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Paul Wirsing "Paul Wirsing" (Frankfurt)

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Die Wahrheit übers Lügen (ca. 1,5 CD)
Die Wahrheit übers Lügen (ca. 1,5 CD)
Wird angeboten von media-shop
Preis: EUR 12,25

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen FU ohne FURT mitlerweile nur halb so gut (?), 31. Oktober 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
So ' da isses also: das neue FU-Album; oder wie es richtig heißen muss ' FURT-Album. Im festgelegten ärzte-fu-bela-ärzte-fu-bela-ärzte-Rhythmus steht nun wieder mal das nächste Solo-Projekt eines Ärzte-Mitglieds an, um die Zeit bis zum (laut Gesetz der Regel höchstwahrscheinlich um 2010 erscheinenden) kommenden Ärzte-Album zu überbrücken. Ein Schelm wer böses vermutet; und so freuen wir uns doch einfach eher darüber, dass der Ober-Arzt mal wieder unglaublich fleißig, mitteilungsbedürftig und kreativ war, um uns von seinen musikalischen Fähigkeiten teilhaben zu lassen. Und diese sind bekanntermaßen alles andere als minderwertig. Nun zu den nackten Fakten:

Die regulär (erste) CD beginnt mit dem monotonen Pseudo-Hard-Rocker 'Nichimgriff' etwas lau, um sich mit Laufe der Spielzeit der gut 37 Minuten gehörig zu steigern ' quasi vom 'Einheitsbrei' zum 'Höhepunkt'. Zwar sind 2, 3 Songs etwas gewöhnungsbedürftig und 'seltsam' (ha, was'n unglaubliches passendes Wortspiel an dieser Stelle'), was den Hörgenuss kurzzeitig etwas strapaziert, aber halten sich die Totalausfälle (das besagte 'Seltsam' sowie das alles in allem belanglose 'Pakistan') erfreulicherweise dann doch in Grenzen. Highlights sind sicherlich das rhetorisch wunderbar umgesetzte 'Krieg', der herrlich zynischen Song 'die Leiche', das mahnende 'Niemals' sowie 'Monster' und das vielleicht beste Lied der Platte 'Karten'. Bei letzterem stimmt im Grunde alles (Text und Musikuntermalung in perfekter Harmonie und mit der richtigen Durchschlagskraft).

Bis dort hin: nicht schlecht! Mitunter tummeln sich zwar lediglich Lieder mit dem Niveau einer B-Seite (was bei FU in der Regel im Vergleich zu vielen anderen Künstlern nicht als herabwürdigend klassifiziert werden sollte ' das ist halt das 'Pech', wenn man in der Vergangenheit unzählige 'Diamanten' geschliffen und die Messlatte so hoch gelegt hat), aber der Gesamteindruck ist auf jeden Fall in Ordnung.

Auf CD zwei (100% FURT) geht es schon deutlich experimenteller und kreativer zu. Bläser, beschwingte Rhythmen sowie Einflüsse aus Ska, Dub, und Dance erhalten Einhalt. Vor allem textlich halten die vier Songs dieser 'Zugabe' ein hohes Level - im Vergleich zur textlich unausgewogenen regulären ersten CD ein Glücksfall, der das Gesamtbild des 1,5er Albums am Ende rettet und ihm dann doch das Prädikat 'gut' anstatt 'befriedigend' verleiht. Da frag ich mich: Warum nicht so mutig, und die zweiten vier Lieder gleich mit auf die ersten gepackt (0815-Rechtfertigungen a la 'inhaltlich passen die Songs der zwei CD nicht zusammen bzw. ins Gesamtkonzept' lass ich nicht zählen)?!?!? Naja, '1,5' CDs lassen sich natürlich auch 2-3 €uro teurer bzw. gewinnbringender verkaufen als ein '1,0'-er Album, aber das nur am Rande'

Fazit: Hätten alle Songs der ersten CD die Qualität der vier 'Extra'-Songs, wäre 'die Wahrheit übers Lügen' sicherlich ein Kracher, an dem niemand (auch Musikliebhaber abseits des Fu-Fan-Universum) vorbeikommen würde.

