songs sind leider einfach nur mittelmäßig, überproduziert und fürchterlich. Schade, dass viele junge Hörer offensichtlich durch eine bombastische Produktion davon abgelenkt werden, dass die Songs keine Klasse haben. Aber vermutlich ist es in der heutigen Zeit so, dass unispiriertes Riff-Gewichse bereits ausreicht, um Menschen zu begeistern.


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