So bleibt aber bleibt es bei einem Album, dass aufgrund mancher 'gab es irgendwie schon alles mal'-Songs nicht ganz an die beiden Vorgängeralben herankommt und bei dem man sich am Ende doch fragen kann, inwiefern es sich grundlegend in punkto 'Zusammenspiel des FU mit dem Racing Team' von den bisherigen FU(RT)-Alben abheben soll?!??

Bis auf die gelungene zweite CD hört sich 'die Wahrheit übers Lügen' genauso an, wie ein 'stinknormales' Solo-Projekt des Herrn Urlaub von die ärzte. Und das ' gleich vorweg, liebe entrüstete und Kritik resistente FU/Ärzte-Jünger - soll keine negative Wertschätzung darstellen, sondern eher einen Tatsachenbestand.

CD 1: 3,5/5, CD2: 5/5 -> total 4/5


Nichimgriff
Nichimgriff

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Stagnation im Hause Urlaub (???) hoffentlich nicht... (Warten aufs Album), 23. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Nichimgriff (Audio CD)
'Nichimgriff' startet schön rockig mit knackigen Gitarrenriffs, die sich mit den für ein Rock-Intro dieser Art obligatorischen Drums-Parts ergänzen und somit einen vielversprechenden Auftakt für ein hoffentlich starkes Gesamt-Songpaket liefern. Mein Eindruck nach den ersten Takten: joooaaahhh, nich schlecht! Mal hörn, wie's weitergeht' klingt auf jeden Fall schon mal vielversprechend.
Doch schon als die ersten Takte mit stimmlicher Begleitung (in Form von FU's 'ich-nehm-jetzt-nicht-meine-normale-sondern-angestrengte-ERNSTE'-Stimme) weicht meine Vorfreude doch ehrlich gesagt schon einer kleinen, gewissen nicht zu leugnenden Enttäuschung... Klingt irgendwie' naja' langweilig. Aber ich denke mir 'egal, wird schon noch besser ' zu Not muss man sich halt erst ein paar mal 'hinein hören', wie so oft bei vielen Songs vieler bekannter Künstler'
Nun ja, bezogen auf meinen letzten Satz bleibt eins festzuhalten: Auch nach mehrmaligem Anhören des Liedes will sich meine eher enttäuschte Wahrnehmung nicht zum positiven wenden. Das liegt in erster Linie nicht daran, dass sich das Lied in irgendeiner Weise von alten, bekannten Urlaub-Melodien in irgendeiner Form sonderlich abheben würde (auch wenn das viele FU-Anhänger so sehen und 'Nichimgriff' als etwas 'total neues und ungewöhnliches, kreatives' ansehen; nein, das liegt in meinen Augen (Ohren) an folgendem:
Der Song ist viel zu monoton, ja, fast schon langweilig - und das liegt nicht nur an dem sich ständig wiederholenden, nervenden, einfallslos aneinandergereihten Chorus (was ja prinzipiell nichts außergewöhnliches ist), aber hier fällt es doch ziemlich ins Gewicht (wenn zum Teil auch unterbewusst, weil die Textpassagen ziemlich abgehackt und oberflächlich ausgefallen sind). Nein, irgendwie will der Funke nicht so recht überspringen (da kann man die Boxen so laut aufdrehen wie man will) - schön schrammende Gitarren und eine zum nachdenklichen Text abgestimmte tiefe Stimme alleine machen noch packenden Song. Die Idee einen harten, geradlinigen und rockenden Track zu machen ist sicher lobenswert und auch ganz meinem persönlichen Geschmack entsprechend; aber das, was die instrumentale Komponente von 'Nichimngriff' eher ausmacht, ist selbst für minimalistisch geprägte Rocksongs dieses Genres einfach zu mager! Und der Text mit seinen o.g. Charakteristika trägt nicht zur Besserung des leider recht mageren Gesamteindrucks bei!
Nun ja, der Song an sich ist zwar nicht schlecht und mag für die 12 bis 17-jährigen Rocker der verweichlichten 'Bravo'-Generation gar an die Härte von Metallica rankommen, aber für die Verhältnis eines Herrn Urlaub sind die Lyrics sowie die musikalische 'Hintergrundmusik' als Gespann trotzdem etwas zu einfallslos, da hätte ich schon mehr erwartet!
Ebenso verhält es sich im Grunde mit der B-Seite: 'bewegungslos' ist nicht wirklich schlecht, mehr aber auch nicht. Ne typische FU-B-Seite eben, die man sich oft genug anhören kann aber eine Aufnahme, die irgendwann zu belanglos wird und im Regal verstaubt'
Alles in allem kann ich die Begeisterungsstürme (nicht nur der FU(RT)-JüngerInnen) zum neuen Song bzw. nun folgenden Album nicht so ganz nachvollziehen. Vielleicht (hoffentlich) straft mich die Crew um den Ober-Arzt mit dem neuen Longplayer dennoch Lügen und es erwartet uns alle ein Bomben-Album, mit stärkeren Songs als dieser ersten Single-Auskopplung!

A-Seite: Note 3-
B-Seite: Note 3
Umfang der Disc: Note 4 (ca 6 Minuten Musik und 3 Minuten Video)

Gesamteindruck: relativ enttäuschend! Note 3-


Lasse Redn
Lasse Redn

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ins Ohr gehender Kirmes-Sound trifft bissige Lyrics, 10. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Lasse Redn (Audio CD)
Textlich ist das Lied sicher eines der besten (lustigsten, nachdenklichsten, ironischten, gesellschaftskritischten, mahnendsten) Songs von "Jazz ist anders", obwohl es objektiv und musikalisch gesehen relativ einfach gestrickt ist.

Dass das Lied jetzt wieder in einer Riege mit "Männer sind Schweine" auf allen Mainstream-Dudel-Rock/Pop-Radiosendern hoch und runter gespielt wird, sollte dabei außen vorgelassen werden. Das war zu erwarten, denn der eingängige Sound mit Kirmes-Charakter eignet sich halt fürs Radio und deren "30er bis mit-40er"-Hörersschaft bzw Ohren.

Kurzes Wort zum Bonusmaterial:

Wieder gibts bekannte Economy-Versionen (sound-technsich minderwertige Resteverwertungen), die in Rezensionen ja gerne auch als "kreativ" oder "herrlich selbst veralbernd" tituliert werden. Nun gut, damit kann man es halten wie man will, der eine entdeckt darin Charme und Kreativität, der andere sieht darin schlicht kalkulierte Abzocke.

Ich persönlich halte von diesen 0815-Demo-Aufnahmen relativ wenig - ist es doch einzig ein billiges und Arbeit- und Zeitsaufwand-sparendes Mittel, schnell ein bisschen die CD voll packen... Man verdammt, wo bleiben richtige Lieder?!?!?

Die Idee zum Video kann man lustig und auch passend finden. Ich findfs sie allerdings nicht originell und etwas zu platt. Das Video enthält keinen Spannungsbogen, alles bleibt über die gut 2 einhalb Minuten gleich und es wird irgendwie langweilig (man Recherchiere mal nach den Dreharbeiten bzw Arbeitsaufwand zum besagten Video, dann wird einiges klar, warum es so "billig" rüberkommt)

Das an sich gelungene Lied rettet über Schwächem im Bonusbereich hinweg - Note 3(+)


Lied Vom Scheitern
Lied Vom Scheitern
Wird angeboten von hotshotrecordsmailorder
Preis: EUR 9,55

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Früher bestenfalls ne B-Seite, heute Single-Auskopplung ..., 10. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Lied Vom Scheitern (Audio CD)
Das "Lied vom Scheitern" ist eine durchschnittliche Nummer (nicht richtig schlecht, aber auch nicht besonders mitreißend gut), die für Ärzte-verhältnisse alles in allem erschreckend schwach ist. Es wirkt, als sei das Lied ein Outtake von Bela B.'s Solo-Aufnahmen, dass des obligatorischen "mindestens eine Single auf dem Album muss von Bela sein"-Willens auf CD gebannt wurde. Hält man sich die qualitative Durchschnittlichkeit und den fast uninspirierten Charakter des Liedes vor Augen, ist es umso erstaunlicher (fast hätte ich "unverständlich" geschrieben), dass sie sogar als Single-Veröffentlichung den Weg in die Läden und - noch viel unverständlicher äh ... erstaunlicher - in Charts finden wird.

Auch das Niveau der Ärzte-Singles scheint neben dem der Tracks auf den Album-Releases langsam aber sicher zu sinken, denn im Vergleich zu alten Ärzte-Singles kommt "das Lied vom Scheitern" nicht an bekannte Hits ran und ist es eigentlich nicht Wert, extra noch einmal 5-6€ auszugeben. Selbst Fans (wie ich) sollten sich die Frage stellen, ob man das "Teil" wirklich in seine Sammlung aufnehmen muss.

Schwach: unter den den Bonustracks tummeln sich nur zwei Economy-Versionen (anders ausgedrückt: sound-technisch minderwertige Demo-Resteverwertungen wie auf der Tour-CD) bereits bekannter "Jazz ist anders"-Lieder sowie das obligatorische Video zur Single. Richtige neue Lieder bis auf "nichts gesehen" gibts also nicht, was mich dazu verleitet zu fragen, worin man den Sinn sehen könnte (selbst als Fan), sich diese Single zuzulegen...

Durchschnittlicher Song + ausreichendes bis mangelhaftes "Bonus"-Material = Note 4


Die Ärzte - Die beste Band der Welt (...und zwar live!)
Die Ärzte - Die beste Band der Welt (...und zwar live!)
DVD ~ Die Ärzte
Preis: EUR 12,03

12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja - der Sammlung zuliebe ..., 26. September 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist ja eigentlich immer dasselbe...
man nehme altes Material, kündige es großspurig als "neu digital remastered" und dergelichen an, bringe es unter diesem Vorwand mit ein paar wenigen Extras ("Bonusmaterial") unter die Menge, um noch mal ein bisschen Profit aus alten Kamellen zu machen und warte auf die treuen Fans, die auch dieser Masche (teils bewusst und selbstlos) zum "Opfer" fallen... hat immer geklappt und wird auch dieses mal wieder klappen...

Es sollte jedem (Ärzte-Fan) klar sein, dass diese DVD lediglich als "aufgepimpte" Neuveröffentlichung des Original-VHS-Releases von 1989 anszusehen ist, die qualitativ nicht mit heutigen DVD-Standards mithalten kann; und die natürlich primär darauf ausgelegt zu sein schweint a) dem treuen Fans nochmal ein paar Groschen aus der Tasche zu ziehen und b) eben diesem dessen Sammler-Mentalität befriedigen zu lassen. Nun ja, und es wird klappen... eingefleichte Ärzte-Fans (wie ich), die auch "Sintflut" und Co gut fanden, werden hier zugreifen, aus Prinzip eben...

Demnach blenden wir diesen "moralischen" Umstand mal aus und bewerten diesen Artikel nur anhand des technischen & qualitativen Inhalts:

Setlist: Note 1- (die üblichen "Verdächtigen" Hits und Live-Konzert-Säulen enthalten)
Bildqualität: Note 5+ (VHS-Niveau)
Tonqualität: Note 1 (digital überarbeitet und als neue Tonspur drübergelegt)
Extras: Note 3- (4 Videos)

Gesamteindruck: Note 3
(Live-Feeling kommt nur bedingt rüber, etwas spärliche Gesamtspielzeit/Konzertdauer)

Das, was mich am meisten am Gesamterscheiungsbild dieser DVD stört, ist das, was man bei allen 0815-"Digital remastart"en Re-Releases dieser Art vorfindet: der künstlich schnell mal drübergeklatschte Ton nimmt einem das Live-Gefühl, alles klingt zu sehr nach Studio bzw zu "sauber". Dazu kommt, dass Ton und Bild i. d. R. nicht synchron sind, wodurch der künstliche/unauthentische Eindruck noch mehr ins Gewicht fällt (daran ändern auch die zwischenzeitlichen Ansagen der drei Herren nichts, selbst die wirken teilweise overdubt).

Fazit: jeder Ärzte-Fan, der schon immer mal die alten Hits aus der Sintflut-Ära als (visuelles-)DVD-Werk haben wollte und über die lieblose 0815-Express-Remasterung hinweg sehen kann, wird nicht enttäuscht sein.
Man darf halt einfach nicht zu viel von dieser Veröffentlichung erwarten - nicht umsonst wurde der Preis während der Vorbestellungs-Phase dreimal um je ca. 1€ nach unten gesetzt, bevor die DVD dann letztlich in den freien Verkauf ging... aber auch kleinere Brötchen backen reicht vollkommen, wenn man treue Kunden hat...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 26, 2015 1:40 PM CET


Rock Muzik
Rock Muzik
Preis: EUR 6,99

5.0 von 5 Sternen Leider nur eine EP ..., 30. Juni 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rock Muzik (Audio CD)
Ich bin ja bei Leibe kein Mensch, der (bei CD Reviews) sofort in überzogene Jubelarien ausbricht, mit zu subjektiv angehauchten Superlativen um sich wirft und überschwengliche Lobeshymnen den Tag legt.
Aber von dieser Veröffentlichung kann man nur den Hut ziehen: JBO haben hier ein wirklich (fast) perfektes Mini-Album konzipiert und eine rundum gelungene Produktion abgeliefert.

Diese EP besitzt eine Qualität und Hitdichte, die leider keine andere J.B.O.-CD vorweisen kann (selbst nicht die guten). So gesehen ist es Schade, dass der Zauber den die Franken hier versprühen nach 5 Songs schon zu Ende ist (aber egal: hoch lebe der Erfinder der Repeat-Taste :))

Zu den einzelnen Stücken:
Der Opener rockt titelgemäß und gibt die Richtung vor.

"Sieben" ist anfangs noch etwas gewöhungsbedürftig und vielleicht auch das Lied, auf das man am meisten hätte verzichten können (wenn man es denn überhaupt wollte). Trotzdem entwickelt sich das Stück dank seiner Melodie irgendwie dann doch zum Ohrwurm und macht einfach Laune.

Das hymnenhafte "Fränkisches Bier" kann man einfach nur gut finden. Endlich gibt es diese rare Cover-Version des Jürgens-Klassikers auch auf einer JBO-Platte. Der Song geht ins Ohr und animiert regelrecht zum mitsingen bzw. mitgrölen. Egal, ob man fränkisches Bier im wirklichen Leben tatsächlich genauso so mag, wie die Herren aus Erlangen ...

Auf "Explizite Lyrik" und "Ohne Mir" rechnen J.B.O. gnadenlos mit der ganzen stupiden Mediengesellschaft unserer Zeit ab ernten dafür von mir größten Respekt. Endlich mal jemand, der Tacheles spricht!!! Beide Songs gehen auch sofort ins Ohr, rocken gewaltig und stellen die Highlight unter den Highlights dieser EP dar.

Kleiner Tipp an alle JBO-Interessierten: Spart euch das reguläre Nachfolge-Album "Head Bang Boing"!!! Mit der "Rock Muzik" EP habt ihr deutlich mehr Spaß und außerdem mehr von eurem Geld, trotz weniger Songs und geringerer Spieldauer.


Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer!
Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer!
Preis: EUR 18,99

5.0 von 5 Sternen Das kreativste ärzte-Album nach der "Bestie", 30. Juni 2008
"Runter mit den Spendierhosen"

... war vor 8 Jahren mein Einstieg in die Welt der die ärzte aus Berlin (aus Berlin)... Noch heute gehört die Platte zu meinen Lieblings-Ärzte-Alben, was ptimär an folgendem liegt:

Das Album ist abwechlungsreich, es besitz ein ausgewogenes Verhältnis von rockigen zu ruhigen & ernsten zu humorvollen Liedern und ist in sich das Resultat kreativen Songwritings:

mal humorvoll (Leichenhalle, Onprangering), zynisch (Yoko Ono, Alles so einfach), sarkastisch (Manchmal haben Frauen), augenzwinkernd fies (Baby), ernst (Sommer nur für mich) , melancholisch (Wie es geht, Kann es sein), chillig (RnR Übermensch), versaut (Rock Rendezvous), partytauglich (N48.3, Herrliche Jahre) oder einfach nur typisch ärzte-unkonventionell)sinnlos?) (Las Vegas) bzw. knackig-kurz-rockig (Gib mir Zeit)
Es ist nicht überproduziert und die angesprochene Abwechslung lässt auch mal über 1-2 schwächere Lieder hinwegsehen, die jeder Hörer obligatorisch nach seinem individuellem Geschmack ausfindig machen wird.

Highlights: Wie es geht, Geld, Onprangering, Manchmal haben Frauen, Rock Rendezvous


Rosenrot
Rosenrot
Preis: EUR 14,99

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mainstream-Resteverwertung für kuschelbedürftige, 45-Jährige Bon-Jovi-Rock-Fans, 27. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Rosenrot (Audio CD)
Als riesiger Rammstein-Fan habe ich mir diese CD natürlich zugelegt, wohlwissend, das man es hier - entgegen der öffentlichen, natürlich marketingtechnisch ausgefeilteren Darstellung des Rammstein-Managements - mit einer Resteverwertung des Vorgängers "Reise Reise" zu tun hat:
8 von 11 Songs sind Überbleibsel aus den Studio-Sessions des besagten Albums.

Die Qualitäts-Frage einer bzw. dieser Rammstein-CD ist wie immer Diskussionssache und auch nicht objektiv zu beurteilen. Hierin scheiden sich mal wie imemr die Geister zwischen denen, die mit den 6 Mannen etwas anfangen können oder nicht. Trotzdem bemühe ich mich hier mal um Objektivität.

"Rosenrot" ist alles in allem das bisher schwächste Rammstein-Album - weil (habe mal nur die beiden prägendsten Faktoren aufgeschrieben):

a) einfach eine HÖRBARE Resteverwertung von (dem auch nicht berauschendem Album) "Reise Reise" ist, die OFFENSICHTLICH auf kommerzielle Bereicherung ausgelgt ist.

b) es mit dem oberlangweiligen Schlussong "ein Lied" das wohl schlimmste Rammstein-Lied aller Zeiten beinhaltet. Nichts gegen die Idee, einmal ein ruhigeres Lied auf eine Rammstein-Platte zu bringen sowie (was die offizielle Absicht war) den treuen Fans ein Tribut-Song zu widmen; aber jenes "Lied" wirkt einfach nur einschläfernd und total uninspiriert. Idee akzeptal, Umsetzung mangelhaft.

Die Texte sind nicht sonderlich schlechter, als auf den Vorgänger-Alben. Auch die Gitarren schrammen teilweise richtig schön aus den Boxen. Trotzdem fehlt dem Album das "gewisse Etwas". Das "etwas", was sich im Grunde mit dem Wort "Qualität" definieren ließe. Rammstein setzen hier zu sehr auf Quantität. Die Songs klingen bemüht, aber nicht überzeugend. Man wird das Gefühl nicht los, dass Rammstein sich hier nicht so richtig viel Mühe gegeben und auf liebevolle Details in der Musik verzichtet haben... Ich will nicht sagen, dass alles "wie aus der Konserve" klingt, aber ...

Darüber hinaus flacht das Album zum Ende hin leider etwas ("etwas"?) ab: weder das (das muss man den Jungs zu Gute halten) experimentell ausgelegte, aber dann doch eigentlich nur peinliche "Te Quiero Puta" kann überzeugen; noch das besagte Schlusstück verleihen "Rosenrot" eine erfreulichere Note zum Abschluss. "Mann gegen Mann" will provozieren, wirkt aber im Jahre 2008 und unzähligen besseren "Schocker-Songs" von Rammstein in der Vergangenheit nur noch lächerlich. Man Jungs, wo bleibt die Innovation, die Abwechslung (mitlerweile ist ja eigentlich so jedes gesellschaftliche Tabu-Thema von den Rammsteinern schon thematisiert worden)?!??

Das schrecklich platte "Benzin" klingt wie die x-te Kopie eines Rammstein-Demo-Songs, der auf 0815-Riffs setzt und einfach nur in der (textlichen) Belanglosigkeit versinkt. Ich verstehe nicht, warum manche Fans gerade dieses Lied so gut finden. Sein wir (unter uns Rammstein-Anhängern) doch mal ehrlich: Im Grunde ist "Benzin" einfach total mies. Dass gerade dieses Lied dann auch noch als erste Single ausgekoppelt wurde, treibt einem glatt das Unverständis in ungewohnte Höhen und die TRänen in die Augen...

Wer das "alte, harte Rammstein" hören will, soll zu den ersten beiden bzw. drei Alben ("Herzeleid", "Sehnsucht" und "Mutter" )greifen.

Wer allerdings auf das weichere, pop-lastigere, Radio-taugliche ("Amerika") und kommerziell ansprechendere Rammstein steht, der kaufe sich zuerst "Rosenrot" ("Stirb nicht vort mir" auf Dauer-Repeat) und gerne auch noch "Reise, Reise" und überspringe alle Lieder, die mit den eigentlich typischen Rammstein-Sound ("Hilf mir", "Zerstören") unterlegt sind.

Anspieltipps: "Rosenrot" und "Feuer und Wasser"
Anspielwarnungen: "Ein Lied", "Te Quiero Puta" und "Benzin"
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 13, 2008 2:20 PM CET


Conspiracy of One
Conspiracy of One
Preis: EUR 14,10

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier geht die Post ab..., 24. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Conspiracy of One (Audio CD)
Hier geht die Post ab...

Eins vorweg: an dieser Stelle muss mal wieder kurz die obligatorische Auseinandersetzung mit dem ewigen "früher war Offspring viel besser"-Thema klargestellt werden: Die "Fans der ersten Stunde" werden diesem Album wieder gewohnt schlechte Kritiken geben und die eher Poplastige Attitüde des Albums kritisieren. Das tun sie vielleicht auch zu Recht, denn PunkRock ist das was Offspring hier abliefern im Grunde auch nicht (mehr). Dennoch ist die eher auf ein breites Publikum zugeschnittene Musik kein Indiz dafür, dass die Qualität durchweg schlecht sein muss. Deshalb darf man auch die Frage stellen, warum eine Band nicht einmal einen etwas anderen Weg einschlagen und sich - in welcher Weise auch immer - weiterentwickeln dürfte?! Smash" ist nach wie vor der Hammer; aber Geschichte - genauso wie die anderen genialen Alben der Amerikaner (ja, dazu zähle ich auch "Americana", trotz des zugegeben obernervigen und überkommerzialisierten "Pretty Fly").

Zurück zum Thema: Der Großteil der Lieder auf "Co1" ist von seinem Aufbau relativ gleich bzw. einfach gehalten. Alle Songs (bis auf die Ballade "Denial, Revisited und das melancholische und eher ruhigere Vultures") sprühen vor den Offspring-typischen Oooooohhhh-, Uuuuuuuuhhhhhhhhh- und Yeeeeaaaaahhhhh-Passagen und temporeichen, rockig unterlegten Gute-Laune-Riffs, die sofort ins Ohr gehen und zum mitgehen motivieren.

Überraschungsmomente im eigentlichen Sinn sind eher rar gesät, bis auf o.g. Ausnahmen (Denial, Revisited und Vultures") kriegt der Fan die übliche Offspring-Kost serviert. Als kleine Spezial" gibt's eine Kollaboration mit dem US-Rapper Redman (Original Prankster"), welche Offspring in meinen Augen auch hätten lassen können. Schlecht isses nichtm, aber naja; der Kommerz-Gedanke auf der Suche nach passenden Single-Auskopplungen halt...

Natürlich sind Songs wie Come Out Swinging", All Along", Conpiracy of One" und "Want You Bad" keine Innovationen der Offspring'schen Song-Schmiede ; natürlich gibt es textlich gesehen gehaltvollere und anspruchsvollere Songs wie One Fine Day" (Party-Hymne) oder Special Delivery" (Vorsicht, wenn der Postmann zweimal klingelt); und natürlich gibt's auf Co1" auch kein zweites Self Esteem" der All I Want"...

Aber trotzdem macht "Co1" so viel Spaß und Laune, sodass man die 40 kurzweiligen Minuten ohne Probleme in einem Stück durchhören kann. Daher: entweder man mag den Stil dieses Albums und findet es richtig klasse oder man kann damit schon nach dem Opener Come out Swinging" nichts anfangen und spart sich den Rest.

Deshalb von mir volle Punktzahl, weil 1-2 schwächere Songs den Hörgenuss des gesamtes Werkes nicht einschmälern.


Devil
Devil
Preis: EUR 12,97

3 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was soll das?!? Schlicht unnötiger Kommerz, 18. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Devil (Audio CD)
Ich bin Riesen-Ärzte-Fan und gehöre auch zur Sorte Fans, die sich aus Liebe zur Band" jegliche Arten von Best-Of Platten & Co kaufen, obwohl man weiß, dass man eigentlich drauf verzichten könnte. Aber was die Herren mit dieser Veröffentlichung an kommerzieller Ausbeute betreiben ist schon ein starkes Stück (im negativen Sinnem, versteht sich)!

Man liest "neu gemastert" - tut mir leid, davon ist nix zu hören und ich hab gute Ohren. Vielleicht liegt es im Auge des Betrachters, was "digital remastered" zu bedeuten scheint. Wenn man nur Knackgeräusche aus LP-Zeiten rausfiltert oder die db ein wenig hochdreht, kann man darüber geteilter Meinung sein. Dafür reicht auch ein Programm wie Nero aus, mit dem man am eigenen PC gleichwertig "remastern" kann. Alle Tracks klingen genau so eingeschlafen wie auf der Original-"Debil"-CD. Ein bisschen mehr Pepp hätte man in die "neuen" Aufnahmen schon reinstecken können. Wenn man im Jahre 2006 schon eine CD re-mastert, darf man auch erwarten das der Sound heutigen Standards genügt. Dabei geht es mir nicht um die Texte, bzw. um den zweifelsfrei vorhandenen Charme der Lieder - die Soundqualität ist einfach schwach. An der Musik selbst gibt's als dä-Fan nichts zu bemangeln (ist ja eh subjektiv, weshalb ich jetzt von einzelnen Song-Kritiken absehe, außer von der, dass "zu spät" natürlich einfach der Hammer ist;) )

Zu den Bonustracks: die gibt's bzw. gab's alle schon in verschiedensten Varianten zum kostenlosen (legalen) Erwerb auf der offiziellen dä-Homepage oder auf anderen Fan-Pages sowie auf unzähligen Booklets. Der Anreiz das Album wegen diesen "Bonus"-Tracks zu kaufen (wenn man von dem Rest schon nicht überzeugt ist) hat sich damit erstmal erübrigt. Der draufgepackte Video-Part macht da auch keinen Unterschied mehr.

Veröffentlichungen wie diese, die die Welt nicht braucht (außer anscheinend der Geldbeutel der Die Ärzte) hätten eigentlich null Sterne verdient. Da man aber den Liedern auf dem Album nicht böse sein kann (Highlights Zu spät", Mädchen", Roter Minirock" und Claudia"), gibt's einen Solidaritäs-Stern für die beste (kommerzielle) Band der Welt ("weil's halt die Ärzte sind"). Aber solange nur jeder zweite Ärzt-Fan auf diesem Erdballen die CD kauft (von was mindestens auszugehen ist), hat sich die einfallslose Abzocke ja wieder gelohnt und das Konto der drei Herren (kriegt der damailige Bassist Sahnie eigentlich auch ein paar Groschen ab?!?) füllt sich wieder in bekannten Maßen...
Liebe Ärzte, das ist schwach und armselig, habt ihr das echt nötig?!?
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 27, 2008 10:24 PM MEST


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